Ausarbeitung

Gedanke

Zur Kenntnisnahme

Die Geschichte eines Menschen kann mit Worten aufgeschrieben und auch mit Worten nacherzählt werden. Solche Worte würden sich jedoch nicht einfach so bei uns einfinden. Man wird diese einmal vorbereiten müssen, wenn es etwas Gutes werden soll, was zurecht über uns zu erzählen ist.

Schwäne, farblich verfremdetes CGP

Dokumentation

Zur Sache

Ein Erfolg möchte vernommen werden. Was gut gelungen ist, das gehört benannt. So glaubt der Autor Schneider es. Das soll wahr sein und so soll es auch zu Gehör kommen.

Der Umstand, dass Schneider seine Texte idealistisch verfasst und von einer bereits gut gelungenen Umsetzung des Gegebenen ausgeht, hat seine Ursache darin gefunden, dass er seine Schriften allein nur ungern andauernd umstellen möchte. Zudem wird ein Idealzustand doch dazu verwendet werden können, um an diesen zu erinnern. Da wird man einen solchen Sachverhalt erkennen, bestimmen und aufgreifen. Das soll bei der Verrichtung der eigentlichen Aufgabenstellung dienlich sein.

Den Kritikpunkt, dass das alles noch überhaupt nicht verwirklicht sein würde, betrachtet er als gerechtfertigt. Das erkennt der Autor an. Es soll aber auszuschließen sein, dass man deswegen in eine Hektik verfällt und all das Gegebene über den Haufen wirft.

Gut Ding will Weile haben. So wird auch für diese Sache das rechte Maß an Geduld gefordert sein. Ohne sie anzuwenden, würde es nicht gut möglich sein, das bereits bestehende Textwerk zu beachten. Jene, in diesem enthaltenen Fehlstellen haben es in sich und müssen erst einmal einfach erkannt werden. Dazu nimmt sich Schneider seine Werke wieder und wieder zur Brust und geht mit diesen um. Dazu liest er sie, dazu hört er sie sich an.

Es würde nicht immer einfach sein, den Ablauf der eigenen Worte zu korrigieren. Damit sind ja auch Handlungen verbunden. Diese beruhen auf eigenen Gewohnheiten. Solche muss man erst einmal durchbrechen, ehe eine Änderung daran vorgenommen werden kann.

Meditation

Ausarbeitung zum Lebenszweck

Der Lebenszweck von mir ist eine Sache geblieben, welche ich nicht der eigenen Individualität oder einer anderen zufälligen Form überlassen möchte. Vielmehr soll er feststehen, ganz gleich auf welche Weise ich meine Dinge bisher ausgeführt habe. Ein Zweck des Lebens besteht im Erfüllen jener an mich gestellten Aufgabe. Eine solche stellt sich jeder Mensch einmal selbst im Leben. Er braucht sich dazu alleine nur an sie zu erinnern. So mache auch ich das. Da kommt die Welt ins Lot, wenn das wahr geworden ist. Ich finde, man soll das alles tun, was dafür erforderlich sein wird. Ein solches Lot wird eine Welt, wie die unsrige eine ist, doch grundsätzlich bedürfen.

Ich schaffe mit meinen Texten Abbilder jener Strukturen, welche mich auch bisher schon ausgemacht haben. Was ich davon schon in Erfahrung gebracht habe, das schreibe ich mir gerne auf. Das Lot wäre da bereits ein Teilaspekt der Konstruktion einer solchen Struktur, nämlich jenes Mandalas, welches ich für mich selbst einmal erzeugen möchte. Dieses will ich mir vor Augen führen. Zu diesem Zweck mache ich das. Zusammen mit den Schriften zu meinem Leben, der Werkschau und einer Darstellung der eigentlichen Verfassung davon wird es mich wahrscheinlich weitergehend stabilisieren, dass ich so etwas tue. Davon erhoffe ich mir durchweg etwas.

Um jene Aufgabe, welche das Leben an mich auch bisher schon gestellt hat, wirklich selbst aus meiner jetzigen Position heraus zu erblicken und aufzufinden, muss ich mich nach dieser umschauen. So kann ich mich an sie erinnern. Das wird eine Phase der Besinnung einleiten. Dann werde ich eine bereits dafür vorgesehene Positur, welche mir eine Ausrichtung meines Geistes ermöglichen soll, für mich suchen gehen. Sobald ich diese gefunden habe, bewahre ich mir das dabei zu gewinnende Gute. Es ist eine weitere Erfahrung für mich. Doch zuvor habe ich einmal in mich zu gehen. Dabei halte ich dann inne, was mir eingegeben ist. Dieses nehme ich wahr. Außerdem bedarf ich einer richtiggehenden Kenntnis von der für mich vom lebendigen Gott für mein Leben vorbestimmten Sache, ehe mir so etwas gelingen kann. Diese soll ein Grund für mein Handeln sein. Zudem habe ich jene Stellung dabei beizubehalten, welche für mich gerade die richtige ist. Diese werde ich dann auf lange Sicht für mich erhalten, wenn ich sie gewissenhaft vervollständige. Immer wieder werde ich diese im späteren Verlauf meines Lebens aufsuchen. Da helfen mir auch meine Kenntnisse der körperlichen Mechanik etwas dabei. Diese sollen vieles einfacher machen. So kommt eines zum anderen. Manches kann ich da zugleich auffassen und einander zuordnen, wie es gegeben ist. Dann, wenn der geeignete Zeitpunkt und der richtige Ort dafür erreicht worden sind, wird etwas möglich sein. So soll es dann auch wahr sein, dass etwas dadurch bei mir eintritt, was ich mir davon versprochen habe.

