Vom Wert

Phantastisches

Vom Wert eines Menschen

Ein Mensch wäre in ganzer Weise für wertvoll anzunehmen und auch so anzuerkennen. Der Wert ist, nicht allein nur quantitativ gesehen, vollständig und umfassend für gegeben zu erachten. So wird der Mensch in gutartiger Weise vorkommen. Sein Leben wird geachtet sein und er auch klarkommen. Allein nur dann, wenn sein Wert sichergestellt worden ist, wird er auch auf eine solche Weise zu bestehen wissen.

Alles ist von einer positiven Wertigkeit gewesen, wenn man das akzeptiert hat. Lediglich von einer solchen Warte aus kann sich die gewünschte Ordnung einstellen. Diese werde weder fälschlicherweise festgelegt noch ohne Grund dazu bestimmt, so zu sein, wie es uns beliebt hat. Das würde nicht gut sein. Nichts würden wir so gewinnen, aber vieles verzerren und auflösen, dessen wir eigentlich bedurft haben. Es ist so schön, dass es gut, wahr und richtig ist, wie alles vorkommt und gegeben ist. Etwas anderes könnte gar nicht sein. Diese Welt ist da und eine Auffassung von ihr soll dem entsprechen, dass es sie gibt. Was wir sagen und tun, haben und wünschen sollte dieser Wahrheit nicht widersprechen. Entsprechen wir doch einfach dem Vorgegebenen, wie es ist, und erkennen seine Richtigkeit da einmal an. Im Guten, wie im Schlechten auch soll das in gewisser Weise bei uns veranlagt sein.

Das Falsche ist stets beliebig und auch daran zu erkennen gewesen. Es werde von uns einmal aufgezeigt, was hinfällig gewesen ist. Dann gehe man aber auch auf dem rechten Weg weiter. Der Mensch sollte einen anderen nicht in die Irre führen. Er lasse ab vom Falschen und berichtige endlich das Verkehrte bei sich, wo er das auf gute Weise kann. Das wird wahrscheinlich einmal zu einem Progress ausreichen. So kommen die Gedanken und Ideen bei uns auf. Da kann dann endlich von etwas gesprochen werden, was gut oder schlecht sein wird, aber eben ein Teil der Welt und ihrer Natur ist, weil es besteht.

Es genüge uns zu einem Vorwärtskommen schon aus, solche Gespräche gerne zu erhören, bei denen die Sachverhalte in einer guten, wahren und richtigen Weise kundgetan werden. Das können Erfahrungswerte sein, die in Bezug zum tatsächlich Vorhandenen stehen. Da kann man es beschauen. Auch wir sollen aufrichtig von den Dingen sprechen, weil das angebracht ist. Für einen eigentlichen Mehrwert genüge das aus. Da sollen wir mittels der gegebenen Dinge eine Basis aufbauen, welche uns zu einem Lebensglück gereicht. Unsere Existenz werde auf die Weise von uns abgesichert und bestätigt.

Das kann jeder haben. Darum soll es auch wahr sein. Ein Wert des Menschen wird also gegeben sein. Sich diesen erneut in Erinnerung zu rufen, das wird notwendig sein, wenn man ihn zu sehr verdrängt hat. Bewusst soll es uns dabei sein, wie sich doch jeder Einzelne redlich um sein eigenes Schicksal bemüht und etwas auch für andere leistet.

Sich gegenseitig oder wechselseitig den wahren Wert des Lebens zu erklären, das wäre eine schöne Sache. Sich an ihn zu erinnern soll uns unterdessen wieder und wieder eine Aufgabe sein. Die Pflicht eines Menschen schadet ihm keineswegs, sondern sie hilft ihm weiter. Somit hat er auch etwas davon, ihr von sich aus gerecht zu sein. Dazu ist er frei gewesen, dass er sich für das Richtige entscheiden hat können. Da haben wir die Quittung dafür erhalten, was wir aus unserem Leben gemacht haben. Mache man es den anderen Leuten damit aber nicht zu schwer. Was brächte einer Gemeinschaft auch ein eigentliches Scheitern ihrer Mitglieder ein? - Klar gesprochen muss es sie schwächen. Das würde nicht der Natur eines Menschen entsprechend sein.

