Einsiedelei

...ein Refugium in Worten

Gedanke

Was geschehen ist, ist nicht ohne Grund vorgekommen.

Bild: Rotatio Universalis, intuitiv erstellter Nachbau, im Oktober 2018

Hinweis

Ein Netzwerk eigener Schriften

Das offene Meer kennt viele Gefahren. Davon haben wir abgesehen, solche Gefahren zu verleugnen, welche da bestanden haben. Stattdessen haben wir sie benannt und aufgezeigt. So sind wir in die rechte Position gekommen, um unsere Angst zu überwinden.

Falls man, wie ich es getan habe, aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix geknüpft hat, soll es beim Werkschaffen allein nur noch darum gehen, diese zu stabilisieren, zu vereinfachen oder zu bereinigen. Dabei haben wir unsere Eigenheiten als konstant wirksam angenommen. Da ist nicht alles gut damit zusammen gegangen, was uns andere Leute schon einmal über das Leben und die Welt gesagt haben. Etwas haben auch wir uns gedacht. Wir möchten versuchen, uns die Wertigkeit davon zu erhalten, die wir bereits als wahr erkannt haben. Das machen wir so, damit unsere Aufgaben nicht endlos ausfallen würden. Für sie haben wir einen Grund angenommen, welcher sie impliziert und erfüllbar gemacht hat.

Jede Epoche hat ihre gewisse Symbolik zu eigen. Etwas in der Gegenwart Vorhandenes fassen die Menschen als bestimmend auf. Eine Mode der Menschen spiegelt wider, wie sie damit umgehen. Da habe ich wahrscheinlich vollkommen zurecht nach einer vorgegebenen Wahrheit gesucht, welche auch darüber hinaus Bestand hat, was gerade bei uns geschehen ist. Ohne für sich etwas Gutes zu eigen zu haben, was man richtig gefunden hat, würde einem Menschen wahrscheinlich nichts Dauerhaftes gelingen. Dann wäre ein Werk bereits nach seiner Vollendung als hinfällig zu bezeichnen. Es soll jene Sache, auf die wir uns im Leben bezogen haben, etwas Gegebenes in seinem vollständigen Umfang beinhalten und wiedergeben. Um dieser Vorgabe gerecht zu werden, haben wir uns auf die lokalen und zeitlichen Gegebenheiten begrenzt, wie sie bei uns aufgetreten sind, als wir etwas davon festgemacht haben.

Da baut eines auf etwas anderem bei uns auf und soll dadurch weniger werden, weil wir es verstanden und zugeordnet haben. Unsere Einheit als Mensch haben wir im Sinn. Mit unserem Wesen spiegeln wir sie von Zeit zu Zeit wider. Das haben wir so erkannt. Dabei sind wir zu einer Übersicht über das Ganze gekommen, was wahr gewesen ist. Daran haben wir geglaubt. Je tiefgehender wir die eigene Sache, für die wir eingestanden sind, bei uns verwirklicht haben, umso leichter ist uns ihre Behauptung im Alltag gefallen. Dann sind wir endlich mit großer Kraft vorangekommen.

Alles an uns hat Fahrt aufgenommen. Etwas dabei Erreichtes soll irgendwann auch einmal zur Begutachtung genügen und jemandem vorgelegt werden können. Wir wissen es derweil am Fahrtwind zu verspüren, wann und wo etwas so weit sein wird, dass wir das für gut befunden haben.

Gar vieles hat sich auf eine solche Weise bei uns einrichten lassen. Das hat uns gefreut, weil wir damit einen Zugang zu einem ordentlichen Werk besitzen. Dafür sind wir da, dass wir uns für die eigene Sache stark machen.

Etwas Gewisses davon, was wir im Laufe der Zeit hinreichend gut kennengelernt haben, ist von uns am bestehenden Platz dafür ins Werk eingeflochten worden. Ihn haben wir lokalisiert. Dort haben wir den Gedanken dazu aufgenommen und etwas damit wahr gemacht, was uns eh zu eigen sein wird. Auf diese Weise haben wir einen regelrechten Progress bei uns verursacht und etwas zustande gebracht, was für unsere Sache gut gewesen ist. Jene Wellen, welche unser Werkschaffen derweil geschlagen hat, haben aus dem Zusammenspiel mit den Winden resultiert, die auch wir im Leben zu spüren bekommen haben.

Da haben wir uns bereitwillig daran gemacht, jene Begebenheiten unseres Werkschaffens ins eigene Dasein zu integrieren, damit sie aufzuzeigen sind. Etwas davon haben wir gut gekannt und das darum auch in unsere Werkschau einbezogen. Was wir dabei berücksichtigt haben, als wir von unseren Dingen etwas gesagt haben, sollte auch von Bedeutung für die anderen Menschen dieser Welt sein.

Das lässt sich begründen. Dazu schaue ich mir an, was eine Reflexion ausgemacht hat.

Ein Spiegel wirft nun einmal etwas von jenem Licht- und Schattenspiel zurück, welches im Dasein uns Menschen bedingt hat. Auch wir haben etwas davon widergespiegelt, was da bei uns gewesen ist. Das soll uns gewahr sein. Eine körperliche Auseinandersetzung mit den Begebenheiten eines Lebens hat da stattgefunden. Etwas hat an uns gewirkt. So etwas soll für alle Menschen gleich sein. Das hat ihrer Natur entsprochen.

Daraufhin haben wir mit Handgriffen und Gesten etwas erwirkt, was schon von sich aus der Wahrheit dieser Welt gerecht geworden ist. Damit ist unser Schicksal besiegelt worden. Immerhin ist es eines gewesen. Was daran abzulesen sein wird, soll von gleicher Güte wie das Wahre sein, was allem Gegebenen zugrunde liegt.

Dokumentation

Die Befestigung

Eine interne Schau der Begebenheiten eines Daseins als Mensch bedarf der Ordnung. Sie ist mit Ruhe zustande gekommen. Von allem haben wir abgelassen, um sie wahr zu machen. Was gut gewesen ist, wird das von sich aus sein. Das ist grundlos geschehen. Unser Zutun hat nichts verbessert.

Eine Erklärbarkeit der Ursache für ein Phänomen hat oftmals schon dazu gedient, ein solches Phänomen aufzulösen, also weg zu machen. Dann hat es gefehlt und der Mensch ist dadurch instabil geworden oder das ohne Notwendigkeit dazu geblieben. Seine Probleme hat man ihm abgenommen. Daraufhin hat er keinen Beitrag mehr geleistet. Alles ist ihm misslungen.

Da haben wir festgemacht, was davon zu retten gewesen ist. Eine Benennung des Gegebenen steht im Raum. Wir sind jedoch noch zu weit entfernt davon, um sie durchzuführen. Wir wissen zwar bereits, dass wir unsere Gedanken vervollständigen können und machen das wahr, aber wir haben noch nicht alles damit erreicht, was unser Ziel gewesen ist.

Einer Analyse haben wir nichts abgewonnen und sie darum bei uns aufgehoben. Wir haben unsere Existenz angenommen und unser Dasein bejaht, wie es bestanden hat. Etwas ist dadurch bei uns in Kraft getreten. Alles hat sein Wesen zu eigen. So ist das auch bei uns. An diesem Wesen haben wir uns gespiegelt und so sein Ansehen erhalten. Was daran gut gewesen ist, haben wir nicht allein belassen, wir haben es auch vor dem Verfall bewahrt. So sind wir zu unseren Eigenschaften gekommen. Das eine hat dem anderen entsprochen.

