Lebensentwurf

Meditation

Ein Lebensentwurf

Heute etwas über meinen eigentlichen Lebensentwurf aufzuschreiben, das würde mir nicht leichtfallen. Ich weiß das gut, dass ich es jetzt nicht zu sagen wissen würde, was dazu einmal notwendig sein wird, um wirklich so gut zu leben, wie das eigentlich für dieses Dasein erforderlich ist und von uns Menschen erwartet wird.

Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Damit möchte ich mich dazu ermahnen, meine bisherigen Dinge auch weiterhin zu tun. Mit diesen möchte ich vor meinen Mitmenschen bestehen. Es bedarf der eingehenden Ruhe dazu, wenn es etwas werden soll. Zu einem, mit wahren Dingen erfüllten Leben ist dieses Dasein für den Menschen doch eigentlich da. Spiegelt der Anschein der Dinge dieser Welt in Funk und Fernsehen auch etwas anderes wider, so kann doch allein nur das gut für uns sein, was von seiner Art her gutartig ist.

Dieser Anspruch besteht bei mir. Ihn auch weiterhin aufrechtzuerhalten, das scheint mir erforderlich zu sein. Anderes gehört gewiss auch noch dazu gesagt, was ich aber fürs Erste lassen möchte. Schauen wir es uns doch einfach an, was daraus in Bälde wird. Etwas ist so ja bereits gegeben und geklärt.

Blume, Aquarell, mit Buntstiften koloriert

Meditation

Mein Refugium

Das Mietshaus mit der für mich zugänglichen Wohnung bildet die Wohnstätte, dank welcher ich so existieren kann, wie ich das heutzutage tue. Hier habe ich meine Bücher in Regalen untergebracht. Es besteht für mich die Möglichkeit, mich mit diesen zu befassen, wenn ich das möchte. Dazu habe ich mehrere schöne Sessel, auf denen ich lesend dasitzen kann. Da ist es dann zuweilen geschehen, dass ich mir einen Kaffee koche und etwas meine Zeit damit verbringe, diese Bibliothek zu sichten.

In dieser Wohnung sind auch zwei Tische vorhanden, an denen ich arbeiten kann. Zusätzlich dazu habe ich einen Schreibtisch. Der Schreibtisch ist mit einem Computer belagert, sodass ich hauptsächlich in der Küche am Esstisch oder im Wohnzimmer male und zeichne. Doch dort gibt es je nach Tageszeit ein geeignetes Licht.

Meine Wohnung ist ein Ort, an welchem ich viele meiner Werke hergestellt habe. Hier habe ich immer wieder einmal gemalt und geschrieben, musiziert und gewerkelt. Das führt bei mir zuweilen zu erfreulichen Momenten.

Darauf bin ich gerne vorbereitet. Dementsprechend besorge ich zuweilen neues Material für meine Kunstsache. So habe ich es mir eingerichtet, dass immerzu eine gewisse Ausstattung zuhause vorhanden ist. Stifte und Farbkästen, Tuschen, Malmittel und Pinsel bewahre ich hier neben Papieren auf. So kann ich prinzipiell jederzeit zur Tat schreiten und etwas Eigenes herstellen, so wie ich das gerade selbst für mich brauche.

Auch hat diese Wohnung einen Internetanschluss. Dank diesem kann ich, wann immer ich das möchte, etwas am Internet nachschlagen oder selbst an meiner Werkschau tätig sein. Dabei habe ich viel Zeit verbracht. So ist es gekommen, dass ich in den letzten Jahren diese Kartei und den Setzkasten weiter ausgebaut habe.

Für mich ist es wichtig, dass ich mich in einer Werkstatt aufhalten kann. Mein Refugium ist in kleinerem Umfang zu einer solchen geworden. Hier möchte ich mich auf meine Sache besinnen und daran tätig sein, weil das mir Spaß macht.

Impuls

Meine Beheimatung

Eine Wurzel meiner Person ist mir im Laufe meines Lebens mein eigener Name geworden. Mein Verhältnis zu diesem habe ich geklärt. Dieser gibt mir mittlerweile den notwendigen Halt, welchen ich zum Leben brauche. Das finde ich da vor, weil ich diesen Namen gut kenne und mich mit ihm zu identifizieren weiß. Eine gewisse Klarheit wird mir da zuteil, weil das einfach so ist, dass ich sie an mir verspüre. Gerüstet bin ich dank dieser Sache und ziehe mit dem Wissen in die Welt hinaus, dass ich meinen Namen zurecht trage.

