Vom Wert

Affirmation

Man kann als Mensch allein nur das Gegebene durchdenken.

Phantastisches

Vom Wert eines Menschen

Ein Mensch wäre in ganzer Weise für wertvoll anzunehmen und auch so anzuerkennen. Der Wert ist, nicht allein nur quantitativ gesehen, vollständig und umfassend für gegeben zu erachten. So wird der Mensch in gutartiger Weise vorkommen. Sein Leben wird geachtet sein und er auch klarkommen. Allein nur dann, wenn sein Wert sichergestellt worden ist, wird er auch auf eine solche Weise zu bestehen wissen.

Alles ist von einer positiven Wertigkeit gewesen, wenn man das akzeptiert hat. Lediglich von einer solchen Warte aus kann sich die gewünschte Ordnung einstellen. Diese werde weder fälschlicherweise festgelegt noch ohne Grund dazu bestimmt, so zu sein, wie es uns beliebt hat. Das würde nicht gut sein. Nichts würden wir so gewinnen, aber vieles verzerren und auflösen, dessen wir eigentlich bedurft haben. Es ist so schön, dass es gut, wahr und richtig ist, wie alles vorkommt und gegeben ist. Etwas anderes könnte gar nicht sein. Diese Welt ist da und eine Auffassung von ihr soll dem entsprechen, dass es sie gibt. Was wir sagen und tun, haben und wünschen sollte dieser Wahrheit nicht widersprechen. Entsprechen wir doch einfach dem Vorgegebenen, wie es ist, und erkennen seine Richtigkeit da einmal an. Im Guten, wie im Schlechten auch soll das in gewisser Weise bei uns veranlagt sein.

Das Falsche ist stets beliebig und auch daran zu erkennen gewesen. Es werde von uns einmal aufgezeigt, was hinfällig gewesen ist. Dann gehe man aber auch auf dem rechten Weg weiter. Der Mensch sollte einen anderen nicht in die Irre führen. Er lasse ab vom Falschen und berichtige endlich das Verkehrte bei sich, wo er das auf gute Weise kann. Das wird wahrscheinlich einmal zu einem Progress ausreichen. So kommen die Gedanken und Ideen bei uns auf. Da kann dann endlich von etwas gesprochen werden, was gut oder schlecht sein wird, aber eben ein Teil der Welt und ihrer Natur ist, weil es besteht.

Es genüge uns zu einem Vorwärtskommen schon aus, solche Gespräche gerne zu erhören, bei denen die Sachverhalte in einer guten, wahren und richtigen Weise kundgetan werden. Das können Erfahrungswerte sein, die in Bezug zum tatsächlichen Vorhandenen stehen. Da kann man es beschauen. Auch wir sollen aufrichtig von den Dingen sprechen, weil das angebracht ist. Für einen eigentlichen Mehrwert genüge das aus. Da sollen wir mittels der gegebenen Dinge eine Basis aufbauen, welche uns zu einem Lebensglück gereicht. Unsere Existenz werde auf die Weise von uns abgesichert und bestätigt.

Das kann jeder haben. Darum soll es auch wahr sein. Ein Wert des Menschen wird also gegeben sein. Sich diesen erneut in Erinnerung zu rufen, das wird notwendig sein, wenn man ihn zu sehr verdrängt hat. Bewusst soll es uns dabei sein, wie sich doch jeder Einzelne redlich um sein eigenes Schicksal bemüht und etwas auch für andere leistet.

Sich gegenseitig oder wechselseitig den wahren Wert des Lebens zu erklären, das wäre eine schöne Sache. Sich an ihn zu erinnern, soll uns unterdessen wieder und wieder eine Aufgabe sein. Die Pflicht eines Menschen schadet ihm keineswegs, sondern sie hilft ihm weiter. Somit hat er auch etwas davon, ihr von sich aus gerecht zu sein. Dazu ist er frei gewesen, dass er sich für das Richtige entscheiden hat können. Da haben wir die Quittung dafür erhalten, was wir aus unserem Leben gemacht haben. Mache man es den anderen Leuten damit aber nicht zu schwer. Was brächte einer Gemeinschaft auch ein eigentliches Scheitern ihrer Mitglieder ein? - Klar gesprochen muss es sie schwächen. Das würde nicht der Natur eines Menschen entsprechend sein.