Das Wissen, das uns zuteil ist, impliziert jenen Weg, den wir begehen. Daran wachsen wir, etwas hat das ausgemacht. Sind wir mitunter auch mit unserem Leben unzufrieden gewesen, so haben wir unsere Dinge doch gerne vollbracht.

Impuls

Druck und Gegendruck

Was Dir ein Umfeld aufgebürdet hat, macht allein nur die Hälfte davon aus, was Du erlitten hast. Die andere Hälfte davon wird durch Dein Zutun vollständig abzubilden sein. Das ist alles Fifty-fifty bei uns verteilt.

Da ist allen DIngen eine gewisse Reaktionsfreudigkeit zu eigen. Wer auf andere schießt, hat damit auch etwas über sich gebracht. Zumindest hat er damit erwirkt, dass eine Gegenwehr entstanden ist.

Was ein Mensch erfährt, hat auch etwas mit solchen Gegebenheiten zu tun, die seiner Physis entsprochen haben. Da sind wir mit allerhand beaufschlagt, was uns etwas ausgemacht hat.

Unser Umfeld hat uns gefordert. Das haben wir erkannt und uns darauf eingestellt. Jene Kräfte, welche auf uns eingewirkt haben, haben uns nicht immer entsprochen. Manches davon ist gerade und gut gewesen, anderes hat uns jedoch nichts Gutes eingebracht. Da hat man uns zuweilen in die Ecke gestellt oder links liegen gelassen. Offenkundig hat der Mensch darunter gelitten, was er an schädigenden Einflüssen erfahren hat. Er hat sie nicht immerzu abzuwehren gewusst.

Um nun eine Abwehr von für uns schädlichen Verhaltensweisen einzuleiten, haben wir den Menschen mit seinem Wesen geschaut. Anhand unserer Vorstellung von dessen Vollständigkeit haben wir unsere eigene Form gefunden und sind auch so gewesen. Das hat für ein Gleichgewicht der Kräfte gesorgt. Mehr als eine Balance der Kräfte hat es nicht für uns gebraucht, um sich gegenüber seinem Umfeld zu behaupten.

Da hat ein Widerstand bei uns zu einer Stärkung von uns geführt. Dieses Joch haben wir auf uns genommen. An einer solchen Reaktion sind wir gewachsen. Gediehen ist unser Glück aber erst dann, als wir erneut unseren Frieden gefunden haben. Ihn haben wir uns gut bewahrt. Sich so etwas nicht nehmen zu lassen, ist eine Voraussetzung dafür gewesen, dass etwas bei uns zu seinem Bestand findet.

Da hat man mitunter etwas auf die Waagschale gelegt, was gegen uns gewirkt hat. Aus diesem Grund haben wir unsere Existenz nicht als frei von Schwierigkeiten angesehen. Wir haben keinen Fortschritt der Streitigkeiten zugelassen, sondern uns vielmehr unabhängig davon gemacht, was sie unter den Menschen verursacht haben.

Allem voran haben wir eingesehen, dass uns nichts davon egal zu sein bräuchte, was gewesen ist. Das wird ja auch wahr sein. Da sind wir damit umgegangen und haben die Dinge eingehalten, die für uns gegolten haben.

Was an Problemen in unserem Umfeld bestanden hat, hat auch eine entsprechende Chance für uns impliziert, um etwas gut zu machen. Sie erhalten wir weitgehend aufrecht, wenn das möglich ist, weil sie eine Aufgabe für uns auf den Weg gebracht hat.

Man tut alles, was man soll, so gut, wie man es kann. Leer soll niemand dabei ausgehen, wenn er seine Sache verwirklicht.

Gedanke

Ein Baum, der nicht mit dem Wind zu schwingen vermag, wird im Sturm brechen.

Gedanke

Was dem einen wie eine Hürde vorgekommen ist, ist für den anderen das pure Vergnügen gewesen.

Ansprache

Vorrede

Werte Leserin und werter Leser,

Hier auf dem Wiki 'Beggar's Einsiedelei' oder kurz 'Einsiedelei' können Sie in Ruhe einen Teil jener Texte betrachten, die für Mathias Schneider den Anbeginn eines Verfassens von eigenen Werken bedeutet haben. Dabei handelt es sich bei der Seite hier um sein Refugium während dieser Phase seines künstlerischen Wirkens. Sie ist erst lange Zeit später von Schneider öffentlich zugänglich gemacht worden, als schon manches andere von ihm erstellte Wiki online zu finden gewesen ist. In einer leicht geänderten Neufassung liegen die Inhalte davon hier jetzt vor. Er hat versucht, sie lediglich etwas aufzufrischen und in ihrem Gehalt bei deren Korrektur anzuheben sowie zu vervollständigen.

Die bei der Ausarbeitung von ihr aufgenommenen Gedanken und Ideen haben ihn um die Jahre von 2010 bis 2012 stark beschäftigt. Damals hat Mathias Schneider sich in einer Situation befunden, zu welcher er sich als Künstler konsolidiert hat. Er erhofft sich nun, dass eine Wiedergabe jener Inhalte dazu zu einer verbesserten Schlüssigkeit des Verständnisses für sein künstlerisches Wirken etwas Gutes beitragen wird.

Jene, hier vorkommenden Texte sind bei ihm zeitweise schon gehaltvoll angekommen. Sie haben ihn gestützt und gestärkt zu Notzeiten, als er sich vieler Dinge noch nicht für sein Dasein gewiss gewesen ist. Vielleicht werden Sie hier etwas finden, was eine Lesung seiner Seite 'Einsiedelei' für Sie förderlich macht. Wenigstens als ein Beispiel für solche Momente sollen die Schriften hier gelten dürfen, wie sie mit einer seiner Konsolidierungsphasen einhergegangen sind.

In diesem Sinne wünscht er Ihnen nun alles Gute bei der Lesung seines Wikis 'Einsiedelei' und verbleibt

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Das Atommodell und seine Schwingungen, Bleistifte auf Papier

Sprachgestaltung

Eine Gewichtung

Was Mathias Schneider an Worten in seinen Schriften eingebracht hat, steht ihm nun als Substanz zur Verfügung. Im Gemenge der zeitlichen Emanationen hat er sich zurechtgefunden und sich in Gedanken etwas Wesentliches eingeprägt. Jener Sachverhalt, dass er auf seinen Wikis in der eigenen Kartei etwas von seiner Ideenwelt wiedergegeben hat, soll bedeuten, dass er diese hier gespiegelt hat. So ist es dazu gekommen, dass seine Texte etwas darüber aussagen, wie sich die Dinge bei Schneider verhalten.

Das Wesen eines Menschen erschließt sich uns durch eine Kenntnis seines Lebens. Davon haben wir gerne gesprochen und etwas damit wahr gemacht, was für uns wertvoll und wichtig gewesen ist. Wer sich daran findet, sollte auch etwas von sich dabei erkennen.

Aus diesem Grund zeigen wir auf, aus welchem Holz wir geschnitzt sind, damit man sich darin spiegeln kann. Daran hat sich zeitlebens nichts bei uns geändert. Eine Wahrheit besteht von sich aus, weil es bei ihr um das Leben per se gegangen ist.

