Yoga

Impuls

Das innere Bild

Wann soll ich bitteschön etwas aufschreiben, ein Bild malen oder musizieren, wenn es keinen passenden Moment dazu geben wird?

Was soll ich bitteschön gestalten, wenn es kein passendes Motiv dafür geben kann?

Wo kann ich meine Dinge so leisten, wie sie für mich richtig sind?

Dokumentation

Einsichten

Mein Yoga ist eines, von dem ich wohl oftmals schon sehr vieles gesagt habe. Ich habe manchmal mit anderen Leuten darüber gesprochen, was ich da bei der Praxis von Leibesübungen und mentaler Betätigung getan habe. Ausgeübt habe ich solche Disziplinen jedoch allein nur selten. Dann, wenn ich es doch einmal getan habe, habe ich das in einer durchweg sehr einfachen Weise gemacht. Das Yoga ist unterdessen über die Jahre für mich dennoch zu einer vertrauten Sache geworden. Einige meiner Mitmenschen sind es gewohnt, dass ich darauf im Alltag regelrecht Bezug nehme, den Yoga in gewisser Weise zu kennen und zu beüben. So hat er auch wirklich zu einer gewöhnlichen Sache für mich werden können, welche meinen Alltag zuweilen mit besonderen Momenten aufgefrischt und bereichert hat. Manchen Impuls habe ich mir so geben können.

Manche Bücher habe ich mir bereits dazu angesehen. So habe ich in diesen etwas darüber gelesen, was den Yoga ausmachen soll. Mit den Jahren der Kenntnisnahme des Yogas habe ich mir aber mehr und mehr ein eigenes Bild davon gemacht, was ihn bei mir wirklich ausmacht und was er für mich in Wahrheit bedeutet. Ich denke, dass der Prozess noch nicht bei mir abgeschlossen ist.

Es wird auch folgender Ansatz für mich wahr sein. Zumindest kann er eine eigentliche Einsicht von mir wiedergeben. Ich habe nicht wirklich vieles davon richtig verstanden, was der Yoga üblicherweise für andere Leute bedeutet. Auch weiß ich kaum, was seine Disziplinen für das Menschendasein bewirken. Darin bin ich ziemlich unbedarft geblieben, weil sich mir nicht alles erschlossen hat. Ich könnte es einfach nicht bestimmen, was das ist, was andere davon haben. Oh, ich habe allein nur mich im Wasser des Brunnens einer solchen Innenschau gespiegelt, welche mir dabei möglich gewesen ist. Kaum, dass ich etwas aus diesem zu schöpfen versucht habe, ist da kein Spiegelbild mehr darin zu sehen gewesen. Da habe ich vieles eingesehen und manches auch belassen. So habe ich bis heute es noch immer nicht abschließend klären können, was mich wirklich bedingt, ja was einen Menschen ausmacht. Schon gar nicht würde ich es richtig verstehen können, was andere Menschen damit bezweckt haben, wenn diese der Praxis eines Yogins nacheifern. Jeder führt sein eigenes Dasein. Das soll des Guten genug sein, finde ich.

Immerhin weiß ich es gut, dass man täglich zu turnen bereit sein kann und wahrscheinlich doch keinen Yoga dabei erfahren wird. Auch halte ich es für möglich, dass man praktisch keinen Yoga beübt und ihn dennoch dabei seinem wahren Sinn nach erfährt. Das Rätsel besteht fort, auch wenn es hiermit einmal angesprochen worden ist. Der Mensch beschäftigt sich in einer eigenen Art und Weise mit der Existenz. Jene Antworten, welche er dabei findet, sind das Resultat seiner Selbsterkenntnis oder er wird keine solche haben. Ohne den Motor und Antrieb einer Selbstverwirklichung wird kein Mensch einen Bedarf an solchen Momenten haben, wie sie mit der Ausübung des Yogas einhergehen. So erfährt unsere Existenz ihren Rang, wie er bei uns für sie gegeben ist.

Allein nur dann, wenn der Mensch deren Muster zu erschauen vermag, kann er diese auch rezeptieren und mit anderem in Verbindung bringen. So kann er sich mit etwas ausstatten, dessen er bedarf. Dazu kann er das Geschaute ansprechen. Manche richtige Erkenntnis kann sich dabei einstellen und auch das eine oder andere Potential so bei uns freigesetzt werden. Ein solches möchte sich emanieren. Kürzen wir bitte die dementsprechenden Wege nicht über Gebühr ab.

Was bringt der Yoga außerdem noch mit sich? - Schön ist es für den Menschen, wenn er sich in eine Schülerschaft zu begeben weiß. Wer dabei sogar jenen Segen eines wahren Lehrers erfahren wird, der hat wahrlich Glück gehabt. Das Wohlwollen einer solchen Person kann Berge versetzen und Bäume entwurzeln. Unterschätzen sollten wir eine Bedeutung davon bloß nicht. Was sich da für uns auftun kann, das besitzt vielleicht einmal einen sehr hohen Wert. Das Leben soll eine Wahrheit für sich sein, welche von essentieller Güte ist. Jene Sache, welche dieses mit sich bringt, soll von uns angenommen und auch geachtet werden. Darum soll es uns beim Üben der Disziplin gehen, das einzuhalten, was von uns erwartet wird. Könnten wir es auch jetzt noch nicht wissen, was uns bevorsteht, so besitzen wir doch eine eigentliche Ethik, welche zu unserem Dasein gut passend sein wird. Wir sollen die Träger einer menschlichen Moral sein oder es wird keine solche mehr unter uns geben. Unsere Sitten sollen zurecht fortbestehen. Jene Gepflogenheiten, welche wir anerkennen und auch bei Bedarf dazu gegen eine Schändung derselben verteidigen werden, sollen uns die dazu notwendige Kraft verleihen. Mancher Mut trete da bei uns zum Vorschein und stelle das klar, was uns zu eigen ist.

In gewisser Weise wird der Lebensweg dem Menschen bereits eingeschrieben sein. Es passt alles bei ihm zusammen und ist vorgezeichnet. So soll es wahr sein. Da kommt er zu mancher klaren Idee über sein Dasein und wird sich fragen, wer er sei sowie was es ausmacht, weil er das anerkennt. Bekennen wir uns dazu, was uns gegeben ist. Da findet etwas statt, das wir als Beschauung des Gegebenen wahrnehmen können.

Besteht der Mensch als solcher in Wirklichkeit? - Eine Antwort darauf soll es geben. Sie soll vernunftgemäß ausfallen. Mit ihr wird er klarkommen, da sie ein Schlüssel zu seinem eigentlichen Glück sein wird. Diese Spur muss jeder finden und sein Leben ihr nachzeichnen, wie sie erschienen ist. Das kann er tun. Der Sand des Lebens soll sich wirklich gut dazu eignen, für sich einen Lageplan zu entwerfen. Da kann man zu sich dabei finden, weil man ihn so vor Augen bekommt. Werden wir auch kaum Wege wie Gleise für uns in diesem Dasein bilden können, so sollen wir doch damit zu bestehen versuchen, was wir von uns erschaut haben. Diese Sache soll unserem eigenen Wunsch gemäß sein, damit wir sie auch getreulich anerkennen werden. Das Prinzip Hoffnung macht es aus, dass wir überhaupt etwas bewirken können. Dafür wäre das Dasein bestimmt.

Dokumentation

Ein lebendiger Glaube

Ohne zu wissen, was wirklich von mir gefordert wird, würde ich meine Aufgabe nicht zielsicher erfüllen können. Viele Momente meines eigenen Lebens sind von einer eigentlichen Haltlosigkeit geprägt gewesen, weil da nichts zu einem solchen geführt hat. Was stattdessen dagewesen ist, das möchte ich nicht benennen und auch nicht besprechen. Es hat keine Bedeutung für das Lebensglück eines Menschen. Der Abwege gibt es viele. Ich kennzeichne sie, würde sie aber in der Regel nicht mehr begehen wollen. Auch mit den Worten bezeichne ich ihr Wesen keineswegs. Wo auch immer ich das bereits getan habe, ändere ich die Schriften nachträglich ab, indem ich sie um solche Anteile kürze.

Was mir da verbleibt ist eine Erinnerung an den richtigen Weg. Das soll einer sein, der gangbar ist. Er würde nicht schlechter als der Weg der anderen Menschen sein. Etwas, das ich gut gefunden habe, möchte ich mir bewahren. Da hat es einen Wert für mich, dass ich es erhalte. Derweil wird das Beschreiben meiner Innenwelt zu einem Vorgang der Konstruktion. Der Dekonstruktion habe ich mich nicht gewidmet. Freilich achte ich darauf, was das ist, das ich damit erbaue. Es soll zu etwas taugen, das auch wirklich gebraucht wird.

Da sehe ich mich als einen Teilnehmer an einem Dasein im Leben an. Während das Dasein das Ganze verkörpert, was es gibt, beinhaltet mein Leben neben einer Zukunft auch meine Geschichte. Was ich zu ihr sage, das verhallt zuweilen im Raum. Da bleibt die Erinnerung dennoch so, wie sie gewesen ist. Eine gewisse Stabilität von ihr setze ich voraus. Ihr Wert wäre durch das bereits gegeben.

Als der Mensch, welcher ich von mir aus bin, sehe ich für mich manche Gelegenheit zur Gestaltung des Gegebenen. Manches beschreibe ich, einen Bruchteil davon habe ich mir auch aufgeschrieben. Manches bezeichne ich, einen Bruchteil davon habe ich auch aufgezeichnet. Da vergeht vieles, allein nur das Geringste wird von mir durch Werke bewahrt. Sie sichte ich hernach, verbessere dies und das daran. Alles, was darüber hinausgegangen ist, soll mein Geschenk sein und vergehen dürfen. Da hat es einen Nachhall im Nachgang. Mancher Moment vergeht, aber das macht es spürbar, was er bedeutet hat. Da tritt es zuweilen in Kraft, dass ein Ereignis später auch wieder gut erinnert werden kann. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich investiere regelrecht in das Vergängliche. Ich schöpfe nicht allein nur solche Malereien, Musikalien und Schriften, wie man sie vielleicht bereits von mir kennt. Ich zeichne auch Spuren in den 'Sand' des Lebens. Solche sind bald wieder verwischt. Da soll es eine Spende von mir und auch ein Dank dafür sein, dass ich tätig an einer eigenen Sache sein darf, wenn ich die eigenen Dinge dazu bringe zu vergehen. An der Wirklichkeit der Welt erkenne ich vor allem eine Bedeutung des Menschendaseins als relevant für ein glückliches Leben. Vieles, was spezieller Art ist, wäre eigentlich unnötig. Da bräuchte man es nicht abzuleisten und wird doch klarkommen. Manchmal ist man sogar besser mit dem Leben klargekommen, wenn man nicht alles veräußert hat, was geborgen im Dunkel der Seele sein Schattendasein führt. Das soll die andere Seite der Nacht sein. Genauso, wie es einen 'Sand' gegeben hat, in welchem die Spuren vormals zu sehen gewesen sind, hat der Mensch auch etwas dem Vergleichbares an sich. Da bräuchte er nichts anderes zu tun, als eine Ordnung davon zu bewahren. Dazu gilt es, das Geborgene auch bei sich zu halten. Mancher Impuls möchte uns im Leben jenen Weg aufzeigen, welcher der richtige für uns sein wird. Da soll es ein eigener Impuls sein, der uns das Recht dazu verleiht, etwas zu sagen oder zu schweigen. Wer seinen Impulsen gerecht geblieben ist, der müsste sich an so etwas nicht stören. Da hat er seinen Frieden auch weiterhin.

Gedanke

Den Anschluss finden

Wer keine Vergangenheit hat, der hat auch keine Zukunft. Da wird das alles nichts Wahres gewesen sein. Da kommt es einer Lüge gleich, wenn er von sich spricht. So hart bräuchte niemand mit sich ins Gericht zu gehen, dass er sich die eigene Existenz verwehrt. Wer sich selbst diesseits des Daseins ausgelöscht hat, der wird dadurch ein Leid in der Welt mehren. Wird es auch sein Leid sein, was dadurch verdeutlicht wird, so gilt es doch, dass man aus jeder Situation etwas Gutes machen soll. Da spricht man sein Stoßgebet und lässt es verhallen. Man führt seine Klage gegen sich selbst aus und lässt sie über das eigene Schicksal bestimmen, indem man sie vernimmt. Da wirkt sie sich auch einmal aus.

