Einsiedelei

Bild: Rotatio Universalis, intuitiv erstellter Nachbau, im Oktober 2018

Hinweis

Dann, wenn man aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix geknüpft hat, soll es allein nur noch darum gehen, diese zu erweitern oder zu bereinigen. Da würde nicht alles gut zusammengehen, was andere Leute uns einmal gesagt haben.

Jede Zeit hat ihre eigene Symbolik. Eine Mode der Menschen spiegelt das wider. Da suche ich wahrscheinlich vollkommen zurecht nach einer gegebenen Wahrheit, die Bestand hat. Ohne eine solche zu erkennen, würde einem Menschen nichts Gutes möglich sein. Dabei soll die Sache, von der wir sprechen möchten, auch das Gegebene in seinem vollständigen Umfang beinhalten.

Wie soll das möglich sein? - Manches Rätsel würde durch Raten nicht zu lösen sein. Darum suche ich nach einem Konstrukt aus Worten, das besteht. Daraufhin untersuche ich es, wie es da vorgekommen ist. Ein Abgleich mit der Gegenwärtigkeit dieses Daseins wird so manches verifizieren. Da kommt man zu sich und findet sich ein. Das Leben aber ist eine Wahrheit für sich. Es in seinem Wert zu mindern würde nicht klug sein.

Vorrede

Werte Leserin und werter Leser,

hier auf dem Wiki 'Beggar's Einsiedelei' oder kurz 'Einsiedelei' können Sie in Ruhe einen Teil jener Texte betrachten, welche für Mathias Schneider den Anbeginn eines Verfassens von eigenen Textwerken bedeutet haben. Dabei handelt es sich bei der Seite hier um sein eigentliches Refugium während dieser Episode seines künstlerischen Wirkens. Sie ist erst lange Zeit später von Schneider öffentlich zugänglich gemacht worden, als schon manches andere von ihm erstellte Wiki bereits online zu finden gewesen ist. In einer leicht geänderten Neufassung liegen die Inhalte davon hier jetzt vor. Er hat es versucht, sie lediglich etwas aufzufrischen und in ihrem Gehalt anzuheben bei deren Korrektur.

Die bei der Ausarbeitung von ihr aufgekommenen Gedanken und Ideen haben ihn um die Jahre 2010 bis 2012 stark beschäftigt. Damals hat er sich in einer Phase befunden, zu der er sich als Künstler konsolidieren hat wollen. Er erhofft es nun, dass eine Wiedergabe dieser Inhalte zu einer verbesserten Schlüssigkeit des Verständnisses für sein künstlerisches Wirken etwas Gutes beiträgt.

Jene hier vorkommenden Texte sind bei ihm selbst zeitweise schon gehaltvoll angekommen. Diese haben ihn gestützt und gestärkt zu Notzeiten, als er sich vieler Dinge noch nicht für sein Dasein gewiss gewesen ist. Vielleicht werden auch Sie hier manches Eigentliche auffinden, was eine Lesung dieser Seite für Sie zu etwas Förderlichem macht. Wenigstens als ein Beispiel für solche Momente sollen diese Schriften hier gelten dürfen, wie sie mit einer seiner Konsolidierungsphasen einhergegangen sind.

In diesem Sinne wünscht er Ihnen nun alles Gute und verbleibt

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Das Atommodell und seine Schwingungen, Bleistifte auf Papier

Meditation

Prolog zum Wiki Einsiedelei

Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, wird es sein, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Lass bitte nicht wieder ab davon, Deine Dinge einander richtig zuzuordnen, wenn Du den Anfang davon erst einmal geschafft hast.

Halte daraufhin bitte kurz etwas inne und bestehe damit, was Du für Dich bei Dir einrichtest. Wenn Du endlich das Gefühl erlangt haben wirst, gänzlich da zu sein, dann soll das Werk Dir auch so gut gelingen, wie das eigentlich möglich ist. Es wird sich Dir so wahrscheinlich sogleich aufzeigen, was zu tun wäre. Setze es sobald um, wie Du Dir eine eigentliche Klarheit davon erworben hast, was es ausmacht. Ich wünsche es Dir, dass Dir zu diesem Moment selbst etwas Gutes gelingen möchte.

