Betrachtung

Erinnerung

An einen Freund gerichtet

Bedenke bitte hier zuerst einmal folgenden Satz: 'Der Mensch ist schon vollständig ausentwickelt.' (Zitat)

Zuweilen bedürfen wir solcher Schablonen, um leicht an ein Ziel zu gelangen.

Traum, Ölmalerei

Dokumentation

Eine Betrachtung meines Anteils am Leben

Aus einem Grund, welcher demjenigen, der sich mit meinem Leben und Dasein bisher schon etwas eingehender befasst hat, nach und nach hoffentlich verständlich geworden ist, habe ich für mich keinen Lebensweg nach einer individuellen Manier beansprucht. Einen solchen individuellen Weg hat es für mich nicht gegeben. Ich möchte stattdessen einen gültigen Weg, welcher mit einem gültigen Ziel ausgestattet ist, begehen dürfen und das auch tun. Ich füge aus diesem Grund die Dinge meines Daseins zu einem schlüssigen Ganzen zusammen und suche dabei so intensiv nach der Wahrheit meines Lebens, wie ich das gerade leisten kann, ohne mir oder anderen dadurch einen eigentlichen Schaden zuzufügen. Ich sehne mich danach, dass ich meine wahre und wesensgemäße Stellung einmal richtiggehend einnehmen und behaupten kann.

Es hat unterdessen nicht in meiner eigenen Macht gestanden, darüber zu verfügen, ob jenes Bild, welches andere Leute sich von mir einmal ausgemalt haben, gut oder schlecht für mich ausfällt. Ich weiß, dass das, was ich hier sage, richtig ist. Ich habe es dem Herrn der Dinge und den Menschen überlassen müssen, wie sie die Dinge für mich gefügt haben und kann darum mich allein nur dazu bekennen, wer ich bin und was mir einmal in wahrhaftiger Weise vorgegeben oder zugestanden worden ist. Darüber hinaus habe ich es lediglich vermocht, es zu versuchen auf anständige Weise zu leben. Ich mache das so, damit ich einen Erfolg oder auch ein Bestehen von mir im Laufe meines Daseins als Mensch einmal sicherstellen kann. Größer als so ist meine Macht während des Daseins von mir bisher nicht gewesen.

Es liegt mir jene Sache dabei am Herzen, welche mich noch immer ausmacht. Ich möchte es erreichen, dass ich im eigenen Dasein dafür sorge, meine Dinge einmal so zu bewahren, dass sie ihre Gültigkeit für mich behalten können. Ich möchte dabei jetzt und hier lediglich etwas davon aufzeigen, was mir gut, wahr oder richtig vorgekommen ist. Allein nur so etwas habe ich mir selbst zugeordnet. Dazu kann ich etwas als Schreiber aufschreiben, es als Maler entsprechend bildnerisch umsetzen und mittels meiner Musik harmonisch als Komposition gestalten.

Ich möchte während des Lebens keine Ungewissheit über die Güte meiner Dinge behalten, weil mich so etwas unnötig geschwächt hat, wie ich finde. Manchmal habe ich mich anderen Menschen gegenüber etwas herabgesetzt, um mit meiner Sache noch klarzukommen. Glauben brauche ich da aber kaum mehr an eine solch verkehrte Bemessung meiner Dinge durch andere.

Ich glaube, dass man etwas, was das eigene Dasein bedingt hat, in gutartig formulierte Worte fassen kann. Das habe ich mit meinen Schriften zu leisten versucht. Somit stelle ich mit ihnen mein eigenes Leben dar, wie es für mich gegeben ist. Es als Aufriss abzubilden, würde mir jedoch noch immer nicht möglich sein. Viel eher als dass kann ich meine Gedanken- und Ideenwelt beleuchten, so dass Sie etwas davon vernehmen können.

Das angebliche Unvermögen von mir für einen Erhalt jener Dinge meines Daseins ist mir wahrscheinlich früher einmal eingegeben worden. Das Üble könnte jedoch nicht allumfassend und immerwährend für mich so bestimmt worden sein. Es hat auch für mich mit Sicherheit noch immer manche Gelegenheit bestanden, um einmal etwas Gutes am Leben aufzufinden und für die Meinigen und mich zu bewahren. Ich möchte mir diese Ansicht zu meinem Dasein gerne erhalten. Eine solche Sichtweise auf mein Leben betrachte ich grundsätzlich als richtig und gegenüber meiner Sache als angemessen.

Meinem bereits eingeschlagenen Weg möchte ich auch weiterhin folgen. Das würde ich nicht grundlos aufgeben wollen, was ich da vormals so mühevoll, aber lustig begonnen habe. Ich versuche es, mir dabei zu erhalten, was ich von anderen Leuten einmal für mich bekommen habe. Auch das, was ich dabei aufgefunden und für mich sichergestellt habe, möchte ich mir bewahren. Mein Kelch sollte nicht vorzeitig zerbrechen. Ich möchte den gesamten Weg in meinem Dasein zurücklegen, wie er für mich bestimmt ist.

Jenen Weg begehe ich noch immer in einer unverkürzten Weise. Ich habe dabei bereitwillig auf manche verkehrte Form einer zuweilen zu Unrecht gepriesenen Individualität verzichtet. Ich bleibe darum der, welcher ich bin. Ich möchte meine Aufmerksamkeit jedoch nicht dauerhaft von den Moden jener Menschen abgewendet haben, welche mir wichtig sind. Auch ich bin einer von ihnen und schließe mich zuweilen deren Ansichten einfach an.

Was habe ich dadurch für mich zu erreichen versucht? - Ich suche nach einer wahren Ordnung und Schönheit jener Dinge meines Lebens. Sie finde ich zuweilen an den tatsächlichen Begebenheiten meines Daseins auf, wie ich es erleben kann. Ich habe mich im Leben darauf ausgerichtet, etwas Gutes zuzulassen und es anzuerkennen, was sich dabei für meine Mitmenschen und mich aufgetan hat. Ich habe schon manches Mal eine Ordnung der Dinge und deren Schönheit erkannt. Dann, wenn sie bei mir vorgekommen und mir im rechten Licht erschienen sind, ist das so wahr geworden.

Ich glaube an das Gute, was aus der Bemühung eines Menschen resultiert hat. Ich hoffe darauf, dass etwas Gutes von mir für andere Menschen in meinem Umfeld ausgeht. Das zu sagen ist mir gerade wichtig gewesen.

Um sicherzugehen, dass die Güte meines Wirkens fortbesteht, nehme ich in meinem Dasein Bezug auf meine Konfession. Ich glaube dabei an einen Gott, den es gibt. Alles, was ich an Werken herstellen möchte, soll dem Glauben von mir entsprochen haben. Um einen guten Schritt in diese Richtung gehen zu können, habe ich mein Wissen als Laie am Katechismus jener Kirche geschult, zu welcher ich dazugehöre. Das ist ein Buch in einer Ausgabe von 1997. Ich habe mir davon etwas Gutes versprochen, dass ich es gelesen habe.