Eine Sühne bewirke der Mensch an sich durch sein Wort. Durch es ist er geworden, als es hat er zu scheiden. Da sollte er sein Wort nicht grundlos geben. Er sollte es nicht veräußern. Es ist das Licht der Seele. Dank unserer Stimme formt es sich aus.

Eine Geschichte des Menschen besteht. Manchen hat schon ein eigentlicher Zweifel überkommen. Zu den heutigen Zeiten hat ein solcher ein hohes Gewicht. Jedoch ist es der Glaube, was durch unser Handeln gestärkt werden soll. Ein solcher beinhaltet die Kraft zum Leben. Nachgeordnet zum Dasein als Mensch erscheinen viele Dinge. Da relativiert sich vieles, auch ein Zweifel würde nicht die Macht über uns haben.

Eine Perfektion ist für den Menschen nichts anderes gewesen als eine Mühe. Der gläubige Mensch würde nicht blind sein, aber er dürfte es sein, ohne deswegen verzagen zu müssen. Er würde nicht taub sein, aber er dürfte es sein. Gleiches gilt für die Tatkräfte eines Menschen. Entscheidend würde nicht das Werk eines Menschen sein. Dessen Gesinnung macht den wahren Glanz des Lebens aus. Ein solcher wird von uns mit Funken versprüht und belebt die Welt. Dafür könnten wir nichts. Das Leben ist so gestrickt, dass es sich mehrt. Da durchdringen wir die Materialien mit unserem inneren Licht, sobald sie für uns greifbar geworden sind. Ein solches macht das Leben aus.

Diese Welt ist angefüllt bis zum Äußersten. Zusätzlich dazu kommt an ihr ein leerer Raum vor. Da erscheint ein Halt davon, was gegeben ist, zur Stabilisierung des Gegebenen erforderlich zu sein. Einen solchen verleihen sich die Dinge gegenseitig. Jedes Kondensat hat die Option zu diesem Glimmen. Da wirkt an der Welt das Lebendige nachhaltig. Kommt es erst einmal vor, dann breitet es sich auch aus.

So wäre das alles anzunehmen. Jedoch kommt nun der Haken. Nichts davon ist abgesichert gewesen, solange wir es nach außen getragen haben. Darum ist die Ausrichtung des Lebendigen auf zweifache Weise zu denken. So wie wir uns dem weltlichen Geschehen einer Natur widmen, so finden wir auch zu unserer eigenen Existenz. Wer sich auf die Menschen ausrichtet, der wird selbst zu einem. Wer seine Gedanken zu erinnern vermag, der wird auch eine Zukunft haben. Hat er sie erst einmal verinnerlicht, so lernt er es auch, seine Geschichte zu schätzen. Da reflektiert er über den Aufbau des Gegebenen und erkennt den Vorgang davon endlich an, dass alles seine Ordnung hat. Somit wird sie zu seinem inneren Licht. Ein solches kann er mit ihr gleichsetzen, ohne Schaden zu nehmen. Da wird es wahr sein, was er hat. Es ist ihm im Besitze.

Impuls

Materielle Begebenheiten

Für manche Menschen hat alles Zeitliche einen Wert zur Bestimmung der Begebenheiten. Da können sie einen Aufbau davon ausmachen, was vorhanden ist und es nachbilden. Dazu verwenden sie ihren Geist und schmücken ihn mit Strukturen aus. Einem geschmückten Tannenbaum gleich muss ihr Inneres sein, meine ich da. Da übertreibt es mancher.

Es ist alles gleichwertig. Das Gegebene ist stets Teil einer Schöpfung und somit das Werk ihres Schöpfers. Eigene Werke des Menschen gibt es allein nur insofern, dass er es sich nimmt und weitergibt. Was dazwischen damit stattfindet, darüber legt der Mensch seine schützende Hand. So wird ein Geschenk bereitet. Eine angekündigte Überraschung ist keine gewesen. Da wird auch er durch sein Vermögen überrascht sein.

Wer das Geschenk des Lebens abgelehnt hat, der hat es verworfen. Da darf er sich freilich dennoch darüber wundern, was sein Leben mit sich bringt. Er wird keineswegs leer ausgehen. So groß ist noch keines Menschen Macht gewesen, dass er alles aufgegeben hat. Er würde ein solches Nichts nicht einmal annähernd für sich verwirklichen können. Das soll uns klar sein.

Da kommt jeder mit dem Materiellen in Berührung, weil er ohne das nicht auf der Welt erscheinen könnte. Niemand würde ohne es vorkommen. Doch das sollte uns nicht grämen. Unsere Existenz ist die eines Menschen. Da hat auch das Menschliche seine eindeutige Bedeutung für uns. Damit sollen wir unseren Frieden machen.

Wer an den Menschen zu glauben vermag, der muss echte Hoffnung haben. Da würde ein Bisschen Besitz nichts dagegen ausrichten können, dass er von der Liebe geprägt ist. Das ist einwertig. Er schätzt es wert, was er hat, aber er ordnet sich dieser Sache auch nach. Er weiß um ihr Gewicht für seine Existenz. Da setzt er seine Talente für sich ein. Er verspielt sie nicht, noch gibt er sie auf. Solange er etwas zum Leben hat, kann er auch etwas Gutes für andere Menschen bewirken. Da sichert er sein Umfeld ab und gewahrt somit den Glücksumstand davon, dass er besteht. Mancher Moment des Lebens kann da in Dankbarkeit von ihm verbracht werden. Das Materielle würde nicht zu verwerfen sein. So etwas zu tun wäre unüberlegt. Es ist dem Menschen gerecht, dass er vom Status seines Besitzes seinen Stand ableitet. Dieser bringt seine Aufgabe fürs Leben mit sich.

Wer ohne Stand und ohne Besitz ist, der hat nichts zu eigen, für das es sich zu leben lohnt. Da kann er so viele Parties feiern, wie er möchte. Da kann er all sein Glück aufs Spiel setzen und sogar etwas von erheblichem Wert dabei gewinnen. Er wird unausgefüllt sein. Wer als Mensch kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ist, der hat auch keine. Das wird er zu verspüren bekommen, sobald es einmal nicht mehr so gut bei ihm gelaufen ist. Der Mensch trachtet nach seinem Glück. Es möchte er verwirklichen. Woran er aber ein solches festgemacht hat, das zeichnet seine Schritte im Leben vor und bestimmt über ihn mit. Manchem ist deswegen schon sein Lebensglück entglitten. Da hat es mancher Recht gemacht und auf seine sieben Sachen gut achtgegeben. Das Glück der Eltern ist das Wohlergehen ihrer Kinder. Daran würde auch ein für Höheres bestimmter Geist nichts ändern.

Dokumentation

Vom Gegebenen etwas aufschreiben

Ein guter Freund hat mir den Rat erteilt, dass ich die Kernbegriffe meiner Sprachgestaltung benennen soll. Zudem soll ich es beschreiben, was daran für mich einen besonderen Wert hat, wenn ich sie gebrauche.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die inneren Bilder eines Menschen von sich aus erwachsen. So habe ich meine ganze Werkschau erstellt und kaum etwas davon angeführt, was über die bloßen Worte hinaus meine Innenwelt beleuchtet. Stattdessen habe ich mich in solche Beschreibungen verstrickt, welche ein Licht auf die bei mir veranlagten Prozesse geworfen haben. Damit bin ich aber stets allein nur bedingt glücklich gewesen.

An der Schnittstelle von Wort und Prozess soll nun das Wort für sich geklärt werden. Seine Begrifflichkeit weicht zum Teil bei mir erheblich vom allgemein Üblichen ab. Ich lade die von mir verwendeten Begriffe regelrecht durch Deutungen ihres Wertes für meine Sache aus. Dann aber habe ich es nicht aufgezeigt, wie das geht. Ich habe es auch nicht benannt. So ist es nun gut, dass ich davon spreche. Von nun an werde ich hier und da Begriffserklärungen in meine Schriften einstreuen, sobald es mir klar ist, dass sie erforderlich geworden sind.

Unter dem Motto einer Sprachgestaltung habe ich meine Schriften erstellt. Dabei habe ich nichts anderes getan wie jeder andere Autor auch. Ein Zugang zu meinem Wirken wird aber allein nur dann einem Außenstehenden möglich sein, wenn ich ihm auch die Pforte dorthin öffne, wo ich mich bewege. Darum sage ich es jetzt freimütig, dass meine Schriften das Werk eines ehemaligen Tarotspielers sind, der mit Zuhilfenahme von Karten es gelernt hat, das Ganze als ein Gesamtes aufzufassen. Dessen kognitive Begabung ist durch das Schachspiel bereits konditioniert und so ist es gekommen, dass er das 'große' Schach spielt und die 'echten' Karten ausdeutet. Das Gegebene zu nehmen, wie es ist, hat ihm zudem die Funktionalität der Vibration erschlossen. Da kann er sie verspüren, aber sich auch an sie angliedern. Mancher Tanz und manches Spiel hat auf die Weise in seinem Leben bereits stattgefunden. Seine Dinge haben einen eigenen Geschmack erhalten.

Dokumentation

Ein Gedanke an das Mögliche

Das Dasein eines Menschen soll von uns als Ganzes angenommen werden. Das machen wir in der Regel auch. Da bleibt alles ein Gesamtes und kann auch so von uns vernommen werden. Dadurch besitzen wir eine Kraft zum Leben. Sie macht unsere Stärke aus und bildet sich dem eigenen Gut nach, wie es bei uns veranlagt ist. Da machen wir dieses eine fest und lassen es dank unseres Glaubens als Hoffnung auf die Liebe eines Menschen erscheinen. Sie wird einwertig sein, wie es jede Beziehung zu anderen Menschen ist. Da herrscht Einigkeit darüber, wer uns ein Freund ist. Das Leben eines Menschen sehen wir als ein Ganzes an. Darum soll auch unsere Beziehung zu anderen Menschen von gleicher Wertigkeit sein. Da sind die Menschen allesamt einzig von ihrer Art, aber einheitlich von ihrem Glück. So verstehe ich sie und so nehme ich sie an.

Dann, wenn ich allein bin, widerfährt mir manches. Das tut mir mal gut, mal hat es mir aber auch nicht gutgetan. Eine Reaktion des Lebendigen auf mein eigenes Verhalten erfahre ich da. Sie verspüre ich. Das macht mir mal mehr und mal weniger aus. Im Grunde habe ich bereits manches getan, was mir einen Schaden zugefügt hat. Da haben dann auch die Reaktionen des Lebendigen an mir zu einem eigentlichen Unwohlsein geführt. Das aber erkenne ich so, wie es ist. Da ist alles folgerichtig gewesen, was mir geschehen ist. Auch die Ursache davon hat ihre Bedeutung für mein Leben. Der Mensch reagiert eben auf sein eigenes Verhalten durch ein bestmögliches Wohlgefallen. Dort, wo wir einen Fehler verursacht haben, wird er auch durch eine Irritation des Empfindens bestätigt. Da hat der Mensch eine ganze Klaviatur an Antennen an sich, um die Wertigkeit seines Verhaltens zu erkunden. Eine Reaktion ist ein Vorgang und sie wird auch so zu verstehen sein. Im Grunde erscheint sie, weil sie uns auf etwas aufmerksam machen möchte.

Da tun wir gut daran, wenn wir den Impuls so vernehmen, wie er bei uns erschienen ist. Im Nachgang an sein Vorkommen können wir es festmachen, was er uns sagt. Da kommen vielerlei Regungen bei uns zeitgleich auf. Trotzdem ist jede für sich zu vernehmen.