Setze Dich für ein solches Werk mit der Dir gegebenen Kraft bitte ausreichend gut ein. Beginne jetzt aber zuerst noch einmal mit dieser kleinen Einstimmung auf Dich selbst. Werde Dir dessen gewahr, was sie bedeutet. Das soll bei Dir für etwas an Gewissheit sorgen.

Mache Dich von nichts Überbordendem abhängig. Besinne Dich auf das, was man Dir selbst zugeteilt hat. Das Eigentliche soll so für Dich greifbar bleiben oder das endlich werden. Befinde Dich und erkenne es, was Dir eingegeben ist. Wiedersage dabei jedoch nicht Deinem eigenen Bedenken der Dinge, sondern entspreche diesem vielmehr bei Deinem kommenden Impuls, wie es Dir möglich ist. Da wird doch etwas Gutes gelingen können.

Erstarke somit.

Wache als Mensch auf.

Statte Dich mit etwas Geeignetem für dieses Dasein aus, wie Du es zu erhalten wünschst.

Dann gehe zu Werk, so Dir das bald gelungen ist. Schreite zur Tat, wenn Dir das gerade möglich sein wird. Bestelle Deinen Acker endlich mit einem richtigen Gedanken dabei. Trage diesen so an Dir, wie er vorkommt. Lass nicht wieder ab davon, mit Deinen Dingen richtig umzugehen. Werde auch rechtzeitig damit fertig, was Du leistest. Tue das, so Du es einmal eingesehen hast, dass Du selbst auf diese Weise sogleich etwas für Dich erreichen kannst. Das hast Du bei Dir doch immerzu gewünscht, glaube ich da. Es soll etwas sein, dessen Du wirklich selbst für das Leben bedarfst.

Schön soll es sein, auf der Welt vorzukommen. Schrecklich ist es aber zuweilen auch schon gewesen, in dieser Welt da zu sein. Beides ist so wahr, wie es hier aufgeschrieben steht. Solche Momente gibt es bei uns. Diese bedingen uns. Das macht uns etwas aus. Alles wandelt sich derweil auch weiterhin. So kommen die Gegebenheiten dieses Daseins zustande. Es sind Vorkommnisse, welche uns als Vorgabe dienen und das auch tun sollen. Die dabei erschlossenen Konventionen sollen uns selbst entsprechen. Jener dazu zugehörigen Grundstimmung werde Du Dir jetzt einmal gewahr, wie sie Dir diese Worte vermitteln. Mache Dich mit Dir selbst etwas vertraut. So wirst Du mit Sicherheit etwas zu Dir selbst in Erfahrung bringen können. Da entsteht etwas dabei. Das soll einmal das eigentliche Herzstück Deiner Dinge sein, was Du dabei gewahrst. Bringe es fertig, mit dem Dir Gegebenen zufrieden zu sein und es anzuerkennen, wie es für Dich ist. Ja, nimm es an, was Dir selbst für eine Wahrheit eingegeben ist.

Setze Dich mit dieser Einführung in ein lebendiges Geschehen aber bitte erst einmal sachlich auseinander, bevor Du in diesem doch sehr persönlich und privat von mir ausgeführten Textwerk hier weiterliest. Erkenne seinen Gehalt wie auch meinen guten Willen dabei an. Schließe jene bei Dir gerade vorkommenden Gedanken und Ideen zuerst einmal ab, ehe Du damit fortschreitest hier zu verweilen. Bringe das Deinige dazu einfach an, wie es wahr ist. Ich werde es schon zu beachten wissen, so ich es vernehmen kann. Das soll Dich wiederum etwas dabei bestärken, mir gerne zu begegnen.

Bedenke auch, dass diese Schriften aus der eigenen Feder eines Adepten stammen, welcher selbst von sich schon gesagt hat, dass er sich noch immer auf der untersten Stufe der Gelehrsamkeit befindet. So wird es wahr sein, dass diese Textwerke auch weiterhin noch von mir umgestellt und variiert werden. Habe aber keine Angst deswegen. Den letztlichen Schluss habe ich daran einfach noch nicht getätigt. Wann er kommen wird, das würde ich jetzt noch nicht sagen können. Das wird alles etwas sein, was sich erst noch in diesem Dasein zu bestätigen und einzufinden hat.