Das haben wir wahr gemacht und danach manches davon erneut eingesehen. Solch eine Reaktion von uns auf die eigene Gedanken- und Ideenwelt hat uns stabilisiert. Förderlich ist dabei auch unser Umgang damit gewesen. Es ist wahr, dass wir hart daran gearbeitet haben, das hiermit Gegebene herauszustellen. So ist alsbald etwas davon vor uns erschienen.

Was wir von uns gefordert haben, haben wir unterdessen eingehend geprüft, ehe wir es umgesetzt haben. Das Aufzeigen der vollständigen Ideenwelt von uns macht diese wahr. Das damit Gefundene macht etwas bei uns aus. Es hat für uns eine hohe Bedeutung zu eigen, welches Gewicht wir den Dingen verleihen müssen. Mit dieser Konsequenz haben wir umzugehen.

So etwas wird erforderlich sein. Wir können vollkommen zurecht sagen, dass eine Balance des Gegebenen bei uns vorgekommen ist, nachdem die Waage zur Ruhe gefunden hat. Was sie aufzeigt, soll wahr sein. Erst in diesem Zustand lässt sich von ihr leicht ablesen, was etwas bedeutet. Jene Gerechtigkeit, nach der wir streben, erscheint qualitativ.

Als Quantität ausgedrückt, bedeutet sie, dass jedem Menschen das Gleiche zuzugestehen sein wird. Keiner ist besser als der andere gewesen, falls es um solche Dinge gegangen ist, wie sie das Leben mit sich gebracht hat.

Daran haben wir geglaubt. Etwas haben wir damit schon jetzt festgemacht, dessen Bedeutung für diese Sache mit der Zeit sichtbar werden soll.

Meditation

Findest Du Dich ein

Beim nun folgenden Text möchte ich den Leser mit allem Respekt in der 2. Person Singular angesprochen haben.

Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, ist, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Lass bitte nicht wieder davon ab, Deine Dinge einander richtig zuzuordnen, wenn Du den Anfang davon geschafft haben wirst.

Halte daraufhin bitte kurz etwas inne und bestehe damit, was Du für Dich bei Dir eingerichtet hast. Falls Du endlich das Gefühl erlangt haben wirst, gänzlich da zu sein, soll das Werk Dir auch gut gelingen. Dann hat sich Dir wahrscheinlich aufgezeigt, was zu tun sein wird. Setze so etwas um, sobald Du Dir eine Klarheit darüber erworben hast, welche besagt hat, was es ausmacht, da zu sein und zu wirken. Ich wünsche, dass Dir auf diese Weise etwas Gutes gelingen möchte.

Setze Dich für Dein Werk mit der Dir gegebenen Kraft bitte ausreichend gut ein. Erinnere dich zuerst, aber bitte noch einmal an diese kleine Einstimmung. Du sollst dir dessen gewahr sein, was sie für Dich an Gutem bedeutet hat. Das soll bei Dir für etwas an Gewissheit über Deinen eigenen Weg sorgen.

Besinne Dich dabei auf dasjenige, was Du Dir zuvor an Impulsen zugeteilt hast. Etwas Rechtes soll dank dieser Gedanken und Ideen für Dich greifbar sein. Befinde, wie das für Dich gewesen ist, und erkenne an, was Dir bereits an Wahrem in Gedanken gekommen ist. Löse Dich unterdessen, bedingt durch diese Festlegung, von allem anderen und entspreche Dir, wie es möglich gewesen ist, so etwas zu tun. Daraufhin soll Dir etwas Gutes leicht gelingen. Vollkommen zurecht wirst Du da Deine Dinge ausrichten und wahrmachen.

Glaube an Dich. Dadurch sollst Du jene Kraft erhalten, die Du gebraucht hast, um das Gute daran anzuerkennen, was besagt hat, wer Du bist. Stärke somit Deine Einheit und Solidität. Wache als ein Mensch auf und gedeihe gut. Statte Dich mit etwas Geeignetem aus, wie Du es zu erhalten gewünscht hast. Auch Du bist jemand gewesen, der es gut mit seinen Mitmenschen gemeint hat. Gehe zu Werk, sobald es Dir gelungen ist, etwas davon zu verstehen, was Deine Aufgabe ausgemacht hat. Ja, schreite zur Tat. Stehe zu Dir und gehe voran. Nichts sollte dich dabei stören.

Bestelle Deinen Acker mit einem richtigen Gedanken dabei. Trage ihn so an Dir, wie er bei Dir vorgekommen ist. Lass nicht wieder davon ab, mit deinen Dingen richtig umzugehen. So wirst auch Du einmal wieder rechtzeitig damit fertig sein, was Du zu tun hast. Das soll etwas sein, was Du leisten möchtest. Du weißt, dass Du auf diese Weise schon früher einmal etwas für Dich erreicht hast, was Deine Dinge verbessert hat. So etwas möchtest Du wiederholen können.

Schön soll es da sein, auf der Welt vorzukommen. Schrecklich ist es aber zuweilen auch schon gewesen, in der Welt zu sein. Beides soll so wahr sein, wie es hier geschrieben steht. Solche Momente hat es bei uns gegeben, zu denen wir so etwas erfahren haben. Die Ereignisse und ihre Auswirkungen haben uns stets bedingt. Das hat uns auch etwas ausgemacht, was geschehen ist. Alles hat sich derweil um uns herum gewandelt, was nicht aufzuhalten gewesen ist.

Im Grunde sollte es gut sein, sich die Vorgaben des eigenen Daseins klarzumachen. Jene, dabei von uns erschlossenen Gedanken und Ideen zur Welt und zur Natur eines Menschen sollen bei uns etwas regeln. Eine Lebenskraft kommt dabei in Sichtweite, weil wir uns an die Konventionen eines Daseins gehalten haben. Das soll uns entsprechen, was wir erkannt haben. Es ist wahr gewesen, dass die Dinge unseres Lebens eine Wahrheit für sich verkörpert haben, über die noch nichts gesagt worden ist. Da spüren wir uns. Das haben wir auch dank dieses Gedankens erreicht.

Jetzt sind wir mit uns selbst vertraut. Wir haben etwas zu uns in Erfahrung gebracht, was wahr gewesen ist. Darauf wollen wir uns im Alltag beziehen und unsere eigene Sache verwirklichen.

Gewicht des Denkens - Stillleben, Bleistifte auf Papier

Dokumentation

Eine Resonanz im Spiegel des Gegenwärtigen

Alle einfachen Handlungen eines Menschen ergeben eine Fülle. Sie hat die Menschen individuell ausgestattet.

Mit Zuhilfenahme einer solchen Ausstattung, wie sie ihm zu eigen gewesen ist, hat der Mensch manche Gelegenheit erfahren, um sein Lebensglück im Dasein zu bestimmen. Da kann er etwas festmachen, was er erhalten hat. Zugleich haben seine Dinge eine Wertigkeit zu eigen, welche diesen zugeordnet werden kann. Da soll es eine Wertigkeit je Sache sein, was ihm klar geworden ist. So kann man die Einfachheit, bezogen auf das Gegebene, praktizieren und das eigene Gut als Mensch beschauen.

