Ausarbeitung

Gedanke

Zur Kenntnisnahme

Die Geschichte eines Menschen kann mit Worten aufgeschrieben und auch mit Worten nacherzählt werden. Solche Worte würden sich jedoch nicht einfach so bei uns einfinden. Man wird sie einmal vorbereiten müssen, wenn es etwas Gutes werden soll, was zurecht über uns zu erzählen wäre.

Schwäne, farblich verfremdetes CGP

Dokumentation

Zur Sache

Ein eigentlicher Erfolg möchte vernommen werden. Was gut gelungen ist, das gehört benannt. So glaubt der Autor Schneider es. Das soll wahr sein und so soll es auch zu Gehör kommen.

Der Umstand, dass Schneider seine Texte idealistisch verfasst und von einer bereits gut gelungenen Umsetzung des Gegebenen ausgeht, hat seine Ursache darin gefunden, dass er seine Schriften allein nur ungern andauernd umstellen möchte. Zudem wird ein Idealzustand doch dazu verwendet werden können, um an diesen zu erinnern. Da wird man einen solchen Sachverhalt gerne erkennen, bestimmen und aufgreifen. Das soll bei der Verrichtung der eigentlichen Aufgabenstellung dienlich sein.

Den Kritikpunkt, dass das alles noch überhaupt nicht verwirklicht sein würde, betrachtet er als gerechtfertigt. Das erkennt der Autor an. Es soll aber auszuschließen sein, dass man deswegen in eine Hektik verfällt und all das Gegebene somit über den Haufen wirft.

Gut Ding will Weile haben. So wird auch für diese Sache das rechte Maß an Geduld gefordert sein. Ohne sie anzuwenden, würde es nicht gut möglich sein, die bereits bestehenden Textwerke zu beachten. Jene in ihnen enthaltenen Aussagen haben es in sich und müssen erst einmal erkannt werden. Dazu nimmt sich Schneider seine Werke wieder und wieder zur Brust und geht mit diesen um. Dazu liest er sie, dazu hört er sie sich an.

Es würde nicht immer leichtfallen, dem Ablauf der eigenen Worte gerecht zu sein. Damit wären ja auch Handlungen verbunden. Solche beruhen in der Regel auf eigenen Gewohnheiten. Sie muss man erst einmal auffinden, annehmen und zulassen, ehe ein gangbarer Weg uns dafür bekannt sein kann.

Meditation

Ausarbeitung zum Lebenszweck

Der Lebenszweck von mir ist eine Sache, welche ich nicht der eigenen Individualität oder einer anderen zufälligen Form überlassen möchte. Vielmehr soll er feststehen, ganz gleich auf welche Weise ich meine Dinge bisher ausgeführt habe. Ein Zweck des Lebens besteht im Erfüllen jener an mich gestellten Aufgabe. Eine solche stellt sich jeder Mensch einmal im Leben. Er braucht sich dazu allein nur an sie zu erinnern. So mache auch ich das. Da kommt die Welt ins Lot, wenn das wahr geworden ist. Ich finde, man soll das alles tun, was dafür erforderlich sein wird. Eines solchen Lotes wird eine Welt, wie die unsrige eine ist, doch grundsätzlich bedürfen.

Mit meinen Texten schaffe ich mir Abbilder jener Gedanken und Ideen, welche mich auch bisher schon ausgemacht haben. Solche besammle ich und werte sie aus. Da wird mir manches zu meinem Dasein gewahr. Was ich davon bereits in Erfahrung gebracht habe, das schreibe ich mir genauso gerne auf. Da erfahren die Gedanken und Ideen von mir ihre Kongruenz zu deren Auswertung. Manches davon frischt sich so bei mir auf.

Da habe ich meine Gedanken- und Ideenwelt mit Worten ausgeführt und es mir zur Aufgabe gemacht, etwas davon zu vereinheitlichen. Das soll möglich sein. Ich glaube, dass das geht. Das soll auch zu einem Erfolg von mir führen. Da stelle ich den Bestand des mir Eingegebenen dar, führe an diesem die Gewichtungen der Aussagen durch und erhalte dadurch schließlich ein Regulativ für mich, welches mich fürs weitere Dasein ausstatten und festigen soll. Dadurch erfährt mein Werk seine Bedeutung für mein Leben.

Ich bin bisher nicht davon ausgegangen, dass ich mehr zu tun brauche, als das Triviale des Gegebenen richtig darzustellen. Es ist wie eine Hülse aufzufassen und enthält den wahren Keim des Guten. Von diesem wäre es getrennt zu verstehen, es dient geradezu zu dessen Schutz. Da bräuchte der Grund des Lebens nicht aufgezeigt und auch nicht benannt zu werden, weil er implizit vorgekommen ist. Er wäre also zu erahnen. Da führe ich meine Überlegungen zu meinem Dasein durch. Meine Werke geben es wieder. Da ist es mir bald klar geworden, was daran gut ist.

Das Lot wäre da bereits ein Teilaspekt der Konstruktion davon, was wahr sein und richtig benannt werden kann. Es ist auch ein Merkmal jenes Mandalas, welches ich einmal zu meiner eigenen Freude erzeugen möchte. Es möchte ich mir vor Augen führen, damit ich einen Bezug dazu finde. Gemeinsam mit den anderen Schriften, der aus Bildern und Musikalien bestehenden Werkschau und einer Darstellung meiner Auffassung vom Dasein als Mensch wird mich das wahrscheinlich etwas stabilisieren können. Davon erhoffe ich mir durchweg etwas Gutes, dass ich mich mit meinem eigenen Leben auseinandersetze. Dieses Dasein, wie es für mich wahr ist, hat seine Eigenschaften. Da kennzeichne ich manches davon und bringe es in meiner Kartei 'Baukasten' an.