Schlüssig soll ein Tun des Menschen sein. Doch einem Geschehen vorzugreifen, das würde nicht ganz ungefährlich sein. Wer heute die Kerze von Morgen bereits abgebrannt hat, dessen Licht wird wahrscheinlich bald erlöschen. Da hege man doch besser seine Materialien gut. Deren ordnungsgemäßer Gebrauch soll uns eine gewisse Vernunft als Mensch ermöglichen. Ihr wird man gut zusprechen können, wenn sie erst einmal verwirklicht worden ist.

Lasse man dazu das in Beliebigkeit Vorkommende doch einfach brachliegen und kümmere sich dagegen mehr um diejenigen Dinge, zu denen ein eigentlicher Bezug für uns auch wirklich besteht. Nutze man die eigene Gabe doch einfach zu einem Verflechten des Gegebenen. Als ein Gesamtes in einem Stück sollen wir es handhaben. Ohne eine solche Art der Konstruktion unserer Gedanken- und Ideenwelt zu verwirklichen, wird es für keinen Menschen einen Grund zur Bebilderung seines geistlichen Erlebens geben. Was nicht von uns berücksichtigt worden ist, das würde uns auch nachher noch nicht zustehen, weil wir uns bisher nicht darum gekümmert haben.

Kommen wir so klar? - Einen solchen Rahmen gelte es zu schöpfen, bei dem es möglich ist, die Kettfäden jenes zu webendem Teppichs aufzuspannen. Er soll das Symbol dafür sein, was wir herstellen möchten. Wird das Werkschaffen auch wie eine Vorgabe für uns Menschen sein, so können wir doch dank diesem bald etwas für uns erwirken. So setzen wir etwas frei. Was dabei geschieht, das soll für uns etwas Wahrhaftiges sein, an das wir glauben möchten. In einem gleichwertigen Verhältnis sollen da die eigenen Kräfte anwachsen. Das wird geschehen, wenn wir diese erst einmal gut vorbereitet und gleichmäßig ausgeprägt haben. Schön wird da der Mensch, aber auch sein Dasein birgt dann ein solches Glück an sich, wie es da einfach vorkommt. Gut für andere soll das genauso sein, wie es auch für uns selbst etwas Gutes ist. So erhalten wir unsere Werke durch eine direkte und unmittelbare Erfahrung dieses Daseins.

Was verbleibt uns da noch anderes zu tun, als den eigentlichen Dank freimütig auszudrücken, welcher uns eingekommen ist. Dieser soll von uns kenntlich gemacht werden. Er ist ja gegeben. Es ist unterdessen richtig, dass wir ohne ein Vorrecht dazu in diesem Leben angetreten sind, um uns in dieser Welt mit der eigenen Auffassung zu behaupten. Was wir uns heutzutage bereits davon erworben haben, das steht vom Prinzip her jedem zu. Wir behaupten das, weil wir es in ehrlicher Absicht für uns selbst gewonnen haben.

Gleich soll da der Einzelne wie wir zu verstehen sein. Gleichwertig ist der Besitz, das Anrecht und die Vorsorge unter den Menschen verteilt. Jeder hat eine Gegenwart, eine Zukunft und auch eine Vergangenheit zu eigen. Das wird für jeden Menschen doch etwas von Bedeutung sein. Was da einer daraus zu schöpfen weiß, dass er es erfahren hat, ja was da einer davon für die Seinigen und sich erhält, das soll ihm auch weiterhin bereitwillig zugestanden werden.

Verschenken wir doch nicht diese Gaben an dafür eigentlich unbefugte Menschen. Bewahren wir sie uns besser selbst dauerhaft auf. Verprassen wir nicht diesen Besitz, zumal dieser allein nur von jemandem anderen geliehen sein kann. Ein dauerhaftes Anrecht auf das Eigentum an etwas wird keiner für sich behaupten können. Wir werden allesamt einmal verscheiden, jeder zu seiner eigenen Zeit. Nur die Ruhe! - Der Mensch soll sich da besser auf das Wesentliche beschränken und das begreifen, dass es allein nur zeitlich sein wird, was er zu bewahren vermag.

Wer sich aber etwas zu viel abgegriffen hat, der wird das kaum verstehen, was hier gesagt worden ist. Er wird so weder ein Herr seiner Kräfte sein, noch kommt er in den Besitz seiner anderen Güter. Lachen kann man über jene Menschen, welche viele Stühle haben, aber es nicht begreifen würden, dass man allein nur auf einem davon sitzt. Spotten kann man über jene Leute, welche viel Geschirr haben, aber es nicht verstanden haben, dass man allein nur einen Teller, einen Becher und eines Bestecks dazu bedarf, um etwas zu verköstigen.

