Einsiedelei

Bild: Rotatio Universalis, intuitiv erstellter Nachbau, im Oktober 2018

Hinweis

Ein Netzwerk eigener Schriften

Dann, wenn man aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix geknüpft hat, soll es beim Werkschaffen allein nur noch darum gehen, diese zu stabilisieren, zu vereinfachen oder zu bereinigen. Da würde nicht alles gut damit zusammengehen, was andere Leute uns schon einmal über das Leben und die Welt gesagt haben. Wir sollen es versuchen, uns den Gehalt davon zu erhalten, welchen wir als wahr erkannt haben. Das machen wir so, damit unsere Aufgaben nicht endlos ausfallen würden.

Jede Zeit hat ihre eigene Symbolik. Das fassen die Menschen auf. Eine Mode der Menschen spiegelt sie wider. Da suche ich wahrscheinlich vollkommen zurecht nach einer gegebenen Wahrheit, die auch darüber hinaus Bestand hat. Ohne für sich etwas zu haben, was man richtig findet, würde einem Menschen wahrscheinlich nichts Gutes auf Dauer möglich sein. Es soll jene Sache, auf die wir uns im Leben beziehen, das Gegebene in seinem vollständigen Umfang beinhalten.

Da baut eines auf dem anderen bei uns auf und wird doch weniger dadurch. So kommen wir zu einer Übersicht über das Ganze. Je tiefgehender wir die eigene Sache, für die wir stehen, verwirklicht haben, umso leichter fällt es uns, sie zu behaupten. Da kommen wir endlich mit großer Kraft voran. Das dabei Erreichte soll irgendwann auch einmal genügen können. Wir werden es am Fahrtwind zu verspüren wissen, wann das so weit ist. Gar vieles kann sich auf eine solche Weise bei uns verbessern, weil wir damit den Zugang zu einem ordentlichen Werk besitzen.

Ansprache

Vorrede

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf dem Wiki 'Beggar's Einsiedelei' oder kurz 'Einsiedelei' können Sie in Ruhe einen Teil jener Texte betrachten, welche für Mathias Schneider den Anbeginn eines Verfassens von eigenen Textwerken bedeutet haben. Dabei handelt es sich bei der Seite hier um sein Refugium während dieser Epoche seines künstlerischen Wirkens. Sie ist erst lange Zeit später von Schneider öffentlich zugänglich gemacht worden, als schon manches andere von ihm erstellte Wiki online zu finden gewesen ist. In einer leicht geänderten Neufassung liegen die Inhalte davon hier jetzt vor. Er hat es versucht, sie lediglich etwas aufzufrischen und in ihrem Gehalt bei deren Korrektur anzuheben.

Die bei der Ausarbeitung von ihr aufgekommenen Gedanken und Ideen haben ihn um die Jahre von 2010 bis 2012 stark beschäftigt. Damals hat er sich in einer Phase befunden, zu der er sich als Künstler konsolidieren hat wollen. Er erhofft es sich nun, dass eine Wiedergabe solcher Inhalte zu einer verbesserten Schlüssigkeit des Verständnisses für sein künstlerisches Wirken etwas Gutes beiträgt.

Jene hier vorkommenden Texte sind bei ihm zeitweise schon gehaltvoll angekommen. Sie haben ihn gestützt und gestärkt zu Notzeiten, als er sich vieler Dinge noch nicht für sein Dasein gewiss gewesen ist. Vielleicht werden Sie hier etwas auffinden können, was eine Lesung seiner Seite 'Einsiedelei' für Sie zu etwas Förderlichem macht. Wenigstens als ein Beispiel für solche Momente sollen die Schriften hier gelten dürfen, wie sie mit einer seiner Konsolidierungsphasen einhergegangen sind.

In diesem Sinne wünscht er Ihnen nun alles Gute und verbleibt

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Das Atommodell und seine Schwingungen, Bleistifte auf Papier

Meditation

Findest Du Dich ein

Beim nun folgenden Text möchte ich den Leser mit allem gegebenen Respekt in der 2. Person Singular ansprechen.

Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, wird es sein, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Lass bitte nicht wieder ab davon, Deine Dinge einander richtig zuzuordnen, wenn Du den Anfang davon erst einmal geschafft hast.

Halte daraufhin bitte kurz etwas inne und bestehe damit, was Du für Dich bei Dir eingerichtet hast. Wenn Du endlich das Gefühl erlangt haben wirst, gänzlich da zu sein, dann soll das Werk Dir auch so gut gelingen, wie das eigentlich möglich wäre. Es wird sich Dir so wahrscheinlich aufzeigen, was zu tun ist. Setze es um, sobald Du Dir eine Klarheit davon erworben hast, was es ausmacht. Ich wünsche es Dir, dass Dir etwas Gutes gelingen möchte.

Setze Dich für Dein Werk mit der Dir gegebenen Kraft bitte ausreichend gut ein. Erinnere Dich zuerst aber bitte noch einmal an die kleine Einstimmung auf Dich selbst. Du sollst Dir dessen gewahr sein, was sie für Dich bedeutet. Das soll bei Dir für etwas an Gewissheit über Deinen Weg sorgen.

Besinne Dich auf das, was Du Dir zuvor an Gedanken und Ideen zugeteilt hast. Das Eigentliche soll so für Dich greifbar sein. Befinde es und erkenne, was Dir eingegeben ist. Löse Dich dabei von allem anderen und entspreche jetzt endlich Deinem Impuls, wie es Dir möglich ist. Da soll doch etwas Gutes gelingen können.

Glaube an Dich. So wirst Du jene Kraft erhalten, um das Gute daran anzuerkennen, wer Du bist.

Erstarke somit.

Wache als Mensch auf.

Statte Dich mit etwas Geeignetem aus, wie Du es zu erhalten wünschst. Auch Du bist jemand, der es gut mit seinen Mitmenschen meint. Gehe zu Werk, so es Dir bald gelungen ist, etwas davon zu verstehen. Ja, schreite zur Tat.

Bestelle Deinen Acker endlich mit einem richtigen Gedanken dabei. Trage ihn so an Dir, wie er da gerade vorkommt. Lass nicht wieder ab davon, mit Deinen Dingen richtig umzugehen. So wirst Du auch rechtzeitig damit fertig, was Du leisten möchtest. Du weißt, dass Du auf die Weise schon einmal etwas für Dich erreicht hast, was das Deinige verbessert hat.

Schön soll es da sein, auf der Welt vorzukommen. Schrecklich ist es aber zuweilen auch schon gewesen, in der Welt da zu sein. Beides wird so wahr sein, wie es hier geschrieben steht. Solche Momente gibt es bei uns, zu denen wir so etwas denken. Sie bedingen uns. Da macht es uns etwas aus. Alles wandelt sich derweil und wäre kaum aufzuhalten.

Im Grunde wäre es gut, sich das Gegebene wieder und wieder zu bedenken. Die dabei erschlossenen Gedanken und Ideen sollen für uns die Konventionen eines Menschendaseins klären. Eine Substanz des Vorgegebenen kommt dabei in Sichtweite. Das soll uns entsprechen. Da spüren wir uns dabei, während wir die Begebenheiten des Lebens erfahren.

Mache Dich bitte mit Dir selbst vertraut. So wirst Du mit Sicherheit bald etwas zu Dir in Erfahrung bringen können, was wahr ist. Beziehe Dich im Alltag darauf, was Du von Dir verstanden hast. Es bedingt Dich. Das soll einmal das Herzstück Deiner Dinge sein, was Du dabei gewahrst, während Dir Deine Gedanken und Ideen kommen. Bringe es bei Bedarf fertig, mit dem Dir Gegebenen zufrieden zu sein und es so anzuerkennen, wie es für Dich ist. Ja, nimm es an, was Dir für eine Wahrheit eingegeben ist und verwerfe sie nicht grundlos. Es wird sich Dir schon noch zeigen, für was sie gut ist. Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein. Da hat es Bestand.

Gewicht des Denkens - Stillleben, Bleistifte auf Papier

Brief

Ein persönliches Grußwort

Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst eine gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier schreiben möchte. Für Deine Bemühung beim Lesen in der Textsammlung aus meiner Feder danke ich Dir jetzt schon.

Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder das, was Du sonst für Dich brauchst, bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir Freude bereiten, das zu tun.

Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen der nachfolgenden Texte. Eile Dich bitte nicht unnötig. Es wäre zwar schon erforderlich, sich die Texte einmal mit aller gegebenen Sorgfalt durchzulesen, damit Du ihre Kraft, eine ihnen innewohnende Eigenschaft richtiggehend auffassen und verstehen kannst. Aber es besteht wirklich kein Grund zu Hast und Eifer. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir das Ganze einleuchtet, was ich Dir mittels meiner Schrift sagen möchte.

Bedenke dabei bitte, dass dies hier noch kein abgeschlossenes Werk ist. Es hat wahrscheinlich einige Mängel an sich, welche ich erst erkennen muss, ehe ich sie beheben kann. Ich möchte Dich auch um Folgendes gebeten haben. Komm lieber öfters hierher zum Lesen zurück, anstatt alles auf einen Schlag richtig verstehen zu wollen.

Reibe Dich nicht auf an meinem Werk. Versuche es besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese mit Bedacht die hier enthaltenen Texte durch und versuche sie richtig aufzufassen. Wenn etwas davon noch nicht zu verstehen sein würde, dann zeige mir das bitte auf.

Wie habe ich vormals die Texte hier aufgebaut? - Die 'Einsiedelei ' ist in ihrer Grundsubstanz einmal dem 'Beggarwiki' (ehemals Ferywiki) entnommen worden, welches eine unveröffentlichte Schriftsammlung ist. Jenes andere Wiki hat mir vormals zu einer Schulung meiner sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit dessen Zuhilfenahme habe ich zu meiner Art der Sprachgestaltung gefunden. Damit habe ich das Grundsätzliche für mich vorbereiten können. Es ist in den Jahren von 2004 bis 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens eingenommen.

Ich habe mit dem 'Beggarwiki' den Gehalt der Dinge meines Daseins zu bestimmen versucht. Mein eigenes Wesen ist mir dabei bald schon etwas verständlicher geworden. Manchen Prozess der Selbsterkenntnis habe ich damals durchgeführt und irgendwann auch abgeschlossen. Auch heutzutage erfahre ich mein Dasein noch unter dem gleichen Aspekt. Meinen einmal eingeschlagenen Weg habe ich seitdem nicht wieder verlassen. Eine Wahrheit wie diese erkenne ich für mich an. Mein Leben soll auf dem Guten aufbauen, was ich einmal für mich auf die Weise festgelegt habe.

Das Wiki 'Einsiedelei' ist ein etwas eigentümliches Ding. Heutzutage arbeite ich nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge meine bestehenden Texte weiter aus. Sie sind einmal bei 'Freischreibstunden' als 'Gedankenprotokolle' entstanden. Seit vielen Jahren stelle ich nun schon solche Schriften her. Das ist zu meiner Hauptbeschäftigung in der Freizeit geworden. Alles, was damit an Betätigungen verbunden ist, ist zuweilen schon wie eine harte Arbeit für mich gewesen.

An was glaube ich? - Die Wege eines Menschen kommen innerhalb eines für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes vor. Seine Mittel sind begrenzt. Es wäre gut, wenn Du anerkennen kannst, dass mein Weg auch einmal sein Ende haben wird. Ich möchte darum bald Ordnung ins Geschehen meines Lebens bringen, damit das alles einmal fruchten kann.

Alles Gute wünsche ich Dir jetzt. Es möchte Dir die Sonne scheinen, aber unterdessen auch ein milder Schatten erhalten bleiben und Dein Lebensglück sicherstellen.

Somit verbleibt

mit freundlichen Grüßen

Mathias Schneider

Ass der Stäbe, Spielkarte, Buntstifte auf Papier, CGP als Quadrotypie, farblich verfremdet

Impuls

Unabhängigkeit

Ich habe zeitweise keine Klarheit gebraucht. Ich habe da auch keiner Verbote bedurft. Die Dinge haben nicht immerzu für mich passend sein müssen.

Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch so gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen geben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates herleitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchen Weisungen bleiben.

Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles, was auf diese Weise benannt werden kann, soll auch gut sein. Das würde aber nicht heißen, dass etwas, was hiermit nicht benannt werden könnte, zu verwerfen sein wird.

Eine solche Vielheit möchte die Menschen vielleicht erschrecken und doch sollte sie das nicht tun. Sie wird sich der Beherrschung durch den Menschen entziehen, was uns nicht zu beunruhigen bräuchte. Die Natur der Dinge soll nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen sein. Dazu soll auch ein Ganzes als Gesamtes abgebildet werden. Das habe ich hiermit in einer einfachen Weise zu geben versucht. Erkennen wir es darum doch besser an, wie es ist. Im Grunde kann das so vieles für uns leichter machen. Das soll dann der Fall sein, wenn wir es verstanden haben, auf eine eigenständige Weise unseren Gedanken auszuprägen, wie er sein kann.

Darum, weil wir unabhängig vom Gegebenen geblieben sind, können wir uns in unserem Verhalten frei davon zeigen, was da vorgekommen ist. Dann erhalten wir aber auch eine echte Wahlmöglichkeit, was wir an unserem Leben schätzen dürfen.

Gedanke

Die Freiheit wird immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein, was da vorkommt.

Dokumentation

Geschichte der 'Einsiedelei'

Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während meiner Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe in den Jahren von 2008 bis 2013 sehr mit meinem Dasein zu kämpfen gehabt. Da habe ich mir vieles aufgeschrieben. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach fortgesetzt. Heutzutage dient mein Werkschaffen mir vornehmlich als ein Zugang zu mir selbst als Person. Meine damaligen Gedanken und Ideen habe ich mir bewahrt. Das Textwerk des Wikis 'Einsiedelei' stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen tatsächlichen Aufgaben und Vorhaben dar, wie ich sie damals vorbereitet habe.

Ich gehe im Alltag mit meinen Schriften auch weiterhin um. Hier schreibe ich mir manches davon auf, was mir im Laufe der Zeit über mich klargeworden ist.

Doch zuweilen täuscht mich mitunter mancher eigene Impuls etwas. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um eine Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. So habe ich die eine oder andere Karte schon etwas ergänzen können. Mit der Zeit sind dann die Wikis als Kartei entstanden.

Ich bekenne mich dazu, dass ich bei der Erstellung meiner Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.

  • Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll benannt werden.

  • Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.

  • Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zu ergänzen sein.

  • Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen sein.

  • Die Summe der Dinge soll von einer endlichen Art sein.

  • Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf.

  • Die Sprache zeigt den Weg von sich aus auf.

  • Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können aufgelöst werden.

  • Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht fortbestehen.

  • Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.

  • Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum ab.

  • Es besteht keine Berechtigung zu einer Dominanz von irgendetwas über das Gegebene.

Stay Cool, Bleistifte auf Papier

Impuls

Eine weitere Idee

Fange mit Deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, welche es jetzt ist. Da fangen wir bei der Eins zu zählen an und bleiben dabei, unsere Dinge so zu tun, wie sie uns entsprechen.

Gedanke

Ein Schöpfungsprinzip

Wird ein Schriftstück erst einmal gut gelungen sein, so zeigt sich Dir dessen weiterer Sinn von sich aus bald schon in klarer Weise auf. Dann wirst Du auf dem einmal Bewahrten mit etwas aufbauen können. Da bilde es eine Einheit mit dem restlichen Werk. Alles wird sich fügen können, wenn sich die Kreise einmal gänzlich bei uns geschlossen haben. Jegliche Klärung eines Sachverhalts lässt sich auf weitere Dinge anwenden. Eine Ordnung hat Bestand oder es ist keine gewesen.

Impuls

Aufgaben und Pflichten

Ein paar Gedanken zur von mir für mich bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.

Als der erste Aspekt meiner Arbeit soll zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung der eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Anwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in ein geeignetes Format überführt werden. Ihre Grundstruktur, insbesondere eine Abfolge der Texte soll dabei möglichst so erhalten bleiben, wie sie bereits gegeben ist.