Wir takten unsere Aufgaben selbst. Das zuletzt Vernommene ist der jüngste Impuls. Er steht unserem Handeln zeitlich am Nächsten. Darum gehen wir auf ihn zuerst ein. Dazu lassen wir alles andere außer Acht. So erfährt er von uns eine vollständige Widmung und kann sich auch in vollwertiger Weise emanieren. Da bleibt er ganz. So wirkt er sich aus, ohne in Bruchstücke zu zerfallen. Wir erkennen ihn als etwas Absolutes und machen danach seine Wertigkeit aus, auf dass wir sie zu deuten lernen. Allein nur das, was auch an uns erschienen ist, hat eine eigene Wertigkeit für uns. Da lösen wir uns vom Denken, da lassen wir alle Ideen sein. Es genügt das Gegebene aus. So wird es zu einer Gelegenheit für uns.

Kreuz, Bleistifte auf Papier

Gedanke

Essenzen

Nicht allein nur das Ansehen einer Sache würde einen wahren Wert bereits für mich ausmachen, auch eine Auswirkung von ihr auf mein Gemüt hat inzwischen eine gewisse Bedeutung für mein Dasein als Mensch erfahren.

Einen Impuls einsetzen

Eine wahrscheinlich ganz passable Möglichkeit zur Einsetzung eines Impulses (der Haltekräfte) in die Bewegung des menschlichen Bewegungsapparates wird es sein, dass man für einige wenige Sekunden in einer entsprechend der eigenen Wahrnehmung geeigneten Haltung innehält, ehe man sich wieder dem Fluss der Gewohnheiten fügt. Es soll sich prinzipiell jeder Moment zu einem Innehalten eignen. Schulen wir doch einfach unsere Körperhaltung, indem wir das probieren. Man kann es sehr spontan entscheiden, wann man das tut.

So kommt man in den Genuss leichter Momente, welche ein Ausdruck der eigenen Stärke sind. Sie sollen bei uns einen Eindruck unserer Kraft hinterlassen. Somit wird der Leib ausgebildet.

Es wird eine kleine Kunst sein, den rechten Moment zur Ausführung dieses Prozessschrittes zu erfassen. Gehen wir darum doch einfach vorsichtig dabei vor und begnügen uns mit lediglich sieben Sekunden der Verharrung (Pratyahara) in einer Form. Werden wir den Prozessschritt endlich in regulärer Weise leisten, gestalten wir auch etwas.

Jener Moment einer von Spannung befreiten Haltung soll manche Regung bei uns freisetzen. Dieser Eckpunkt der Prozesse im menschlichen Leib kann uns eine bewusste Lenkung seiner motorischen Eigenschaften ermöglichen. Üben wir das doch vier, fünf Mal des Tages ein paar solcher Momente lang. Da wird es sich bald zeigen, wozu das bei uns führt. Im Grunde soll uns das einfach guttun. Es wird uns aufzeigen, dass es optionale Handlungen gibt, welche zu unseren Gewohnheiten ergänzt werden können. Das möchte ich als einen Weg der Befreiung bezeichnen, so uns das einmal gelingt.

Dokumentation

Eine Asana einnehmen

Wir alle haben eine Position zum jetzigen Zeitpunkt inne. Im Mindesten wird das die Lokation sein, an der wir uns befinden. Damit ist auch eine Haltung des Leibes verbunden. Immer dann, wenn wir in Ruhe sind, setzen wir uns auch irgendwann nieder. Dann nehmen wir einen uns gewohnten Sitz ein. Mit diesem ist ein gewisses Gleichgewicht von uns verbunden. Wir sind aufrecht gewesen und haben uns durchs Hinsetzen das eigene Befinden erhalten. Im Sitzen verbessert sich ein solches nochmals. Das wäre die Regel.

Da haben wir zuvor die Form gewechselt, ehe wir uns hingesetzt haben. Üblicherweise tun wir das ohne einen bewussten Aufwand dafür zu betreiben. Ein solcher lässt sich jedoch durchführen. Das kann manches für uns einfacher machen. Um nun den Haltungswechsel einzuleiten, sollen wir in den uns zugeordneten Grundstand gehen. Das können wir bei jedem Haltungswechsel tun.

Wie sieht der für uns geeignete Grundstand aus? - Ich verwende dazu die Asana 'der Berg'. Das ist ein einfacher Stand mit gesenkten Armen und geschlossenen Füßen. Nach einer Lösung aller Ungleichgewichte meines Empfindens in dieser Haltung wechsle ich in die nächste folgende Position. Dazu mache ich einige Schritte, ehe ich sie eingenommen habe. Zwischen den einzelnen Asanas besteht ein Weg für die Füße und Hände. Ohne solche (zählbaren) Bewegungen wäre der Haltungswechsel keiner. Dann wäre meine Bewegung besser als Umformung der bestehenden Haltung zu bezeichnen. Darauf habe ich jedoch keine Lust, da sie mir genügt. Meine Grundhaltung bedarf keiner Modifikation.

Unabhängig von der nachfolgenden Asana gehe ich also ein paar Schritte an eine andere Position auf dem Feld, ehe ich sie einnehme. Ich würde nicht am Platz bleiben. Vielmehr nehme ich die vor Ort zur Haltung passende Lokation neu ein. Da wird auch eine gewisse Energie mit ihr verbunden sein. Im Mindesten wird es ein ihr zu eigenes Potential sein, was ich da an mir verspüren kann. Aber auch sonst hat jeder Ort seine eigene energetische Konfiguration. Dadurch, dass ich ihn einnehmen muss, ändert das meine Positur ab. So wirkt sich manches auf mich aus. Das kann und soll positiv sein. Ich nehme das damit verbundene Glück bereitwillig auf mich. Es hat mir genügt.

Von Bedeutung sind auch die Komponenten einer Asana. Da hat jede Einzelne andere Eigenschaften. Solche muss man kennen. Sie können mechanisch sein. Man muss sie ja auch einnehmen können. Dazu soll es auch zählen, dass man eine Mitte bei sich anspricht, wo man seine Persönlichkeit zentriert. Dort nimmt man sich lokal als Ausprägung mentaler Art wahr und setzt sich auch dort nieder. Das verspürt man an sich. So lokalisiert man sich bewusst in diesem Zentrum als energetische Konstellation der tatsächlichen Situation. Das Innere und das Äußere werden eines, auch wenn sie genauso gut für sich bestehen. Da sind sie zueinander kongruent. Wir switchen zwischen der Lokalisierung von uns an uns selbst und der Lokalisierung von uns am Orte hin und her und gestalten dabei eine Emanation der Unabhängigkeit für uns. Sie kommt auf induktivem Weg zustande und ist herbeigeführt. Da stehen wir in Korrespondenz mit unserem Fokus. Wir lernen es ihn zu bestimmen.

Für sich gesehen besteht kein Fokus. Er kommt wegen uns vor. Weil wir existieren, hat er Bedeutung für uns. Darum können wir ihn einsetzen. Das macht die subjektive Sichtweise eines Menschen aus.

In der Regel gewahre ich an mir ein inneres Bild, da können aber auch andere Phänomene vorkommen. Spätestens nach der Realisation desselben löse ich mich von der Emanation. Da vergeht sie. Der nächste Schritt wird vollzogen. Das bin ich gewohnt. Mit jeder Vollendung einer Form, eines solchen Bildes oder einer anderen eigenen Frequenz schließt sich der Kreis bei mir. Er hat einen regelmäßigen Durchmesser und wird von mir als Rad gedacht. Mal bewegt es sich, mal wandere ich auf ihm. Auch hierfür besteht eine Unabhängigkeit zwischen beiden Gegebenheiten.

Da soll es von Bedeutung sein, dass alles seiner Ordnung folgt. Auf die Weise kann man bestehen. Man kann viele Bücher lesen und sich Gedanken zu den Regelwerken des Yoga oder jeder anderen Disziplin machen. Eines wäre immerzu gleich. Wer Bücher liest und Regelwerke bespricht, der hat noch nichts getan und noch keines seiner Worte eingehalten. Da sind manche großartige Redner gewesen, haben aber außer ihrer Profession nichts beherrscht. Manche haben ganze Büchern gelesen und verinnerlicht, aber noch nichts davon verwirklicht. Da ist das Schicksal hart und das Leben manchmal traurig gewesen. Ohne den richtigen Ansatz zur Durchführung der eigenen Schritte, fällt man irgendwann hin und hat doch keine Sicherheit für sich.

Folgen wir also der Ordnung nach. Lassen wir das Buch außen vor und legen es weg. Lösen wir uns von den Lehrreden der Meister und richten uns auf das Gegebene aus. Erst dann, wenn wir die Leere verspüren können, haben wir den Grundstand erreicht. Die anschließenden Schritte zur nachfolgenden Position müssen wir selbst gehen. Etwas Gutes soll das möglich machen. Danke

Idee

Ein Ansatz zum Gewahren der Chakren

Die Energiezentren des menschlichen Leibes werden als sich drehende Scheiben richtig erfasst. Nach der traditionellen Literatur soll das so sein.

Fassen wir solche Drehteller einmal auf, so erkennen wir wahrscheinlich auch deren virtuelle Mittellinie, eine Achse. Sie kann angenommen und ausgerichtet werden. Daraufhin soll sich das Energiezentrum wahrnehmen lassen.

Machen wir es uns etwas einfacher und richten die Achsen bei deren Visualisierung nach vorne aus. Da steht die Drehrichtung dieser Scheiben noch immer nicht bei uns fest. Im Grunde müssen wir solch eine annehmen und es erspüren, was sie ausmacht.

Gehen wir für das Weitere von einigen einfachen Ansätzen aus.

  • Das Handeln eines Menschen ist fehlerbehaftet.
  • Genauso wahrscheinlich wie ein Fehler möglich ist, wird es auch möglich sein, dass der Mensch etwas richtig macht. (50: 50 Parität)
  • Lernen wir aus den Erfahrungen, indem wir Fehler ausmerzen?
  • Lernen wir aus den Erfahrungen, indem wir etwas Richtiges erneut tun!
  • Nähern wir uns besser an die guten Erfahrungen an, indem wir das zu Leistende vereinfachen.
  • Unterbrechen wir die Momente der Leistungsaufnahme erst einmal regelmäßig, dann werden wir auch bestehen.

Impuls

Arbeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz

Achte gut auf Deine Sitzhaltung, wenn Du mit dem Computer umgehst und etwas daran arbeitest.


Verbesserte Sitzhaltung

Sitze mit geradem Rücken in einer ausgewogenen Haltung da.

Halte einen Abstand von einem halben Meter zwischen Dir (also Deinen Augen) und dem Monitor. Am besten wird es sein, etwas von oben und direkt von vorne auf ihn zu schauen.

Der Monitor sollte nicht gerade ausgerichtet, sondern oben leicht nach hinten geneigt sein. Seine Oberkante soll sich unterhalb der Augenhöhe befinden. Es sollen keine Lichtreflexionen auf ihm auftreten und er soll auch vor keiner Lichtquelle stehen.

Die Oberarme von Dir sollen gerade herunterhängen. Die Unterarme und die Handrücken sollen eine gerade Linie bilden.

Die Ellbogen sollen rechtwinklig gehalten werden.

Die Knie sollen in einem etwas größeren Winkel gehalten werden als 90°.

Die Füße sollen ganz auf dem Boden stehen.

Die Arme sollten nicht oberhalb des Herzens gehalten werden.

Nimm die Grundhaltung einmal ein und gehe danach von ihr aus, damit alles weitere Geschehen dazu passend sein wird. Es würde nicht erforderlich sein, eine solche fortwährend aufrechtzuerhalten. Ebenso wie der Mensch einer eigentlichen Stimmung bedarf, um sich auf etwas einzustellen, braucht er auch ein Zusammenwirken seiner Kräfte und Regungen. Solche treten bestenfalls in Durchmischung mit dem gewohnten Gang seiner Dinge auf.

Phantastisches

Ein Quadrat als Rahmen für die eigenen Dinge

Das Quadrat hat mir oftmals schon als Objekt zur Visualisierung einer Form bei der Meditation gedient. Da habe ich sie mir mental vorgestellt. Eine solche mentale Schau benötige ich zeitweise, um mich körperlich nach diesem Objekt auszurichten. An das sogenannte Bild des Quadrates knüpfe ich nach und nach mit meinen anderen Formen an und vereinheitliche sie. Dabei bringe ich meine Glieder Position für Position in Einklang damit. So fügt sich mein Bild von mir zu einer einzigen Gesamtheit. Meine Dinge bilden sich dann dem nach und wollen von mir gut gehandhabt werden. Jene mir bereits bekannten Elemente der inneren Schau kann ich somit einander zuordnen und sie in einer für mich passenden Weise anordnen. Da erscheinen sie in einer dazu zugehörigen Art. Das soll meinen Geist in dessen Ausrichtung festigen und mir den so notwendigen Zugang zum eigentlichen Glücksumstand einer innerlich vorkommenden Orientierung verschaffen.