Ein Mensch ist jemand, der etwas hat und tut. Da hat sich diese Welt in drei Ebenen aufgegliedert, auf welchen er seine Existenz wie ein Zelt aufspannen kann. Derweil soll wahr sein, dass es ein einziges Zelt gewesen ist, in welchem er sich aufzuhalten vermocht hat. Der Himmel und mit ihm die Ordnung hat seinem Dasein jenen Glanz verliehen, der ihn zu einem solchen Menschen gemacht hat, der sein Zelt gut kennt und somit seinen Aufenthaltsort zu bestimmen weiß. Hier befindet er sich also und hat somit alles parat, was er für sein Dasein gebraucht hat. Getreu eines solchen Minimalismus soll er in die Erweiterung gehen oder es lassen.

Es ist egal gewesen, ob es fünf, fünfzehn oder fünfundsiebzig Zelte gewesen sind, was einer für sich zu eigen hat. Er wird sich allein nur in einem davon aufhalten. Darum sollte seine Existenz eine Einfache sein, weil es ihr entsprochen hat, so zu erscheinen. Darauf sind wir ausgelegt. Genau deshalb haben wir wahr gemacht, dass wir uns im Dasein unserer Existenz darauf beziehen, wer wir sind.

Nicht mehr als das hat uns ausgemacht. Es ist uns stets zu eigen gewesen, so zu denken und auch so zu sein. Alles hat bei uns dem Natürlichen entsprochen, solange wir wahr gemacht haben, dass es eine einfache Sache gewesen ist, die uns bedingt hat. Dann aber, wenn etwas so erschienen ist, als ob es etwas Einfaches sei, was uns zu eigen ist, haben sich die Begebenheiten von uns einstellen lassen. Manches hat sich darum bei uns gesammelt und ist in die Verstärkung gegangen. Vielfach haben sich unsere Dinge deswegen gebessert.

Bald soll das Ganze etwas Gutes sein. So möchten wir denken, daran möchten wir glauben. Da nehmen wir etwas auf uns und bringen es voran. Wie eine Maschine haben wir getreu unserer Intention, jenem inneren Aufbau von uns, gehandelt. Etwas ist dadurch wahr geworden, was von der Lebendigkeit unseres Glücks gezeugt hat. Mit der Kraft der vereinheitlichten Gedanken und Ideen können wir vor unseren Mitmenschen ausreichend gut bestehen. Beharrlich stellen wir das Gute auf die Beine und bringen dazu unsere Kraft vollständig ein, wie sie uns gerade zuteil ist. Das soll ein Zuckerschlecken sein, dass wir uns so sehr für das Gute einsetzen dürfen.

Die gegebenen Dinge lassen sich auf einfache Weise leicht zueinander hinzufügen. Manches ist derweil wahr gewesen, was unseren Weg gekennzeichnet hat. Da haben wir mit solchen Bildern etwas Gegebenes aufgezeigt und verstanden. Unsere Worte haben wir bedacht eingesetzt und dabei kenntlich gemacht, was wir gedacht oder gefühlt haben.

Da haben wir anerkannt, welchen Wert die Gedanken für uns zu eigen haben. Wir ordnen sie unseren Empfindungen im Hintergrund zu. Darum hat sich jede Kausalität des Denkens bei uns allein verboten. Die Gedanken sind eine abhängige Größe gewesen und auch so bei uns erschienen. Hat man etwas Gedachtes erst einmal dem Wesen der Dinge zugeordnet, entwickeln sie sich auch gut.

Die ganze Welt hat derweil das Ganze ihrer Existenz von der Wertigkeit der Gedanken abhängig gemacht. Dabei sollen sie doch lediglich Wertigkeiten sein, die uns eingegeben sind. Das sollten reine Messungen gewesen sein, was wir uns gedacht haben. Solche Sachverhalte unterliegen natürlichen Gesetzmäßigkeiten und sind immerzu von allem anderen, was sich begeben hat, abhängig geblieben.

Eine Kondition des Menschen ist allem vorausgegangen. Sie hat bei uns Bestand behalten. Da schauen wir uns an.

Mitunter sind wir auch in Gedanken gewesen. Das Versteckspiel im Labyrinth des Minotaurus hat naturgemäß etwas vorausgesetzt. Aber der Faden der Ariadne muss reißen, weil er nicht dafür gemacht ist, auf ewig zu bleiben, was er gewesen ist. Egal, wie gut wir uns im Inneren des Labyrinths verborgen gehalten haben, irgendwann sind wir dabei ausgehungert, falls wir uns dem Minotaurus nicht gestellt haben und davon frei geworden sind, ein solches Leid zu erfahren.

Dieses Tier ist nicht allein wie ein Schreckgespenst erschienen, sondern es hat für uns auch eine natürliche Grenze verkörpert, die für das Tun eines Menschen besteht. Möchte manch einer auch von einer unbegründeten Angst gesprochen haben, falls es um die Bedeutung jener Sagen der Antike gegangen ist, von woher einige der Bilder unserer Seele stammen, so hat sich dennoch nichts an den Gegebenheiten einer menschlichen Existenz geändert.

Das Geschick der Menschen ist stets gleichwertig gewesen und wird auch so zu verstehen sein.

Wer in die Trickkiste der Moderne gegriffen hat, um sich ihrer Bilder zu bedienen, kann sich viel eher dabei verletzen, als es die klaren und einheitlichen Ideenwelten der Antike auferlegen. Wir müssen aktuell vollkommen zurecht davon ausgehen, dass wir in solchen Zeiten leben, die von den Auswirkungen einer menschlichen Inkompetenz zeugen, wie sie spätestens im 20. Jahrhundert angelegt und gepflegt worden ist.

Alles hat dem Dämon der Freizügigkeit gedient, nichts ist dadurch bei uns in Ordnung gekommen. Das Schlimme dabei ist die Verzerrung der Welt und somit auch eine Verschlechterung der menschlichen Schicksale aufgrund einer Verschleppung notwendiger, aber unterlassener Handlungen gewesen.

Bis auf die Zähne bewaffnete Kohorten haben sich dem nuklearen Säbelrasseln hingegeben und alle Welt hat sich in der vermeintlichen Sicherheit gewogen, dass das absolute Unglück nicht geschehen würde, obwohl alle Anzeichen auf dessen Vorbereitung hingedeutet haben. Selbstgefällig sind da die Menschen aufgetreten und haben ihren Irrsinn mit Mode und Konsum untermauert. Ein Fortschreiten davon hat das Nichtige hervorgebracht und es in eine alles bestimmende Größe bei uns verwandelt.

Dokumentation

Das Subjekt als Verankerung einer Identität

Ohne für sich ein Joch ausgemacht zu haben, hat sich kein Mensch an etwas Gutem beteiligen können, was auch von anderen Leuten gebraucht worden ist.

Eine Weltanschauung, die objektive Überlegungen favorisiert hat, setzt mit der Zeit ihres Vorkommens Eigenheiten frei. Da bildet sie ihr Subjekt an sich selbst aus, weil alles eines solchen bedurft hat.

Der Zugang eines Menschen zur Welt erfolgt über das eigene Subjekt oder es ist keiner gewesen. Derweil hat der Mensch allein nur dasjenige wahrgenommen und anerkannt, was ihm entsprochen hat. Alles Andersartige ist ihm wenig zuträglich erschienen. Da hat es ihm nichts Gutes eingebracht, davon gewusst oder etwas davon gekannt zu haben. Darum hat er es vernachlässigt.

Alle Eigenheiten der Gegenstände reflektieren einander. Im Normalfall geben sie dabei etwas von sich wieder, was Bezug zur tatsächlichen Umgebung hat. Niemand kann derweil wissen, was davon zuerst dagewesen und erschienen ist.

