Vom Wert

Phantastisches

Vom Wert eines Menschen

Ein Mensch sei in ganzer Weise für wertvoll anzunehmen und auch so anzuerkennen. Dieser Wert ist, nicht allein nur quantitativ gesehen, vollständig und umfassend für gegeben zu erachten. So wird der Mensch in gutartiger Weise vorkommen. Sein Leben wird geachtet sein und er auch klarkommen. Allein nur dann, wenn sein Wert sichergestellt worden ist, wird er auch auf eine solche Weise zu bestehen wissen.

Alles ist von einer positiven Wertigkeit gewesen, wenn man das akzeptiert hat. Lediglich von einer solchen Warte aus kann sich die gewünschte Ordnung von sich aus einstellen. Diese werde weder fälschlicherweise festgelegt noch ohne Grund dazu bestimmt, so zu sein, wie es uns beliebt hat. Das würde nicht gut sein. Nichts würden wir so gewinnen, aber vieles verzerren und auflösen, dessen wir eigentlich bedurft haben. Es ist so schön, dass es gut, wahr und richtig ist, wie alles vorkommt und gegeben ist. Etwas anderes könnte gar nicht sein. Diese Welt ist da und eine Auffassung von ihr soll dem entsprechen. Was wir sagen und tun, haben und wünschen soll dieser Wahrheit nicht widersprochen haben. Entsprechen wir doch einfach dem Vorgegebenen, erkennen seine Richtigkeit da einmal an. Im Guten, wie im Schlechten auch soll das in gutartiger Weise bei uns veranlagt sein.

Das Falsche ist beliebig und auch so zu erkennen gewesen. Es werde aufgezeigt, was hinfällig gewesen ist. Der Mensch führe einen anderen besser nicht in die Irre. Er lasse ab von allem Falschen und berichtige endlich das Verkehrte, wo er das kann. Das wird einmal zu etwas ausreichen. Da kann dann endlich von etwas gesprochen werden, was gut oder schlecht sein wird, aber eben ein Teil dieser Welt und ihrer Natur ist.

Es genüge uns schon aus, solche Gespräche zu erhören, bei denen etwas in einer guten, wahren und richtigen Weise kundgetan wird. Auch wir sollen so von den Dingen sprechen, weil das angebracht sein wird. Für einen guten Progress genüge das aus. So sollen wir mittels solcher Dinge eine Basis aufzubauen versuchen, welche uns zum Leben gereicht. Unsere Existenz werde auf diese Weise von uns abgesichert.

Ein Wert des Menschen ist also gegeben. Sich diesen in Erinnerung zu rufen, das wird notwendig sein. Bewusst werde uns dabei, wie sich doch jeder Einzelne redlich um sein eigenes Schicksal bemüht. Auch sollen wir es sehen, dass mancher an diesem leidet oder gar wegen einer eigentlichen Verblendung unterzugehen droht.

Sich gegenseitig und auch wechselseitig den Wert des Lebens zu erklären ist eine schöne Sache. Sich an diesen zu erinnern sei uns eine Aufgabe. Die Pflicht eines Menschen schade diesem keineswegs, sondern helfe ihm weiter. So hat er auch etwas davon, dieser gerecht zu sein. Dazu ist er frei, dass er sich für das Richtige entscheiden kann. Mache man es ihm damit aber nicht zu schwer. Was bringt der Gemeinschaft auch ein eigentliches Scheitern ihrer Mitglieder ein? - Klar gesprochen schwächt es sie. Das würde nicht der Natur einer Zivilisation entsprechend sein.

Und doch ist mancher gierig oder neidisch gewesen, wenn es einem anderen gut ergangen ist. Die Wirklichkeit sei auf eine Art aufzufassen, welche auch etwas davon zulässt, was es wirklich geben wird. Verblendung und Leugnung gegenwärtiger oder vergangener Dinge machen niemanden glücklich. Da kann vieles dadurch zerstört werden, wenn der Mensch seine Dinge verkennt. Leiste man es da besser gleich so gut, wie es vom Prinzip her gefordert wird.

