Einsiedelei

Bild: Rotatio Universalis, intuitiv erstellter Nachbau, im Oktober 2018

Hinweis

Dann, wenn man aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix geknüpft hat, soll es bei Werke allein nur noch darum gehen, diese zu stabilisieren, zu erweitern oder zu bereinigen. Da würde nicht alles gut damit zusammengehen, was andere Leute uns einmal über dieses Leben gesagt haben. Wir sollen es versuchen, uns den Gehalt davon zu bewahren, welchen wir selbst erkannt haben.

Jede Zeit hat ihre Symbolik. Eine Mode der Menschen spiegelt das wider. Da suche ich wahrscheinlich vollkommen zurecht nach einer gegebenen Wahrheit, die Bestand hat. Ohne eine solche zu erkennen, würde einem Menschen wahrscheinlich nichts Gutes auf Dauer möglich sein. Dabei soll die Sache, von der wir sprechen möchten, auch das Gegebene in seinem vollständigen Umfang beinhalten. Die Substanz davon schlägt sich auf unsere Gedanken nieder und bildet die Ideen bei uns aus.

Wie soll das möglich sein? - Manches Rätsel würde durch Raten nicht zu lösen sein. Darum suche ich nach einem Konstrukt aus Worten, welches Bestand hat. Daraufhin untersuche ich es, was da vorgekommen ist, indem ich es auf mich einwirken lasse. Ein Abgleich des Vorgegebenen mit der Gegenwärtigkeit dieses Daseins wird so manches davon verifizieren, was vor unseren Augen als Vorstellung erscheint. Da kommt man zu sich und findet sich ein. Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein. So können wir es annehmen. Es in seinem Wert nicht festzumachen würde nicht klug sein.

Vorrede

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf dem Wiki 'Beggar's Einsiedelei' oder kurz 'Einsiedelei' können Sie in Ruhe einen Teil jener Texte betrachten, welche für Mathias Schneider den Anbeginn eines Verfassens von eigenen Textwerken bedeutet haben. Dabei handelt es sich bei der Seite hier um sein Refugium während dieser Episode seines künstlerischen Wirkens. Sie ist erst lange Zeit später von Schneider öffentlich zugänglich gemacht worden, als schon manches andere von ihm erstellte Wiki online zu finden gewesen ist. In einer leicht geänderten Neufassung liegen die Inhalte davon hier jetzt vor. Er hat es versucht, sie lediglich etwas aufzufrischen und in ihrem Gehalt anzuheben bei deren Korrektur.

Die bei der Ausarbeitung von ihr aufgekommenen Gedanken und Ideen haben ihn um die Jahre von 2010 bis 2012 stark beschäftigt. Damals hat er sich in einer Phase befunden, zu der er sich als Künstler konsolidieren hat wollen. Er erhofft es sich nun, dass eine Wiedergabe dieser Inhalte zu einer verbesserten Schlüssigkeit des Verständnisses für sein künstlerisches Wirken etwas Gutes beiträgt.

Jene hier vorkommenden Texte sind bei ihm selbst zeitweise schon gehaltvoll angekommen. Diese haben ihn gestützt und gestärkt zu Notzeiten, als er sich vieler Dinge noch nicht für sein Dasein gewiss gewesen ist. Vielleicht werden auch Sie hier manches Eigentliche auffinden, was eine Lesung dieser Seite für Sie zu etwas Förderlichem macht. Wenigstens als ein Beispiel für solche Momente sollen diese Schriften hier gelten dürfen, wie sie mit einer seiner Konsolidierungsphasen einhergegangen sind.

In diesem Sinne wünscht er Ihnen nun alles Gute und verbleibt

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Das Atommodell und seine Schwingungen, Bleistifte auf Papier

Meditation

Das Wiki 'Einsiedelei'

Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, wird es sein, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Lass bitte nicht wieder ab davon, Deine Dinge einander richtig zuzuordnen, wenn Du den Anfang davon erst einmal geschafft hast.

Halte daraufhin bitte kurz etwas inne und bestehe damit, was Du für Dich bei Dir eingerichtet hast. Wenn Du endlich das Gefühl erlangt haben wirst, gänzlich da zu sein, dann soll das Werk Dir auch so gut gelingen, wie das eigentlich möglich ist. Es wird sich Dir so wahrscheinlich sogleich aufzeigen, was zu tun wäre. Setze es sobald um, wie Du Dir eine Klarheit davon erworben hast, was es ausmacht. Ich wünsche es Dir, dass Dir zu diesem Moment selbst etwas Gutes gelingen möchte.

Setze Dich für ein solches Werk mit der Dir gegebenen Kraft bitte ausreichend gut ein. Beginne jetzt aber zuerst noch einmal mit dieser kleinen Einstimmung auf Dich selbst. Werde Dir dessen gewahr, was sie bedeutet. Das soll bei Dir für etwas an Gewissheit sorgen.

Mache Dich von nichts Überbordendem abhängig. Besinne Dich auf das, was Du Dir selbst zugeteilt hast. Das Eigentliche soll so für Dich greifbar bleiben oder das endlich werden. Befinde Dich und erkenne es, was Dir eingegeben ist. Löse Dich dabei jedoch nicht von Deinem eigenen Bedenken der Dinge, sondern entspreche diesem vielmehr bei Deinem kommenden Impuls, wie es Dir möglich sein wird. Da soll doch etwas Gutes gelingen können.

Glaube an Dich selbst. So wirst Du einmal jene Kraft erhalten, um das Gute anzuerkennen und das Falsche aufzulösen. Lass es Dir nicht vorschreiben, wer Du bist und was Du für Dich brauchst. Keiner kennt Dich besser als Du selbst. Werde Dir dessen gewahr.

