Wille zum Leben

Gedanke

Wenn alles schon gut geworden ist, was gibt es dann noch zu tun? - Manches wird erst dann entstehen und erscheinen, wenn die Voraussetzungen dazu bereits hinreichend erfüllt sind. Da haben wir es uns anzugewöhnen etwas anzuerkennen, das wirklich gegeben ist.

Blumen des Gartens, Photographie, CGP

Idee

Ein eigenes Thema beackern

Aus dem Bekannten und Guten formt der Mensch etwas. Das soll sein Eigenes sein, was dabei freigesetzt wird. Er hat es geschaffen.

Wer nun das Schreiben für sich als Beschäftigungsart auserwählt hat, der tut gut daran seine 'Gedankenprotokolle' zu erhalten. Diese Widerspiegelungen seiner eigentlichen Eigenschaft helfen ihm bei seiner Suche nach etwas von substantieller Bedeutung für das Werk.

Ein solches werde gefunden, aber auch angepasst und formiert. Dazu haben wir Schreiber allein nur wenige Möglichkeiten. Die Sprache begrenzt das Werden der Dinge. Ohne eine passable Form derselben sicherzustellen, würde es nichts mit dem eigenen Werkschaffen werden können. Da gehe man in sich und suche nach der adäquaten Darstellungsweise für das eigene Gut.

Ein Vorgang, wie er beim Schreiben von Büchern durchgeführt wird, würde nichts sein, was man bei anderen Autoren abkupfern kann. Zumindest würde das für mich nichts Mögliches sein. Vielmehr als das habe ich manche Bestrebung an mir verspürt und diese ausgelebt, um das mir Gegebene einfach zu verwerten. Hunderte kleinerer Texte sind so entstanden, jeder davon für sich von einer eigentlichen Bedeutung. Und doch wird das leidlich ungenügend sein, was dabei entstanden ist. Man würde es nicht vorzeigen wollen. Das würde die Mühe nicht lohnen.

Spott und Häme zuhauf wird da einem Autor zuteil, weil er noch unvorbereitet ist. Das möchte er abstellen. So kommt es, dass dieser bei sich nach einem Weg für eine Verwirklichung seiner Gedanken und Ideen sucht. Im Gefilde der eigenen Worte muss er dazu zuhause sein. Er hat sich mit seiner Schaffenskraft zu identifizieren und etwas zu bewerkstelligen, was nicht ungehört bleiben sollte.

Um wie viel schwerer hat man es damit, wenn man keine Sensationen abliefert und vom Gewöhnlichen und Gutartigen etwas aufschreibt. In der heutigen Zeit ist es das Geschrei der Leute, was in der Regel von diesen selbst am liebsten angenommen wird. Da kann der Mensch es leicht erreichen, dass er dazu eine vernunftgemäße Position einnimmt. Und diese möchte er für sich gewinnen. Eine solche Vernunft wird jedoch überbewertet. Sie resultiert aus eigentlichen Verkehrtheiten.

So etwas wäre eine arge Sache. Das will ich kaum. Mit meinem Werkschaffen strebe ich nach einer für mich selbst wichtigen Beziehung zu einer Erfahrung des Möglichen. Ich würde es nicht gut gebrauchen können, wenn meine Schriften das nicht sicherstellen würden, dass mir etwas in adäquater Form einkommt. Ein solcher Bezug wird etwas Bedeutsames sein. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Und so erkenne ich diesen an und baue ihn nach Möglichkeit aus. Manche Brücke errichte ich so innerhalb meiner Gedanken- und Ideenwelt und gestalte Wege. Möchten das vielleicht für manchen auch allein nur Trampelpfade und keine Straßen gewesen sein, so kommen diese doch vor. Ankommen möchte ich mit meinem Werk, suche es mir aber unterdessen aus, bei welcher Art von Menschennatur ich das werde.

Wahrscheinlich sind meine Werke einfach etwas zu billig gewesen, als dass jemand anderes viel daran finden wird. Da wird er den faden Geschmack dieser Speise vielleicht verschmähen und sie achtlos beiseiteschieben. Anderes hat mehr Biss gehabt als das. Und doch möchte ich meinen Weg fortsetzen.

Phantastisches

Präambel

Der Mensch lebt mit den Elementen. Diese Elemente sollen von ihm getrennt zu verstehen sein, auch wenn er aus diesen besteht. Es sind eigentliche Objekte, welche er behandeln wird. Diese existenziell wichtigen Gegebenheiten müssen allesamt in einem guten Zustand sein, wenn der Mensch ein wunderbares Leben für sich erhalten möchte.

Das höchste Element wird das Feuer sein. Es stellt die Verkörperung der Welt Gottes in unserem Kosmos dar. Auf das Feuer zugehen soll bedeuten, dass wir auf Gott zugehen. Dem Feuer zu dienen, heißt folglich der Sphäre Gottes zu dienen.

Diese Sphäre Gottes soll die höchste greifbare Sphäre sein. Der Mensch hat sich davor zu hüten, in sie dauerhaft einzutreten oder sie über Gebühr zu berühren. Innerhalb dieser Sphäre könnte er nicht dauerhaft als Mensch bestehen. Sie würde für ihn nicht in dieser Form meisterbar sein.

Doch er kann diese Sphäre anerkennen und sich ihr (von außen kommend) zuwenden sowie annähern. Er kann diese selbst reinhalten. Das wird so wahr sein, auch wenn sie selbst alles durch ihre immanente Energie zu reinigen vermag, was in sie eindringt.

Der Mensch hat das Feuer als eine höhere Gabe Gottes oder seiner hohen Diener anzusehen und sich in dessen Nähe zu begeben. Sich dem Feuer anzunähern soll bedeuten, dass alle Dinge in unserem Umfeld in einem feinen Zustand sein müssen. Das wird so erforderlich sein, denn das Feuer ist von höchster Feinheit.

Der Beginn des Dienstes am Feuer soll eine Zuwendung zu ihm sein. Da es gefährlich sein wird, das zu tun, soll das auch bedeuten, dass man sich zuweilen dem Gefährlichen in diesem Leben zuzuwenden hat. Dieser Ansatz soll uns darauf hinweisen, dass man sich all den falschen Dingen zuerst zuwenden muss, um sich von diesen zu lösen, denn diese stören unseren Verstand. Man soll das Gegebene regulieren, auf dass unsere Umwelt frei von solchen Falschheiten sein wird. Diese sind beliebig. Eine anschließende Zuordnung des Gegebenen soll daraufhin die bei uns verkehrt ausgeprägten Dinge berichtigen. Erst dann, wenn das hinlänglich geschehen ist, werden unsere Dinge gut geraten. Dann werden wir bereit dazu sein, etwas höher Stehendes aus der Sphäre einer geistlichen Welt kennenzulernen und richtig zu verstehen.

Dieser Vorgang der Läuterung soll allein nur bezogen auf die Erscheinungsweise der Elemente in ihrer Form als Materie so zu verstehen sein, wie er gerade benannt worden ist. Er soll kein Akt der Zerstörung davon, sondern einer der Geburt von etwas Verbessertem sein. Da wird es erforderlich sein alles Gegebene so zu belassen, wie es ist, und sich nichts darüberhinaus anzumaßen. Das soll ein Gebot sein. Wer wird es schon wissen, in welchem Zustand die materiellen Dinge zurecht gegeben sind und in welchem sie das nicht sein würden? Wer hat da eigentliche Erfahrungswerte darin erhalten und wird kein Scharlatan sein, welcher auf Abwegen unterwegs ist? - Da möchte ich etwas feststellen dürfen. Dazu erkläre ich den nun folgenden Sachverhalt als bedeutsam für unser Verständnis des Materiellen.

Würde der Körper bei einem solchen Vorgang der Reinigung nicht durch eigene Kraft zu seiner Gestalt finden und zu einem menschlichen Leib werden, würde gar nichts für uns bei solchen Prozessen zu gewinnen sein. Reinheit soll bei uns eine eigentliche Stärke freisetzen. Diese tritt generell unter dem Aspekt einer Ordnung der Dinge auf. Darin ist die gesamte Energie enthalten und diese wird sich sporadisch emanieren.