Eine Wirklichkeit wird keine sein, in welcher es eine Schonfrist oder gar einen Schutzraum gegenüber dem Wirklichen gibt. Solche Dinge würden wirklich nichts anderes als Auswüchse einer frommen Mildtätigkeit irgendwelcher besserer Menschen sein. Das wird verquer sein, wenn jemand so etwas für andere schafft. Wie kann man es erwarten, dass eine solche Schonung etwas zur Stärkung eines Menschen beitragen kann?

Eine Kraft besteht oder es kann eine solche überhaupt gar nicht erst aufkommen. Wer sich aber der eigenen Stärke verwehrt und eine eigentliche Kraft verweigert, der verdirbt grundlos das eigene Gut. Wir sind auf unsere Ausstattung angewiesen. Dazu werden auch die körperlichen Kräfte eines Menschen zählen. Man gebe diese besser nicht preis. Das tue man auch dann nicht, wenn man in der Kritik steht. Ob man richtig handelt oder ob man das nicht tun würde ist eine Ermessenssache. Demgegenüber ist das Überleben des Menschen eine Frage existenzieller Natur und gerade deshalb von höherwertiger Relevanz. Das könnte nichts Beliebiges sein. Und wie notwendig wird es da sein, den Wert des Menschen richtig zu beziffern? Wie wichtig ist es denn, dass dieser an sich glaubt? Kann man ohne das überhaupt bestehen?

Der Mensch soll in der rechten Verfassung dazu sein, um den wahren Nutzen und die eigentliche Bedeutung seiner Dinge für ihn selbst zu erkennen. Wer wie ein alter, kranker Hund zur Jagd getragen wird, der verlernt das Gehen. Wegen solcher scheinbaren Mildtätigkeit werden Menschen zu Opfern solcher besonderen Bevorteilungen.

Das Eigene muss ein Mensch selbst behaupten. Er kann das auch, wenngleich er manches allein nur aufgrund des Dranges einer Not zuwege bringt. Das würde nichts Verkehrtes sein, aber es kann seine Kräfte initiieren. So etwas tut manche Not direkt abstellen. Bei manchem dauert es aber Jahre, wenn es nicht sogar Jahrzehnte dauern würde, ehe er zu seiner wahren Stärke findet. Das ist zu bedauern, weil es nicht gut sein würde. Das Leben ist nicht dafür da gewesen, um glücklich und zufrieden zu sein. Solch ein Quatsch hat noch niemandem etwas eingebracht. Eine solche Sucht nach Wohlbehagen wird auch eine sein, welche depressiven Verstimmungen an uns Menschen einen unnötig großen Raum einräumt. Wie wird es uns da erst ergehen, wenn wir begonnen haben, uns damit abzufinden? Was bringt uns eine solche Suhle anderes als den Hang zu mancher schlechten Neigung?

Positiv sei der Menschenwert und so werde er allseits anerkannt. Aber es ist der Wert des Ichs, des Egos, der Person, ja des Subjekts an welchem sich dieser Wert festmachen und auch feststellen lassen soll. Darauf baut dann bald alles auf, was gut ist. Bei uns Menschen ist es so gegeben, weil wir das benötigen, dass wir an uns selbst glauben. Das bedeutet etwas. Man verkümmere nicht und lasse es auch nicht zu, dass andere Leute wegen uns bekümmert wirken. Solche schwachen Momente eines Menschen nützen wenig. Da sei man besser etwas hart zu sich selbst und behalte es für sich, was einem etwas ausgemacht hat. Man bewahre sein Glück durch ein Zurückhalten der schlechten Momente. Diese bringe man selbst in Ordnung, ganz gleich um welche es sich dabei handeln wird.

So kommt es vor, dass man sich besinnt und etwas auszurichten vermag, was für einen selbst gut sein wird. Da ist der Wert des Menschen gut erinnert worden. Dieser ist nicht allein nur von positiver Natur gewesen, er wirkt sich auch dementsprechend bis hin zur eigentlichen Zukunft von uns aus.