Da besitze ich also etwas. Ich habe mir zusätzlich dazu eine kleinere Basisstation im Internet errichtet, welche von ihrer Art eine Miniatur ist und das beschreiben soll, was mich in diesem Dasein ausmacht. Durch meine zwei Kästen, den Karteikasten 'Baukasten' sowie den Setzkasten mit meinen Kunstwerken wird diese verkörpert. Sie dienen mir beide zu einem Verweilen und Rasten nach den zuweilen langen und harten Arbeitstagen in der Firma, wo ich tätig bin.

Die Sachen aus meiner Werkstatt sind zumeist im Internet auffindbar. Seit dem Jahr 2006 arbeite ich an der Ausgestaltung meiner Webpräsenz. Es sind meine Dinge zwar bisher nicht gerade hochfrequent genutzt worden, dennoch tragen diese etwas Gehaltreiches an sich, wie ich finde.

Ich komme gebürtig aus einer Gegend, welche sich am Fuße des Schwarzwalds befindet. Das ist die Ortenau. Hier wohne ich in der Stadt Offenburg. In meiner Wohnung kann ich lesen, schreiben und auch etwas malen. Freunde besuchen mich zuweilen, teilen mit mir etwas von jenen Dingen, welche sie mitgebracht haben. Auch ich teile etwas mit diesen, nicht allein nur meine Zeit würde das sein.

Idee

Meine Konfession

Um sich in diesem Leben nicht im Gefüge eines Miteinanders der Gesellschaften mit ihren voneinander unterschiedlichen Meinungen und Lebenseinstellungen zu verlieren, bedarf der Mensch einer eigentlichen Konfession, damit er sich gut behaupten kann. Mit ihrer Zuhilfenahme soll er sich ein festes Gerüst fürs Leben einrichten, welches ihn ausmacht. Danach wird er sich in diesem Dasein ausrichten, weil diese alles für ihn bereithält, dessen er bedarf.

Allein nur eine solche Konfession soll uns ausstatten. Diese wird es sein, welche wir gut erkennen, richtig verstehen und wahrhaftig erfüllen wollen. So dient sie uns als eine Richtschnur für unser Leben. Sich darum zu kümmern, wer man ist, das soll das Richtige für uns sein. Das leisten wir, um ein gutartiges Dasein zu führen. Dafür lohnt es sich selbst einzutreten. Das soll uns nachhaltig festigen.

Ohne einen ehrlichen und aufrichtigen Bezug zu etwas Gegebenem kann kein Mensch dauerhaft bestehen. Dafür hat der Autor Schneider sich seine Konfession erwählt. Diese beschaut er und zieht es in Betracht, sich dementsprechend zu verhalten. Es soll uns etwas bedeuten, dass wir uns innerhalb dieses Daseins auf eine gewisse Sache ausrichten, die uns auch bekannt ist. So findet man zu seiner Orientierung.

Seine eigenen Dinge hält er damit in Einklang, was ihm dieses Leben bedeutet. Schneider hat den Lauf seiner Dinge mit seinen Schriften bereits etwas vorgezeichnet. Für diese Sache tritt er ein. Er wendet die Idee einer Einfachheit der Gegebenheiten auf sein Bedenken an. Das soll es sein, was sein Dasein ausmacht. So findet er zu mancher Gelegenheit einer Darstellung davon, was er da hat.

Impuls

Meine Selbstverpflichtung

Meine Selbstverpflichtung ist eine, welche unter meinem eigenen Einfluss und Willen zustandekommt. Diese beginnt nun wahr zu sein und zu bestehen. Jetzt wird der richtige Zeitpunkt dafür sein, um diese aufzuzeigen. Hier soll der rechte Ort dazu sein. Also habe ich mir etwas mit Worten aufnotiert und dank diesen etwas für mein Leben bestimmt.

Diese Selbstverpflichtung soll auch weiterhin Bestand haben. Darum habe ich es vor, mir mit ihrer Zuhilfenahme etwas in klarer Weise bewusst zu machen. Was für ein schöner Tag das doch heute ist.

