Yoga

Gedanke

Sein Dasein redlich fristen

Manche Menschen meinen, sie müssen die Welt umgestalten, anstatt sie anzuerkennen. Doch jene Knechtschaft, welche sie damit direkt angepriesen haben, ist von ihnen nicht wahrgemacht worden. Da haben sie mit ihren Mündern Seifenblasen erzeugt und diese platzen lassen. Mehr ist durch sie nicht erfüllt worden. Dazu haben wir sie nicht gebraucht.

Allein nur jener, welcher das Joch des Menschendaseins anerkannt hat, kann es auch gestalten, wie er lebt. Ohne etwas auf sich zu nehmen, könnte man es nicht tragen. Hat man jedoch nichts getragen, wird man keine Ruhe finden. Das ergibt manche düstere Prognose. Da wird uns alles in verquerer Weise erscheinen müssen, auch wenn es einmal gut gewesen ist.

Wer faul gewesen ist, hat auch gestunken. Da hat es sich ihm offenbart, wie es ist, was sich da auf ihn auswirkt. Der Rest hat sich ergeben.

Idee

Eine Wirklichkeit

Etwas Positives und etwas Negatives stehen bei uns in Beziehung miteinander. Eine Balance davon hat sich ergeben. Da ist alles nichts gewesen. So ist es uns wahrhaftig erschienen. Dennoch hat uns das Vorhandene mit etwas beschwert, was dem Ganzen eingeschrieben sein wird.

Wann immer Dir es offenbart worden ist, welchen Weg Du im Leben gegangen bist, soll ein solcher Weg für Dich auch fortbestehen. Was die Menschen sich erhalten möchten, sollen sie einander kundtun. Das soziale Gefüge bedarf der eingehenden Pflege.

Eine Umarmung ist mir zuweilen nähergekommen als manch ein Kuss. Ein Handschlag ist mir zuweilen schon lieber gewesen als ein bitterer Scherz aus meinem Mund.

Dokumentation

Aus der Angst heraus

Einen Filter wende ich auf das Gegebene an, was mich zeitlebens schon umtrieben hat. Da spreche ich bewusst davon, dass ich die Ausgeglichenheit eines Menschen als eine Leere von ihm ansehe. Eine solche kann fruchtbar sein oder auch nicht. Darum stelle ich mir das Gegebene vor und sichte es, auf dass ich etwas Brauchbares dadurch erhalte.

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

Diese Sortierung und Häufung der Namen von Göttern aus dem hinduistischen Pantheon habe ich nicht ohne Grund aufgezeichnet und hier dargestellt. Dank ihrem Erscheinen kann ich mein Bewusstsein formen und es zur Geltung bringen, dass es sich erhält. Da gestalte ich aktiv, was mich umweht und umwebt, um mich in stabiler Weise auf einer transzendentalen Ebene verorten zu können. Mancher Verpuppung meines Geistes habe ich mich da bereits ausgesetzt und doch nichts dabei vom Ganzen verloren, was mir als Mensch zu eigen ist.

Jenes in Indien und anderswo auf der Welt vielfach durchgeführte Singen sakraler Klänge wird auch als Mantra-Yoga bezeichnet. Dank einer Entfaltung geschieht es, dass dem Menschen sich ein Bewusstsein eingeschrieben hat, welches wie ein Filter an uns wirksam ist. Da hat kein ungewisser Moment den Zauber dieser Namen bei uns unterbrochen.

Nadevo Devam Arcayet - Nur Göttliches mag Gott verehren. (Zitat in einer Übersetzung von Heinrich Zimmer)

Anschaulich wird dank der Sinnsprüche der indischen Hemisphäre eine Filtrierung dargestellt. Sie macht den Menschen aus, weil er sich dank ihrer Zuhilfenahme aus manchem herauszuhalten vermocht hat, was für ihn nicht gut gewesen ist. Was er von sich fernzuhalten weiß, sollen die Falschheiten einer Welt sein. Um sich seiner eigenen Natur gewahr zu sein, hat er sich willentlich seinem Spiegelbild hingegeben und ein Bewusstsein erhalten, wie es ihm entsprochen hat.

Da verarbeitet er alle Kräfte, Impulse und Momente seines Lebens und wird doch sein Leben in einer guten Weise führen können. Jene gestaltgebenden Größenordnungen stehen uns zu einer Emanation zur Verfügung, aber sie bedingen uns auch durch die Schöpfung eigener Werke. Da kommt es einer Erhebung des Menschen gleich, dass er sich dem Treiben einer Willfährigkeit entzogen hat. Was somit von uns verwirklicht worden ist, hat uns hinlänglich entsprochen.

Dokumentation

Einsichten

Mein Yoga ist eines, von welchem ich wohl oftmals schon sehr vieles gesagt habe. Ich habe manchmal mit anderen Leuten darüber gesprochen, was ich da bei einer Praxis von Leibesübungen und mentaler Betätigung getan habe. Ausgeübt habe ich solche Disziplinen jedoch allein nur selten. Dann, wenn ich es doch einmal getan habe, habe ich das in einer durchweg sehr einfachen Weise gemacht. Das Yoga ist unterdessen über die Jahre für mich zu einer vertrauten Sache geworden. Einige meiner Mitmenschen sind es gewohnt, dass ich darauf im Alltag Bezug nehme, weil ich den Yoga in gewisser Weise kenne. So ist er zu einer gewöhnlichen Sache für mich geworden, welche meinen Alltag zuweilen mit besonderen Momenten aufgefrischt und angereichert hat. Zu manchem Impuls habe ich so schon gefunden.

Einen Zugang habe auch ich dafür gebraucht. Einige Bücher habe ich mir bereits zum Yoga und damit verwandten Gebieten angesehen. Da habe ich in diesen etwas darüber gelesen, was ihn ausmachen soll. Mit den Jahren der Kenntnisnahme des Yogas habe ich mir mehr und mehr ein eigenes Bild davon gemacht, was ihn bei mir ausgemacht und was er für mich bedeutet hat. Ich denke, dass dieser Prozess noch nicht gänzlich bei mir abgeschlossen ist.

Es wird auch folgender Gedanke von mir wahr sein. Zumindest kann er eine Einsicht von mir wiedergeben. Ich habe nicht vieles davon richtig verstanden, was der Yoga üblicherweise für andere Leute bedeutet hat. Auch weiß ich kaum, was seine Disziplinen für ein Menschendasein schon bewirkt haben. Darin bin ich unbedarft geblieben, weil sich mir nicht alles in wenigen Augenblicken erschlossen hat.

Ich könnte es grundsätzlich nicht bestimmen, was das ist, was andere davon haben, wenn sie den Yoga praktizieren. Oh, ich habe allein nur mich im Wasser des Brunnens einer solchen Innenschau gespiegelt, welche mir möglich gewesen ist. Kaum, dass ich etwas an Bildern aus diesem Brunnen zu schöpfen versucht habe, ist da kein Spiegelbild mehr darin zu sehen gewesen. Stattdessen ist es vergangen. Da habe ich vieles eingesehen, aber manches auch belassen.

Ich untersuche es, was mich bedingt, ja was einen Menschen ausmacht. Dazu gehe ich in mich und beschränke mich auf meine Güter.

Immerhin weiß ich gut, dass man täglich zu turnen bereit sein kann und wahrscheinlich doch nichts dabei erfahren wird, was dem Yoga zugehört hat. Auch halte ich es für möglich, dass man praktisch keinen Yoga beübt und ihn dennoch dabei seinem wahren Sinn nach erfahren hat.