Um nun jene Aufgabe, welche das Leben an mich stellt, wirklich aufzufinden, muss ich bereit dazu sein, mich nach ihr umzuschauen. Da möchte ich mich an sie erinnern können, wann immer mir etwas davon gewahr wird. Das soll jeweils eine kurze Phase der Besinnung auf mein Menschendasein bei mir einleiten. Mit ihm ist so manches fest verbunden, was ich für mich bestimmt habe.

Manches davon gehe ich klar strukturiert an und weiß damit umzugehen. Anderes hat bei mir jedoch noch immer für ein Übermaß an Gedanken gesorgt. Da habe ich es nicht einfach abstellen können, was mich ausgemacht hat. Unruhigen Geistes bin ich zuweilen schon gewesen und habe das gar nicht gut gefunden.

Als Gegengewicht zur bei mir fehlenden inneren Ruhe habe ich die Entfaltung und Ordnung solcher Kräfte für mich erwählt. Da mache ich meine Stärke aus und kann sie anbringen. So wird das mir zuteil gewordene Übermaß an Energien etwas aufgelöst. Freilich lädt mich das wegen der daraus resultierenden Leistungsaufnahme auch wieder mit solchen auf. Da wird es wahr sein, dass sich das halt noch bei mir einpendeln muss. Ohne eine Rast und Ruhe zu erfahren, werde ich in Flammen aufgehen. Aber ohne Flamme und Glut werde ich in ein eigentliches Nichts versinken. Dann würde es mich nicht mehr geben.

All diese Betrachtungsarten haben ihre Tücken. Sie resultieren aus den sprachlichen Gewohnheiten von mir, aber auch aus den Eigenheiten meiner Sprache. Da ich keine Linguistik betreiben möchte, befasse ich mich gerne mit etwas anderem. Da fällt dieser Gedanke herab und verbleibt ohne weitere Beachtung zu finden. Das möchte hart wirken, aber es gehört gerade so gesagt.

Dokumentation

Ein bildnerischer Ansatz

Das Lot stattet ein bildnerisches Werk mit regulären Formen aus, weil es Abstände klar definiert. Da können diese einheitlich gestaltet werden. Mancher Kreis erhält so seine Mitte. Auf ihr beruht auch das Geheimnis eines solchen Regulativs für das Mandala sowie für das Yantra. Da können Formen entstehen, die als Ornamente gestaltet werden, und doch eine gemeinsame Mitte haben. Der Blick des Menschen auf ein solchermaßen geordnet hergestelltes Bildnis wird davon leicht zu vexieren sein. Da gerät der Mensch in dessen Bann und kann seine dabei erfahrene mentale Kraft verspüren.

Das Lot wäre das anfänglich zu bestimmende Merkmal eines solchen Objektes. Es ist eine Fluchtlinie, die senkrecht zum Blatt steht und durch die Mitte des zu gestaltenden Einen führt. Da hat es keine Darstellung erhalten, ist aber das die Sache einende Etwas. Als solches stellt sie den Anfangspunkt und den Endpunkt der Erzeugung eines solchermaßen gefertigten Objekts dar. Da wird es durch eine Konstruktion erzeugt. Allerhand Mittel setzt man dazu ein. Messtechnisch wird es interessant sein, wie genau der Zeichner ein solches Werk konstruiert. Da erkenne man die Handlungsweise und bestimme deren Abfolge.

Folgende Fragestellung wird dabei besonders wichtig sein.

  • Sind die anfängliche Fluchtlinie (das Lot) und die abschließende Fluchtlinie (das Lot) miteinander identisch bzw. wie stark weichen sie voneinander ab?

Somit besteht da bereits ein Teilaspekt der Konstruktionsweise jenes Mandalas, welches ich einmal erzeugen möchte. Es will ich mir dann vor Augen führen können.

Gedanke

Eine Struktur ist etwas Wiederkehrendes. Wegen dieser Eigenschaft ist sie einem Fraktal vergleichbar.

Impuls

Eine Innenschau

Ich gehe meinen Weg. Einen solchen kenne ich gut. Dabei werde ich meine innere Haltung aufrechterhalten, weil sie mir die Ausrichtung meines Geistes ermöglicht hat. Dank dieses Sachverhalts komme ich immer wieder erneut zu mir und finde mich ein. Da geht es mir gut damit.

Doch jetzt habe ich wiederum in mich zu gehen, weil ich es erkannt habe, was das mit mir macht. Ich stabilisiere mich einfach dadurch. Dabei halte ich inne, was mir wirklich eingegeben ist. So etwas nehme ich gerne an mir wahr, weil es die Substanz davon verkörpert, was mein Lebensglück bedeutet. Da bin ich frei von allem, habe etwas für mich, was ich als den Geist bezeichne, und bleibe doch losgelöst von allen Anhaftungen, weil außer dieser Ausrichtung von mir nichts bei mir vorhanden ist, was ich zu steuern versuche. Da vergesse ich all das Leidvolle meines Daseins und finde zu meiner Tugend in der Gegenwart des aktuellen Moments.