Ich hoffe darauf, dass es einen Weg für einen der Bewahrung der Dinge des Menschendaseins vertrauten Menschen gibt, welcher sich auffinden lässt. Ich habe speziell für mich nach einem solchen Weg gesucht und möchte ihn mit eigenen Worten beschreiben können.

Ich weiß kaum etwas über eine Zukunft von uns Menschen. Ich halte darum an jenem Glauben fest, dass es eine gültige, ja sogar eine göttliche Ordnung gibt. Das mache ich so, um nicht übertrieben in Sorge zu geraten. Diese Ansicht hat mir als eine der Vorgaben meines Menschendaseins gegolten. Ich glaube, dass die Ordnungsprinzipien einer Welt seit jeher feststehen und uns bedingen. Ich halte sie für unwandelbar und gegeben.

Es ist mir lieb geworden, über eine Ordnung in einem solchen Aspekt nachzudenken, wie er für das Gegebene Gültigkeit hat. Aber was soll nun mit einer Zukunft von uns Menschen sein? - Vielleicht muss sie für das Kleinere eines Menschendaseins ja gänzlich offenbleiben. Die bestehende Ordnung bewahrt eine Harmonie der Dinge und macht somit manches Gute überhaupt erst für uns möglich, wie ich finde.

Ich bereite mich auf meinen weiteren Lebensweg vor, indem ich solche Kräfte anerkenne, wie sie dabei wirken. Ich halte nach weiteren Gelegenheiten für mich Ausschau, um etwas über jene, zum Leben erforderlichen Dinge in Erfahrung zu bringen. Was ich davon richtig aufgefasst habe, davon schreibe ich mir die trivialen Anteile auf. Für sie besteht eine Klarheit. Das Ganze soll mich üben, damit ich etwas davon habe.

Gefestigt möchte ich einmal sein. Ich habe es versucht, mit meinen Worten etwas Wahres aufzuschreiben. Das alles soll mir dabei helfen, ein gutes Verhalten meinerseits sicherzustellen. Ich wäre sogar zu einer Korrektur solcher Aussagen bereit. Sie werde ich aber erst dann ableisten, falls ein Bedarf daran in einer für mich nachvollziehbaren Weise gegeben ist.

Aber was soll jetzt geschehen? - Mein Werk möchte ich nach und nach mit Maß und Ziel aufbereiten, um etwas von Wert zu erhalten. Manchmal habe ich mich auf meinen Wegen jedoch verlaufen. Dann habe ich bald umkehren müssen, um das wieder berichtigen zu können. Mit solchen Gedanken habe ich mich auf den Weg zurück zu mir selbst gemacht. Ich begehe damit einen Pfad, welcher wohl auch manchen anderen Leuten schon etwas an Gutem eingebracht hat. Ich leiste solche Dinge in meinem Leben, wie sie andere gewisslich auch schon geleistet haben. Mein Lebensglück erhalte ich mir auf die Weise. Das ist wichtig für mich. Es hat mir gutgetan, einen Sinn dafür zu erkennen, welcher es besagt hat, warum ich all diese Dinge leiste.

Es ist mein Wunsch gewesen, das Gewöhnliche an meinem Dasein zu verstehen und das Erforderliche dazu in Worte zu fassen, auf dass meine Geschichte einmal von jemandem bewahrt werden kann. Der Text, den ich dabei erhalten habe, wird von mir zum Selbststudium eingesetzt.

Mein Herz habe ich offengehalten. Es soll mich ausmachen, dass ich den Menschen so zugeneigt bin. Doch ich übe mich in Geduld, wenn es um die Forderungen anderer gegangen ist, welche im Leben genauso abzuleisten sind, und habe sie gerne erfüllt.

Ich bete, auf dass meine Gedanken zu einer Quelle der Wahrheit und Liebe werden und ich auf eine solche Weise einmal an ihnen genesen kann. Ich möchte mit den Menschen von gewöhnlichen und erträglichen Dingen sprechen. Des Weiteren möchte ich einen gesunden und verträglichen Standpunkt zu meinem Dasein im Gespräch und auch sonst vertreten. Es soll mein Wort von den Menschen respektiert werden, wie ich auch deren Standpunkt verstehen und achten möchte.

Ich kleide mich in undurchsichtige Gewänder und binde meinen Gürtel und die Riemen daran gut fest. Meinen Beutel halte ich bei mir und trage einen Stab. Mein Schuhwerk ist von stabiler Machart und meine Kleidung zudem wetterfest und dazu tauglich, mir einen genügenden Schutz vor dem Klima hier zu gewähren. Ich bin mein eigener Schaft- und Schuhmacher. Das alles soll mir dabei helfen können, um jene von mir so dringend benötigte Kraft zum Leben zu erhalten.

Ich bin der Verfasser dieser Worte. Sie gebe ich dem Herrn, wie auch dem Leser der Seite zur Kenntnis. Ich glaube an eine Gegenwärtigkeit des Gehalts der Worte von mir. Ich hoffe, dass sie annehmbar ausgefallen sind. Ich habe mit meiner Schrift jedoch allein nur das aussagen können, was ich zuvor als wahr erkannt und dessen Wert ich zu beurteilen vermocht habe. Es hat jedoch außerhalb meiner Macht gestanden, solche Dinge bei meinem Urteil über mich zu berücksichtigen, welche ich nicht bereits in klarer Weise erkannt habe. Sie habe ich dann kaum vernommen und auch nicht zu ergründen gewusst.

Das hier bewahrte Wort ist durch mich vormals ausgestaltet worden. Durch mein eigenes Bedenken zum Dasein von mir hat es nach und nach ausgeformt werden können. So, wie es nun hier vorgekommen ist, befindet es sich bereits in einem überarbeiteten Zustand. Sein Gehalt soll mir entsprechend ausfallen. Das alles zeigt es mir auf, wer ich bin und was ich für eine Einstellung zu meinem Dasein habe. Es ist so mit Stärken und Mängeln behaftet, wie ich das grundsätzlich auch bin.

Gedanke

Das Fazit einer solchen Innenschau

Ich habe mir die Texte hier zum eigenen Studium einmal aufgeschrieben, auf dass ich dank ihnen etwas erlernen und begreifen kann. Es erscheint alles so, wie ich mir meine Dinge zum gegenwärtigen Zeitpunkt gewünscht habe. Genau so habe ich sie dargestellt, damit das gegeben ist.

Eine Einheitlichkeit meiner Sprache versuche ich sicherzustellen. Darum habe ich das bereits Geschriebene zu überprüfen. Ich schaue mir dessen grammatische Formen zuweilen genau an. Solche Schriften, wie ich sie hergestellt habe, sind keine gewöhnlichen literarischen Veröffentlichungen gewesen. Sie sollen mir aber das Rüstzeug zu einer Tätigkeit als Schreiber verleihen können.