Dabei haben sich nach und nach auch jene 'Apparate' und 'Maschinen' einer von der eigenen Frequenz verursachten zusätzlichen Form der Regung und Achtsamkeit dem untergeordnet, was ich da visualisiert habe. Da haben sie von mir aufgefasst und erkannt werden können. An mir erscheint die Gesamtheit des Gegebenen zeitgleich als Summe vieler einzelner Elementare samt deren unterschiedlichen Auswirkungen auf mein Wesen. Ich festige mich dabei, während ich diese zur Kenntnis nehme. Meine Kräfte haben sich derweil ihrer Positionierung nachgeordnet und stören den inneren Prozess kaum noch.

Da gebe ich mir also das Quadrat bei meiner Innenschau als einen Anhaltspunkt zur Orientierung vor. Eine damit verbundene Rezeption des mir Vorgegebenen ist es, welche mich ausmacht. Ich weiß mit der Zeit etwas besser darum Bescheid, was mich im Leben regelrecht bedingt. Damit gehe ich um. Dabei entwickelt sich ein Bewusstsein für diese Art des Aufbaus der Motorik. Da soll es für mich überschaubar sein.

Es besteht das Ganze in seiner Gesamtheit für einen gewissen Moment, ohne dass es besonderer Kräfte dazu bedarf. Ich gewöhne mich daran, dass der Aufbau meiner Dinge so vonstatten geht. Da passt sich das Gegebene daran an und scheint regulär zu sein. Jede einzelne Kraft regt sich so, dass diese, für sich genommen, auch weiterhin genügt. Da kann ich durchaus manche Zuversicht deswegen schöpfen. Ich ahne es, dass sie berechtigt ist.

Gemäß dieser Vorgehensweise mache ich es mir zur Aufgabe, für mich gut zu sorgen. Spätestens dann, wenn eine Situation ohne Rast und Ruhe über einen längeren Zeitraum bei mir besteht, bringe ich mich wieder dazu, diese Art der Ausrichtung meiner Innenwelt erneut zu leisten und gewinne dabei etwas von Wert für mich. Das hier beschriebene Verfahren ist zusehends besser für mich zu handhaben.

Es ist so gut für mich, dass ich mit meiner Werkschau in Setz- und Baukasten jetzt bereits etwas Eigenes besitze, was mich in Zukunft voranbringen kann. Ich bin darum bemüht, eine Funktionalität solcher Gedanken und Ideen sicherzustellen und diese hernach zu bewahren. Passe ich meine Texte auch fortwährend an die tatsächlich gegebenen Momente meines Daseins an, so sollte sie das doch in ihrer Wertigkeit nicht mindern.

Schema: Quadratische Proportionen

Impuls

Das Schreiben als Weg zu einer Bestimmung des Daseins

Dank meiner eigenen Schreiberei habe ich bereits vielerlei Dinge meines Daseins, Lebens und Wesens aufbereitet, welche mir etwas bedeuten. Sie sind es, mit welchen ich mich auch früher schon in ordentlicher Weise befasst habe. Diese Zeiten sind noch nicht gänzlich vorübergegangen, weil meine Dinge noch immer fortbestehen. Da kommen sie bei mir zeitweise wiederum auf. Manche Vorstellung meines Lebensglückes wird mir so gewahr. Das schaue ich mir an und beschreibe das Wesentliche davon, was ich dabei erkennen kann. Das tue ich mittels einer eigenen Kartei. Live im Internet erarbeite ich diese Inhalte. Das dabei entstandene Gute lasse ich erst einmal so bestehen, wie es aufgekommen ist. Ich bewahre es nach Möglichkeit in originärer Weise, wie ich auch einen öffentlichen Zugang dazu für meine Mitmenschen aufrechterhalten möchte.

So ist es mir bereits manches Mal gut gelungen, etwas zu meinen Dingen aufzuschreiben. Was ich vom Dasein bereits verstehe und kenne, bringe ich zu Datei. Von Wert wird einiges davon sein, darum fahre ich damit fort. Meine Kartei ist unterdessen angewachsen, aber sie ist auch gediehen.

Es soll folgender Sachverhalt dafür gelten, welcher es besagt, dass zu solchen Dingen etwas zu sagen sein wird, welche das Leben in Wahrheit mit sich bringt. Das möchte ich durch weitere Ergänzungen zum bereits gegebenen Bestand an Schriften bekräftigen und bestärken. Doch ich lasse mir durchweg etwas an Zeit dabei, habe keine Hektik. Mich würde es ja schließlich nicht zu eilen brauchen. Oh, der Prozess der Verschriftung meines Lebens soll noch eine gute Weile andauern, Zeit soll für ihn grundsätzlich keine Rolle spielen. Dann, wenn ich meine Dinge ordne und bereinige, hat das einen Sinn für mich, weil ich so das Gute daran bald gewahren kann.

Ich bin jemand, der für solche Dinge etwas übrighat, von denen ich hier geschrieben habe. Ich würde meine Kraft nicht so umfangreich dafür einsetzen wollen, das zu leisten, ohne eine eigene Freude dabei zu verspüren. Es ist mir zeitweilig der Gehalt dieser Sache schon klargeworden. Manches Eigentliche aus früheren Zeiten meines Lebens ist da bei mir aufgekommen und hat sich mir wieder erinnert. Da habe ich es vernommen und berücksichtigt. So hat sich etwas für mich erfüllen können.

Jeder Mensch verkörpert eine Einheit als etwas Ganzes. Eine solche soll sich gemäß seiner Ordentlichkeit und Geduld auf die Gestaltung seines Daseins auswirken und ihm ein eigentliches Lebensglück ermöglichen. Auch daran soll man sich von Zeit zu Zeit erneut erinnern, dass das geht, weil so der eigene Weg im Leben für uns bald besser ersichtlich sein wird. Manche Aufgabe erkennen wir da für uns, einige davon werden auch wirklich für das gegebene Schicksal förderlich sein.

Impuls

Rückkehr zum eigenen Gut

Manche Sache meines Lebens beschreibe ich eingehend und erlerne es so, mich dazu auszudrücken, wie sich die Dinge bei mir verhalten. Es gelingt mir zusehends etwas besser, mich auch mit jenen Gedanken und Ideen, welche aus meiner früheren Lebenszeit resultieren, zu identifizieren. Da kann ich visionär damit umgehen und das Gegebene überschauen, wie es ist. Einige Brüche und Lücken innerhalb meines Gedächtnisses nehme ich da bei mir wahr. Das mir Gegebene weiß ich endlich zu belassen. Somit schließt sich da mancher ungute Moment mit der Zeit ab und kann aufbereitet werden. Dabei begehe ich nach wie vor die gleichen Wege wie zu früheren Zeiten. So habe ich beispielsweise im Alltagsleben zurück zu einigen meiner alten Hobbies gefunden und diese wiederaufleben lassen. An solchen habe ich nach wie vor eine echte Freude.

Da beschaue ich das, was ich habe. Auch mir wird etwas gegeben sein, das von Wert ist. Das sehe ich ein. Damit gehe ich um. Das soll mir dabei helfen, mich so spüren zu können, wie ich wirklich bin.

Manches eigene Wort versuche ich in seinem Gehalt zu verbessern, sodass es schließlich das Mark trefflich beschreiben wird. Ich kenne mich ja schließlich gut mit meinem Leben aus. Da versuche ich zu bestehen. Mit allem, was ich habe, möchte ich klarkommen. So soll auch die Vorgabe für mich lauten. Anhand von ihr werde ich meine Texte überprüfen. Das Gegebene soll zu erhalten sein. Wir werden es bald sehen, was davon eintritt und wahr sein kann.

Es wird mein Geist entsprechend seiner wahren Bedürftigkeit zu nähren sein. Schaffe ich das erst einmal, dann wird es mir wahrscheinlich bald besser ergehen. Daran glaube ich so fest, dass etwas Gutes auch gebraucht wird. Dazu habe ich mit mir umzugehen, ja mich wahrzunehmen und es anzuerkennen, wie ich bin.

So möchte ich ein Leben führen, welches vom Wunsch nach einer Bewährung von mir getragen wird. Schließlich versuche ich es ja jetzt schon, mir das Meinige zu bewahren.

Gedanke

Frühere Zeiten

Was auch immer wahr genannt werden kann, ist zuweilen schon vergangen und hat keinen Bestand behalten. Die Menschen haben nicht immer richtig mit ihren Urteilen gelegen. Manches Wort wird ausgesprochen, weil man es da gerade sagen hat können. So etwas ist durchweg von einer individuellen Natur. Die Art davon ist beliebig. Da kann es keine sein, welche mehr bedeutet hat als ein bloßes Vorkommen solcher Dinge. Deren Erscheinen ist rein situativ zu verstehen. Auf die Weise kann vieles gebildet werden. Es würde aber nicht unbedingt etwas Richtiges damit geleistet sein, was man auch zu anderen Zeiten so verstehen kann. Es irren sich die Menschen zuweilen. Mit Fug und Recht kann man das sagen. Mancher ist zudem wegen solcher Verkennungen schon zu Grunde gegangen und hat etwas verloren.

Kein Mensch kann so hochgestellt sein, dass er solcher Dinge Herr wäre. Diejenigen Menschen, welche andere emporgehoben haben, haben sie dadurch allein nur dem Licht der Sonne ausgesetzt und so einem Eigensinn geopfert. Verbrannt ist da deren Geist wahrscheinlich wegen einer fehlenden Kühle.

Was mich vormals als Mensch ausgemacht hat, das ist bei mir irgendwann einmal verschüttet worden, als man mich nicht mehr richtig angehört hat. Da bin ich unter Menschen gewesen, doch man hat mich kaum noch oder allein nur sehr ungern wahrgenommen. Ich habe dennoch existiert. Doch die Existenz ist damals eine durchweg sehr leidvolle für mich gewesen.

Planung

Eine Basisstation errichten und sich behaupten

Ausgehend von einem ganzen Konvolut an 'Gedankenprotokollen', welche ich bei 'Freischreibstunden' erstellt habe, sichte ich jetzt den Bestand an eigenen Schriften. Das mache ich auf eine durchweg gewöhnliche Weise. Dann, wenn ich einen Mangel daran erkenne, bessere ich ihn auch aus. So erhält mein Werk seine Eigenschaften. Im Laufe der Zeit habe ich so etwas davon geraderichten können.

An jenem Tag, zu welchem ich meine Dinge abschließend aufgezeigt haben werde, wird sich wahrscheinlich eine Beständigkeit meiner Person ergeben. Sie soll mir etwas möglich machen, an was ich mich gerade vorsichtig herantaste.

Idee

Ansichten

Meinem Wesen nach soll ich zur Kindheit ein träumerischer Mensch gewesen sein. Manche Leute werden es da einsehen, dass ich nach wie vor der Gleiche bin. Ich träume mehr oder minder sehr gerne, wenn es da etwas zu träumen gibt. Diese Sache habe ich mir belassen. Ich finde es schön, ein solcher Mensch zu sein, welcher nicht allein nur wach ist oder schläft. Auch an seinen Träumen kann der Mensch etwas haben.

Der Übergang vom Wachzustand zum Schlafen soll ein Plateau sein, auf dem es sehr viel für einen Menschen zu gewinnen gibt. Man strebe nicht allein nur seiner Erfüllung zu. Man lasse das auch wieder bleiben. So werden wir wahrscheinlich bald ins Reine mit uns kommen. Es soll eine Wirklichkeit ausmachen, dass Licht und Schatten gleichermaßen bei uns vorkommen. Da können wir es endlich gut sein lassen.