Ich sehe es endlich ein, dass für mich, wie für jeden anderen auch gewisse Bedingungen in diesem Dasein gelten, an welche man sich zu halten hat. Diese kann man darstellen und so etwas davon aufzeigen, wodurch sie gegeben sind. Dazu kann man sie benennen.

Die Benennung der Bedingungen dieses Daseins soll in einer zusammenhängenden Weise geschehen. Mit den eigenen Gedanken und Ideen muss man dazu haushalten. Ich schreibe mir manches mit Worten auf. Die betreffenden Schriften befinden sich in der gesamten Kartei 'Baukasten'. Zu dieser zählt auch dieses Wiki.

Das alles, was nun schon entstanden ist, hat eine besondere Bedeutung für mein Leben als Mensch. Das erahne ich. Ich habe meine Schriften darum in einer möglichst passablen Weise darzustellen versucht. So richte ich es ein, dass dieses Werk seine Gültigkeit über den Moment hinaus behält. Ein dafür erforderliches Vermögen, um solche Dinge zu erzeugen, habe ich mir bei 'Freischreibstunden' beim Erstellen von 'Gedankenprotokollen' erarbeitet.

Ich möchte diese Fähigkeit hier nun einsetzen. Dadurch versuche ich es, mir etwas von diesem Dasein mit Worten zu erhalten. Dazu füge ich meine Schriften.

Meine Stärke als Mensch setze ich dafür ein, um für mich selbst etwas von einem guten Wert zu schöpfen. Das ist mir so willkommen, wenn das gelingt. Ich möchte mich daran erfreuen, was ich da tue, bin und habe.

Die Ordnung meiner Dinge erhalte ich unterdessen weitgehend, wie sie von sich aus entstanden ist. Sie stellt einen gültigen Rahmen dafür dar, was ich schaffen möchte. Das soll mir bei der Verrichtung dieser Aufgabe weiterhelfen. Ich habe mich dazu aufgemacht, meine Kunstsache in den Mittelpunkt meines Daseins zu stellen. Zu dieser zähle ich die Aufbereitung meiner Werkschau dazu.

Leben Spüren Strahlen Licht, Aquarell

Ordnung

Einer Sache dienen und sich selbst dabei gerecht sein

Es entspricht meiner Überzeugung, dass es richtig ist, seine eigenen Dinge und deren Bedeutung auf eine triviale Weise zu benennen. Dazu habe ich die Grundformen davon zu bestimmen, welche die Aspekte meines Lebens umfassend und vollständig darstellen. Sind diese Dinge erst einmal in klarer und eindeutiger Weise aufbereitet, dann werde ich endlich darangehen, mein Dasein als Mensch aufzuarbeiten. So etwas soll jeder auf seine eigene Weise tun. Ohne das dafür erforderliche Rüstzeug zu besitzen, wird das nahezu unmöglich sein. Darum hat man ein solches für sich zu erwerben. Darauf bereite ich mich vor, dass ich einmal die Einfachheit des Gegebenen anerkennen kann. So erhoffe ich es mir, dass ich etwas erhalten werde, was dazu zu gebrauchen ist.

Da habe ich etwas zu leisten, was nicht unbedeutend sein würde. Ich versuche es derweil, den Umfang meiner Texte auf das Wesentliche zu reduzieren und enthalte mich, wann immer mir das richtig zu sein scheint. Was ich dabei bisher schon geleistet habe, das sollen erste Näherungen an die wahren Begebenheiten meines Lebens sein. Diese haben immerhin ein gewisses Gewicht für mich. So habe ich bereits einiges an Kenntnis dazu gewonnen, was mich ausmacht. Mit Zuhilfenahme der früher eingeübten Art der Sprachgestaltung ist mir das gelungen. Ausgehend von dieser Warte habe ich mir eine Perspektive für dieses Dasein erworben und versuche es zu bestehen. Meine eigenen Dinge gewinnen an Bedeutung hinzu, sobald sie ihre Gestalt erlangt haben. Da werden sie sichtbar. Man kann sie aufzeigen und etwas in Bezug dazu bringen. Das weitere Arbeiten an der Beschreibung dieser Sachverhalte soll meine Aufgabe fürs Erste sein. Sie möchte ich fortsetzen.