Das sind Auseinandersetzungen mit mir selbst, welche ich aus einem eigenen Antrieb geleistet habe. Sie statten mich mit Gedanken und Ideen zu meinem Leben aus. Ich habe das gerne, weil ich somit etwas Eigenes für mich besitze.

Blumen des Gartens, Photographie

Impuls

Der Schalk

Ich habe nicht die gleichen Möglichkeiten erhalten, welche andere Leute in deren Dasein erfahren haben. Wenn es mir schlecht ergangen ist, dann ist es mir auch wirklich schlecht dabei gegangen. Falls es mir bei etwas gut ergeht, dann geht es mir auch wirklich gut damit. Wenn ich an etwas arbeite, dann arbeite ich gänzlich daran. Wenn ich gerastet habe, dann habe ich auch wirklich ausgeruht. Manche Leute sagen dazu, dass ich 'aus vollen Zügen lebe'. Ich behaupte, dass es wesentlich schwieriger ist, auf eine solche Weise zu leben als auf eine andere. Man muss sehr vieles dabei unter einen Hut bringen können. Zuweilen hat man so auch eine große Last zu tragen.

Impuls

Der Weber der eigenen Dinge

Es ist meine, von mir an mich selbst im Dasein gestellte Aufgabe, dass ich einmal der Weber eines eigenen Fabrikats sein möchte. Ein solches Fabrikat soll dann ein ganzer Teil meines Werkes sein. Jedes weitere, einzelne Stück aus meiner Werkstatt soll dem Vorhaben von mir dienlich sein. Ich möchte alles, was wirklich damit verbunden ist, für mich hiermit nun so annehmen und akzeptieren, wie es erschienen ist. Das, was dafür an Vorbereitung erforderlich sein wird, soll von mir geleistet werden. Dabei werde ich meinen Weg auch weiterhin in einer unverkürzten Weise begehen.

Gar vieles habe ich also zu tun. Das möchte ich in einfacher Weise ableisten. Manches davon habe ich mit Worten schriftlich ausgeführt. So sind meine eigenen Texte entstanden. Zu diesen habe ich auch die Aufstellung einer Verfassung von mir mit Worten gezählt. Sie soll ein integraler Bestandteil meiner Werkschau sein. Sie ist es, welche meinem Wirken als Kunstschaffender zuarbeiten soll.

Mittels einer Darstellung der Verfassung im Verborgenen innerhalb der gesamten Kartei 'Baukasten' habe ich es versucht, alles, dessen wahrhaftiges Vorhandensein ich schon einmal selbst gewahrt und bewertet habe, bei Werk zu berücksichtigen und für Sie zu benennen. Das mache ich so, weil es somit von mir aufgerufen und für meine Sache eingesetzt werden kann. So entstehen manche Dinge von sich aus schon bei mir, weil ich um sie weiß.

Auf diese Weise ist mir bereits manches Gute gelungen. Das hat mich schon gefreut. Hernach hat es dann gegolten, über das Gewordene nachzusinnen. Auch das kommt in meinen Schriften vor, dass ich von meinem Gemüt spreche. Ich möchte unterdessen jene dafür relevanten Passagen der Textsammlung etwas stärker ausbauen, weil es von Gewicht für einen Menschen sein soll, dem eigenen Gemüt etwas an Raum bei sich zu gewähren. Außerdem möchte ich es versuchen, die wesentlichen Dinge eines Menschendaseins mit meinen Werken anzusprechen und abzusichern. Das mache ich so, um es einmal feststellen zu können, was mir etwas bedeutet hat. Derweil betrachte ich es von Zeit zu Zeit, was bei Werk entstanden ist. Meine Schriften sollen einfach von ihrem Aufbau ausfallen. So möchte ich sie gestalten, dass sie diesem Vorsatz gerecht sind.

Trotzdem bin ich zeitweise unglücklich gewesen. Ich habe es nicht geschafft, das alles auf Anhieb, ohne eine gewisse Vorbereitungszeit dafür zu haben, zu leisten. Virtuos bin ich bisher nicht gewesen. Als ich damit begonnen habe, das 'Beggarwiki' zu verfassen, ist es mir sogar noch schwieriger erschienen als heutzutage, über etwas Eigenes ein paar Worte aufzuschreiben. Jener Vorläufer des 'Baukastens' ist von mir in anstrengender und zuweilen mich selbst aufreibender Weise erstellt worden. Damals ist mir vielerlei zu meinem Leben klargeworden. So habe ich es zu jener Zeit bereits erkannt, was mich geradewegs in ein Verderben getrieben hat. Daraufhin habe ich endlich davon abgelassen, einen solchen Weg noch länger fortzusetzen.

Aus diesem Grunde strebe ich nach einer Konsolidierung meiner Dinge. Ich suche nach einer Ordnung meines Daseins als Mensch, wie sie Bestand hat. Darum habe ich mir eine eigene Ausrichtung gegeben. Sie hat einige Zeit gebraucht, um von mir eingerichtet zu werden. Vieles Überzählige, was man sich einmal fälschlicher Weise angeeignet hat, habe ich deswegen auflösen und abgeben müssen. Da bin ich zuweilen sogar mit leeren Händen vor anderen Leuten dagestanden, weil ich mich auf das Eigentliche meines Lebens zu besinnen versucht habe.

Im Leben ist mir meine Gesinnung wichtig. Sie möchte ich Ihnen durch mein Werk vermitteln. Andere Leute sollen mich so wahrnehmen können, wie ich bin. Dazu gilt es aufrichtig zu sein. Ich möchte meine Kraft dafür einsetzen, das Meinige in wahren Worten zu äußern.

Darum habe ich mein Gutes an drei Stützpfeilern festgemacht. Da wäre einmal die Position von mir zu benennen, in welcher ich mich befinde. Daraufhin bespreche ich meine Grundhaltung. Schließlich finde ich auch Worte für meine innere Resonanz, welche ein Verhalten von mir freizusetzen vermag.

Um das Ganze davon ist es mir gegangen, während ich als Schreiber tätig gewesen bin und meine Gedanken und Ideen zu Papier oder Datei gebracht habe.

Gedanke

Etwas, für was ich gerade keine Worte gefunden habe, kann ich dennoch sein. Eine Beschreibung zu einer Sache verstehe ich in der Regel als etwas Zusätzliches. Doch auch der Geist eines Menschen hat seine Wege und Ansätze, um sich eine Sprache zu geben und sich somit ein paar Worte für ein Geschehen zu verleihen. Da stützen und stärken ihn seine Regungen. Sie sind zumeist zu einem Ausgleich zustande gekommen. Es soll eine Wahrheit des Lebens sein, dass alles sich zu erhalten versucht. Da tun wir gut daran, es zu beobachten, wie das geschieht.

Dokumentation

Von der Wahrnehmung etwas sagen

Mir ist ein Wesen zu eigen, als welches ich erscheine. Da habe ich auch eine Gestalt zu eigen und kann anderen Leuten gegenübertreten. Das ist von mir einzurichten und wahrzunehmen. Im Grunde habe ich damit umzugehen, wie ich anderen Menschen vorgekommen bin. Darin soll ich mich festigen, dass meine Dinge gut sind.