Da haben viele zu ihrem Glück gefunden. Jedoch ist mancher gierig oder neidisch gewesen, wenn es einem anderen gut ergangen ist und ihm nicht. Freilich hat sich aber auch noch nie jemand darüber beschwert, dass es ihm nicht schlecht ergangen ist. Daran erkennt man die dualistische Auffassung davon. Die Wirklichkeit soll auf eine Art aufzufassen sein, welche auch etwas davon annimmt und zulässt, wie es das wirklich geben wird. Verblendungen und Leugnungen zukünftiger, gegenwärtiger oder vergangener Dinge können niemanden glücklich machen. Da trachtet der Mensch allein nach seinem Vorteil. Dadurch kann so vieles zerstört werden, weil der Mensch die Dinge des Lebens verkannt hat. Leiste man es da besser auf eine adäquate und richtige Weise, wie es gefordert wäre. So kommt man wieder in die Spur.

Eine Wirklichkeit wird eine sein, in welcher es keine Schonfrist oder gar einen Schutzraum gegenüber dem Wirklichen gibt. Sie ist zuweilen hart, es wäre aber elementar wichtig, sie zu erfahren. Eine Kraft des Menschen hat bestanden. Er ist auch da. Wer sich dem entzieht, der verkommt. Das Eigene muss jeder Mensch für sich behaupten. Er kann das auch tun.

Positiv wäre der Menschenwert aufzufassen und so wird er auch allseits anerkannt. Aber es wird auch der Wert des Ichs, des Egos, der Person, ja des Subjekts von ihm sein, an was sich dieser Wert festmachen lässt. Wie er mit seinen Mitmenschen umgeht, das spielt eine Rolle dabei. Darauf baut alles auf, was gut gewesen ist.

Tusche auf Papier

Brief

Vorbereitende Sammlung

(Ein Brief an mich)

Lieber Mathias,

tue Dir etwas Gutes, indem Du für Deine Dinge sorgst.

Wisse darum, dass es etwas gibt, das die sichtbare Welt geschaffen hat. Dank diesem Sachverhalt kannst Du das erkennen, was es gibt. Wisse darum, dass es jemand gewesen sein muss, welcher den Yoga, wie Du ihn manchmal schon praktiziert hast, in die Welt gebracht hat. Dank ihm ist auch Dein Siegel wirksam geworden. Du gebrauchst es selten. So gestaltest Du inzwischen etwas Eigenes damit. Das kommt vor. Wisse darum, dass das alles seinen unpersönlichen Aspekt an sich trägt, welcher uns Menschen im Leben bedingt hat. Dank unseres Gewahrseins würde es nicht egal sein, wie wir unser Dasein verbracht haben. Das beschauen wir eingehend. Da suchen wir und finden wir einen gültigen Weg für uns. Wisse darum, dass es ein wahres Beispiel dafür gibt, was eine Freundschaft und die hingebungsvolle Liebe ausmacht, ja, was sie an uns wachruft. Da wünschst Du Dir eine persönliche, transzendentale Beziehung zu einem Dir lieben Menschen.

Um das Folgende möchte ich Dich nun rechtzeitig gebeten haben. Sei Dir treu beim Erleben und Erfahren der Welt, jener Natur der Dinge, einer Wesenheit des Kosmos, welchen Du bewohnst und an dem Du teilhast. Verstehst Du es richtig, was Du davon erschauen kannst? - Ja, erkenne es wirklich, was Du da angesehen hast.