Eine solche Stärke mache unsere Gestalt und das menschliche Wesen aus. Das soll uns eine Ordentlichkeit des eigenen Habitus einbringen. Reinheit zu mehren wird allein nur bedingt möglich sein. Sie erfolgt primär durch einen Erhalt des Reinen. Das soll diesen Vorgang der Läuterung ermöglichen, dass wir das Gegebene erhalten. Etwas entsteht von sich aus auf diese Weise. Das gilt so. Da werde man schlau daraus und handle danach. Das Belassen der Gegebenheiten wird ausschlaggebend für den Prozess des Werdens unserer Dinge sein. Alles das soll so zu erhalten sein, wie es bereits vorkommt. Danach bilden wir uns.

Eine gewisse Form dieser, durch das eigene Dasein erhaltenen Reinheit soll uns Verbesserungen einfacher Art für dieses Leben einbringen. Eine Verfeinerung des Sinns für unsere eigenen Belange soll dem Menschen seine wahre innerliche Größe immanent erschließen. Dazu wird er zeitweise befähigt sein.

Wer sich dem Feuer zugewendet hat, der kann dessen Wärme und Licht in seiner flackernden und glühenden Erscheinungsart an sich verspüren. Das Feuer zischt derweil und zerbricht das Holz. Das geschieht so, weil dieses durch die Hitze ausgehärtet und es darum unter Spannung gesetzt wird. Da bricht es einfach auf, während das Feuer an ihm nagt.

Böses soll im Anblick des Feuers seinen eigenen Wahn erkennen und heilen. Der Mensch hat manchen Nutzen bereits aus dessen Glut gezogen. Es ist seine Gabe, jene Macht des Feuers für sich zu bewahren und diese für seinen Gebrauch einzusetzen. Es gelte uns darum als etwas Gutes, sich selbst dem Feuer näherzubringen, ohne etwas dabei zu versehren. Das Feuer sollte nun wirklich nicht zu einer Vernichtung von etwas gebraucht werden.

Das orangegelbe Licht des Feuers bei Nacht wird jene dunkle Seite der Seele an uns nähren und ihr Licht, Wärme und das Empfinden von Heimat spenden. Das geschehe so, auf dass diese Welt bei Tag uns wieder licht und hell vorkommt. Das wäre etwas wirklich Schönes. Das soll zu begrüßen sein und kann auch des Nachts schon erinnert werden. Das wird möglich sein, auch wenn man dabei noch immer von Finsternis und Dunkelheit umgeben ist.

Da schwitzt der Mensch von Zeit zu Zeit und stinkt. Manche Beschwerlichkeit widerfährt ihm deswegen in diesem Dasein. Am Morgen und am Abend reinige Dich darum. Reinige die Hände und das eigene Gesicht, den Leib und die Füße. Reinige Dich mit klarem, frischem Wasser und massiere es in Deine Haut ein. Dieses Element besitzt eine ihm zu eigene Art die überzähligen Dinge zu lösen und wegzuspülen. Was da verbleibt, ist der Mensch in seinem wirklichen Zustand. Diese Art der Verfeinerung soll durchweg milde sein. Das bewirkt etwas. Dank des Wassers auf der Haut erhalten wir ein Empfinden von uns selbst. Das Wasser spiegelt es uns wider, was uns ausmacht. So kommt es vor, dass man bei der Reinigung des Leibes etwas Gutes erfährt. Diese Sanftheit des Wassers wird eine durchdringende Macht sein. Es greift nach dem Schmutz in unseren Poren und macht diese wieder frei davon. Manches Schlechte wird dabei einfach herausgelöst.

Genauso wie ein Feuer durch Entzündung entfacht wird, muss auch ein Empfinden des Wassers durch einen bestimmten Vorgang aktiviert werden, um uns geistlich zu heilen, also zu reinigen. Es würde dazu nicht ausreichen, sich einfach nur etwas Wasser überzuschütten. Das wäre eine Vergeudung davon. Nein, man soll dabei das Gefühl dafür freisetzen, wie es einem ergeht, wenn man dieses Wasser dazu hernimmt, um sich zu waschen. Es soll etwas von uns dabei verspürt werden. Schließlich ist es doch imstande dazu, sich an uns anzuschmiegen und unsere Haptik zu beleben.

Es soll zudem von Dir dazu verwendet werden, um das Lichte an Dir zu erfahren. Dazu wird es getrunken. So wird es dazu fähig sein, in Dich einzudringen. Da soll es endlich jenen Schmutz aus Deinem Herzen herausspülen, welcher dir zeitweilig schon die Gedanken verunreinigt hat.

Erst ein wirkliches Befinden des Menschen entsprechend der wahren Begebenheit seines Daseins wird diesen Prozess einer Bereinigung vervollständigen und abschließen. Schritt für Schritt und Stufe für Stufe mache man sich von dem Faulen und Öden frei. Dann wird der Vorgang der Reinigung einmal erfüllt sein. Am Morgen und am Abend sollen wir das leisten. Da haben wir einen besseren Tag und auch eine bessere Nacht davon zu erwarten. So wird das Ganze auch für die Seele vollständig und verhilft ihr zu einem leichteren Dasein.

Das soll nun die Besprechung jener ersten beiden Elemente Wasser und Feuer gewesen sein. Doch ich habe auch einen gewissen erdigen Anteil an mir, welchen ich jetzt betrachten möchte.

Das Erdige bestimmt symbolisch über das Wesen der eigenen Arbeit und damit über den eigenen Besitz bei uns Menschen mit. Und ich kann es sagen, dass ich einiges bei mir zu Hause gehortet habe, was da mittlerweile fast schon fest zu mir selbst dazugehört. Ich verfüge darüber und richte mir mein Dasein mit diesem Fundus auf eine passable Weise ein. So besitze ich einige kleinere Sammlungen, mit denen ich mein Dasein zuhause auf eine erfreuliche Weise ausgestalten kann. Diesen Besitz verwalte ich gut. Im Grunde habe ich mir da eine eigentliche Kreativwerkstatt aufgebaut, in welcher ich auch wohne. Da die eigenen Mittel bei mir stets knapp und endlich von ihrer Art sind, kann ich sehr zufrieden damit sein, was ich da für mich bewahrt habe.

Ich versuche es unterdessen in diesem Leben einen von anderen, mir selbst ungewissen Dingen losgelösten Weg zu begehen. Es ist mein Bestreben, unabhängig dabei zu bleiben oder das wieder zu werden, wo mir das möglich ist. Eine Abhängigkeit wird etwas sein, das zuweilen vollkommen zurecht bei uns Menschen besteht. Aber so droht uns auch eine Schieflage innerhalb dieses Daseins. Solche gelte es abzuwehren und auszumerzen.

Ich enthalte mich darum immer wieder einmal von jenen unnützen Formen einer Anteilnahme an eigentlichen Nichtigkeiten. Ich stehe bisher möglichst abseits der größeren Gruppen an Menschen. Ich bin gegen einen Uniformismus. Diese Welt wird erst dann lebenswert sein, wenn es vielerlei Arten von Naturen bei uns Menschen gibt, welche so existieren können, wie sie sind. Da erhält sich jeder seinen eigenen Kosmos und besteht gerade wegen dessen Andersartigkeit auf eine besondere Weise in diesem Leben. Wie achtenswert wird das sein, wenn man eigene Gedanken und Ideen hat! - Das wiederum soll dem Element Luft mit seiner Eigenschaft der Flüchtigkeit bei mir entsprechen.

Nun wird der Kreis der Elemente fürs Erste vollständig und geschlossen sein. Im Inneren dieses Kreises aber bin ich selbst vertreten. Da erscheine ich durch das natürliche Element Holz, verkörpert als ein Pflänzchen. Das ist etwas, was mir seit der Kindheit im Sinn festgeschrieben ist. Als ein solches habe ich mich immer schon angesehen und bin froh damit. Ich habe mir diese Vorstellung von meinem Dasein sehr gerne erhalten.

Jetzt gerade geht es mir wie einem Nadelbaum. (Ansonsten soll das unbestimmt sein.) Alle sieben Jahre kann sich mein Gewand erneuern. Meine Nadeln sind lang, spitz und voller gutem Öl. Meine Rinde ist knorrig und mein Harz voller Tannin. Alles an mir ist klebrig und duftet. Ich liebe die Käfer und die anderen Insekten, wie auch die Vögel und die Eichhörnchen, welche auf mir wohnen und so mein Leben durch ihre Freude an den Dingen bereichern. Auch ich komme diesen vor. Ich biete ihnen ein Zuhause.