Das Lob auf den Weinkeller möchte noch so groß sein. Würde der Wein nicht zeitnah ausgetrunken sein, so wird er zu Essig. Eine Schande soll dann ein solches Eigentum sein, wenn man es nicht rechtzeitig aufgeteilt hat.

Gewicht des Denkens - Stillleben, Bleistifte auf Papier

Brief

Ein persönliches Grußwort

Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier geschrieben habe. Für Deine Bemühung beim Lesen in dieser Textsammlung aus meiner eigenen Feder danke ich Dir im Grunde jetzt schon.

Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder das, was Du sonst für Dich brauchen wirst, bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir Freude bereiten.

Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen dieser Texte. Eile Dich bitte nicht unnötig dabei. Es besteht wirklich kein Grund zu Hast und Eifer. Es wäre eigentlich schon erforderlich, sich diese Texte einmal mit aller Sorgfalt durchzulesen, damit Du ihre Kraft, diese ihnen innewohnende Eigenschaft, richtiggehend auffassen und verstehen kannst.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir wirklich das einleuchten wird, was ich Dir eigentlich mittels dieser Schrift sagen möchte. Bedenke dabei bitte, dass dies hier noch kein abgeschlossenes Werk ist. Es hat wahrscheinlich vielerlei strukturelle und inhaltliche Mängel an sich, welche ich erst zu erkennen lernen muss, ehe ich diese einmal ausmerzen können werde. Ich habe nicht immer ausreichend Ahnung von den Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser deutschen Sprache gehabt. Auch heutzutage überlese ich wahrscheinlich noch immer so manches, was eigentlich falsch oder verkehrt sein wird.

Ich möchte Dich auch um Folgendes gebeten haben. Komm lieber öfters wieder hierher zum Lesen zurück, als auf einen Schlag alles davon richtig verstehen zu wollen. Das wird mehr nützen, als sich übermäßig dabei anzustrengen und mehr zu leisten beim Lesen, als Du wirklich gerade Lust dazu hast und selbst ohne große Mühe vollbringen kannst.

Reibe Dich nicht auf an diesem Werk. Versuche es besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese mit Bedacht die hier gegebenen Texte durch und versuche ihren Gehalt richtig aufzufassen. Wenn etwas davon nicht ausreichend gut zu verstehen sein würde, dann zeige mir das bitte einmal auf. Schreibe oder sage mir das dann einfach, damit ich es erfahren kann. Mit eigentlicher Sicherheit ist keines meiner Werke schon frei von Mängeln.

Wie habe ich vormals diese Internetseite aufgebaut? - Dieses Werk hier ist in seiner Grundsubstanz einmal dem 'Beggarwiki' (ehemals Ferywiki) entnommen worden, welches mein erstes größeres, aber unveröffentlichtes Werk ist. Jenes andere Wiki hat mir selbst zu einer Schulung meiner bereits latent ausgeprägten sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit seiner Zuhilfenahme habe ich zu einer Art der Sprachgestaltung gefunden, welche mir gut entspricht. Es ist in den Jahren von 2004 - 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens eingenommen.

Ich habe mit diesem dort vormals den Gehalt meiner eigentlichen Dinge dieses Daseins aufzuzeigen und zu bestimmen versucht. Mein Charakter ist mir dabei bald schon etwas verständlicher geworden. Manchen Prozess der Selbsterkenntnis habe ich damals durchgeführt und eigentlich auch abgeschlossen. Jene Sachverhalte meines Daseins sind mir zuweilen sogar klar dabei vor Augen getreten und haben von mir hinreichend bedacht werden können. Da habe ich einmal etwas davon wahrgenommen, in Bezug gesetzt und verstanden. Ich habe mir währenddessen etwas dazu aufgezeigt, was mich zu den früheren Zeiten meines Lebens selbst ausgemacht hat. Das hat mir viel dabei geholfen, um für mich selbst zu diesen Notzeiten, welche bereits seit dem Jahr 2004 bei mir anhalten, wieder etwas greifbarer als Mensch zu werden.