Ziehe Dich aber auch wieder davon zurück. Mache niemandem etwas vor, was nicht wahr gewesen ist. Erschaue das Wesen der gegebenen Dinge, wie es ist, aber nehme es nicht anders als so an. Jeder kann das und darum gilt auch jeder etwas. Übe Dich darin, Bezug darauf zu nehmen, was Dir zu eigen ist, und das Vorkommende an Formen getreulich zu erhalten. Da erkennst Du es an, wofür sie gut sind. Halte Dich aber auch bereit für die Leere. So soll Dir das alles als gegeben erscheinen, was Dir die Ruhe einer Stille vermittelt hat.

Da leben wir in einer Welt und haben es schwer damit, wie sie ist. Es kommt vor, dass etwas nicht ausgereicht hat und darum auch für einen anderen zu wenig gewesen ist. Manches ist aber auch zu viel gewesen. Da muss man es mit ihm teilen, was man hat. Zeige Dich also bescheiden und handle rechtschaffen gemäß dem wahren Sachverhalt. Fordere das regelrecht von Dir ein, auf dass die Menschen ebenso rechtschaffen sind und sich bescheiden zeigen. Nötige jedoch keinen zu einer Abgabe von etwas, die er nicht freimütig leisten möchte. Da ist die Sache ihm halt einfach nichts wert gewesen, für die wir gestritten haben. Man fordere auch von niemandem etwas, das noch nicht dafür geeignet gewesen ist, dass man es mit jemandem anderen teilt. Gebe auch Du dasjenige von Deinen Gütern nicht an andere ab, was eigentlich noch unfertig gewesen ist. Wie auch soll etwas dadurch gewonnen werden können? - Es ist so, dass es noch unvollständig gewesen ist und nichts Eigentliches bedeutet hat. Da kämpfst Du für einen Erhalt der Dinge und ihren Wert vor Dir selbst.

Da kommst Du endlich ins Reine mit Dir. Aber denke währenddessen auch an die anderen Leute. Du sollst wegen jener Dinge, welche innerhalb der menschlichen Gemeinschaft für wichtig genommen werden, darauf bedacht sein sie zu erhalten. Es gibt allein nur eine Wahrheit und die besteht auch weiterhin. Das macht uns Menschen aus, dass wir das verstehen können. Da teilen sich die Geister unter uns in unwissende, leidenschaftliche und tugendhafte Wesen auf. Die einen suchen ihr Heil, die anderen verleben es und die dritten spucken darauf. Das würde so nicht zu verkennen sein, was die Leute da getan haben. Da muss man es sich manchmal eingestehen, dass man es auch selbst nicht immerzu richtig vermocht hat, das Beste zu geben. Was also soll der Maßstab für das Schicksal und Glück bei uns Menschen sein? - Da überlasse man Fortuna doch gleich das Feld für dessen Gedeihen. Leider haben die Menschen noch immer untereinander wegen ihres Rechts gestritten, über etwas bestimmen zu können. Da würde sich wahrscheinlich nichts daran ändern können, solange die vermeintlichen 'Sieger' von uns so sehr geehrt werden. Mancher Moment des lebendigen Glückes ist darum bei uns bereits vergangen.

Das würden nicht allein nur religiöse oder spirituelle Sachverhalte sein, die den Sieger ausmachen, wenn es um solche Wettstreite geht. Da besteht auch manches Weltliche dabei, was seinen Schatten darüber geworfen hat. Das, was zu erhalten und zu gewähren sein wird, ist da zumeist links liegengelassen worden. Da ist es verkommen und mit ihm vergeht das Glück der Menschen. Dann, wenn der Maßstab für den Erfolg das Siegen gewesen ist, ist das ein fürchterlicher Akt der Erniedrigung für die Besiegten. Was aber haben wir uns davon zunutze machen können?

Da geschieht vieles, für das niemand so richtig geradestehen möchte. Ein Gehalt des Gegebenen soll auch Dir das Normale sein, von was Dein Glück ausgeht. Schaue es Dir aber gut an, wie es für Dich ist. So, wie es zu sein scheint, so hat es nicht immer gewirkt. Das hat die höheren Wesenheiten zahn- und sprachlos erscheinen lassen. Da fallen sie alle um und versagen unentwegt. Tränen fließen darüber hinaus viele. Nicht eine davon soll zurecht entstanden sein. Da hast Du es eingesehen, wie sehr Dich das wütend gemacht hat. Die Sitten bei uns sind verkommen, das Wahre wird verkannt. Das soll es sein, was Du für vorgegeben anerkannt hast, weil es erscheint und auch in den Medien so oft schon gezeigt worden ist. Das gibt es, weil es da erschienen ist. Da kommt es vor und so wirkt es sich auch auf uns aus. Was soll man da lügen müssen? - Benennen wir es besser so, wie es ist.