Erstarke somit.

Wache als Mensch auf.

Statte Dich mit etwas Geeignetem für dieses Dasein aus, wie Du es zu erhalten wünschst. Widerspreche jedoch nicht grundlos jenen Menschen, die es eigentlich gut mit Dir gemeint haben. Es würde nicht allein nur das Wort sein, mit welchem diese sich für Dich einsetzen.

Auch Du bist jemand, der es gut mit seinen Mitmenschen meinen soll. Erkenne das als gleichwertig an. Dann gehe zu Werk, so Dir das bald gelungen ist. Schreite zur Tat, wenn Dir das gerade möglich sein wird, weil Du Lust dazu hast. Bestelle Deinen Acker endlich mit einem richtigen Gedanken dabei. Trage diesen so an Dir, wie er vorkommt. Lass nicht wieder ab davon, mit Deinen Dingen richtig umzugehen. Werde auch rechtzeitig damit fertig, was Du leistest. Tue das, so Du es einmal eingesehen hast, dass Du selbst auf diese Weise sogleich etwas für Dich erreichen kannst, was das Deinige verbessert. Das hast Du bei Dir doch immerzu gewünscht, glaube ich da. Es soll Dein Werk etwas sein, dessen Du wirklich für das Leben bedarfst. Mache es nicht allein nur für andere.

Schön soll es da sein, auf der Welt vorzukommen. Schrecklich ist es aber zuweilen auch schon gewesen, in dieser Welt da zu sein. Beides ist so wahr, wie es hier aufgeschrieben steht. Solche Momente gibt es bei uns, zu denen wir etwas davon gewahren können, was das bestimmt. Diese bedingen uns. Das macht uns etwas aus. Alles wandelt sich derweil auch weiterhin und wäre kaum aufzuhalten. Es kommen die Gegebenheiten dieses Daseins zustande, ohne dass wir alles davon verstanden haben. Das sind Vorkommnisse, welche uns als Vorgabe dienen und das auch tun sollen.

Im Grunde wäre es gut, sich wieder und wieder zu bedenken. Die dabei erschlossenen Konventionen eines Menschendaseins sollen uns selbst entsprechen. Da spüren wir uns selbst. Jener dazu zugehörigen Grundstimmung werde Du Dir jetzt einmal gewahr, wie sie Dir eingegeben ist. Was Dir meine Worte vermitteln können, soll allein nur etwas Zusätzliches sein. Auch ich kann mich irren. Gerade das geschriebene Wort zeugt oft von mancher Unrichtigkeit.

Mache Dich bitte mit Dir selbst etwas vertraut. So wirst Du mit Sicherheit etwas zu Dir in Erfahrung bringen, was wahr genannt werden kann. Da entsteht etwas dabei, weil Du bestehst. Das soll einmal das Herzstück Deiner Dinge sein, was Du dabei gewahrst, wenn Dir Deine Gedanken und Ideen einkommen. Bringe es fertig, mit dem Dir Gegebenen zufrieden zu sein und es anzuerkennen, wie es für Dich ist. Ja, nimm es an, was Dir selbst für eine Wahrheit eingegeben ist und verwerfe sie nicht.

Setze Dich mit dieser Einführung in ein lebendiges Geschehen bitte erst einmal sachlich auseinander, bevor Du in diesem doch sehr persönlich und privat von mir ausgeführten Textwerk hier weiterliest. Erkenne seinen Gehalt wie auch meinen guten Willen dabei an. Das ist alles, was ich habe. Schließe jene bei Dir gerade vorkommenden Gedanken und Ideen zuerst einmal ab, indem Du sie umsetzt und anbringst, ehe Du damit fortschreitest, hier an diesem Wiki zu verweilen. Leiste das Deinige dazu einfach, wie es Dir richtig zu sein scheint. Das soll doch wahr sein. Habe keine Sorge. Ich werde es schon zu beachten wissen, was ich davon vernehmen kann. Das soll Dich wiederum etwas darin bestärken, mir gerne zu begegnen. Wisse, dass Du mir willkommen bist.

Bedenke aber auch, dass diese Schriften aus der eigenen Feder eines Adepten stammen, welcher es selbst von sich schon gesagt hat, dass er sich noch immer auf der untersten Stufe der Gelehrsamkeit befindet. So soll es wahr sein, dass diese Textwerke vielleicht noch von mir umgestellt und variiert werden. Habe aber keine Angst deswegen. Ich höre Dich gerne an. Den letztlichen Schluss habe ich daran einfach noch nicht getätigt. Ob er einmal kommen wird und wann das sein wird, das würde ich jetzt noch nicht sagen können. Das wird alles etwas sein, was sich erst noch in diesem Dasein zu bestätigen und einzufinden hat.

So komme ich nun dazu, Dir meine Gedanken zu schildern. Schlüssig soll ein Tun des Menschen sein. Doch einem Geschehen vorzugreifen, das würde nicht ganz ungefährlich sein. Wer heute die Kerze von Morgen bereits abgebrannt hat, dessen Licht wird wahrscheinlich bald erlöschen. Da hege man doch besser seine Materialien gut. Deren ordnungsgemäßer Gebrauch soll uns eine gewisse Vernunft als Mensch ermöglichen. Ihr wird man gut zusprechen können, wenn sie erst einmal verwirklicht worden ist. Dazu erkennen wir sie an. Dabei geben wir all jenen Dingen Raum, welche vollkommen zurecht vorkommen.