Tusche auf Papier

Brief

Vorbereitende Sammlung

(Ein Brief an mich selbst)

Lieber Mathias,

tue Dir etwas Gutes, indem Du für Deine Dinge selbst sorgst.

Wisse darum, dass es etwas gibt, was die sichtbare Welt geschaffen hat. Dank ihr kannst Du etwas erkennen. Wisse darum, dass es jemand gewesen ist, welcher den Yoga, wie Du ihn manchmal schon praktiziert hast, in die Welt gebracht hat. Dank ihm ist auch Dein Siegel wirksam geworden. Wisse darum, dass alles einen unpersönlichen Aspekt an sich trägt, welcher uns Menschen bedingt. Dank dieses Sachverhaltes würde es nicht egal sein, wie wir unser Dasein verbringen. Wisse darum, dass es ein wahres Beispiel dafür gibt, was Freundschaft und hingebungsvolle Liebe ausmacht, ja wachruft. Du wünschst Dir eine persönliche, transzendentale Beziehung zu einem Dir lieben Menschen.

Um das Folgende möchte ich Dich nun gebeten haben: Sei Dir treu beim Erleben dieser Welt, jener Natur der Dinge, einer Wesenheit dieses Kosmos, welchen Du bewohnst und an dem Du teilhast. Verstehe es gut, was Du davon erschauen kannst. Ja, erkenne es wirklich, was Du da angesehen hast.

Erschaue das Wesen der gegebenen Dinge, wie es ist. Übe Dich darin, Bezug darauf zu nehmen und den vorkommenden Kreis Deiner Formen zu erhalten. Halte Dich bereit für solche Sachen, wie Sie Dir als gut, wahr und richtig erscheinen. So sollen diese gegeben sein.

Es kommt vor, dass etwas nicht ausgereicht hat und darum auch für einen anderen zu wenig gewesen ist. Zeige Dich also bescheiden und handle rechtschaffen. Nötige keinen zu einer Abgabe von etwas, was noch nicht dafür geeignet sein wird, dass man es teilt. Gebe auch Du dasjenige von Deinen Gütern nicht ab, was noch unfertig ist. Wie auch soll etwas dadurch gewonnen werden, wenn es noch unvollständig ist und nichts bedeuten würde?

Sei bedacht wegen jener Dinge, welche innerhalb der gesamten menschlichen Gemeinschaft für wichtig genommen werden. Das würden nicht allein nur religiöse oder spirituelle Sachverhalte sein. Da besteht auch manches Weltliche, was zu erhalten und zu gewähren ist. Jener Gehalt des Gegebenen sei auch Dir das Normale, was Du für vorgegeben anerkennen kannst. Das gibt es, weil es da ist. Darum wirkt es sich auch aus. Bekenne Dich zu Deiner Beziehung zu solchen Dingen, auch wenn diese allein nur relativer Natur sein wird. So wirst Du in einfacher Weise entsprechend Deiner eigentlichen Art bestehen. Dazu bist Du berechtigt. Daran möchte ich Dich hiermit erinnert haben.

Erkenne das an, was Du in jenen Räumen Deines eigenen Bedenkens vorgefunden hast. Es soll Dich ausstatten. Dafür wäre es da. Bleibe dabei immer, was Du auch wirklich bist. Sei ein einfacher Laie als Christ, offen für die Wahrheit der Liebe von Gott.

Bewahre Dir unterdessen Deinen Forscherdrang, wenn es um das Verständnis der Schöpfung geht. Beachte diese als Sache, wie auch als Vorgang, welcher noch immer aktiv ist. Sei tüchtig im Erfahren der Dinge eines Menschen und bewahre Deine eigentliche Natur. Dieser Welt mache Dich nicht zu sehr vertraut. Fördere die Menschen in ihr, aber gemahne diese auch zu einer eigentlichen Umkehr, so diese gottlos handeln und verdorben wirken. Erinnere Dich an Deine schwierigen Zeiten genauso. Beständig wirke für Deine eigene Besserung, komme zu Dir und gehe damit weiter. Das helfe Dir dabei, Deine Basis zu erhalten. Jeder Tag einer Beständigkeit wird diese weiter festmachen. Glaube an so etwas, denn all diese Dinge sind schon früher bereits einmal gut für Dich gewesen.