Ich kann mich selbst ebenfalls vernehmen. Auch vor mir erscheine ich als Wesen mit Gestalt. Da möchte ich es zulassen, wie es ist. Somit versuche ich es einzuleiten, dass ich mich selbst so anerkenne, wie ich bin. Daraufhin habe ich mich gerne zu mir bekannt.

Dokumentation

Eine grundsätzliche Entscheidung

Ich stelle mich Ihnen hier auf dem Wiki als Person vor. Auch für mich selbst mache ich das, was ich da dargestellt habe, auf eine solche Weise, wie sie hier gegeben ist. So etwas leiste ich so eingehend ab, weil ich mich anhand dieser Schriften als ein Mensch sammeln möchte.

Während einer Lesung der Schrift hier möchte ich Ihnen den wahren Beweggrund für mein Schaffen als Künstler und Literat aufzeigen. Darum fokussiere ich das Meinige in meinen Texten.

Stillleben mit Tulpen, Aquarell, getuscht

Gedanke

Vom Habitus eines Schriftstellers

Gar manches hat Schneider inzwischen zu Datei gebracht, seitdem er am Wiki 'Einsiedelei' schreibt. Es soll alles etwas sein, was Gehör verlangt. Man soll die hier niedergeschriebenen Worte der Person ihres Autors zuordnen können. Das Werk darf derweil ruhig auch für sich stehen und so angesehen werden, wie es ausgefallen ist.

Dokumentation

Etwas mit Gewicht

Hier auf dem Wiki 'Einsiedelei' möchte ich es Ihnen aufzeigen dürfen, was bei mir wahrhaftig im Leben für ein Bedenken aufgekommen ist. Das stelle ich dar, wie es mir erschienen ist. Darin möchte ich beständig sein, so etwas wiederzugeben. Es hat mich interessiert, wie das geht, einer solchen Aufgabe gerecht zu sein. Inzwischen ist es bei mir so wahr geworden, dass ich eine 'immerwährende' Zeitung zu meinem Dasein erstelle. Möchte es auch unglaublich wirken, so geschieht das doch.

Durchlauf für Durchlauf webe ich derweil ein Tuch mit Worten und entfalte dabei die Gedanken und Ideen von mir, sodass sie zu einem solchen Fabrikat werden. Unterdessen sind die Schriften als Zeugnisse davon entstanden, welche nun gesichtet werden können. Sie haben offensichtlich mein Dasein zum Thema, sind derweil aber auch so ausgerichtet, dass sie mein Kunstschaffen ins Zentrum rücken. Da möchte ich es durch eine solche Darstellung meiner eigenen Belange gestärkt wissen.

Während der bisherigen Jahre meines Lebenswegs ist es für mich zu einer Erkenntnis geworden, dass ich nach etwas gesucht habe, für was eine Gewissheit besteht. Wieder und wieder habe ich mich darum aufgemacht und solche Gegebenheiten in mein Textwerk eingeflochten, für welche es gegolten hat, dass sie wahr sind. Daran habe ich es festmachen können, dass eine Fertigkeit von mir aus zu erreichen ist. Aus dem Moment eines Geschehens entwickle ich das eigene Gute, wie es tatsächlich sein kann und stabilisiere es. Darum darf ich meine Werktätigkeit getrost als eine kreative ansehen. Das gestehe ich zudem anderen Leuten in gleicher Weise zu, dass sie etwas Eigenes erwirken können.

Ich spreche gerne von dem, an was ich glaube.

Gedanke

Der erste aller Ansätze bei uns Menschen darf gerne von einer mentalen Natur sein.

Impuls

Eine Existenz

Ein eigenes Fabrikat, ein einem Mandala in seiner Wertigkeit gleichzustellendes Bildnis, soll etwas sein, was ich einmal ausgestalten möchte. Dazu nehme ich etwas vom bei mir vorhandenen Guten und baue es aus. Ich sichte dazu meinen Fundus und ordne die in ihm enthaltenen Dinge.

So habe ich manches Gute für mich geschaffen.

Gedanke

Eine Schaffenskraft bei sich vernehmen

Oftmals bin ich am eigenen Werk tätig gewesen und habe mich dabei wohlgefühlt. Manches Eigene bilde ich währenddessen aus und finde zu Wort, um die Eigenschaften davon zu benennen, welche mir zu eigen sind. Das ist von sich aus wahr geworden. Eine Summe des Ganzen hat alles ergeben, was von mir bereitgestellt worden ist.

Die Werke sind in meinen Fundus übergegangen, falls ich sie erhalten habe. Darauf habe ich mich hernach fokussiert, dass ich damit umgehe, was mittels meines Fundus von mir bereitgestellt worden ist. So habe ich mich in Eigenständigkeit zu entfalten gewusst. Da meine Güter selbst entworfen sind, sind auch jene Resultate ihrer Aufbereitung so gewesen. Mal um Mal habe ich mehr davon festzumachen gewusst, was mir eingeschrieben ist. Eine Wiedergabe dieser Sachverhalte hat ihren Glanz betont. Dabei ist dieser Schimmer allein nur als etwas zu verstehen, was die Dinge gemäß ihrer wahren Natur beschreibt. Daran habe ich jene Ordnung festgemacht, welche meinen Dingen innewohnt.

Impuls

Eine Unmittelbarkeit des Gegebenen

Ich möchte es versuchen, mich einer solchen Sache, wie sie durch das Wiki hier verkörpert wird, mit einer gewissen Hingabe zuzuwenden. Dabei werde ich mit meinen Aussagen auf meinem Fundus aufbauen und diesen zunehmend bei Werk berücksichtigen. Somit soll es mir gelingen, mehr und mehr davon hier einzubinden, was ich einmal geschaffen habe. Zu einer Vernetzung und Verschaltung meiner Gedanken dazu soll es dienen, dass ich sie dargestellt habe. Im Leben findet etwas statt, was sehr bedeutend sein kann. Das kann es selbst dann sein, wenn es allein nur bei einer einzelnen Person Gültigkeit erfährt. Es kann von uns etwas anerkannt werden, wir können es auch benennen, was das ist. Damit soll ein kontemplativer Moment für mich möglich sein. Was ich da bei mir eingerichtet habe, werde ich gerne mit eigenen Werken freisetzen. So möchte ich es auch für andere Leute zugänglich machen können. Unterdessen habe ich mich an der Quelle meiner eigenen Gedankengründe gestärkt.

Dann, wenn das eigene Werk eine ausreichende Güte verkörpert, soll man es ansehen, lesen und vielleicht auch etwas davon verstehen können, was es ausmacht. Jene Umstände, unter denen es einmal entstanden ist, sollten dabei nicht von mir vernachlässigt werden. Auch zu diesen habe ich nach Möglichkeit etwas ausgesagt. Da spreche ich über meine kleinen Errungenschaften und führe sie in eigens erstellten Schriften aus.