Was beschneidet unser Glück da noch? - Hören wir nicht damit auf, das Gegebene abzusichern. Lasse man dazu das in Beliebigkeit Vorkommende doch einfach brachliegen und kümmere sich dagegen endlich mehr um diejenigen Dinge, zu denen ein Bezug für uns auch wirklich bestanden hat. Nutze man die eigene sprachliche Gabe doch einfach zu einem Verflechten des Gegebenen. Als ein Gesamtes in einem Stück sollen wir es handhaben. Ohne eine solche Art der Konstruktion unserer Gedanken- und Ideenwelt zu verwirklichen, wird es für keinen Menschen einen Grund zur Bebilderung seines geistlichen Erlebens geben. Was nicht von uns berücksichtigt worden ist, das würde uns auch nachher noch nicht zustehen, weil wir uns bisher nicht darum gekümmert haben.

Kommen wir so klar? - Einen solchen Rahmen gelte es zu schöpfen, mit dem es möglich ist, die Kettfäden jenes zu webendem Teppichs aufzuspannen, welcher unser Werk verkörpert. Er soll das Symbol dafür sein, was wir herstellen möchten. Wird das Werkschaffen auch wie eine Vorgabe für uns Menschen sein, so können wir doch dank diesem bald etwas für uns erwirken. So setzen wir etwas frei. Was dabei geschieht, das soll für uns etwas Wahrhaftiges sein, an das wir glauben möchten. In einem gleichwertigen Verhältnis sollen da die eigenen Kräfte anwachsen. Das wird geschehen, wenn wir diese erst einmal gut vorbereitet und gleichmäßig ausgeprägt haben. Schön wird da der Mensch, aber auch sein Dasein birgt dann ein solches Glück an sich, wie es da einfach vorkommt. Gut für andere soll das genauso sein, wie es auch für uns selbst etwas Gutes ist. So erhalten wir unsere Werke durch eine direkte und unmittelbare Erfahrung dieses Daseins.

Was verbleibt uns da noch anderes zu tun, als den eigentlichen Dank freimütig auszudrücken, welcher uns eingekommen ist. Dieser soll von uns kenntlich gemacht werden. Er ist ja gegeben. Es ist unterdessen richtig, dass wir ohne ein Vorrecht dazu in diesem Leben angetreten sind, um uns in dieser Welt mit der eigenen Auffassung zu behaupten. Was wir uns heutzutage bereits davon erworben haben, das steht vom Prinzip her jedem zu. Wir behaupten das, weil wir es in ehrlicher Absicht für uns selbst gewonnen haben.

Gleich soll da der Einzelne wie wir zu verstehen sein. Gleichwertig ist der Besitz, das Anrecht und die Vorsorge unter den Menschen verteilt. Jeder hat eine Gegenwart, eine Zukunft und auch eine Vergangenheit zu eigen. Das wird für jeden Menschen doch etwas von Bedeutung sein. Was da einer daraus zu schöpfen weiß, dass er es erfahren hat, ja was da einer davon für die Seinigen und sich erhält, das soll ihm auch weiterhin bereitwillig zugestanden werden.

Verschenken wir doch nicht diese Gaben an dafür eigentlich unbefugte Menschen. Bewahren wir sie uns besser selbst dauerhaft auf. Verprassen wir nicht diesen Besitz, zumal dieser allein nur von jemandem anderen geliehen sein kann. Ein dauerhaftes Anrecht auf das Eigentum an etwas wird keiner für sich behaupten können. Wir werden allesamt einmal verscheiden, jeder zu seiner eigenen Zeit. Bewahren wir uns die Ruhe! - Der Mensch soll sich da besser auf das Wesentliche beschränken und das begreifen, dass es allein nur zeitlich sein wird, was er zu besitzen vermag.

Wer sich aber etwas zu viel abgegriffen hat, der wird das kaum verstehen, was hier gesagt worden ist. Er wird so weder ein Herr seiner Kräfte sein, noch kommt er in den Besitz seiner anderen Güter. Lachen kann man über jene Menschen, welche viele Stühle haben, aber es nicht begreifen würden, dass man allein nur auf einem davon sitzt. Spotten kann man über jene Leute, welche viel Geschirr haben, aber es nicht verstanden haben, dass man allein nur einen Teller, einen Becher und eines Bestecks dazu bedarf, um etwas zu verköstigen.

Das Lob auf den Weinkeller möchte noch so groß sein. Würde der Wein nicht zeitnah ausgetrunken sein, so wird er zu Essig. Eine Schande soll dann ein solches Eigentum sein, wenn man es nicht rechtzeitig aufgeteilt hat.

Gewicht des Denkens - Stillleben, Bleistifte auf Papier

Brief

Ein persönliches Grußwort

Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier geschrieben habe. Für Deine Bemühung beim Lesen in dieser Textsammlung aus meiner eigenen Feder danke ich Dir im Grunde jetzt schon.

Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder das, was Du sonst für Dich brauchen wirst, bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir Freude bereiten, das zu tun.

Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen dieser Texte. Eile Dich bitte nicht unnötig dabei. Es besteht wirklich kein Grund zu Hast und Eifer. Es wäre schon erforderlich, sich diese Texte einmal mit aller gegebenen Sorgfalt durchzulesen, damit Du ihre Kraft, diese ihnen innewohnende Eigenschaft, richtiggehend auffassen und verstehen kannst.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir wirklich das einleuchten wird, was ich Dir eigentlich mittels dieser Schrift sagen möchte. Bedenke dabei bitte, dass dies hier noch kein abgeschlossenes Werk ist. Es hat wahrscheinlich vielerlei strukturelle und inhaltliche Mängel an sich, welche ich erst zu erkennen lernen muss, ehe ich diese einmal ausmerzen können werde. Ich habe nicht immer ausreichend Ahnung von den Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser deutschen Sprache gehabt. Auch heutzutage überlese ich wahrscheinlich noch immer so manches davon, was eigentlich falsch oder verkehrt sein wird.