Phantastisches

Mit Kimme und Korn zielen

Für einen Menschen, wie mich soll es etwas ganz Normales sein, dass er ein eigenes Ziel für sich erkennt, welches er genau zu bestimmen weiß. Da die Gesellschaft, in welcher wir leben, so umfassend kompetitiv veranlagt ist, soll eine Festlegung des Ziels mit das Erste sein, um was es im Leben geht. Eines der gängigen Ziele ist die Umsetzung eines Plans innerhalb einer genau festgelegten Zeitspanne. Danach sollen wir uns richten, was solch ein Plan von uns fordert.

Um das zu leisten, teilen wir den großen Plan für das Gesamte in Teilstrecken auf. Dazu schauen wir es uns an, was denn genau von uns gefordert wird. Da müssen wir Ordnung hineinbringen, um einen solchen Plan lesen und auffassen zu können. Mit Sachverstand gilt es an diese Sache heranzugehen.

Ausgehend von einer Vision des fertiggestellten Werkes betrachten wir es rückwärtig, also vom Fernen hin zu Nahem, welche Teilaufgaben zu erfüllen sind. Da wird es auch manches geben, was parallel zueinander geleistet werden muss. Anderes baut ganz klar auf bereits abgeleisteten Teilaufgaben auf und setzt diese voraus.

Mit solchen Plänen richtig umzugehen, das macht es erforderlich, dass wir manche Kenntnis der natürlichen Gegebenheiten bereits besitzen. Pläne sind Erzeugnisse phantasievoller Menschen und stellen ein Werk der Schmiedekunst dar. In der Regel sind das erste Projektionen, was sie ausmacht. Diese wollen auf die wirklichen Gegebenheiten übertragen werden. Dazu bedarf es einer geschulten Beobachtungsgabe und manches Sachverstandes. Auch braucht man eigene Kenntnisse zur Machbarkeit ihrer technischen Umsetzung. Wer es schaffen möchte, dass sein Werk gelingt, der bedarf einer Kontrollinstanz zur Koordination der Ableistung der zu leistenden Arbeitsschritte.

Ausgehend von dieser allgemein gehaltenen Betrachtung eines Plans möchte ich einen solchen für die weitere Entwicklung meiner Kunstsache erstellen. Da es bei mir in der Regel um eine Erzeugung von kleineren Werken geht, lasse ich manches einfach aus, was andere wichtig nehmen. Ich möchte schließlich keine Tempelanlage ersten Ranges errichten. Ich glaube, dass es gut ist, wenn man sein Ziel kennt. Der Weg soll sich davon ableiten. Ein solches kann von uns festgehalten werden. Man kann die Landschaft erkunden und für sich den gangbaren Weg erwählen. Dazu sollen wir unsere Ansätze bekunden und die Antritte dafür festlegen, wo wir hingelangen möchten. So wird es für andere nachvollziehbar sein, was wir da tun. Auch wir selbst werden somit unsere Orientierung verbessern können, weil wir solche Dinge mit Worten festgemacht haben. Dazu wäre solch ein Studium der einfachen Gegebenheiten da.

Das Studium davon führt dazu, dass man sich mit einer Sache auszukennen lernt. Dieses kommt vor dem Erwirtschaften eigener Güter. Erst einmal haben wir die eigentlichen Kenntnisse für uns zu gewinnen, ehe wir diese nutzbringend einsetzen werden. So hat auch das Lernen als eigentliche Vorbereitung für eine Arbeit ihren Sinn.

Man mache es sich klar, dass ein Schmieden übergroßer Pläne vieles erforderlich macht, für das noch überhaupt keine Gewissheit bei uns bestehen kann. Das hat man zuerst zu untersuchen, wozu die eigenen Mittel ausreichen. Danach gestalten wir die eigentlichen Pläne aus. So gelingt es uns, diese Sache stimmig vorzubereiten.

Zudem muss man zur Natur der Dinge gerecht sein. Ohne diese gibt es keine Gültigkeit der Handlungen eines Menschen und somit mit Sicherheit auch keinen Erfolg.

