Verhältnisse

Impuls

Eine Attraktion und mein Verhältnis zu ihr

Als Mensch bin ich schon immer sehr stark von für mich attraktiven Dingen angezogen worden. Diese habe ich so gerne, dass ich sie oft besammle. Ich habe mir inzwischen bereits einen ganzen Fundus an materiellen Dingen erworben. Dabei handelt es sich zumeist um Bücher, Musikalien und (oftmals selbst hergestellte) Bilder.

Da hat es einen interessanten Sachverhalt bei mir gegeben, welchen ich Ihnen nun einfach einmal aufzeigen möchte. Das, was ich lese, sehe oder höre, nehme ich in mich auf, und durchdringe es irgendwie hernach bei einer eingehenden Reflexion. Ich habe auf diese Weise schon vielerlei Dinge entsprechend einer mir vertrauten Natur angenommen. Ich glaube es, dass ich diese bei der Rezeption umwandle, also in eine mir gerechte Form bringe. Das soll ein Anteil des Kontexts meines Lebens sein.

Dieser Prozess einer Assimilation von eigentlichen Dingen anderer Menschen stattet mich selbst reichhaltig aus. Ich gewahre da innere Bilder an mir, welche mir einen gewissen Frieden stiften.

Inzwischen besitze ich sowohl ein hohes Maß an Kenntnis über jene mir bekannt gewordenen Dinge, als auch ein eigenes Vermögen zur Auffassung solcher Werke. Im Grunde wird es richtig sein, das so zu sagen. Jenen Geschmack von mir habe ich da geschult. Immerhin kann ich es gut erkennen, was mir gerecht ist und wozu ich das einsetzen möchte.

Mein Verhältnis zu mir selbst ist von einer annehmenden, aber durchweg auch kontrollierten Art. Bin ich so leidenschaftlich, wenn es um die Erfahrung einer Freude am Erwerben neuartiger Dinge geht, so hüte ich doch auch den Bestand der sich in meinem Besitz befindlichen Dinge gut. Mit diesen gehe ich auch weiterhin um.

Ich habe jene Leidenschaftlichkeit von mir zuweilen als eine Form der Lebendigkeit erkannt. Doch wo 'Leben' sein wird kommt dieses auch so vor und wird irgendwann abgeschlossen sein. Da kann auch ein 'Tod' möglich sein. Ein solcher würde dabei nicht zu umgehen sein.

Das soll uns zu einer Klarheit und Einsicht in die Notwendigkeiten dieses Daseins verhelfen. Bereiten wir uns doch rechtzeitig darauf vor. Am Besten wäre es da, sogleich damit zu beginnen. Ohne eine Kenntnis des Zukünftigen kann kein Weg in diesem Dasein auf eine folgerichtige Weise begangen werden. Da erhalte ich mir gerne meine Liebe zu diesem Leben und überdenke das. Ich führe darum meine Dinge bereitwillig zu ihrem Abschluss. Je eher ich diesen schaffe, umso glücklicher werde ich sein.

Bleistiftzeichnung

Dokumentation

Eine Korrespondenz meiner Dinge

Es ist so wahr, dass ich oftmals selbst erkennen kann, wie mein Wesen mit der mir bekannten Umgebung korrespondiert. Dabei bemerke ich es, was da vorkommt. Ich erkenne es an, wenn da jemand einen Einfluss auf mich ausübt.

Einen solchen habe ich in der Regel nicht grundlos abgewehrt. Ich weiß es gut, dass jeder nach dem Rechten trachtet und etwas bewirken möchte, was gut genannt werden kann. Kollisionen mit meinen Mitmenschen habe ich schon so manche erfahren und sehne mich danach, dass diese endigen möchten. Im Vorfeld solcher Entgrenzungen wirke ich beherrscht und versuche es, die Streitereien einzudämmen.

