Neutralität

Gedanke

Fragestellung

Die Mitte von zwei, drei oder mehreren gleichartigen Dingen kann man als Mensch fast immer gut erkennen. Wir sehen den Gegebenheiten das Zusammenwirken an. Warum ist uns dieses Vermögen eingegeben? Welch eine Relevanz hat das für ein Überleben des Menschen?

Idee

Neutralität ist eine Einstellung

Eine eigentliche Soheit möchte ich einmal selbst für mich in diesem Dasein erreichen. Damit möchte ich zu bestehen versuchen, dass es mich gibt. Und mich gibt es auf eine Art. Ich bin ein Solitär. Das bin ich im Laufe meines Daseins geworden. Man hat mich in der Regel nicht anerkannt. Andere Menschen gehen an mir achtlos vorüber.

Als einen der ersten Schritte auf meinem Weg hin zu einem selbstbestimmten Dasein sehe ich das ein und bekenne mich dazu, dass ich so denke. Es hat keinen Wert, anders zu empfinden als so. Möchte das auch nicht nach jedermanns Geschmack sein, so ist es doch wahr. Und davon halte ich etwas. Ja, ich stehe dazu.

Nach und nach ergibt das etwas, was mir eine Macht eingibt, welche ich für mich gebrauche. Dorthin wende ich mich mit meiner Gedanken- und Ideenwelt, wo meine eigentliche Einsicht bestehen kann, ja bestätigt wird. Man bräuchte diese nicht übertrieben wertzuschätzen, doch man soll sie mir belassen.

Bei der Erstellung meiner Werke richte ich zuweilen über dieses Dasein von mir. Das macht mich aus, was ich dabei bedenke. So kann ich es regelrecht anerkennen, was ich da tue. Auch wird es mir dabei gewahr, welche Wesenheit ich im Grunde verkörpere. Ich würde es nicht wissen, wie andere das sehen. Ob das etwas Rechtes ist, was ich bin, sollte nicht diskutiert werden. Und doch bekenne ich mich dazu, dass ich mir diese Frage stelle. So ergründe ich mich selbst und versuche es damit klar zu kommen, dass es mich gibt.

Ich trachte während dieses Daseins von mir danach, selbst eine gewisse Neutralität von mir zu verwirklichen. Gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber jenen Vorkommnissen dieser Welt soll diese zu verwirklichen sein. Das soll ein erster Moment dafür sein, um einen Gedanken von mir an die eigentliche Unabhängigkeit von anderem in diesem Leben anzubringen.

Eine solche Unabhängigkeit soll auch eine des Werdens der Dinge sein. Innerhalb dieser Welt findet etwas statt, was nichts mit mir zu tun haben würde. Das habe ich erkannt. Dieser Gedanke soll für mich ein Mittel sein, um aus jener Misere meines Daseins herauszufinden, welche mich früher viel zu stark dominiert hat. Wie sehr habe ich in diesem Dasein schon auf die Mütze bekommen, weil ich etwas verstehen habe wollen. Da möchte ich solchen Methoden widerstehen und dem entsagen, was diese hervorruft. Ich tue das auf meine eigene Weise, weil das gut für mich ist. All die vielen Schmähreden und überflüssigen Worte jener Zeiten möchte ich hinter mir gelassen haben, ganz gleich von wem sie stammen.

Das, was meine heutigen Lebensumstände wirklich bedingt, hat bei anderen Leuten in der Regel keine Relevanz. Ich habe das so erfahren. So komme ich dazu, meine Rolle als Solitär auszubauen und abzusichern. Was möchte ich von solchen Menschen auch? - Ich versuche es darum, einen festen Grund für mich zu finden, auf dem ich stabil mit den eigenen Beinen stehen kann. Eine gewisse Sehnsucht nach einer mir eingegebenen Sinnigkeit meines eigenen Handelns ist mir für dieses Leben gegeben.