Ich suche also nach wie vor eine solche gültige Sache für mich. Aus meiner jetzigen Position heraus gehe ich das an. Dabei lasse ich alles andersartige Verhalten sein und bin gänzlich ich selbst. Was nicht gut dazu gepasst hat, das gebe ich zeitweilig auf. Diese Einstellung zur gegebenen Sache ist es, welche mir es möglich machen soll, mit ihr zu bestehen. Ohne einen unnötigen Kräfteverzehr bewirkt zu haben, würden diese Dinge bei mir auch nicht über Gebühr verschleißen müssen. Also besteht das doch noch eine ganze Zeit lang fort. Unterdessen bin ich darum bemüht geblieben, jene mir vorgegebene Struktur für den Moment zu erhalten. Ich versuche es, diese regelrecht zu bewahren. Ich weiß, dass sie mich ausstatten kann und leite darum das dafür Notwendige in die Wege.

So begehe ich auch meine anderen Wege im Leben. Ich erkunde im Alltag das 'Gelände' in meiner näheren Umgebung. Ich habe dabei einen unverkürzten Weg favorisiert. Auf einem solchen wandle ich durch die Gefilde dieser Welt. Auf diesem ist es mir gelungen, nach und nach frei von überzähligen Vorgaben zu werden.

Und es erinnert sich mir da etwas. Jene mit diesem Dasein von mir selbst verbundene Aufgabe möchte ich erkunden gehen und sie dann auch einmal beständig erfüllen. Davon habe ich mir etwas versprochen. Einen eigentlichen Progress meiner Dinge soll das einleiten. Davon halte ich etwas. Darum habe ich mich in meinem Leben auf eine solche Sache ausgerichtet. Ich werde es auch weiterhin so handhaben, dass ich ihr gerecht bleibe. Ich möchte sie anerkennen, wann immer es mir in den Sinn gekommen ist, das zu tun. Ich glaube nämlich wirklich, dass das der rechte Moment dazu sein wird.

Das alles soll ein einfacher Prozess sein. Ich kann das so durchführen, weil es denjenigen Dingen entsprochen hat, welche mir eingegeben sind. Ich erinnere mich Dank dessen von Zeit zu Zeit daran. Während diesen Phasen einer eigentlichen Aufmerksamkeit für mich selbst hat dieser Vorgang bei mir wieder und wieder stattgefunden. Er ist mir also stets wichtig geblieben. So ist er mir auch geläufig. Dazu möchte ich mich hiermit nun bekennen. Bei meinem derzeitigen Stand der Kenntnis über meine eigentlichen Dinge soll das für mich bedeuten, dass ich es schon in Grundzügen erahne, um was es mir in meinem Dasein geht. Und diese Dinge mache ich in meinen Schriften fest. Ich besitze also Orientierung genug, um ausreichend gut mit diesem Leben klar zu kommen.

Derweil gedeihen meine Dinge. Ich weiß manchmal noch darum, wie es früher einmal bei mir gewesen ist. Froh bin ich da über manche Wandlung, welche in den jüngeren Jahren stattgefunden hat. Manches davon ist heute bereits manifest. Dabei sind inzwischen solche Dinge entstanden, welche ich gut gebrauchen kann. So habe ich etwas für mich erhalten, was dazu nicht falsch oder gar verkehrt sein würde. Meine Basis wird stabil. Auf ihr möchte ich das Weitere von mir aufzubauen versuchen.

Neuerdings habe ich dieses gänzlich alte Ziel wieder stärker ins Auge gefasst. Was bedingt mich? - Darüber denke ich manchmal nach. Etwas davon möchte ich mir bewahren. Das bringt mich dazu, eine bildhafte Darstellung meiner eigentlichen Vorgabe für dieses Leben vorzubereiten. Mittels einer solchen wird etwas Gutes für mich möglich, glaube ich da fest bei mir. Zur Darstellung solcher Dinge mit Worten bin ich eigentlich befähigt. Daraus dann ein Bildnis dieser Sache herzuleiten, wird möglich sein. Schließlich bin ich ja doch ein bildender Künstler oder zumindest in solchen Dingen sehr geübt. Es steht also auf meiner Agenda, ein solches Werk zu schöpfen, welches mir selbst entspricht. Ich möchte es auch darum erschaffen, weil mir so etwas an Kenntnis über mich selbst zu gewinnen möglich wird. Ich nenne es das Mandala 'meines Herzens' oder 'meines Lebens'. Als solches bedeutet es mir viel.