Als Nadelbaum stehe ich im Gebirge an einem windgeschützten Hang. Groß ist jedoch der Abstand zwischen den einzelnen Bäumen hier. Das Klima hat uns selbst so stark zugesetzt. Wir Bäume sehnen darum eine Wende des Gegebenen und eine Wiederkunft des Herrlichen herbei. Ich möchte darum bitten, dass viele junge Schösslinge den Mut dazu erhalten, um jenen Kampf um die eigentliche Lebenskraft einzugehen.

Ich bete somit zum Geist der Wälder und erhebe dabei meine Stimme voller Wehmut und Klagen. Möchte der Berg durch diesen Gehalt meiner Stimme von unserem Los etwas erfahren und der Mutter Erde und der Großmutter Wasser über unser Schicksal Bericht zu erstatten bereit sein, auf dass diese einmal wieder Sorge für uns tragen werden.

Schlaraffi, Quadrotypie

Dokumentation

Ein Brief, an mich selbst gerichtet

Herzlich Willkommen in 'Beggar's Einsiedelei', jener Schmiede für Deinen eigenen Kram in Deiner Werkstatt. Hier ist Dein Ort der Sammlung, den Du Dir selbst, so wie er jetzt hier erscheint, einmal geschaffen hast. Hier erarbeitest Du jene für Dich gültige Verfassung aus, welche Deiner eigenen Veranlagung gerecht wird. Mit ihrer Zuhilfenahme möchtest Du Dir selbst den Zugang zu solchen Schriften verschaffen, welche zu Dir dazugehörig sein sollen. Diese sind darum auch von Dir selbst zu erstellen.

Eine Beschaffenheit dieser Schmiede hat Dein Leben bisher stark bedingt. Halte sie in einem guten, geordneten Zustand, indem Du fortwährend mit ihr umgehst und hier etwas erarbeitest. Das soll etwas sein, was Du gut für Dich selbst gebrauchen kannst.

Wie steht es gerade um Dich? - Du richtest Dir es wahrscheinlich erst einmal ein, für was Du heute da sein möchtest. Zuerst bedarf es dazu einer gültigen Grundform für das Gehen, Sitzen und Stehen. Das weißt Du gut und hast es darum eingehalten. So kommt es, dass Du nach Dir schaust. Was gewahrst Du dabei? - Gehe auf diese Fragestellung bitte ein und mache es Dir von Zeit zu Zeit erneut bewusst, wie Du mit Dir umgehst.

Mache Dir einen Plan. Gehe dabei geordnet vor, wenn Du einen solchen erstellst. Schaffe Dir eine Gegebenheit, welche sich dafür eignet. Dann bedenke das Deinige eingehend.

Du hast es selbst einmal bedacht, dass der Ursprung der zwischenmenschlichen Einigkeit in der Sache der körperlichen Gegebenheit dieses Daseins der Bezug eines solchen Körpers zu einem Quadrat sein wird. Die Idee dazu hast Du in der Nikomachischen Ethik bei Aristoteles aufgeschnappt. Wenn das wirklich wahr ist, wird dieser Sachverhalt seit der Antike bekannt sein. Aber das kann Dir getrost egal sein. Wichtiger ist es vielmehr, dass Du diesen Bezug Deines Leibes aufrechterhältst.

Jener alles bestimmende Bezug ist einer, welcher die Form und die Lage eines körperlichen Dinges definieren kann. Anhand eines solchen Ansatzes richtest Du das visualisierte Quadrat aus und definierst Dich selbst danach. Eine damit verbundene Innenschau wirkt bereichernd auf Dich selbst. Sie hat bereits Deine innerlich wahrgenommene, also mental erscheinende Bebilderung zu Tage gefördert und Dir etwas zu Deinem Dasein klar gemacht. So richtest Du es bei Dir ein, dass Du Dich mit Deinem Körper ausrichten kannst. Da fällt mancher Schmerz zuweilen von Dir ab, als wäre er hinfällig geworden.

Du richtest Dich nach wie vor nach einem solchen Gegenstand aus. Der Umstand, dass Du diesen dabei allein nur visualisierst, sollte nichts an dieser Sache ändern. Es bleibt dasselbe Objekt und trägt die immerzu gleichen Wertigkeiten an sich.

Das soll der wahre und wirkliche Ausgangspunkt Deiner eigenen Dinge sein. Eine Visualisierung dieser Sache verkörpert Deinen Lebensplan. Ist dieser auch recht abstrakt gehalten, so hat er dennoch eine klare Form und verfügt über einen eindeutigen inneren Bezug. Darum sollst Du einig damit sein, was mit dieser Kenntnis für Dich in Dein Leben eintritt und wahr wird. Gehe also selbst vom Quadrat aus, wenn Du Deine Haltung für Dich einzurichten versuchst. Das wäre so korrekt.

Eine solche ausgerichtete Haltung soll von Dir dazu gebraucht werden, um Deine alltägliche Meditation abzuleisten. An diese bist Du gewöhnt. Lass Dir das nicht nehmen! - Es gilt schmerzfrei zu bleiben oder das wieder zu werden.

Dann, wenn Du damit bestanden hast, sollst Du es beginnen, Deine eigene Verfassung zu begreifen. Das wird etwas so Notwendiges sein. Jeder Mensch muss um sich selbst etwas wissen. Es würde nicht angehen, dass Du Dir in diesem Punkt eine eigentliche Nachlässigkeit zugestehst.

Du sollst dabei dazu bereit sein, jene Dir klaren Gedanken und Ideen aufzunotieren. Schreibe es einfach nieder, was Dich ausmacht. Auf diese Weise kann Dir etwas Weiteres bewusstwerden. Das soll Dich stark machen.

Wachen Geistes sollst Du sein und Dich als Mensch verlebendigen. Mache Dir also dazu Gedanken, was das Leben eigentlich ausmacht. Und erkenne auch, wie nahe daran oder wie weit Du selbst davon entfernt bist, das zu haben.

Eines beachte dabei besonders. Du selbst träumst den Traum, ein tüchtiger Arbeiter zu sein. Setze Dir es darum zum Ziel, Deine Aufgabe kennen zu lernen und diese einmal gänzlich zu erfüllen. Du sollst ein guter Schmied sein. Richte Dir es so ein, dass Du das auch weiterhin bleiben kannst. Verletze Dich nicht. Betreibe keine schädigenden Hobbies. Versuche es, Dich auf Deine eigentliche Sache zu besinnen und der zu bleiben, welcher Du auch wirklich bist. Bedenke dann aber auch noch das Folgende. Die eigentliche Arbeit am Werk dürfte nicht alles gewesen sein, was das Leben ausmachen soll.

Eine Bewahrung des Eigenen soll Dich unterdessen prägen sowie daran heranführen, um es einmal zu erkennen, was denn das Eigentliche an diesem Leben sein wird. Als ein Mensch, welcher sein Eigentliches bereits zu früheren Zeiten schon hinreichend gewahrt hat, sollst Du auch weiterhin dieses Gute schützen und erhalten, wie es schon immer wahr gewesen ist. Verteidige es notfalls gegenüber den Anfechtungen und Gemeinheiten Deiner unliebsamen Mitmenschen. Dein Eigentum sollst Du für Dich behalten und es gut zu bewahren wissen. Das würde niemanden nichts angehen, was es ausmacht. Allein nur Du wirst Dein Gut erhalten können und für es stehen. Mache das auf eine Weise, wie es Dir eingegeben ist. Erhalte es seinem Bestand nach oder verbessere es, wo das möglich sein wird. So wird man Dir keinen Vorwurf wegen einer eigentlichen Untreue machen müssen.

Halte Dich an das Gesetz und die Ordnung, wie sie in diesem Land etwas gelten. Sprich selbst das Wahre und Richtige aus, handle rechtschaffen, wenn Du etwas tust. Lass es zu, dass manche Leute Dir deswegen spotten werden, wenn Du so ehrbar bist. Unterdessen sollst Du Dich nicht gereut haben, Deinem Herrn treu zu bleiben. Seine Sache hat einen hohen Wert und ist ein wahres Gut. Baue darauf, dass er Dir vertrauen wird und handle so, dass es gut für die Sache dieses Lebens ist.