Mein Lebensfunke möchte da von meinen Worten auf eine Leserschaft überspringen oder auch nicht. Ein solches Feuer möchte im Grunde weitergereicht werden und doch kann es genauso gut wieder vergehen. Darin sind wir Menschen frei gewesen. Es soll dem Lauf der Dinge entsprechend sein und so vorkommen, wie es gerade von jemandem gewollt ist.

Da habe ich nicht allein nur eine Freude daran erfahren, sondern sie auch nutzbringend für mich eingesetzt. Das Gute, was mir zu eigen ist, hat auch bei mir etwas dazu Vergleichbares eingeleitet. Ich versuche es zu bewerkstelligen, dass ich seinen Gehalt einer anderen Person als mir zu vermitteln lerne. Darin möchte ich mich schulen.

Dann, wenn ich etwas davon in einer wahrhaftigen Weise aufgefasst habe, was mir grundsätzlich eingegeben ist, möchte ich es auch einer anderen Person aufzeigen können, wie gut das für mich ist.

Das Werkzeug und die Ausrüstung, welche ich brauche, möchte ich mir mittels meiner Werke selbst dazu verschaffen, auf dass sie sich für meine Zwecke eignen. So soll etwas bei mir ausreifen, was damit zu tun hat, wie ich meine Dinge angehe. Einen gutartigen Fortgang meiner Dinge versuche ich zu verwirklichen. Immerhin habe ich zu einem solchen Zweck bereits den 'Baukasten' mit seinen Wikis erstellt.

Da werde ich hoffentlich einmal etwas davon haben, dass ich seit geraumer Zeit so viel daran arbeite. Derweil habe ich meine Schriften gesichtet und geordnet, aber auch ihren Gehalt gewichtet. Was ich da verfasst habe, kann ich von Zeit zu Zeit weiter ausbauen und verbessern.

Erinnerung

Einen Frieden mit Geduld erhalten

Ich bekenne mich zu meinem Wirken als Literat. Diese Aufgabe habe ich vormals für mich bestimmt und sie besteht auch weiterhin fort. Darum habe ich das aufgeschrieben, weil ich mich darauf vorbereiten möchte, eine Verantwortung für mich zu übernehmen. Da ergänze ich jene intensive Aufarbeitung meines Daseins um eine Aufbereitung der anderen Werke von mir.

Ein eigenes Fabrikat hat naturgemäß etwas davon dargestellt, was mich ausmacht. Das soll es in einer ausreichenden Weise tun, damit andere und ich keinen Schaden dabei nehmen werden, wenn ich es einmal vorzeige. Der eigene Ruf sollte dadurch nicht geschädigt werden, dass ich etwas davon geteilt habe, was ich zuvor erzeugen habe können. Ja, auch die Schriften zu meiner Kunstsache sollen lediglich jene (latente) Stärke von mir und die eigentliche Struktur meines Werks aufzeigen.

Von meiner bisherigen Erkenntnis über das Wesen jener mir vorgegebenen Dinge sollen meine Texte etwas aussagen. Das ist so wichtig für mich. Ich glaube, dass das Erkannte einer richtiggehenden Benennung bedarf. Darum habe ich es hier angebracht.

Das Schreiben der Kartei ‚Baukasten‘ ist durch mich in einer bereitwilligen Art geschehen. Damit habe ich das Grundsätzliche meiner Dinge anbringen können. Somit sind jene Sachverhalte von mir in den jeweiligen Wikis angesprochen worden, die im Alltag bei mir aufgekommen sind.

Dokumentation

Ein Wechselspiel der Begebenheiten

Leider ist es in manchen Situationen wahr, dass ich allein nur Weniges bedacht habe. Das ist bei mir zuweilen so gegeben und ich muss das zulassen, ja anerkennen. So habe ich es anzunehmen, wie es gewesen ist, weil es nicht anders vorgekommen ist als so. Aber komme ich damit zurecht?

Da habe ich nach einer Zuflucht für mich gesucht. Sie habe ich in der Regel zuhause gefunden und mich meiner Kunstsache gewidmet. Ich orientiere mich bei Werk an meiner tatsächlichen Macht zur Schöpfung solcher Dinge, wie sie mir eingegeben sind. Da besitze ich jedoch keine darüber hinaus. Das ist zuweilen bedauerlich für mich, zumal das Spektrum meiner Begabungen und Fertigkeiten sich bei mir noch nicht stabilisiert hat. Ich habe mit vielerlei variablen Einflussgrößen zu kämpfen, während ich meine Dinge tue. Unterdessen bin ich mit einer kleinen Kraft zugange und erfülle mir das vom Leben zurecht Geforderte bereitwillig. Das habe ich bereits erkannt, was es ausmacht. Mein Wesen korrespondiert mit dem Grund davon, wie meine Dinge sind, welcher mich zeitlebens schon bedingt hat.

Da habe ich die eigenen Schriften wieder und wieder umgestellt, auf dass ich sie in einem Moment fertigstellen habe können, zu welchem sie mir schlüssig erschienen sind. Da haben sich meine Werke um die dafür gefundenen Worte gemehrt. Das Gesamte davon soll einmal wahr sein. Darum orientiere ich mich mit meiner Literatur so nahe an der Wirklichkeit meines Daseins als Mensch.

Manches habe ich in einer eigenständigen Art aufgeschrieben, was zu meinen Dingen etwas aussagt. Damit habe ich eine Stellungnahme zu meiner Kunstsache getätigt. Daraufhin habe ich es erneut gelesen, was ich schon geschaffen habe, und wahrgenommen, was es mir gesagt hat. Somit ist mir etwas davon klargeworden, was ich daran schön finde. Da habe ich mich auf eine gewisse Weise bei der eigenen Andacht an das mir gegebene Leben mit meinen Gütern und deren Wertigkeit befasst.

Was brauche ich anderes für mich als das? - Das soll doch so wahr sein, was eh erschienen ist. Darum habe ich es anerkannt. Dadurch ist manches auf eine gute Weise möglich geworden und hat auch von mir bestätigt werden können. Dann, wenn alles bei mir bereits an seinen Platz gekommen ist, hat es auch in tauglicher Weise auf mich eingewirkt. So soll etwas bestehen. Was soll ich davon abändern wollen, wo es mir doch so sehr genügt hat? - Man gestehe es mir zu, dass ich mein Werk einfach gehalten habe. Ich bin gewisslich ein zur Reflexion veranlagter Mensch. Ich weiß, dass ich es gerne wahrnehme, wie mir mein Leben gerade erschienen ist.

Impuls

Die Läuterung als Vorgang

Ich habe mir ein eigenes Empfinden als Orientierung für mich selbst zeitlebens zugestanden. Das damit Verbundene an Aufgaben leiste ich so ab, auf dass ich es erkennen kann, was ich für mich brauche. Das habe ich jedoch nicht im Voraus festmachen wollen. Darum führe ich mein Dasein in einer zur jeweiligen Situation passenden Weise.