Da haben wir es einzusehen, wie es gegeben ist. Das ist es, was wir wirklich erfahren haben. Darum wirkt es sich auch in einer solchen Weise aus. Folglich sage ich etwas zurecht zu Dir. Bekenne Dich zu Deiner Beziehung zu solchen Dingen, wie sie bei Dir vorkommen. Auch dann, wenn Du daran allein nur einen relativen Wert erkannt hast, soll sich doch alles auf absolute Ursachen beziehen. Das sollen kosmische Größenordnungen sein, welche das bedingt haben. Die Natur ist bereits vollständig durch solche erfüllt. Da gibt es sie auch. So wird doch etwas davon recht sein.

Du möchtest in einfacher Weise entsprechend Deiner eigentlichen Art vor Deinen Mitmenschen bestehen. Also bist Du erschienen. Dazu bist Du berechtigt. So ist es Dir nicht allein nur vorgekommen. Das wird auch wahr sein. Daran hast Du Dich wieder und wieder in Deinem Dasein erinnert. Erkenne das an, was Du bei jenen Räumen Deines eigenen Bedenkens vorgefunden hast. Es soll Dich mit mancher Erinnerung ausstatten. Dafür wäre es da. Bleibe dabei immer das, was Du auch wirklich sein möchtest. Sei ein einfacher Laie als Christ, offen für die Wahrheit der Liebe von Gott. Spende ihm Deinen Glauben und setze Deine Hoffnung in ihn, auf dass er sich an Dir reflektieren möge.

So kommst Du in der Welt vor und bist in Wahrheit ein Mensch gewesen. Das hast Du Dir bewahrt. Bewahre Dir unterdessen Deinen Forscherdrang, wie er ist, auch wenn er bisher allein nur von einer sprachlichen Art wäre. Da hat er immerhin schon zu einer Erkundung des Gegebenen gedient. Dann, wenn es um ein richtiges Verständnis für das Wesen der Schöpfung gegangen ist, hast Du Dich umgesehen und das Gegebene als etwas Bestehendes gedeutet. Beachte diesen Sachverhalt und halte ihn in Deinen Ausführungen wieder und wieder fest. Das soll Deiner Sache mit einer gewissen Sicherheit dienen. Da glaubst Du es, dass der Schöpfer noch immer wirkt und auch dass der Vorgang davon per se noch immer aktiv ist. Damit trotzt Du Deinen Widersachern so einiges an Infragestellungen ab. Da hast Du viel von ihnen verlangt. Das haben sie voraussichtlich zuvor noch nicht gekannt und auch nicht zu bedenken gewusst.

Da sollst Du tüchtig im Erfahren der Dinge eines Menschen sein. Bewahre Deine eigene Natur. Der Welt mache Dich nicht zu sehr vertraut. Spucke nicht auf den Boden, schreie nicht zu den Himmeln. Fördere das Gute und die Menschen in ihr. Sei das Beispiel für Dein eigenes Handeln. Revidiere Deine Gedanken und Ideen, auf dass sie sich zu jeder Zeit richtig verweben lassen. Führe Deine Schriften gewissenhaft aus.

