Innere Alchemie

Gedanke

Eine Zuflucht

An der Genauigkeit einer Zeichnung erkennt man die Verbissenheit ihres Erstellers. Doch damit würde nichts zu erreichen sein. Wer die Fünfe nicht gerade gelassen hat, findet zu keinem Ende. Da hat er vieles versucht, aber er würde nichts Bedeutendes damit bewirken. Aller gewollte Fortschritt muss auch einmal stattfinden können. Allein nur jener, welcher mit etwas rechtzeitig aufgehört hat, kann die Probe seines Werkes im gegebenen Rahmen durchführen. An ihr soll er es ablesen, was ihm zu einer Festlegung der betreffenden Sachverhalte dienlich sein wird.

Hat er sie erst einmal erkannt, dann kann er sie ab da auch berücksichtigen.

Impuls

Die Wolke des Bewusstseins

Von außen kommend gehen wir auf uns selbst ein. Somit soll uns eine Ausrichtung auf das Glück eines Menschendaseins möglich sein.

Was wir davon wahrnehmen können, soll eine 'Wolke' des Bewusstseins sein. Sie beinhaltet alles Licht und allen Schatten der Welt. Da erscheint sie uns auch so und ist mehr oder minder diffus gewesen. Den tatsächlichen Zustand von ihr, an welchen wir uns im Grunde schon gewöhnt haben, erkennen wir als 'leer' an. So möchten wir ihn auch bezeichnen und belassen dürfen.

Dokumentation

Eine Idee vom Leben haben

Etwas, was sich nicht auswirken würde, möchte erhaben sein. Daran glaube ich, dass das wahr ist. Derweil habe ich meinen Wirkungskreis als Mensch ausgebaut. Da ziehe ich auf meinen Wegen dahin und kehre doch wieder.

Dokumentation

Für sich da sein

Schneider sieht eine Unabhängigkeit von sich als den wahren Grund dafür an, warum seine Handlungen sich in letzter Zeit auf eine klärende Weise vollzogen haben. Ohne eine solche Bedingung zu erfüllen, wird keine Sache ins Geschehen kommen. Dank dessen, was er selbst bei seiner Andacht und in der Klausur erfahren hat, hat er alte oder zurückliegende Momente seines Daseins endlich hervorzuholen und abzuschließen gewusst. Das hat einigen Raum für etwas Neues bei ihm geschaffen. Er geht darum davon aus, dass eine Unabhängigkeit von ihm eine Voraussetzung für sein jetziges Handlungsvermögen gewesen ist.

Das Durchführen vollständiger Handlungsschritte hat ihn unterdessen auf einen gültigen Weg zurückgebracht.

Dokumentation

Eigenschaften

Das Schöne, das Wahre und das Gute sollen Verkörperungen einer Wirklichkeit sein. Wie aber hat eine Wirklichkeit zu erscheinen, damit es eintritt, dass etwas schön, wahr und gut sein kann? - Schneider sieht es als gegeben an, dass die Dinge stets jenen für sie günstigsten Wert annehmen und ihn auch zu behaupten wissen. Da hat er es angenommen, dass ein Ideal dafür vollkommen zurecht besteht, was solche Werte ausgemacht hat. Seiner Verwirklichung strebt das Gegebene von sich aus zu. Somit hat er es anerkannt, dass ein dementsprechendes Wirkungsprinzip für die Welt und das Menschendasein vorgegeben sein wird. Da hat alles seine Bestimmung angenommen und versucht ihr gerecht zu sein.

Weil das Leben eine Wahrheit für sich ist, hat auch das Erleben eines Menschen Auswirkungen auf ihn selbst. Da prägt es ihn, was vorgekommen ist. Es soll etwas Wahres sein. Darüber darf er froh sein, was er erfahren hat. Ein solcher Sachverhalt macht dieses Menschendasein, welches er innehat, zu dem, was es ist. Wer gänzlich als ein Mensch glücklich gewesen ist, hat auch solche Eigenschaften, wie sie ein Mensch aufweist, an sich getragen. Sie sollen ihm etwas Gutes ermöglichen. Daraufhin hat jeder Einzelne von uns manch eine Gelegenheit dazu erhalten, um etwas Schönes auf eine eigene Weise zu gestalten.

Gedicht

Brutalismus

Man träumt von Beton, Stahl und Eisen,

von Kriegsgerät und Übermacht.

Das nenne ich keine gute Nacht.

So bin ich bar der Worte.

Da möchte ich das Bild zerreißen.

Solches Unheil besteht

auch in der Realität

selbst hier, an diesem Orte.


Offenburg, den 13.06.2020

Dokumentation

Fertigkeiten

Was ein Mensch tun möchte, bedarf eines eigentlichen Geschickes. So kommt es, dass wir vollkommen zurecht uns selbst befähigt haben, während wir etwas vor uns zu bringen wissen. Darum soll es gut sein, dass wir eine Gelegenheit dafür erhalten haben, zu welcher wir frühzeitig etwas davon erfahren können, was uns ausmacht. Wer seine sieben Sachen beieinander hat, soll sie auch zu schätzen wissen.