Da haben viele zu ihrem Glück gefunden. Jedoch ist mancher gierig oder neidisch gewesen, wenn es einem anderen gut ergangen ist und ihm nicht. Freilich hat sich aber auch noch nie jemand darüber beschwert, dass es ihm nicht schlecht ergangen ist. Daran erkennt man die dualistische Auffassung davon. Die Wirklichkeit soll auf eine Art aufzufassen sein, welche auch etwas davon annimmt und zulässt, wie es das wirklich geben wird. Verblendungen und Leugnungen zukünftiger, gegenwärtiger oder vergangener Dinge können niemanden glücklich machen. Da trachtet der Mensch allein nach seinem Vorteil. Dadurch kann so vieles zerstört werden, weil der Mensch die Dinge des Lebens verkannt hat. Leiste man es da besser auf eine adäquate und richtige Weise, wie es gefordert wäre. So kommt man wieder in die Spur.

Eine Wirklichkeit wird eine sein, in welcher es keine Schonfrist oder gar einen Schutzraum gegenüber dem Wirklichen gibt. Sie ist zuweilen hart, es wäre aber elementar wichtig, sie zu erfahren. Eine Kraft des Menschen hat bestanden. Er ist ja auch da. Wer sich dem entzieht, der verkommt. Das Eigene muss jeder Mensch für sich behaupten. Er kann das auch tun.

Positiv wäre der Menschenwert aufzufassen und so wird er auch allseits anerkannt. Aber es wird auch der Wert des Ichs, des Egos, der Person, ja des Subjekts von ihm sein, an was sich dieser Wert festmachen lässt. Wie er mit seinen Mitmenschen umgeht, das spielt eine Rolle dabei. Darauf baut alles auf, was gut gewesen ist.

Tusche auf Papier

Brief

Vorbereitende Sammlung

(Ein Brief an mich)

Lieber Mathias,

tue Dir etwas Gutes, indem Du für Deine Dinge sorgst.

Wisse darum, dass es etwas gibt, was die sichtbare Welt geschaffen hat. Dank diesem Sachverhalt kannst Du das erkennen, was es gibt. Wisse darum, dass es jemand gewesen sein muss, welcher den Yoga, wie Du ihn manchmal schon praktiziert hast, in die Welt gebracht hat. Dank ihm ist auch Dein Siegel wirksam geworden. So gestaltest Du inzwischen etwas Eigenes damit. Wisse darum, dass das alles seinen unpersönlichen Aspekt an sich trägt, welcher uns Menschen im Leben bedingt. Dank unseres Gewahrseins würde es nicht egal sein, wie wir unser Dasein verbringen. Da suchen wir und finden wir einen gültigen Weg für uns. Wisse darum, dass es ein wahres Beispiel dafür gibt, was eine Freundschaft und die hingebungsvolle Liebe ausmacht, ja wachruft. Da wünschst Du Dir eine persönliche, transzendentale Beziehung zu einem Dir lieben Menschen.

Um das Folgende möchte ich Dich nun rechtzeitig gebeten haben. Sei Dir treu beim Erleben und Erfahren der Welt, jener Natur der Dinge, einer Wesenheit des Kosmos, welchen Du bewohnst und an dem Du teilhast. Verstehe es richtig, was Du davon erschauen kannst. Ja, erkenne es wirklich, was Du da angesehen hast.

Ziehe Dich aber auch wieder davon zurück. Mache niemandem etwas vor, was nicht wahr gewesen ist. Erschaue das Wesen der gegebenen Dinge, wie es ist, aber nicht anders als so. Jeder kann das uns darum gilt auch jeder etwas. Übe Dich darin, Bezug darauf zu nehmen, was Dir zu eigen ist, und das Vorkommende an Formen zu erhalten. Da erkennst Du es an, wofür sie gut sind. Halte Dich aber auch bereit für die Leere. So soll Dir das alles als gegeben erscheinen.

Da leben wir in einer Welt und haben es schwer damit, wie sie ist. Es kommt vor, dass etwas nicht ausgereicht hat und darum auch für einen anderen zu wenig gewesen ist. Da muss man mit ihm teilen, was man hat. Zeige Dich also bescheiden und handle rechtschaffen. Fordere das regelrecht ein, auf dass die Menschen rechtschaffen sind und sich bescheiden zeigen. Nötige jedoch keinen zu einer Abgabe, die er nicht freimütig leistet. Da ist die Sache ihm halt nichts wert gewesen, für die wir gestritten haben. Man fordere auch von niemandem etwas, was noch nicht dafür geeignet gewesen ist, dass man es teilt. Gebe auch Du dasjenige von Deinen Gütern nicht an andere ab, was noch unfertig gewesen ist. Wie auch soll etwas dadurch gewonnen werden können, wenn es noch unvollständig gewesen ist und nichts Eigentliches bedeuten würde? - So kämpfst Du für einen Erhalt der Dinge und ihren Wert.