Erinnere Dich an Deine schwierigen Zeiten genauso, wie Du auch von den Momenten Deiner Erkenntnis sprechen sollst. Das machen alle anderen auch so. Beständig wirke an der Verbesserung der Berechtigung zu einem Lebensglück unter dem Aspekt der Wahrheit. Das soll uns vervollkommnen. Das schwäche uns keineswegs. Dann, wenn Du für Deine eigene Besserung eintreten möchtest, komme zu Dir und finde Dich ein. Da gehst Du auf Deine eigenen Taten und Wahrnehmungen ein und kannst sie belegen. Es liegt keinesfalls an Dir, was man Dir zugestanden hat. Das wäre eine Verdrehung des Gegebenen. Da dampft der Kessel gewaltig. Mancher Tropfen ist so aus ihm herausgespritzt und hat die Umgebung dieser Küche verdreckt. Da haben alle zum Himmel geschaut und gefleht. Mit Sicherheit ist das so gewesen. Doch getan hat keiner etwas. Damit habe ich meine Sache gesagt und gehe weiter.

So hast Du Deine Wahlfreiheit erkannt und machst sie fest. Das hilft Dir dabei, Deine Basis auszubauen und das bereits Erhaltene zu festigen. Jeder Tag einer Beständigkeit wird das Wahre weiter festmachen. Daran erkennst Du einen Sinn. Du richtest Dich darauf aus, ihr gerecht zu sein. Glaube an all das, denn jene Dinge sind früher bereits einmal gut für Dich gewesen.

Singe Du ein Lied, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun. Spreche Du ein Wort, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun. Widme Dich Dir als Mensch und finde dabei zu jenen Mitmenschen, welche Dich dafür anerkennen, wer Du bist. Da bist Du ein einfacher Mann, wie es schon viele gegeben hat.

Wer ist Dir im Dasein für das Leben das richtige Vorbild gewesen? - Das hast Du bisher nicht so klar ausgedrückt. Im Grunde bist Du darin nicht festgelegt. Das erhältst Du Dir. Da hast Du kein männliches Ideal zum Vorbild, weil es solche in Deiner Umgebung nicht gegeben hat. Aber Du bekennst Dich als Mann zur Bedeutung der Liebe einer Frau.

Widme Dich einem Menschen gänzlich, wenn er in Deiner Nähe ist. Erkenne die Geschehnisse in der Umgebung an. Davon kann man miteinander sprechen. Das wäre da. Bilde Deinen Geist durch einfache Mittel dazu aus, Dir ein eigentliches Vermögen zu erwerben und gehe arbeiten. Da erwirtschaftest Du Dir etwas damit. Manches Brot kannst Du dafür beim Bäcker kaufen. Das aber ist noch gar nicht alles gewesen, was Dir dadurch zuteilwird. Zuvorderst lebst Du für eine Teilhabe an der Menschwerdung, wie Du sie für Dich vormals ausgesucht und bestimmt hast. Dazu erkennst Du Deine Aufgabe gegenüber der Gesellschaft an und siehst sie als eine wahre Verpflichtung an. Da wird es gut sein, was man von Dir erwartet hat, aber auch Dir etwas als Gegenwert einbringen, was man für Dich vorgesehen hat.

Eine Integration soll es freisetzen, was Du da geleistet hast. Da wird etwas klar sein. Das Licht und der Schatten spielen miteinander Tetris. Da fallen beide weg, sobald man eine Stufe weiter ist. Du schmunzelst bei diesen Worten. Eine Abgrenzung vom Vorherigen findet derweil statt. Was hat das alles bei Dir bewegt? - Da hat man im Schatten gesessen und es gutgehabt. Mancher Lichtschein ist durch die Blätter der Bäume gedrungen und hat den Boden mit Lichtspielen freudig erhellt. Da summt und surrt es im Garten, das Bienenvolk ist fleißig und fliegt von Blüte zu Blüte. Welch eine Wohltat ist es, das anzusehen.

Da spielt Dir das Schicksal einen Streich und macht Dich stutzig. Da hast Du Dich etwas gefragt. 'Was soll daran eigennützig sein?' - Das beantwortet sich von allein. Du hast Dich doch allein nur im Geist erhoben und Dein Wort gesprochen. Winde, die da wehen, sind auch Winde, die vergehen. Das ist der passive Anteil daran, er wäre allein nur ein natürlicher Sachverhalt. Wer kann sich das aussuchen? - Keiner! - So sagst Du es und andere werden es wohl auch gewusst haben. Entweder man macht es recht oder man lässt es bleiben. Alles andere wäre eine Anleitung zum Faulenzen. Die aber wird keiner brauchen.