Ich möchte Dich auch um Folgendes gebeten haben. Komm lieber öfters wieder hierher zum Lesen zurück, anstatt auf einen Schlag alles davon richtig verstehen zu wollen. Das wird mehr nützen, als sich übermäßig dabei anzustrengen und mehr zu leisten beim Lesen, als Du wirklich gerade Lust dazu hast und selbst ohne große Mühe vollbringen kannst.

Reibe Dich nicht auf an diesem Werk. Versuche es besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese mit Bedacht die hier gegebenen Texte durch und versuche ihren Gehalt richtig aufzufassen. Wenn etwas davon nicht ausreichend gut zu verstehen sein würde, dann zeige mir das bitte einmal auf. Schreibe oder sage mir das dann einfach, damit ich es erfahren kann. Mit Sicherheit wird keines meiner bisherigen Werke schon frei von Mängeln sein.

Wie habe ich vormals diese Internetseite aufgebaut? - Dieses Werk hier ist in seiner Grundsubstanz einmal dem 'Beggarwiki' (ehemals Ferywiki) entnommen worden, welches mein erstes größeres, aber unveröffentlichtes Werk ist. Jenes andere Wiki hat mir selbst zu einer Schulung meiner bereits latent ausgeprägten sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit seiner Zuhilfenahme habe ich zu einer Art der Sprachgestaltung gefunden, welche mir gut entspricht. Es ist in den Jahren von 2004 bis 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens eingenommen.

Ich habe mit diesem dort vormals den Gehalt der Dinge meines Daseins aufzuzeigen und zu bestimmen versucht. Mein Charakter ist mir dabei bald schon etwas verständlicher geworden, weil er daran sichtbar erschienen ist. Manchen Prozess der Selbsterkenntnis habe ich damals durchgeführt und irgendwann auch abgeschlossen. Jene Sachverhalte meines Daseins, welche daran vorkommen, sind mir zuweilen sogar klar dabei vor Augen getreten und haben von mir hinreichend bedacht werden können. Es hat meiner Intention entsprochen, mit selbst das Wesen meiner Dinge nahezubringen. Da habe ich etwas davon wahrgenommen, in Bezug gesetzt und verstanden. Ich habe es mir währenddessen auch aufgezeigt, was mich zu früheren Zeiten meines Lebens ausgemacht hat. Was ich davon gut erinnern habe können, das habe ich mir dort vermerkt. Insbesondere die eigene Stimmung, wie sie in den Gedanken enthalten ist und dort mitschwingt, habe ich so erkundet. Das hat mir viel dabei geholfen, um für mich zu diesen Notzeiten, welche bereits seit dem Jahr 2004 bei mir anhalten, wieder etwas greifbarer als Mensch zu werden. Auch heute erfahre ich mein Dasein noch unter diesem Aspekt. Meinen Weg habe ich nicht wieder verlassen. Mit lakonischen Worten ausgedrückt, kann man ihn wie folgt beschreiben. Ich befinde mich auf einem geraden Weg, welcher auf einer einigermaßen weitläufigen Kreisbahn verläuft. Was ich tue, das sind die immerzu gleichen Dinge. Manches verliere ich dabei zeitweilig aus den Augen. Da würde es jedoch nicht verloren sein. Solche Phasen kehren wieder, weil der Kreis nun einmal rund ist. Auf diesem Weg gehe ich straight voran. Alles, was ich tue, hat seinen Spin. Wegen diesem erhalte ich auch meinen Drive, jene meiner Sache zugrundeliegende Disziplin. My innovation is my motivation. Manche Erneuerung wird da durch meine Motivation freigesetzt.

Eine Wahrheit erkenne ich an. Mein Leben soll auch auf dem aufbauen, was ich für mich selbst einmal festgelegt habe. Ich habe jene mir somit klar gewordenen und auch jene von mir geschaffenen Dinge in meinen Fundus aufgenommen und diesen im Grunde öffentlich zugänglich gemacht, indem ich ihn hier und andernorts poste. Dabei habe ich irgendwann dann manche eigene Beschränkung in sprachlicher Hinsicht festgestellt sowie diese anerkannt. Solche Fehlerursachen sind nicht allein nur grammatikalischer Art gewesen. Aber ich habe die einzelnen Fehler alsbald behoben.

Gerade eine mit meinen Worten konforme Verwendbarkeit der Texte wird von mir beim Verfassen dieser Schriften angestrebt. Diese sollte nicht grundlos gegeben sein. Ausgehend von der meinen Arbeiten zugrunde liegenden Bedingtheit meiner Person, werden auch sie gewisslich etwas bedeuten können. Etwas macht mir dabei jedoch meine Leistungen zunichte. Manche Gedanken und Ideen sind wahrscheinlich bisher zu selten und zu unvollkommen von mir in Szene gesetzt worden, sodass ich sie nicht beherrschen würde. In meinem bisherigen Leben habe ich mich zuvor kaum um das triviale Wort gekümmert. Das ist inzwischen anders geworden. Heutzutage verwende ich es als den eigentlichen Schlicker meiner Gedanken- und Ideenwelt und kann die Texte so verlebendigen. Da wird das Wort zum Kettfaden und befestigt das lose Garn.