Mein Leben soll auch auf dem aufbauen, was ich für mich selbst einmal festgelegt habe. Ich habe jene mir so klar gewordenen und von mir geschaffenen Dinge in meinen Fundus aufgenommen und diesen im Grunde öffentlich zugänglich gemacht, indem ich ihn hier und andernorts poste. Dabei habe ich irgendwann dann auch meine eigentlichen Beschränkungen in sprachlicher Hinsicht festgestellt sowie diese wirklich anerkannt. Sie sind nicht allein nur grammatikalischer Art gewesen. Gerade auch eine konforme Verwendbarkeit mancher Worte ist von mir angestrebt worden. Diese wird aber kaum gegeben sein. Manche davon sind wahrscheinlich zu selten und zu unvollkommen von mir in Szene gesetzt worden in meinem bisherigen Leben. Ich habe mich vormals viel zu sehr auf eine Untersuchung von grammatikalischen Zuständen festgelegt, als ich mich noch mit dem Erlernen von Sprachen befasst habe. Eigentliche Worte oder Vokabeln habe ich dabei nicht ausreichend genug gelernt. Das ist wirklich ein Fehler von mir gewesen. Deren Vernetzung ist nun ein nachträglich durchgeführtes Beackern von Brachland bei mir. Das habe ich selbst so erkannt und für mich jetzt auch einmal hier auf diese Weise ausgedeutet.

Schlussendlich bin ich dann selbst dazu übergegangen, jene für mich bedeutsamen Worte nach und nach in meine Schriften zu integrieren. Was mich das alles an Mühe gekostet hat! - So vieles habe ich da erst einmal richtig durchzuführen lernen müssen, ehe etwas Brauchbares dabei entstanden ist. Aber ich habe das tun wollen und auch tun können. Es hat für mich dann auch das Schreiben eigener Texte mehr und mehr eine Bedeutung erhalten, welche über das gewöhnliche Maß dafür bei anderen Menschen weit hinausgeht. Sogar eine Abfassung meiner eigentlichen Verfassung, welche ich in diesem Dasein erfahre, habe ich da zu geben als möglich angesehen. Diese wird als ein integraler Bestandteil meines Werkes von mir angesehen und hier auch so behandelt.

Dieses Wiki ist nach der Art seiner Herstellung ein etwas eigentümliches Ding geworden. Ich selbst bin es, welcher danach strebt, mich selbst mit den hier benannten Gütern auszustatten. Diesen Dienst verrichte ich für mich, auch um weiter zu genesen. Ich arbeite nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge diese Texte aus, welche einmal bei 'Freischreibstunden' als 'Gedankenprotokolle' entstanden sind.

Seit vielen Jahren stelle ich nun schon solche eigenen Schriften her. Das ist in meiner freien Zeit zu meiner Hauptbeschäftigung geworden. Ich habe irgendwann dann auch damit begonnen, etwas an eigenständig geschaffener Literatur zu erzeugen, welche mir den gesamten Verlauf meines bisherigen Lebensweges, als Gedanke darüber und Idee davon aufgearbeitet, aufzeigen soll. Jene vielen kleineren Wikis in der Kartei 'Baukasten' sind aus genau diesem Grund meiner Feder entsprungen. Diese stellen meine eigentlichen Reflexionen zu meinem Leben dar. Ich schreibe es auf, wie sich meine Vorstellungswelt über den Zeitraum von vielen Jahren entwickelt hat. Der Istzustand davon ist der Gegenwärtige. Dieser kommt bei mir vor und bedingt mich.

Im 'Baukasten' habe ich also überwiegend über mein eigenes Dasein geschrieben. Als Kunstschaffender habe ich das zu leisten, damit ich auf meine Werke aufmerksam machen kann. Es ist überdies das einzige Dasein, von dem ich so etwas Umfassendes zu sagen habe.

Und so ist manches bei mir entstanden, was Du nun selbst nachlesen kannst. Ich hoffe, das wird Dich erfreuen.

Wer bin ich also? - Ich versuche es, Dir etwas davon aufzuzeigen, was mich als Mensch in meinem bisherigen Leben schon einmal ausgemacht hat. Manches davon besteht auch weiterhin fort. Jederzeit kann etwas davon wiederaufkommen, wenn sich die dementsprechenden Kreise bei mir einmal geschlossen haben.