Ich möchte die bereits bestehenden Gedanken und Ideen, aber auch deren strukturelles Erscheinungsbild damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Der funktionale Charakter meiner Schriften soll zu erhalten sein. Dadurch, dass ich die entsprechenden Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir nun ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung, aus dem ich schöpfen kann. Da soll es mir gelingen, mich auf etwas Weitergehendes vorzubereiten, was darauf aufzubauen wäre. Auch der Bestand eigener Schriften möchte abgesichert sein. Die Güte einer Lesung jener Texte wird einen guten Teil ihres Wertes für eine Leserschaft ausmachen. Also ist sie gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen.

Jener im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir spiegelt diese zuweilen noch in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form dafür soll einmal bestimmt werden. Das dabei Festgelegte soll dann meine Richtschnur sein, damit sie sinnvoll erweitert werden können. Ich möchte das machen, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Den solchermaßen erzeugten Schriften soll sich dann die Erklärung zur Werkschau leicht hinzufügen lassen. Das Beschreiben weiterer Merkmale davon, was mich ausmacht, soll von mir koordiniert werden und sich dem bereits Gegebenen schlüssig angliedern. Ich möchte dabei darauf achten, dass die Inhalte, sprachlich gesehen, leicht zu vermitteln sind.

Das alles hat mir schon viel fürs Leben geholfen. Bei meiner Arbeit am Karteikasten ist es zuweilen vorgekommen, dass sich mir eigentliche Kräfte aus früheren Tagen meines Lebens wieder erschlossen haben. Solche schönen Momente habe ich dann gerne zugelassen und angenommen.

Da flechte ich manches davon ins bestehende Textwerk ein, weil es Relevanz für mich hat. Jene damit verbundenen Regungen an mir haben mich bereits etwas verlebendigt. Da verjüngt sich auch meine Gedankenwelt etwas. Ich nehme wahr, was ich dabei erfahre, und kann es in meinem Werk unterbringen.

Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was auch wirklich bei mir an Gedanken und Ideen aufgekommen ist. Darauf bin ich ausgerichtet. Ich möchte das anerkennen, was bei mir erscheint. Das wird doch schon so richtig sein, wie es gegeben ist. Dem entspreche ich. Solchermaßen leiste ich mein Werkschaffen ab.

Als ein zweiter Aspekt der Erstellung eigener Schriften möchte ich es Ihnen jetzt aufzeigen, dass ich mich bei der Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekenne, wo mir dies zu tun erforderlich erscheint. Das hat jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen.

Als der dritte Aspekt der Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich vorbestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich versuche es, mir auf die Weise eine Einsicht in die Gründe meines Daseins zu bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse und Begebenheiten sollen von mir anerkannt sein, wie sie geschehen sind.

Ich habe es mir bei der Erstellung des 'Baukastens' so eingerichtet, dass ich jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin entspreche. Darum sage ich, dass ich einen unverkürzten Weg begehe. Eine solche Vorgehensweise schützt vor Bedrängung.

Die Einführung von zusätzlichen Worten in das Textwerk der Kartei 'Baukasten' wird dank der Schaffung einer dafür möglichen Referenz vorbereitet. So ist es inzwischen wahr geworden, dass etliche Ergänzungen dazu bereits verwirklicht sind. Anstatt die Schriften um verbliebene Anteile schlechter Art in sorgloser Einfalt zu kürzen, hat sich Schneider als Autor dazu aufgemacht, sie endlich ins rechte Licht zu rücken. Da haben sie allein nur selten das restliche System aus Benennungen und Ansichten gestört. Im Gegenteil dazu soll es wahr sein, dass mancher Sachverhalt erst nach einer Aufhebung von eigentlichen Verkennungen richtig erschienen ist. Das Schlechte wird dann etwas Gutes sein, wenn es auch so benannt werden darf. Da soll es genauso erscheinen und auch nicht in verkehrter Weise dargestellt werden. Solchen Übertreibungen zu entsagen, soll gut sein. Was vorgekommen ist, hat auch seinen Anteil am Geschehen. Da wäre es fatal, es zu übergehen.