Dann aber wird man aus solchen Begebenheiten schlau, falls man sich als ein Subjekt, versehen mit persönlicher Behaftung, angesehen hat. Als solches hat man eine Geschichte zu eigen, die ihre Chronologie besitzt. Aber auch ein eigentliches Geschick ist einem Menschen zuteil geworden. Damit haben wir eine Existenz erfahren, wie sie uns beschieden ist. Zu einer Auffassung unserer Lebensgeschichte haben wir gefunden. Ihre Ereignisse sind die Folge unseres Handelns, Seins und Habens gewesen. Da sind sie auch so vorgekommen, wie wir das Ganze wahr gemacht haben, was uns bedingt hat.

Im Laufe unserer Existenz haben wir die eigene Geschichte schon mehrfach in einer ähnlichen Weise anderen Leuten wiedergegeben. Da ist es erforderlich, zu klären, was sie bedeutet. Das soll uns möglich sein, weil wir sie mit der Zeit gut gekannt haben.

Dokumentation

Eine Ebene als Dimension

Alle Welt hat schon als Kind gelernt, dass die Erde ein Planet ist. Als solcher hat er die Sonne umkreist und wird derweil vom Mond umfahren. Zumindest ist uns das so erschienen. Darum haben wir dieses Wissen anerkannt und etwas damit Verbundenes an Kenntnissen angenommen.

In unserer Vorstellungswelt kommt manches davon vor, was wir wegen der Mitteilungen anderer Leute wahrgenommen haben. Doch die Schöpferkräfte, welche einem menschlichen Wesen von Natur aus zu eigen sind, können davon in Mitleidenschaft gezogen werden, was wir aus fremder Hand erhalten haben. Darum haben wir uns klargemacht, dass wir nicht dafür zuständig gewesen sind, ein solches Wissen zu bewahren, welches uns nicht vollumfänglich zuteil geworden ist.

Damit sind wir umgegangen, was uns zu eigen gewesen ist. Das soll unsere Dimension sein, welche dadurch verkörpert wird, was wir für uns wahr gemacht haben. In gewisser Weise ist sie bei uns auch vergeistigt vorhanden, weil wir ihr mit unseren Gedanken entsprochen haben. Das hat uns mental ausgestattet.

Das eine an Erfahrung haben wir keineswegs von anderen Erfahrungen abgelöst. Etwas davon ist emaniert vorgekommen, das andere hat sich allein nur virtuell gezeigt. Davon haben wir eine Einheit abgeleitet, die beides gleichermaßen berechtigt beinhaltet hat. Da sind wir so erschienen, wie es uns gegeben hat und haben auch für diese beiden Wirkprinzipien gestanden. Wir haben unterdessen geahnt, dass niemand so etwas auf eine andere Weise als wir getan hat.

Immer wieder haben wir etwas bei uns eingesetzt, was uns zu eigen gewesen ist, und damit etwas bei uns ausgebildet, was unserer Existenz gerecht sein soll. Eine solche Existenz haben wir als vollkommen vollständig betrachtet und ihre Wertigkeit darum als Ganzes unseres Daseins angenommen. Daraufhin ist alles bei uns so erschienen, wie es vorgekommen ist, aber auch von uns anerkannt und bestätigt worden. Das hat weitere Verflechtungen bewirkt.

Eine Vollwertigkeit davon, was uns zu eigen ist, haben wir angenommen und das bei uns etwas gelten lassen. Die eigenen Güter sind bei uns nach wie vor vorhanden. Wir haben sie gerne, weil sie auch weiterhin bei uns zum Einsatz gekommen sind und etwas Gutes für uns bedeutet haben.

Meditation

Hilfsmittel

Der Mensch nimmt sich dasjenige Hilfsmittel, welches er gebraucht hat, und setzt es für sich bei der Verrichtung seiner Aufgabe ein. Ohne Hilfsmittel auszukommen, wird auf Dauer schlecht möglich sein. Dafür hat man eine Technik entwickelt, in der uns ein Ablauf davon klar sein wird, welcher besagt, wie etwas geschehen soll. An der Natur haben wir abgelesen, was uns ausgemacht hat. Damit hat sie etwas Gutes für uns dargestellt und uns manches über uns klargemacht. Ihr haben wir stets mit unseren Werken entsprochen. Willentlich oder unwissentlich ist so bei uns etwas geschehen, was gut gewesen ist. Jeder Mensch hat in ihr einen Platz für sich gefunden und eine dementsprechende Stellung vor seinen Mitmenschen erlangt, wie sie dazu gut gepasst hat. Da wir darum gewusst haben, dass gut sein wird, wie etwas gegeben ist, haben wir uns damit abgefunden. Da haben wir vollkommen zurecht alles so belassen, wie es bereits vorgekommen ist. Nach und nach haben wir uns damit auch anzufreunden gewusst.

So ist bei uns mit der Zeit ein Weg entstanden, der schon einmal für etwas gut gewesen ist. Alles, was etwas Gutes gewesen ist, soll darum bei uns fortbestehen. Das hat manches wahr gemacht. Etwas anderes als dasjenige, was seiner Natur entsprochen hat, hat noch zu keinem Erfolg geführt. Darum haben wir uns dafür eingesetzt und sind im Leben gerecht zu uns, aber auch gerecht zu ihr gewesen.

Im Grunde hat uns dieses Verhalten zu einem Progress befähigt. Manche Fertigkeiten haben wir allein nur deswegen erlangt, weil wir mit unseren Gedanken einer Umwelt gerecht geworden sind. Dann hat mancher Rückfluss zu uns stattgefunden. Ein solcher ist grundlos aufgekommen. Schlecht ist das keinesfalls gewesen. Wir haben etwas davon für andere Zeiten erhalten.

Gedanke

Der Realismus hat das Unbewusste fixiert. So hat er einer Fantasie der Menschen jegliche Bedeutung entrissen. Das Nichts hat bei uns um sich gegriffen und seinen Bereich vergrößert. Da ist mit einem Mal der aufgeklärte Mensch vor dem durch ihn geschaffenen Fluch geflohen. Was er wahr gemacht hat, ist der Bodensatz menschlicher Ideologie geworden. Mit einer Vernunft hat das wenig gemeinsam. Dennoch ist ein Nutzwert der Dinge und eine damit einhergehende Denkweise dem Realisten das Maß für die Sachverhalte seines Lebens gewesen. Damit hat er versagt und alles verloren. Was er aufgegeben hat, ist allen Menschen vorläufig entrissen worden. Da ist Tag geworden und man hat gesehen, wie sehr doch alles bei uns im Argen gelegen hat.

Brief

Ein persönliches Grußwort

Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier geschrieben habe. Für Deine Bemühung beim Lesen in der Textsammlung aus meiner Feder, danke ich Dir jetzt schon.

Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder etwas anderes Gutes bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir eine Freude bereiten, so etwas zu tun.

Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen der nachfolgenden Texte. Hetze Dich bitte nicht unnötig. Es wäre erforderlich, sich die Texte einmal mit aller Sorgfalt durchzulesen. Mache das, damit Du ihre Kraft, jene ihnen innewohnende Eigenschaft richtiggehend auffassen und verstehen kannst. Aber es hat keinen Grund zu Hast oder Eifer bestanden. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir das Ganze eingeleuchtet ist, was ich Dir mittels meiner Schrift sagen möchte.