Ich stelle mir die Veränderlichkeit der energetischen Potentiale eines Menschen zuweilen wie ein schwingendes Pendel vor. Alle Arten von mechanischen Einflussgrößen kommen bei diesem vor. Es würde nicht allein nur ein Schwinger sein, es kann auch etwas umwerfen und sogar verletzen. Da nehme ich mich in Acht und grenze dessen Möglichkeiten ein, damit das nicht geschehen würde. So bekomme ich es unter Kontrolle.

Eine Freizügigkeit des Menschen macht diesen zuweilen willfährig. Da wird er dann keine Einschränkung seines Verhaltens mehr akzeptieren und sich sowie andere in große Not deswegen bringen. Da ich das erkannt habe, schaffe ich mir solche Erfahrungswerte, wie sie mit einer Regulierung und Kontrolle des Gegebenen zu tun haben. Beherrsche ich diese Dinge auch weitgehend, so versetzt es mich doch in eine Lage, aufgrund der ich fast durchweg sehr sanftmütig und milde zu den mir wichtigen Menschen sein kann.

Es sind Entgrenzungen, wegen der im Leben eines Menschen etwas aus den Fugen gerät. Eine wegen solcher Widrigkeiten im Leben erfahrene Freizügigkeit führt uns Menschen auf Abwege. Da geschieht auf einmal sehr vieles, wenn das so ist.

Besondere Gegebenheiten machen auch besondere Methoden erforderlich. Es würde nicht vorauszusetzen sein, dass diese jeder richtig anzuwenden weiß. Mancher kommt klar, andere würden das jedoch nicht von sich aus tun.

Auch man selbst kann von solchen Umwälzungen im eigenen Umfeld betroffen sein. Hat man sich auch ein Vertrauen in die eigentliche Menschlichkeit bewahrt, so werden doch solch ungewisse Zustände alles das außer Kraft setzen und vieles bei uns zeitweilig verändern. Im Leben eines Menschen sollte so etwas nicht vorkommen. Eine ungewünschte Gelegenheit dazu besteht unter ungünstigen Umständen dennoch.

Es ist dem Menschen in der heutigen Zeit vollkommen zurecht eingegeben, dass er nach Erfolg streben soll und einen solchen zu verwirklichen hat. Jeder Einzelne definiert darum für sich solche Ziele und Wegmarken, wie sie dazu passend sind. Diese würden nicht vor der Zeit dazu erkannt oder gar erreicht werden. Man hat als Mensch eine eigene Natur, welcher man gerecht zu sein hat. Ohne diese zu erfüllen würde nichts dauerhaft Gutes von uns freigesetzt werden.

Alles kann da als ein wahrer Erfolg bezeichnet werden, wenn das wahr ist. Es soll keine Leistung ohne die Einrichtung einer solchen Möglichkeit dazu geben. Was allerdings als Erfolg angesehen und auch so von den Mitmenschen bezeichnet wird, das hat zuweilen nicht unerheblich davon abgewichen, was ein wirkliches Glück bedeutet. Mancher hat es sich da angemaßt, das Wesen solcher Dinge als verkehrt oder falsch anzuprangern und das kundgetan. So hat er nichts bewegt, aber viele Situationen geschaffen, zu welchen die Menschen verblendet werden.

Widerlich kann es sein, was die Menschen einander zuweilen aus Missgunst antun. Hässlich ist eine solche Sache auch dann, wenn sie hübsch und fein herausgeputzt daherkommt.

Doch von so etwas gilt es kein großartiges Aufheben zu machen. Das wäre doch zu fade. Erinnern wir uns da doch lieber endlich an etwas, was zu einem gewünschten Erfolg von uns führt und wie man sich einen solchen endlich beschafft.

Eine Motivation zu solchen Überlegungen soll bei uns bestehen. Das trägt man an sich. Ich versuche es, Ihnen zum Beispiel meinen Weg als Kunstschaffender mit Zuhilfenahme solcher Texte klar vernehmbar aufzuzeigen. Nichts würde ich dabei aussparen wollen, was wahrhaftig gegeben ist. Alles soll vollkommen zurecht so vorhanden sein und benannt werden dürfen.