So kann ich von allem anderen ablassen. Dabei kommt eines zum anderen und ich werde klar. Manches kann ich darum sogleich auffassen und dem mir Bekannten zuordnen. Da finde ich Lösungen für meine Aufgabenstellungen, ohne großartig etwas überlegen zu müssen. Es fügt sich das Gegebene bei mir. Zugleich bleibt das alles so, wie es bereits gegeben ist. Aber es geht ja auch damit weiter. Dann, wenn der geeignete Zeitpunkt und der richtige Ort dafür gefunden worden sind, um solche Dinge anzubringen, mache ich das auch. Somit wird mir wahrscheinlich etwas möglich sein.

Ich baue also auf die für mich gültige Sache. Dabei bin ich gänzlich ich selbst. Damit habe ich mich identifiziert. Was nicht dazugepasst hat, das gebe ich auf. So fällt manches von mir ab. Es findet erstmal keine weitere Beachtung. Was mir da noch vom Guten verblieben ist, das soll mir auch wirklich fürs Leben weiterhelfen können. Da greife ich es auf und mache etwas damit. Manches entsteht so. Dabei finde ich erneut zu mir zurück.

Auf die Weise erkunde ich im Alltag manches Gebiet. Ich favorisiere dafür einen unverkürzten Weg. Auf einem solchen wandle ich durch die Gefilde der Welt. Freilich wird das die kleinere Welt meines eigenen Kosmos sein. Es ist eben gerade nicht der gesamte Erdkreis gewesen, was ich durchwandert habe. Mir genügt das Fleckchen hier.

Da erinnert es sich mir mit einem Mal, was mir zu eigen ist. Jene von mir zu Vorzeiten bestimmte Aufgabe möchte ich auch weiterhin beständig erfüllen. Da gewahre ich meine moralische Konstellation und bessere sie auf. Davon verspreche ich mir etwas. Das soll einen Progress meiner Dinge einleiten, dass ich Einfluss darauf nehme, wie der innere Prozess bei mir stattfindet. Das alles soll ein einfacher Vorgang sein, wie er im Leben eines Menschen eben manchmal vorkommt. Das kann ich so mit Worten ausführen, weil es denjenigen Dingen entspricht, welche mir eingegeben sind. Da führe ich es nahezu auf die gleiche Weise einmal durch. Derweil gedeihen meine Dinge. Manches ist mir so auch erwachsen, an was ich zuvor nicht gedacht habe.

Ich denke manchmal noch daran, wie es früher bei mir gewesen ist. Was hat mein Dasein damals ausgemacht? - Froh bin ich da inzwischen über manche Wandlung davon. Das, was in den früheren Jahren meines Lebens stattgefunden hat, ist nicht allein nur gut für mich gewesen.

In der jüngeren Zeit habe ich vieles endlich für mich einrichten können. Dabei sind inzwischen solche Dinge bei mir entstanden, welche ich auch wirklich zur Erledigung meiner eigentlichen Aufgaben gebrauchen kann. Meine Basis wird derweil stabiler, ich baue sie noch immer weiter aus. Auf ihr aufbauend möchte ich das Weitere von mir einmal erstellen.

Eine Fragestellung verbleibt. Was bedingt mich in meinem Dasein? - Darüber denke ich manchmal nach. Ich suche nach einer Antwort darauf. Manches kommt mir dazu ein, was ich zu prüfen habe. Etwas davon möchte ich mir bewahren, damit auch ich ein Bisschen Substanz für mich behalte. Das bringt mich mittlerweile dazu, nicht allein nur von meinen Dingen zu schreiben, wie sie geartet sind, sondern auch eine bildhafte Darstellung meiner Vorgabe für das Leben vorzubereiten und einzurichten. Mit einem solchen Gegenstand möchte ich umgehen. Manche Heilwirkung verspreche ich mir davon. Ich nenne ihn das Mandala 'meines Herzens' oder 'meines Lebens'. Das bedeutet mir viel.

Gedanke

Vorbereitung

In sprachlich-abstrakter Form ist das Schema meines Daseins bereits von mir als ein eigenes Wiki verkörpert worden. Ich habe mich schon seit längerem auf dieses Thema vorbereitet. Das dort Vorhandene braucht allein nur als Modell ausgeformt zu werden, sodass es sichtbar wird. Die Prinzipien der Darstellung einer solchen Sache halte ich derweil einfach. So kann etwas in klarer Weise vernommen werden.

Wie geht das vonstatten? Was für ein Bild des Wesens meiner Dinge mache ich mir da? - Ich glaube, dass das eigene Dasein als ein Konstrukt, ja als ein System bestehend aus Sphären und deren Bezügen darstellbar ist.

Was sich unterscheiden lässt, das sollen alles Potentialdifferenzen sein. Genau auf die Weise, wie jene auch wirklich vorkommen, möchte ich sie in einem solchen Schema bildhaft darstellen. Ein entstandenes Werk darf ruhig zuerst einmal skizzenhaft ausgeführt werden. Da wäre es dann aber bereits etwas Feststehendes, was verwertet werden kann. Mit einer solchen Struktur, dargestellt etwa auf einem weißen Blatt Papier, kann man dann endlich umgehen.

Da wird man anhand von ihr etwas erarbeiten können, was damit im Zusammenhang steht, wie uns die Dinge vorkommen. Unterdessen soll das wahre Werk in Etappen entstehen. Auf der Basis einer Schau meines bisherigen Wirkens baue ich es auf.

Ich bereite mich noch immer darauf vor, es einmal zu erstellen. Gut Ding will eben etwas Weile haben. Doch ich komme damit voran, meine Dinge sprachlich aufzustellen. Dabei kommt jetzt schon eines zum anderen und ergänzt sich.