Der Mensch hat sich in einer eigenen Weise mit seiner Existenz befasst. Jene Antworten, welche er dabei auf die Fragestellungen seines Lebens finden kann, sollen ein Resultat seiner Selbsterkenntnis sein. Ohne jenen Motor und Antrieb einer Selbstverwirklichung wird kein Mensch einen Bedarf an solchen Momenten zu eigen haben, wie sie mit der Ausübung des Yogas einhergegangen sind. So hat unser Wesen getreu seines Ranges zu seinem Platz gefunden, wie er für uns einfach gegeben sein wird.

Wie fügt sich nun das Ganze bei uns zusammen? - Allein nur dann, wenn der Mensch die Muster seines Handelns und Nichthandelns zu erschauen vermocht hat, hat er diese auch aufzufassen und mit anderem in Verbindung zu bringen gewusst. Dabei soll er sich mit etwas Gutem ausstatten, dessen er bedurft hat. Manche richtige Erkenntnis kann sich bei uns einstellen und uns gewahr sein.

Was bringt eine Praxis des Yoga mit sich? - Schön soll es für den Menschen gewesen sein, dass er sich in eine Schülerschaft begeben hat. Wer dabei jenen Segen eines wahren Lehrers erfahren wird, hat wahrlich Glück gehabt. Das Wohlwollen einer solchen Person kann Berge versetzen und Bäume entwurzeln. Unterschätzen sollten wir eine Bedeutung davon nicht. Was sich bei uns auftun kann, besitzt mitunter einen sehr hohen Rang bei den Menschen. Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein. Jene Sache, welche dieses Dasein für uns mit sich gebracht hat, soll von uns angenommen werden. Es soll uns beim Üben der Disziplin darum gehen, dasjenige einzuhalten, was von uns erwartet worden ist. Wir haben es nicht gewusst, was uns noch bevorsteht, aber wir besitzen eine Ethik, welche zu uns gut gepasst hat. Wir möchten die Träger einer menschlichen Moral sein oder es hat keine solche mehr unter uns gegeben. Unsere Sitten und Gepflogenheiten sollen fortbestehen. Jenes Gute davon, was wir anerkannt haben, sind wir bei Bedarf dazu bereit gegen eine Schändung zu verteidigen. Mancher Mut ist da bei uns schon zum Vorschein gekommen und hat es klargestellt, was uns zu eigen ist.

In gewisser Weise soll der Lebensweg einem Menschen bereits frühzeitig eingeschrieben sein. Es passt alles bei uns zusammen und ist auch von uns vorgezeichnet worden. So soll es wahr sein, wie wir es erfahren können. Da kommen wir zu mancher klaren Idee über unser Dasein und fragen uns, was uns alles und nichts bedeutet haben. Hat der Mensch als solcher in Wahrheit eine Gelegenheit erhalten, um zu bestehen? - Eine Antwort darauf soll es geben können. Sie soll vernunftgemäß bei uns ausfallen.

Mit seinen Gedanken und Ideen zum Dasein als Mensch wird jeder für sich klarzukommen haben. Sie stellen einen Schlüssel zu einem Glück für uns dar. Eine Spur muss jeder für sich finden und sein Leben ihr so nachzeichnen, wie sie bei ihm erschienen ist.

Der Sand des Lebens soll sich gut dazu eignen, für sich einen Lageplan zu entwerfen. Unsere Position erkennen wir dabei. Da kann man zu sich dabei finden, weil man es so vor Augen bekommen hat, wo man ist. Haben wir auch kaum Wege wie Gleise für uns in diesem Dasein gefunden, so versuchen wir doch zu bestehen.

Dokumentation

Ein lebendiger Glaube

Ohne es zu wissen, was von mir gefordert wird, würde ich meine Aufgabe nicht zielsicher erfüllen können. Viele Momente meines Lebens sind von einer Haltlosigkeit geprägt gewesen, weil da nichts zu einem solchen geführt hat. Was stattdessen dagewesen ist, möchte ich nicht benennen und auch nicht besprechen. Es hat keine Bewandtnis für das Lebensglück eines Menschen. Der Abwege hat es viele gegeben. Ich kennzeichne sie, würde sie aber in der Regel nicht mehr begehen wollen. Mit den Worten dazu bin ich sparsam umgegangen. Wo auch immer ich zu viel dazu gesagt habe, ändere ich die Schriften nachträglich ab, nachdem ich meine Gedanken dazu geklärt habe.

Was mir verbleibt, soll eine Erinnerung an den richtigen Weg sein. Es soll ein gangbarer Weg sein. Etwas, was ich gutgefunden habe, möchte ich mir bewahren. Da hat es einen Sinn für mich zu eigen, dass ich es erhalte. Derweil ist das Beschreiben meiner Innenwelt zu einem Vorgang der Auflösung davon geworden, was mir einmal fälschlicherweise eingeprägt worden ist.

Da sehe ich mich als jemanden an, der ein Leben führt, wie es einem Menschen zugestanden hat. Mein Leben beinhaltet eine Geschichte. Sie möchte ich wiedergeben.

Als jener Mensch, welcher ich von mir aus bin, finde ich zu mancher Gelegenheit, um etwas für mich zu gestalten. Manches davon habe ich gerne mit Worten beschrieben, einen Bruchteil davon habe ich auch aufgezeichnet. Da ist manches vergangen, allein nur das Geringste davon ist von mir durch die eigenen Werke bewahrt worden.

Sie sichte ich, verbessere dies und das daran. Ich mache das so, wie es mir gefallen hat. Alles, was darüber hinausgegangen ist, ist mein Geschenk an die höheren Welten gewesen und hat vergehen dürfen.

Ich habe meine Zeit in vergängliche Dinge investiert. Ich schöpfe Malereien, Musikalien und Schriften, wie man sie bereits von mir kennt. Ich zeichne zudem Spuren in den 'Sand' des Lebens. Solche können bald wieder verwischt sein.

Gedanke

Zu einem Anschluss finden

Wer keine Erinnerung an seine Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft zu eigen. Da ist alles nichts Wahres gewesen, was er erfahren hat. Das kommt einer beschämenden Lüge gleich, sobald er von sich gesprochen hat. So hart braucht niemand mit sich ins Gericht zu gehen, dass er sich das Anrecht auf eine eigene Geschichte verwehrt. Wer sich jedoch bereits während seines Lebens ausgelöscht hat, wird dadurch ein Leid der Welt mehren. Soll es auch sein eigenes Leid sein, was dadurch verdeutlicht wird, so hat es doch keine Notwendigkeit davon gegeben.

Impuls

Materielle Begebenheiten

Für manchen Menschen hat alles allein nur einen zeitlichen Wert zu eigen. Das soll eine intensiv erfahrene Größenordnung sein. Dabei macht er es aus, was vorhanden ist, und bildet sich demjenigen nach, was er davon erkannt hat. Seine Gedanken und Ideen sind statthaft, aber mitunter hat man so etwas übersehen, für was es eine gleichwertige Berechtigung gegeben hat. Diese Welt besticht durch ihre Ordnung. Etwas, was sich intensiv erfahren kann, hat auch zu einem Rahmen dafür gefunden, was uns etwas erfahren lässt.

Da soll alles gleichwertig sein, was wir vernommen haben. Diese Natur beinhaltet ein Wesen, welches die Bedingungen seiner Existenz kennt.

