Einführung

Prolog

Es soll keinen eigentlichen Widersacher geben. Es soll auch keinen solchen Feind gegeben haben. Ein Gott wird dagegen schon bekannt sein. Er ist der 'Herr'. Das mache man sich klar.

'Hüte Deine Zunge gut. Du solltest nicht voreilig sprechen.' So sage ich da zu mir. 'Wenn Du einmal genesen möchtest, dann lasse ab von allem Falschen und richte das für verkehrt ausgeprägt Erkannte bei Dir wieder richtig ein.' - Mache das wirklich einmal so, auf dass Du jenem damit verbundenen Erscheinen der wahren Dinge Dir selbst gewahr wirst, weil es so vorkommt. Soll das nun gut oder schlecht sein, es ist, was es ist. Es soll das sein, was es in Wahrheit bedeutet. Lebe doch einfach entsprechend dieses gültigen Wissens.

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Phantastisches

Die Szene

Die eigene Unbedarftheit im Gedächtnis gehe ich von nun an auch jene Wege, welche mir einst einmal verboten worden sind. Ich möchte mich meines Erwachsenseins nicht weiter schämen.

Im Schatten der Bäume setze ich mich beim Bootshaus am Fluss nieder und schaue den Enten dort eine Zeit lang beim Gründeln zu. Ich habe etwas Brot bei mir und auch frisches Quellwasser in einer Glasflasche dabei. Ich habe kaum Geld einstecken. Auch bin ich allein hierhergekommen und möchte nun etwas in Ruhe hier verweilen.

Während ich dasitze, denke ich nach. Was bedeutet mir dieses Leben? - In solch einem Aspekt meines Gemüts habe ich dann zum Herrn in der Höhe gebetet: 'Möchte er mich erhören. Er soll mich sehen, wie ich wirklich bin, und wissen, wie es mir ergeht.

Junger Mann, Bleistifte auf Papier

Gedanke

Ausbildung

Das Erlernen des richtigen Umgangs mit einer Schnur ist, getreu meiner Ansicht, eine Möglichkeit zum Beginn einer Ausbildung der eigenen Fertigkeiten. Eine solche Schnur habe ich schon vor Jahren zu spinnen versucht und mir ein damit verbundenes Wissen über die Natur dieser Sache bewahrt.

Erst nach und nach habe ich dann jene Perlen einer eigentlichen Einsicht aufgefunden, welche mit Zuhilfenahme dieser Schnur von mir aufgefädelt werden. Diese habe ich mir weiterhin bewahrt.

Die letztliche Wahrheit über dieses Dasein habe ich noch nicht erfahren. So wandle ich weiter auf diesem einen Weg und versuche es einfach damit so zu bestehen, dass ich bleibe, wer ich immer schon gewesen bin, während sich das Alles hier um mich herum wandelt.

Erkenntnis

Von einem Menschen zu viel zu erwarten, das würde zuweilen nicht besser sein als ihn in eine Gosse niederzudrücken. Von ihm zu wenig zu erwarten, das wird ihn jedoch vernichten.