Da kommst Du ins Reine mit Dir. Aber denke auch an die anderen Leute. Du sollst wegen jener Dinge, welche innerhalb der menschlichen Gemeinschaft für wichtig genommen werden, bedacht sein. Es gibt allein nur eine Wahrheit. Das macht uns Menschen aus, ob wir das verstehen können. Da teilen sich die Geister in unwissende, leidenschaftliche und tugendhafte Wesen auf. Die einen suchen ihr Heil, die anderen verleben es und die dritten spucken darauf. Das würde so nicht zu verkennen sein, was die Leute da tun. Da muss man es sich manchmal eingestehen, dass man es auch nicht immerzu richtig vermocht hat. Was also soll der Maßstab für das Schicksal bei uns Menschen sein? - Da überlasse man Fortuna doch gleich das Feld. Leider streiten die Menschen noch immer untereinander wegen ihres Rechts. Da würde sich wahrscheinlich nichts daran ändern können, solange die vermeintlichen 'Sieger' geehrt werden.

Das würden nicht allein nur religiöse oder spirituelle Sachverhalte sein, wenn es um solche Wettstreite geht. Da besteht auch manches Weltliche dabei, was seinen Schatten darüber wirft. Das, was zu erhalten und zu gewähren gewesen ist, wird da zumeist links liegen gelassen. Da verkommt es und mit ihm verkommt das Glück des Menschen. Dann, wenn der Maßstab für den Erfolg der Sieg gewesen ist, ist das ein fürchterlicher Akt der Erniedrigung. Was haben wir davon?

So geschieht vieles, für das niemand so richtig geradestehen möchte. Ein Gehalt des Gegebenen soll auch Dir das Normale sein. Schaue es Dir aber gut an, wie er für Dich ist. So, wie er zu sein scheint, so würde er nicht immer wirken. Das macht die höheren Wesenheiten zahn- und sprachlos. Da fallen sie alle um und versagen. Tränen fließen viele. Nicht eine davon ist zurecht entstanden. Da hast Du es eingesehen, wie sehr Dich das wütend macht. Die Sitten sind verkommen, das Wahre ist verkannt. Das soll es sein, was Du für vorgegeben anerkennen kannst, weil es erscheint und auch gezeigt wird. Das gibt es, weil es da ist. So kommt es vor und so wirkt es sich auch aus. Was soll man da lügen?

Da haben wir es einzusehen, wie es ist. Das ist es, was wir wirklich haben. Darum wirkt es sich auch in einer solchen Form aus, wie das für uns gegeben ist. Bekenne Dich zu Deiner Beziehung zu solchen Dingen, wie sie Dir wahr erscheinen. Auch dann, wenn Du daran allein nur einen relativen Wert erkennen kannst, bezieht sich doch alles auf absolute Ursachen. Das sollen kosmische Größenordnungen sein. Die Natur ist vollständig durch solche erfüllt. Da wird doch etwas davon auch recht sein.

Du möchtest in einfacher Weise entsprechend Deiner eigentlichen Art bestehen. Dazu bist Du berechtigt. So kommt es Dir vor. Daran hast Du Dich wieder und wieder erinnert. Erkenne das an, was Du in jenen Räumen Deines eigenen Bedenkens vorgefunden hast. Es soll Dich ausstatten. Dafür wäre es da. Bleibe dabei immer das, was Du auch wirklich bist. Sei ein einfacher Laie als Christ, offen für die Wahrheit der Liebe von Gott. Spende ihm Deinen Glauben und setze Deine Hoffnung in ihn.