Dokumentation

Ein Gedanke an das Mögliche

Das Dasein eines Menschen soll von uns als Ganzes angenommen werden. Dann bleibt alles ein Gesamtes und kann von uns vernommen werden. Dadurch erhalten wir eine Kraft fürs Leben. Sie hat unsere Stärke ausgemacht und sich dem Guten nachgebildet, was wir bei uns veranlagt haben.

Da machen wir dieses eine fest. Es erscheint uns dank unseres Glaubens als wertvoll und wichtig. Da verspüren wir eine Wertschätzung dafür, was wir zu eigen haben.

Kreuz, Bleistifte auf Papier

Gedanke

Essenzen

Nicht allein nur das Ansehen einer Sache hat bereits einen wahren Wert ausgemacht, auch eine Auswirkung von ihr auf mein Gemüt hat eine gewisse Bedeutung für mein Dasein als Mensch erfahren.

Idee

Einen Impuls einsetzen

Eine wahrscheinlich passable Möglichkeit zur Einsetzung eines Impulses (der Haltekräfte) in die Bewegung des menschlichen Bewegungsapparates wird es sein, dass man für einige wenige Sekunden in einer, entsprechend der eigenen Wahrnehmung geeigneten Haltung innehält, ehe man sich wieder dem Fluss der Gewohnheiten fügt. Es soll sich prinzipiell jeder Moment unseres Daseins zu einem Innehalten gut eignen. Schulen wir doch einfach unser Bewusstsein für die tatsächliche Körperhaltung von uns, indem wir es probieren stillzuhalten. Man kann es sehr spontan entscheiden, wann man so etwas tun möchte und so die Wertigkeit der eigenen Haltung verspüren. So kommt man in den Genuss leichter Momente. Gegen sie müssen wir einen inneren Widerstand aufbringen. Da wird eine Spannung bei uns einsetzen, welche ein Ausdruck der eigenen Stärke ist. Solche Widerstände mobilisieren zu können, soll bei uns einen Eindruck unserer wahren Kraft hinterlassen. Somit wird ein Zugang zum Leib an uns mental ausgebildet.

Es wird eine kleine Kunst sein, etwas zum jeweiligen Moment Erforderliches durchzuführen, da das Gesamtsystem 'Mensch' dadurch in Balance gehalten werden muss. Zudem sollen wir eine Freude daran verspüren, uns zu beachten.

Dokumentation

Eine Asana einnehmen

Wir alle haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Position inne. Im Mindesten soll das die Lokation sein, an welcher wir uns gerade befinden. Damit wird auch eine Haltung des Leibes verbunden sein.

Immer dann, wenn wir in Ruhe gewesen sind, haben wir uns auch irgendwann hingesetzt. Dann haben wir in der Regel eine für uns gewohnte Sitzhaltung eingenommen.

Bei uns kommt ein Zusammenspiel der Regungen vor. Ein solches erhalten wir uns.

Gedanke

In Unabhängigkeit vom Freunde besteht die Freundschaft fort.

Fantastisches

Ein Quadrat als Rahmen

Das Quadrat hat mir oftmals schon als Objekt zur Visualisierung einer Form bei der Meditation gedient. Da habe ich sie mir mental vorgestellt. Eine solche mentale Schau benötige ich zeitweise, um mich körperlich nach diesem Objekt auszurichten. An das sogenannte Bild des Quadrates knüpfe ich nach und nach mit meinen anderen Formen an und vereinheitliche sie. Dabei bringe ich meine Glieder Position für Position in Einklang damit. So fügt sich mein Bild von mir zu einer einzigen Gesamtheit. Meine Dinge bilden sich dann dem nach und wollen von mir gut gehandhabt werden. Jene mir bereits bekannten Elemente der inneren Schau kann ich somit einander zuordnen und sie in einer für mich passenden Weise anordnen. Da erscheinen sie in einer dazu zugehörigen Art. Das soll meinen Geist in dessen Ausrichtung festigen und mir den so notwendigen Zugang zum eigentlichen Glücksumstand einer innerlich vorkommenden Orientierung verschaffen.

Es haben sich nach und nach auch jene 'Apparate' und 'Maschinen' einer von der eigenen Frequenz verursachten zusätzlichen Form der Regung und Achtsamkeit dem untergeordnet, was ich da visualisiert habe. Da haben sie von mir aufgefasst und erkannt werden können. An mir erscheint die Gesamtheit des Gegebenen zeitgleich als Summe vieler einzelner Elementare samt deren unterschiedlichen Auswirkungen auf mein Wesen. Ich festige mich dabei, während ich diese zur Kenntnis nehme. Meine Kräfte haben sich derweil ihrer Positionierung nachgeordnet und stören den inneren Prozess kaum noch. Ihn nehme ich bewusst als eine Variante der Leere wahr. Sie gibt bei mir den Rahmen für das Wahrzunehmende vor, was mir zur Klärung der Sachverhalte meines Daseins gedient hat.

Da gebe ich mir also das Quadrat bei meiner Innenschau als einen Anhaltspunkt zur Orientierung meiner Vision vor. Eine damit verbundene Rezeption des mir Vorgegebenen ist es, welche mich ausmacht. Ich habe mit der Zeit etwas besser darum Bescheid gewusst, was mich im Leben schon bedingt hat. Damit gehe ich um. Dabei hat sich mein Verständnis für diese Art des Aufbaus einer inneren Motorik am Menschen, wie sie mit einer solchen Innenschau verbunden ist, entwickelt. Da soll es für mich überschaubar sein, was mir eingegeben ist. Davon habe ich in einem nicht unerheblichen Maße profitiert, dass es sich bewahrheitet hat.

Es besteht das Ganze in seiner Gesamtheit bei uns Menschen für manche Zeit, ohne dass es besonderer Kräfte dazu beduft hat. Doch manche Schieflage hat uns im Leben schon einmal die Kraft geraubt. Dabei wird manche Spannung an uns aufgebaut, welche uns zu scheinbarer Größe verholfen hat. Doch sie muss ungenutzt vergehen. Vielmehr ist sie das Resultat einer Aufblähung des Menschen aufgrund seiner Schwierigkeiten im Umgang mit sich selbst gewesen. Davon abzulassen, soll bedeuten, dass man solche Anreicherungen an sich aufgelöst hat und bar von ihnen sein wird. Ich gewöhne mich darum gerne daran, dass der Aufbau meiner Dinge so vonstattengeht, wie ich es zuvor beschrieben habe. Der Sachverhalt einer Leere wird von mir dabei als eine Befreiung vom Unnötigen angesehen, was ich mir gerne erhalten habe. Da passen sich die Begebenheiten daran an, wie wir uns dazu gestellt haben, was uns im Moment ausmacht, und es scheint alles bei uns auf eine reguläre Weise vorzukommen und zu bestehen. Jede einzelne Kraft regt bei uns einen Widerstand gegen einen Verlust der Integrität des Eigenen an. Lassen wir das, was da geschieht, erst einmal zu, verspüren wir auch eine Stärke an uns, welche uns innegewohnt hat. Der Zustand des Leibs in einer Haltung ist also auch einer gewesen, welcher dem Menschen die Kraft verliehen hat, um klarzukommen.

So etwas hat Bestand. Gemäß dieser Vorgehensweise mache ich es mir zur Aufgabe, für mich auf der Basis des Leiblichen gut zu sorgen. Spätestens, falls eine Situation der Rast- und Ruhelosigkeit über einen ungewissen, aber langen Zeitraum bei mir bestanden hat, führe ich meine körperliche Konfiguration auf ihre Basis zurück. Dann fange ich erneut damit an, einen einfachen Weg zu begehen.