Singe, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun. Spreche, wenn es Dir beliebt hat, das zu tun.

Widme Dich Dir selbst als Mensch und finde so zu jenen Mitmenschen, welche Dich anerkennen werden. Sei ein einfacher Mann, wie es viele gibt. Habe in dieser Rolle jenes männliche Ideal zum Vorbild, welches auch für die Zukunft noch immer besteht. Bekenne Dich als Mann zur Bedeutung einer Frau. Leiste das dafür Erforderliche selbst auf eine aktive Weise. Gehe der Frauenwelt nicht aus dem Weg, es sei denn Du wirst für Dein Wesen verachtet.

Widme Dich einem Menschen gänzlich. Erkenne die Geschehnisse einer Wirklichkeit getreulich an, ganz gleich was andere Leute über diese gesagt haben. Schotte Dich von den Falschmeldungen der jüngeren Zeit genauso ab, wie Du auch die verkehrten Lehren mancher Idioten nicht in besonderer Weise beachtet hast. Sei stark, auch im Ausdruck des Dir eingegebenen Gutes. Bilde Deinen Geist durch einfache Mittel dazu aus, Dir ein eigentliches Vermögen zu bewahren. Sei Dir darüber im Klaren, dass es nicht ausreichen würde, sich etwas Unbestimmtes bewusst zu machen. Man wird zu wissen haben, von was gesprochen wird, wenn man angehört werden möchte.

Sei also klar in Deiner Welt der Gedanken und Ideen. Bekenne Dich zur Sache, welche Dich bedingt hat. Das wird sie auch weiterhin tun.

Zuvorderst lebst Du für die Teilhabe an dieser Menschwerdung, wie Du sie für Dich ausgesucht hast. Dazu bestimmst Du die richtige Frau, damit sie an Deiner Seite Platz nehmen wird. So es ihr recht sein wird, würde sie Dich gewiss nicht ablehnen. Hetze nicht durch dieses Leben, sondern werde Dir Deiner Dinge auf eine klare Weise bewusst. Sammle Dich unterdessen und bündle Deine Kraft zu einer eigentlichen Stärke. Das wird der richtige Moment dazu sein.

Eine Integration des Dir Gegebenen findet derweil statt. Das ist der passive Anteil Deines eigenen Wirkens, seine Folge, welche eine Auswirkung Deiner Taten sein wird. Das wird einmal alles bedeuten, was Dir klar sein soll. Baue nicht auf die Zukunft Deines Tuns, sondern auf das Handeln in einer Gegenwärtigkeit des Dir jetzt bereits Eingegebenen. Tausche die unnötigen Gedanken an das Glück von Übermorgen gegen die Sorge von heute aus. Leiste das, was für Dich erforderlich ist, auf direkte Weise. So unmittelbar wird eine Kraft sich entfalten, wenn diese erst anerkannt sein wird. Dann ist es auch endlich die Zeit dafür!

Richte Dich auf das Lot mit Deinem Leib aus, um aufrecht durch diese Welt zu gehen. Strecke Dich nicht zu sehr, aber falle auch nicht zusammen wie ein Sack voller Lumpen, welcher achtlos auf den Boden geworfen wird. Gehe in Dich und komme endlich damit klar, was Du bist. Da bedarf es keiner anderen Taten und Freuden als dieses Daseins dazu. Begreife das.

Verlange vieles von Dir selbst, wenn es um das eigentliche Glück dieses Lebens gegangen ist. Vergewissere Dich der Kräfte, welche Du an Dir trägst. Komme mit diesen zur Sache und bedinge das, was Dich ausgemacht hat, auch weiterhin. Das ist Deine Stärke gewesen, dass Du das noch immer so gut geschafft hast.