In sprachlich-abstrakter Form ist dieses Schema meines Daseins bereits von mir als ein eigenes Wiki verkörpert worden. Ich habe mich schon länger auf dieses Thema vorbereitet. Das dort Vorhandene braucht alleine nur ausgeformt zu werden, sodass es auf eine sichtbare Ebene übertragen werden kann. Hernach soll eine Rückübertragung davon stattfinden, welche ich als innere Schau bezeichnen möchte. Diese führe ich aus, um selbst zu einer Wahrnehmung meiner Person zu kommen. Die Prinzipien der Darstellung einer solchen Sache halte ich derweil einfach. So kann etwas in klarer Weise Vernehmbares entstehen.

Wie geht das vonstatten? Was für ein Bild des Wesens der Dinge mache ich mir da? - Ich glaube, dass das eigene Dasein als ein Konstrukt, ja als ein System bestehend aus Sphären und deren Bezüge darstellbar ist. Das sollen alles Potentialdifferenzen sein. Genau so, wie diese auch wirklich vorkommen, möchte ich sie in einem Schema bildhaft darstellen. Ein dabei entstehendes Werk darf ruhig zuerst einmal skizzenhaft ausgeführt werden. Das wäre dann aber bereits etwas Feststehendes, was verwertet werden kann. Mit einer solchen Struktur, dargestellt etwa auf einem weißen Blatt Papier, kann man dann endlich umgehen. Da wird man anhand von ihr etwas erarbeiten können, was damit im Zusammenhang steht. Unterdessen soll das Werk in Etappen entstehen, auf der Basis einer Schau meines Wirkens baue ich es auf. Ich bereite mich noch immer darauf vor, es einmal zu erstellen. Gut Ding will eben etwas Weile haben. Doch ich komme damit voran, meine Dinge aufzustellen. Dabei kommt jetzt schon eines zum anderen und wird sich wahrscheinlich irgendwann einmal gegenseitig gut ergänzen. Somit steht ein gewisser Erfolg dieser Sache für mich bereits in Aussicht.

Das beglückt mich. Auch bisher schon habe ich manche Erfahrung mit dem Schöpfen solcher Dinge gesammelt. Mal bildet es sich leicht in meinen Händen, mal bildet es mich etwas aus, wenn ich schöpferisch an einer solchen Sache tätig bin. Das ist zuweilen ein Wechselspiel solcher Formen, welches mich darin bestärkt, diese Aufgabe nicht zu verwerfen. Es gestaltet sich dabei etwas mit Substanz vor meinen Augen aus, was auch eine gewisse Eigenschaft an sich selbst trägt oder eine solche aus sich hervorbringt, welche wiederum mich selbst bedingen kann. Zumindest dann, wenn ich das zugelassen habe, ist das so bei mir.

Es bedeutet mir etwas, dass ich mit meinem Leben und Dasein klarkomme. Ich bilde zur Vorbereitung darauf ein einem Mandala ähnliches Bildnis und bezeichne dieses auch so mit Worten. In einem eigens dazu verfassten Wiki habe ich es eingehend beschrieben. Damit verbinde ich die Möglichkeit zur Gewinnung von einer eigentlichen Stärke meiner Person. Für mich soll das etwas Gutes möglich machen, dass ich meine innere Schau bebildert habe. Das teile ich mit anderen Menschen. So ist es auch dazu gekommen, dass ich es darstelle, was dabei entstanden ist. Ein Mandala soll dieses Bildnis der Dinge meines Lebens deshalb werden, weil ein solches von transzendenter Art ist. Es kann etwas darin eingesetzt und auch etwas daraus entnommen werden. Ist es auch etwas Gestaltetes, was das Wesen dieser Welt an sich tragen soll, so kann ein solches Mandala doch auch eine eigentliche Schale der Formen sein. Sie sind es, welche mich bedingen. Darum ist mir das so wichtig.

Ein solches Konstrukt soll die Gegebenheiten einer Welt, wie die unsrige eine ist, und ihrer Wirklichkeit, dem vorgegebenen Wandel der Dinge zugleich vor uns sichtbar in Zeit und Raum als Struktur, welche dem Willen und Geist eines Menschen entsprungen ist, offenbaren und auch wieder verbergen. Das alles soll offen zu Tage liegen und dabei dennoch so geborgen sein, als ob da nichts sein würde, was Unwissende interessieren kann.

Dieses Mandala möchte ich irgendwann als ein verbessertes Objekt herstellen. Derweil leite ich eine innere Schau meiner Dinge mit dem bereits bestehenden Material in die Wege. Das ist etwas, mit was ich gut klar zu kommen vermag. Ich richte es mir so ein, dass das auch wirklich gut zu mir passt.

Diesem Bildnis habe ich von vorneherein die Bezeichnung Mandala meines 'Herzens' oder meines 'Lebens' gegeben, weil es das Ziel für mich sein soll, dass es die Bedingungen meines Daseins für mich zu klären hilft. Ich möchte es da selbst zeichnen und anmalen, auf dass es einmal Form und Farbe erlangen wird. Dann soll es mir sichtbar vor Augen als ein lebendiges Abbild des mir Gegebenen erscheinen, wenn das endlich geschieht. Das wird ein persönliches Werk für mich sein, welches da entsteht. Es wird mir jene notwendige Kraft für dieses Leben verleihen, welche mir eh zuteil ist.