Eine gute Haltung meines Leibes samt einer Orientierung meines Geistes möchte ich jederzeit verwirklicht wissen. Den Weg dazu habe ich bereits nachgezeichnet, wie ich ihn für mich als gegeben erkannt habe.

Habe ich es erst einmal geschafft, von allem Überkommenen abzulassen, dann gelingt auch die Ausrichtung meiner Innenwelt erneut in gutartiger Weise. So gewinne ich etwas von Wert für mich mit Gelassenheit.

Das hier beschriebene Verfahren zur Vereinheitlichung meines Leibes und dessen Rezeption ist zusehends besser für mich zu handhaben gewesen, weil ich mich daran gewöhnt habe, es durchzuführen. Eine Praxis davon bringt auch ihre Früchte mit sich.

Jeder Tag einer statthaften Orientierung hat seine Glücksumstände für mich mit sich gebracht. Da habe ich bald davon ablassen können, mich in meinem Verhalten zu sehr umzustellen. Ich bin zusehends dazu übergegangen, das Gegebene anzuerkennen und zu belassen, auf dass es sich zu erhalten vermocht hat.

So hat die Visualisierung bei mir einen Bereich guter Erfahrungen und Resultate eingerichtet, wie ich ihn mir schon immer für mich gewünscht habe. Der Sachverhalt, dass so etwas trotz des Erlebten bei mir eingetreten und wahr geworden ist, ist für mich unerwartet gewesen. Ich habe nicht damit gerechnet, wie es gekommen ist. Da hat es mich erst recht mit Freude erfüllt, was für mich wahrgeworden ist. Das ist bei mir im Dasein geschehen.

Schema: Quadratische Proportionen

Impuls

Eine Bestimmung

Dank meiner eigenen Schreiberei habe ich bereits vielerlei Dinge meines Daseins, Lebens und Wesens aufbereitet, welche mir etwas bedeuten. Sie sind es, mit welchen ich mich auch früher schon in ordentlicher Weise befasst habe. Diese Zeiten sind noch nicht gänzlich vorübergegangen, weil meine Dinge noch immer fortbestehen. Da kommen sie bei mir zeitweise wiederum auf. Manche Vorstellung meines Lebensglückes wird mir so gewahr. Das schaue ich mir an und beschreibe das Wesentliche davon, was ich dabei erkennen kann. Das tue ich mittels einer eigenen Kartei. Live im Internet erarbeite ich diese Inhalte. Das dabei entstandene Gute lasse ich erst einmal so bestehen, wie es aufgekommen ist. Ich bewahre es nach Möglichkeit in originärer Weise, wie ich auch einen öffentlichen Zugang dazu für meine Mitmenschen aufrechterhalten möchte.

So ist es mir bereits manches Mal gut gelungen, etwas zu meinen Dingen aufzuschreiben. Was ich vom Dasein bereits verstehe und kenne, bringe ich zu Datei. Von Wert wird einiges davon sein, darum fahre ich damit fort. Meine Kartei ist unterdessen angewachsen, aber sie ist auch gediehen.

Es soll folgender Sachverhalt dafür gelten, welcher es besagt, dass zu solchen Dingen etwas zu sagen sein wird, welche das Leben in Wahrheit mit sich bringt. Das möchte ich durch weitere Ergänzungen zum bereits gegebenen Bestand an Schriften bekräftigen und bestärken. Doch ich lasse mir durchweg etwas an Zeit dabei, habe keine Hektik. Mich würde es schließlich nicht zu eilen brauchen. Oh, der Prozess der Verschriftung meines Lebens soll noch eine gute Weile andauern, Zeit soll für ihn grundsätzlich keine Rolle gespielt haben. Dann, wenn ich meine Dinge ordne und bereinige, hat das einen Sinn für mich erhalten, weil ich so das Gute daran alsbald gewahren kann.

Ich bin jemand, der für solche Dinge selbst etwas übrighat, von denen ich hier geschrieben habe. Ich würde meine Kraft nicht so umfangreich dafür einsetzen, um das zu leisten, ohne eine eigene Freude dabei zu verspüren, dass mir etwas gut gelingt. Es ist mir zeitweilig der Gehalt dieser Sache schon klargeworden, an welcher ich arbeite. Manches Gute aus früheren Zeiten meines Lebens ist da bei mir erneut aufgekommen und hat sich mir wieder erinnert. Da habe ich es vernommen und berücksichtigt, was mir schon einmal eingeschrieben gewesen ist. So hat sich etwas für mich erfüllen können.

Etwas habe ich geglaubt. Jeder Mensch verkörpert eine Einheit als etwas Ganzes. Eine solche soll sich gemäß seiner Ordentlichkeit und Geduld auf die Gestaltung seines Daseins auswirken und ihm ein gewisses Lebensglück ermöglichen. Auch daran soll man sich von Zeit zu Zeit erneut erinnern, dass das etwas Mögliches ist, weil der eigene Weg im Leben somit für uns bald ersichtlich sein wird. Manche Aufgabe haben wir dabei für uns gefunden, einige davon sollen für das gegebene Schicksal von uns förderlich sein und unseren Beitrag zur Gemeinschaft freisetzen, wie er gewünscht ist.

Impuls

Rückkehr zum eigenen Gut

Manche Sache meines Lebens beschreibe ich eingehend und erlerne es so, mich dazu auszudrücken, wie sich die Dinge bei mir verhalten. Es gelingt mir zusehends etwas besser, mich auch mit jenen Gedanken und Ideen, welche aus meiner früheren Lebenszeit resultieren, zu identifizieren. Da kann ich visionär damit umgehen und das Gegebene überschauen, wie es ist. Einige Brüche und Lücken innerhalb meines Gedächtnisses nehme ich dabei an mir wahr.

So etwas hat auch sprachliche Ursachen, glaube ich. Das mir Gegebene weiß ich endlich zu belassen. Somit schließt sich da mancher ungute Moment mit der Zeit bei mir ab und kann im Nachhinein aufbereitet werden. Dabei begehe ich nach wie vor die gleichen Wege wie zu den früheren Zeiten meines Lebens. So habe ich beispielsweise im Alltagsleben zurück zu einigen meiner alten Hobbies gefunden und diese wiederaufleben lassen. An solchen habe ich nach wie vor eine echte Freude.

Da beschaue ich, was ich habe. Auch mir wird etwas gegeben sein, was von Wert gewesen ist. Das habe ich eingesehen. Damit gehe ich um. Das soll mir dabei helfen, mich so spüren zu können, wie ich bin.

Manches eigene Wort versuche ich in seinem Gehalt zu verbessern, sodass es schließlich das Mark davon trefflich beschreiben wird, was ich sagen möchte. Ich kenne mich schließlich gut mit meinem Leben aus. Da versuche ich mit meiner Ansicht davon zu bestehen. Mit allem, was ich habe, möchte ich gut klarkommen. So soll auch die Vorgabe für mich lauten, dass ich gute Erfahrungen machen möchte. Anhand von ihr werde ich meine Texte auf ihre Haltbarkeit überprüfen. Wir werden es bald sehen, was davon eintreten und wahr sein kann.

Es soll mein Geist entsprechend seiner wahren Bedürftigkeit von mir zu nähren sein. Schaffe ich das erst einmal, dann wird es mir wahrscheinlich gut ergehen. Daran glaube ich so fest, dass etwas Gutes auch von mir gebraucht wird. Da möchte ich ein Leben führen, welches vom Wunsch nach einer Bewährung von mir getragen wird. Schließlich versuche ich es jetzt schon, mir das Meinige zu bewahren, wie es aufgetreten ist.

