Sprachgestaltung

Dokumentation

Vom Gegebenen etwas aufschreiben

Ein guter Freund hat mir einmal den Rat erteilt, dass ich die Kernbegriffe meiner Sprachgestaltung benennen soll. Zudem soll ich es beschreiben, was daran für mich einen besonderen Wert hat, wenn ich sie gebrauche.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die inneren Bilder eines Menschen von sich aus erwachsen. So habe ich meine ganze Werkschau erstellt und kaum etwas davon angeführt, was über die bloßen Worte hinaus meine Innenwelt beleuchtet hat. Stattdessen habe ich mich in solche Beschreibungen verstrickt, welche das Licht auf die bei mir veranlagten Prozesse geworfen haben. Damit bin ich aber stets allein nur bedingt glücklich gewesen.

An der Schnittstelle von Wort und Prozess soll nun das Wort entnommen und für sich geklärt werden. Seine Begrifflichkeit weicht zum Teil bei mir erheblich vom Üblichen ab. Ich lade die von mir verwendeten speziellen Begriffe regelrecht durch Deutungen ihres Wertes für meine Sache auf. Dann aber habe ich es in der Regel gar nicht aufgezeigt, wie das geht. Ich habe es auch nicht benannt. So ist es nun gut, dass ich jetzt einmal davon spreche. Von nun an werde ich Begriffserklärungen in meine Schriften einstreuen, sobald es mir klar geworden ist, dass sie für ein besseres Verständnis des Gegebenen erforderlich sind.

Unter dem Motto einer Sprachgestaltung habe ich meine Schriften bereitwillig erstellt. Dabei habe ich nichts anderes getan als jeder andere Autor auch. Ein Zugang zu meinem Wirken wird aber allein nur dann einem Außenstehenden möglich sein, wenn ich ihm auch die Pforte dorthin öffne, wo ich mich gedanklich bewege. Darum sage ich es jetzt freimütig, dass meine Schriften das Werk eines ehemaligen Adepten des Tarots sind, der mit Zuhilfenahme von solchen Karten es gelernt hat, das Ganze des Lebens als ein Gesamtes aufzufassen. Dessen kognitive Begabung ist durch das Schachspiel bereits frühzeitig im Leben konditioniert gewesen und so ist es gekommen, dass er heutzutage das 'große' Schach spielt und die 'echten' Karten ausdeutet. Das Gegebene so anzunehmen, wie es ist, hat ihm zudem die Funktionalität einer Vibration der Materialien erschlossen. Da kann er sie verspüren, aber sich auch an sie mental angliedern. Mancher Tanz und manches Spiel haben auf die Weise bereits in seinem Leben stattgefunden. Seine Dinge haben dabei ihren Geschmack erhalten und sind dementsprechend eingefärbt.

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Verwertbarkeit

Meine Schriften betrachte ich dann als vollständig, wenn sie, für sich gesehen, von ihrer Art stimmig ausgefallen und einsatzfähig sind. Das überprüfe ich für jeden einzelnen Anteil davon. Dazu wende ich die in ihnen enthaltenen Aussagen auf manche der alltäglichen Begebenheiten bei mir an. So kann ich deren Gebrauchswert feststellen.

Ich möchte bei meiner Arbeit nichts davon aufgeben, was mich ausmacht und bedingt. Da bringe ich es auch in meiner Werkschau an und führe mit eigenen Worten etwas dazu aus. Das hat grundsätzlich einen Wert für mich. So kann ich manchen wahren Sachverhalt mit meinen Schriften klarmachen. Ich glaube daran, dass sich die Dinge eines Menschen benennen lassen. Aber ich erkenne es auch an, dass das gute Folgewirkungen haben soll, was man getan hat.

Ausgehend von der Annahme, dass es auch weiterhin noch manches für mich zu tun gibt, habe ich es gewahren können, dass mir das Ganze eine gewisse Freude bereitet.

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Eine Motivation

Ausgehend von der Annahme, dass ich etwas erschaffen kann, was es daraufhin geben wird, habe ich manche Konklusion des mir Gegebenen erzeugt und es festgestellt, dass das gut ist, was ich da tue. So bin ich bald zum Wesen meiner eigenen Sache vorgedrungen und habe sie erschauen können. Da ist sie bereits vor mir sichtbar erschienen.

Das Gegebene wird in seiner Eigenschaft und Wertigkeit von mir sprachlich festzulegen sein. Das möchte ich tun. Dazu beschaue ich vornehmlich den trivialen Aspekt davon, was da ist. Da wirkt es sich auf mich aus. Auch das vermag ich zu benennen.

So etwas habe ich gut zu leisten gewusst, weil ich das mir dadurch bekannt Gewordene als essenziell für eine Vernunft des Menschen angenommen habe. Auf sie baue ich gerne mit meinen Dingen auf. Etwas, was vermittelt worden und eingetreten ist, gehört auch in einen dafür gültigen Rahmen gesetzt. Das soll bei einer Darstellung davon geschehen, was uns von der Sache bekannt ist.