Bei einer vorläufigen Konstruktion davon habe ich dieses Mandala mit Worten geschildert, und mir so eine innerliche, also gedankliche wie auch ideelle Vorstellung davon gemacht. Dabei habe ich schon einige der Erfahrungen von mir umgesetzt, welche ich während meiner lange andauernden Phase der Rückbesinnung auf meine Güter in den letzten Jahren getätigt habe. Das habe ich so geschaut und einander zugeordnet. Auch während meines Studiums als Maschinenbauer in den Jahren von 2002 bis 2006 habe ich mir manches Wissen angeeignet, welches nicht unerheblich dafür sein würde. So besitze ich die Kraft, aber auch die Mittel, um es einmal zu erzeugen. Da kann ich jetzt also auch auf ein Grundwissen der 'Darstellenden Geometrie' getrost zurückgreifen. Dann, wenn ich dieses Gebilde darstellen, aufzeigen und ausstatten werde, wird mir das etwas weiterhelfen. Jene Darstellung dieses Werks soll so erfolgen, dass mein inneres Licht sich in diesem spiegeln wird. Was in meinem Leben schon vorgekommen ist und zu meinem Dasein auch mit Sicherheit noch immer dazugehört, soll dabei Beachtung finden. Alleine nur dann, wenn das alles gut berücksichtigt werden kann, was mich auch bisher schon ausgemacht hat, wird diese Zeichnung zurecht bestehen.

Dieses Mandala soll also einmal jenem, von mir im Leben praktizierten Prinzip in harmonischer Weise entsprechen. Es hat darum alleine nur jenen Anteil des Prozesses der Dinge zu beschreiben, welcher auch wirklich zu mir passt.

Es soll sich das alles an eine Wandung des mir Gegebenen schlüssig anfügen. Das Alles und ein Nichts sollen dabei richtig von mir bewertet werden. Ein Kraftschluss der Elementare würde dafür noch nicht ausreichen, um ein Bestehen als Kunstschaffender richtig zu erlernen. Auch eine Schlüssigkeit der Verbindungen und ihrer körperhaften Formen soll darum zu gewährleisten sein. Im Grunde gelte es, ein solches Bildnis, wie dieses Mandala eines ist, aus etwas Bekanntem zu fügen.

Da habe ich mir schon vieles davon versprochen, diese Zeichnung einmal herzustellen. Ich werde es wahrscheinlich bald schon in die Wege leiten, erste Versuche dazu zu tätigen. Ich möchte mich dafür vorbereiten, um sie endlich zu schöpfen. Das möchte ich so gerne tun. Ich mache das, damit es zeitnah geklärt werden kann, was das Prinzip meines Daseins ausmacht.

Schema - Bindu - der Punkt im Kontrast, CGP

Impuls

Das Mandala meines Lebens

Eine Zukunft des Menschen wird gegeben sein. Lässt sich so etwas aber auch wirklich betrachten, ja darstellerisch vorwegnehmen? - Etwas bedenke ich dazu. Mein Mandala stelle ich mir da einmal vor. Ich habe dabei auf vier grundsätzliche Dinge geachtet. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in einem Kosmos der Innenschau und Weltbetrachtung sollen da bei mir eine einzige Einheit bilden. Diese vier Blätter sollen der Grund für eine Wurzel sein, welche mir offenbar fest eingepflanzt ist.

Das wäre etwas, was von mir so mit Worten hier festgemacht werden soll, damit es einmal wahr werde. Es soll das Wesentliche sein, was mir etwas Gutes einbringt. Unterdessen bin ich selbst alleine nur als die Randlinie einer solchen Zeichnung, ihre Begrenzung zur Formgebung einer solchen Sache, zu verstehen. Diese bilde ich ab. Mit meinen Händen stelle ich die dementsprechenden Wege und Momente unterdessen gestisch dar. So bereite ich mich auf dieses Werk vor. Immanent ist es bereits schon bei mir vorhanden und wirkt sich auf meine derzeitigen Handlungen Sinn stiftend aus.

Also werde ich dieses Bildnis meines Daseins als ein Konstrukt zu erstellen wissen. Ein dazu benötigtes Vermögen leite ich nach und nach mit Zuhilfenahme der Methode der Sprachgestaltung selbst gewissenhaft für mich her. Ich weiß es, dass ich das leisten kann. Dazu bilde ich mich jetzt gerade selbst aus. Das mache ich, während ich meine Gedanken und Ideen zu diesem Dasein verbal reflektiere. Kein anderer außer mir hat einen solchen Zugang zu meinen Dingen erhalten. Also werde es auch ich sein, welcher hier gefragt ist, um das Eigentliche davon zu erzeugen. So etwas zu erfüllen kann alleine nur meine eigene Aufgabe sein.

Was habe ich unterdessen bei mir bedacht? - Ich glaube es, dass diese Beschreibung jener mir möglichen Dinge auch anderen Menschen gut liegen kann. Dann, wenn das alles hier Bestehende bereits richtig, von seinem Gehalt her gesehen, vervollständigt worden ist, wird das so möglich sein. Dann wird es vielleicht auch für Sie annehmbar sein, was ich da tue.