Wegen dieser Eigenschaft von mir bedenke ich mich zeitweise. Ohne jene Bedingungen zu erfüllen, welche für ein geeignetes Leben erforderlich sind, wird man kein solches haben können.

Es gibt genügend gute Gesprächspartner für mich in meinem Umfeld. Meinen eigenen Bedarf an Gesprächen kann ich damit abdecken.

Es hat etwas Gutes bei mir freigesetzt werden können, als ich es vertreten habe, was ich tue. Die zuvor erstellten 'Gedankenprotokolle' haben mir dabei geholfen, mich zu finden. Mit ihrer Zuhilfenahme habe ich davon geschrieben, was mir etwas bedeutet und wie ich das meinem Dasein zuordne. Daraufhin ist es endlich möglich gewesen, darauf im Geschehen mit Freunden und Bekannten einzugehen.

Die Sprache soll uns Menschen ausbilden. Wegen ihr werden wir erst zu etwas. Das haben wir uns immerzu gewünscht. Das macht sie von sich aus. Man bräuchte sie nicht erst dazu zu bringen.

Darum habe ich meine 'Freischreibstunden' fortgesetzt und weitere Schriften erstellt. Was bedeutet mir das? - Endlich habe ich einen Zugang dazu erhalten, um mir ein Vermögen zu erwerben. Also habe ich meinen Weg als Sprachgestalter fortgesetzt.

Von da an habe ich diese Art der Beschäftigung als eine förderliche angesehen. Dank ihr kann ich mich selbst auffassen und verstehen. Mein Dasein habe ich so in ein geeignetes Licht zu rücken gewusst. Daraufhin habe ich diese Sache mit einiger Ernsthaftigkeit weiter vorangebracht und manches Brauchbare an Texten erstellt.

Ich bin diesen Weg gegangen, ohne ihn in jedem Detail bereits vorher schon ausreichend gut gekannt zu haben. Dennoch habe ich damit weitergemacht.

Es kommt wahrscheinlich mancher dunkle Fleck auf der Landkarte meines Gemüts noch immer vor. Noch immer habe ich nicht jede Wahrheit meines Lebens gänzlich ausgelotet. Jeden Tag erkenne ich etwas davon. Was mich ausmacht, würde nicht einfach so aufzufassen sein. Ich erkunde das Dasein von mir. Ich mache das auf eine eigene Weise. Dazu habe ich die Möglichkeiten der Sprachgestaltung genutzt, wie sie bestehen. Dabei habe ich mich mit den dafür erforderlichen Gedanken und Ideen zu meinem Dasein ausgestattet. Daran bin ich so umfassend tätig, alles zu Buche zu bringen, wie es mir meine freie Zeit erlaubt.

Gedanke

Das Schicksal eines Menschen

Ich bestehe zuweilen mit meiner eigenen Sache, ohne dass es einen klar ersichtlichen Grund dafür gegeben hat, warum das so bei mir ist. Das hat mich zuweilen verwundert. Manches ist mir bereits gut gelungen, ohne dass ich es verstehen habe können, warum das so gewesen ist. Ich mache mir zuweilen Gedanken dazu, komme aber kaum zu einem vernünftigen Schluss.

Selbst habe ich das Ziel nicht erkannt, auf welches ich zeitlebens schon ausgerichtet bin. Immerzu empfinde ich mich als unstet. Da gehe ich irgendwo hin, kann aber kaum etwas Ordentliches daran festmachen. Ich sehe es darum ein, dass ich etwas chaotisch bin. Darum bin ich wieder und wieder zum Ausgangspunkt all meiner Wege zurückgekehrt und habe von vorne damit begonnen, meinen Lebensweg zu begehen.

Etwas davon gilt es in Ordnung zu halten, was mich ausmacht. Das versuche ich zu leisten. Das hat Bedeutung für mich.

Also bin ich losgezogen und habe meine Aufgabe verrichtet, die angestanden hat. Bin ich auch auf dem unverkürzten Weg gewandelt, so geht es mir doch gut damit. Er soll mir den natürlichen Lauf der Dinge offenbaren, auf dass ich sie anerkennen kann. So nehme ich mein Dasein an, dass ich es mir vorstelle, was es für mich bereithält. Es soll mehr sein, als ich jetzt schon gewusst habe.

Impuls

Eine Unterlegenheit von sich aus anerkennen

Ich gehe unverkürzte Wege und bedenke dabei keine drei Schritte weit den eigenen Weg im Voraus. Da bedarf es einiger Übung dazu, um dennoch gut mit der Welt klarzukommen. Es ereignet sich so vieles in ihr. Was soll man da anderes tun, als die Ruhe zu bewahren. Das tue ich auf meine eigene Weise, wie ich das von mir gewohnt bin. Bisher ist das bei mir so. Ich kenne das von mir gut.

Ich habe es nun vor, einige empirische Feldforschung zu leisten. Ich mache das, um bei Werk gute Techniken für mich zu finden, welche sich anwenden lassen. Ich bin auf dem Weg zusehends etwas weiter vorangekommen und bestehe teilweise bereits damit, was ich mir vorstellen kann. Der Umstand, dass ich etwas davon kundtue, hat mich für dieses Dasein bereit gemacht.

Da erscheint etwas und wird von mir gestaltet. Ich zähle meine Handlungsschritte auf und summiere sie zu einem Ganzen auf. Das soll einmal das Gesamte sein, was ich anerkennen kann. So etwas möchte ich benennen. Das tue ich zu solchen Momenten meines Lebens, welche mir etwas bedeutet haben. Solche gibt es, sie kommen situativ bei mir vor und brauchen nur genutzt zu werden. So bin ich jetzt schon auf meinem Weg bis hierher gelangt und gehe immer noch etwas weiter. Das soll mich ausdauernd machen. Mittels dieser eigenen Technik versuche ich mich gesundheitlich zu stabilisieren. Ich möchte belastbar sein.

Der frequente Gang der Dinge wird von mir als eine der Möglichkeiten zur Erkenntnis einer Wahrheit angesehen. Einer Näherungslösung nach Newtonschem Prinzip nähere ich meine Erfahrungswerte von außen herkommend an das Eigene an. Da kommt es zuweilen vor, dass ich eine Zählung jener wiederkehrenden Vorkommnisse betreibe, welche mir da auf diesem Weg erscheinen. Eine Häufigkeit der Wiederholung ihres Vorkommens bezeugt mir deren Erforderlichkeit. Was Bedeutung für mich hat, das tritt vielgestaltig auf, wird aber von Mal zu Mal klarer verständlich sein. Da bin ich gerne überzeugt von einer Richtigkeit eines solchermaßen erklärbaren Sachverhalts. Keiner kennt dessen wahren Ausgang. Allesamt sind wir Menschen auf dem Weg hin zu einem verbesserten Dasein. Auch ich beteilige mich daran, ein solches sicherzustellen. Der Frieden wird zu bewahren sein. Unterdessen hat mein Werkschaffen zu prosperieren begonnen.