Ordnung

Etwas Lichtes ins Spiel bringen

Es soll das bereits Gesagte und Geschriebene etwas bei mir gelten. Darum versuche ich es, bei Werk mein eigentliches Bedürfnis nach einer Bestimmung dieses Daseins mit Worten zu erfüllen. Stufe für Stufe bleibt dieses Bedürfnis, was es ist, und treibt mich als Sprachgestalter dazu an, etwas Weiteres zu leisten, was auf dem Bestehenden aufbaut. Schritt für Schritt vollziehe ich den wahren Gang meiner Dinge nach, um das bewerkstelligen zu können.

So ist etwas entstanden, das einiges an Gewicht an sich trägt. Das Gute, Wahre und Richtige davon soll von mir bewahrt werden. Darum stelle ich es heraus. Da wird es für manchen gewahr. Was davon bereits hinreichend gut geleistet worden ist, das soll auch in Zukunft noch bestehen dürfen. Dazu schreibe ich diese 'immerwährende 'Zeitung', welche an meinem Kunstschaffen ihren Antritt gefunden hat. Ihre Ausgabe ist eine Idee von mir. Meine 'Gedankenprotokolle' haben den Anfang davon gemacht. Das, was hier vorkommt, hat von mir auf seine Dauerhaftigkeit geprüft zu werden. Allein nur dann, wenn diese besteht, haben meine Dinge auch eine wirkliche Berechtigung unter diesem Aspekt des Daseins. Dann aber können sie von anderen Leuten für sich verwendet werden.

Diese Schriften werden erst einmal allein nur das aufzeigen, was mich im Moment umtrieben hat. Aber sie stellen bereits ein gutes Ausgangsmaterial zur Erstellung eigener Gedanken und Ideen dar. Immerhin habe ich mit ihnen meine Innenwelt etwas beleuchtet. Ausgehend von solchen Basistexten, wie sie in der 'Einsiedelei' enthalten sind, ordne ich jetzt meine anderen Schriften. Dazu sichte ich diese eingehend. In einer koordinierten Weise führe ich meine Tätigkeit daran aus. Ich nehme mich diesbezüglich tagtäglich in die Pflicht. Mir ist es ernst damit, dass ich etwas von Wert schöpfen möchte. Ich möchte mich einmal zu diesem Werk aufrichtig bekennen.

Jene, bereits von mir so eingehend beschriebenen Dinge zu meinem Dasein sollen auch weiterhin ihre Gültigkeit besitzen. Das wird etwas möglich machen, das auch für andere Menschen Bedeutung haben kann.

Dokumentation

Ein Gedenken der eigenen Sache

Es ist eine Erforderlichkeit des Lebens, dass der Mensch in diesem Dasein von seinen Mitmenschen anerkannt wird. Allein nur so wird ein Erfolg für ihn sicherzustellen sein. Darum habe ich es versucht, bei meiner Arbeit als Sprachgestalter eine gültige Form für meine Dinge zu erzielen. Was ich da geschaffen habe, das möchte einmal bewahrt und erhalten werden. Ich möchte es selbst vorbereiten, damit das in Erfüllung geht.

Ich lerne es jedoch erst jetzt, was dieses Dasein eines Menschen ausmacht. Egal wird es da sein, was ich zuvor schon alles dazu aufgeschrieben habe. Es würde nicht mehr als eine Wahrheit geben können. Sie allein nur wird Gültigkeit besitzen.

Grundform

Meine Sprachgestaltung

Ich bin dabei, den Aufbau meiner Schriften zu vereinheitlichen und diese formal zu berichtigen. Da ordne ich den Gehalt und die Aussagekraft meiner Texte der so dringlich erforderlichen sprachlichen Richtigstellung unter. Anschließend führe ich eine stilistische Nachbereitung dessen durch, was ich eigentlich aussagen möchte.

Dazu habe ich einige wenige Regeln zum Ausbau dieser Kartei aufgestellt.