Das entspricht mir selbst, dass diese das einmal tun werden. So etwas bereite ich vor. Ich beschreibe dazu vornehmlich meine früheren Gedanken und Ideen, wie ich diese gerade erinnern kann. Alles das, was damit an Betätigung verbunden ist, wird zuweilen wie eine harte Arbeit für mich sein. Ich weiß, dass ich selbst, kognitiv gesehen, nicht sonderlich gut von meinen Mitmenschen ausgebildet worden bin. Das grämt mich zeitweise etwas, aber ich könnte es nicht abändern. Meine Lebensgeschichte beinhaltet das. Oh, man hat mir zeitweise eine Befähigung dazu sogar abzusprechen versucht. Kaum einer hat es mir von sich aus zugetraut, dass ich eine solche Leistung einmal selbst vollbringen kann. Und doch gehe ich das an.

So bin ich doch auch zuweilen schon recht unzufrieden mit meinem Dasein gewesen. Derweil habe ich es versucht, Dir etwas von mir und meinem Leben in einer greifbaren Weise zu vermitteln. Ich habe das in der Form von solchen Texten erscheinen lassen, wie sie hier zu finden sind. Das mache ich so, damit Du Einsicht darin nehmen kannst, wann immer es Dir danach ist. Ich erhoffe es mir von dieser Arbeit, dass sie bald schon Früchte tragen wird. Ich möchte Dir mit diesen Momenten etwas näherkommen oder gar begreifbar werden.

Was glaube ich? - Die Wege eines Menschen sind von einer endlichen Art innerhalb des für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes. Seine Mittel sind darum begrenzt. Es wäre gut, wenn Du das auch für mich und meine Dinge anerkennen kannst.

Da werde ich beständig bleiben. Es gelte, dieses weiterhin zu beüben, was ich nun schon für so lange Zeit getan habe. Das alles, was hier davon bewahrt worden ist, würde nicht allein nur eine Struktur ausbilden, mit welcher ich gut umgehen möchte. Ich kümmere mich auch gut um mich selbst dabei. Beim weiteren Verfassen dieser Schriften leiste ich das dafür Erforderliche ab, auf dass diese mir auch weiterhin zu manchem glücklichen Umstand verhelfen werden. Das so zu tun bedeutet mir etwas. Ich möchte die Sachverhalte meines Daseins zudem in einer aufrichtigen Weise darstellen, damit sie auch für Dich verwertbar sind.

Das Textwerk hier soll in seinem Aufbau einmal ähnlich befestigt wie eine 'Burg' beschaffen sein und auch so vor den anderen Menschen erscheinen. Es soll kompakt, sicher und stabil von mir ausgeführt werden, was ich da schreibe. Ich mache das so, damit ich diese Bergfestung auch einmal verteidigen kann, falls das erforderlich sein wird.

Alles Gute wünsche ich Dir jetzt und auch für die baldige Zukunft. Es möchte Dir die Sonne scheinen. Somit verbleibe ich,

mit freundlichen Grüßen

der Autor Mathias Schneider

Ass der Stäbe, Spielkarte, Buntstifte auf Papier, CGP als Quadrotypie, farblich verfremdet

Impuls

Eine Idee

Ich habe zeitweise keine Klarheit gebraucht. Ich habe zeitweise keiner Verbote bedurft. Die Dinge haben nicht immerzu passend sein müssen für mich.

Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch so gut gewesen. Das eine hat neben oder über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen geben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates herleitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchem Unrat bleiben.

Ja, das eine hat sogar losgelöst von dem anderen sein können, und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles das, was auf diese Weise benannt werden kann, soll auch gut sein. Das würde aber nicht heißen, dass etwas, was hiermit nicht benannt werden könnte, zu verwerfen sein wird.

Eine solche Vielheit möchte die Menschen vielleicht erschrecken und doch sollte diese das nicht tun. Sie wird sich der Beherrschung durch den Menschen entziehen, was uns nicht beunruhigen sollte. Die Natur der Dinge soll nun einmal im Gesamten allein nur für ganz zu erkennen sein. Dazu soll das Ganze als Gesamtes abgebildet werden. Das habe ich hiermit zu tun versucht. Erkennen wir es an, wie es ist. Im Grunde wird das so vieles für uns leichter machen. Das wird der Fall sein, wenn wir das einmal verstehen werden, was das bei uns ausmacht, so zu denken.