Verlange vieles von Dir, wenn es um das eigentliche Glück des Lebens geht. Vergewissere Dich der Kräfte, welche Du an Dir trägst. Kommst Du von Dir aus zur Sache? - Bedinge das, was Dich ausgemacht hat, auch weiterhin. Das wird Deine Stärke sein, dass Du das noch immer so gut geschafft hast.

Als Sprachgestalter hast Du manchen Grund dazu, solche Dinge zu notieren. Sie werden einmal für Dich bereitstehen, damit Du Dich daran erinnern kannst, was sie ausgesagt haben, wenn der Tag tief und die Nacht schwarz geworden sind. Dazu wirst Du allein nur etwas in Deinen Schriften lesen müssen. So kannst auch Du etwas für Dich bewirken, was Dich erfreuen soll. Nutze die Gelegenheit dazu, wie sie bestanden hat. Mache das Deinige in eindeutiger Weise fest. Da wird es Dir einfach klar sein, was das für Dich bedeutet.

So führst Du einen Resett durch und kommst zum letzten funktionierenden Zustand zurück. Stelle Dich darauf ein, dass Du zur jetzigen Situation genauso bestehen musst wie zu allen anderen auch. Allein nur dann, wenn Dir das möglich gewesen ist, kannst Du überhaupt klarkommen.

Schief ist das Wesen der Dinge gewesen, wenn es sich einmal darauf ausgerichtet hat, eine Schwäche aufzuzeigen. Manche Menschen tun das aus purer Unterwerfung gegenüber ihren Herren. Das schadet allem Guten. Darum halte es ein, dass man von keinem etwas fordert, was nicht rechtens sein würde. Keiner muss sich für einen anderen krumm machen. Man weigere sich, das für andere zu tun. Es besteht manche Schuld auch weiterhin. Das trifft beide sehr hart. Der eine kann es kaum leisten, dem anderen versiegen die Quellen. Doch jeder soll seines Glückes eigener Schmied sein, darum hat auch jeder das eigene Holzbein zu tragen. Der eine macht das als Schreiner, indem er es herstellt, der andere als Autofahrer, während er Gas gibt, und wieder der nächste ist in eine Grube gefallen, in der er sich verletzt hat. Trägt irgendeiner von diesen Gesellen meine Last? - Mitnichten wird das so gegeben sein. Nicht einmal ein Butterbrot würde man mir geben, ohne so etwas nicht doch an eine zusätzliche Bedingung zu knüpfen. Da ist es gut, dass man niemanden braucht.

Wie gut die Dinge doch geartet sind, wenn man sie schöngeredet hat. Da scheint mancher Moment ohne Grundlage glücksverheißend zu sein. Aber das bringt kaum ein Quent davon ein, was man wirklich für sich gebraucht hat. Da ist nichts davon wahr gewesen.

Was aber wahr gewesen ist, das soll die Tatsache sein, dass man innerhalb der Welt immer wieder auf sich zurückgefallen ist. Dann hat einem keiner zur Verfügung gestanden. Das, was uns vor einem eigentlichen Niedergang beschützen kann, sollen allein nur wir sein. Spät wirken sich die Fehler eines Menschenlebens zuweilen aus und haben doch das vermeintliche Glück versauert. Das hat niemand gerne.

Natürlich sollte es nicht wahr sein, dass man das zu beweisen hat, was man im Leben erfahren hat. Wie soll man so etwas auch tun? - Das Schicksal wird doch schließlich für jeden ein anderes sein. Wer hat da ein Vorrecht vor dem anderen zu eigen? - Keiner! Das soll wiederum die richtige Antwort sein. Das stellt kein Glück dar. Das ist so, weil alles bald anders sein wird.