Wenn Recht gesprochen werden soll, dann muss das getan werden. Lass also zu, dass von jemandem über etwas geurteilt wird, und auch, dass diese Urteile einmal vollzogen werden sollen. Schütze diese Ordnung, weiche nicht ab vom eigentlichen Gesetz. Allein nur auf diese Weise kannst Du Dein Recht für Dich absichern. Allein nur das soll recht sein, was dem entspricht. Allein nur dann, wenn etwas geschieht, was der Ordnung dieser Dinge wirklich gedient hat, kann das wahr genannt werden. Dann hat das Recht zugetroffen und den Menschen etwas eingebracht. So kommt es dazu, dass ein Friede bei uns Menschen vorherrscht.

Zuweilen einigen sich die Menschen auf etwas. Jeder ist derweil ein Mensch eigener Art geblieben. Erkenne also diese Ungleichheit der Menschen an. Auch wenn sie allein nur klein und unscheinbar zu sein wirkt, so hat sie doch eine erhebliche Auswirkung auf das Glück dieses Daseins behalten. Zu etwas Gleichem sind wir einmal geschaffen worden. Daran werden wir fortwährend herangeführt. Das wird zurecht so geschehen, weil wir dieses Grundprinzip einer demokratischen Ordnung sehr schätzen. Jedoch ist es auch wahr, dass wir unsere Freiheit unterschiedlich nutzen. So sind wir dabei unterschiedliche Wege gegangen, als wir dieses Dasein früher bestritten haben, und haben darum heutzutage unterschiedliche Ziele erreicht.

Dein Ziel ist in seiner verbalen Festlegung bereits von Dir schon einmal erklärt worden. Das hast Du damals eingehend getan. So hast Du Dir das vorgestellt. Du möchtest Dir das Deinige bewahren und Dich im Leben selbst als Mensch vor Deinen Mitmenschen bewähren. Dazu gehst Du folgenden Weg. Du möchtest andere Leute zu fördern bereit sein und von Dir selbst etwas einfordern. Das wird so doch schon einmal ein guter Anfang für Deine Sache in diesem Dasein sein. Behalte das bei.

So also hast Du etwas für Dich auserkoren, was Du grundsätzlich zu tun bereit sein möchtest. Du hast aus einem eigenen Antrieb aber auch bereits die Früchte Deines Lebens erkannt. Sie sollen folgende vier Dinge umspannen. Deine Wohnstätte in der Stadt Offenburg stellt Deinen Hauptort dar, an dem Du lebst. Hier triffst Du Dich mit Freunden, verwahrst Deine Besitztümer und versorgst Dich selbst. Bekenne Dich darum zu dieser Wohnstätte und halte sie in guter Ordnung. Bekenne Dich genauso zu Deinem Besitz, zu dem Du auch die Freundschaften mit anderen Menschen dazuzählst, weil diese bestehen. Halte das in Ehren. Bekenne Dich unterdessen auch zu Deinem Körper, welchen Du pfleglich behandeln sollst, wann auch immer dafür die Zeit gekommen sein wird. Mache das so, damit er Dir in aller gegebenen Gesundheit erhalten bleibe. Bekenne Dich zudem zu Deinen Handlungen, wie Du sie in der Regel durchzuführen weißt. Mittels dieser vier Dinge richtest Du Dein Leben aus.

Jeder Mensch verfügt über solche Früchte in gleichartiger Weise. Diese sind von anderen Menschen einmal so erkannt worden. Ich glaube fest an diese Zuordnung und behalte sie bei. Es soll deswegen keinen Grund geben, um über das zu klagen, was man im Leben erhalten wird. Das Eigene soll durch uns selbst bewirkt und bewahrt werden. Alles scheinbare Befinden von einer Ungerechtigkeit in diesem Leben werde auf diese Weise nun erst einmal wieder bei uns aufgehoben. Wenn wir wirklich frei von dieser unmäßigen Belastung geworden sind, werden wir besser zurechtkommen.

Das soll so sein. Erkenne also die Beschaffenheit der Dinge, welche Dir gegeben oder veranlagt worden sind. Erkenne die Beschaffenheit Deines Leibes, wie er bei Dir veranlagt ist. Erkenne die tatsächliche Beschaffenheit Deiner Wohnstätte und halte diese in Ordnung. Erkenne zudem noch die Beschaffenheit Deiner Handlung, welche Du selbst gerade durchführst. Das alles soll in Deinem Besitz sein und tatsächlich dazu ausreichen, um ein gutartiges Leben zu führen. Mache Dir das bitte bewusst.

Nachdem Du nun schon so weit gekommen bist, bitte ich Dich eine Pause einzulegen und etwas in Dich zu gehen. Mache Dich frei von einer ungerechtfertigten Beeinflussung der Gegebenheiten Deines Daseins. Eine solche würde gewiss zu nichts Geeignetem zunutze sein. Manchmal schadet man sich selbst in einer massiven Weise, allein nur weil man es gut gemeint hat, aber nichts Wirkliches zu verrichten weiß. Da gelte es die vorgegebenen Dinge so zu belassen, wie sie bereits erscheinen. Werde Dir dessen gewahr, was diese ausmacht. Stelle das klar, dass Du darum weißt. Das kannst Du selbst für Dich in Erfahrung bringen.

So kommt eines zum anderen. Es gelte nun die eigentliche Arbeit wieder aufzunehmen. Dazu sollst Du einen Gegenstand für Dich erwählen. Gut wäre es, wenn dieser aus Deinem eigenen Fundus stammen wird. Dann ist er Dir bereits zu eigen. So würdest Du nicht abwarten müssen, bis Du ihn Dir selbst erwerben kannst.

Nimm also diesen von Dir selbst ausgewählten Gegenstand an Dich und beginne damit ihn zu erproben. Mache das, indem Du mit ihm tätig wirst.

Was Du zurecht besitzt, das gehört Dir ganz. Es ist Dein Eigentum. Es kann also vollständig von Dir eingesetzt werden. Gebrauche ihn für Deine eigene Sache und prüfe es, ob dieser seinen Zweck erfüllt.

Erfüllst auch Du einen solchen Zweck in Deinem Dasein? Bist Du anderen Menschen vertraut und weißt, diesen gerecht zu sein? - Du selbst bist ein Katholik. Das ist Deine Konfession. Als jener, welcher Du in diesem Dasein einfach bist, benötigst Du eine geeignete Aufgabe für Dich. Das soll eine sein, welche Du einmal gut erfüllen kannst. Bisher trägst Du Dich mit dem Gedanken, ein Schreiber zu sein.

Um diese Sache hinlänglich gut leisten zu können, brauchst du bestimmte Gegenstände für Dich, welche Dir bei der Durchführung der Arbeit dienlich sind. Du wirst Dir diese Gegenstände einmal selbst besorgen müssen. Am besten soll es da sein, wenn Du diese selbst für Dich herstellst. Daran möchte ich Dich nochmals erinnern.

Das soll eine echte Wegmarke sein. Die Erkenntnis um eine Notwendigkeit in diesem Leben, welche in der wahren Aufgabe von uns zu finden ist, hat Dich bereichert. Jetzt schaust Du es Dir sogar schon an, was Du dazu für Hilfsmittel brauchst, um diese Tätigkeit zu erfüllen. Das ist hier doch gerade einmal ein 'Bravo' wert.

Du stehst nun aber erst noch ganz am Anfang mit Deiner eigentlichen Bemühung um Dich selbst. Deine Motivation zu einem verbesserten Dasein ist bisher noch immer sehr schwach bei Dir ausgeprägt. Sie ist wie die Luft so zart und wie das Wasser so sanftmütig. Die Gegenstände, mit welchen Du umzugehen hast, sind dagegen wie Erde, Holz, Stein sowie Metall und von fester Machart. Zuweilen brennen diese, haben eine harte Kruste und sind auch sonst nicht leicht zu handhaben. Nutze nun die Möglichkeit dazu, um diese Eigenschaften miteinander in Verbindung zu bringen. Leiste eine gute Arbeit. Dann, wenn Du Deine Werkzeuge richtest, bereite Dich darauf vor, was zu tun sein wird. Schaffe für Dich geeignete Gegenstände, wie Du sie gut gebrauchen kannst. Du selbst sollst dabei das Feuer sein, welches Deine Dinge in einen feinen Zustand zu versetzen vermag.