Also gehe ich zu Werke. Es soll sich da ein stabiles Konstrukt, bestehend aus Worten, von mir ausbilden lassen. Das wird ein trivialer Vorgang für einen Literaten wie mich sein. So entsteht etwas in einem Prozess aus Teilschritten. Eine Selbstfindung findet dabei statt. Ein Progress wird so möglich. Dank diesem kann ich mich getrost auf mein Eigentliches besinnen. Es wird mir dabei ersichtlich, was das ausmacht. Da stelle ich es dar. Das soll es aufzeigbar machen, wie diese Sprache nutzbringend zur Vorbereitung eines solchen Werkes eingesetzt werden kann. Mancher wahren Sache bin ich dabei schon selbst auf die Spur gekommen und habe sie für mich mit Worten dingfest gemacht.

Das ist so geschehen, als ich das dafür Erforderliche selbst benannt und wiederum aufgegriffen habe. Da habe ich es dann auch wirklich einmal so dargestellt, wie sich das gehört. Dank einer Einflechtung mancher weiteren Worte dazu ist es mir unterdessen gelungen, den eigentlichen Rahmen meiner Gedanken- und Ideenwelt etwas stärker zu beleuchten. Das hat meinem Wunsch nach der Erzeugung eines inneren Lichtes entsprochen. Ein solches habe ich zur Erhellung des mir Gegebenen benötigt. Es soll sich schließlich doch einmal ein leicht zu lesendes, aber in schlüssiger Weise ausgeführtes Textwerk hier ergeben.

Die Aufgabenstellung lautet dabei für mich auch weiterhin so, dass ich der richtigen Darstellung der Natur meiner eigenen Dinge zuarbeiten möchte. Während ich meine 'Freischreibstunden' zuvor sehr intensiv durchgeführt habe, ist da so manches entstanden, was nun vielleicht erst einmal einer eingehenden Klärung bedarf. Diese soll erfolgen. Dazu gehe ich darauf ein. Währenddem ich hieran gestalterisch tätig bin, möchte ich jedoch nicht über Gebühr jene Regeln missachten, welche uns Menschen als Konvention zurecht zugänglich geworden sind. Diese sollen wir einzuhalten wissen. Das Arbeiten an meinen Schriften möchte ich selbst weiterführen, ohne dass ich etwas Eigentliches über Gebühr damit verletze. Das, was mir an Werten und Ausgangsmaterialien dazu vorgegeben worden ist, erkenne ich als gegeben an und begnüge mich damit, wie diese sind. Aus diesen Mitteln schöpfe ich mein Gutes.

Um das, was ich innerhalb von diesem Schriftstück jetzt bereits an Vorhaben von mir angeführt habe, selbst ausreichend gut durchzuführen, möchte ich meine Mittel und Wege hinreichend genau bestimmen, welche mich zeitlebens schon bedingen. Diese Sache selbst zu leisten, soll mir weiterhelfen. Das stelle ich hiermit nun in Aussicht, dass ich mich dafür einsetze. Dann, wenn das ausreichend von mir geschafft sein wird, soll Ihnen meine Ausstattung für dieses Leben gewahr sein. Dann werden Sie es wahrscheinlich richtig zu erkennen wissen, was mir möglich ist und was das so nicht sein würde.

Eines werde ich dabei aber gewiss nicht festzustellen haben. Jene Fragestellung nach dem 'Grund der Dinge', welche da geschehen sind, soll zwar immerzu gegeben sein, aber dieser soll doch bereits hierfür festgestanden haben. Das Leben bedarf keiner solchen Essenz. Mehr als die 'Unterlage' würde ein Grund nicht sein. Alleine nur das kann er erwirken, dass wir einen Halt durch ihn erfahren werden. Es manifestiert sich zeitlebens eine jede vorkommende Sache von sich aus oder es würde sie nicht geben. Der Grund selbst wird aber von dieser verschieden sein. Wegen eines Grundes werden sich kaum etwas anderes als Plateaus, Gruben, Berge oder andere Strukturen manifestieren. Es soll der Grund sein, auf dem alles Lebendige aufbaut, aber alles Leben ist von diesem konsequent unabhängig geblieben oder hat sich eben im Laufe der Zeit davon unabhängig gemacht.

Das soll so wahr sein. Das Wesen der Dinge bleibt, was es ist. Es wird autark sein und auch so bestehen. Ein Grund wird keine Ursache, sondern der Halt der Wurzel einer Idee, Sache oder Form, welche zurecht lebendig genannt werden soll, sein. Diese kann sich bilden, dabei schöpft sie wahrscheinlich auch etwas vom Grund der Dinge ab. Was entstehen wird, das hat trotzdem bereits zu seinem Bestand gefunden. Aus dem Nichts heraus würde nichts entspringen. Ein Grund würde zudem nicht den ganzen Gehalt davon ausmachen, was uns Menschen als 'Seele' eingegeben ist. Dieser soll zwar da sein, vorkommen, bedingen und etwas ausmachen, aber das würde noch lange nicht alles sein, durch was ein Mensch besteht und sein Lebensglück bezieht.

Bezogen auf das von mir zu erstellende Mandala soll der Grund wie jene Metallplatte sein, auf der es eingeritzt werden kann. Diese ist eine Trägersubstanz, aber keineswegs wird die ganze Substanz des Bildnisses durch sie verkörpert. Mit dieser ist es durch seine Formgebung vereint, aber grundsätzlich wird das ja auch vereinbar mit ihr gewesen sein. Das geht doch, dass man etwas in eine Metallplatte mit einer Nadel einritzt. Es kann doch alleine nur so etwas auf diesem Grund dargestellt werden, für was sich die eingesetzten Materialien, Werkzeuge und angewandten Methoden eignen.