Bedenke dabei bitte, dass dies hier aktuell noch kein abgeschlossenes Werk sein wird. Es trägt wahrscheinlich noch immer einige versteckte Mängel an sich, welche ich erst zu erkennen bereit sein muss, ehe ich sie beheben können werde. Ich möchte Dich nun auch um Folgendes bitten. Komm lieber öfter hierher zum Lesen zurück, anstatt alles auf einen Schlag verstehen zu wollen, was hier vorzufinden sein wird.

Reibe Dich nicht auf an meinem Werk. Versuche besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese Du Dir mit Bedacht jene hier enthaltenen Texte durch und versuche sie aufzufassen. Falls etwas davon nicht sogleich richtig zu verstehen sein würde, zeige mir die jeweilige Textstelle bitte im Nachgang daran auf.

Wie habe ich die Schriften hier aufgebaut? - Die Einsiedelei ' ist in ihrer Grundsubstanz einmal dem 'Beggar Wiki' (ehemals Fery Wiki) entnommen worden, welches eine unveröffentlichte Textsammlung aus meiner Hand gewesen ist. Jenes andere Wiki hat mir vormals zu einer ersten Schulung meiner sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit deren Zuhilfenahme habe ich meine Art der Sprachgestaltung gefunden. Damit habe ich das Grundsätzliche für mich bereits damals vorbereiten können. Jenes Wiki ist in den Jahren von 2004 bis 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens bei mir eingenommen. Auf ihm baut der 'Baukasten' als Kartei nun auf. Im Baukasten wird auch etwas von den ursprünglichen Inhalten der alten Kartei wiedergegeben.

Ich habe mit dem 'Beggar Wiki' vormals die Wertigkeit der Dinge meines Daseins zu bestimmen versucht. Vieles habe ich so klären können. Mein Wesen ist mir dabei alsbald schon etwas verständlicher vorgekommen. Ich habe gelernt, alles zu belassen, wie es ist. Manche Phase der Innenschau habe ich durchgemacht und irgendwann auch abgeschlossen. Auch heutzutage erlebe ich mein Dasein noch immer unter dem gleichen Aspekt wie damals. Meinen einmal eingeschlagenen Weg habe ich seitdem nicht wieder verlassen. Das ist etwas, was mich zuweilen schon sehr froh gestimmt hat. Eine Wahrheit, wie diese eine, habe ich stets anerkannt, weil sie für etwas gut gewesen ist. Mein Lebensweg soll daraus resultieren, dass ich sie kenne.

Das Wiki 'Einsiedelei' ist mittlerweile zu einem etwas eigentümlichen Ding geworden. Heutzutage arbeite ich nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge meine bestehenden Texte weiter aus. Sie sind einmal bei 'Freischreibstunden' als 'Gedankenprotokolle' entstanden. In vielen Jahren habe ich diese Schriften hergestellt. Das Arbeiten daran ist zur Hauptbeschäftigung meiner Freizeit geworden. Alles, was damit schon einmal mit Leistungen verbunden gewesen ist, hat mir zuweilen viel abverlangt. Es ist mir bisweilen so vorgekommen, dass es eine harte Arbeit gewesen ist, was ich da getan habe. Es hat mich diese Aufgabe aber auch gestärkt und etwas an mir herausgebildet. Manches wäre, ohne sie in meinem Leben erfüllt zu haben, mit Sicherheit nicht in solch einer schlüssigen Weise geschehen. Darum bin ich trotzdem sehr zufrieden damit und habe mich dazu bekannt, wie alles für mich eingerichtet ist.

An was habe ich unterdessen geglaubt? - Die Wege eines Menschen sind innerhalb eines für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes vorgekommen. Seine Mittel sind stets begrenzt gewesen, was etwas auf bedeutungsvolle Weise für mich wahr gemacht hat. Es soll etwas Gutes sein, was uns gegeben ist. Denke bitte an diese Worte. Erkenne, dass mein Weg auch einmal sein Ende haben wird. Ich könnte jetzt zwar noch nicht sagen, wann es so weit sein wird, dass meine Wege enden müssen. Ich möchte aber genau darum bald Ordnung ins Geschehen meines Lebens bringen. Ich mache das Gute davon wahr, damit alles, was kommen wird, einmal fruchten kann.

Viel Glück, wünsche ich Dir nun von Herzen. Es möchte Dir die Sonne scheinen, aber unterdessen auch ein milder Schatten erhalten bleiben und Dein Lebensglück sicherstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Schneider

Ass der Stäbe, Spielkarte, Buntstifte auf Papier, CGP als Quadrotypie, farblich verfremdet

Impuls

Unabhängigkeit

Die Bedeutung von nichts und alles soll uns verständlich sein. Ich baue diese beiden Worte schon seit einiger Zeit als Grenzwerte des Ganzen in meine Schriften ein. Im Gesamten ist so ein Fundus bei mir entstanden.

Das Dasein eines Menschen ist seiner Erscheinungsweise nach rhythmisch gewesen und es wird auch so zu verstehen sein. Da möchte er das Gegebene wiedererkennen. Dazu muss es jedoch wiederholt erscheinen. .

Eine zu spezielle Darstellungsweise gewöhnlicher Dinge hat zeitweise keine Klarheit gebracht. Ich habe zwar Gebote, aber keine Verbote gebraucht. Die Dinge haben nicht immer für mich passend sein müssen, nur um mir recht zu geben.

Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen gegeben haben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates ableitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchen Weisungen sein.

Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles, was auf diese Weise zu benennen gewesen ist, sollte auch gut sein. Das hat aber nicht bedeutet, dass etwas, was hiermit nicht zu benennen gewesen ist, zu verwerfen sein wird.

Eine solche Vielheit möchte die Menschen erschrecken und doch sollte sie so etwas nicht tun. Sie hat sich einer Beherrschung durch den Menschen entzogen, was uns nicht beunruhigen sollte. Eine Natur der Dinge ist nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen gewesen. Dazu sollte sie auch als Ganzes abgebildet werden. Das habe ich hiermit in einer einfachen Weise zu tun versucht. Erkennen wir darum, wie das hier gegeben ist. Im Grunde hat uns dasjenige Gute, was dadurch aufgezeigt worden ist, bereits so vieles leichtgemacht. Das ist vor allem dann der Fall gewesen, falls wir verstanden haben, auf eine eigenständige Weise unseren Gedanken auszuprägen, wie er uns bereits bekannt sein wird.

Weil wir unabhängig von etwas zufällig Gegebenem sind, haben wir uns in unserem Verhalten frei davon gezeigt, was da vorgekommen ist. Dann haben wir aber auch eine gewisse Wahlmöglichkeit dafür erhalten, was wir tun möchten. Wir brauchen sie, um zu bestimmen, was wir an unserem Leben schätzen.

Gedanke

Freiheit soll immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein, was da bei uns vorgekommen ist. Ohne eine Vollständigkeit der Dinge zu berücksichtigen, wäre das Leben kein Vollwertiges für uns.

Dokumentation

Geschichte der 'Einsiedelei'

Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während der Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe in den Jahren von 2008 bis 2013 sehr mit meinem Dasein zu kämpfen gehabt. Da habe ich mir vieles zu meinem Leben aufgeschrieben. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach fortgesetzt. Heutzutage dient mir das Werkschaffen vornehmlich als ein Zugang zu den verschiedenen Momenten meines Daseins. Meine vormaligen Gedanken und Ideen habe ich mir bewahrt. Das Textwerk des Wikis 'Einsiedelei' stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen tatsächlichen Vorhaben dar, welche ich damit bereits nachbereitet habe.