Gedanke

Frühere Zeiten

Was auch immer wahr genannt werden kann, ist zuweilen schon vergangen und hat keinen Bestand behalten. Die Menschen haben nicht immer richtig mit ihren Urteilen gelegen. Manches Wort wird ausgesprochen, weil man es da gerade sagen hat können. So etwas ist durchweg von einer individuellen Natur. Die Art davon ist beliebig. Da kann es keine sein, welche mehr bedeutet hat als ein bloßes Vorkommen solcher Dinge. Deren Erscheinen ist rein situativ zu verstehen gewesen. Auf die Weise kann vieles gebildet werden. Es würde aber nicht unbedingt etwas Richtiges damit geleistet sein, was man auch zu anderen Zeiten genauso gut verstehen kann. Es haben sich die Menschen zuweilen geirrt. Mit Fug und Recht kann man das so sagen. Mancher ist zudem wegen irgendwelcher Fehleinschätzungen schon zu Grunde gegangen und hat etwas verloren.

Kein Mensch kann so hochgestellt sein, dass er solcher Dinge dauerhaft Herr sein wird. Diejenigen Menschen, welche zudem andere emporgehoben haben, haben sie dadurch allein nur dem Licht der Sonne ausgesetzt und so einem Eigensinn geopfert. Verbrannt ist da deren Geist wahrscheinlich wegen einer fehlenden Kühle.

Was mich vormals als Mensch ausgemacht hat, das ist bei mir irgendwann einmal verschüttet worden, als man mich nicht mehr richtig angehört hat. Da bin ich unter Menschen gewesen, doch man hat mich kaum noch oder allein nur sehr ungern wahrgenommen. Ich habe dennoch existiert. Doch meine Existenz ist damals eine durchweg sehr leidvolle für mich gewesen. Da habe ich manchen Hieb abbekommen und mitunter auch gelitten.

Planung

Eine Basisstation

Ausgehend von einem ganzen Konvolut an 'Gedankenprotokollen', welche ich bei 'Freischreibstunden' erstellt habe, sichte ich jetzt den Bestand an eigenen Schriften. Das mache ich auf eine durchweg gewöhnliche Weise. Dann, wenn ich einen Mangel daran erkannt habe, bessere ich ihn auch aus. So erhält mein Werk seine guten Eigenschaften. Im Laufe der Zeit habe ich da etwas davon geraderichten können.

An jenem Tag, zu welchem ich meine Dinge abschließend aufgezeigt haben werde, wird sich wahrscheinlich eine Beständigkeit meiner Person ergeben. Sie soll mir etwas möglich machen, an was ich mich gerade vorsichtig herantaste.

Idee

Ansichten

Meinem Wesen nach soll ich zur Kindheit ein träumerischer Mensch gewesen sein. Manche Leute werden es da einsehen, dass ich nach wie vor der Gleiche bin. Ich träume mehr oder minder sehr gerne, wenn es da etwas zu träumen gibt. Diese Sache habe ich mir belassen. Ich finde es schön, ein solcher Mensch zu sein, welcher nicht allein nur wach ist oder schläft. Auch an seinen Träumen kann der Mensch etwas haben.

Der Übergang vom Wachzustand zum Schlafen soll ein Plateau sein, auf dem es sehr viel für einen Menschen zu gewinnen gibt. Man strebe nicht allein nur seiner Erfüllung zu. Man lasse das auch wieder bleiben. So werden wir wahrscheinlich bald ins Reine mit uns kommen. Es soll eine Wirklichkeit ausmachen, dass Licht und Schatten gleichermaßen bei uns vorkommen. Da können wir es endlich gut sein lassen.

Impuls

Eigene Gedanken

Ich gestalte das eigene Gut durch eine Benennung meiner Gedanken und Ideen. Diese stammen von mir und statten mich mit mancher Kraft zur Bestimmung des Gegebenen aus.

Zu jenen Momenten meines Daseins kann ich etwas anerkennen und mit Zuhilfenahme einer gewissen Überzeugung etwas bilden, was mich ausmacht. So etwas bewahre ich mir gerne. Da bilde ich mein Werk weiter aus. Mit diesem möchte ich bestehen. So möchte ich damit klarkommen, was ich getan habe.

Mit eigenen Gedanken und Ideen gehe ich also zu Werk und versuche es, etwas damit aufzubauen, was gut gewesen ist. Ich bereite mich mit Ruhe darauf vor, meine Werkschau fertigzustellen.

Gedanke

Fantastisches

Ich versuche es, für Sie ein Bild meines Daseins zu zeichnen, welches immanent in meinen Schriften enthalten ist. Ein solches bräuchte ich nicht extra zu erzeugen, da ich es bereits bin, welcher das hier geschaffen hat. Es soll also mein Wesen durch mein Wirken greifbar sein.

Da gewahre ich das eigene Werk. Es tritt nachhaltig in Erscheinung. Es verleiht mir manche Kraft, dass ich es geschöpft habe, welche für mein Dasein erforderlich sein wird. Da soll sie mich mit mancher Begabung ausstatten.

Impuls

Schieflagen

Als Kunstschaffender bilde ich solche Dinge zu Werken aus, deren Zeichnung zuweilen erst einmal mit Worten von mir festgelegt und bestimmt worden ist. Das habe ich getan. So habe ich mich schon auf so manches Werk vorbereitet, während ich mich gedanklich geordnet habe.

Dieses Verhalten soll mir zu einem Rückhalt beim Werkschaffen verhelfen. Ihn belasse ich, um ihn so anzunehmen, wie er vorgekommen ist. Da lässt eine solche Empfindung zumeist nicht lange auf sich warten und kommt bei mir auf.

Ich versuche es, mir schon bald eine gewisse Vorstellung davon zu machen, was mich zeitlebens ausgemacht hat. Jene Bedingtheit, dank welcher ich existieren kann, scheint mir bedeutsam genug zu sein, um sie benennen und aufzeigen zu wollen. Dabei gewahre ich es, was mich gerade in den Gedanken für Ideen umtreiben. Frei von so etwas bin ich nicht gewesen. Alles besteht zurecht so, wie es vorgekommen ist.

Impuls

Ein Gedankenabbruch

Die Spanne der Aufmerksamkeit eines Menschen wird etwas sein, was man untersuchen soll und festmachen kann. Sie reicht über all sein Bedenken hinweg, solange es aufkommt und miteinander vernetzt ist. Erst dann, wenn es zu seinem Ende gekommen ist, beginne ich den Moment zu bewerten. Dazu bestimme ich dessen Dauer sowie auch jenen Gehalt davon. Wie lange hat der Mensch die Kraft dazu, um sich aufrecht zu halten? Steht er dabei frei da oder quält er sich? Ja, wie lange kann er einen Prozess aufrechterhalten und wann kommt ein solcher zu seinem Abbruch? Was halten wir aus?

Zwischen den einzelnen Gedankenabbrüchen bei uns entsteht etwas Neues. Das Gegebene bleibt uns erhalten, bis wir es außer Acht zu lassen beginnen. Dann haben die Dinge scheinbar keine Bedeutung mehr für uns. Doch wie selbstbestimmt sind wir Menschen wirklich?