Das beglückt mich. Auch bisher schon habe ich manche Erfahrung mit dem Schöpfen solcher Werke gesammelt. Mal bildet es sich leicht in meinen Händen, mal bildet es mich etwas aus, wenn ich schöpferisch an einer solchen Sache tätig bin. Das ist zuweilen wie ein Wechselspiel. Es gestaltet sich dabei etwas mit Substanz vor meinen Augen aus, was auch eine gewisse Eigenschaft an sich trägt oder eine solche aus sich hervorbringt, welche wiederum mich bedingt.

Idee

Ein Dasein als Mensch

Es bedeutet mir etwas, dass ich mit meinem Leben und Dasein klarkomme. Ich bilde zur Vorbereitung darauf ein einem Mandala ähnliches Bildnis und bezeichne dieses auch so mit Worten. In einem eigens dazu verfassten Wiki habe ich es eingehend beschrieben. Damit verbinde ich die Möglichkeit zur Gewinnung von einer eigentlichen Stärke meiner Person. Für mich soll das etwas Gutes möglich machen, dass ich meine innere Schau bebildert habe. Das teile ich mit anderen Menschen. So ist es auch dazu gekommen, dass ich es darstelle, was dabei entstanden ist. Ein Mandala soll das Bildnis der Dinge meines Lebens deshalb werden, weil ein solches von transzendenter Art ist. Es kann etwas darin eingesetzt und auch etwas daraus entnommen werden. Ist es auch etwas Gestaltetes, was das Wesen der Welt an sich tragen soll, so kann ein solches Mandala doch auch eine Schale der Formen sein. Sie sind es, welche mich bedingen. Darum ist mir das so wichtig.

Ein solches Konstrukt soll die Gegebenheiten einer Welt, wie die unsrige eine ist, und ihrer Wirklichkeit, dem vorgegebenen Wandel der Dinge zugleich vor uns sichtbar in Zeit und Raum als Struktur, welche dem Willen und Geist eines Menschen entsprungen ist, offenbaren und auch wieder verbergen. Das alles soll offen zu Tage liegen und dabei dennoch so geborgen sein, als ob da nichts sein würde, was Unwissende interessieren kann.

Das Mandala möchte ich irgendwann als ein verbessertes Objekt herstellen. Derweil leite ich eine innere Schau meiner Dinge mit dem bereits bestehenden Material in die Wege. Das ist etwas, mit was ich klarzukommen vermag. Ich richte es mir so ein, dass das auch wirklich zu mir passt.

Diesem Bildnis habe ich von vorneherein die Bezeichnung Mandala meines 'Herzens' oder meines 'Lebens' gegeben, weil es das Ziel für mich sein soll, dass es die Bedingungen meines Daseins für mich zu klären hilft. Ich möchte es da zeichnen und anmalen, auf dass es einmal Form und Farbe erlangen wird. Dann soll es mir sichtbar vor Augen als ein lebendiges Abbild des mir Gegebenen erscheinen, wenn das endlich geschieht. Das wird ein persönliches Werk für mich sein, welches da entsteht. Es wird mir jene notwendige Kraft für das Leben verleihen, welche mir eh zuteil ist.

Bei einer vorläufigen Konstruktion davon habe ich das Mandala mit Worten geschildert und mir so eine innerliche, also gedankliche wie auch ideelle Vorstellung davon gemacht. Dabei habe ich schon einige der Erfahrungen von mir umgesetzt, welche ich während meiner langen Phase der Rückbesinnung auf meine Güter in den letzten Jahren getätigt habe. Das habe ich so geschaut und einander zugeordnet. Auch während meines Studiums als Maschinenbauer in den Jahren von 2002 bis 2006 habe ich mir manches Wissen angeeignet, welches nicht unerheblich dafür sein würde. So besitze ich die Kraft, aber auch die Mittel, um es einmal zu erzeugen. Da kann ich jetzt also auch auf ein Grundwissen der 'Darstellenden Geometrie' getrost zurückgreifen. Dann, wenn ich dieses Gebilde darstellen, aufzeigen und ausstatten werde, wird mir das etwas weiterhelfen. Jene Darstellung des Werks soll so erfolgen, dass mein inneres Licht sich in ihm spiegeln wird. Was in meinem Leben schon vorgekommen ist und zu meinem Dasein auch mit Sicherheit noch immer dazugehört, soll dabei Beachtung finden. Allein nur dann, wenn das alles gut berücksichtigt werden kann, was mich auch bisher schon ausgemacht hat, wird die Zeichnung zurecht bestehen.

Das Mandala soll also einmal jenem, von mir im Leben praktizierten Prinzip in harmonischer Weise entsprechen. Es hat darum allein nur jenen Anteil des Prozesses der Dinge zu beschreiben, welcher auch wirklich zu mir passt.

Es soll sich das alles an eine Wandung des mir Gegebenen schlüssig anfügen. Das Alles und ein Nichts sollen dabei richtig von mir bewertet werden. Ein Kraftschluss der Elementare würde dafür noch nicht ausreichen, um ein Bestehen als Kunstschaffender richtig zu erlernen. Auch eine Schlüssigkeit der Verbindungen und ihrer körperhaften Formen soll darum zu gewährleisten sein. Im Grunde gelte es, ein solches Bildnis, wie das Mandala eines ist, aus etwas Bekanntem zu fügen.

Da habe ich mir schon vieles davon versprochen, die Zeichnung einmal herzustellen. Ich werde es wahrscheinlich bald schon in die Wege leiten, erste Versuche dazu zu tätigen. Ich möchte mich dafür vorbereiten, um sie endlich zu schöpfen. Das möchte ich so gerne tun. Ich mache das, damit es zeitnah geklärt werden kann, was das Prinzip meines Daseins ausmacht.

