Lobpreisungen

Dokumentation

Annäherungen an ein gesundes Dasein

Gesund ist der Widerstand des Menschen, der ihm zur Sicherung seines Lebensglückes verhilft. Da stellt er eine Ressource für ihn dar. Er schützt sich durch ein dementsprechendes Potential seines Geistes. Mit Vernunft geht er das an und weiß es gut, wo er gestanden hat, als er seine Basis fürs Leben befestigt hat. Da ist er dem Nirvana entkommen und hat die Dinge fassen können. Sein Geist hat sich aufgehellt, aber auch aufgeklärt. Damit ist er umgegangen und zurechtgekommen. Das hat ihn bestätigt. Es ist wahr geworden, dass er besteht. Seine Existenz entspricht diesem Sachverhalt dauerhaft. Daran möchte er glauben.

Da es weise gewesen ist, das Gegebene richtig zu verstehen, hat der Mensch seine Aufgaben portioniert und diese nacheinander abgearbeitet. Da ist sein Besitz klar gewesen, aber sein Vermögen angewachsen. Er trägt es an sich, was er eignet. So hat er sich ertüchtigt, weil er es wahrgemacht hat, was er kann. Da ist nicht allein nur ein Weg von ihm gegangen worden, er hat auch zu einer Haltung dabei gefunden. Seine Kraft hat Gestalt angenommen und sein Geist ist an der Vernunft gereift. Da hat er mit seinen Mitmenschen zu sprechen verstanden und ist mit diesen umgegangen. Mancher Austausch hat so bereits stattgefunden und dem Menschen ein reges Wesen, aber auch manchen Segen verliehen. Dabei hat er das Glück erfahren, welches es bedeutet, dass man auf der Welt nicht allein gewesen ist. Er hat sich mitgeteilt, aber die Leute haben ihm auch etwas dafür zurückgegeben, was er ihnen beschert hat. So ist Gerechtigkeit unter den Menschen aufgekommen und alles hat sich gemäß der Ordnung verhalten. Ein Glück ist wahr geworden, weil es solchen Umständen entsprochen hat, dass es vorkommt. Da hat der Mensch seinen Weg finden können und das auch getan.

Verwirklicht hat sich der Mensch auf eine Weise, die anderen Menschen vielleicht nicht gelegen hat. Da macht jeder sein Eigenes wahr. Um das leisten zu können, hat der Mensch seine Mitmenschen anerkannt, aber auch gelassen. So ist jeder zum Schmied seines Glückes geworden. Keiner hat sich in die Handgriffe des anderen gemengt und diese verboten. Da ist es vorgekommen, dass zwei Leute sich gegenseitig Schutz geboten und Halt aneinander gefunden haben. Jeder hat sein Nächstes getan und der jüngste Gedanke ist zur Reife gebracht worden. So geht das Leben auf spontane Weise weiter. Das intuitive Lenken und Leiten der Schöpfermacht hat den Menschen bewegt und ihn das Lebendige an sich verspüren lassen. Da ist es von ihm für wahr anerkannt worden, dass eine solche Macht auch weiterhin besteht. Man hat sich zurückgenommen und ihr allen Raum verliehen. Da von Gutem auch Gutes kommt, hat das alles verbessert. Da ist es wahr gewesen, dass dem Wirklichen ein Platz im Leben zugesprochen worden ist. So hat es sich bald eingefunden, da hat es zurecht stattgefunden, dass es erschienen ist. Das Wirkliche ist wahr und so möchte es auch verstanden sein. Mit aller Kraft setzen wir uns dafür ein, dass es zu seinem Bestand findet. Da wird der Plan ersichtlich sein, aber auch das Licht der Illusionen erscheinen. Eine Fantasie verwirklicht es und der erste aller jungen Gedanken bricht hervor aus dem Schatten eines Abyssus. Da kommt er heran und schützt uns vor dem Verderben. Im Lichte der Schattenwelt hat er keinen Bestand mehr gehabt. Darum hat er sich dazu entschieden, bei uns zu erscheinen und wahr zu sein. So ist er aufgekommen und hat alles bewegt. Da hat sich ein Ruck ergeben und die Mauern haben dem gerade so noch standgehalten. Aber wehe! - Ein leiser Wind gesellt sich zur Kraft dieses Gedankens hinzu und die Mauern des Gewahrseins fallen in sich zusammen wie ein Haufen mürber Kekse, auf die man mit einem Hammer geschlagen hat. Da lacht der Schmied, derweil klingt sein Amboss hell vom Schlag des Hammers und erwidert so den Schall. Das macht ein Geräusch, dass man es nur so Dröhnen hört. Da fällt der Pegel davon alsbald ab, der Moment verliert seine Schärfe und es enden die Qualen der Untätigkeit. Wie haben wir gelacht. Wie hat das uns Spaß gemacht! - Da ist das alles vorgekommen und wahr gewesen. Mann, was sind wir nun erleichtert.