Da kommt wiederum etwas Neuartiges bei uns auf. Solcherart ist der Puls der Gedanken. Damit sie nicht zu Stürmen werden würden, habe man sich zu fassen und ab und zu auch davon abzulassen, was einem da gerade noch so wichtig vorgekommen ist. Wer die Fünfe ab und an gerade sein lassen kann, hat es etwas leichter damit.

Gedanke

Das Rückgrat

Falls ich meine Dinge einmal in einem hinreichend guten Deutsch aufgeschrieben habe, soll das mir auch zu einer eigenen Stärke verhelfen. Davon gehe ich getrost bei der Erstellung meiner Werke aus. So sie nicht gänzlich verquer geraten sind, soll das wahr sein. Da wird etwas in mein Leben eintreten, dessen ich bedurft habe. Falls mindestens ein Körnchen Wahrheit daran zu finden sein wird, was hier geschrieben steht, sollen diese Schriften wahr sein. Niemand braucht jegliche Wahrheit bei seinem Werkschaffen zu berücksichtigen, weil so etwas nicht gutgehen würde.

Da habe ich es mir bedacht, auf welche Weise ich schriftstellerisch tätig sein möchte. Es ist mir dabei klargeworden, dass ein einzelner Mensch nicht alles besser als andere zu leisten haben würde. Wer von seinen Mitmenschen angehört wird, soll sich äußern. Wer es bei sich gut erkannt hat, was einen Sachverhalt ausgemacht hat, soll davon sprechen dürfen. Warum auch sollte man nicht seine Interessen vertreten?

Idee

Ein abgeschlossenes System

Was macht den Leib eines Menschen aus? Wird es statthaft sein, den Körper eines Menschen, also seinen Leib als etwas anzunehmen, was materielle Gesichtspunkte bei einer Vorstellung von dessen Aufbau berücksichtigt?

Wie stelle ich ihn mir da vor? - Der Körper verfügt über mehrere Tore, welche sich von uns öffnen oder schließen lassen. Solche befinden sich in der Regel im Zustand der Offenheit oder der Geschlossenheit. Ein Zwischenzustand findet derweil allein nur als kurzzeitiger Übergang bis zum Eintreten des nächsten geregelten Zustandes statt.

Ohne eine solche Fähigkeit könnte der Mensch nichts bei sich aufnehmen. Ohne eine solche Fähigkeit würde er nichts bei sich behalten können. Es soll uns bekannt sein, dass manche Dinge auch regelrecht von uns fernzuhalten sind. Diese sollen von uns ausgeschlossen werden. Anderes dringe dagegen niemals nach außen.

Jene Funktionsweise am Menschen wird beim Yoga mit dem Wort Bandha (Verschlusstechnik) beschrieben und dort eingehend beübt. Sie soll eine Sache sein, welche für den Menschen schon förderlich gewesen ist.

Gedanke

Hintergrund

Jeder Mensch trägt etwas an sich, was den Kosmos im Gesamten abbildet. Er ist von sich aus vollständig und ganz. Damit entspricht unser Urbild davon unserer eigenen Natur.

Die Gedanken und Ideen von uns sind Anteile des Kosmos.

Bleistiftzeichnung

Impuls

Eine Lebensgrundlage

Eine eigene Frequenz wäre eine Bewegung, welche den Leib des Menschen in seiner Struktur nicht stören oder beeinträchtigen würde, da sie eine seiner Formen verkörpert hat.

Solche Bewegungen, Haltungen und Regungen, welche dieser Bedingung genügen, sollen kongruent zum Wesen des Menschen sein. So etwas macht ihn fast zur Gänze aus. Da kommt man zu sich und besteht mit dem, was man hat, ist und tun kann.

Gedanke

Eine Ergebenheit ohne eine Unabhängigkeit hat es noch nicht gegeben. Allein nur jener, welcher freimütig gehandelt hat, hat das zurecht getan.

Idee

Schutzmaßnahmen

Notfallmaßnahmen...

  • bei Armut

  • bei fehlender innerer Führung

  • bei fehlender Kraft

  • bei Irritation durch andere Menschen

  • bei körperlicher Überlastung

  • bei Lieblosigkeit

  • bei schiefer Haltung

  • bei Schlechtigkeit

  • bei Schmerzen und Unwohlsein

  • bei Unruhe

  • bei unwillentlichen Gedanken

  • bei wahnhaftem Reden

  • beim 'unter Strom' Stehen

Unter einer echt wirksamen Schutzmaßnahme möchte ich solche Maßnahmen verstehen, welche für die jeweilige Situation angemessen sind. Es gilt mir etwas, dafür in gutartiger Weise zu sorgen, dass mein Fahrwasser ein gutes bleibt und ich nicht mit meinem 'Schiff' auf Grund laufen müsste.

Impuls

Betrachtung

Einen See, eine Wiese, einen Berg, einen Baum oder etwas damit Vergleichbares bezeichne ich vollkommen zurecht als eine Struktur. Das ist für mich etwas Feststehendes, was es gibt.

Impuls

Ein Grundsatz

Alles hat seinen Rahmen dort, wo nichts vom Ganzen gefehlt hat.

Was dem Menschen durch seine Technologie machbar geworden ist, ist darum zu erfüllen gewesen, weil die Welt mit ihrer Natur das so für ihn vorgesehen hat. Da soll es ihr bereits enthalten gewesen sein, was er wahrgemacht hat.

Gedanke

Zusammenhänge

Das Schöne an den Worten soll es sein, dass dank diesen etwas davon festgestanden hat, was uns ausmacht. Damit haben wir uns zu verwirklichen gewusst.

So haben wir unsere Gedanken und Ideen veröffentlicht, wie sie bestanden haben. Da sollen sie anderen Menschen bekannt sein. Etwas davon hat man verstanden.

Impuls

Unabhängigkeit

Verrichte Deine Aufgabe sogleich, auf dass sich alsbald etwas dadurch ergeben wird. Folge Deinem inneren Weg. Gewahre jenen Dir zur Verfügung stehenden Raum und setze Dich für Deine Sache ein. Da soll Dir etwas gelingen, was gut gewesen ist.

Lass ab von allem Falschen und richte gut bei Dir ein, was Du für Dich gebraucht hast. Gehe Deinen Weg zurück zur Quelle, jenem Ursprung Deiner Kraft.

Lass zu, was geschehen muss. Verrichte Dein Werk auf eine Dir bekannte Weise. Was dadurch wahrgeworden ist, soll Bestand vor Dir haben. Verrichte Deine Aufgabe im Glauben an das Gute.

Sei stark, sei wach und richte Dich auf. Entsage dem Treiben um Dich herum. Löse Dich ab von Deiner Umwelt. Die Welt ist angefüllt mit Überflüssigem.

Dokumentation

Ein Rahmen

Das Dasein als Mensch ist für uns mit einem Leben verbunden, dank welchem wir in einer gewissen Weise zu besonderen Handlungen befähigt sind. Da sollen wir Lust dazu verspüren, als Mensch in lebendiger Weise zu wirken. Uns ist ein Bewusstsein eingegeben, welches eines Menschen würdig ist.

Da können wir etwas bewirken, für was es einen Bedarf bei uns gegeben hat. Was uns entsprochen hat, brauchen andere Leute genauso. Da soll es eine Lektion für uns sein, dass wir gerade das Gleiche haben und brauchen, wie alle anderen Leute auch.