Ich gehe im Alltag mit diesen Schriften auch weiterhin um. Hier schreibe ich mir manches davon auf, was mir im Laufe der Zeit über dieses Dasein von mir klar geworden ist.

Doch zuweilen hat mich auch mancher eigene Impuls etwas getäuscht. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um eine Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. So habe ich das eine oder andere davon schon ein Stück weit bereinigen oder ergänzen können. Mit der Zeit sind so die Wikis der Kartei ‘Baukasten’ entstanden und in ihren heutigen Zustand gekommen.

Ich bekenne mich gerne dazu, dass ich bei der Erstellung meiner Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgegangen bin.

  • Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll benannt werden.

  • Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.

  • Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zurecht erweitert.

  • Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen sein.

  • Die Summe der Dinge soll von einer endlichen Art sein.

  • Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf.

  • Die Sprache zeigt den Weg von sich aus auf.

  • Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können aufgelöst werden.

  • Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht fortbestehen.

  • Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.

  • Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum ab.

  • Es besteht keine Berechtigung zu einer Dominanz von irgendetwas über etwas Gegebenes.

Stay Cool, Bleistifte auf Papier

Impuls

Eine weitere Idee

Fange mit deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, die es hier jetzt ist. Da fangen wir bei der Eins zu zählen an und bleiben dabei, unsere Dinge so zu tun, wie sie uns entsprochen haben. In eindeutigen Abständen zählen wir weiter und staffeln somit das uns Bekannte, um was wir etwas gewusst haben.

Gedanke

Ein Schöpfungsprinzip

Eine Ordnung hat Bestand bei uns erfahren oder sie ist keine für uns gewesen.

Wird ein Schriftstück gut gelungen sein, dann zeigt sich Dir dessen Wert von sich aus auf. Da wirst Du auf dem einmal von Dir bewahrten Wort mit etwas Gutem aufbauen können. Die einzelnen Texte sollen eine Einheit mit dem restlichen Werk bilden.

Was uns zuteil ist, soll das in vollumfänglicher Weise sein. Daran machen wir unser Wesen fest. Es ist eines für das Ganze dieses Daseins gewesen. Daran haben wir geglaubt und diesen Glauben haben wir wiedergegeben, weil wir alle Menschen in genau diesem Licht gesehen haben.

Impuls

Aufgaben und Pflichten

Ein paar Gedanken zur von mir für mich bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.

Als der erste Aspekt meiner Arbeit soll zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung der eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Anwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in ein geeignetes Format überführt werden. Ihre Grundstruktur, insbesondere die Abfolge der Texte, soll dabei möglichst so erhalten bleiben, wie sie gegeben ist.

Ich möchte die bereits bestehenden Gedanken und Ideen, aber auch deren strukturelles Erscheinungsbild damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Dazu speichere ich sie ab. Der funktionale Charakter meiner Schriften soll erhalten werden. Dadurch, dass ich die entsprechenden Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir nun ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung, aus dem ich schöpfen kann. Da soll es mir gelingen, mich auf etwas Weitergehendes vorzubereiten, was darauf aufzubauen wäre.

Der Bestand eigener Schriften möchte abgesichert sein. Die Güte einer Lesung jener Texte aus meiner Feder wird einen guten Teil ihres Wertes für eine Leserschaft ausmachen. Also ist es gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen, dass die Schriften sprachlich etwas vermitteln.

Jener im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir spiegelt diese zuweilen noch in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form dafür soll einmal bestimmt werden. Das dabei Festgelegte soll dann meine Richtschnur sein, damit die Kartei sinnvoll erweitert oder bereinigt werden kann.

Ich möchte das machen, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Den solchermaßen erzeugten Schriften soll sich dann im Nachgang die Erklärung zur Werkschau leicht hinzufügen lassen. Die Beschreibung weiterer Merkmale davon, was das Dasein als Mensch heutzutage ausmacht, soll von mir koordiniert werden und die Aussagen dazu sollen sich dem bereits Gegebenen schlüssig angliedern. Ich möchte dabei darauf achten, dass die Inhalte, sprachlich gesehen, nicht zu schwierig zu vermitteln sind.

Das Ganze hat mir schon viel fürs Leben geholfen. Bei meiner Arbeit am Karteikasten ist es zuweilen vorgekommen, dass sich mir der Zugang zu eigentlichen Kräften erschlossen hat. Solche durchaus schönen Momente habe ich dann gerne zugelassen und angenommen.

Da flechte ich manches davon, was ich dabei erlebe, ins bestehende Textwerk ein, weil es Relevanz für mich hat.

Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was bei mir an Gedanken und Ideen aufgekommen ist. Darauf bin ich ausgerichtet. Ich möchte anerkennen, was bei mir erscheint. Das wird doch schon so richtig sein, wie es gegeben ist. Dem entspreche ich. Solchermaßen leiste ich mein Werkschaffen ab.

Als ein zweiter Aspekt der Erstellung eigener Schriften möchte ich Ihnen jetzt aufzeigen, dass ich mich bei der Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekannt habe, wo mir dies zu tun erforderlich vorgekommen ist. Das hätte jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen.

Als der dritte Aspekt der Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich bestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich möchte mir auf diese Weise eine Einsicht in die Gründe meines Daseins bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse und Begebenheiten sollen von mir anerkannt werden, wie sie geschehen sind.

Ich habe mir bei der Erstellung des 'Baukastens' eine Position eingerichtet, dank welcher ich jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin entspreche. Ich möchte feststellen, dass ich einen unverkürzten Weg begehe. Eine solche Vorgehensweise schützt mich vor Bedrängnis.

Die Einführung von zusätzlichen Worten in das Textwerk der Kartei 'Baukasten' wird dank der Schaffung einer dafür möglichen Referenz vorbereitet. Inzwischen sind bereits etliche Ergänzungen dazu verwirklicht worden.

Gedanke

Für sich sein

Eine Verdichtung der Energie sprengt zuweilen den Rahmen eines Menschen und macht ihn krank.

Zuweilen erinnern sich mir die Worte anderer Menschen aus vergangenen Situationen. Ein Wert davon ist als Auswirkung auf mich zu vernehmen. Das hat mir Lebenszeit geraubt. Jene Momente, zu welchen andere Leute dominant erschienen sind, haben nichts Rechtes eingebracht. Darum habe ich aufgehört, solche Situationen zu repetieren. Stattdessen belasse ich die Menschen. Auch ich will in Ruhe bleiben.

Dokumentation

Ein literarisches Geschehnis

Ein bei mir vorhandener Gedanke soll ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen zu. Ich erkenne ihn an.

Somit erreiche ich einen Grundzustand des Bedenkens auf eine sehr einfache Weise. Ich nehme das Gegebene an, weil es wahr ist, und erkenne dabei als eine Vorgabe für mich, dass ich mich damit befassen möchte. Da habe ich alsbald meine weiteren Regungen dazu gewahrt.

Manches davon greife ich beim Schreiben am 'Baukasten' auf und stelle gewissenhaft dar, was es mir bedeutet hat. Dann, wenn ich eine Gelegenheit und die Lust dazu habe, etwas in meinen Schriften anzubringen, mache ich das in der Regel auch.