Impuls

Eigene Gedanken aufgreifen und bestimmen

Ich gestalte das eigene Gut durch eine Benennung meiner Gedanken und Ideen aus. Diese stammen von mir und statten mich mit mancher Kraft aus. Zu jenen Momenten meines Daseins kann ich sie erkennen und etwas mit deren Zuhilfenahme bilden, was mich ausmacht. So bilde ich mein Werk weiter aus. Damit möchte ich bestehen und klarkommen, was ich da tue.

Mit einiger Kraft gehe ich also zu Werk und versuche es dadurch zu bestehen, dass ich etwas getreu von mir herstelle. Leider gibt es bei den Menschen grundsätzlich keinen Bedarf an solchen Dingen, wie ich sie erstellt habe. Ich erkenne das an. Mein Werk würde gerade nicht zu einer Ablenkung dienen.

Ich bereite mich mit Ruhe darauf vor, es fertigzustellen. Das soll von nun an der Hauptgedanke bei meinem Werkschaffen sein. Es wäre leidlich überflüssig, was ich da schaffe, wenn ich es nicht abzuschließen wissen würde.

Um meine eigentlichen Werte möchte ich aber bei den Menschen streiten dürfen. Dazu verteidige ich sie. Ich greife niemanden damit an, wenn ich von mir spreche, bestimme aber eine Güte der eigenen Dinge. Durch deren Korrektur und Bereinigung untermauere ich das. Da kommt eines zum anderen und die Dinge geschehen so, wie sie wahr sind. Das kommt alles an meinem Dasein vor. Die Eigenschaften davon kristallisieren sich klar heraus.

Gedanke

Phantastisches und anderes

Ich versuche es, für Sie ein Bild meines Daseins zu zeichnen, welches immanent in meinen Schriften enthalten ist. Ein solches bräuchte ich nicht extra zu erzeugen, da ich es bereits bin, welcher das hier geschaffen hat. Es soll also eine Vereinigung meines Wesens mit meinem Wirken greifbar sein. So gewahre ich das eigene Werk. Es tritt nachhaltig in Erscheinung. Es verleiht mir manche erforderliche Kraft für mein Dasein und seine Verrichtungen. Das soll mich mit mancher Begabung zu einem eigenen Wirken ausstatten. Ein solches kann ich leisten, indem ich es mir bewahre, was ich bin und habe. Dabei werde ich auch in Zukunft noch etwas vollbringen.

Impuls

Schieflage und leer ausgehen

Als Kunstschaffender bilde ich solche Dinge zu Werken aus, deren Zeichnung zuweilen erst einmal mit Worten von mir festgelegt und bestimmt wird. Das kann ich tun. So bereite ich mich auf manches vor, während ich mich gedanklich ordne. Das soll mir zu einem Rückhalt bei Werk verhelfen. Einen solchen nehme ich so an, wie er vorkommt. Da kommt er in der Regel auch auf. Es soll mir bald eine gute Vorstellung davon möglich sein, was mich ausmacht. Jene Bedingtheit, dank welcher ich existiere, erscheint mir bedeutsam genug dafür zu sein, um das alles benennen und aufzeigen zu wollen, was mich da gerade umtreibt. Frei von so etwas würde ich nicht sein. Sie besteht zurecht.

Mein Dasein soll keine Farce sein. Ich möchte nicht, dass es so verstanden wird. Es ist wahr, dass ich einen solchen Zustand anstrebe, zu welchem meine Dinge ein gewisses Gewicht erlangen.

Die Menschen in meinem Umfeld sind mit anderem befasst, was nicht verkehrt zu sein bräuchte. Jeder hat sein Eigenes. Ich gehe derweil den Weg einer 'Beschriftung der Momente' meines Daseins weiter und führe meine 'Gedankenprotokolle' fleißig durch. Dabei füge ich das eine mit dem anderen und bilde ein Ergebnis. Wird ein solches zeitweilig auch allein nur ein Zwischenzustand des Gegebenen sein, so nähere ich mich doch dadurch daran an, was wirklich wahr ist. Das Ergebnis kann ich mir anschließend ansehen und es auch betrachten. Damit habe ich schon so manches zu bedenken gewusst.

Es hat eine Auswirkung, ob das eigene Gut eines Menschen für andere Leute wertvoll ist oder ob es das nicht sein würde. Mitunter hängt sogar das eigene Einkommen davon ab.

Da bin ich als Mensch imstande dazu, das Meinige festzumachen und zu untersuchen. Das stelle ich klar, was es mir bedeutet. Ich kann dabei etwas feststellen, das mich zeitweise schon glücklich gemacht hat. Da komme ich vor und habe auch etwas Eigenes für mich im Besitze.

Impuls

Ein Gedankenabbruch

Die Spanne der Aufmerksamkeit eines Menschen wird etwas sein, was man untersuchen soll und festmachen kann. Sie reicht über all sein Bedenken hinweg, solange es aufkommt und miteinander vernetzt ist. Erst dann, wenn es zu seinem Ende gekommen ist, beginne ich den Moment zu bewerten. Dazu bestimme ich dessen Dauer sowie auch jenen Gehalt davon. Wie lange hat der Mensch die Kraft dazu, um sich aufrecht zu halten? Steht er dabei frei da oder quält er sich? Ja, wie lange kann er einen Prozess aufrechterhalten und wann kommt ein solcher zu seinem Abbruch?

Zwischen den einzelnen Gedankenabbrüchen bei uns entsteht etwas Neues. Das Gegebene bleibt uns erhalten, bis wir es außer Acht zu lassen beginnen. Dann haben die Dinge scheinbar keine Bedeutung mehr für uns. Doch wie selbstbestimmt sind wir Menschen wirklich?

Da kommt wieder etwas Neuartiges bei uns auf. Solcherart ist der Puls der Gedanken. Damit sie nicht zu Stürmen werden würden, habe man sich zu fassen und ab und zu auch davon abzulassen, was einem da gerade noch so wichtig zu überlegen vorgekommen ist. Wer die Fünfe ab und an gerade sein lassen kann, der hat es etwas leichter damit.

Gedanke

Das Rückgrat bewahren

Dann, wenn ich meine Dinge einmal in einem hinreichend guten Deutsch aufgeschrieben habe, wird das mir auch zu einer eigenen Stärke verhelfen. Davon gehe ich getrost bei der Erstellung meiner Werke aus. So sie nicht gänzlich verquer geraten sein würden, wird das wahr sein. Da wird etwas in mein Leben eintreten, dessen ich bedarf. Dann, wenn mindestens ein Körnchen Wahrheit daran zu finden ist, was hier steht, sollen diese wahr genannt werden dürfen. Niemand bräuchte jegliche Wahrheit bei seinem Werkschaffen zu berücksichtigen, weil so etwas nicht gutgehen würde. Eine Übermacht des einzelnen Gedankens soll da getrost abzulehnen sein.

So habe ich es mir bedacht, wie man schriftstellerisch tätig sein kann. Da ist es mir klar geworden, dass der einzelne Mensch nicht alles richtiger als andere zu leisten haben würde. Wer angehört werden möchte, der soll das Recht dazu erhalten sich zu äußern. Wer es bei sich erkannt hat, was einen Sachverhalt ausmacht, der soll davon auch sprechen. Zuweilen wird es so auch etwas aufzuschreiben geben, was seinem Sinne nach richtig sein wird.

Warum auch sollte man nicht die eigentlichen Interessen von sich vertreten? - Das soll außer Frage stehen, wie wichtig so etwas ist. Es hat mit Sicherheit eine hohe Bewandtnis für das Leben.

Idee

Der Körper als ein geschlossenes System

Was macht den Leib eines Menschen aus?

Wird es statthaft sein, den Körper eines Menschen, also seinen Leib als etwas anzunehmen, was materielle Gesichtspunkte bei einer Vorstellung von dessen Aufbau berücksichtigt? - Das halte ich allein nur sehr eingeschränkt für möglich. Trotzdem betrachte ich den Leib eines Menschen in den nächsten Absätzen als ein materielles und funktionales System.

Wie stelle ich ihn mir da vor? - Der Körper verfügt über mehrere Tore, welche sich von uns öffnen oder schließen lassen. Solche befinden sich in der Regel im Zustand der Offenheit oder der Geschlossenheit. Ein Zwischenzustand findet derweil allein nur als kurzzeitiger Übergang bis zum Eintreten des nächsten geregelten Zustandes statt. Das eine geht dabei in das andere über.

Doch da gibt es noch mehr zu bedenken. Grundsätzlich möchte ich den Menschen auch als ein von seiner Umgebung unabhängiges, in sich geschlossenes System von Gefäßen und Röhren betrachten. Dabei wird dessen Handlungsvermögen regelrecht autark sein. Das soll so gelten, solange keine eigentliche Krankheit ihn mit zusätzlichen Nöten beaufschlägt. Im Grunde ist er damit befasst, in sich zu schwingen und eine eigentliche Freude daran zu verspüren.

Wie gestaltet sich das nun in alltäglicher Weise aus? - Nun, hin und wieder findet sich etwas, was der Mensch in sich aufnehmen oder von sich abgeben möchte. Dann verhält er sich mit seinem Leib wie eine Bergfestung. Es werden die jeweils richtigen Tore bei ihm kurzzeitig geöffnet, um etwas zu verrichten, was gerade dringend benötigt wird. Danach gehen sie wieder zu.

Ohne eine solche Fähigkeit zur Öffnung seiner Tore könnte der Mensch nichts bei sich aufnehmen. Ohne eine solche Fähigkeit zum Verschließen derselben würde er nichts bei sich behalten können. Es soll uns da gewahr sein, dass manche Dinge auch regelrecht von uns fernzuhalten sind. Diese sollen von uns ausgeschlossen werden. Anderes dringe dagegen niemals nach Außen.

Jene Funktionsweise solcher Tore am Menschen wird beim Yoga mit dem Wort Bandha (Verschlusstechnik) beschrieben und dort eingehend beübt. Es ist eine Sache, die dem Menschen zu Reinheit verhelfen kann. Ohne eine solche Reinheit kann es keine Konzentration bei uns geben.

Idee

Eine gebundene Kraft als Ansatz für eine Sache

Ein Gefüge der Kräfte bei einem Menschen ist ihm eigentlich bereits durch seinen Leib und dessen Proportion vorgegeben. Dabei orientiert sich der Verlauf einer Kraftwirkung in der Regel an der Struktur einer Substanz. Der Leib des Menschen wird dafür ein wesentliches Kriterium sein, da dieser eine Struktur mit Substanz darstellt. Dank dem Körper findet der Mensch zu sich, indem er bei sich ist. Das alles wirkt sich aus.

Wir sind es gewohnt, unsere Kraft durch ihn hindurch zu lenken, um sie baldigst abzuleiten. Das sollen wir mit Zuhilfenahme unserer Umgebung tun. Wir können die Macht gestaltend an einem eigenen Werk anbringen. Dafür ist sie wie geschaffen. Sie lässt sich verspüren, ihr kann derweil eine Ausrichtung eingegeben werden. Beides führt zu einer willentlichen Lenkung der eigenen Kraft. So setzen wir uns bei Werk für etwas mit Geschick ein. Das verleiht unserem Wesen eine Ausrichtung. Zudem schöpfen wir so unser eigentliches Potential nutzbringend ab. Ein solches würde nicht minder bedingt sein, wie wir das auch sind. Genau darum aber würde unser Werk nicht als beliebig anzunehmen sein. Es ist mit einem eigenen Antrieb erfüllt worden und entspricht unserem eigentlichen Willen, uns im Dasein zu behaupten. Zeugnisse dafür gibt es genügend innerhalb der Welt, wie so etwas geht. Wir Menschen sind so, wenn wir etwas gestalten.

Dringen wir erst einmal bewusst zu einer Beschaulichkeit des Gestalteten vor, so werden wir es auch zu lenken lernen. Da werden wir etwas an uns ziehen, was da ist, um es zeitweilig zu beherrschen. Wir sind der Kopf solcher Dinge. Als solcher machen wir uns etwas zur jeweiligen Sache klar. Da sollen wir kongruent zu uns handeln und einem eigentlichen Willen bei uns entsprechen. Einen solchen kann man an sich verspüren, wenn er denn auftritt.