So kommst Du an der Welt vor und bist in Wahrheit ein Mensch. Bewahre Dir unterdessen Deinen Forscherdrang, wie er ist, auch wenn er von einer sprachlichen Art wäre und allein nur zur Erkundung des Gegebenen gedient hat. Dann, wenn es um ein richtiges Verständnis für das Wesen der Schöpfung geht, siehst Du Dich um und deutest das Gegebene als etwas Bestehendes. Beachte diesen Sachverhalt und halte ihn in Deinen Ausführungen wieder und wieder fest. Das soll Deiner Sache dienen. Da glaubst Du es, dass der Schöpfer wirkt, und auch dass der Vorgang per se noch immer aktiv ist. Damit trotzt Du Deinen Widersachern so einiges ab. Da verlangst Du viel von ihnen. Das haben sie voraussichtlich nicht gekannt und auch nicht zu denken gewusst. Dabei ist es gar nicht einfacher oder besser für Dich gewesen, es Dir vorzustellen, dass das Leben ein Ablaufdatum haben soll.

Da sollst Du tüchtig im Erfahren der Dinge eines Menschen sein. Bewahre Deine eigene Natur. Der Welt mache Dich nicht zu sehr vertraut. Spucke nicht auf den Boden, schreie nicht zu den Himmeln. Fördere das Gute und die Menschen in ihr. Sei das Beispiel für Dein eigenes Handeln. Revidiere Deine Gedanken und Ideen, auf dass sie sich richtig verweben lassen. Führe Deine Schriften gewissenhaft aus.

Erinnere Dich an Deine schwierigen Zeiten genauso, wie Du auch von den Momenten Deiner Erkenntnis sprechen sollst. Das haben alle anderen auch so getan. Beständig wirke an der Verbesserung der Berechtigung zu einem Lebensglück unter dem Aspekt der Wahrheit. Das soll uns vervollkommnen. Das schwäche uns keineswegs. Dann, wenn Du für Deine eigene Besserung eintreten möchtest, komme zu Dir und finde Dich ein. Da gehst Du auf Deine eigenen Taten und Wahrnehmungen ein und kannst sie belegen. Es liegt keinesfalls an Dir, was man Dir zugestanden hat. Das wäre eine Verdrehung des Gegebenen. Da dampft der Kessel gewaltig. Mancher Tropfen ist so aus ihm herausgespritzt und hat die Umgebung dieser Küche verdreckt. Da haben alle zum Himmel geschaut und gefleht. Mit Sicherheit ist das so gewesen. Doch getan hat keiner etwas. Damit habe ich meine Sache gesagt und gehe weiter.

So hast Du Deine Wahlfreiheit erkannt und machst sie fest. Das hilft Dir dabei, Deine Basis auszubauen und das bereits Erhaltene zu festigen. Jeder Tag einer Beständigkeit wird das Wahre weiter festmachen. Daran erkennst Du einen Sinn. Du richtest Dich darauf aus, ihr gerecht zu sein. Glaube an all das, denn jene Dinge sind früher bereits einmal gut für Dich gewesen.

Singe ein Lied, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun. Spreche ein Wort, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun. Widme Dich Dir als Mensch und finde dabei zu jenen Mitmenschen, welche Dich dafür anerkennen, wer Du bist. Da bist Du ein einfacher Mann, wie es schon viele gegeben hat.

Wer ist Dir im Dasein für das Leben das richtige Vorbild gewesen? - Das hast Du bisher nicht so klar ausgedrückt. Im Grunde bist Du darin nicht festgelegt. Das erhältst Du Dir. Da hast Du kein männliches Ideal zum Vorbild, weil es solche in Deiner Umgebung nicht gegeben hat. Aber Du bekennst Dich als Mann zur Bedeutung der Liebe einer Frau.

Widme Dich einem Menschen gänzlich, wenn er in Deiner Nähe ist. Erkenne die Geschehnisse in der Umgebung an. Davon kann man miteinander sprechen. Das wäre da. Bilde Deinen Geist durch einfache Mittel dazu aus, Dir ein eigentliches Vermögen zu erwerben und gehe arbeiten. Da erwirtschaftest Du Dir etwas damit. Manches Brot kannst Du dafür beim Bäcker kaufen. Das aber ist noch gar nicht alles gewesen, was Dir dadurch zuteil wird. Zuvorderst lebst Du für eine Teilhabe an der Menschwerdung, wie Du sie für Dich vormals ausgesucht und bestimmt hast. Dazu erkennst Du Deine Aufgabe gegenüber der Gesellschaft an und siehst sie als eine wahre Verpflichtung an. Da wird es gut sein, was man von Dir erwartet, aber auch Dir etwas als Gegenwert einbringen können, was man für Dich vorsieht.