Gedanke

Eine Innenschau

Eine Kontrolle über das Dir Gegebene wird gerade durch eine Verlangsamung davon, wie Du arbeitest, und ein Innehalten dabei gut zu verwirklichen sein.

Die Menschheit ist in einem Zustand der Verwahrlosung angelangt. Alles schreit. Das haben wir nicht ohne Grund festgemacht. Um etwas für sich zu verbessern, bedarf es erst einmal einer Bestandsaufnahme.

Die Menschheit regt sich unentwegt. Alle Kanäle sind voll davon, dass etwas passiert ist. Ihr übertriebenes Movement ist jedoch die Folge eines schlechten Umgangs mit der eigenen Lebensgrundlage gewesen.

Dokumentation

Ein erster Anfang

Es gibt kein schlechtes Wort, sondern allein nur mehr oder minder gute Wortverwendungen. Aufbauend auf dem Gedanken führe ich meine Schriften aus. Dabei pflege ich nach und nach mehr und mehr unterschiedliche Worte in sie ein. Entscheidend für den Wert davon werden die Zusammenhänge sein, die ich so erzeuge und erhalte. Da erscheinen die Dinge als ein Bild vor mir. Das Bild hat solche Eigenschaften, wie ich es ihm zuvor gegeben habe. Das sollen nun gerade solche Eigenschaften sein, die mein Leben kennzeichnen und ausmachen, um die es mir beim Werk gegangen ist. Ihre Zurschaustellung erfolgt aus persönlichen Gründen. Solche Gründe zu benennen, soll möglich und gut sein.

Gar vieles ist über mich zu Vorzeiten bereits gesprochen und aufgeschrieben worden. Da haben die Leute vieles fest gezimmert. Sie haben damit etwas verfügt, was sich auf mich ausgewirkt hat. Dieser Bestimmung meiner Person durch für mich fremde Menschen möchte ich mit meiner Arbeit etwas entgegenstellen.

Da habe ich keineswegs behauptet, dass die Leute mein Lebensglück verkannt haben. Es ist ihnen allein nicht möglich gewesen, etwas davon zu erfassen, was mein Leben bedeutet hat. Sie haben mich kaum gekannt, aber vieles über meine Situation gesagt und aufgeschrieben. Dazu sind Akten erstellt worden, die meinem Lebensweg im Nachhinein einen Rahmen gegeben haben. Chancen sind dadurch nur wenige für mich aufgekommen. Der Rahmen, der für mich vorgesehen worden ist, hat mein Glück im Leben fast unmöglich gemacht. Was mir verblieben ist, ist unwert und unschön gewesen. So habe ich das nicht stehenlassen wollen.

Zudem hat man mich nicht gehört.

Ich bin von einfachen Annahmen ausgegangen, als ich die Dinge meines Daseins sprachlich festzumachen begonnen habe. Was dabei auf einer mentalen Ebene über mich gekommen ist, habe ich nicht abwehren können. Da haben mich die bei mir aufgekommenen Effekte doch verwundert. Meinem Gefühl nach habe ich mich in einer argen Notlage befunden. Sie ist keineswegs allein an äußerlichen Gegebenheiten festzumachen gewesen.

Darum bin ich in mich gegangen und habe hervorgebracht, was sie ausmacht. Gar vieles ist da endlich vor mir erschienen. Dann bin ich dazu übergegangen, das Leben von mir von den überzähligen Anteilen daran zu befreien, mit welchen man mich über Gebühr belastet hat. Ich habe diese Verstrickungen einseitig aufgelöst. Dabei habe ich eine Sprachgestaltung betrieben und ausgebaut. Das habe ich gut gefunden. Das Lösen meiner Belange von den Vorgaben anderer Leute ist mir wichtig gewesen. Da habe ich primär durch das Benennen der Begebenheiten etwas mit Substanz geschaffen. Später habe ich auch die Gegebenheiten dieses Daseins von mir untersucht und benannt, wie ich sie erkannt habe.

Da hat bereits eine erste gedankliche Transformation bei mir stattgefunden, als ich von den Begebenheiten zu den Gegebenheiten gekommen bin. Was sich dadurch für mich geändert hat, sind die Ansätze zur Bestimmung der Wirklichkeit meines Daseins gewesen.

Indem ich mir bewahrt habe, was mir zu eigen ist, habe ich mich im Leben bewähren können. Da haben bald schon die wahren Gegebenheiten durch die Begebenheiten meines Lebens durchschimmert und sie haben von mir so erkannt werden können, wie sie auch anderen Leuten schon erschienen sind. Beide Erfahrungsbereiche habe ich anschließend mit eigens erstellten Texten festgemacht.

Dazu habe ich angenommen, dass eine Darstellung des wahren Wesens der Dinge, ihre Natur sowohl leer als auch trivial sein muss. Erst danach haben die Menschen etwas mit

diesen Dingen angefangen und alles aufgeladen, was sie gekriegt haben. Also habe ich am Trivialen das Gute gefunden. Seine grundsätzliche Bedeutung für das Ganze habe ich anerkannt. Ein Vorhandensein der elementaren Grundform habe ich vorausgesetzt und seine Wertigkeit als eine Leere angenommen. Getreu dieses Musters erhalten alle Dinge ihren Grundaufbau bei mir und kommen so ins Lot.

Das Leere sollte also als Inhalt oder Gehalt des Trivialen richtig zu verstehen sein. Damit soll man an den Geschehnissen eines Lebens ablesen können, wie sie sich ergeben haben.

Ausgehend von der einfachen Kenntnis eines unzureichenden Zustands meiner Dinge habe ich für diese eine Wertigkeit angenommen, die von gleicher Art wie etwas Triviales gewesen ist. Da ist mir schlecht vorgekommen, was schlecht gewesen ist. Manches ist auch schon gut bei mir. Das hat mein Leben zu jeder Zeit ausgemacht, dass ich das Gegebene so bewertet habe.

Gedanke

Seelenanteile

Das Leben soll wie ein Kreis aufzufassen sein. Es ist als Punkt an uns verankert. Ein helles Licht geht davon aus. Paramatman nennen ihn die Inder, wir sagen Lebensfunke dazu. Die Vorstellung davon ist die gleiche gewesen.

Da alles in einem Wandel begriffen ist, wird man gut beraten sein, etwas davon festzumachen. Im Leben einen Sinn zu finden, sollte möglich sein. Dazu haben wir uns orientiert.

Was auch immer wir festgehalten haben, es ist uns früher oder später entwischt. Da hat es sich aus unserem Griff befreit. Anderswo hat es daraufhin erneut zu seinem Halt gefunden.

Ohne einen eigenen Schluss aus den Geschehnissen dieses Daseins zu ziehen, hat noch niemand etwas recht verstanden.

Dokumentation

Eine durchführbare Handlung

Dank einer ordentlichen Benennung der Geschicke meines Daseins, verankere ich meine Sprache an den Geschehnissen dieses Lebens von mir.

Das Positive wird der Moment sein, in dem ein Mensch handeln möchte. Da hat er es gut, weil er die zum Moment zugehörigen Dinge erkannt hat. Das macht sein Vermögen aus.

Gedanke

Ganz gleich, was wir Menschen auch für eine Arbeit getan haben, es hat sich dadurch etwas bei uns erfüllt.