Ich habe mich vormals, also zu Schulzeiten viel zu sehr auf eine Untersuchung von den grammatikalischen Zuständen der Sätze festgelegt, als ich mich mit dem Erlernen von Sprachen eingehend befasst habe. Worte oder Vokabeln habe ich dabei eher vernachlässigt und nicht ausreichend genug gelernt. Das ist wirklich ein Fehler von mir gewesen, dass ich mich nicht darum bemüht habe, das Wort im Ganzen aufzufassen. Dessen Vernetzung erfolgt durch eine Erkundung seines Verwendungszweckes und ist nun ein nachträglich durchgeführtes Beackern von Brachland bei mir, welches mir manche Schwierigkeit bereitet. Vieles stellt sich dadurch bei mir in den Gedanken um. Es entstehen auch neue, ja zuvor noch ungeahnte Möglichkeiten bei mir, um meine Ideenwelt weiter auszubilden. Das habe ich selbst so erkannt und es für mich jetzt auch einmal hier auf diese Weise ausgedeutet. So wird es doch auch wahr sein.

Schlussendlich bin ich dann dazu übergegangen, jene für mich bedeutsamen Worte nach und nach in meine Schriften zu integrieren. Was mich das alles an Mühe gekostet hat! - So vieles habe ich da erst einmal richtig durchzuführen lernen müssen, ehe etwas Brauchbares dabei entstanden ist. Aber ich habe das tun wollen und auch tun können. Es hat für mich dann auch das Schreiben eigener Texte mehr und mehr eine Bedeutung erhalten, welche über das gewöhnliche Maß dafür bei anderen Menschen weit hinausgeht. Sogar eine Abfassung meiner Verfassung, welche ich in diesem Dasein erfahre, habe ich da zu geben als möglich angesehen. Diese wird als ein integraler Bestandteil meines Werkes von mir angesehen und hier auch so behandelt.

Dieses Wiki ist nach der Art seiner Herstellung ein etwas eigentümliches Ding geworden. Ich selbst bin es, welcher danach strebt, sich mit den hier benannten Gütern auszustatten. Diesen Dienst verrichte ich für mich, auch um weiter von einer langen Phase der Ziellosigkeit zu genesen. Ich arbeite nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge diese Texte aus, welche einmal bei 'Freischreibstunden' als 'Gedankenprotokolle' entstanden sind. Zu Anfangs sind diese vielleicht sehr wild und wirr dahergekommen.

Seit vielen Jahren stelle ich nun schon solche eigenen Schriften her. Das ist in der Freizeit zu meiner Hauptbeschäftigung geworden. Ich habe irgendwann dann auch damit begonnen, etwas an eigenständig geschaffener Literatur zu erzeugen, welche mir den gesamten Verlauf meines bisherigen Lebensweges, als Gedanke darüber und Idee davon aufgearbeitet, aufzeigen hat sollen. Jene vielen kleineren Wikis in der Kartei 'Baukasten' sind wegen dieser Motivation meiner Feder entsprungen. Diese stellen meine Reflexionen zu meinem Leben und Dasein dar. Ich bekunde es damit, wie sich meine Vorstellungswelt über den Zeitraum von vielen Jahren entwickelt hat. Der Istzustand davon ist der Gegenwärtige, wie er Bestand für mich hat. Dieser kommt aktuell vor und bedingt mich in meinem Alltag.

Im 'Baukasten' habe ich also überwiegend über mein eigenes Dasein und dessen Inhalte geschrieben. Als Kunstschaffender habe ich das zu leisten, damit ich auf meine Werke aufmerksam machen kann. Sie sollen einmal zugeordnet werden können. Es ist überdies das einzige Dasein, von dem ich so etwas Umfassendes zu sagen habe. So ist manches bei mir entstanden, was Du nun selbst nachlesen kannst. Ich hoffe, das wird Dich erfreuen, dass ich etwas dazu gesagt habe.

Wer bin ich also? - Ich versuche es, Dir etwas davon aufzuzeigen, was mich als Mensch in meinem Leben ausmacht. Manches davon hat im Laufe der Zeit seine Beständigkeit erhalten. Anderes ist scheinbar verlorengegangen. Jedoch kann jederzeit etwas davon erneut aufkommen, wenn der dieser Sache zugehörige Kreisweg von mir ganz abgelaufen worden ist. Dann werde ich das Gute davon wiederfinden.

Das entspricht mir selbst, dass diese Wege gänzlich begangen werden sollen. So bereite ich mich darauf vor, mein Dasein in ein bewusstes umzuwandeln. Ich beschreibe dazu vornehmlich meine Dinge, die Geschehnisse wie auch die Gedanken- und Ideenwelt von mir. Das mache ich so, wie ich diese gerade erinnern und zuordnen kann. Die Schriften dazu vervollständige ich nachträglich. Da kann ich manches bereinigen. Einer der Schlüssel zu meinem Gedächtnis werden die inneren Impulse von mir sein. Tauchen sie erst einmal klar vernehmbar an mir selbst auf, finde ich auch zu den gewissen Ausdrücken, welche mir die Erinnerungen als Gesamtes erschließen. Da erkenne ich diese Erlebnisse meines Lebens nochmals. Auf der Suche nach solchen Initiationen meiner Gedächtniskraft befinde ich mich nur nebenbei, nehme sie aber wichtig. Dann, wenn ich meine Texte verfasse, geht es mir vornehmlich um deren korrekte Form, die Darstellung. Sie zu bewerkstelligen wird etwas Mögliches sein. Das eigene Gut in das richtige Licht zu rücken obliegt mir unterdessen selbst.