Schema - Bindu - der Punkt im Kontrast, CGP

Impuls

Das Mandala meines Lebens

Eine Zukunft des Menschen wird gegeben sein. Lässt sich so etwas aber auch wirklich betrachten, ja darstellerisch vorwegnehmen? - Etwas bedenke ich dazu. Mein Mandala stelle ich mir da einmal vor. Ich habe dabei auf vier grundsätzliche Dinge geachtet. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in einem Kosmos der Innenschau und Weltbetrachtung sollen da bei mir eine einzige Einheit bilden. Die vier Blätter sollen der Grund für eine Wurzel sein, welche mir offenbar fest eingepflanzt ist.

Das wäre etwas, was von mir so mit Worten hier festgemacht werden soll, damit es einmal wahr werde. Es soll das Wesentliche sein, was mir etwas Gutes einbringt. Unterdessen bin ich allein nur als die Randlinie einer solchen Zeichnung, ihre Begrenzung zur Formgebung einer solchen Sache, zu verstehen. Sie bilde ich ab. Mit meinen Händen stelle ich die dementsprechenden Wege und Momente unterdessen gestisch dar. So bereite ich mich auf das Werk vor. Immanent ist es schon bei mir vorhanden und wirkt sich auf meine derzeitigen Handlungen sinnstiftend aus.

Also werde ich das Bildnis meines Daseins als ein Konstrukt zu erstellen wissen. Ein dazu benötigtes Vermögen leite ich nach und nach mit Zuhilfenahme der Methode der Sprachgestaltung gewissenhaft für mich her. Ich weiß es, dass ich das leisten kann. Dazu bilde ich mich jetzt gerade aus. Das mache ich, während ich meine Gedanken und Ideen zum Dasein verbal reflektiere. Kein anderer außer mir hat einen solchen Zugang zu meinen Dingen erhalten. Also werde es auch ich sein, welcher hier gefragt ist, um das Eigentliche davon zu erzeugen. So etwas zu erfüllen kann allein nur meine eigene Aufgabe sein.

Was habe ich unterdessen bei mir bedacht? - Ich glaube es, dass die Beschreibung jener mir möglichen Dinge auch anderen Menschen gut liegen kann. Dann, wenn das alles hier Bestehende bereits richtig, von seinem Gehalt gesehen, vervollständigt worden ist, wird das so möglich sein. Dann wird es vielleicht auch für Sie annehmbar sein, was ich da tue.

Also gehe ich zu Werk. Es soll sich da ein stabiles Konstrukt, bestehend aus Worten, von mir ausbilden lassen. Das wird ein trivialer Vorgang für einen Literaten wie mich sein. So entsteht etwas in einem Prozess aus Teilschritten. Eine Selbstfindung findet dabei statt. Ein Progress wird so möglich. Dank ihm kann ich mich getrost auf mein Eigentliches besinnen. Es wird mir dabei ersichtlich, was das ausmacht. Da stelle ich es dar. Das soll es aufzeigen, wie die Sprache nutzbringend zur Vorbereitung eines solchen Werkes eingesetzt werden kann. Mancher wahren Sache bin ich dabei schon auf die Spur gekommen und habe sie für mich mit Worten dingfest gemacht.

Das ist so geschehen, als ich das dafür Erforderliche benannt und wiederum aufgegriffen habe. Da habe ich es dann auch wirklich einmal so dargestellt, wie sich das gehört. Dank einer Einflechtung mancher weiteren Worte dazu ist es mir unterdessen gelungen, den eigentlichen Rahmen meiner Gedanken- und Ideenwelt etwas stärker zu beleuchten. Das hat meinem Wunsch nach der Erzeugung eines inneren Lichtes entsprochen. Ein solches habe ich zur Erhellung des mir Gegebenen benötigt. Es soll sich schließlich doch einmal ein leicht zu lesendes, aber in schlüssiger Weise ausgeführtes Textwerk hier ergeben.

Die Aufgabenstellung lautet dabei für mich auch weiterhin so, dass ich der richtigen Darstellung der Natur meiner eigenen Dinge zuarbeiten möchte. Während ich meine 'Freischreibstunden' zuvor sehr intensiv durchgeführt habe, ist da so manches entstanden, was nun vielleicht erst einmal einer eingehenden Klärung bedarf. Sie soll erfolgen. Dazu gehe ich darauf ein. Währenddem ich hieran gestalterisch tätig bin, möchte ich jedoch nicht über Gebühr jene Regeln missachten, welche uns Menschen als Konvention zurecht zugänglich geworden sind. Das sollen wir einzuhalten wissen. Das Arbeiten an meinen Schriften möchte ich weiterführen, ohne dass ich etwas Eigentliches über Gebühr damit verletze. Das, was mir an Werten und Ausgangsmaterialien dazu vorgegeben worden ist, erkenne ich als gegeben an und begnüge mich damit, wie diese sind. Aus solchen Mitteln schöpfe ich mein Gutes.

Um das, was ich innerhalb von diesem Schriftstück jetzt bereits an Vorhaben von mir angeführt habe, ausreichend gut durchzuführen, möchte ich meine Mittel und Wege hinreichend genau bestimmen, welche mich zeitlebens schon bedingt haben. Diese Sache zu leisten, das soll mir weiterhelfen. Das stelle ich hiermit nun in Aussicht, dass ich mich dafür einsetze. Dann, wenn das ausreichend von mir geschafft sein wird, soll Ihnen meine Ausstattung für das Leben gewahr sein. Dann werden Sie es wahrscheinlich richtig zu erkennen wissen, was mir möglich ist und was das so nicht sein würde.