Dokumentation

Ein literarisches Geschehnis

Ein bei mir aufgekommener Gedanke soll ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen zu. Ich erkenne ihn an. Das mache ich so, auch wenn er mir fürs Erste vielleicht fragwürdig erschienen ist.

Somit erreiche ich einen Grundzustand des Bedenkens auf eine sehr einfache Weise. Ich nehme das Gegebene an, weil es wahr ist, und erkenne es dabei als eine Vorgabe für mich, dass ich mich damit befassen möchte. Da gewahre ich alsbald meine weiteren Gedanken und Ideen dazu.

Manches davon greife ich beim Schreiben am 'Baukasten' auf und stelle es gewissenhaft dar. Dann, wenn ich eine Gelegenheit und die Lust dazu habe, es in meinen Schriften anzubringen, mache ich das in der Regel auch.

Gedanke

Eine Kontrolle über das Dir Gegebene wird gerade durch eine Verlangsamung davon, wie Du arbeitest, und ein Innehalten dabei gut zu verwirklichen sein.

Dokumentation

Ein erster Anfang

Es gibt kein schlechtes Wort, sondern allein nur mehr oder minder schlechte Wortverwendungen. Aufbauend auf dem Gedanken führe ich meine Schriften aus. Dabei pflege ich nach und nach mehr und mehr unterschiedliche Worte in sie ein. Entscheidend für den Wert davon werden die Zusammenhänge sein, welche ich so erzeuge und erhalte. Da erscheinen die Dinge als ein Bild. Es hat solche Eigenschaften, wie ich sie ihm gebe. Es sollen nun gerade jene davon sein, die mein Leben kennzeichnen und ausmachen, um die es mir geht. Ihre Zurschaustellung erfolgt aus persönlichen Gründen. Solche zu benennen ist möglich. Ich sehe keinen Grund, warum man das nicht tun sollte. Gar vieles ist über mich zu Vorzeiten bereits gesprochen worden. Da haben die Leute vieles festgezimmert und verfügt, was sich auf mich heftig ausgewirkt hat. Dem möchte ich mit meiner Arbeit etwas entgegenstellen.

Da behaupte ich es keineswegs, dass die Leute mich oder mein Lebensglück verkannt haben. Es ist ihnen allein nur nicht möglich gewesen, es richtig zu erfassen. Sie haben mich kaum gekannt, aber vieles über meine Situation gesagt und aufgeschrieben. Dazu sind Akten erstellt worden, die meinem Lebensweg einen Rahmen gegeben haben. Der Rahmen, welcher für mich vorgesehen worden ist, hat mein Glück im Leben fast unmöglich gemacht. Was mir verblieben ist, ist unwert und unschön gewesen. So habe ich das nicht stehenlassen wollen.

Ich bin von einfachen Annahmen ausgegangen, als ich die Dinge meines Daseins sprachlich festzumachen begonnen habe. Was da über mich gekommen ist, habe ich nicht abwehren können. Das hat mich doch verwundert. Meinem Gefühl nach habe ich mich in einer Notlage befunden. Sie ist keineswegs an äußerlichen Begebenheiten festzumachen gewesen. Da bin ich in mich gegangen und habe es hervorgebracht, was sie ausmacht. Gar vieles ist da endlich vor mir erschienen. Damit habe ich jedoch kaum etwas anzufangen gewusst.

So bin ich irgendwann dazu übergegangen, das Leben von mir zu befreien. Ich habe meine Verstrickungen auflösen wollen. Das habe ich primär durch das Benennen der Begebenheiten, später auch der Gegebenheiten getan. Da hat bereits die erste Transformation des Bestehenden bei mir stattgefunden. Was sich dadurch geändert hat, sind die Ansätze zu einer Bestimmung des Wirklichen gewesen. Indem ich es mir bewahrt habe, was mir zu eigen gewesen ist, habe ich mich besser bewähren können. Da sind bald schon die wahren Gegebenheiten meines Daseins durch die Begebenheiten meines Lebens durchgeschimmert und haben erkannt werden können. Sie habe ich anschließend festgemacht, wann immer sie aufgetreten sind. Dazu habe ich es angenommen, dass das wahre Wesen der Dinge sowohl leer als auch trivial ist. Erst der Mensch fängt etwas mit ihnen an, worauf sie sich schließlich doch aufladen. Da erfüllen sich die Situationen und ergeben sich. Alles besteht auf die Weise.