Der Prozess jener Erstellung dieses Mandalas wird das Leben von mir selbst als Idee oder gedanklicher Vorgang sein. Die Wege, welche ich dabei zu begehen wünsche, sollen manchen Kreislauf für mich ergeben. Das stelle ich mir so vor, weil es notwendig sein wird, das auf diese Weise zu tun, damit ich nicht untergehen würde müssen. Immer wieder bildet der Weg des Menschen in diesem Dasein wiederkehrende Strukturen aus. Alles fügt sich und erfüllt sich, wie mancher Dichter bereits zu früheren Zeiten schon zu sagen gewusst hat. So soll es auch bei mir sein. Auch mir soll einmal etwas gut gelingen. Ich möchte daran glauben, dass jene Sache, welche ich da einmal begonnen habe, auch wirklich vollzogen und vollendet werden kann.

In welcher Situation befinde ich mich gerade? - Das frage ich mich da. Und so bedenke ich mich jetzt. Dank dieser Art einer Vorbereitung auf die Erstellung jenes Mandalas ist nach und nach etwas bei mir ins Lot gekommen. Das soll für etwas Gutes stehen. Das ist es, was mich daran erfreut. Davon profitiere ich, weil ich dank dieser Errungenschaft jetzt endlich den ersten Kreis ziehen kann. All jene Eigenschaften dieses Bildnisses werden im Weiteren durch dieses Lot bedingt. Es macht die Dinge rund, es lassen sich auch weitere Elemente von nun an regelmäßig anordnen. So sollen diese auf eine Mitte ausgerichtet werden.

Die Elementare sind nun in einer regelmäßigen Weise anzuordnen. Das soll eine eigentliche Konzentrizität dieses Konstruktes ergeben. Somit wird es bestimmbar für mich, was ich da tun kann. Da soll alles in seiner wahren Proportion erscheinen. Dann würde es nicht länger verzerrt sein. Das wird endlich einmal eine gute Erfahrung einer solchen Konstruktionsweise für mich möglich machen.

Was kommen nun in den Gedanken bei mir für weitere Ideen auf? - Wie bereits zuvor gesagt, soll zur Darstellung meiner Dinge der nun nochmals zu erwähnende Sachverhalt gelten. Meine eigentliche Aufgabe für dieses Leben möchte ich einmal bestimmen und benennen. Darauf arbeite ich richtiggehend hin. Diese möchte ich auch in ihrer gegebenen Wertigkeit verstehen. Das Umfeld davon möchte ich auch dabei erkunden. Ich gehe darum weiter voran, auf dass ich diesem bald gewahr bin. Dann, wenn das wahr ist, so glaube ich es, wird es auch wirklich möglich sein, dass ich das schaffen kann.

Was ist also meine primäre Aufgabe? - Ich möchte es versuchen, im Alltag eine für mich geeignete Stellung bei den Menschen meines persönlichen und direkten Umfelds zu erlangen. Das soll mich mit reichhaltigen Eindrücken von diesem Dasein ausstatten. So werden mir wahrscheinlich jene Dinge bewusst, welche mich auch wirklich zeitlebens schon bedingt haben. Diese schaue ich mir genau an, wenn mir etwas dazu ersichtlich wird. Dazu bedarf ich einer, zuvor bereits kurz erwähnten Konvention für ein eigentlich gutartiges Verhalten von mir. Eine eigentlich übliche Vorgehensweise möchte ich selbst einzuhalten wissen.

So stellt sich mir das Gegebene nun dar. Also kann ich es erschauen. Dazu benötige ich die Kraft zu einer Konzentration auf das Eigentliche von mir. Eine richtiggehende Ordnung meiner Dinge und jene damit verbundene Ruhe strebe ich da für mich an. Sie will ich einmal ohne Schwierigkeit erreichen. Das mir Gegebene wird sich so einfinden, ohne dass das schwierig zu schaffen sein wird. Da wird es auch für mich dienlich sein, was ich da tue.

Das alles soll aber auch einige gesunde Begrenzungen aufweisen. Mich selbst würde ich nicht in diese Vorstellungswelt integrieren wollen, da ich bereits der Autor davon bin. Also komme ich schon hinreichend dabei vor und kann eine Entstehung davon direkt steuern. Das ist der wirkliche Umstand, welcher mir ein Dasein mit den Dingen meines Lebens ermöglichen soll. Alles das hier Beschriebene möchte ich einander zuordnen und richtig zu gewichten wissen. Danach soll mich dieser Fundus bei meinem Werkschaffen nachhaltig ausstatten.

Ich befinde mich auf einem Weg hin zur Findung eigentlicher Argumente für einen Erhalt dieses Daseins. Eine Bereinigung der von mir selbst durchzuführenden Handlungen und eine anschließende Verbesserung meiner eigenen Dinge soll da in selbstbestimmter Weise stattfinden dürfen. Da trage ich dank einer eigenen, aktiv bestimmten Ausrichtung etwas dazu bei. Ich mache das, damit mir etwas gelingen kann. Und auch hierbei sollte es wiederum nichts anderes als eine Zurückhaltung von mir sein, welche mir die eigentliche Stärke meiner Person verleihen wird. So haben diese Dinge, wie ich sie für mich einzurichten wünsche, endlich einen Sinn erhalten.