Eines werde ich dabei aber gewisslich nicht festzustellen haben. Jene Fragestellung nach dem 'Grund der Dinge', welche da geschehen sind, soll zwar immerzu gegeben sein, aber er soll doch bereits hierfür festgestanden haben. Das Leben bedarf keine solche Essenz. Mehr als die 'Unterlage' würde ein Grund nicht sein. Allein nur das kann er erwirken, dass wir einen Halt durch ihn erfahren werden. Es manifestiert sich zeitlebens eine jede vorkommende Sache von sich aus oder es würde sie nicht geben. Der Grund wird aber von ihr verschieden sein. Wegen eines Grundes werden sich kaum etwas anderes als Plateaus, Gruben, Berge oder andere Strukturen manifestieren. Es soll der Grund sein, auf dem alles Lebendige aufbaut, aber alles Leben ist von diesem konsequent unabhängig geblieben oder hat sich eben im Laufe der Zeit davon unabhängig gemacht.

Das soll so wahr sein. Das Wesen der Dinge bleibt, was es ist. Es wird autark sein und auch so bestehen. Ein Grund wird keine Ursache, sondern der Halt der Wurzel einer Idee, Sache oder Form, welche zurecht lebendig genannt werden soll, sein. Sie kann sich bilden, dabei schöpft sie wahrscheinlich auch etwas vom Grund der Dinge ab. Was entstehen wird, das hat trotzdem bereits zu seinem Bestand gefunden. Aus dem Nichts heraus würde nichts entspringen. Ein Grund würde zudem nicht den ganzen Gehalt davon ausmachen, was uns Menschen als 'Seele' eingegeben ist. Er soll zwar da sein, vorkommen, bedingen und etwas ausmachen, aber das würde noch lange nicht alles sein, durch was ein Mensch besteht und sein Lebensglück bezieht.

Bezogen auf das von mir zu erstellende Mandala soll der Grund wie jene Metallplatte sein, auf der es eingeritzt werden kann. Sie ist eine Trägersubstanz, aber keineswegs wird die ganze Substanz des Bildnisses durch sie verkörpert. Mit ihr ist es durch seine Formgebung vereint, aber grundsätzlich wird das ja auch vereinbar mit ihr gewesen sein. Das geht doch, dass man etwas in eine Metallplatte mit einer Nadel einritzt. Es kann doch allein nur so etwas auf dem Grund dargestellt werden, für was sich die eingesetzten Materialien, Werkzeuge und angewandten Methoden eignen.

Der Prozess jener Erstellung des Mandalas wird das Leben von mir als Idee oder gedanklicher Vorgang sein. Die Wege, welche ich dabei zu begehen wünsche, sollen manchen Kreislauf für mich ergeben. Das stelle ich mir so vor, weil es notwendig sein wird, das auf eine solche Weise zu tun, damit ich nicht untergehen würde müssen. Immer wieder bildet der Weg des Menschen im Dasein wiederkehrende Strukturen aus. Alles fügt sich und erfüllt sich, wie mancher Dichter bereits zu früheren Zeiten schon zu sagen gewusst hat. So soll es auch bei mir sein. Auch mir soll einmal etwas gut gelingen. Ich möchte daran glauben, dass jene Sache, welche ich da einmal begonnen habe, auch wirklich vollzogen und vollendet werden kann.

In welcher Situation befinde ich mich gerade? - Das frage ich mich da. So bedenke ich mich jetzt. Dank dieser Art einer Vorbereitung auf die Erstellung jenes Mandalas ist nach und nach etwas bei mir ins Lot gekommen. Das soll für etwas Gutes stehen. Das ist es, was mich daran erfreut. Davon profitiere ich, weil ich dank solch einer Errungenschaft jetzt endlich den ersten Kreis ziehen kann. All jene Eigenschaften des Bildnisses werden im Weiteren durch das Lot bedingt. Es macht die Dinge rund, es lassen sich auch weitere Elemente von nun an regelmäßig anordnen. So sollen sie auf eine Mitte ausgerichtet werden.

Die Elementare sind nun in einer regelmäßigen Weise anzuordnen. Das soll eine Konzentrizität des Konstruktes ergeben. Somit wird es bestimmbar für mich, was ich da tun kann. Da soll alles in seiner wahren Proportion erscheinen. Dann würde es nicht länger verzerrt sein. Das wird endlich einmal eine gute Erfahrung einer solchen Konstruktionsweise für mich möglich machen.

Was kommen nun in den Gedanken bei mir für weitere Ideen auf? - Wie bereits zuvor gesagt, soll zur Darstellung meiner Dinge folgender Sachverhalt gelten. Meine Aufgabe für das Leben möchte ich einmal bestimmen und benennen. Darauf arbeite ich richtiggehend hin. Sie möchte ich auch in ihrer gegebenen Wertigkeit verstehen. Das Umfeld davon möchte ich dabei erkunden. Ich gehe darum weiter voran, auf dass ich einem solchen bald gewahr bin und es auch mir gewahr sein wird. Dann, wenn das wahr ist, so glaube ich es, wird es auch wirklich möglich sein, dass ich die Aufbereitung meines Kunstschaffens schaffen kann. Darauf bereite ich mich vor.