Das Kapital des Lebens soll die Zeit als Mensch sein, welche wir so verbringen dürfen. Da bejahen wir das Leben alsbald, weil wir es verstanden haben, dass aus seinen Momenten gültige Chancen hervorgegangen sind. Die Vernunft hat es uns derweil geboten, unbedarft mit unserer Lebenszeit umzugehen.

Das haben wir schön gefunden. Unser Dasein setzen wir dafür ein, dass etwas auf eine gute Weise möglich wird. Das leisten wir gerne. Etwas davon ist auf uns zurückgefallen und hat unser Los leichter gemacht. Lösbar sollen unsere Aufgaben sein. Einer Ästhetik haben wir gedient, weil sie alles Nützliche in sich vereinigt hat.

Für unsere Lebensführung soll ein einfacher Ansatz bestehen. Wir möchten uns darin schulen, etwas Reguläres anzuerkennen. Keinen Lohn haben wir erwartet. Alles haben wir freimütig getan. Nun möchten wir einen Rahmen dafür bestimmen und im Weiteren berücksichtigen, was für uns Gültigkeit haben soll. Dazu haben wir einen solchen Rahmen vorausgesetzt.

Da nehme ich mir ein Blatt Papier zur Hand und zeichne einen einfachen quadratischen Rahmen auf demselben auf. Ihn untersuche ich. Dazu habe ich mir folgende Frage gestellt. Wo kann ich am Quadrat ansetzen, um mich in sein Gefüge zu integrieren?

Ich bestimme nach eingehender Betrachtung dieser Fragestellung ein paar Merksätze zur besseren Anschaulichkeit meiner Gedanken.

  • Der Rahmen soll möglichst einfach aufgebaut sein.

  • Der Rahmen soll möglichst wenige unterschiedliche Gestaltungsmerkmale beinhalten.

Da verwende ich wiederum als Bild für den Rahmen das Quadrat. Ihm soll ein Innenkreis eingeschrieben sein. Dadurch erhalte ich acht Punkte, die Eckpunkte des Quadrats und die Berührungspunkte von Quadrat und Kreis. Nun zeichne ich versuchsweise erste eigene Formen in diesen Rahmen ein. Dabei habe ich folgende Dinge gefunden.

  • Eine Wiederholbarkeit der Form macht diese erinnerlich. Das resultiert aus ihrer eindeutigen Bestimmtheit.

  • Eine, in regulärer Weise hergestellte Figur ist ein gestaltetes Bild. Es kann vorgestellt und erzeugt werden.

Nehmen wir diesen Rahmen bitte zu anfangs als etwas an, was leer gewesen ist. Er soll sich zum Anbringen von weiteren Linien eignen.

Dokumentation

Die aktuelle Aufgabenstellung

Beim Schreiben der Texte meiner Kartei 'Baukasten' geht es mir vornehmlich um eine Absicherung jener bereits gültigen Gedanken und Ideen zu meiner Sache. Alle Texte sollen in einer gleichwertigen Weise gestaltet sein und jeweils einen eigenen Beitrag beinhalten, welcher mein Werk ausmacht.

Impuls

Ein Gestaltungsgrundsatz

Unter einem Impuls habe ich eine Regung verstanden, die bei uns in situ aufgekommen ist. Bei Werk halte ich meinen Weg ein, aber ich integriere jene spontanen Emanationen meines Geistes genauso in mein Werkschaffen wie ich auch alles andere von mir dabei zu erhalten versuche.

Idee

Regelmäßigkeit

Energie ist in unserem irdischen Umfeld unendlich lange vorhanden. 'Unendlich' ist dabei ein temporärer Aspekt gewesen. Da hat die Energie ihre Eigenheiten beibehalten.

Dokumentation

Wahre Aussagen

Das Schicksal eines Menschen ist dadurch bewirkt worden, dass er sich mit einem solchen befasst und es angenommen hat. Dabei hat er etwas davon verstanden, was ihn ausmacht und bedingt. Die direkte Herangehensweise ans Schicksal soll zugleich einer seiner Schlüssel zu dessen Verständnis sein. Jene, damit verbundenen Eigenheiten seines Daseins fasst er nach und nach mit Klarheit auf. Etwas kann er daraus entnehmen und sich so davon befreien, alles andere behält er bei. Dadurch baut er sich ein Vermögen auf, eine Macht soll ihm von sich aus zuteilsein.

Ein Schlüssel zum Glück als Menschen liegt darin geborgen, dass wir etwas Wahres sagen und dazu stehen, was es bewirkt hat. Dann können wir von unseren Mitmenschen gut verstanden werden. Wir überlassen es diesen, was sie von uns gehalten haben.

Wir sind einer Sache zugewandt, welche es gegeben hat. Darum sind wir in der Lage dazu, unser Wesen daran zu reflektieren. Davon bekommen wir so manches mit, dass die Welt flackert. Nichts an ihr ist dauerhaft gewesen, beständig ist allein nur der Wandel in ihr, heißt es. Einen solchen haben wir belassen.

Falls uns etwas zugestanden wird und für uns vorgegeben ist, können wir uns darauf beziehen und etwas damit erreichen. Da haben wir es geschaut, was sich begeben hat. Wir haben alles entsprechend aufgefasst und im Schatten davon die Gegebenheiten gesucht, sie aber auch dort gefunden. Etwas davon haben wir uns zugeordnet.

Die Fragestellungen unseres Lebens, welche zuweilen bei uns mit Grund aufgekommen sind, gilt es zu klären. Da haben wir sie für uns behalten. Wir haben alles dafür Erforderliche zusammengesammelt, um uns ihrer Bedeutung gewahr zu sein. Was uns im Dasein bedingt hat, versuchen wir zu klären.

Da haben wir etwas uns Bekanntes eingehend benannt und aufgeschrieben. Das hat viel ausgemacht. Manche Erinnerung ist unterdessen hochgekommen und hat verdaut werden wollen. Es hat sich einiges bei uns ergeben, was noch ungeklärt gewesen ist. Mit vehementer Wucht ist es aus uns hervorgebrochen und hat uns schwach gemacht. Jene Verhältnisse unseres bisherigen Lebens haben für uns etwas bewirkt, was von schrecklicher Natur gewesen ist.

Im Verlaufe dieses Prozesses haben wir mehr und mehr davon zugelassen und an uns verspürt. Nach und nach haben wir so zu einer Klarheit über unser Schicksal gefunden. Was uns etwas bedeutet hat, ist geschehen, aber es wirkt sich noch immer auf uns aus, weil es wahrhaftig ist. Es hat sich uns vormals eingeprägt, aber es hat nicht mehr von uns gelassen. Da haben wir uns weitgehend zurückgenommen, um das aushalten zu können, was sich uns offenbart hat.

Sprachgestaltung

Vokale und Konsonanten

Das Geschehen eines Lebens als Mensch soll auch durch den Klang seiner Stimme bedingt sein. Sie ergibt gemeinsam mit seiner Wortwahl eine Matrix für uns Menschen vor. Das macht etwas Lebendiges an uns Menschen aus.

Die eigenen Gefühle möchten wir beschauen, wenn wir uns einem anderen Menschen verständlich zu machen versuchen. Da sollen sie uns zugänglich sein. Wir sollen es gewöhnt sein, sie hinlänglich zu berücksichtigen.

Folgende Aussagen können zu den Grundelementen einer Sprache getroffen werden. Damit spreche ich eine mögliche Zuordnung davon an.

  • Vokale haben eine Färbung zu eigen und stehen für das Leere, eine Balance der gewichteten Dinge. Sie geben den Dingen ihre Form, indem sie sie zusammenziehen und ermöglichen uns einen Ausdruck.