Folgende Dinge beschäftigen mich in Alltag und Leben seit geraumer Zeit.

  • Musik

  • Malerei

  • Literatur

  • Schmuckstücke (Steine, Muscheln, Briefmarken, Münzen oder kleine Figuren und Plastiken)

  • Yoga, Tantra & Innere Alchemie

  • Mein Glaube

Dokumentation

Ein Zusammenhang

Der Schlüssel zum Erleben eines Menschen soll der Zusammenhang davon sein, was er im Leben erfahren hat. Das soll die Ursache dafür sein, wegen welcher er einmal eine gewisse Empfindung vernommen hat. Das wird für vielerlei Dinge ein wesentlicher Sachverhalt sein. Wer ihm das zugestanden hat, kann dem Menschen gerecht sein.

Es soll jeder bei sich bleiben, wenn es um die Belange anderer Leute geht, denke ich da. So mache ich das in meinem Alltag. Ich möchte mich keinesfalls über Gebühr in die Belange meiner Mitmenschen einmischen.

Einen Gedanken dazu möchte ich jedoch festmachen. Was nicht allein nur zu einer Freude des Menschen gereicht hat, soll zu einer Auseinandersetzung mit dem bereits Erlebten führen. Daraufhin beaufschlägt sich unser Wesen mit Erinnerungen an vergangene Momente unseres Daseins. Das soll man dem Menschen zugestehen, dass er es erst einmal erlernen muss, wie er solche Begebenheiten seinem Dasein zuordnen kann, welche er vormals erfahren hat.

Geklärt soll eine Sache dann sein, wenn wir es erfahren haben, was uns betroffen hat.

Dokumentation

Elektronische Ferien

Ein Licht geht von den Dingen aus und macht es wahr, dass sie uns erscheinen. Da kommen sie auch vor. Aber es gibt auch uns. Da haben wir es wahrgenommen, was da vor uns erschienen ist. Das haben wir nicht immerzu gebilligt. Manches davon hat nichts Gutes mit sich gebracht.

Da haben wir den Fernseher bald ausgemacht. Ein Elektrogerät kann man auch ausschalten. Da geht es dazu über, seine Spannung zu verlieren. Wer es möchte, kann auch seinen Netzstecker vom Stromnetz trennen. Dadurch verliert es seine Bereitschaft. Keine Spannung liegt mehr an ihm an, wenn man das getan hat. Da wird es jetzt in den Zustand der Entladung übergehen. Die in ihm verbliebenen elektrischen Kapazitäten schwinden daraufhin. Was uns da noch verblieben ist, soll ein Tanzen der Elektronen sein. Sie bewegen sich auch weiterhin so, wie sie lustig sind.

Dokumentation

Die Leere und das Pendeln

Die Leere soll ein Zustand sein, zu welchem sich die Dinge wandeln können. Da nehmen sie einen solchen Zustand an, wie er ihnen zum gegebenen Moment entsprochen hat.

Gedanke

Folgenden Ansatz möchte ich den Lesern jetzt einmal näherbringen.

[Wahrheit] = [Realismus + Inspiration]

Impuls

Materialismus

Für einen Menschen soll sein eigenes Dasein von einer gewissen Bedeutung sein. Ein solches würde seine Erscheinungsweise nicht ohne Grund zu eigen haben. Getreu einer eigenen Verhaltensweise von uns besteht es fort. Derweil kommen wir selbst innerhalb einer Umgebung vor, welche uns bedingen kann und das auch tun wird. Da sind wir so klar erschienen, wie wir es gerade vermocht haben.

Alles besteht dank seines innerlichen Zusammenhalts und auch wegen seinem Verbund mit den dafür relevanten materiellen Begebenheiten. Da nimmt es einen Zustand ein. Ihn bezeichnen wir als das Aggregat davon.

Aus einem solchen Blickwinkel betrachten wir nun das Gegebene und nehmen einmal jegliches Material als von einem gleichartigen Wandel betroffen an. Dafür legen wir die vier Bezeichnungen der das Material betreffenden Aggregate fest.

  • Erde - Feststoff - Das Konkrete (Die Manifestation)

  • Wasser - Flüssigkeit - Das Empfundene (Die Berührung)

  • Luft - Gas - Das Gedachte (Die Bewegung)

  • Feuer - Plasma - Die Wandlung (Der Zündfunke oder das Erklingen)

Damit soll sich mein Wissen zur Sache bereits vollständig erschöpft haben. Somit soll es gegeben sein, dass ich das nun Gefundene erst einmal zu beproben habe.

Impuls

Lebenswinde

Was des Menschen Ausdruck gewesen ist, soll auch für einen Eindruck bei ihm sorgen. Da erfährt er eine Eigenwahrnehmung. Sie ist zuweilen von sich aus erschienen. Daraufhin kann er es überdenken, was gerade für eine Sache bei ihm angestanden hat.

Impuls

Akzeptanz

Eine Kunst ist nicht von sich aus zustande gekommen. Erst eine Widmung des Menschen an eine andere Person hat ihm einen Progress bei seinem Arbeiten möglich gemacht. Da soll das Werk Gefallen bei ihr erwecken.