Als Schreiber versuchst Du zu bestehen. So wie die Sprache des Menschen eigentlich all das bereits beinhaltet, was es geben wird, so hat das Menschendasein auch bereits alles das für uns mit sich gebracht, was es geben kann. Jene von einem Menschen geschaffenen Dinge sollen Zeugnisse dieses Ganzen sein, wie es erscheint. Da hat jeder einen eigenen Zugang dazu und erreicht darum ein ganz anderes Ziel dabei. Ein von Dir selbst bereits hergestelltes und geschaffenes Rüstzeug soll diesem Ansatz genügen. Du hast es für Dich selbst herzurichten. Jeder muss das tun. Keinem wird so etwas erspart. Das soll so wahr sein, weil es allein nur gut sein kann, dass jeder die Macht dazu besitzt, um so etwas von sich aus zu leisten. Fertige also jene Güter selbst an, welche von Dir für dieses Dasein benötigt werden. Mache Dich zum Urheber Deiner Werke.

Der Mensch kann sich mit einem solchen Gegenstand befassen. Dabei kann er zwischen dem Weg der Worte oder dem Weg der Arbeit wählen. Das Wesen eines Menschen soll über jenen zu ihm passenden Weg bestimmen. Doch es gelte folgender Ansatz dafür. Kein sprachlicher Begriff wird ohne einen praktischen Nutzen einer Sache gegeben sein und kein praktischer Nutzen einer Sache wird ohne einen sprachlichen Begriff dafür gegeben sein. So kann man es sagen, dass ein guter Philosoph auch ein tüchtiger Arbeiter sein wird, während ein tüchtiger Arbeiter auch ein guter Philosoph ist.

Das schreibst Du auf Deine Fahnen. Du möchtest Dich gut um Deine eigenen Dinge kümmern und siehst es darum für Dich vor, etwas zu leisten. Du bist dabei es zu begreifen, wie Du es erreichen wirst, was Du zu diesem Leben brauchen kannst. Gehe weiter auf diesem Weg. Setze Deine Aufgabe fort.

Was geht derweil bei Dir vor? - Du spürst Deinen vitalen Atem und gibst ihm die Bedeutung eines Instrumentes zur Gestaltung Deiner Gesundheit. Du erkennst die Form dieser eigenen Handlung an und setzt es nach und nach um, auf dass ein ruhiges Fahrwasser dafür gefunden werden kann. Du bewegst etwas und bewirkst auch etwas dadurch. Das machst Du, ohne Dich dabei zu hetzen. Das soll für Dich eine eigentliche Gelegenheit sein, um selbst etwas damit anzufangen. Der Moment ist erfüllt von Freude, wenn Du Deine Dinge zu Wege bringst.

Bekenne Dich während Deines Lebens immer wieder zu einer Erhaltung des Gegebenen. Das wäre in Ordnung. Es soll der Progress in unserem Leben Einzug halten und uns dabei helfen, dass wir einmal bestehen werden. Der gültige Rahmen für unsere Dinge soll so vorgegeben sein. An diesem orientiere Dich. Richte Dich auf eine normale Weise nach ihm aus. Er soll es sein, welcher die Dinge festhält und so einen Schutz des Gegebenen bewirkt. Auch für Dich als Mensch soll etwas gefügt sein und Gültigkeit erlangen. Füge Dich also gegenüber diesem Sachverhalt und baue nicht allein nur auf Dich selbst in diesem Leben. Erkenne jene somit vorgegebene Ordnung getreulich an. Erhalte Dir aber auch jene organische Ordnung der körperlichen Dinge, wie diese für einen Erhalt des Lebens notwendig sind.

Erkenne Dich selbst während all dieser Gedanken und gewahre das Dasein von Dir, wie es ist. Bleibe derweil selbst der, welcher Du bist. Bekenne Dich zu Deinem Denken und finde zu Wort.

Bewahre Deinen Geist, so wie er Dir veranlagt ist. Gib Dir selbst eine sinnvolle Beschäftigung, damit er sich zu erfreuen vermag. Bewahre Deinen Leib ebenfalls so, wie er Dir veranlagt ist, und folge seinen Rhythmen. Gib auch ihm eine gute Beschäftigung, so er danach verlangt. Erhalte unterdessen Deinen vitalen Atem, so wie er Dir eingegeben ist und behandle ihn so pfleglich, als wäre dieser ein Kleinod. Erfühle derweil jenen Grund Deines Herzens, so wie es Dir schlägt. Versprüht es nicht auf seine Weise eine eigentliche Freude dadurch? - Erhöre es also und erspüre seine Klangfarbe, wie es wiederhallt. Dank dieser Bemühung um Deine eigene Veranlagung vermagst Du es Dich selbst so gut zu fühlen, wie Du das auch wirklich zurecht tun kannst.

Erkenne diese Existenz Deiner eigenen Empfindung als eine Notwendigkeit dieses Lebens an. Sie ist aus einer Resonanz Deiner Seele tief im Inneren Deines Herzens gebildet worden. Lass Dich von ihr anleiten und gehorche ihr. Sie soll der eigentliche Quell Deiner Erfahrungen sein in diesem Leben.

Bekenne Dich zu dem, was Dir von einem anderen Menschen einmal zur eigenen Verwendung gegeben worden ist und damit zu demjenigen, welcher es Dir gegeben hat. Gib ihm zeitnah etwas Gleichwertiges dafür zurück. Bewahre Deine Beziehung zu solchen Leuten, weil sie Dir beistehen. Aus dem Umgang mit ihm sollst Du eine eigene Erkenntnis schöpfen, welche es besagt, was die vorgegebenen Dinge ausmacht. Diese Sache soll Dich zu einer Vernunft befähigen. So entstehen Deine Ressourcen. Gebrauche diese für Dein Arbeiten. Dieses Arbeiten soll Dir jenen Zugang zu Deiner eigentlichen Freude ermöglichen können.

Das kann so geschehen. Von Deiner Erkenntnis einer wahren Ordnung des Gegebenen geht Deine eigentliche Befähigung in diesem Dasein aus. Deswegen kannst Du überhaupt so gut bestehen. Sie bestimmt über Dein Verhältnis zu Deinen Mitmenschen mit. Jene Leute, mit welchen Du zu tun hast, können das zuweilen anerkennen. Alles Gute und alles Schlechte soll dieser einen Sache entspringen. All das, was Du noch nicht selbst richtig zu schaffen gewusst hast, hast Du in Wahrheit allein nur deshalb nicht geschafft, weil Du die ihr zugrunde liegende Ordnung noch nicht richtig erkannt hast. Darum bist Du auch noch nicht durch sie befähigt worden. Das hast Du bereits eingesehen.

Jeder einzelne Sachverhalt von Wert fügt sich in eine gültige Ordnung passend ein, ohne einer anderen Beschreibung der gültigen Ordnung dabei zu widersprechen. Du weißt das gut. Du verstehst es auch. Du weißt auch, dass Du alles, was Du selbst schon einmal gesagt hast, auch Dir selbst beweisen können musst. Zumindest musst Du es zu belegen wissen, wie Du dazu kommst. Jene Quelle in Dir soll so zu einer Quelle des Wahren und Guten werden.

Du glaubst daran, dass es etwas gibt, das Bestand hat. Alle Harmonie ist durch die Einhaltung des gültigen Regelwerks einer Ordnung hervorgegangen. Davon gehst Du aus. Jene Ursache für die Ordnung der Dinge erkennst Du in den Ordnungskräften. Diese werden durch sie gebunden.

Du hast sie untersucht. Bei Deiner gegenwärtigen Arbeit machst Du das. Von jener Manifestation, welche Du gerade bearbeitest, geht aber allein nur ein ungenügender oder auch unbrauchbarer Anteil einer solchen Ordnungskraft aus. Ihre wahren Facetten sind eigentlich noch immer vor Dir verborgen. Bedenke das!