  • Konsonanten haben eine Prägung zu eigen und stehen für eine Anhaftung an die Substanz des Leibes, ihre punktuelle Beaufschlagung mit einer Spannung. Sie verleihen uns ebenfalls eine Form in der Art unseres Ausdrucks.

Da greift der Vokal, aber auch der Konsonant an der gleichen Sache bei uns an. Das bildet uns als Sprecher aus und schreibt uns ein Vermögen ein. Da haben wir unsere Kenntnisse dazu ausgebildet, wie wir gestaltend auf uns einwirken können.

Je vollständiger unsere Handlungen ausgefallen sind, desto eher hat für uns eine gute Gelegenheit bestanden, um etwas mit Zuhilfenahme unserer Stimme wahrzumachen.

Dokumentation

Ein Standard des Lebens

Ein Gedanke aus einem Gespräch mit einem guten Freund hat mir es möglich gemacht, den wahrhaftigen Unterschied zwischen dem Schatten und dem Licht zu verdeutlichen. Dabei ist von beidem gesprochen worden. Da habe ich die Frage gestellt, was davon bedeutsamer wäre. Der Schatten und das Licht haben als Antwort zur Auswahl gestanden. Um zu verdeutlichen, auf was ich hinaus möchte, habe ich es angemerkt, dass das Licht stärker ist als der Schatten, weil es ihn verdrängt hat. Das soll unbedingt so anerkannt werden, denke ich auch weiterhin.

Das Licht hat seinen Schatten dort, wo es durch einen Gegenstand abgeschirmt worden ist. Da ist es von seinem Schatten nicht getrennt zu verstehen gewesen. Scheint dann ein weiteres Licht auf eine schattige Stelle, so verdrängt es die jeweilige Dunkelheit dort zu einem gewissen Anteil. Darum glaube ich, dass man zurecht sagen kann, dass eine Durchsetzungskraft des Lichtes gegenüber einem Schatten bestanden hat.

Da habe ich anschließend davon gesprochen, dass ich mich im Leben zumeist auf jenes Licht ausgerichtet habe, welches mir das Nächste gewesen ist. Das Verfahren dazu habe ich als einen Vorgang beschrieben, welcher das Geschehen bei mir verständlich machen soll. Dazu habe ich einfach meinem Gesprächspartner jene Reihenfolge der tatsächlichen Momente des Bedenkens von mir aufgezeigt. So, wie ich gerade die Tasten der Tastatur meines PCs betätigt habe, um diesen Text zu verfassen, habe ich etwas dazu Vergleichbares beschrieben, um deutlich zu machen, was ich wahrnehme. Der Sachverhalt, dass da im Hintergrund bei mir gerade eine Musik erklungen ist, möchte ich Ihnen darüber hinaus angeben. In einer dazu analogen Weise habe ich meinem Gegenüber jene Dinge geschildert, die mir gerade ein- und aufgefallen sind. Sie machen das Lichte bei mir aus. So habe ich mich zu jeder Zeit meines Lebens an den Dingen beteiligt, welche dagewesen und erschienen sind.

Gedanke

Noch der beste Text ist aufzugeben, falls er in sich nicht schlüssig sein würde.

Dokumentation

Ein gesalzenes Leben

Wir sind allesamt Kinder der Generationen vor uns gewesen. Somit haben wir auch ein dementsprechendes Leben geführt. Da ist uns zuvorderst die jüngste Generation erschienen. Ihr sind wir als Kinder einmal zugeordnet worden. Inzwischen sind wir jedoch zu Erwachsenen geworden und haben selbst Kinder. In ihrer Umgebung bilden die Menschen ihre Lebensgrundlage und erfüllen sich somit alles, was für eine Existenz erforderlich sein wird.

Das Leben von uns soll unabhängig von den gesellschaftlichen Errungenschaften der Gegenwart zu seinem Bestand finden. Was andere zu eigen haben, gehört uns keineswegs. Aber wir haben auch etwas für uns erhalten, was wir geschaffen haben. Das tun wir schon seit geraumer Zeit so und es geht uns gut damit.

Es ist dabei etwas entstanden, was uns nennenswert erscheint. Derweil hat das Schicksal uns gebeutelt und mit vehementer Macht auf unser Lebensglück eingewirkt. Das hat uns gezeichnet. So sind wir anderen Leuten phasenweise schwach erschienen, darum sind wir aber auch so stark geworden, wie wir es jetzt sind. Das Leben wirkt auf seine eigene Weise an uns. Da wirkt es sich auch aus.

Dokumentation

Ein Dünkel des Menschen

Was auch immer ein Mensch in seinem Leben über sich selbst ans Licht gebracht hat, es soll wahr sein. Währenddem er seine Dinge getan hat, sind bei ihm auch Gedanken und Ideen zu seiner Existenz aufgekommen und haben ihm etwas ausgemacht. Da hat Mathias Schneider für sich nach einem Weg gesucht, um sein Geschick fürs Leben wiederzuerlangen, nachdem es ihm im Laufe der Zeit abhandengekommen ist. Mit mancher Freude hat er sich ans Werk gemacht, als sich ihm endlich die Gelegenheit dazu geboten hat.

Da sind die Schwierigkeiten seines Lebens nochmals bei ihm aufgekommen, weil er sich an sie erinnert hat. Er hat sie keineswegs zu bereinigen gewusst. Darum ist er einen anderen Weg gegangen. Er hat seine speziellen Erfahrungen auf deren trivialen Anteil zurückgeführt und ihn benannt. Damit hat er zu einer besseren Basis dafür gefunden.

Im Verlaufe der Jahre hat er immer wieder einmal aktuelle Gedankenprotokolle aufgezeichnet. Sie sind reine Wiedergaben seiner Gedanken- und Ideenwelt. Etwas davon hat er in situ aufbereitet, sodass diese Schriften bereits einer gewissen Grundeigenschaft seiner Sprachgestaltung gerecht gewesen sind. Manches hat er so lernen und anwenden können, was eine Güte seiner heutigen Schriften sicherstellt.

Das Wort möchte von uns eingesetzt werden, auf dass es uns verlebendige. Diesem Grundsatz folgt Mathias Schneider bei Werk. Was er erstellt hat, soll einmal gelesen und gehört werden. Im Grunde ist alles davon fertiggestellt, sobald es dazu genügt hat, vorgetragen und angenommen zu werden.

Da sieht sich der Autor als einen Sprachgestalter mit einem gewissen künstlerischen Hintergrund an. Er betont immer wieder, dass er ursächliche Ausarbeitung erstellt hat. Er ist niemand gewesen, welcher bei anderen Autoren über Gebühr abgekupfert hat. Stattdessen hat er beim Verfassen seiner Schriften seine vier bis fünf literarischen Beispiele in Gedanken zum Vergleich mit seinem eigenen Textwerk herangezogen und sich so verwirklicht. Natürlich hat zu anfangs nichts davon genügt.

Heutzutage beschert es dem Autor die Freude einer schönen Lesestunde, dass er die eigenen Schriften bereinigt hat. Was er von ihrem Inhalt zu klären gewusst hat, steht gleichfalls für jene Fertigkeit von ihm, mit welcher er im Leben mit seinen Dingen umgeht. Da befähigt ihn sein Werkschaffen, was er gut findet.

Im Zuge manchen persönlichen Niedergangs und mancher selbst verursachten Krise hat er manche katastrophale Erfahrung gemacht, von welcher er sich einfach wieder erholen möchte.