Alles das, was damit an Betätigungen verbunden ist, ist zuweilen wie eine harte Arbeit für mich gewesen. Ich weiß, dass ich selbst, kognitiv gesehen, nicht sonderlich gut von meinen Mitmenschen ausgebildet worden bin. Man hat mich mancherorts links liegen lassen. Das grämt mich zeitweise etwas, aber ich könnte es nicht nachträglich abändern. Meine Lebensgeschichte beinhaltet das nun einmal. Oh, man hat mir zeitweise eine Befähigung dazu sogar abzusprechen versucht, das Gegebene zu überblicken. Kaum einer hat es mir von sich aus zugetraut, dass ich eine solche Leistung einmal selbst vollbringen kann, wie sie durch meinen Baukasten und die Werkschau gegeben ist. Jedoch bin ich genau das angegangen. Es wird sich durch das Leben selbst zeigen, wer in seinem Dasein Recht behält.

Mancher Schatten verquert die eigentlichen Bemühungen des Gärtners und doch spendet dieser auch etwas Heilsames. So bin ich doch zuweilen schon recht unzufrieden mit meinem Dasein gewesen. Aber da das alles wahr ist, kann ich froh darüber sein, dass ich etwas dazu zu sagen vermag. Derweil habe ich es versucht, Dir etwas von mir und meinem Leben in einer greifbaren Weise zu vermitteln. Ich habe das in der Form von solchen Texten erscheinen lassen, wie sie hier aufzufinden sind. Das mache ich so, damit Du Einsicht darin nehmen kannst, wann immer es Dir danach sein wird. Ich erhoffe es mir von dieser Arbeit, dass sie bald schon Fruchtstände trägt. Ich möchte Dir zu diesen Momenten, zu denen ich hier sitze und mein Leben beleuchte, etwas näherkommen oder gar begreifbar werden.

An was glaube ich? - Die Wege eines Menschen sind von einer endlichen Art innerhalb eines für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes. Seine Mittel sind darum begrenzt. Es wäre gut, wenn Du das auch für mich und meine Dinge anerkennen kannst, dass ich kein unerschöpfliches Vermögen habe.

Was nehme ich mir da vor? - Ich möchte Ordnung ins Geschehen meines Lebens bringen. Darin werde ich beständig bleiben. Es gelte, dieses Gute weiterhin zu beüben und zu schützen, was ich nun schon für so lange Zeit getan habe. Das alles, was hier davon bewahrt worden ist, würde nicht allein nur eine Struktur ausbilden, mit welcher ich gut umgehen können möchte. Es stellt auch eine Qualität dar. Ich kümmere mich gut um mich selbst dabei, wenn ich mir das Gegebene bedenke. Da zeigt sich mir etwas dadurch auf. Immer wieder einmal finde ich eine Gelegenheit zur Ergänzung dieses Bestandes an Schriften. Da aber die Summe davon, was mein Leben ausmacht, meines Erachtens konstant sein wird, vervollständigt das Gegebene sich und wird besser klärbar. Was zuvor noch daran gefehlt hat, das erkenne ich irgendwann als eine Lücke. Da kann ich sie bald schließen, wenn ich es erfahren habe, was durch sie verkörpert wird.

Da die Beispiele meines Wirkens sehr unterschiedlich ausgefallen sind, brauche ich sie allein nur mit den besseren Texten zu vergleichen, um diese gewichten zu können. Was daran anders ist, das fällt mir dann auf. Aber bitte verstehe es, dass ich meine literarische Arbeit in der Freizeit zu meiner Erholung ausführe. Ich wende weder die Vorgabe eines Termins auf die Fertigstellung davon an, noch drängt es mich meine Selbstfindung abzuschließen. Eine solche Konsolidierungsphase, wie ich sie derzeit durchlebe, darf ruhig etwas länger andauern. Wichtig ist es, dass ich dabei auf sicheren Beinen stehe.

Beim Verfassen dieser Schriften leiste ich das dafür Erforderliche ab, damit diese mir zu manchem glücklichen Umstand im Leben verhelfen können. Das so zu leisten bedeutet mir selbst etwas. Ich möchte die Sachverhalte meines Daseins in einer aufrichtigen Weise darstellen, damit sie ([auch] für Dich) einmal verwertbar ausfallen.

Was soll die Konklusion dieses Ganzen sein? Für was stehen meine Schriften? - Das Textwerk hier soll in seinem Aufbau einmal ähnlich befestigt wie eine 'Burg' beschaffen sein und auch so vor den anderen Menschen als etwas Stabiles erscheinen. Es kann gerne kompakt und sicher von mir ausgeführt werden, was ich da von diesem Dasein mit Worten beschreibe. Wichtig wäre es dafür, dass es richtig aufgefasst werden kann. Dieser Lesestoff wird von mir dazu verwendet, dass ich mich nach den anstrengenden Arbeitstagen zu sortieren und in einem guten Zustand zu festigen weiß. Ich mache das so gerne, aber ich leiste es auch, damit ich diese Bergfestung verteidigen kann, falls das doch einmal erforderlich sein wird. Damit schließe ich diesen Brief nun ab.

Alles Gute wünsche ich Dir jetzt und auch für die baldige Zukunft. Es möchte Dir die Sonne scheinen, aber auch ein Schatten derweil erhalten bleiben und Dein Lebensglück mehren. Somit verbleibt

mit freundlichen Grüßen

Mathias Schneider

Ass der Stäbe, Spielkarte, Buntstifte auf Papier, CGP als Quadrotypie, farblich verfremdet

Impuls

Eine Idee

Ich habe zeitweise keine Klarheit gebraucht. Ich habe zeitweise keiner Verbote bedurft. Die Dinge haben nicht immerzu passend sein müssen für mich.

Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch so gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen geben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates herleitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchem Unrat bleiben.

Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles das, was auf diese Weise benannt werden kann, soll auch gut sein. Das würde aber nicht heißen, dass etwas, was hiermit nicht benannt werden könnte, zu verwerfen sein wird.

Eine solche Vielheit möchte die Menschen vielleicht erschrecken und doch sollte diese das nicht tun. Sie wird sich der Beherrschung durch den Menschen entziehen, was uns nicht beunruhigen sollte. Die Natur der Dinge soll nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen sein. Dazu soll das Ganze als Gesamtes abgebildet werden. Das habe ich hiermit zu tun versucht. Erkennen wir es darum doch besser an, wie es ist. Im Grunde soll das so vieles für uns leichter machen. Das wird der Fall sein, wenn wir es einmal verstehen werden, was das bei uns ausmacht, auf eine eigenständige Weise unsere Gedanken auszuprägen.

Dann, wenn wir selbst unabhängig vom Gegebenen sein möchten, haben wir es auch einzusehen, dass diese Dinge von uns losgelöst sind und eine eigene Entwicklung erfahren.

Gedanke

Die Freiheit wird immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein.

Dokumentation

Geschichte der 'Einsiedelei'

Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während meiner Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe um die Jahre von 2008 bis 2013 sehr mit diesem Dasein gekämpft. Da habe ich mir vieles aufgeschrieben, weil mir das zu dieser Zeit etwas möglich gemacht hat. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach auch weiterhin fortgesetzt. Heutzutage dient dieses Werk mir neben meinen anderen Textsammlungen im 'Baukasten' als ein Zugang zu meinen damaligen Gedanken und Ideen.

Das Textwerk dieses Wikis fungiert auch als ein Ausgangspunkt für eine Erstellung jener darauf aufbauenden Betrachtungen zu meinem Leben. Es stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen Erinnerungen an eine Zeit dar, zu welcher vielerlei Wendepunkte im Leben von mir vorgekommen sind und stattgefunden haben. Ich gebe diese jedoch im Grunde allein nur bedingt in meinen Schriften als Beispiele für mein Dasein wieder. Aber diese Textwerke zeigen dennoch manches davon für einen in diese Dinge eingeweihten Leser deutlich vernehmbar an sich auf, was mir da etwas davon bedeutet. Damit gehören sie zu denjenigen Dingen, welche mein Werk auf lange Sicht einmal einem anderen Menschen verständlich machen sollen.

Ich gehe fortwährend im Alltag mit meinen bereits erstellten Schriften um. Ich lese mir diese wieder und wieder durch. Zuweilen lasse ich mir das eine oder andere davon auch vom Computer mittels einer dafür geeigneten Software (NVDA von nvaccess.org) vorlesen. Auch bearbeite ich den Text dieses Wikis noch immer weiter, versuche es dabei aber seine Grundsubstanz zu erhalten. Diese erscheint mir stimmig und wertvoll genug dazu zu sein.

Hier schreibe ich mir all das Gute davon auf, was ich selbst im Laufe der Zeit von meiner eigenen Person verstanden habe oder für diese einzurichten gewillt bin. Was ich an brauchbaren Gütern dabei aufgefunden habe, das benenne ich und bewahre es mir somit für kommende Zeiten.

Doch wie es die uns bedingende Natur auch zu tun vermag, so täuscht mich mitunter mancher eigene Impuls etwas. Mir ist es erst aufgrund weiterer Überlegungen dazu aufgefallen, dass ich mich zuweilen so sehr bei einer Deutung davon irre. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um etwas an Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. Die eine oder andere Karte habe ich darum schon etwas ergänzt, weil ich es mit Sicherheit gewusst habe, dass diese zu erweitern sein wird. Das mache ich so gründlich, damit ich jene persönlich relevanten Dinge zu mir auffinden kann, welche zuvor einer eigentlichen Annäherung bedürfen. Die bestehenden Grenzen des Gegebenen wollen schließlich von mir genutzt werden. Jede dieser Karten verkörpert einzig etwas, das ausschließlich auf sie zutrifft. Da tritt der Mangel einer Darstellung sichtbar hervor und kann eingedämmt werden.

So sind diese Wikis als Kartei entstanden. Diese beinhalten etwas, das von mir ausgeht und auch so gewahrt werden soll. Ich schreibe meine Texte dabei in einer Manier auf, welche mir entspricht. Ich gehe minutiös bei der Ausarbeitung meiner Schriften auf das Gegebene ein. Aber ich bewahre mir auch einen Überblick über das Gesamte hier. Da schreibe ich stets das auf, was ich für ausreichend geeignet dazu halte. Im Grunde spielt eine Nähe davon zu mir selbst eine herausragende Rolle bei der Gewichtung der eigenen Güter.

Ich bekenne mich dazu, dass ich bei der Erstellung dieser Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.

  • Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll auch so zu benennen sein.
  • Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.
  • Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zu ergänzen sein.
  • Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen sein.
  • Die Summe der Dinge soll von einer endlichen Art sein.
  • Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf.
  • Die Sprache zeigt den Weg von sich aus auf.
  • Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können aufgelöst werden.
  • Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht fortbestehen.
  • Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.
  • Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum ab.
  • Es besteht keine Berechtigung zu einer Dominanz von irgendetwas über das Gegebene.