Als Sprachgestalter hast Du manchen Grund dazu, solche Dinge für Dich selbst aufzunotieren. Diese werden Dir einmal dazu bereitstehen, damit Du Dich daran erinnern kannst, was sie aussagen. Dazu wirst Du hier allein nur etwas da sein und lesen müssen. So kannst auch Du etwas für Dich bewirken. Nutze diese Gelegenheit dazu, Deine Dinge in eindeutiger Weise festzumachen. Da wird es Dir einfach klar, was das für Dich bedeutet hat.

Stelle Dich darauf ein, dass Du zur jetzigen Situation genauso bestehen musst wie zu allen anderen. Allein nur dann, wenn Dir das möglich sein wird, kannst Du überhaupt damit bestehen, wer Du bist. Das habe ich Dir jetzt gesagt, damit Du Dir dessen gewahr wirst. Es ist so, dass es etwas für Deine Kraft von Morgen bedeutet, was Du jetzt für Dich eingerichtet hast.

Alles bestreben sei auf die jetzige Position von Dir ausgerichtet und mache sich weder an einer noch nicht eingetretenen Zeit noch einer in unwahrer Weise gegebenen Situation fest. Solche Gedanken sind nicht besser als die bewegte Luft dazu geeignet, um sich das benötigte Glück zu besorgen.

Schief ist das Wesen der Dinge, wenn es sich darauf ausgerichtet hat, eine Schwäche an sich zu zeigen. Manche Menschen tun so etwas aus purer Unterwerfung oder anderen schrecklichen Momenten heraus, welche allem Guten schaden können. Das halte man ein, dass man es von keinem fordert, sich für einen krumm zu machen. Man weigere sich, das für andere zu tun. Jeder ist seines Glückes Schmied, darum hat auch jeder sein eigenes Holzbein zu tragen. Der eine macht das als Schreiner, der andere als Autofahrer und wieder der nächste ist in eine Grube gefallen. Trägt irgendeiner von diesen meine Last? - Mitnichten wird das so sein. Nicht einmal ein Butterbrot würde man mir geben, ohne das nicht doch an zusätzliche Bedingungen zu knüpfen. Wie gut diese Dinge doch geartet sind, wenn man sie schöngeredet hat. Da ist mancher Moment glücksverheißend, scheint es. Aber es hat allein nur so geschienen. Das ist nicht wahr gewesen.

Was aber wahr sein wird, das ist die Tatsache, dass man innerhalb dieser Welt auf sich selbst zurückfallen kann. Dann wird einem keiner zur Verfügung stehen, um zur Hilfestellung etwas zu bewirken, was uns vor einem eigentlichen Niedergang schützen kann. Spät wirken sich die Fehler eines Menschenlebens zuweilen aus. Dafür wird man umso härter durch eine Folgewirkung davon getroffen. Mancher hat da bereits aufgegeben und doch würde das nicht zu einer Lösung führen, welche die Not beendet. Wer seine Not durch Untaten aufzuwiegen versucht hat, der bewegt sich in eine verkehrte Richtung.

Natürlich ist es wahr, dass man es zu beweisen hat, was man in diesem Leben erfährt. Das Schicksal ist doch schließlich für jeden eines gewesen. Wer hat da ein Vorrecht vor dem anderen gehabt und dieses behaupten können? - Keiner, ist da die richtige Antwort gewesen. Und das ist so, weil alles bald anders ist, wenn man sich allzu sicher mit seinen Dingen vorkommt.

Man sei gewappnet, wenn es um die eigene Existenz geht. Dauerhaft ist es uns nicht möglich gewesen, auf eine eigentliche Stärke zu verzichten. Allein nur durch eine eigene Schwäche wird sich nichts für das eigene Leben zum Besseren bewegen lassen. Da höre man endlich damit auf, sich in einer falschen Gewissheit zu suhlen. Das eigentliche Glück ist noch immer zerbrechlich geblieben. Es kann alles belastet sein, verbiegt sich auch und bricht dann schließlich doch noch durch. So kommt das eigene Schicksal dazu, uns einen Erfolg in diesem Leben zu versagen.