Das soll mir eine Maxime dafür sein, wie ich diese Sprachgestaltung fortsetzen möchte. Wegen ihr bin ich irgendwann dazu übergegangen, meine Sache hier im Internet als 'Art-Trash' zu bezeichnen. Als einen Aktivisten in diesem Geist sehe ich mich heutzutage selbst an. Eine Gleichwertigkeit (Egalität) und eine Teilhabe (Partizipation) daran von anderen Menschen stehen bei diesem Gedanken in einem hohen Kurs. Was davon abweicht, wird keinen solchen Wert zu eigen haben. Es würde nicht dazu taugen, um ein derartiges Ziel an zu visieren, wie ich es für mich auserkoren habe.

Die Gegebenheiten dieses Lebens sollen uns Menschen zu einem gewissen Erfolg in diesem Leben führen. Sie sollen es darum auch sein, welche den Weg von uns vorbestimmen werden. Das ist unsere Aufgabe, welchen wir anzugehen haben, um etwas zu erreichen. Machen wir uns da doch einfach einmal frei von alldem anderen Zeugs, was auch bisher schon widersprüchlich zu dieser Sache gewesen ist. Anstatt seine eigene Sache in diesem Dasein zu wichtig zu nehmen und sie über alle Maßen groß zu machen, gilt es mäßig zu bleiben. Was soll es auch an Gutem bewirken diese durchzuboxen und anschließend über 'Leichen' zu gehen? - Da gebe man dem Menschen besser das Rüstzeug an die Hand, um selbst unversehrt zu bleiben und mit bedeutenderen Dingen zu bestehen. Wie friedvoll wird die Gegenwart eines solchen Momentes sein, wenn uns etwas aus eigenem Antrieb möglich sein wird?

Schutt und Asche stellen in der Geschichte der Menschheit leider das Ergebnis vieler solcher scheinbaren Erfolge dar, welche der Mensch einst zu erzwingen versucht hat. Den Weg dorthin bezeichnet man als Krieg. Was dem Dämon des Fortschritts bisher alles schon geopfert worden ist, das geht auf keine Kuhhaut.

Quadrotypie, Ausschnitt

Gedanke

Ein Ort der Besinnung

Als Sprachgestalter habe ich bereits so manches aufnotiert, was mich selbst gewöhnlich in den Gedanken umtreibt. Was fange ich mit diesen Schriften dann aber an? - Ich kann etwas von mir bei einer Lesung Aufgefundenes in der Regel zulassen und auch so annehmen, wie es erscheint.

Anschließend fasse ich das dabei Bedachte in eigene Worte. Das möchte ich in einer klaren Weise tun. Dazu setze ich diese Gedanken und Ideen bei mir um und berichtige das Gegebene. Auch wenn es wahr sein wird, dass ich sporadisch auch sehr beliebige Dinge aufnotiere, bewahre ich mir erst einmal das Meiste davon. Ich weiß es gut, dass ich manche meiner Texte ab und zu revidieren muss. Das kann ich gerne leisten, möchte aber auch weiterhin solche 'Gedankenprotokolle' verfassen. Als ein eigentlich im Denken sehr konservativ veranlagter Mensch besteht für mich ein besonderer Zugang zur Bedeutung solcher Begriffe wie Konstanz und Integrität. Da soll es von mir aus zu einer Vielfalt an bestehenden Dingen kommen. Ich gewähre diesen jenen für eine Stärkung so dringend benötigten Raum bei mir im 'Baukasten'.

Vieles besteht also trotz etwaiger Mängel daran. Das gebe ich zu. Da besitze ich einen gewissen Mut dazu, um so etwas öffentlich auf diesen Forum im Internet zu erklären. Ich habe mich dabei nicht versteckt, aber es auch nicht geschafft, ein gewisses Publikum zu erreichen. So würde eben nicht etwa die Interaktion mit meinen Mitmenschen in den Vordergrund meines Schaffens treten. Gerade dieser Umstand zeigt es mir auf, wie schwach meine eigentliche Leistung dabei doch noch immer ist.