Entsprechen wir uns ruhig dabei, wenn wir an etwas tätig sind. So kommen wir vor und werden der Sache einen Ausdruck verleihen, wie er uns entspricht. Das macht unsere Existenz aus, dass wir das so tun können. Dadurch werden wir zu manchem befähigt sein.

Gedanke

Hintergrund

Jeder Mensch trägt einen Anteil an sich, welcher im Gesamten dessen Kosmos abbildet. Er ist vollständig. Er entspricht seiner eigenen Natur. Jene feinen Verästelungen unserer Gedanken und Ideen sind Bilder des Kosmos. Wir können sie einander zuordnen und abbilden. Der Mensch würde nicht ohne eine Macht dazu sein. Dank des Bewusstseins ist jeder Einzelne zu einem Beleben von sich befähigt geblieben. Das geschieht zuweilen, wenn der Bedarf dafür gegeben ist.

Bleistiftzeichnung

Impuls

Die Erhaltung einer eigenen Lebensgrundlage

Eine eigene Frequenz wäre eine Bewegung, welche den Leib des Menschen in seiner Struktur nicht stören oder beeinträchtigen würde, da sie eine seiner eigentlichen Formen verkörpert.

Solche Bewegungen, Haltungen und Regungen, welche einer solchen Bedingung genügen, werden kongruent zur eigentlichen Virtualität des Menschen sein. Eine solche Virtualität macht seinen Geist fast zur Gänze aus. Da komme man zu sich und bestehe mit dem, was man hat, ist und tun kann. Das soll man einmal zu leisten bereit sein.

Es soll sich dadurch ein Verzehr der eigenen Kräfte eines Menschen abstellen lassen, dass man sich bei Werk entspricht. Es lässt sich manches auf diese Weise für uns gewinnen, was einträglich sein kann. Solche Formen können als förderlich für uns bezeichnet werden, wenn sie auch wirklich zu uns dazugehören und vorkommen.

Idee

Schutzmaßnahmen

Notfallmaßnahmen...

  • bei Armut
  • bei fehlender innerer Führung
  • bei fehlender Kraft
  • bei Irritation durch andere Menschen
  • bei körperlicher Überlastung
  • bei Lieblosigkeit
  • bei schiefer Haltung
  • bei Schlechtigkeit
  • bei Schmerzen und Unwohlsein
  • bei Unruhe
  • bei unwillentlichen Gedanken
  • bei wahnhaftem Reden
  • beim 'unter Strom' Stehen

Unter einer echt wirksamen Schutzmaßnahme möchte ich solche Maßnahmen verstehen, welche auch wirklich für die jeweilige Situation angemessen sind. Es gilt mir etwas, dafür in gutartiger Weise zu sorgen, dass mein Fahrwasser ein gutes bleibt und ich nicht mit meinem 'Schiff' auf Grund laufen würde müssen.

Impuls

Betrachtung

Ein See, eine Wiese, ein Berg, ein Baum oder etwas dem Vergleichbares bezeichne ich vollkommen zurecht als eine Struktur. Das ist für mich etwas Feststehendes, was es gibt.

Dokumentation

Wesensgemäßes Fasten

Folgender Satz soll mir zur Einleitung der Idee einer zeitweise andauernden Erforderlichkeit der Enthaltung von den Füllen des Daseins genügen.

  • Ein Zuviel des Guten ist ungesünder als ein Zuwenig. (lediglich ein ungefähres Zitat)

Dabei gibt es vielerlei Arten der Enthaltung. Sie alle haben es gemeinsam, dass sie den Menschen in seinem Wesen (Charakter) festigen sollen.

  • Sprechfasten (Schweigen - Es dient zur Stabilisierung der Innenwelt eines Menschen.)
  • Digitalfasten (Kein Umgang mit elektronisch gesteuerten Maschinen)
  • Diät (Kontrolle der Nahrung und ihrer Eigenschaft auf tatsächliche Eignung zum gegebenen Moment)

Darüber hinaus gibt es selbst- und nicht selbstauferlegte Gebote. Letztere sind als Gesetze zu verstehen, erstere fungieren als Gelübde eines Menschen. Solche Gelöbnisse sollen den Menschen stärken können. Die Gesetze hingegen dienen dazu, dass das Leben eines Menschen seine gewisse Ordnung erfährt. Auch das soll dem Menschen gerecht sein.

Das Gebot Ahimsa (Kein Töten und kein Töten lassen von Lebewesen jeglicher Natur) weist auf eine Enthaltung hin. Freilich wird es bei diesem bereits ersichtlich, dass solche Gebote (mindestens) zwei Anteile aufweisen. Da wären der aktive Anteil wie auch der nicht aktive Anteil zu nennen.

Ich gehe bei meinen Überlegungen zum Dasein davon aus, dass wir Menschen allein nur 10% bis 15% unserer Entscheidungen und Handlungen aktiv herbeiführen. 80% bis 85% halte ich dagegen für die Resultate aus früheren Festlegungen unseres Wesens, was einer Passivität von uns gleichkommt. Aus diesem Grund meine ich, dass wir Menschen es uns im Leben so einrichten müssen, wie es für uns auch wirklich gut sein wird. Da würden wir nicht darum herumkommen. Es wäre zu leisten.

Freilich besteht darüber hinaus auch manche Gelegenheit, um im Sinne des 'Herrn' zu handeln. Doch dazu muss man zuvor dessen Wunsch ergründet haben. Was seinem Willen entsprochen hat, das soll unsere Hoffnung ausmachen.

Sich zurückzunehmen wird auch eine Methode zur Erlangung einer verbesserten Lebensführung sein. Da kann man das Gegebene anerkennen, ohne es zu bearbeiten. Manches würde nämlich einfach nicht zu verbessern sein, ehe der dafür richtige Moment bestanden hat.

Bereiten wir uns auf das Leben vor, indem wir unserem Los gerecht sind. Stehen wir auf, stehen wir da. Seien wir bei uns, werden wir klar. Trüb ist das alles, was uns ausmacht. Belassen wir es so, auf dass es wahr werde, wie es erscheint. Eine wichtige Lektion für den Menschen wird das Bekenntnis zur eigentlichen Ohnmacht von uns sein. Sie zu benennen, das soll es ausmachen. Da stehen wir vor dem Tor, jedoch würden wir es nicht wagen, dort hindurch zu schreiten. Da gewahren wir die Ordnung, würden es uns aber nicht anmaßen, uns gegen sie zu erheben. So fristen wir ein Dasein als Bettler. Im Schmutze liegen wir da und sind verkommen. Damit spreche ich einen Ausgangspunkt des Menschen bezogen auf sein Dasein an. Er hat es zu richten. Er füge das Seinige, wie es sich gehört. Ein Zielpunkt wird es derweil für uns Menschen sein, dass wir überhaupt etwas richtig zu leisten vermögen.

Impuls

Ein Grundsatz

  • Alles hat seinen Rahmen dort, wo nichts vom Ganzen gefehlt hat.

Das, was dem Menschen durch seine Technologie machbar geworden ist, ist darum zu erfüllen gewesen, weil die Welt mit ihrer Natur das so vorgesehen hat. Es wird ihr das alles bereits enthalten sein. Im Gegensatz zum Menschen hat die Natur jedoch bereits allen Glanz zu eigen. Sie bedarf keiner Stimulanzien. Die Stille ist smart. Das Lichte ist edel. Das Ganze ist gut.

Gedanke

Zusammenhänge

Das Schöne an den geschriebenen Worten wird es sein, dass dank diesen etwas davon feststeht, was uns ausmacht. Da werden wir anderen Menschen bekannt. Sie erhalten ein Bild von uns. Mit der Zeit fügen sich mehr und mehr Menschen zu unserem Bekanntenkreis hinzu. Wir vertiefen derweil die Beziehungen zu unseren Mitmenschen.

Dazu berücksichtigen wir ihre Gedanken und Ideen, hören ihre Argumente an und geben etwas davon wieder. Das alles stattet uns mit mancher Gewissheit über unser Dasein aus. Wird eine solche erst einmal ausreichend vorhanden sein, soll bei uns manches ans Licht kommen. Da werden wir tätig. Unser Bewusstsein spendet uns die dafür erforderliche Klarheit. So können wir etwas erreichen.

Dokumentation

Ein Rahmen für das Gegebene

Das Leben ist für uns mit einem Dasein als Mensch verbunden, dank welchem wir in besonderer Weise befähigt sind. Da dürfen und sollen wir manche Lust dazu verspüren, als ein solcher Mensch zu wirken. Was aber macht unser Dasein aus?

Nun, mit gewisser Sicherheit eignen wir uns dafür. Uns ist ein Bewusstsein eingegeben, ganz gleich von welcher Art es auch immer sein möchte. Da können wir als Mensch etwas bewirken, für das es einen Grund gibt. Was uns entsprochen hat, das brauchen manche anderen Leute genauso. Da wird es eine Lektion für uns sein, dass wir gerade nicht einzig sein würden. Vielmehr als das sind wir auf eine gewisse Art ein Mensch, die auch für viele andere Leute Relevanz hat. So kommt es vor, dass wir etwas tun, wissen oder haben, das auch von solchen Menschen gebraucht wird.

Das Kapital des Lebens wird die Zeit als Mensch sein, die wir in diesem Zustand verbringen dürfen. Da bejahen wir das Leben bald, weil wir es verstehen, dass es mit jedem gültigen Moment auch eine echte Chance für uns mit sich bringt.

Die Vernunft als Mensch gebietet es uns, die für uns vorgegebene Zeitspanne als Ewigkeit anzunehmen und unbedarft mit unserer Lebenszeit umzugehen. So werden wir das Schöne am Leben erfahren. Es tritt zusätzlich dazu auf und bereichert unser Dasein unbedingt.

Eine solche Sache finden wir schön, die das Gegebene nicht verkennen würde. Unser Dasein mit seinen Beschwerlichkeiten und Freuden setzen wir dafür ein, dass auch andere die Ästhetik davon erkennen können. Tun das manche unserer Freunde erst einmal in einem ausreichendem Umfang, so fällt auch etwas davon auf uns zurück. Da wird unser Los leichter. Unserer Aufgaben wirken mit einem Mal lösbar.

Ausgehend von einer solchen Ästhetik des Menschendaseins kann der Mensch sein Dasein ausrichten. Da wird er es gut haben, wenn er das in regulärer Weise tut. Solch eine Art der Lebensführung hat ihren Ansatz und kann bei Bedarf erneut stattfinden. Da schulen wir uns darin, das Reguläre am Leben in der Welt zu erkennen. Als Lohn dafür erhalten wir ein Bewusstsein für den richtigen Weg. Ob es einen solchen wirklich geben kann oder ob er allein nur einen visionären Gehalt besitzt, möchten wir hier nicht diskutieren. Das bestimme einfach jeder so, wie es für ihn gut wäre. Da wird jeder Einzelne frei dazu sein, sich etwas davon auszumalen.

Nun möchten wir aber den Rahmen des Gegebenen hierbei berücksichtigen. Dazu nehmen wir ihn als vorhanden an. Freilich haben wir jetzt erst einmal seine Form zu bestimmen. Sie wäre allein nur dann zu vernehmen, wenn man sich auch nach der Idee davon ausgerichtet hat.

Folglich ist die Installation einer solchen Sache etwas, das auch gedanklich korrekt durchgeführt sein möchte. Da nehme ich ein Blatt Papier zur Hand und zeichne einen Rahmen auf demselben auf. Ihn untersuche ich hernach. Dazu stelle ich mir folgende Frage. Wo kann ich bei ihm ansetzen, um mich innerhalb seines Gefüges zu integrieren?

Ich bestimme nach eingehender Betrachtung dieser Fragestellung ein paar Merksätze.

  • Der Rahmen soll möglichst einfach aufgebaut sein.
  • Der Rahmen soll möglichst wenig unterschiedliche Gestaltungsmerkmale beinhalten, aber solche eindeutig reproduzierbar machen.

Da verwende ich wiederum als Bild für den Rahmen das Quadrat. Ihm ist ein Innenkreis eingeschrieben. Da erhalte ich acht Punkte, die Eckpunkte des Quadrats und die Berührungspunkte von Quadrat und Kreis. Nun zeichne ich erste reguläre Formen in diesen Rahmen ein. Dabei habe ich folgende Erkenntnisse.