Man soll gewappnet sein, sobald es um die eigene Existenz gegangen ist. Dauerhaft würde es nicht möglich sein, auf die Stärke von uns zu verzichten. Dann soll etwas zu Wege kommen. Allein nur durch eine eigene Schwäche hat sich nichts zum Besseren bewegen lassen. Das für sich zu bewirken, soll eines Menschen Pflicht sein. Da hört man endlich damit auf, sich in einer verkehrten Gewissheit zu suhlen. Das eigentliche Glück ist noch immer so zerbrechlich geblieben. Es kann alles an uns so belastet sein, verbiegt sich dadurch und bricht dann schließlich doch noch auseinander. So ist das eigene Schicksal dazu gekommen, uns einen Erfolg im Leben zu versagen.

Frau in einem lila Kleid, Buntstifte auf Papier

Dokumentation

Zu meiner Person

Der Autor der Kartei 'Baukasten' ist ein 1975 geborener Mann aus der Stadt Offenburg in Deutschland. Sein Name lautet Mathias Schneider. Er lebt dort in einer kleinen Wohnung. Sein Wunsch ist es, sich als Kunstmaler, Schriftsteller und Komponist etwas Eigenes aufzubauen, von dem er einmal zehren kann. Dieser Sachverhalt ist dem Umstand geschuldet, dass er für lange Zeit keine reguläre Arbeit aufnehmen hat können, um sich sein Brot zu verdienen. Darum hat er seine Utopie so stark vorangetrieben. Das macht er, um seinen Mitmenschen etwas von seinem eigentlichen Vermögen aufzuzeigen. Noch immer ist er an der Aufbereitung seiner Dinge dran. Schneider stellt auch weiterhin neue Werke her, um etwas zu tun, das ihm entsprochen hat. Das ist für ihn mittlerweile zu einem schönen Hobby geworden.

Das einstige 'Beggarwiki' (ehemals 'Ferywiki') ist für Mathias das erste Werk gewesen, an dem er über Jahre hinweg konstant gearbeitet hat. In ihm sind all jene Prototypen der Verschriftung seiner Gedanken- und Ideenwelt enthalten. Sie haben während der Phase von 2004 bis 2011 in seinem Leben einen bedeutenden Platz eingenommen und Anteil an mancher Veränderung gehabt. Mit dieser Sammlung an eigenen Schriften hat Schneider sich vieles erarbeitet und ab dem Jahr 2011 sein zweites schriftstellerisches Werk aufzubauen begonnen. Es ist der 'Baukasten' eine online gestaltete Kartei mit mehreren Einzelseiten, jenen so von ihm benannten 'Wikis'. Auch die Seite 'Einsiedelei ist darin enthalten und gehört zum 'Baukasten' mit dazu.

Der Sache nach soll das für die Kartei grundlegende Textwerk das 'Beggarwiki' sein. Auf ihm basiert das alles, was jetzt im 'Baukasten' enthalten ist. Es hat für den Autor zur damaligen Zeit einen Hort des selbst gestalteten Arbeitens verkörpert. Dort hat er jene Erfahrungen mit seinen eigenen Worten zu Texten gefügt, welche Bedeutung für ihn besitzen. Nach und nach hat er ab dem Jahr 2011 einige der Beispiele aus dem 'Beggarwiki' auf das zu diesem Zeitpunkt noch neue Wiki 'Einsiedelei' übertragen. Dieses hat er irgendwann danach in zwei Bereiche aufgetrennt. So ist als Ergänzung zur 'Einsiedelei' das Wiki 'Ziegelhaus' von ihm ins Leben gerufen worden. Es enthält die anderen Dateien aus dieser Phase seines Wirkens.

Nun kann man die Texte also öffentlich vorfinden. Freilich hat sich ihre Form in der Zwischenzeit etwas gewandelt. Der Grundidee nach ist das hier aber das Gleiche geblieben. Es werden die Texte zwar auch weiterhin bereinigt und berichtigt, doch das sollen alles allein nur Anpassungen an eine Erforderlichkeit der Gegenwart seines Daseins sein. Der Autor möchte schließlich auch weiterhin mit seinen Textsammlungen umgehen.