Dokumentation

Eine Sprechhemmung haben

Als Mensch mit vielerlei unterschiedlichen Lebensphasen habe ich es nicht immerzu allein nur leicht damit gehabt, von anderen Leuten adäquat angefasst und verstanden zu werden. Da hat mich das alles bald irritiert und ich bin auf mich zurückgefallen. Solch ein Zustand hat Bestand. Etwas Verqueres oder Schreckliches abzusichern, das ist vielen Leuten in meinem direkten Umfeld da um einiges einfacher erschienen, als einen erträglicheren Modus des Daseins zu finden, mit dem man mir besser gerecht geworden wäre. Da hat man mir gesunde Zähne gezogen und das Gesicht mit Zahnspangen verformt. Entkommen bin ich dem nicht. Es hat mich auch fürs Leben gezeichnet.

Warum dann aber ab irgendeinem Zeitpunkt das alles sich so stark auf mich ausgewirkt hat, dass ich eine Redehemmung erfahren habe, das wüsste ich bis heute nicht zu sagen. Aber eine solche umschreibt es auch allein nur ungefähr, was mir widerfahren ist. Andere Bereiche von mir sind ebenso betroffen gewesen. Da lobe ich es, dass ich heutzutage darum weiß und das auch so kommunizieren kann. Eines aber kann ich mit Sicherheit sagen. Weder der Kalte Krieg mit seinen Andeutungen der nuklearen Katastrophe noch die Konzentrationslager des Dritten Reiches und auch nicht die seit jeher vorgekommenen Vergewaltigungen junger Frauen und Kinder haben mein Schicksal stabilisieren können, als ich mir dessen Gewahr geworden bin, in welcher Welt ich mein Dasein wirklich friste. Da hat es auch wenig getröstet, dass das alles nicht besser geworden ist. Probleme könnte man eben nicht einfach abschaffen. Gegen das Handwerk des Menschen ist kein Kraut gewachsen.

Dokumentation

Legenden

Ob man im Dasein bei den Mitmenschen ankommt, das würde von nichts anderem abhängen als von der Person des Menschen. Wer sich dazu verkleidet hat, der darf auch den Kasper mimen. Da sind die jungen Leute gerne anders gewesen und haben gegen ihre Zukunft revoltiert. Manchem hat das nicht gut bekommen.

Da sind Trinkwettbewerbe durchgeführt und zugleich chemischen Substanzen eine Bedeutung für die geistliche Gesundheit zugesprochen worden. Man hat sein Bewusstsein durch Plattheit und Verrohung erweitert. Den Erfolg dabei hat man so lange gefeiert, bis nichts mehr gegangen ist. So sind Legenden entstanden und wahre Helden des Übermuts gestorben.

Da wird es von Bedeutung sein, mit was man sich identifizieren möchte. Doch stattdessen haben junge Generationen ihre Existenz immer wieder über den Widerstand gegen das System definiert, welches sie hervorgebracht hat. Das möchte man gerne bewerten, aber es wird auch möglich sein so etwas zu belassen.

Die Legenden, die da im Vollrausch erzählt worden sind, haben es oftmals in variierter Form wiedergegeben, was zuvor in Comicheften erschienen ist. Da haben ganze Generationen nichts anderes getan als sich am Konsum zu laben, bis die Verausgabung sie abgebremst hat. Die einen sind dann dazu in der Lage gewesen, sich gegen einen inneren Widerstand aufzulehnen und diesen zu überwinden. Die anderen haben sich aufgegeben und verloren. Jene aber, die weitergemacht haben wie bisher, das sollen die größten von diesen Helden sein. Zumindest sind sie sich treu geblieben.