Frau in einem lila Kleid, Buntstifte auf Papier

Dokumentation

Zu meiner Person

Der Autor der Kartei 'Baukasten' ist ein 1975 geborener Mann aus der Stadt Offenburg in Deutschland. Sein Name lautet Mathias Schneider. Er lebt dort in einer kleinen Wohnung. Sein Wunsch ist es, sich als Kunstmaler, Schriftsteller und Komponist etwas Eigenes aufzubauen, von dem er einmal leben kann. Dieser Sachverhalt ist einmal dem Umstand geschuldet gewesen, dass er für lange Zeit keine reguläre Arbeit aufnehmen hat können, um sich sein Brot selbst zu verdienen. Darum hat er diese Utopie so stark vorangetrieben. Das macht er auch, um seinen Mitmenschen etwas von seinem eigentlichen Vermögen aufzuzeigen. Noch immer ist er an der Aufbereitung dieser Dinge dran. Schneider stellt auch weiterhin neue Werke her, um etwas zu tun, das ihm entspricht. Das ist für ihn mittlerweile zu einem schönen Hobby geworden.

Das einstige 'Beggarwiki' (ehemals 'Ferywiki') ist für Mathias das erste Werk gewesen, an dem er über Jahre hinweg konstant gearbeitet hat. In diesem sind all jene Prototypen der Verschriftung seiner Gedanken- und Ideenwelt enthalten. Sie haben während der Phase von 2004 - 2011 in seinem Leben einen bedeutenden Platz eingenommen und Anteil an mancher Veränderung gehabt. Mit dieser Sammlung an eigenen Schriften hat Schneider viel gearbeitet und ab dem Jahr 2011 sein zweites schriftstellerisches Werk aufgebaut. Dieses ist der 'Baukasten', eine online gestaltete Kartei mit mehreren Einzelseiten, den sogenannten 'Wikis'. Auch die Seite 'Einsiedelei ist darin enthalten und gehört zum 'Baukasten' dazu.

Der Sache nach ist das für diese Kartei grundlegende Textwerk das 'Beggarwiki'. Auf diesem basiert das alles, was im 'Baukasten' enthalten ist. Er hat für den Autor zur damaligen Zeit einen Hort des Arbeitens verkörpert. Dort hat er jene Erfahrungen mit eigenen Worten zu Texten gefügt, welche Bedeutung für ihn haben. Nach und nach hat er ab 2011 einige der Beispiele aus dem 'Beggarwiki' auf das zu diesem Zeitpunkt noch neue Wiki 'Einsiedelei' übertragen. Dieses hat er irgendwann danach in zwei Bereiche aufgespalten. So ist als Ergänzung zur 'Einsiedelei' das Wiki 'Ziegelhaus' ins Leben gerufen worden. Es enthält die anderen Dateien aus dieser Phase seines Wirkens,

Nun kann man diese Texte also öffentlich vorfinden. Freilich hat sich ihre Form in der Zwischenzeit etwas gewandelt. Der Grundidee nach ist das hier aber das Gleiche geblieben. Es werden die Texte zwar auch weiterhin bereinigt und berichtigt, doch das sollen alles allein nur Anpassungen an eine Erforderlichkeit der Gegenwart seines Daseins sein. Der Autor möchte schließlich auch weiterhin mit diesen Textsammlungen umgehen.

Schneider hat sich bei seiner weiteren Arbeit als Sprachgestalter ab dem Jahr 2011 weitgehend auf den 'Baukasten' beschränkt. Von nun an ist für lange Zeit kein einziges Wort und auch kein Buchstabe mehr am ursprünglichen Wiki abgeändert worden. Er hat es im Zustand der letzten Überarbeitung eingefroren und deinstalliert.