Dokumentation

Einsicht gewinnen

Ich stehe zu mir selbst, während ich dieses Wiki ausgestalte. Unterstützt werde ich dabei durch eine Schau jener für mich vorgegebenen Dinge, welche ich freimütig benenne. Da finde ich zu Wort. Dementsprechend bildet sich bei mir manche Eigenschaft klar vernehmbar aus. Das möchte ich nun untersuchen, wie meine Dinge nach dieser erfolgten Ausrichtung bei mir vorkommen. Ich erkenne deren lotrechte Form dabei getreulich an, richte mich auch weiterhin auf sie aus. Ja, ich setze diese einfach voraus. Der konzentrische Aufbau jener an mir wirksamen Elemente wird mir dabei gewahr. Das ist als erster Anfang für das Vorhaben von mir schon ganz gut, wie ich finde.

Wie gestaltet sich nun dieses Bildnis im Weiteren aus? - Ich möchte das eigentliche Werken zur Darstellung meiner Dinge so handhaben, dass ein für diese geeignetes Maß eingestellt werden kann. Zuallererst aber soll die Ausrichtung auf das Lot gewährleistet sein. Eine Einhaltung der wirklichen Proportionalität all dieser Elemente soll so gegeben sein.

Da habe ich mich im weiteren Verlauf der Erkundung dieser Sachverhalte zuerst einmal auf die Suche nach einem zu mir selbst passenden Maßstab begeben. Einen solchen hat man mir dann auch einmal netter Weise an der damaligen Arbeitsstätte mitgeteilt. Eine Mitarbeiterin, selbst ihrem Stand nach eine Kunsterzieherin hat diesen zur Findung echter Proportionen für maßgeblich erklärt und mir aufgezeigt. Das ist ein guter Dienst von ihr gewesen. Ich habe ihn allein nur um die dritte Dimension des Raumes in äquivalenter Weise erweitern müssen, um auch wirklich selbst zufrieden damit zu sein. Doch das ist einfach gewesen. Ich lege mich immer wieder darauf fest, diesen Maßstab selbst einzuhalten. Er lautet schlicht '1: 1: 1 = 100 %'. Für mich ist es der richtige. Er stellt das Ganze in seiner wirklich gegebenen, extensiven Proportion als Objekt mit Räumlichkeit dar. Ihm getreu richte ich meine Dinge nun nach und nach ein oder leite sie von diesem ab. Dabei habe ich den Moment nicht aus den Augen gelassen, zu dem diese Dinge erschienen sind.

Ich habe es nicht versucht, nach einem Maß für meine eigenen Dinge zu suchen, ohne mich an das Gebot einer eigentlichen Bewahrung jener gültigen Ordnung dieser Dinge zu halten. Dieser bin ich zugeneigt. Sie habe ich für mich vormals zur eigentlichen Intention bestimmt und anerkannt. Jene dazu erscheinende Kraft bewirkt eine Erhaltung des Gegebenen in einer nachhaltigen Weise. Das setzt gewisse Möglichkeiten frei, sodass sich alles harmonisch auswirken kann.

Betrachten wir nun das Gegebene. Da ist etwas offen geblieben, kann gestaltet werden und möchte auch erscheinen. Da scheint es mir sinnvoll zu sein, dem nicht ohne Grund im Wege zu stehen. Also führe ich es zuweilen aus. Bei einer eigentlichen Darstellung meiner Dinge bekenne ich mich dazu, wie der Sachverhalt wirklich gerade gegeben ist, und füge mich in diesen ein. Das hilft mir etwas dabei, mich entsprechend der eigentlichen Harmonie des Vorkommenden zu orientieren. Diese erscheint in einfacher Weise. Jedes Elementar dieser Welt profitiert von ihr durch Ruhe. Dadurch wird alles schön.

So erkenne ich eine prinzipielle Gleichwertigkeit des Ganzen an. Das zuvor Beschriebene ist der Grund, wegen dem ich das mir Bekannte fortwährend genau so belassen habe, wie es bereits für mich gegeben ist. Ich habe das Vorhandene gefügt, ohne es irgendwie in Form dabei zu pressen, anderswie zu zerquetschen oder langzuziehen. Das geschehe so, auf dass es erhalten bleiben kann, wie es von sich aus ist.

Damit beginnt ein Erkenntnisprozess. Haben diese Dinge mir erst einmal ihren wahren Sinn aufgezeigt, so wird deren Zweck mir wahrscheinlich auch gewahr. Auch für andere Menschen kann dieser bald schon ersichtlich sein, glaube ich. Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, so etwas sprachlich aufzubereiten. Schließlich sind doch jene diese Dinge betreffenden Sachverhalte etwas umfangreicher Natur. Dazu soll mir die Sprachgestaltung als Methode der Verschriftung dieser Dinge dienen. Das leistet sie gut, wie ich finde. Meine Gedanken und Ideen dazu kann ich so zum Ausdruck bringen. Diese kann ich einfach an den betreffenden Stellen meiner Texte einsetzen. Allein nur das, was mir selbst wichtig genug dazu erscheint, bereite ich mit meinem Werk auf.