Was ist also meine primäre Aufgabe? - Ich möchte es versuchen, im Alltag eine für mich geeignete Stellung bei den Menschen meines persönlichen und direkten Umfelds zu erlangen. Das soll mich mit reichhaltigen Eindrücken vom Dasein ausstatten. So werden mir wahrscheinlich jene Dinge bewusst, welche mich auch wirklich zeitlebens schon bedingt haben. Sie schaue ich mir genau an, wenn mir etwas dazu ersichtlich wird. Dazu bedarf ich einer, zuvor bereits kurz erwähnten Konvention für ein gutartiges Verhalten von mir. Eine eigentlich übliche Vorgehensweise möchte ich einzuhalten wissen.

So stellt sich mir das Gegebene nun dar. Also kann ich es erschauen. Dazu benötige ich die Kraft zu einer Konzentration auf das Eigentliche von mir. Eine richtiggehende Ordnung meiner Dinge und jene damit verbundene Ruhe strebe ich da für mich an. Sie will ich einmal ohne Schwierigkeit erreichen. Das mir Gegebene wird sich so einfinden, ohne dass das schwierig zu schaffen sein wird. Da wird es auch für mich dienlich sein, was ich da tue.

Das alles soll aber auch einige gesunde Begrenzungen aufweisen. Mich selbst würde ich nicht in die Vorstellungswelt integrieren wollen, da ich bereits der Autor davon bin. Also komme ich schon hinreichend dabei vor und kann eine Entstehung davon direkt steuern. Das ist der wirkliche Umstand, welcher mir ein Dasein mit den Dingen meines Lebens ermöglichen soll. Mit ihnen gehe ich um. Alles das hier Beschriebene möchte ich einander zuordnen und richtig zu gewichten wissen. Danach soll mich der Fundus bei meinem Werkschaffen nachhaltig ausstatten, auf dass ich etwas zu Wege bringe.

Ich befinde mich auf einem Pfad hin zur Findung eigentlicher Argumente für einen Erhalt des Daseins. Eine Bereinigung der von mir durchzuführenden Handlungen und eine anschließende Verbesserung meiner eigenen Dinge soll da in selbstbestimmter Weise stattfinden dürfen. Da trage ich dank einer eigenen, aktiv bestimmten Ausrichtung etwas dazu bei. Ich mache das, damit mir etwas gelingen kann. Auch hierbei sollte es wiederum nichts anderes als eine Zurückhaltung von mir sein, welche mir die eigentliche Stärke meiner Person verleihen wird. So haben die Dinge, wie ich sie für mich einzurichten wünsche, endlich einen Sinn erhalten.

Dokumentation

Einsicht gewinnen

Ich stehe zu mir, während ich das Wiki ausgestalte. Unterstützt werde ich dabei durch eine Schau jener für mich vorgegebenen Dinge, welche ich freimütig benenne. Da finde ich zu Wort. Dementsprechend bildet sich bei mir manche Eigenschaft klar vernehmbar aus. Das möchte ich nun untersuchen, wie meine Dinge nach einer erfolgten Ausrichtung bei mir vorkommen. Ich erkenne deren lotrechte Form dabei getreulich an, richte mich auch weiterhin auf sie aus. Ja, ich setze diese einfach voraus. Der konzentrische Aufbau jener an mir wirksamen Elemente wird mir dabei gewahr. Das ist als erster Anfang für das Vorhaben von mir schon ganz gut, wie ich finde.

Wie gestaltet sich nun das Bildnis im Weiteren aus? - Ich möchte das Werken zur Darstellung meiner Dinge so handhaben, dass ein für sie geeignetes Maß eingestellt werden kann. Zuallererst aber soll die Ausrichtung auf das Lot gewährleistet sein. Eine Einhaltung der wirklichen Proportionalität all jener Elemente soll so gegeben sein.

Da habe ich mich im weiteren Verlauf der Erkundung der Sachverhalte zuerst einmal auf die Suche nach einem zu mir passenden Maßstab begeben. Einen solchen hat man mir dann auch einmal netter Weise an der damaligen Arbeitsstätte mitgeteilt. Eine Kollegin, ihrem Stand nach eine Kunsterzieherin hat ihn zur Findung echter Proportionen für maßgeblich erklärt und mir aufgezeigt. Das ist ein guter Dienst von ihr gewesen. Ich habe ihn allein nur um die dritte Dimension des Raumes in äquivalenter Weise erweitern müssen, um auch wirklich zufrieden damit zu sein. Doch das ist einfach gewesen. Ich lege mich immer wieder darauf fest, einen solchen Maßstab einzuhalten. Er lautet schlicht '1: 1: 1 = 100 %'. Für mich ist es der richtige. Er stellt das Ganze in seiner wirklich gegebenen, extensiven Proportion als Objekt mit Räumlichkeit dar. Ihm getreu richte ich meine Dinge nun nach und nach ein oder leite sie von diesem ab. Dabei habe ich den Moment nicht aus den Augen gelassen, zu dem die Dinge erschienen sind.

Ich habe es nicht versucht, nach einem Maß für meine eigenen Dinge zu suchen, ohne mich an das Gebot einer Bewahrung jener gültigen Ordnung für sie zu halten. Ihr bin ich zugeneigt. Sie habe ich für mich vormals zur Intention bestimmt und anerkannt. Jene dazu erscheinende Kraft bewirkt eine Erhaltung des Gegebenen in einer nachhaltigen Weise. Das setzt gewisse Möglichkeiten frei, sodass sich alles harmonisch auswirken kann.