  • Eine Wiederholbarkeit der Form macht diese erinnerlich. Sie resultiert aus ihrer eindeutigen Bestimmtheit.
  • Das in regulärer Weise hergestellte Bild ist ein Objekt. Es hat zwar subjektiv vorgestellte Anteile, wird aber erneut in gleicher Art zu erzeugen sein.
  • Solche regulär erzeugten Werke stellen Verkörperungen von noch ungeahnten Qualitäten dar. Sie werden uns nach und nach vertraut. Dabei können wir manches an uns entdecken.
  • Eine der Entdeckungen bei solchen Schöpfungen soll es sein, dass die Werke etwas Kristallines an sich haben. Ihre Ausprägungen stehen dank der bekannten Bezüge zum Rahmen fest.

Da haben wir uns jetzt endlich eine Grundlage dafür erarbeitet, wegen der unser Dasein sich nun mit bekannten Größenordnungen füllen und anreichern kann. Da wird es von uns in regulärer Weise zu verbringen sein. Das soll wahr sein, solange wir auch reguläre Werke schöpfen.

Nehmen wir diesen Rahmen bitte zuerst als etwas an, das leer ist. Es soll sich seine Gestalt zu einem Anbringen von Linien eignen. Da können wir für unsere Haltung einen gutartigen Aufbau bestimmen.

Dokumentation

Die aktuelle Aufgabenstellung

Beim Schreiben der Texte an meiner Kartei 'Baukasten' geht es mir vornehmlich um eine Erhöhung des Informationsgrads derselben. Ihn möchte ich für alle Texte in gleichwertiger Weise erreichen, ohne das bereits Erreichte wieder aufzugeben. Da stellt es sich heraus, dass manche Themen besser von mir bearbeitet worden sind als andere. Ich habe noch einiges daran zu tun.

Was macht nun einen solchen Grad der Information aus? - Ich gehe davon aus, dass jede von allen anderen Worten unabhängige zusätzliche Information den Grad des Gehalts der Texte um einen Zähler anhebt. Dabei soll es gelten, dass willkürlich angeordnete Worte wegen deren Beliebigkeit den Wert Null (0) haben. Das heißt, dass ohne eine korrekte Darstellung der Gedanken und Ideen kein echter Informationsgrad erreicht werden kann. Allein nur das rational nachvollziehbare Wort wird einen Wert gemäß dieses Sachverhaltes zu eigen haben.

Da gehe ich in mich und verspüre manches Schamgefühl. Eine Rationalität habe ich zu Vorzeiten als Prinzip für mein Dasein verworfen. Das erkenne ich jetzt als einen Fehler an. Er ist so erheblich, dass ich meine Bewertung dieser Sache zu ändern habe. Meine Texte sollen von nun an auf deren rationale Verwertbarkeit geprüft werden. Sie möchte ich einzuhalten lernen. Im Mindesten sollten sie nicht widersprüchlich zu einem rationalen Auffassungsvermögen formuliert sein. Eine grammatische Ausdeutung der Texte soll möglich und durchführbar sein.

Da erkenne ich nun folgende Stufen auf meinem Weg als Literat. Sie sind teils bereits abgeleistet worden, bestehen im Grunde aber auch weiterhin.

  • Aufschreiben von Gedanken und Ideen ohne Prüfung derselben. (vor 2004)
  • Prüfung der eigenen Gedanken und Ideen durch Wiedervorlage. (ab 2004)
  • Sinnkrise und Phase der Orientierung verbunden mit einer allmählichen Ausrichtung auf online erzeugte Inhalte. (ab 2006)
  • Festlegung der Themengebiete und Inhalte des Karteikastens 'Baukasten', einer online ausgeführten Datei. (ab 2011)
  • Einführung von Regulativen zur Überprüfung eigener Inhalte verbunden mit einer Anwendung derselben. Sie werden auf den gesamten Karteikasten nach und nach 'ausgerollt'.

Der Zielpunkt soll nun eine Zuordnung der Gedanken und Ideen zu inhaltlich nachvollziehbaren Größenordnungen des Menschendaseins (Menschwerdung) sein. Sie hat auf eine rationale Weise zu erfolgen, die erwachsen ist. Da werden die jeweiligen Informationen unabhängig voneinander aufzufassen sein. Somit wären sie zählbar, aber auch ihr Fehlen kann erkannt werden. Ein Erwartungswert dafür soll bestehen.

Die Wertigkeit jener im Text enthaltenen Information soll sich durch die Zählung der Grade ergeben, zu denen solche unabhängig voneinander in einem Text auftreten. Texte mit einem Informationsgrad kleiner als eins (1) sollen verworfen oder wenigstens ausgesondert werden. Sie wären am dringendsten zu überarbeiten.

Dokumentation

Ein Bewegungsprinzip

Der Mensch erfährt im Leben Zustandswechsel. Solche lassen sich regulieren. Dann, wenn sie geordnet verlaufen, kann man von einer regelmäßigen Strukturierung eines Menschen sprechen. Da kann er sich leicht daran gewöhnen, wie er seine Dinge einrichten muss, um mit diesen zu bestehen.

Jeder Zustand hat zwei Merkmale, die es mit sich bringen, dass er zustande kommt und wieder vergeht. Da erhält der Mensch eine Orientierung, sobald er sich auf einen solchen Wechsel der Begebenheiten eingelassen hat. Er überwindet eine Stasis, was ihm eine eigentliche Leistungsfähigkeit von sich ermöglicht.

Ausgehend von einer solchen allgemeinen Regulation des Gegebenen erkennen wir auch die für uns relevanten Zustandsarten. Da sprechen wir von der belasteten, aber auch von der unbelasteten Situation. Für beide bedürfen wir einer Entsprechung. Einerseits möchten wir sie vernehmen, andererseits möchten wir sie aushalten können. Dazu setzen wir eine Haltung ein. Sie soll das Ideal davon verkörpern, was der jeweiligen Zustandsart entspricht. Da wird sie von uns zu nuancieren sein. Wir lernen es so, auf einfache Weise eine Erträglichkeit des Zustands für uns zu gewährleisten. Das verbessert die zur Sache zugehörige Resistenz gegen eine Schwächung von uns durch den Zustand. Da können wir ihn relativ lange aushalten, ohne daran zu scheitern.

Schneider hat bereits für sich zwei Haltungen ausgesucht, die für beide Belastungszustände in idealisierter Weise eine Erträglichkeit davon sicherstellen, was er aushalten können muss. Da hat er als Zustandsarten die Leere der Entspannung und die Belastung mit Körperspannung ausgemacht. Die von ihm gewählten Haltungen sollen durch die Asanas der Bogen und der Berg repräsentiert werden. Sie sollen die äußersten Eckpunkte seines Bewegungsprinzips ergeben. Dazwischen findet ein Hingehen zur Asana und ein Weggehen aus der Asana statt. So reguliert er den eigenen Kreis der Bewegungen. Seine Regelmäßigkeit soll eine harmonische Ordnung der von ihm durchgeführten Formen freisetzen. Solche werden erträglich sein. Da können sie zu verträglichen Momenten führen.

Der Bogen (Dhanurasana) ist für Schneider eine Anwendung, die er gar nicht erst vollständig zu vollziehen bräuchte. Er nähert sich zur jeweiligen Situation allein nur an diese Haltung an. Da erkennt er sie als das Prinzip einer willentlich herbeigeführten Körperspannung.

Der Berg ist für Schneider eine Anwendung, die er gar nicht erst vollständig vollziehen können würde. Das weiß er, weil er in ihr in der Regel keinen Zustand der Ruhe erreicht hat. Da wendet er sie allein nur vorübergehend an. Auch an diese Haltung nähert er sich zur jeweiligen Situation an. Da erkennt er sie als das Prinzip einer willentlich herbeigeführten Lösung der Körperspannung.

Der Switch zwischen diesen beiden Haltungen ermöglicht es für Schneider, dass er ein abwechslungsreiches psychomotorisches Erleben erfahren kann, ohne die Ordnung einer inneren Strukturierung aufgeben zu müssen. Die für ihn zugängliche Variante der Bewegung soll die durchzuführende Form ergeben. Da hat es ein besonderes Gewicht für seine Sache, dass er sich der regulären Form der jeweiligen Asana allein nur annähert. Er empfindet sie tatsächlich als überzeichnet.

Im Lebensalltag gibt es mannigfache Erforderlichkeiten. Sie bringen allesamt die Notwendigkeit einer Resistenz gegen Leere und Belastung mit sich. Da wird es gut sein, wenn wir uns mit beiden Zustandsarten befasst haben. Wir lernen es so, wie wir mit ihnen umgehen können.

Haben wir erst einmal eine Resistenz gegen die Leere aufgebaut, gilt es auch wieder sich in sie sinken zu lassen. Haben wir erst einmal eine Resistenz gegen die Belastung aufgebaut, gilt es auch sich zu belasten. So erhalten wir neben einem regulären Formenkreis auch die Option zu mancher Leistungsfähigkeit. Im Raum zwischen Entspannung und Belastung finden wir dieses eigentliche Vermögen eines Menschen auf.

Achten wir bitte darauf, dass eine Entspannung und eine Belastung sich einander allmählich angliedern. Kein Ruck soll zustande kommen, es sei denn das wäre gewünscht. So kommt es auch weniger zu einem Ruckeln der Bewegungen bei uns. Belastung (Spannung) und Entlastung (Entspannung) werden da von uns als Teilschritte auf dem Weg aufgefasst. Wer sie beüben möchte, der achte auf eine tangentiale Art der Steigerung oder Entlastung. Langsam, allmählich, stufenlos soll sie geschehen. Auch der Weg bei der Durchführung einer Form soll stets ohne die Durchkreuzung seiner Bahn erhalten sein. Daran erkennen wir schließlich, dass die Bewegungen Kreisläufe ergeben. Sie haben einen frequenten Gang. Reduzieren wir die Vielfalt unserer Formen erst einmal, werden wir es auch leichter damit haben können, sie zu erlernen.

Impuls

Gestaltungsgrundsatz

Unter einem Impuls verstehe ich eine Regung, die weder durch mich noch durch etwas anderes aufkommt. Sie besteht seit ehedem und pflanzt sich lediglich fort. Das ganze Leben fasse ich darum als etwas auf, das durch einen Impuls besteht. Ihn weiterzugeben fällt zuweilen schwer, ihn zu behalten ist unmöglich. Da hat der Mensch daran seine Quelle festgemacht. Ihren quellenden Grund abzuschöpfen, das kann seine Gesundheit mehren.

  • Eine Leere vereinheitlicht die vorhandene Energie und führt zu einem Licht in Abhängigkeit von einem Kondensat.
  • Dort, wo eine Gleichheit zwischen den Gegebenheiten besteht, herrscht im Grunde eine eigentliche Leere vor und gibt den Dingen ihre Gestalt wie auch ihr Gesicht.
  • Alles ist ein Rätsel gewesen, das durch seine Einfachheit uns Menschen stets erneut verwundert hat.

Dokumentation

Vom Sammeln wahrer Aussagen

Das Schicksal eines Menschen ist dadurch wirksam geworden, dass er sich mit einem solchen befasst hat. Dabei hat er etwas davon verstanden, was ihn ausmacht und bedingt. Die Art seiner Herangehensweise an sein Schicksal wird zugleich sein Schlüssel zu dessen Verständnis sein. Das fasst er auf. Da baut er sein eigentliches Vermögen auf. Ein solches wird dadurch potent, dass seine Mitmenschen es zuordnen können, wie er mit sich im Leben umgeht. Der wahre Schlüssel zum Glück eines Menschen liegt darin verborgen, dass wir von unseren Freunden richtig verstanden werden. Erst dann, wenn das gegeben ist, können wir uns den Gegebenheiten eines Daseins als Mensch entsprechend auffassen. Die Fragestellungen, die zuweilen bestanden haben, gilt es zu klären. Dazu benennen wir das uns Bekannte eingehend. Je kürzer die jeweiligen Erklärungen ausgefallen sind, desto besser werden wir es haben können. Wer jedoch nichts geklärt hat, der verwirrt die Menschen. Darum besammle ich die wahren Aussagen zu meinem Erleben des Daseins als Mensch. So erhoffe ich es mir, bei aufkommenden Fragen eine Antwort auf sie in einfacher Weise geben zu können. Was ich bereits kenne, davon kann ich auch gut sprechen.