Eine aufrechte Haltung in Charakterfragen möchte ich für mich bestimmen. Das zu tun ist eine einfache Sache, aber sie wird dennoch so notwendig sein. Bei der Bewahrung jener mir vorgegebenen Dinge habe ich doch schließlich schon manches Mal ein eigentliches Glück für mich ausgemacht.

Damit schließe ich nun diese kleine Ausarbeitung zum Lebenszweck von mir ab. Möchte diese nicht gänzlich unbeachtet bleiben oder einfach so ungehört verhallen. Ich denke, dass etwas mit Substanz hier vorzufinden ist.

Besonders ich habe ihr gerecht zu sein, da ich sie ja auch einmal selbst erstellt habe. Es sei mir eine berechtigter Weise vorkommende Pflicht, das zu tun. Ich möchte dabei demjenigen Guten an meinen Dingen gerecht sein, was von mir zurecht als wahr, gut und richtig anerkannt wird. Natürlich braucht das keine allgemeine Form eines Lebenszwecks zu sein, was ich hier beschreibe. Aber ich habe es tatsächlich bei mir gedacht, dass ein Mensch gut daran tun wird, wenn er sich durch die Stellung einer eigentlichen Aufgabe in die Pflicht nimmt. Ein Mensch, welcher damit zu bestehen versucht, solche Erfordernisse selbst zu erfüllen, wird kein verkehrter sein.

Lernen soll man etwas, was auch sonst gut zu gebrauchen sein wird, wenn man eine solche Struktur einhält.

Das Gegebene soll zu bewahren sein.

Stillleben, Aquarell, Tusche und Wachsfarbe

Idee

Den eigenen Heilsgedanken kennen

Der Dienst an Gott und seinen Dienern ist von Bedeutung für mein eigenes Dasein als Mensch auf der Erde in diesem Leben. Ich verneige mich ehrfürchtig vor dem Herrn und vor seinen Dienern. Ich lasse ab von meinem Ansinnen und ergebe mich ganz dem Höchsten. Dabei gebe ich ihm Speise, besser als die, welche ich esse, und Getränk, besser als das, welches ich trinke. Ich wasche ihm die Füße und schweige in seiner Gegenwart. Ich trockne seine Füße ab und bewahre mein Schweigen. Ich entsage dem Genuss. Ich entsage der Freiheit dabei.

Dokumentation

Ein Fortgang der Dinge

Wie geht es nun mit mir weiter? - Ich möchte gerne als ein bildender Künstler tätig sein. Dabei arbeite ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln etwas Eigenes aus. Das dabei geschaffene Gut möchte ich hernach zur Gänze auch in intellektueller Hinsicht erfassen. Darum gestalte ich solche einfachen Werke. Das dabei Erkannte möchte ich wiederum in weitere Werke einsetzen, auf dass sich etwas ergibt. Das tue ich bereits schon seit geraumer Zeit so. Ich setze diesen Weg einer Bildung von Werken fort, auch wenn das bisher nicht überall gerne gesehen worden ist, da ich ohne Lohn dafür zu erhalten so etwas sehr Aufwendiges schaffe.

Was macht mich als Mensch aus? - Es ist mir einstmals etwas in die Wiege gelegt worden, was ich noch immer als mein Eigentum betrachte. Das macht mich aus, dass ich mir das bewahrt habe. Dank dieser Sache bestehe ich bis heute auf meine eigene Weise. Diese gehört zu mir, so als ob es da keinen eigentlichen Unterschied zwischen mir und diesem Objekt gegeben hat. Ich habe das jedoch noch nicht abschließend erkannt, was das für ein Gegenstand ist, der mich bis heute so stark prägt. Aber ich bin ihm bereits etwas auf der Spur. Ich denke, dass ich diesen bereits als Kind besessen habe.

Das kann durchaus ein Schnuller oder eine Rassel sein, was mir einmal so gut gefallen hat als Kleinkind. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich damals eigenes Spielzeug bekommen habe. Und dieses habe ich zuweilen auch vehement verteidigt, wie man mir später in meinem Leben erzählt hat.

Vielleicht sind das auch einfach nur ein paar Holzklötze an einem Stück Draht gewesen, welche man damals an meinem Bettgestell festgemacht hat. Davon gibt es jedenfalls irgendein Foto, auf welchem diese zu sehen sind.

Man hat diese Klötze am Draht verschieben können. An solchen Dingen werde ich wohl mit die ersten meiner Handgriffe überhaupt geschult haben. Und Hände sind für mich bis heute sehr wichtig geblieben.

Ich tue auch heute noch etwas Gutes für meine eigenen Hände. Das ruhige und ordentliche Schreiben eigener Texte mit Zuhilfenahme der Tastatur am PC ist da so etwas, was dieses Bestreben auch heutzutage noch bei mir erfüllt. Auch das Malen mit Stiften oder Pinseln macht mir in dieser Hinsicht Freude.

Vor allem habe ich eine eigentliche Lust dazu behalten, mit meiner Arbeit etwas zu leisten, was mir gefällt.