Ein Gewahrsein der gegebenen Ordnung führst Du durch und setzt Deine eigenen Dinge dazu in Bezug. Das zeigt es Dir auf, dass Deine Ordnung noch immer keine eigentliche Gültigkeit besitzt. Nicht einmal sprachlich besteht sie bereits. So beschwert Dir das manchmal Dein Dasein. Mache besser nicht auf halber Strecke schlapp! Neben der Erkenntnis von diesem Leid und dieser Finsternis Deiner Seele empfindest Du auch das Gefühl, dass neue Hoffnung gerechtfertigt ist. Nimm aber nicht allein nur diese Hoffnung für Dich an, sondern immer auch den jeweiligen Kummer und das wahrscheinlich noch verborgene Geschick von Dir selbst. Stehe zum Guten wie zum Schlechten von Dir. Mache das so, wenn es berechtigt und wahr ist, dass es so für Dich vorgegeben wird.

Kultiviere Deine eigene Haltung der Strenge gegenüber Dir selbst. Wer sich vor einer Erkenntnis der eigenen Finsternis verschlossen hat, der wird auch das Lichte an sich selbst nicht mehr wahrnehmen. Bewahre Dir also Deine Güter, wie sie erscheinen. Verstelle sie nicht!

Was bist Du für ein Mensch? - Du würdest das nicht genau sagen können. Wer von den Menschen Deines Umfelds hat Dich bereits so erkannt, wie Du auch wirklich bist? - Du kannst es allein nur erahnen. Das weißt Du bereits von Dir. Du bist wahrscheinlich gleich ausgestattet mit all dem, was man zum Leben brauchen wird, wie alle anderen Leute in Deinem Umfeld das auch sind.

Trotz Deiner groben Gestalt bist Du eigentlich ein filigraner Typ. Du bist eher aus Glas als aus Stein, eher aus Horn als aus Knochen gebildet. Dazu passt Deine eigene Empfindlichkeit sehr gut. Jene Dir scheinbar angeborene Schwäche hast Du jahrelang erfolglos zu bekämpfen versucht und dabei große Kraftreserven verbraucht. Du hast nun damit begonnen, diese Schwäche zu akzeptieren und Dich so zu nehmen, wie Du eben auch wirklich sein kannst. Dank dieser Sache ist Deine Empfindlichkeit in der Seele nach und nach wieder zurückgegangen und hat sich in eine verträgliche Form der Empfindsamkeit umgewandelt.

Auch dann, wenn Deine körperliche Verfassung noch immer nicht die beste sein würde, bist Du jetzt bereits mit solchen feinen Adern durchzogen, wie sie Dir im Leben schon immer so wichtig gewesen sind. Eine Verbindung Deiner beiden Hände mit der Wurzel des untersten Chakras der Kundalini ist für Dich eine Möglichkeit dazu, um diese feinen Adern endlich auch mit einiger Lebensenergie zu durchfluten.

Du erinnerst Dich jetzt daran, dass die Lenkung des Bewusstseins hin zu den feineren stofflichen Zentren Deines Leibes früher beim Einstudieren der Asana im Mittelpunkt deiner Übungen des Yoga gestanden hat.

Du versuchst es so, im Einklang mit der Dir vorgegebenen Ordnung zu bleiben und korrigierst Deine eigenen Schritte in einfacher Manier, um mit diesen zu bestehen. Das machst Du dann, wenn es gut für Dich ist. Dabei beachtest Du auch jene Rückmeldungen Deiner Mitmenschen. Du siehst diese Rückmeldungen als einen kapitalen Zugewinn für Dich selbst an.

Was Du vom Leben schon verstanden hast, verstehst Du dank einer Kenntnisnahme der Vorgaben und der Belehrungen durch jene, dafür geeigneten Menschen noch besser. Du erkennst es an, dass es viele gute Menschen mit einem lauteren Wesen gibt, welche dazu geeignet sind, Dich zu belehren und Dir eine Vorgabe für dieses Dasein zu geben. Das Dir persönlich zugrunde liegende Wesen (entsprechend dem von Dir verehrten Genius) stellt für Dich einiges sicher, was Dich im Leben weiterbringen kann. Darauf baust Du so fest.

Erkenne das Gewordene an, so wie es für Dich wahr ist. Erkenne es an, was von Deinem Leben bereits gut ist. Erkenne es an, was Du einmal bekommen hast und erhalte es Dir. Vermittle Deine Dinge auf eine gutartige Weise und ordne diese dabei Deiner eigentlichen Sache zu.

Bekenne Dich zur Einheit dieser Dinge. Mache keinen Unterschied mehr zwischen dem Körper, der Seele und dem Geist. Weder in der Betrachtung noch der Sache nach sollst Du das tun. Unterscheide auch nicht zwischen der eigenen Frequenz, der Eigenfrequenz und der inneren Resonanz, weder bei der Betrachtung noch der Sache nach. Dort, wo die Dinge eine einzige, sie bestimmende Einheit an sich tragen, sollen diese auch gleichberechtigt sein.

Bekenne Dich zu Dir selbst als Wesen. Du weißt über Dich selbst schon einigermaßen gut Bescheid, wie Du bist. Du weißt schon ein Bisschen etwas von Deinem Besitz. Du erkennst Deine Eigenschaften mitunter und findest sie mal besser und mal schlechter für dieses Dasein geeignet. Du kennst Deine eigenen Willenserklärungen und nutzt sie als gültiges Prinzip für Deine eigene Handlungsweise.

Dein Handeln hat manchmal eine ganz genau bestimmbare Konsequenz. Diese kann mitunter sehr schädlich für Dich sein. Widme Dich der Beherrschung dieser eintretenden Konsequenz, damit sie Dich nicht zerstören würde. Verbessere Dein Handeln also.

Bekenne Dich zu Dir. Du bist so höflich in Deinem eigenen Benehmen gegenüber Deinen Mitmenschen, wie Du es gerade auf eine gutartige Weise sein kannst. Das, was Du an Dir selbst als Fehler bezeichnet hast, das wird vielleicht allein nur eine Unvollkommenheit sein. Das, was Du an Deinem Sinn als Irritation bezeichnet hast, das wird vielleicht ebenfalls allein nur eine Unvollkommenheit von Dir sein. Wenn Du die Menschen Deines Umfelds auch nicht immer verstehen kannst, so beachtest Du sie doch und versuchst es wenigstens ihnen gegenüber aufmerksam und gerecht zu sein.

Bewahre alles Redliche. Bewahre alles Bemühende. Bewahre es an Dir genauso wie an den anderen Menschen. Redlichkeit und Bemühung sollen Merkmale einer Verbesserung des Alltäglichen sein. Sich redlich zu bemühen ist wappnend gegen die Unbilden des Schicksals.

'Niemand wird perfekt sein'. Alle sprachlichen Mittel haben bei uns nicht weiter gereicht, als es die menschliche Natur dafür vorgesehen hat. Du bist gewiss kein wortgewandter Redner. Es ist Dir klar, dass Du kaum alles so wahrhaftig und richtig in Worte fassen kannst, wie das für Deine Sache notwendig sein wird. Begrenze darum Deine Dinge auf ein gesundes Maß. Widme Dich dem Dir Bekannten. Enthalte Dich aller überbordenden Reden und Zuwendungen.

Übe Dich stattdessen besser in der Bildung eines eigenen Werks und der für Deinen eigenen Hausgebrauch geeigneten Sprache. Füge die Dinge Deines Lebens zu einem einzigen, aber gültigen Motiv zusammen. Handle auf schlüssige Weise nach diesem Motiv. Da wird vielleicht etwas an Besserung für Dich möglich sein.

Trenne Dich ohne Zaudern von jenen Leuten, welche sich keine Mühe damit geben, den Wert der wahren Dinge richtig zu bemessen. Wiedersage jenen Leuten, welche sich selbst nicht bewähren würden. Bewahre Deines. Handle getreu Deinem Empfinden. Das Herz würde sich eigentlich nicht über das Wesen der Dinge täuschen. Allenfalls täuschen sich die Menschen über das Herz.

Was wäre jetzt gerade Deine wirkliche Aufgabe? Was leistest Du, um sie nun zu erfüllen? Bist Du bereit darüber einmal nachzudenken? Getraust Du Dich, Dir selbst jetzt darüber klar zu werden, was Deine Dinge für Dich wert sind und wofür man sie gebrauchen kann? - Bedenke, das sieht stark nach Arbeit aus.