Stay Cool, Bleistifte auf Papier

Impuls

Eine weitere Idee

Fange mit Deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, welche es jetzt ist.

Gedanke

Wird ein Schriftstück erst einmal gut gelungen sein, so zeigt sich dessen weiterer Sinn von sich aus bald schon in klarer Weise Dir auf. Dann wirst Du auf dem einmal Bewahrten etwas von Wert aufbauen können. Da bilde es eine Einheit mit dem restlichen Werk. Alles wird sich fügen, wenn sich diese Kreise einmal gänzlich geschlossen haben.

Impuls

Aufgaben und Pflichten

Ein paar Gedanken zur von mir für mich selbst bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.

Als der erste Aspekt meiner Arbeit wird zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung dieser eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatikalische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Verwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in eine geeignete Form überführt werden. Ihre Grundstruktur soll dabei erhalten bleiben.

Ich möchte die bestehenden Gedanken und Ideen mir damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Auch der funktionale Charakter meiner Schriften soll zu erhalten sein. Dadurch, dass ich diese Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung. Da soll es mir einmal gelingen, mich auf etwas Weitergehendes vorzubereiten, was darauf aufgebaut werden kann. Die Güte einer Lesung dieser Texte wird einen guten Teil ihres Wertes für die Leserschaft ausmachen. Also ist diese gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen.

Jener bereits im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir selbst spiegelt diese noch zuweilen in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form davon soll einmal bestimmt werden, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Das Entstehen weiterer Ergänzungen dazu soll von mir ausreichend gut koordiniert werden und sich dem bereits Gegebenen schlüssig zuordnen lassen. Ich möchte dabei darauf achten, dass sie, sprachlich gesehen, leicht zu verstehen sind.

Bei meiner Arbeit an diesem Karteikasten kommt es zuweilen vor, dass sich mir eigentliche Kräfte aus früheren Tagen meines Lebens wieder erschließen. Solche schönen Momente möchte ich dann gerne zulassen und annehmen. Da kann ich etwas davon aufgreifen und die Erinnerung dazu bestimmen. Das integriere ich, entsprechend ihrer Relevanz für mich selbst, in das bereits bestehende Textwerk mittels Einflechtungen. Jene damit verbundenen Regungen bei mir haben mich bereits etwas verlebendigt. Da verjüngt sich meine Gedankenwelt eingehend. Unterdessen berücksichtige ich meine Stimmung. Ein Glücksumstand etwa soll auch als ein solcher von mir aufgezeigt werden.

Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was auch wirklich bei mir an Gedanken und Ideen vorkommt. Darauf richte ich mich aus, dass ich sie anerkennen möchte, wie sie mir erscheinen. Das wird doch schon so gut, wahr und richtig sein, wie es gegeben ist. Da möchte ich mein Werkschaffen gewissenhaft ableisten, wie es mir selbst in den Sinn kommt. Auf diesen baue ich mein Eigenes auf.

Als ein zweiter Aspekt dieser Erstellung eigener Schriften möchte ich es aufzeigen, dass ich mich bei dieser Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekannt habe, wo mir dies zu tun erforderlich erschienen ist. Das hat jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen, damit das hier Gegebene nicht bei anderen Leuten über Gebühr anecken würde.

Als der dritte Aspekt dieser Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich vorbestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich versuche es, mir meine Einsicht in die Gründe meines Daseins zu bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse sollen richtiggehend anerkannt werden, wie diese mir zu erfahren gewährt worden ist.

Ich habe es mir bei der Erstellung des 'Baukastens' bald so eingerichtet, dass ich bei der Verrichtung meiner Arbeit daran jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin entspreche. Darum sage ich es so, dass ich einen unverkürzten Weg begehe. Das soll mir dabei helfen, ein mit meinem Dasein verbundenes Glück für die Meinigen und mich zu bewahren. Das gesamte Gute davon soll etwas von Wert sein. Das Gegebene wird somit von mir vollkommen zurecht zu erhalten sein. Ich erkenne es als meine Vorgabe für dieses Dasein an. Einer solchen bedarf jeder Mensch. Schön wird es da sein, wenn eine solche Selbstbestimmung auch wirklich angebracht und anerkannt ist.

Dokumentation

Ein literarisches Geschehnis

Ein bei mir aufgekommener Gedanke soll ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen zu. Ich erkenne ihn an. Das mache ich so, auch wenn er mir fürs Erste vielleicht fragwürdig erschienen ist.

Somit erreiche ich einen Grundzustand des Bedenkens auf eine sehr einfache Weise. Ich nehme das Gegebene an, weil es wahr ist, und erkenne es dabei als Vorgabe für mich selbst, mich damit zu befassen. Mit der Dauer eines solchen achtsamen Moments wird mir bald ein Sinn davon gewahr, wie etwas aufzufassen ist. Da leuchtet es mir dann ein, welche Verwendungsart dafür geeignet wäre. Dann, wenn ich die Gelegenheit und die Lust dazu habe, es in meinen Schriften anzubringen, mache ich das in der Regel auch. Dorthin aber habe ich schon vor langer Zeit kommen wollen, wo für mich so etwas möglich ist. Es scheint jetzt endlich so weit gediehen zu sein, dass das wahr ist.

Eine Zufriedenheit des Menschen soll eine sein, mit der er klarkommt. Was wird dazu mehr erforderlich sein, als eine innerliche Regung des Gemüts an sich zu verspüren? - Da gilt es bei sich zu sein! - Auf diese Weise kann ich mich meiner eigenen Dinge ermächtigen, ohne einem anderen etwas zu entreißen, das diesem eher zugestanden hat als mir.