Dokumentation

Gedanke an Gott

Als Kunstschaffender suche ich nach einem Bezug zu den anderen Menschen dieser Welt. Diesen finde ich allein nur auf eine Weise. Das soll die Gleichstellung sein, welche mir da vorschwebt. In der Welt würde es nichts geben, was für mich befähigend wirken kann, wenn diese nicht vorkommen würde. Diese ist das mächtigste Werkzeug, welches ich kenne. Im sozialen Verbund mit anderen Menschen stellt sie meines Erachtens eine Erforderlichkeit dar.

Gedanke

Gelehrsamkeit

Die Menschheit hat sich schon sehr lange und auch wirklich oft mit einer Veränderlichkeit der Dinge befasst und es sich vielleicht darum erlaubt, auf das Vorgegebene genau einzugehen. Das soll ein Fehler sein. Es wird kaum möglich sein, dass die Menschen eine Zukunft haben werden, ohne in der Gegenwart jenen Bestand des Gegebenen zu festigen. Ohne den Gebrauch der Dinge zu betreiben, würde man nichts auf Dauer für sich erhalten. Eine wirkliche Basis zu einem Aufbau von Besitz wird etwas Erforderliches sein. Dazu bedarf es eines tragfähigen Fundaments. Das soll unsere Gesellschaftsordnung sein. Im Nachgang sollen die Menschen dann ihre eigenen Bedürfnisse selbst erfüllen.

Idee

Geistige Welt

Wir Menschen gewichten die Dinge unterschiedlich und erhalten darum eigene Wertvorstellungen dazu, was uns vorgegeben ist. Jeder versucht es, seinen eigentlichen Gedanken anzuerkennen, wie er ihn erinnern kann. Das soll eine Sache sein, welche dem Menschen zuzugestehen sein wird, weil sie ihn befähigen kann. Demgegenüber wird es eine echte Schande sein, wenn die Menschen die Bedeutung des eigenständigen Denkens verkannt haben und es dem Menschen nicht belassen würden, wie es für ihn vorgekommen ist. Eine Beziehung zwischen Menschen besteht allein nur dort, wo diese auch in beidseitigem Interesse ist.

Dokumentation

Lokale Experimente

Ich habe bei einer Untersuchung der Gegebenheiten meines Daseins meine Umgebung angesehen und beschaut. Jene dort vorkommenden Dinge bestehen schon für sehr lange Zeit. Ich belasse diese oftmals in demjenigen Zustand, in welchen sie von sich aus einmal geraten sind. Das hat mir etwas klar gemacht. So bin ich zu einer Vorstellung davon gekommen, was uns Menschen hierzulande für eine Ordnung gegeben ist. Eine Gegenwärtigkeit davon erinnert sich mir von Zeit zu Zeit und macht mich doch noch immer staunen.

Da bedenke ich das uns Gegebene und gewichte es eingehend bei meinem Bedenken davon. Das schaue ich mir an, was es mir bedeutet. Für mich scheint es so wahr zu sein, wie es da vorkommt. Da bemerke ich es, wie diese Gesellschaftsordnung auf mich einwirkt. Ich beachte dazu das, was da vorgekommen ist und besteht.

Inzwischen habe ich manchen Eindruck davon gewonnen, was diese Dinge ausmacht und wie sie sich zusammensetzen. Es hat sich dabei schon deutlich vernehmbar etwas für mich aufgezeigt, was jedoch nicht leicht zu benennen sein würde. Ähnlich einer Anordnung von Objekten sind solche Dinge existent, welcher der Gesellschaft einen gewissen Halt verleihen. Gerade zeitlich gesehen sind diese wohlgeordnet.

Idee

Ein Leben mit einer gültigen Regel

Ich bin der Junge, welcher ich schon immer gewesen bin, eigentlich doch noch immer geblieben. Bin ich inzwischen auch bereits zu einem Manne geworden und habe schon so einiges in diesem Leben über diese Welt erfahren, so trifft es doch zu, dass ich da gerne bescheiden bleibe. Also habe ich es verworfen, das alles zu benennen. Andere haben auch etwas erlebt und kennen sich damit aus.

Eichhörnchen, Buntstiftzeichnung