Du wappnest Dich. Die Ausarbeitung einzelner Themen mit Bezug zu Deinem Leben hat einen hohen Stellenwert bei Dir. Du stellst diese Dinge in einer Dir zu eigenen Weise her. So kommen die Aspekte Deines Daseins in Deiner Kartei zur Schmelze und werden Dir für eigene Werke später einmal zur Verfügung stehen.

Wie ein Schmied gießt Du das Harz der Gedanken in die wächsernen Formen und bildest so jene Blumen des Daseins, die Deine Sprache ausmachen. Mit jedem neuen Schöpfungsakt entspringt Dir neuer Dank, was Deinem Genius ein Beispiel sein soll.

Als Mensch würdest Du nicht allein auf der Welt sein. Auch dann, wenn es Dir so vorgekommen ist, als ob Du Deine Dinge alle nur für Dich selbst geschaffen hast, würde dem nicht so sein. Du bist ein Teil der Menschheit und gehörst da einfach dazu.

Du gehörst zudem zu einer Gruppe von Menschen, welche sich für den Menschen selbst stark machen. Du erlebst eine innere Veranlagung von Dir und entwickelst darum eine Vorstellung der Gleichheit und der Brüderlichkeit im gemeinsamen Miteinander. Das Recht des Einzelnen ist für Dich immer das gleiche Recht wie das aller anderen Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen.

Eine Einigkeit mit den Dir vertrauten Menschen förderst Du gewiss. Bei Deiner Tätigkeit stehst Du zu Deinen Dingen und baust Dir etwas Eigenes damit auf. Du wünschst es Dir manchmal, dass auch die anderen Menschen Deines Umfelds einmal so mit ihrer Zeit verfahren möchten.

Du weißt um die Sinnhaftigkeit der einzelnen Handlungen der Menschen zuweilen Bescheid. Du hast den Grund ihres Handelns mitunter erkannt. Zeitweise hast Du diesen auch nicht oder erst nachträglich wahrgenommen. Aber Du weißt es sicher, dass ein Mensch, hier jetzt einmal für sich allein wahrgenommen, immer sinnig zu handeln versucht. Bedenke das im Umgang mit diesen.

Eine Förderlichkeit jener Dinge des Lebens kann von jedem, welcher das auch wirklich möchte, einmal erkannt werden. Und sie wird auch mit Sicherheit von jedem, welcher das kann, nach bestem Gewissen befolgt.

Das Sein eines Menschen könnte dessen Sinnhaftigkeit eigentlich nicht einbüßen. Ebenso wenig kann der positive Funke einer Seele dem Menschen verloren gehen. Du erkennst darum auch die Werke eines Menschen an. So bewahrst Du Dir Dein positives Menschenbild. Das soll eine Chance für Dich sein.

Du möchtest kein Hetzer Deiner Mitmenschen sein. Du weißt, dass die Menschen gemeinsam miteinander auskommen sollen. Man soll keinen ohne Grund aus einer Gemeinschaft ausgrenzen. Man soll auch keinen, ohne einen echten Grund dazu zu haben, innerhalb einer Gemeinschaft benachteiligen.

Solange ein Mensch nichts Verkehrtes getan hat, soll er auch keine Schuld an etwas zu verantworten haben. Jeder Mensch hat jeden Tag eine neue und ausreichend gute Chance verdient, um es seinen Mitmenschen zu zeigen, dass er sich bessert. Es soll auch so sein, dass jeder einmal eine schlechte Nacht oder einen schlechten Tag hat, nachdem es ihm nicht so richtig gut ergeht.

Du führst in Dein Leben eine Praxis nach der christlichen Lehre wieder ein und bekennst Dich somit endlich zu Deinem eigentlichen Glauben. Gleich einer Schulung im christlichen Geiste begründest Du Dein Verhalten im Lebensalltag mit dazu passenden Motiven und findest so zu Deiner eigentlichen Form der Spiritualität zurück.

Du bewahrst Dir Deine Einstellung zu den Dingen Deines Lebens und stärkst zudem Deine sozial-karitative Grundhaltung. Auf diese Weise gehst Du in kleinen Schritten auf die Gemeinschaft Deiner Mitmenschen zu. Es ist zu Deinem Wunsch geworden, einmal innerhalb ihrer Reihen zu bestehen.

Du lebst getreu Deines Lebensgrundsatzes. Das Prinzip Deines Handelns hast Du 2011 erfolgreich erweitert. Es lautet jetzt wie folgt: Fördern und Fordern, Bewähren und Bewahren. Auch das geistliche Prinzip hat einer Erneuerung bedurft. Du hast deshalb das Mantra 'Markus Hesekiel Balthasar Nathaniel' aufgestellt. Es ersetzt nun das Mantra 'Hare Krishna' bei Dir. Klanglich versuchst Du mittels dieses Mantras eine jüdisch-christliche Tradition des Abendlandes zu stärken.

Neuerdings bist Du auch wieder mit naturwissenschaftlichen Dingen befasst. Das Quadrat hast Du erkundet und mit ihm als Hilfsmittel Deine Liebe zur Genauigkeit an den gespürten Dingen wiederentdeckt. Zudem hast Du es da erkannt, dass drei Sachverhalte zugleich für Dich gelten sollen.

Die endliche Freiheit der Bewegung, die endliche Begrenzung der Bewegung und die endliche Losgelöstheit einer Bindung. Diese drei Dinge hast Du aufeinander rechtwinklig eingestellt und sie somit als unabhängig voneinander gewichtet. Für die Bemaßung dieser Sache hast Du eine Analogie zu den inneren Beziehungen eines vorgestellten Quadrates mit seinen Form- und Lagetoleranzen auserkoren. Das hilft Dir bei der Erlangung einer statischen Bestimmung Deines Leibes, wie auch Deiner vitalen Kräfte. So kann das jeweilige energetische Ungleichgewicht von Dir selbst behoben werden, welches allein durch ein Verschieben der Glieder des Leibes nicht mehr gänzlich zu beherrschen gewesen ist.

Was glaubst Du, was Du inzwischen für ein Mensch geworden bist? - Du denkst oft darüber nach. Die vorgegebenen Dinge haben für Dich einen gültigen Sinn erhalten, welcher Dich etwas gelehrt hat. Das weißt Du sicher. Dieser Sinn ist Dir vertraut. Er ist mit Mimik, Geste, Wort und Gedanke verbunden und an Dich selbst geknüpft. Dabei wirken sich Kräfte aus. Diese sollen an ihrer Ausrichtung zu erkennen sein. So möchten wir Ordnung in dieses System hereinbringen. Eine Kenntnisnahme davon soll möglich sein. Diese Paarung von Kraft und Ordnung ist gegeben. Sie soll es sein, welche für uns eigentlich alles im Leben bestimmt. Was diese uns bedeutet, wird allein nur davon abhängen, wie gut wir dieses System zu beherrschen wissen. Eine Möglichkeit dazu soll bestehen.

Mit dessen Hilfe stellen wir alles, was uns selbst betrifft, in diesem Dasein ein. Ihre virtuelle Natur ist uns selbst auch zu eigen. Das, was wir dabei an uns verspüren, verstehen wir zeitweilig sehr gut. Da sollen wir uns mit unseren eigentlichen Mitteln ausdrücken und somit auch das Vorgegebene vor einem Verfall bewahren.

Was wir auszudrücken wissen, das werden wir auch wahrnehmen. Dann wird es zu einem eigenen Eindruck bei uns, wenn wir etwas davon aufgezeigt und vermittelt haben. So kommt ein Progress auf, welcher durch diese Begebenheiten mitbestimmt wird. Das soll es uns sicherstellen, dass wir einmal über eigentlich bedeutsame Kräfte in diesem Leben verfügen werden. Bereits jetzt sollen diese so anzuerkennen sein.

Ein Handlungsprinzip möchte ich Dir zudem auch noch nennen, an dessen Einhaltung Du Dich einmal gewöhnen sollst: Tue zuerst das, was für die Deinigen und Dich wirklich notwendig ist. Dann tue erst das Nützliche für Deine eigene Sache. So besteht es. Dann, wenn auch das geleistet sein wird, widme Dich den Dingen, welche Deinem Leben seinen Sinn geben.