Betrachten wir nun das Gegebene. Da ist etwas offengeblieben, kann gestaltet werden und möchte auch erscheinen. Da scheint es mir sinnvoll zu sein, dem nicht ohne Grund im Wege zu stehen. Also führe ich es zuweilen aus. Bei einer Darstellung meiner Dinge bekenne ich mich dazu, wie der Sachverhalt wirklich gerade gegeben ist, und füge mich in ihn ein. Das hilft mir etwas dabei, mich entsprechend der eigentlichen Harmonie des Vorkommenden zu orientieren. Sie erscheint in einfacher Weise. Jedes Elementar dieser Welt profitiert von ihr durch Ruhe. Dadurch wird alles schön.

So erkenne ich eine prinzipielle Gleichwertigkeit des Ganzen an. Das zuvor Beschriebene ist der Grund, wegen dem ich das mir Bekannte fortwährend genau so belassen habe, wie es bereits für mich gegeben ist. Ich habe das Vorhandene gefügt, ohne es irgendwie in Form dabei zu pressen, anderswie zu zerquetschen oder langzuziehen. Das geschehe so, auf dass es erhalten bleiben kann, wie es von sich aus ist.

Damit beginnt ein Erkenntnisprozess. Haben die Dinge mir erst einmal ihren wahren Sinn aufgezeigt, so wird deren Zweck mir wahrscheinlich auch gewahr. Auch für andere Menschen kann er bald schon ersichtlich sein, glaube ich. Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, so etwas sprachlich aufzubereiten. Schließlich sind doch jene die Dinge betreffenden Sachverhalte etwas umfangreicher Natur. Es soll mir die Sprachgestaltung als Methode zur Verschriftung der Dinge dienen. Das leistet sie gut, wie ich finde. Meine Gedanken und Ideen dazu kann ich so zum Ausdruck bringen. Sie kann ich einfach an den betreffenden Stellen meiner Texte einsetzen. Allein nur das, was mir wichtig genug dazu erscheint, bereite ich mit meinem Werk auf.

Eine aufrechte Haltung in Charakterfragen möchte ich für mich bestimmen. Das zu tun ist eine einfache Sache, aber sie wird dennoch so notwendig sein. Bei der Bewahrung jener mir vorgegebenen Dinge habe ich doch schließlich schon manches Mal ein eigentliches Glück für mich ausgemacht.

Damit schließe ich nun die kleine Ausarbeitung zum Lebenszweck von mir ab. Möchte sie nun nicht gänzlich unbeachtet bleiben oder einfach so ungehört verhallen. Ich denke, dass etwas mit Substanz hier vorzufinden ist.

Besonders ich habe ihr gerecht zu sein, da ich sie ja auch einmal erstellt habe. Es sei mir eine berechtigter Weise vorkommende Pflicht, das zu tun. Ich möchte dabei demjenigen Guten an meinen Dingen gerecht sein, was von mir zurecht als wahr und richtig anerkannt wird. Natürlich braucht das keine allgemeine Form eines Lebenszwecks zu sein, was ich hier beschreibe. Aber ich habe es tatsächlich bei mir gedacht, dass ein Mensch gut daran täte, wenn er sich durch die Stellung einer eigentlichen Aufgabe in die Pflicht nimmt. Ein Mensch, welcher damit zu bestehen versucht, solche Erfordernisse zu erfüllen, wird kein verkehrter sein.

Lernen soll man etwas, was auch sonst zu gebrauchen wäre. Ob man dazu eine solche Struktur einhalten möchte, wie sie dieser Text bereitstellt, darf man für sich entscheiden.

Das Gegebene soll derweil so zu bewahren sein, wie es erschienen ist.

Stillleben, Aquarell, Tusche und Wachsfarbe

Idee

Den eigenen Heilsgedanken kennen

Der Dienst an Gott und dessen Dienerschaft ist von Bedeutung für mein eigenes Dasein als Mensch auf der Erde im Leben. Ich verneige mich ehrfürchtig vor dem Herrn und auch vor seiner Dienerschaft. Ich lasse ab von meinem Ansinnen und ergebe mich ganz dem Höchsten. Dabei gebe ich ihm Speise, besser als die, welche ich esse, und Getränk, besser als das, welches ich trinke. Ich wasche ihm die Füße und schweige in seiner Gegenwart. Ich trockne seine Füße ab und bewahre mein Schweigen. Ich entsage dem Genuss. Ich entsage der Freiheit dabei.

Dokumentation

Ein Fortgang der Dinge

Wie geht es nun mit mir weiter? - Ich möchte gerne als ein bildender Künstler tätig sein. Dabei arbeite ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln etwas Eigenes aus. Das dabei geschaffene Gut möchte ich hernach zur Gänze auch in intellektueller Hinsicht erfassen. Darum gestalte ich solche einfachen Werke, damit das geht. Das dabei Erkannte möchte ich wiederum in weitere Werke einsetzen, auf dass sich etwas ergibt, was einen Bestand des Gegebenen erhält. Das mache ich eigentlich schon seit geraumer Zeit so.

Ich setze den Weg einer Bildung von Werken fort, auch wenn das bisher nicht überall gerne gesehen worden ist, da ich ohne Lohn dafür zu erhalten so etwas sehr Aufwendiges schaffe. Meine Kreationen sind derweil auf eigenständige Weise analog zum tatsächlich vorhandenen Fundus von mir gebildet worden. Ich achte dabei darauf, dass ich diesen regelmäßig sichte.

Was aber soll mich als Mensch ausmachen? - Es ist mir wohl einstmals etwas in die Wiege gelegt worden, woran ich manche Freude besitze. Das macht mich aus, dass ich sie mir bewahrt habe. Dank eines solchen Glückes bestehe ich bis heute auf meine eigene Weise.