Eine Integration soll es freisetzen, was Du da geleistet hast. Da wird etwas klar sein. Das Licht und der Schatten spielen miteinander Tetris. Da fallen beide weg, sobald man eine Stufe weiter ist. Du schmunzelst bei diesen Worten. Eine Abgrenzung vom Vorherigen findet derweil statt. Was hat das alles bei Dir bewegt? - Da hat man im Schatten gesessen und es gut gehabt. Mancher Lichtschein ist durch die Blätter der Bäume gedrungen und hat den Boden mit Lichtspielen freudig erhellt. Da summt und surrt es im Garten, das Bienenvolk ist fleißig und fliegt von Blüte zu Blüte. Welch eine Wohltat ist es, das anzusehen.

Da spielt Dir das Schicksal einen Streich und macht Dich stutzig. Da hast Du Dich etwas gefragt. 'Was ist daran eigennützig?' - Das beantwortet sich von allein. Hast Dich doch allein nur im Geist erhoben und Dein Wort gesprochen. Winde, die da wehen, sind auch Winde, die vergehen. Das ist der passive Anteil daran, das wäre allein nur ein natürlicher Sachverhalt. Wer kann sich das aussuchen? - Keiner! - So sagst Du es und andere werden es wohl auch wissen. Entweder man macht es recht oder man lässt es bleiben. Alles andere wäre eine Anleitung zum Faulenzen. Die aber wird keiner brauchen.

Verlange vieles von Dir, wenn es um das eigentliche Glück des Lebens geht. Vergewissere Dich der Kräfte, welche Du an Dir trägst. Komme von Dir aus zur Sache und bedinge das, was Dich ausgemacht hat, auch weiterhin. Das wird Deine Stärke sein, dass Du das noch immer so gut geschafft hast.

Als Sprachgestalter hast Du manchen Grund dazu, solche Dinge aufzunotieren. Sie werden einmal für Dich bereitstehen, damit Du Dich daran erinnern kannst, was sie aussagen, wenn der Tag tief und die Nacht schwarz ist. Dazu wirst Du allein nur etwas lesen müssen. So kannst auch Du etwas für Dich bewirken, was Dich erfreut. Nutze die Gelegenheit dazu, wenn sie besteht. Mache das Deinige in eindeutiger Weise fest. Da wird es Dir einfach klar, was das für Dich bedeutet.

So führst Du Deinen Reset durch und kommst zum letzten funktionierenden Zustand zurück. Stelle Dich darauf ein, dass Du zur jetzigen Situation genauso bestehen musst wie zu allen anderen auch. Allein nur dann, wenn Dir das möglich gewesen ist, kannst Du überhaupt klarkommen.

Schief ist das Wesen der Dinge, wenn es sich einmal darauf ausgerichtet hat, eine Schwäche aufzuzeigen. Manche Menschen tun das aus purer Unterwerfung gegenüber ihren Herren. Das schadet allem Guten. Das halte ein, dass man von keinem etwas fordert, was nicht rechtens sein würde. Keiner muss sich für einen anderen krumm machen. Man weigere sich, das für andere zu tun, wenn man es möchte. Da besteht manche Schuld auch weiterhin. Das trifft beide hart. Der eine kann es kaum leisten, dem anderen versiegen die Quellen. Doch jeder ist seines Glückes Schmied, darum hat auch jeder das eigene Holzbein zu tragen. Der eine macht das als Schreiner, indem er es herstellt, der andere als Autofahrer, wenn er Gas gibt, und wieder der nächste ist in eine Grube gefallen, in der er sich verletzt hat. Trägt irgendeiner von diesen Gesellen meine Last? - Mitnichten wird das so gegeben sein. Nicht einmal ein Butterbrot würde man mir geben, ohne das nicht doch an eine zusätzliche Bedingung zu knüpfen. Da ist es gut, wenn man niemanden braucht.

Wie gut die Dinge doch geartet sein können, wenn man sie schöngeredet hat. Da scheint mancher Moment glücksverheißend zu sein. Aber das bringt kaum ein Quent davon ein, was man wirklich gebraucht hat. Da ist nichts davon wahr gewesen.