Dokumentation

Das Wiki 'Einsiedelei'

Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während meiner Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe um die Jahre 2008 - 2012 sehr mit diesem Dasein gekämpft. Da habe ich mir vieles aufgeschrieben, weil mir das zu dieser Zeit etwas möglich gemacht hat. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach auch weiterhin fortgesetzt. Heutzutage dient dieses Werk mir neben meinen anderen Textsammlungen im 'Baukasten' als ein Zugang zu meinen damaligen Gedanken und Ideen.

Das Textwerk dieses Wikis fungiert auch als ein Ausgangspunkt für eine Erstellung jener darauf aufbauenden Betrachtungen zu meinem Leben. Es stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen Erinnerungen an eine Zeit dar, zu welcher vielerlei Wendepunkte innerhalb der innerlichen und äußerlichen Geschehnisse bei mir vorgekommen sind und stattgefunden haben. Ich gebe diese jedoch im Grunde allein nur bedingt in meinen Schriften als Beispiele für mein Dasein wieder. Aber diese Textwerke zeigen dennoch manches davon für einen in diese Dinge eingeweihten Leser deutlich vernehmbar an sich auf. Damit gehören sie zu denjenigen Dingen, welche mein Werk einmal einem anderen Menschen verständlich machen sollen.

Ich gehe fortwährend im Alltag mit meinen bereits erstellten Schriften um. Ich lese mir diese wieder und wieder durch. Zuweilen lasse ich mir das eine oder andere davon auch vom Computer mittels einer dafür geeigneten Software (NVDA von nvaccess.org) vorlesen. Auch bearbeite ich den Text dieses Wikis noch immer weiter, versuche es dabei seine Grundsubstanz zu erhalten. Diese erscheint mir sinnig und wertvoll genug dazu zu sein.

Hier schreibe ich mir all das Gute davon auf, was ich selbst im Laufe der Zeit von meiner eigenen Person verstanden habe oder für diese einzurichten gewillt bin. Was ich im Laufe der Zeit an brauchbaren Gütern dabei auffinde, das werde ich benennen und es mir somit für kommende Zeiten bewahren.

Doch wie es die uns bedingende Natur auch zu tun vermag, so täuscht mich mancher eigene Impuls zeitweise etwas. Mir ist erst aufgrund weiterer Überlegungen das aufgefallen, dass ich mich zuweilen so sehr irre. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um etwas an Gewissheit über diesen Sachverhalt zu erlangen. Die eine oder andere Karte habe ich da schon etwas ergänzt, weil ich es mit Sicherheit gewusst habe, dass diese zu ergänzen sein wird. Das mache ich so ausführlich, damit ich jene Dinge zu meiner Person auffinden kann, welche zuvor einer eigentlichen Annäherung durch eine Phase der Vorbereitung darauf bedürfen.

Ich schreibe meine Texte dabei in einer Manier auf, welche mir entspricht. Dabei gehe ich minutiös bei der Ausarbeitung meiner Schriften auf das Gegebene ein. Aber ich bewahre mir auch einen Überblick über das Gesamte hier. Da schreibe ich stets das auf, was ich für ausreichend geeignet dazu halte.

Ich bekenne mich dazu, dass ich bei der Erstellung dieser Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.

  • Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll auch so zu benennen sein.
  • Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.
  • Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zu ergänzen sein.
  • Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen sein.
  • Die Summe der Dinge soll von einer endlichen Art sein.
  • Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf.
  • Die Sprache zeigt den Weg von sich aus auf.
  • Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können aufgelöst werden.
  • Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht fortbestehen.
  • Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.
  • Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum ab.
  • Es besteht keine Berechtigung zu einer Dominanz von irgendetwas über das Gegebene.

Stay Cool, Bleistifte auf Papier

Impuls

Eine weitere Idee

Fange mit Deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, welche es jetzt ist.

Gedanke

Wird ein Schriftstück erst einmal gut gelungen sein, so zeigt sich dessen weiterer Sinn von sich aus bald schon in klarer Weise Dir auf. Dann wirst Du auf dem einmal Bewahrten etwas von Wert aufbauen. Da bilde es eine Einheit mit dem restlichen Werk. Alles wird sich fügen, wenn sich diese Kreise einmal gänzlich geschlossen haben.