Eine Form zur Benennung des Gegebenen ist das Sammeln wahrer Aussagen zum Dasein als Mensch. Da spreche ich vom Glück, wenn das Schicksal uns seine Gunst offenbart. Von einem Unglück habe ich jedoch selten gesprochen. Dann, wenn ich es doch getan habe, ist mir dessen Abhängigkeit vom Erleben des Menschen bewusst. Die Begebenheiten sichtet jeder Mensch auf seine eigene Weise. Genauso ordnet er sie auch zu. Da erhalten sie auch ein solches Vorzeichen, wie es die Gesinnung eines Menschen an sich trägt.

Mein Glaube ist es, dass die Welt gutartig aufgebaut ist. Da kann auch das Schicksal kein verkehrtes sein. Ist es aber zurecht so, wie es ist, dann kann man daraus auch etwas lernen. Manche Lektion erfahren wir da. Darum soll das Schicksal auch gutartig von seinem Wesen sein. Was nicht von gutartiger Natur wäre, das bezeichne ich als Chaos. Es ist eine zeitweilige Erscheinung der Natur. Sie vergeht bald, zumindest wird es ein Anteil von ihr tun. Da hat sie keinen Bestand zu eigen. Was auf ihr aufgebaut wird, das fällt auch wieder in sich zusammen. Da vergeht es, ohne einen weiteren Grund dafür zu brauchen. Das kann das Glück eines Menschen auf empfindliche Weise verletzen.

Sprachgestaltung

Vokale und Konsonanten

Das Geschehen eines Lebens als Mensch wird im Mindesten auch durch den Klang seiner Sprache bedingt. Sie ergibt eine Matrix für das Lebendige an uns Menschen. Da wird es uns zugänglich, wie es ist. So kommt es uns auch vor. Da können wir es bewerten und gewichten, was da erscheint. Setzen wir es erst einmal in den Bezug zu den Gegebenheiten eines Lebens, vollziehen wir es auch nach, was wir davon haben. Somit sind die Begebenheiten alldem nachgeordnet erschienen.

Folgende Aussagen können zur Sprache einfach getroffen werden.

  • Vokale haben eine Färbung und stehen für das Leere. Sie geben den Dingen ihre Form.
  • Konsonanten haben ein Gewicht und stehen für die Substanz. Sie nehmen die Form an und werden Gestalt.

Ausgehend von einer ganzheitlichen Matrix für das Gegebene, welche annähernd durch eine Sprache des Menschen vorgegeben ist, erscheint der Mensch als Sprecher und bildet seine Kenntnisse aus. Je vollständiger sie ausfallen, desto eher besteht eine Gleichheit zwischen der ursächlichen Gegebenheit und der nachgeordneten Begebenheit eines Lebens.

Wir alle, die wir uns als Menschen bezeichnen, haben wegen der Begebenheiten des Lebens schon das Glück und das Leid erfahren. Was jedoch zu bekunden ist, wäre die fehlende Erforderlichkeit eines jeden Verlusts von Vermögen. Ein solches leitet man her. Das kann man zu jeder Zeit tun. Da schöpfen wir aus dem Gegebenen zu jedem Moment unseres Lebens etwas ab. Was wir für uns erhalten haben, wird alles sein, was uns in Wahrheit gegeben ist. Das aber wäre die Beschreibung eines aktuellen Zustands. Ein solcher verkörpert gerade keine Gegebenheit, sondern er stellt eine reine Begebenheit dar. Erst dann, wenn die Begebenheiten und die Gegebenheiten einander entsprochen haben, wird sich der Kreis unserer Kenntnis schließen und sein volles Gewicht erhalten.

Darum leiten wir die Ordnung stets vom Gegebenen ab. So kann sie uns ein Anhaltspunkt für ein gutes Dasein, welches mit einem Glück verbunden ist, sein. Das können wir erhalten. Im Mindesten müssen wir dazu ein eigenes Leben als Mensch führen, also das Menschendasein von uns richtig verstehen und anwenden. Was es ausmacht, ja, was es bedingt, das legt den Blick auf den wahren Weg für uns fast schon mit Sicherheit früher oder später frei.

Zu guter Letzt erkennen wir alles durch seine Einheit. Da verkörpern auch wir eine solche. Wir sprechen unsere Gedanken und Ideen mit Klarheit aus. So bilden wir aus den Vokalen und Konsonanten einfache Silben. Sie stehen für die eigenen Möglichkeiten, etwas zu sagen. Da werden sie die wahren Schritte von uns verkörpern, dank derer wir unseren Weg im Leben begehen können. Ein solcher wird stets mit Worten erfüllt sein. Vieles davon, was wir erleben, wird wahr sein. Da bietet es uns auch eine Orientierung.

Dokumentation

Ein Zustand als Standard des Lebens

Ein Gedanke aus einem Gespräch mit einem guten Freund hat mir es möglich gemacht, den wahrhaftigen Unterschied zwischen dem Schatten und dem Licht zu verdeutlichen. Dabei ist von beiden gesprochen worden. Da habe ich die Frage gestellt, was davon bedeutsamer wäre. Der Schatten und das Licht haben als Antwort zur Auswahl gestanden. Um zu verdeutlichen, auf was ich hinaus möchte, habe ich es angemerkt, dass das Licht stärker ist als der Schatten, weil es ihn verdrängt. Das soll unbedingt so erkannt werden, denke ich auch weiterhin.

Das Licht hat seinen Schatten dort, wo es durch einen Gegenstand abgeschirmt wird. Da ist es vom Schatten getrennt zu verstehen. Scheint ein Licht auf eine schattige Stelle, so verdrängt es die Dunkelheit dort. Darum glaube ich, dass man es zurecht sagen kann, dass eine Durchsetzungskraft des Lichtes gegenüber einem Schatten besteht.

Da habe ich anschließend davon gesprochen, dass ich mich im Leben immerzu auf das Licht ausrichte, welches mir das Nächste ist. Das habe ich als Vorgang beschrieben, der das Geschehen bei mir verständlich gemacht hat. Dazu habe ich einfach die Reihenfolge der tatsächlichen Momente von mir aufgezeigt. So, wie ich gerade die Tasten der Tastatur meines PCs betätige, um diesen Text zu verfassen, habe ich etwas Vergleichbares dazu beschrieben, um den Vorgang aufzeigen zu können. Der Sachverhalt, dass im Hintergrund gerade bei mir eine Musik ertönt, möchte ich Ihnen angeben. Genauso habe ich meinem Gesprächspartner eben jene Dinge geschildert, die mir ein- und aufgefallen sind. Das habe ich daraufhin zum lichten Moment bei mir erklärt. Ihm zu folgen soll dazu führen, dass er sich auch entsprechend auswirkt. Da kann man es feststellen, dass der jeweilige Moment ein ganzer ist, der vollzogen wird. Das Umschalten zwischen den einzelnen Ereignissen ist geübt, es kommt, ohne weitere Schwierigkeiten zu verursachen, bei mir vor. Damit habe ich nun wirklich aus dem Nähkästchen gesprochen.

Im Alltag versuche ich, insofern es möglich ist, das Gegebene als Geschehen auch zu bekunden. Da werfe ich mein Licht auf das Licht des Moments. Eine Kongruenz beider Sachverhalte macht das Dasein von mir für Außenstehende greifbar. Oftmals ist das so vorgekommen. Da habe ich im Nachgang daran davon profitieren können. Wer gut verstanden wird, der hat es einfach besser. Darum weiß ich, das mache ich für mich so aus.

Zuweilen erinnern sich mir die Momente meines Daseins auch. Da bestehe ich durch sie, weil sich mir so der Bezug meiner vormaligen Handlung zu meiner Person als Fragment der Geschichte meines Lebens aufzeigen kann. Eine solche Geschichte nehme ich an, mein Leben bringt sie mit sich. Da wird es egal sein, was man unter einem Fragment verstanden hat. Es kann sehr klein, aber auch sehr umfassend von seiner Art sein. In wenigen Fällen ist es sogar mehr als das oder es würde nichts anderes als Staub sein, was wir erinnern können. Ich habe nicht geglaubt, dass ein Mensch zu mehr imstande ist, als zur Erinnerung von Bruchstücken seiner Erfahrung. Solche Fragmente erfordern einen guten Umgang mit ihnen. Da wird es schon einmal etwas bewirken können, dass wir ein solches überhaupt als das, was es ist, anerkannt haben. Um auf diesen Topf den Deckel zu machen, habe ich mich zeitweise schon als den Archäologen meines Lebens bezeichnet. Damit bin ich zufrieden. Es entspricht der aktuellen Situation von mir. Sie ist seit Jahren so geblieben.

Dokumentation

Der Dünkel eines Menschen

Was auch immer ein Mensch ans Licht bringt, wenn er seine Dinge tut, es besteht doch auch ein zusätzlicher Anteil von ihm, welchen er nicht hervorbringen würde. Da bezeichne ich das Geschehen keineswegs als ein lichtes. Der Mensch hat sein Licht und seinen Schatten. Das würde nicht zu umgehen sein. Aber man kann davon sprechen, was wahr ist.

Da habe ich am Menschen das vorausgesetzt, was ich als ein Licht und einen Schatten ansehe. Er teilt mir etwas von sich mit, aber das ist noch niemals alles gewesen, was er zu sagen hat. Da unterstelle ich dem Menschen etwas Gutes. Ich glaube, dass er seinen Dünkel adäquat einzusetzen weiß. Seine Innenwelt ist um ein mehrfaches komplexer als das, was er von sich preisgibt. In gleichwertiger Weise dazu entwickeln sich seine Fertigkeiten. Sie bestehen durch sein Erscheinungsbild. Zu einem solchen gehören die wahrnehmbaren Anteile eines Menschen sowie das unterschwellig Wirksame, welches ich als seine Innenwelt bezeichnen möchte. Sie beinhaltet den Dünkel eines Menschen, er ist jedoch allein nur der ungewisse Anteil davon gewesen. Für ihn kann keine andere Gewissheit bestehen, als jene, dass er wie bei jedem anderen Menschen auch vorgekommen ist. Da hat der Mensch auch ein Recht darauf, etwas zurückzuhalten. Niemand kann dazu gezwungen werden, das Unmögliche möglich zu machen.

Die Innenwelt eines Menschen besteht von sich aus. Dafür müsste ein Mensch nichts tun. Er kann alles so belassen, wie es ist, und damit klarkommen, wie es ist. Es würde nichts anderes geben, womit man klarzukommen hat. Da auf den Gedanken unsere Handlungen basieren, haben diese auch einer Basis bedurft. Aus ihrem Grund kommen uns die Regungen ein, welche wir gedanklich interpretieren. Was wir da schon gestaltet haben, das bleibt wenigstens als Auswirkung erhalten. Im Grunde dürfen wir es als eine Leere auffassen, die an uns auftritt, wegen der uns ein Gedanke einkommen kann. Damit haben wir schon etwas vom Wesen eines Menschen richtig zugeordnet.

Das beste Beispiel wird ein Gutes sein. An Beispielen machen wir unseren Maßstab zur Bemessung des Gegebenen fest. So kommen wir in eine verbesserte Verfassung, sobald das alles keinen eigentlichen Mangel mehr aufweist. Einen solchen Zustand können wir partiell erreichen. Da kommt er auch so vor. Was wir zudem vermögen, soll eine Übertragung erfolgreicher Handlungen auf zu tätigende Geschehnisse sein. So lernt der Mensch das Seinige. Was er davon hat, dass er etwas durchzuführen vermag, das soll ein Zugang für ihn zu einer Aufgabe sein, bei der er seine gewonnene Fertigkeit gebrauchen kann. Dadurch erfährt ein Mensch einen gewissen Progress im Dasein. Das soll des Guten genug sein. Sein erfahrenes Lebensglück wird es aufzeigen, ob er sich damit zufrieden geben kann. Im besten Falle sichert er sich einen solchen Erfolg ab.