Was aber wahr gewesen ist, das soll die Tatsache sein, dass man innerhalb der Welt auf sich zurückfallen kann. Dann wird einem keiner zur Verfügung stehen. Das, was uns selbst vor einem eigentlichen Niedergang beschützen kann, sind allein wir. Spät wirken sich solche Fehler eines Menschenlebens zuweilen aus und versauern da das vermeintliche Glück. Das hat niemand gerne.

Natürlich ist es nicht wahr gewesen, dass man zu beweisen hat, was man im Leben erfahren hat. Wie soll man das tun können? - Das Schicksal ist doch schließlich für jeden ein anderes gewesen. Wer hat da ein Vorrecht vor dem anderen? - Keiner, wird da die richtige Antwort sein. Das aber stellt auch kein Glück dar. Das ist so, weil alles bald anders ist, wenn man sich allzu sicher mit seinen Dingen vorkommt.

Man soll gewappnet sein, wenn es um die eigene Existenz geht. Dauerhaft würde es uns nicht möglich sein, auf eine eigentliche Stärke von uns zu verzichten. Dann kommt aber auch etwas zu Wege. Allein nur durch eine eigene Schwäche würde sich nichts für das eigene Leben zum Besseren bewegen lassen. Das aber für sich zu bewirken ist des Menschen Pflicht. Da hört man endlich damit auf, sich in einer falschen Gewissheit zu suhlen. Das eigentliche Glück ist noch immer so zerbrechlich. Es kann alles so belastet sein, verbiegt sich da auch und bricht dann schließlich doch noch durch. So kommt das eigene Schicksal dazu, uns einen Erfolg im Leben zu versagen.

Frau in einem lila Kleid, Buntstifte auf Papier

Dokumentation

Zu meiner Person

Der Autor der Kartei 'Baukasten' ist ein 1975 geborener Mann aus der Stadt Offenburg in Deutschland. Sein Name lautet Mathias Schneider. Er lebt dort in einer kleinen Wohnung. Sein Wunsch ist es, sich als Kunstmaler, Schriftsteller und Komponist etwas Eigenes aufzubauen, von dem er einmal leben kann. Dieser Sachverhalt ist einmal dem Umstand geschuldet gewesen, dass er für lange Zeit keine reguläre Arbeit aufnehmen hat können, um sich sein Brot zu verdienen. Darum hat er diese Utopie so stark vorangetrieben. Das macht er auch, um seinen Mitmenschen etwas von seinem eigentlichen Vermögen aufzuzeigen. Noch immer ist er an der Aufbereitung der Dinge dran. Schneider stellt auch weiterhin neue Werke her, um etwas zu tun, das ihm entspricht. Das ist für ihn mittlerweile zu einem schönen Hobby geworden.

Das einstige 'Beggarwiki' (ehemals 'Ferywiki') ist für Mathias das erste Werk gewesen, an dem er über Jahre hinweg konstant gearbeitet hat. In ihm sind all jene Prototypen der Verschriftung seiner Gedanken- und Ideenwelt enthalten. Sie haben während der Phase von 2004 bis 2011 in seinem Leben einen bedeutenden Platz eingenommen und Anteil an mancher Veränderung gehabt. Mit dieser Sammlung an eigenen Schriften hat Schneider viel gearbeitet und ab dem Jahr 2011 sein zweites schriftstellerisches Werk aufgebaut. Es ist der 'Baukasten' eine online gestaltete Kartei mit mehreren Einzelseiten, den sogenannten 'Wikis'. Auch die Seite 'Einsiedelei ist darin enthalten und gehört zum 'Baukasten' dazu.

Der Sache nach ist das für die Kartei grundlegende Textwerk das 'Beggarwiki'. Auf ihm basiert das alles, was im 'Baukasten' enthalten ist. Es hat für den Autor zur damaligen Zeit einen Hort des Arbeitens verkörpert. Dort hat er jene Erfahrungen mit eigenen Worten zu Texten gefügt, welche Bedeutung für ihn haben. Nach und nach hat er ab 2011 einige der Beispiele aus dem 'Beggarwiki' auf das zu diesem Zeitpunkt noch neue Wiki 'Einsiedelei' übertragen. Dieses hat er irgendwann danach in zwei Bereiche aufgespalten. So ist als Ergänzung zur 'Einsiedelei' das Wiki 'Ziegelhaus' ins Leben gerufen worden. Es enthält die anderen Dateien aus dieser Phase seines Wirkens,

Nun kann man die Texte also öffentlich vorfinden. Freilich hat sich ihre Form in der Zwischenzeit etwas gewandelt. Der Grundidee nach ist das hier aber das Gleiche geblieben. Es werden die Texte zwar auch weiterhin bereinigt und berichtigt, doch das sollen alles allein nur Anpassungen an eine Erforderlichkeit der Gegenwart seines Daseins sein. Der Autor möchte schließlich auch weiterhin mit den Textsammlungen umgehen.