Impuls

Aufgaben und Pflichten

Ein paar Gedanken zur von mir für mich selbst bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.

Als der erste Aspekt meiner Arbeit wird zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung dieser eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatikalische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir diese jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in eine geeignete Form überführt werden. Ihre Grundstruktur soll dabei von mir erhalten werden.

Ich möchte die eigenen Gedanken und Ideen damit für meine kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Auch der funktionale Charakter meiner Schriften soll zu erhalten sein. Dadurch, dass ich diese Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir ein ganzer Fundus zur Verfügung. Da soll es mir einmal gelingen, mich auf etwas Weitergehendes vorzubereiten, was darauf aufbaut. Doch die Güte einer Lesung dieser Texte wird einen guten Teil ihres Wertes ausmachen. Also ist diese gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und einzustellen.

Jener bereits vorhandene Aufbau dieser Texte spiegelt meine Gedanken- und Ideenwelt noch zuweilen in einer etwas wirren oder vielleicht sogar ungeordneten Weise wider. Die richtige Struktur der Gedanken und Ideen von mir soll also einmal richtiggehend zu bestimmen sein, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Das Entstehen weiterer Schriften soll von mir ausreichend gut koordiniert werden und sich dem bereits Gegebenen gut zuordnen lassen. Ich möchte darauf achten, dass die Grundsubstanz dieser Schriften erhalten bleibt.

Bei meiner Arbeit am 'Baukasten' kommt es zuweilen vor, dass ich erneuerte Impulse von eigentlich früheren Tagen meines Lebens an mir trage und diese auch als solche erkennen kann. Diese schönen Momente möchte ich dann gerne bei Werk zulassen. Da kann ich etwas davon aufgreifen und es mit einer eigentlichen Wiedergabe, entsprechend ihrer Relevanz für mich selbst, in das bereits bestehende Textwerk mittels Einflechtungen integrieren. Jene damit verbundenen Regungen sollen mich etwas verlebendigen. Unterdessen möchte ich es eingehend berücksichtigen, was da an mir für eine Stimmung erscheint. Ein Glücksumstand etwa soll auch als ein solcher aufgezeigt werden.

Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was auch wirklich bei mir vorkommt. Darauf richte ich mich aus. Das wird schon so gut, wahr und richtig sein, wie es ist. Da möchte ich mein Werkschaffen gewissenhaft ableisten, wie es mir in den Sinn kommt. Auf diesen vertraue ich sehr, ich baue auch auf ihn.

Als ein zweiter Aspekt dieser Erstellung eigener Schriften möchte ich es aufzeigen, dass ich mich bei dieser Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekenne, wo mir dies zu tun erforderlich erscheint. Das sollte jedoch nicht im Übermaß geschehen, damit das hier Gegebene nicht bei anderen Leuten über Gebühr anecken würde.

Als der dritte Aspekt dieser Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich vorbestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich versuche es, mir meine eigentliche Einsicht in die Gründe meines Daseins zu bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse sollen richtiggehend anerkannt werden, wie diese sind.

Ich habe es mir so eingerichtet, dass ich dank der Verrichtung dieser Arbeit im Umgang mit meinen eigenen Dingen jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin entspreche. Das soll mir dabei helfen, ein damit verbundenes Glück zu bewahren. Das gesamte Gute daran soll etwas von Wert sein. Es wird somit von mir vollkommen zurecht zu erhalten sein.

Dokumentation

Ein literarisches Geschehnis

Ein bei mir aufgekommener Gedanke soll ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen zu. Ich erkenne ihn an. Das mache ich so, auch wenn er mir fürs Erste fragwürdig erscheint.

Somit erreiche ich den Grundzustand des Bedenkens auf eine sehr einfache Weise. Ich nehme das Gegebene an und erkenne es dabei als Vorgabe für mich an. Mit der Zeit wird mir ein Sinn davon gewahr. Da leuchtet mir dann etwas ein. Dorthin aber habe ich zuvor zu kommen versucht, wo mir das möglich ist.

Eine Zufriedenheit des Menschen soll eine sein, bei der er klarkommt. Was wird dazu wichtiger sein, als eine innerliche Regung des Gemüts an sich zu verspüren, um bei sich zu sein. Auf diese Weise kann ich mich meiner Dinge ermächtigen.