Also habe ich am Trivialen das Gute erkannt und dessen Vorhandensein als eine eigentliche Leere angenommen. Getreu dieses Musters erhalten alle Dinge ihren Grundaufbau. Das Leere wird also als der Inhalt oder der Gehalt des Trivialen richtig zu verstehen sein. Da kann man es an den Begebenheiten ablesen, wie sie sich ergeben haben. Als eigentliche Aufbauten und gehaltvolle Bereicherungen der Grundformen einer Erscheinung der Welt werden sie vorkommen. So sind sie zu bewerten. Da kann man es gewichten, ob sie gut oder schlecht ausgefallen sind.

Ausgehend von der einfachen Erkenntnis eines unzureichenden Zustands meiner Dinge habe ich für sie die Wertigkeit auch in der gleichen Art gesehen. Da ist es mir schlecht vorgekommen, was mein Leben zu dieser Zeit ausgemacht hat. Lange hat es gedauert, bis sich daran etwas geändert hat. Manches davon ist vielfach verschränkt gewesen und hat darum eine eigentlich unlösbare Form eingenommen. Zudem ist es 'verbacken' gewesen, die eigentlichen Schnüre dieser Struktur haben aneinandergeklebt oder sind miteinander verschmolzen gewesen. Da habe ich das auch so angenommen. So ist es mir erschienen. Mit der Bezeichnung 'verklebte' Gedankenwelt habe ich eine Idee davon entwickelt, was bei mir an Schwierigkeiten vorkommt und für mich gegeben ist. Das habe ich so belassen. Getreu des Ansatzes einer Bewahrung des Gegebenen habe ich das Gefundene angenommen und mich gegenüber einer solchen Sache zu bewähren versucht. Es gibt gewisslich einfachere Aufgaben als diese. Aber welche Aufgaben das Leben auch an uns gestellt hat, wir können allein nur dann bestehen, wenn wir ihnen gerecht geworden sind. Das ist also der damalige Ausgangspunkt zur Aufbereitung der Dinge meines Lebens gewesen.

Dann habe ich etwas davon hervorgebracht. Das habe ich benannt, aber es dabei auch erkannt, wie beschwerlich es sein wird zu erwarten, damit von anderen Leuten richtig verstanden zu werden. Darum bin ich dazu übergegangen, zusätzlich zu einer Bezeichnung des Gegebenen meine Werkschau, also meine aktive Unternehmung zu erwähnen und in die Texte aus meiner Feder zu integrieren. Ein Bezug auf sie hat den ersten aller trivialen Bezüge zu meinem Leben verkörpert. Da habe ich mich als einen Kunstschaffenden dargestellt. Um der Sache gar nicht erst die falsche Würze zu geben, habe ich mich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten erklärt. Dadurch ist mir vieles leichter gefallen als noch zuvor.

Dokumentation

Das Prinzip der durchführbaren Handlung

Das Positive wird der Moment sein, zu welchem ein Mensch handeln möchte. Da hat er es gut, wenn er die zu einem solchen Moment zugehörigen Dinge zu erkennen weiß. Das macht sein Vermögen aus, was er erkannt hat, und es muss ihm auch genügen. Darum handelt er manchmal auf eine solche Weise, damit er seinen 'Faden' nicht verlieren würde. Das sichert ihm sein jeweiliges Vermögen ab. Da behält er seinen Zugang zu seiner Kraft. Sie bietet ihm neben einer Orientierung auch die Gelegenheit dazu, etwas auf für die Sache geeignete Weise zu tun. So erscheint ihm sein eigenes Wesen, so setzt er sich für die Dinge ein. Manches Glück macht das aus. Etwas wird dadurch wahr.

Auf vierfache Art erscheint das einfache Handeln des Menschen oder es hat keinen Bestand. Da kann man es festmachen, wie es vorkommt. Man kann es sogar abstrahieren. Dadurch versetzt man sich in eine andere Lage. Aus ihr kann man das Allgemeine einer Handlung klären. Es wird zu benennen sein, was sie ausmacht.