Schneider hat sich bei seiner weiteren Arbeit als Sprachgestalter ab dem Jahr 2011 weitgehend auf den 'Baukasten' beschränkt. Von nun an ist für lange Zeit kein einziges Wort und auch kein Buchstabe mehr am ursprünglichen Wiki abgeändert worden. Er hat es im Zustand der letzten Überarbeitung eingefroren und deinstalliert.

Der Autor bemüht sich um eine sprachliche Aufbereitung seiner Gedanken- und Ideenwelt, wie sie ist. Das hat schon zu ersten Erfolgen bei ihm geführt. Es ist dabei deutlich geworden, dass mittels dieser Dinge ein echter Nutzwert für ihn entspringen kann. Dank der Bearbeitung seiner für das eigene Leben wichtigen Themen und der Formulierung von Texten zu seinen eigenen Belangen hat er seitdem einiges aufbereitet, was ihn bisher schon sehr bewegt hat. Die hier nach seiner Methode der 'Benennung und Kenntnisnahme der Dinge', welche er auf sein Dasein anwendet, entstandenen Texte spiegeln das Wesen von ihm annähernd genau wider. Die Einnahme einer andächtigen Haltung beim Durchlesen und Überarbeiten der Texte liegt ihm gut. Sie ist bei ihm zu einem Faktor für manche innere Stärke geworden. Das Werkschaffen stattet den Autor mit etwas an Kenntnis zur Vermittlung solcher Sachverhalte aus. Auch kann er so eine eigentliche Vernunft gewinnen, während er etwas davon mit Worten ausprägt. Dadurch hat er zu mancher Erneuerung seiner Kraft gefunden. Der Entstehungsprozess der aktuellen Wikis im 'Baukasten' ist nach wie vor im Gange.

Man wird den 'Baukasten' in seinem gegenwärtigen Zustand wahrscheinlich niemandem vorzeigen wollen. Doch dieser ist etwas zu mächtig, von seinem Umfang gesehen, als dass man ihn einfach so fertigstellen können wird. Auch möchte er ihn nicht einfach so belassen. Schneider hat hier seine Arbeitskraft im Laufe der Zeit stärker gebündelt angebracht. Er arbeitet nun online an den Schriften weiter. Diese sollen einmal einen für eine darauf aufbauende literarische Arbeit verwendbaren Karteikasten ergeben.

Nun arbeitet er also seine Schriften weiter aus und bringt sie in eine einheitlichere Form. Mit ihrer Struktur geht er um und versucht sie in Ordnung zu bringen. Diese Maßnahme soll der eventuellen Leserschaft dienen und eine bessere Übersichtlichkeit seiner Texte sicherstellen. Es soll sich bei einer Lesung davon bei Ihnen bald schon ein schlüssiges Bild seines Wirkens ergeben.

Aber auch manche dazu offensichtlich peripheren Dinge müssen von Schneider in Ordnung gebracht werden. Endlich hat er Zugang zu einer Software, die sich auch wirklich für die Erstellung einer solchen Kartei einsetzen lässt. Da kann er etwas in sortierter Weise bearbeiten. Es kann hier jeder Text einzeln gelöscht sowie kopiert werden. Auch kann das Wiki an eine andere Person weitergegeben werden.

Etwas mit Gewicht möchte Schneider auch irgendwann zu seiner eigenen Kunstsache aussagen. Seine Person hat er ja schon anhand der Protokolle seiner Gedanken- und Ideenwelt etwas beleuchtet. Beides gehört miteinander in Verbindung gebracht und soll einmal von gleichwertiger Güte sein. Die dazu herzustellenden Schriften sollen genau darum von ihm nach und nach angefertigt werden, damit dieser Vorsatz eingehalten werden kann. Was bisher entstanden ist, das hat viel Kleinarbeit für ihn bedeutet. Aber er ist froh darüber, dass er das bereits so gut geschafft hat.