Es hat sich in meinem Leben schon mehrfach bewahrheitet, dass ich es zuweilen sehr gut einschätzen kann, was das Richtige für mich sein soll. Daran glaube ich so fest. Ich habe daraufhin das Weitere sehr gewissenhaft aufgefasst und das abgeleistet, was mir da vernehmbar als zu tun erschienen ist. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. So geschieht das, was ich leisten kann. Ich mache das, um ein bereits gegebenes Glück zu erhalten. So hat mein Werk im Nachgang dann entstehen können, als ich zu meiner Freizeit schöpferisch tätig habe sein wollen. Eine Bedeutung davon würde nicht anders gegeben sein, als sie zurecht erscheinen kann.

Impuls

Zu meinen eigenen Dingen möchte ich etwas sagen

Nicht zu verkennen würde die Idee hoffentlich sein, dass meine Werkschau ein ganzes Gefüge sein soll. Sie ist das Sinnbild für meinen Mikrokosmos. Eine Wiedergabe desselben erfolgt insbesondere im Wiki 'Mandala des Herzens'. Mit eigenen Worten habe ich dort etwas dazu gesagt, was angehört oder gelesen werden möchte. Da ist mein Werkschaffen eines im Gesamten.

Bei diesem Gefüge an eigenen Werken, Dingen und Sachen setze ich mich damit auseinander, was mich bedingt. Ich versuche es so zu bestehen. Alles dafür ist bereits da und kommt am Werk auch zeitweilig in einer geeigneten Ausprägung vor. Kaum etwas davon habe ich absichtlich verfälscht dargestellt. Jedoch sind mir die Dinge zuweilen entglitten.

Wie gehe ich nun den Weg der Sprachgestaltung weiter? - Es soll für einen Menschen gewisslich möglich sein, jene an ihn gestellte Aufgabe zu erkennen. Darauf habe ich mich eingehend vorzubereiten, weil ich das nun bereits weiß.

Gar vieles habe ich dafür einzurichten und in die richtigen Bahnen zu leiten. Doch bin ich da nicht so sonderlich zuversichtlich gewesen, dass ich es einmal schaffen kann. Das Eigene hat mir schon immer etwas bedeutet, aber ich möchte es nicht voreilig verspielt haben. Viel lieber als das möchte ich mir auch weiterhin tüchtig etwas erarbeiten, damit es mit meinem Leben richtig weiter geht. Getreu meiner Veranlagung als Mensch lebe ich also mein Dasein. Das, was mir unterdessen vorkommt, belasse ich stets so, wie es erscheinen kann und möchte es anzunehmen wissen.

Das soll mein Kapital sein. Allein nur es werde ich für meine Sache einsetzen. Und so etwas möchte ich allein nur auf eine ehrliche Weise tun.

Etwas frage ich mich dazu. Habe ich nicht alles das, was gut ist, schon für mich erhalten, um die Aufgabe anzugehen?

Dokumentation

Ein Weg der Erfahrung

Ich begehe bei meiner Arbeit an meinem Werk und auch in meinem sonstigen Leben einen Weg der Erfahrung des Vorgegebenen. Dieser Weg soll von Konfuzius als der Bitterste aller Wege bezeichnet worden sein. Ich erkenne an der Bitterkeit des Weges jedoch einen Grund zu Achtsamkeit und Fürsorge für mich. Es ist nicht vorgegeben worden für mich, einen leichteren und gangbareren Weg zu begehen. Die Wege der Nachahmung und des Lernens durch ein eigenes Nachdenken ergänzen den Hauptweg der Erfahrung und säumen ihn dabei doch allein nur am Rande. Der ganze Weg bildet die Straße für mich, auf welcher ich beheimatet bin. Auf ihr wandle ich in Schritten.

Ganz konkret gestaltet sich mein Schaffen als eine Erfahrung des Gegebenen in einer von mir aufgefundenen Ordnung und Schönheit. Dabei tragen meine Werke nicht die Vollständigkeit und Vollkommenheit der Werke anderer Menschen an sich. Stattdessen haben sie manchen elementaren Mangel von mir an sich aufgezeigt.

Die Annahme einer geringeren Wertigkeit jener von mir geschaffenen Dinge gegenüber den Werken anderer Leute hat mir bereits manche Gewissheit über mich und das Leben eingebracht. Das hat mich in die richtige Lage versetzt, um durch mein Bemühen für mich wie auch für den Menschen überhaupt und dessen Los zu streiten.

Ich glaube, dass es dem Menschen erlaubt sein soll, seine eigenen Dinge gemäß der eigenen Veranlagung zu gestalten, wie sie wirklich gegeben ist. Sie soll es sein, nach welcher er sich zu richten hat. Das wird ihn bestätigen. Vor sich selbst wird er so manche Ehre erfahren und seine eigentliche Würde bemerken. Diese soll es sein, welche auf dem noch nicht geborgenen Geheimnis eines wahren Menschendaseins beruht.

Der Mensch soll, so wie er heutzutage bereits da ist und vorkommt, als vollwertig anerkannt werden. Es dürfte nicht erforderlich sein, das zu begründen. Es sollte auch nicht so gegeben sein, dass dieser in einen ungerechtfertigten Zwiespalt deswegen geraten wird, obwohl er existiert. Man ist wertvoll als Mensch, weil das eine Erforderlichkeit des Lebens ist. Alles Andersartige wäre bloß ein Schabernack und würde darum weder einzusetzen noch zu gebrauchen sein. Eine Ermächtigung des Menschen soll immer eine sein, durch welcher er zu bestehen lernt. Das wird dem Gesamten mehr dienen, als gemeinhin bereits bekannt ist.

Gedanke

Allein nur Weniges braucht man zum Glücklichsein. Aber das soll etwas Wahres sein, was wirklich gegeben ist.

Impuls

Eines Baumeisters Manifest

Mein Leben ist kein Scherbenhaufen mehr für mich. Ich lebe wieder ein gutes, rechtes Leben. Meine Odyssee habe ich fast schon abgeschlossen, meine große Prüfung beinahe überstanden.

Ich lebe mein Leben, so wie ich es kann, auf eine gutartige Weise und richte mich darauf aus, dem Herrn zu dienen mit dem, was ich kann, habe und bin. Ich möchte ihm zur Verfügung stehen, wenn er mich einmal braucht. Das sehe ich als einen wichtigen Anteil jener für mich bestimmten Aufgabe an. Ich freue mich darauf, für ihn bereit zu sein.

Mein Dasein ist derweil in vielerlei Hinsicht begrenzt geblieben. Mein Leben ist allein nur ein bedingtes. Ich belaste mich mit keiner anderen großen Aufgabe und unternehme auch keine große Reise mehr, um bereit für jene Sache zu bleiben, welche mir bereits eingegeben ist. Ich lebe darum ein einfaches Leben, welches von mir darauf ausgerichtet wird, jene mir wirklich schon gestellte Aufgabe einmal richtiggehend gut zu erfüllen. Darauf gründet sich meine Freude.