Im Folgenden gebe ich nun die vier Anteile des Aspekts einer Handlung durch eigene Worte zu ihrer Kenntnis.

  • Eine Handlung erfolgt auf einfache Weise und bewirkt etwas Einfaches. (Das ist gemäß dem frommen Wunsch des Handelnden so.)

  • Eine Handlung spiegelt sich zu jeder Zeit am gegebenen Material. Da wirken sich folgerichtig die Gestaltungen auch zweifach aus. (Eine Gestaltung der Objekte führt auch zu einer Prägung am Menschen.)

  • Eine Manifestation spiegelt sich zu jeder Zeit an ihrem Hersteller. Da wirkt sich das Erwirkte auch zweifach aus. (Die Eigenschaft des Menschen wird durch die Objekte erinnert und macht einen Wert aus.)

Das alles soll keine Schwierigkeit verkörpern. Wir haben es uns lediglich verbal vor Augen geführt, was eh zu jeder Zeit vorkommt. Da ist nichts Weiteres geschehen, als eine Erweiterung der Vorstellung davon, was die Dinge ausmacht. Ihre Erkenntnis entspricht der Natur. Da der Mensch es erkennt, was da ist, hat er auch das Recht, davon zu sprechen, was er erkannt hat. So macht man einen Besitz davon fest. Einen solchen Besitz kann man im Leben als eine Vorgabe für sich anerkennen. Mit ihrer Zuhilfenahme bilden wir bei uns eine Vernunft aus. Eine solche benötigen wir. Wer es aber dem Menschen nicht zugestehen möchte, dass er vernünftig sein kann, der irrt sich mit allem. Er wird schief gewickelt sein. Dagegen erwehren wir uns. Verkannt möchten wir nicht sein. Selbst wenn wir geschwiegen haben, haben wir den Leuten kein Recht dazu gegeben, uns auf so schwerwiegende Weise zu verdammen.

Da befrieden wir die Situation, indem wir zur Ausgangslage zurückkehren. Wir streben dabei einem positiven Moment zu. Dazu befreien wir uns erst einmal von allen Füllen, die nichts mit uns zu tun haben. Ihre Wesenheit ist für uns nicht zu jeder Zeit zuträglich gewesen.

Haben wir endlich die Leere der Begebenheiten getreu ihrer wahren Erscheinung als triviale Vorkommnisse vorgefunden, so soll es möglich sein, dass uns eine Annahme des Gegebenen leichtfällt. Da erhalten wir es in der Regel bald, was als Ordnung festzumachen ist. Daran möchten wir mit unserem Glauben anknüpfen, dass alles zurecht so ist, wie es vorkommt.

Auf dem Guten baut das Gute auf. Von Wahrem kommt Wahres. So verkörpern alle Dinge das, was ihr Wesen ausmacht. Zusätzlich dazu kommen allein nur Ablenkungen vor. Sie haben allesamt für eine gewünschte und gesuchte Sache den Umfang einer nicht erforderlichen Begebenheit dargestellt. Da sind sie allein nur selten von uns benötigt worden.

Gedanke

Eine gute Arbeit

Ganz gleich, was wir Menschen auch für eine Arbeit tun, es erfüllt sich dadurch etwas bei uns. Das soll dem Wesen einer Sache gerecht sein, was dadurch wahr wird. Davon haben wir etwas, dass wir uns damit abgefunden haben, dass unsere Aufgabe über unser Dasein als Mensch mitbestimmt. Wir gehen unseren Weg.

Im Grunde erhalten wir dadurch etwas, dass wir gearbeitet haben. Nicht allein nur das zur eigenen Versorgung notwendige Einkommen würde es sein, was uns somit zuteilwird. Wir haben auch erfahren, was es ausmacht, einen Zugang zu einem sozialen Gefüge zu haben und sich darin zu integrieren.

Da soll die Art der Tätigkeit austauschbar sein. Was jedoch nicht austauschbar gewesen ist, sind die persönlichen Errungenschaften, welche damit einhergegangen sind.