Impuls

Vergänglichkeit

Kommst Du auch immer wieder einmal zurück zu Deiner Lebensquelle, so wird sich ihr Wasser doch gewiss wandeln, und irgendwann kommt der Tag, an dem Du Abschied nehmen musst von ihr, weil sie Dich nicht mehr ernähren würde.

Gedanke

Über meine Arbeit und darüber hinaus

Eine eigentliche Ordnung wird bereits an allem irgendwie schon vorhanden sein. Sie versteckt sich manchmal bereits in Grundzügen bei dem, was wir wahrscheinlich zurecht als Chaos bezeichnen. Ein solches soll etwas sein, was wir vorfinden werden, ehe wir etwas davon verstanden haben, was das ist. Da müssen wir die Ordnung an den Dingen aufzufassen lernen. Das wird so wahr und richtig sein, wenn wir sie einmal für uns nutzbar machen möchten. Haben wir das erst einmal in Teilbereichen geschafft, dann wäre das dabei Gefundene hernach so zu erhalten, wie es bei uns gegeben ist. Mit jedem weiteren Fortschritt dabei haben wir das Zusätzliche dem Bekannten zuzuordnen. Das wird erwartungsgemäß ein schwieriger Anteil der Arbeit daran sein.

Eine Ordnung soll gefunden werden, damit wir sie einmal auch bei anderen Dingen anerkennen werden. Alles bestehe durch solche Analogien zum Wesen der Natur, wie sie vorkommen. Das wird wirklich so sein. Es wird auch wichtig sein, sich daran zu halten, was wir wahrgenommen haben, um bei einer sprachlichen Wiedergabe davon von den anderen Leuten gut verstanden zu werden.

Allein schon dadurch, dass wir bei uns eine innerliche Ruhe aufrechterhalten, soll uns etwas besser gelingen. Da wird eine Ordnung an den Dingen zu erkennen sein. Ein mit ihr verbundenes Wissen soll von uns als Kenntnis bewahrt und aufbereitet werden. Da werden wir es auf andere Gebiete zu übertragen wissen. So wird es sich einmal woanders einsetzen lassen. Leisten wir das erst einmal so gut, dann werden wir auch anderswo etwas auf eine solche Weise erreichen. So baut eines auf dem anderen auf.

Nach und nach fügen sich die Dinge der Welt vor unserem geistigen Auge als Bild. Da werden sie zu einer eigenen Erkenntnis führen und uns etwas über das Wesen der menschlichen Natur klarmachen. So kann ein Verständnis dafür bei uns entstehen. Dann, wenn man etwas mit geeigneten Worten auszudrücken weiß, kann man durch die Sprache etwas bewegen. Da wird man etwas aussprechen oder aufschreiben können. Da kann etwas gehört oder gelesen werden. Jene, uns bekannte Welt wird mitunter ein Abbild der Wirklichkeit sein, wie sie gegeben ist.

Entsprechend jener eigenen Kenntnisse sollen wir das vom Kosmos richtig verstehen, was uns in guter und wahrer Weise bekannt geworden ist. Vieles davon, was es wirklich gibt, bleibt derweil vor unserem geistigen Auge verborgen. Da könnten wir eine Bedeutung davon nicht einmal erahnen.

Wir können den wahren Grund der Existenz der Welt oder von uns eigentlich nirgendwo finden und müssen uns darum etwas dazu zusammenreimen. Nicht einmal den Schöpfer des Kosmos haben wir jemals persönlich kennengelernt. Das sollte uns jedoch nichts ausmachen. Das würde ja schließlich nichts Falsches sein. Zudem ergeht es jedem anderen genauso.

Was haben wir zu tun, um unser Dasein hinreichend für einen guten Bestand des Lebens einzusetzen? - Eigentlich brauchen wir kaum mehr im Leben zu leisten, als ein gutartig veranlagter Mensch zu bleiben. Die Aufgaben, welche zu erfüllen sind, werden wir schon wahrzunehmen wissen. Wir sollen einfach und gut zu leben wissen, wie das gebraucht wird. Wir bräuchten dabei unseren Einklang mit dem Frieden der Welt nicht in Frage zu stellen. Lassen wir diesen doch einfach zu, damit wir gut bestehen werden. Haben wir endlich uns selbst erst einmal richtiggehend anerkannt, dann wird es sich bald aufzeigen, wozu das taugt. Manche Gelegenheit dazu wird sich einfach so anbieten.