Der Autor bemüht sich um eine sprachliche Aufbereitung seiner Gedanken- und Ideenwelt, wie sie ist. Das hat schon zu ersten Erfolgen bei ihm geführt. Es ist dabei deutlich geworden, dass mittels dieser Dinge ein echter Nutzwert für ihn entspringen kann. Dank der Bearbeitung seiner für das eigene Leben wichtigen Themen und der Formulierung von Texten zu seinen eigenen Belangen hat er seitdem einiges aufbereitet, was ihn bisher schon sehr bewegt hat. Die hier nach seiner Methode der 'Benennung und Kenntnisnahme der Dinge', welche er auf sein Dasein anwendet, entstandenen Texte spiegeln das Wesen von ihm annähernd genau wider. Die Einnahme einer andächtigen Haltung beim Durchlesen und Überarbeiten dieser Texte liegt ihm gut. Sie ist bei ihm zu einem Faktor für manche innere Stärke geworden. Dieses Werkschaffen stattet den Autor mit etwas an Kenntnis zur Vermittlung solcher Sachverhalte aus. Auch kann er so eine eigentliche Vernunft gewinnen, während er etwas davon mit Worten ausprägt. Dadurch hat er zu mancher Erneuerung seiner Kraft gefunden. Dieser Entstehungsprozess der aktuellen Wikis im 'Baukasten' ist nach wie vor im Gange.

Man wird den 'Baukasten' in seinem gegenwärtigen Zustand wahrscheinlich niemandem vorzeigen wollen. Doch dieser ist etwas zu mächtig, von seinem Umfang gesehen, als dass man ihn einfach so fertigstellen können wird. Auch möchte er ihn nicht einfach so belassen. Schneider hat hier seine Arbeitskraft im Laufe der Zeit stärker gebündelt angebracht. Er arbeitet nun online an diesen Schriften weiter. Diese sollen einmal einen für eine darauf aufbauende literarische Arbeit verwendbaren Karteikasten ergeben.

Nun arbeitet er also seine Schriften weiter aus und bringt diese in eine einheitlichere Form. Mit ihrer Struktur geht er um und versucht sie in Ordnung zu bringen. Diese Maßnahme soll der eventuellen Leserschaft dienen und eine bessere Übersichtlichkeit seiner Texte sicherstellen. Es soll sich bei einer Lesung davon bei Ihnen bald schon ein schlüssiges Bild seines Wirkens ergeben.

Aber auch manche dazu offensichtlich peripheren Dinge müssen von Schneider in Ordnung gebracht werden. Endlich hat er Zugang zu einer Software, die sich auch wirklich für die Erstellung einer solchen Kartei einsetzen lässt. Da kann er etwas in sortierter Weise bearbeiten. Es kann hier jeder Text einzeln gelöscht sowie kopiert werden. Auch kann das Wiki an eine andere Person weitergegeben werden.

Etwas mit Gewicht möchte Schneider auch irgendwann zu seiner eigenen Kunstsache aussagen. Seine Person hat er ja schon anhand der Protokolle seiner Gedanken- und Ideenwelt etwas beleuchtet. Beides gehört miteinander in Verbindung gebracht und soll einmal von gleichwertiger Güte sein. Die dazu herzustellenden Schriften sollen genau darum von ihm nach und nach angefertigt werden, damit dieser Vorsatz eingehalten werden kann. Was bisher entstanden ist, das hat viel Kleinarbeit für ihn bedeutet. Aber er ist froh darüber, dass er das bereits so gut geschafft hat.

Impuls

Kommst Du auch immer wieder einmal zurück zu Deiner Lebensquelle, so wird sich ihr Wasser doch gewiss wandeln, und irgendwann kommt der Tag, an dem Du Abschied nehmen musst von ihr, weil sie Dich nicht mehr ernähren würde.