Meine Mitmenschen und deren Anliegen berücksichtige ich unterdessen weitgehend. Dazu gehe ich auf deren Wünsche und Anregungen getreulich ein. Dort, wo ich das leisten kann, folge ich sogar deren Willen nach. Das möchte ich jedoch nicht über Gebühr tun.

Zudem versuche ich es, für andere Leute eine gewisse Stütze zu sein. Ich richte mich darauf aus, ([auch] für diese) zuverlässig zu bleiben. Meine eigene Lebenssituation wird sich wahrscheinlich so weiter stabilisieren lassen. Ich habe schon manchen guten Lebensinhalt für mich auf eine solche Weise erhalten. Meine Situation wird sich mit jedem zusätzlichen Tag der rechtschaffenen Beständigkeit etwas verbessern, wie ich glaube.

Gar schwer habe ich zuvor schon im Leben gelitten. Die Krämpfe meiner Seele haben sich aber langsam wieder aufzulösen begonnen. Ich habe bereits wieder damit angefangen, etwas freier zu atmen. So fühle ich mich nun wieder besser nach all der langen Zeit der Orientierungslosigkeit.

Bin ich unterdessen noch zu einem Glück fähig geblieben? Werde ich als der, welcher ich dabei geworden bin, im Leben noch gut bestehen? - Manches Gedankengut aus der Phase solcher Überlegungen ist schwierig aufzufassen. Jedoch habe ich auch sie hier nun einmal angesprochen. Es ist den entscheidenden Personen bekannt, wie es wirklich um mich zu dieser Zeit gestanden hat. Sie ist nun bereits vorüber. Erneut ist Land in Sichtweite gekommen. Da versuche ich es doch bald, meinen Anker auszuwerfen und mich von jenen alten Strapazen wieder zu erholen.

Mein Umfeld hat einige meiner Einschränkungen in den vergangenen Jahren anerkannt und zu berücksichtigen begonnen. So gewährt man mir zuweilen schon manche Schonung im Alltag. Ich habe mittlerweile das Empfinden, Rückhalt bei einigen Menschen zu besitzen. Dafür möchte ich jenen sehr dankbar sein.

Mein Dasein ist dank seiner Qualität endlich zu einem heilsamen Hort für mich geworden. Es hat sich vieles Gute wieder bei mir eingefunden. Manches hat sich dazu zwar erst einmal wieder einpendeln müssen, aber ich habe die notwendige Zeit dafür erhalten. Seit jenen düsteren Jahren des Niedergangs ist schon wieder viel grünes Gras bei mir nachgewachsen. An manchem schönen Tag habe ich so einige bessere Momente erfahren. Da habe ich endlich wieder gute Erfahrungen mit meinem Dasein gemacht. Ich möchte es nun nicht mehr gänzlich als verkommen ansehen. Auch versuche ich es noch immer, Hoffnung für mich zu schöpfen.

Ich bin um meine Mitmenschen bemüht. Ich kann aber mitunter auch sehr bestimmt in meinen Worten sein, wenn es darum geht, einen drohenden Schaden abzuwenden.

Ich gehe auch gut mit jenen Frauen in meinem Umfeld um. Ich empfinde es selbst so, dass das wahr ist. Ich schaue mir die Frauen in meinem Umfeld gerne an und verehre sie auch zeitweise ein Bisschen für ihr Wesen. Das gebe ich so bereitwillig zu. Meistens bleibe ich dabei jedoch etwas distanziert, weil ich für sie nicht unangenehm wirken möchte.

Ich weiß, dass ich mich mit meinem Leben jetzt schon in einer solchen Epoche befinde, welche mich etwas Bedeutsames endlich erfahren lässt. Ich stelle nun fest, was ich bin, kann und habe. Nun heißt es sich zu stabilisieren und zu erstarken. Die großen, persönlichen Krisen des Lebens sind für mich wahrscheinlich schon ausgestanden. Da möchte ich gerne jenen, das Schicksal eines Menschen bestimmenden Wesenheiten dafür danken, dass sie mich nicht aufgegeben haben. Über das nun bereits bei mir eingetretene und wahr gewordene Glück bin ich sehr froh.

'Fange mit dem etwas Richtiges an, was Du vom Leben einmal bekommen hast. Erhalte das auf diejenige Weise, wie du es kannst.' Das soll mein einfacher Grundsatz für das Dasein sein. Anhand dessen Sinnes mache ich mir meinen Ansatz im Leben klar.

Ich habe nicht in der Welt nach dem gesucht oder um das gestritten, was ich nicht vermögen würde. Vielmehr bestimme ich mein Glück durch einen Erhalt des mir Vorgegebenen. Dabei achte ich auf das, was mir klar verständlich vom Kosmos ist. Sonne und Mond schaue ich dazu an und lerne etwas von beiden. Deren Lauf bedingt mich auf eine Weise, wie es das Leben auch tut. Wo ich das leisten kann, gleiche ich meine eigenen Schwächen aus.

Alles Gute erkenne ich derweil als bedingt an. Dank einer Endlichkeit der Dinge kann ich erst erscheinen und bestehen. Auch jene Mittel von mir sind so geartet, dass diese sich erschöpfen lassen.

Ich habe das Gewordene stets als Wahrheit anerkannt. Eines fügt sich zum anderen. Dabei bestehen das Gute und das Schlechte gleichermaßen als etwas von Wert. Alles Gewordene summiert sich derweil zu einem Ganzen im Gesamten auf. So wird mir etwas davon klar. Es vervollständigt sich derweil das eigene Abbild der Welt und wird zu unserem Mikrokosmos. Innerhalb eines solchen werden wir echt eine Erkenntnis gewinnen und etwas verstehen.

Das schreibe ich jetzt alles einmal so auf und bedenke das dabei Gewordene hernach. Es kommt mir so vor, als ob ich meine Vorstellung davon, was mich ausmacht, dadurch verbessern habe können. Meine Innenwelt vermag ich so eingehend zu bebildern und entwickle dabei auch eine eigentliche Fantasie.

Ich sitze gerade da. Am Arbeitstisch bei mir zuhause befinde ich mich. Meine geschriebene Basis habe ich in der Form einer Textdatei am PC vor Augen und statte sie nach und nach weiter aus. Mit Bildschirm und Tastatur erschaffe ich so etwas, was mir gerecht wird. Dabei kommen meine Dinge nach und nach in die richtige Verfassung.

Mit Zuhilfenahme dieser Beschäftigungsart finde ich endlich das auf, was mir bisher für das Dasein noch immer gefehlt hat. Ich bilde mich daran aus. Diese Abbildung meiner Vorstellungswelt stattet mich für das Leben mit etwas Weitergehendem aus, dessen ich stets bedurft habe.

Bleistiftzeichnung