  • Die Zeitstufe Präsens, Futur I und Perfekt ist dafür bestimmt die Prädikate einer Gegenwart festzulegen.
  • Die Grundform Indikativ bei Aussagen soll beibehalten werden.
  • Die Grundformen Konjunktiv, Infinitiv oder die Zeitstufe Perfekt bei Verneinungen sollen eingehalten werden.
  • Eine Erweiterung der Texte um für sie passende Objekte soll stattfinden.
  • Die Annahme einer 'Verklebung' des Geistes soll zur Findung passender Ergänzungen zu den bestehenden Texten führen und diese auflösen.
  • Eine Verminderung von Häufungen gleichlautender oder einander stark ähnelnder Worte soll durchgeführt werden.
  • Der Bezug zu meinem eigenen Kunstschaffen als Sache von Wert soll den realen Anteil dieser Werkschau ausmachen.
  • Gutes und Schlechtes sollen einander über ihre Einheit gleichgestellt werden und sich ergänzen.
  • Eine Lesung der Texte zur Probe wird nach der Reihenfolge ihres Aufkommens durchzuführen sein.
  • Um den regelmäßigen Aufbau der Gedanken und Ideen zu gewahren, soll beim Lesen die bestehende Form der Sprache eingehalten werden.
  • Bereits bestehende Reihenfolgen jener eigenen Gedanken und Ideen sollen bei der Überarbeitung der Texte möglichst erhalten bleiben.
  • Ein Maßstab der Parität (1: 1: 1 = 100 %) soll beibehalten und für das gesamte Textwerk umgesetzt werden.

Vollständigkeit

Eine Vollständigkeit des Gegebenen erreichen

Dieses Dasein bringt manches Gute für mich mit sich. Ich habe nicht allein nur mit diesem Leben zu kämpfen, es hat auch seine schönen Momente. Solche bringt es genauso mit sich. Nicht alles würde verkehrt sein. Dieser Gedanke hat berechtigter Weise so zu einem Bestand bei mir gefunden. Darum benenne ich ihn auch. Etwas Wahres wird es geben. Auf diesem Sachverhalt versuche ich das Fundament meiner Basisstation zu gründen.

Das bereits Erfahrene und Erlebte in diesem Dasein hat für mich einen Wert. Ihn kann ich beschreiben. Er macht meine Geschichte aus. Das wird ja auch mein Leben sein, welches ich führe.

Das alles, was ich davon bewahren möchte, soll etwas Gutartiges sein. Das ist es, was ich zurecht mit meiner Lebensgeschichte in Verbindung bringen möchte. All die gegebenen Aspekte davon versuche ich anzuerkennen. Das bestärkt mich. Da soll sich einmal ein Bild für das Gesamte bei mir ergeben.

Der 'Baukasten' setzt sich heutzutage schon aus solchen Dingen zusammen, wie sie zu mir passend sind. Das ist es, was einmal den groben Umriss der mir zugehörigen Lebensgeschichte ergeben soll. In Vereinigung mit meinem Werkschaffen besteht das alles als eine Wahrheit für sich. So stelle ich es dar, so kommt es hier vor.

Dokumentation

Ordnung ins Geschehen bringen

Ich betätige mich gerne. Das sich im Setzkasten befindliche Werk bildet einen gewissen Anteil des Fundaments dafür aus, auf was ich seit einigen Jahren meine eigenen Schriften aufbaue. Ich versuche es, eine Klärung dieser Gegebenheiten herbeizuführen. Meine Basis für das künstlerische Wirken von mir möchte ich sicherstellen. Da soll ein Fundus für das Weitere, was kommen wird, entstehen. Diesen möchte ich ausbauen. Mit ihm gehe ich heutzutage bereits um. Es nähert sich derweil meine Tätigkeit als Sprachgestalter mehr und mehr an die Klärung meiner eigentlichen künstlerischen Intention bei Werk an.

Gedanke

Sich in Klausur befinden

An jenem Tag, zu welchem ich es in Erfahrung gebracht haben werde, was das geschöpfte Werk am Menschen ist, habe ich es auch einzusehen, dass er allein nur darum selbst schöpfend tätig sein kann, weil auch er etwas von seinem Schöpfer widerspiegelt. Dazu habe man sich auf diesen auszurichten. So gehe ich vor, wenn ich in Klausur mit mir selbst bin.

Prinzessin Eden, Tusche auf Papier, aquarelliert

Meditation

Vom Geheimnis

Ich glaube, dass es im Leben eines jeden Menschen etwas gibt, das man vollkommen zurecht als sein wahres Geheimnis bezeichnen kann. Das wird wie das eigene Nähkästchen sein, von dem die anderen Leute so gerne etwas in Erfahrung bringen möchten. Wer selbst etwas für sich hat, der hat es auch gut.