Gedanke

Über meine Arbeit und darüber hinaus

Eine eigentliche Ordnung wird bereits an Allem irgendwie schon vorhanden sein. Sie versteckt sich manchmal bereits in Grundzügen bei dem, was wir wahrscheinlich zurecht als Chaos bezeichnen. Dieses soll etwas sein, was wir vorfinden werden, ehe wir selbst etwas davon verstanden haben, was das ist. Da müssen wir die Ordnung an den Dingen selbst aufzufassen lernen. Das wird so wahr und richtig sein, wenn wir sie einmal für uns nutzbar machen möchten. Haben wir das erst einmal in Teilbereichen geschafft, dann wäre das dabei Gefundene hernach so zu erhalten, wie es bei uns gegeben ist. Mit jedem weiteren Fortschritt dabei, haben wir das Zusätzliche dem Bekannten zuzuordnen. Das wird erwartungsgemäß ein schwieriger Anteil der Arbeit daran sein.

Eine Ordnung soll gefunden werden, damit wir sie einmal auch bei anderen Dingen anerkennen werden. Alles bestehe durch solche Analogien zum Wesen der Natur, wie sie vorkommen. Das wird wirklich so sein. Es wird auch wichtig sein, sich daran zu halten, was wir wahrgenommen haben, um bei einer sprachlichen Wiedergabe davon von den anderen Leuten gut verstanden zu werden.

Allein schon dadurch, dass wir bei uns eine innerliche Ruhe aufrechterhalten, soll uns etwas besser gelingen. Da wird eine Ordnung an den Dingen zu erkennen sein. Ein mit ihr verbundenes Wissen soll von uns als Kenntnis bewahrt und aufbereitet werden. Da werden wir es auf andere Gebiete zu übertragen wissen. So wird es sich einmal woanders einsetzen lassen. Leisten wir das erst einmal so gut, dann werden wir auch anderswo etwas auf eine solche Weise erreichen. So baut eines auf dem anderen auf.

Nach und nach fügen sich die Dinge dieser Welt vor unserem Geist als Bild. Da werden sie zu einer eigenen Erkenntnis führen und uns etwas über das Wesen der menschlichen Natur klarmachen. So kann ein Verständnis dafür bei uns entstehen. Dann, wenn man etwas mit geeigneten Worten auszudrücken weiß, kann man durch die Sprache etwas bewegen. Da wird man etwas aussprechen oder aufschreiben können. Da kann etwas gehört oder gelesen werden. Jene, uns bekannte Welt wird mitunter ein Abbild der Wirklichkeit sein, wie sie gegeben ist.

Entsprechend jener eigenen Kenntnisse sollen wir das von diesem Kosmos richtig verstehen, was uns in guter und wahrer Weise bekannt geworden ist. Vieles davon, was es wirklich gibt, bleibt derweil vor unserem geistigen Auge verborgen. Da könnten wir eine Bedeutung davon nicht einmal erahnen.

Wir können den wahren Grund der Existenz dieser Welt oder von uns selbst eigentlich nirgendwo finden und müssen uns darum selbst etwas dazu zusammenreimen. Nicht einmal den Schöpfer des Kosmos haben wir jemals persönlich kennengelernt. Das sollte uns jedoch nichts ausmachen. Das würde ja schließlich nichts Falsches sein. Zudem ergeht es jedem anderen genauso.

Was haben wir zu tun, um unser Dasein hinreichend für einen guten Bestand des Lebens einzusetzen? - Eigentlich brauchen wir kaum mehr in diesem Leben zu leisten, als ein gutartig veranlagter Mensch zu bleiben. Die Aufgaben, welche zu erfüllen sind, werden wir schon wahrzunehmen wissen. Wir sollen einfach und gut zu leben wissen, wie das gebraucht wird. Wir bräuchten dabei unseren Einklang mit dem Frieden dieser Welt nicht in Frage zu stellen. Lassen wir diesen doch einfach zu, damit wir gut bestehen werden. Haben wir endlich uns selbst erst einmal richtiggehend anerkannt, dann wird es sich bald aufzeigen, wozu das taugt. Manche Gelegenheit dazu wird sich einfach so anbieten.