Schneider hat sich bei seiner Arbeit als Sprachgestalter ab dem Jahr 2011 weitgehend auf den 'Baukasten' beschränkt. Von nun an ist für lange Zeit kein einziges Wort und auch kein Buchstabe mehr am ursprünglichen Wiki abgeändert worden. Er hat es im Zustand der letzten Überarbeitung eingefroren und von seinem Rechner deinstalliert.

Der Autor bemüht sich nun um eine sprachliche Aufbereitung seiner Gedanken- und Ideenwelt, wie sie ist. Das hat schon zu ersten Erfolgen bei ihm geführt. Es ist dabei deutlich geworden, dass mittels dieser Dinge ein echter Nutzwert für ihn entspringt. Dank einer Bearbeitung jener für sein eigenes Leben wichtigen Themen hat er seitdem einiges aufbereitet, was ihn bisher schon sehr bewegt hat. Die hier nach seiner Methode der 'Benennung und Kenntnisnahme der Dinge' entstandenen Texte spiegeln das Wesen von ihm annähernd wider. Die Einnahme einer gewissen, annehmenden Haltung beim Durchlesen und Überarbeiten der Texte liegt ihm gut. Sie ist bei ihm zu einem Faktor zur Veranlagung mancher inneren Stärke geworden. Das Werkschaffen stattet den Autor unterdessen mit einer Kenntnis zur Vermittlung solcher Sachverhalte aus, wie sie da vorgekommen sind.

Impuls

Vergänglichkeit

Kommst Du auch immer wieder einmal zurück zu Deiner Lebensquelle, so wird sich ihr Wasser doch gewiss wandeln, und irgendwann kommt der Tag, an dem Du Abschied nehmen musst von ihr, weil sie Dich nicht mehr ernähren würde.

Gedanke

Über meine Arbeit und darüber hinaus

Eine eigentliche Ordnung wird bereits an allem schon vorhanden sein. Sie versteckt sich manchmal bereits in Grundzügen bei dem, was wir wahrscheinlich zurecht als das Chaos bezeichnet haben. Ein solches soll es geben. Das finden wir vor. Da müssen wir die Ordnung an den gegebenen Dingen aufzufassen lernen, um damit umgehen zu können. Das soll so wahr und richtig sein, weil wir sie einmal für uns nutzbar machen möchten. Haben wir das erst einmal in gewissen Teilbereichen davon geschafft, dann besteht ein Keim für das Gute. Mit dem Fortschritt dabei sollen wir das Zusätzliche dem bereits Bekannten richtig zuordnen. Eine Ordnung daran soll von uns aufgefunden werden, damit wir mit dem Gegebenen umzugehen lernen. Alles besteht durch seine Ordnung. Sie wird an Anteilen des Ganzen aufzufinden sein. Das wird so sein. Es wird auch wichtig sein, sich daran zu halten, was wir einmal wahrgenommen haben, um bei einer verbalen Wiedergabe davon von anderen Leuten gut verstanden zu werden.

Allein schon dadurch, dass wir bei uns eine innerliche Ruhe aufrechterhalten können, soll uns schon etwas besser gelingen. Das wird als eine Auswirkung der Ordnung anzuerkennen sein. Ein damit verbundenes Vermögen soll von uns bewahrt und mit Zuhilfenahme eines Werkes aufbereitet werden. Da werden wir das dabei Geschaute auf andere Gebiete zu übertragen wissen. Nach und nach haben sich so die Dinge unseres Lebens vor unserem geistigen Auge zu einem Bild für das Gesamte gefügt.

Entsprechend solcher Kenntnisse sollen wir das vom Kosmos richtig verstehen, was uns in guter und wahrer Weise bekannt geworden ist. Vieles davon, was es wirklich gegeben hat, ist derweil vor uns verborgen geblieben. Da haben wir eine Bedeutung davon nicht einmal erahnt.

Wir können den wahren Grund der Existenz der Welt oder von uns nirgendwo finden und müssen uns darum das alles zusammenreimen.