Gedanke

Ein eigenes Spektrum an Farben und Klängen

Ein eigentliches Spektrum von etwas, etwa den Farben und Klängen dieser Natur, bildet das Ganze aus, was es gibt. Es ist dabei in vollständiger Weise vorhanden. Nichts würde daran fehlen. Ausgehend von einem solchen Gedanken habe ich die Annahme getroffen, dass es möglich ist, sich es im eigenen Dasein selbst so einzurichten, wie man das braucht.

Es würde nicht allein das Wissen eines Menschen sein, was dessen Einsicht in die Gründe dieses Daseins im Gesamten ausmacht. Vielmehr als das wird es sein grundsätzliches Vermögen dazu sein, sich zu bedenken. Dabei wird ihm etwas klar. Das kann er gut verstehen. So etwas findet man zuweilen bei sich selbst vor. Das soll zu einem Erwerb von Wissen genügen. Ein solches kann von uns Menschen erkannt werden. Dazu wird es aufgefunden.

Der Mensch bedenkt das Gegebene und bewertet es. Das würde er nicht ohne Grund so tun. Das verschafft ihm eine gewisse Kontrolle über sein Leben und jene mit diesem verbundenen Situationen. So vervollkommnet der Mensch seine Kenntnis vom wahren Wesen der Dinge nach und nach.

Gedanke

Endlichkeit

Das eigene Dasein von uns Menschen ist endlicher Natur. Genauso ist auch alles Wissen endlicher Natur. Es erlischt mit uns. Geht das Licht bei uns erst einmal aus, würde es nicht mehr hell erstrahlen.

Gedanke

Der Stand eines Menschen

Mein eigentlicher Stand wäre derjenige, welchen ich einzuhalten bereit bin. Daran kann ich ihn erkennen. Einen solchen Beweggrund nehme ich für mich selbst an und richte alles Meinige danach aus, wie dieser ist. Das tue ich so, ganz gleich ob ich dabei gehe, stehe oder sitze.

Idee

Der Wert einer Sache

Der eigentliche Wert einer Sache würde nicht anders zu bestimmen sein, als er erscheint. Da sind zuweilen solche Dinge in unserer Umgebung wirksam, welche wir auf diese Weise untersuchen können. Dabei lernen wir etwas darüber, was sie ausmacht. Dann werden wir sie endlich in Besitz nehmen und etwas mit diesen bewirken. So eignen wir Kenntnisse dazu, aber auch die dazu zugehörigen Gegenstände kommen in unseren Besitz.

Phantastisches

Ein neutraler Modus

Jene Gegebenheiten eines Lebens bringen manches von sich aus schon für einen Menschen mit sich, was diesen zurecht, aber auch zu unrecht ausmachen soll.

Phantastisches

Vom Wesen der Mitte

Auf einem Weg der Mitte zu wandeln, das hat etwas mit ruhigem Dasein auf dem Weg und stillem Frieden bei sich zu tun. So etwas nehmen wir bereitwillig an, wenn es vorkommt. Das soll ungünstige Phänomene bei uns Menschen abstellen. Da werden wir endlich froh sein.

Haus in Winkelwelt, Bleistiftzeichnung

Idee

Von der Reinheit einer Seele

Der Mensch wäre gut damit beraten, den Erhalt seiner Seele als Vorgabe für sich selbst anzunehmen. Es sei anzuerkennen, dass es sie gibt, und auch dass diese etwas für uns bedeuten wird. Sich über das Gegebene selbst klar zu werden, das wird erforderlich sein.

Idee

Den eigenen Gedanken aufrechterhalten

Der Mensch wird gewöhnlich mit einigen Dingen ausgestattet sein, welche für ihn persönlich Bedeutung haben. Dazu zählen wir mitunter auch gewisse Gedanken und Ideen von uns selbst. Etwas davon wird wahr sein und uns vollkommen zurecht bedingen.

Zwei Welten, Aquarell

Gedanke

Symbole

Diese Symbole sollen für sich selbst sprechen.

  • Das Brot
  • Das Wasser
  • Der Apfelzweig
  • Der Ölbaum
  • Der Davidstern
  • Der Saft