Nimm also das Werkzeug in die eine Hand und das Werkstück mit einer Zange in die andere. Lege das Eisen in die Glut und warte ab, auf dass es sich in der Esse erwärmen kann. Wenn das Halbzeug endlich so heiß geworden ist, dass es hellrot von innen heraus leuchtet, aber noch keine Funken sprüht, lege es mit einem festen Griff vor Dich auf den Amboss und forme es mit Deinem Hammerschlag. Arbeite jeden Tag tüchtig an Deinem Werk und zeige Deine Größe, indem Du Deine Dinge immer wieder einmal so gut machst.

Du stehst jeden Tag aufs Neue an einem Anfang Deines Lebens. Das weißt Du. So bist Du es gewohnt. Lerne darum auch jeden Tag etwas dazu, übe auch jeden Tag etwas ein, probiere auch jeden Tag etwas aus und ergründe das, was Du dabei erkennen kannst.

Glaube an Gott. Er erhört Dich, bildet Deine Kraft, gewahrt Deine Aufrichtigkeit im Glauben. Zudem stellt er die Richtigkeit Deiner Veranlagung sicher. Handle dieser Aussage entsprechend.

Das Leben ist wertvoll. Sei diesem Leben verwandt.

Juwel, Quadrotypie

Gedanke

Die größte Schwäche eines Menschen wird ein zu hohes Maß an Macht oder Kraft in Teilbereichen sein.

Meditation

Ergänzung

Mich am Eigenen zu erden soll für mich die richtige Art einer Festigung sein. Das garantiert mir ein gewisses Maß an Eigenständigkeit. Dank ihr habe ich meine Dinge selbst leisten können. Das ist so erforderlich für mich, weil ich einmal mit meinen Anliegen vor meinen Mitmenschen bestehen möchte.

Das Leben von mir findet zuerst einmal bei mir zu Hause statt. Dort halte ich mich hauptsächlich auf. Darauf baut alles Gute bei mir auf, was ich hier mache. Da habe ich mir eine kleine Werkstatt eingerichtet und einen Materialvorrat angelegt. So kann ich jederzeit etwas tun.

Da baue ich mir eine Basis auf, welche es mir ermöglichen soll, einen günstigen Weg nach draußen in die Weiten und Tiefen der Welt zu finden. Dorthin bin ich zeitweise allein nur noch mit Gedanken vorgedrungen. Man kann es sagen, dass ich über Jahre hinweg sehr zurückgezogen gelebt habe. Ich habe mich dabei an dieses Refugium gewöhnt und möchte mir es für die Zukunft erhalten.

So gehe ich meinen Weg und suche nach einer Aufgabe für mich. Dazu bewahre ich mir all das, was mir bereits von meinen Mitmenschen auf den Weg gegeben worden ist. Solche Dinge nehme ich bereitwillig an und sortiere diese bei mir in die Regale ein. Da hat sich so manches schon gefunden, was für mich einen wahren Schatz verkörpert. Damit kann ich umgehen. So baue ich diese Basis weiter aus.

Zeitweise werde ich aber auch auf mich selbst zurückgeworfen. Dann richte ich erstmal die eigenen Kräfte bei mir aus. Dazu orientiere ich mich an einem vorgestellten Quadrat. Dieses stellt eine erste von mir für wahr anerkannte Form dar. Habe ich mich so erst einmal positioniert und zu einer gutartigen Haltung gefunden, ziehe ich es vor, ein Meister der 'kleinen' Kräfte zu werden. Da gebe ich auf mich Acht und verdrehe meine Hände nicht über Gebühr, während ich tätig bei Werk zur Sache gehe.

Die zweite Idee von mir ist der Kreis, welcher sich an ein solches Quadrat anschmiegt. Damit kann ich Drehungen vollziehen oder das Quadrat noch etwas besser fügen. Zudem ist dem Kreis ein Lot zu eigen. Durch dessen Mitte dringt es hindurch und behält zu allen Punkten des Kreises einen konstanten Abstand. Da kann das Quadrat konstruktiv ausgemittelt werden. Das normalisiert meine Sache erheblich.

Eine dritte Sache wird durch das gleichseitige Dreieck verkörpert, welches das stabile Element per se sein soll. Da stelle ich es mir als ein versteiftes Konstrukt vor. Mit meiner Kraft kann ich an diesem ansetzen und es festhalten. So komme auch ich zu einem Halt. Da besitze ich also bereits einen Ankerpunkt. Mit der Zuhilfenahme von diesen drei Formen ordne ich meine Bewegungen und suche nach deren Vereinheitlichung.

Diese Grundformen bilden bei mir auch eine Befähigung zur Visualisierung bei der Meditation aus. Mit derer Zuhilfenahme kann ich eine Vorstellung davon erhalten, wie bei mir eine Ordnung verwirklicht werden kann. So erlerne ich es also auf der elementaren Ebene klar zu kommen. Ich festige mich zusehends weiter in diesem Leben. Dazu mache ich das.

So komme ich etwas dabei voran und kann meine Basis richtiggehend absichern. Diese soll wie eine Burg, eine Festung aus Worten also sein. Zum Zwecke des Erhalts und der Förderung meines Intellekts betreibe ich diese Aktivität. Ein solcher Schutz für das eigentliche Lebensglück wird mir etwas einbringen. Dieser Sache habe ich seit langem schon bedurft und kann sie mir nun endlich einrichten.

Was ich innerhalb meiner kleinen Werkstatt an Arbeiten leiste, das hat oftmals mit einem eigentlichen Kunstschaffen etwas zu tun. Eine solche Betätigungsart habe ich sehr gerne. Auch das Besammeln einfacher Gegenstände aus der Gegenwart dieser Menschheit hat mir große Freude bereitet. Da habe ich Bücher und Musikalien bei mir zuhause angehäuft, welche ich teilweise sehr wertschätzen kann. Solche Dinge sind mir vertraut. Am Guten kann ich manches Wertvolle ausmachen. Da finde ich wieder zu meiner eigentlichen Befähigung und meinem Glauben, wenn ich mich eingehend mit so etwas befasse.

Derweil schreibe ich an einer Kartei namens 'Baukasten'. Mit der zunehmenden Verbesserung meiner Textwerke bildet sich eine gewisse Matrix der Dinge an mir aus. Diese möchte ich als die wahre innerliche Bebilderung von mir bezeichnen dürfen. Sind diese Verflechtungen auch nicht zu veräußern, so trage ich diese doch an mir und kann sie als das Resultat dieser Bemühungen bei mir wahrnehmen. Meine Sinnenwelt würde nicht allein nur auf etwas Äußerliches ausgerichtet sein. Auch eine Wahrnehmung der anderen Gegebenheiten dieses Kosmos tritt da auf und schöpft das verinnerlichte Bild bei einem Menschen wie mir.

Als eigentlicher Stubenhocker bin ich kaum an den Geschehnissen dieser Welt beteiligt worden. Ich habe es zuweilen gar nicht gewusst, was da außerhalb meines Wirkungskreises stattfindet. So ist es für mich wahr geworden, dass ich diese Welt losgelassen und von ihr abgelassen habe. Da habe ich auf einmal mehr Zeit für meine Selbstfindung besessen und diese auch wahr gemacht. Was dabei von mir gefunden worden ist, hat zu dieser Art der Selbstverwirklichung etwas beigetragen.

Als der Verwalter meiner eigenen Dinge übe ich mich in Häuslichkeit. Ich lebe mit einem solchen starken Bezug zu meinen eigenen Dingen. Ich lade zuweilen Freunde zu mir nach Hause ein und ich teile mit diesen etwas davon, was ich gerade dahabe. Das Telefon hat mir darüber hinaus schon manch eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit gegeben. So komme ich auch zu schwierigen Uhrzeiten und ungünstigen Momenten in den Genuss von guten Gesprächen mit Freunden. Das Internet bietet mir einen weitergehenden Anschluss an diese Menschheit, als es die hiesige Gesellschaft in der Regel zu leisten vermag.

Jener Rang, welchen ich bei meinen Mitmenschen einnehme, sollte mir selbst nicht unwichtig sein. Darum gebe ich mir manche Mühe damit, wie ich angesehen werde. Ich wahre den eigenen Anstand vor diesen Leuten, wo das gut geht und möglich ist.