Impuls

Verständigung

Schon dadurch, dass der Mensch eine Sichtweise für sich bestimmt hat, ist er zu einem Gestalter der Begebenheiten geworden. Was er sprechen möchte, hängt in einer gewissen Weise damit zusammen, wie er die Dinge wahrgenommen und was er ihnen angesehen hat.

Dokumentation

Eine Zuordnung

Das Leben gibt die Begrifflichkeiten von sich aus dafür vor, was uns Menschen ausmacht. Da soll es eine Wahrheit für sich sein, was uns widerfahren ist. Das möchten wir verbal auszudrücken wissen. Da erscheinen die Begebenheiten als etwas Wahres. Wir gehen bereitwillig damit um, was wir für eine Lebensgeschichte zu eigen haben. Da soll sie ein Ansatz für alles Gute sein, was uns zuteil ist

Idee

Wirksame Kräfte

Verbiegung, Zug und Verdrehung sollen wirksame Formungen an einem Menschen sein. Sie setzen bei uns Momente frei, aus welchen eigene Kräfte als Widerstand dagegen resultiert haben. Eine Durchkreuzung davon oder eine Angliederung daran, was dadurch bei uns aufkommt, soll uns jederzeit möglich sein.

Alles soll so geschehen können, wie es von sich aus wahr sein wird. Das möchten wir anerkennen. Daraufhin fügen sich die Begebenheiten und es wird uns eine Ordnung davon ersichtlich sein. Ihre Auswirkungen erfahren wir im Leben als das Leben selbst. Dafür bräuchten wir nichts zu tun, dass alles so wahr sein wird, wie es erschienen ist.

Idee

Aufgabe des Daseins

Immer wieder kehre einmal um. Findest Du so wiederum zu Dir? - Gehe Deinen Weg gänzlich bis zu seinem Ursprung zurück. Er soll wie Deine Quelle sein. Aus ihr sollst Du schöpfen.

Impuls

Sich etwas erlassen

Schwierigkeiten gibt es zuhauf während der Momente einer Gegenwart. Damit müssen wir fertig werden. Doch es würde nicht die Aufgabe eines einzelnen Menschen sein, sie allesamt zu regeln. Das übersteigt unsere Kräfte mit Sicherheit. Man sollte sich zwar nicht entmachten, aber sich auch nicht überfordern. Darum besinne man sich auf das, was eigentlich zu tun wäre.

Dazu machen wir uns frei von allem Überkommenen. Man lasse von allen nicht erfüllbaren Vorhaben ab, weil das den Weg für uns freimachen kann. Man gehe in sich und sammle seine Kräfte bald. Sie sollen uns ausstatten.

Die Dinge wären so zu belassen, wie sie bereits bestehen. So sind sie von sich aus wahrgeworden. Da tun wir das zurecht. Darauf sollen alle Fertigkeiten bei uns aufbauen, dass wir einen günstigen Weg für uns gefunden haben.

Bleistiftzeichnung

Idee

Sich eine Wahlfreiheit erhalten

Ausgehend vom Besitz einer Kenntnis vom Zustand des Gegebenen macht der Mensch sich so seine Gedanken. Dabei stellt er sich etwas vor. Üblicherweise kommt er so bald vom einen zum anderen und begeht einen geradlinigen Weg auf einer ihm gewohnten Bahn. Dann schöpft er sein Gutes ab, sobald er ans Werk gegangen ist.

Gedanke

Eine Schulung mit Geist

Ein Mensch, welcher eine seiner Formen für einen anderen Menschen kenntlich gemacht hat, bewahrt diesem und sich etwas von Wert, während er sein Werk schöpft. Eine solche Emanation kann geschaut und gesehen werden, aber auch die Entstehung eines Werks wird da zu erkunden sein. Dank einer gewissen Beachtung entsteht es in aller gegebenen Schlüssigkeit vor uns. Da wirkt sich etwas aus, was zugleich aufgefasst und zugeordnet werden kann. Da soll beiden daran beteiligten Personen etwas gelingen. Wer bei einem Werkschaffen zugeschaut hat, hat auch einen Anteil daran, was da entstanden ist. Zumindest soll er im Fokus des Werkers sein. So haben beide, der Werker und sein Beobachter in einer solchen Situation etwas vom Wert jener Sache erfahren können, um welche es dabei gegangen ist.

Das soll eine Schulung des Menschen sein, was da stattfindet. So, wie jener Anteil des menschlichen Wirkens erschienen ist, hat er auch Bedeutung besessen. Da soll es gut sein, dass etwas davon vermittelt worden ist.

Es soll sich zu jeder Zeit als nützlich erweisen, etwas zu tun oder etwas zu belassen, weil man so grundsätzlich eine Sache von Gewicht dabei erfahren kann. Man braucht allein nur die richtigen Augen dafür zu haben, um etwas Gutes sehen zu können.

Idee

Schritte, Tritte und Stufen

Es wird zu erwarten sein, dass es im Leben eines Menschen vieles gibt, was man regeln muss, um damit zu bestehen, dass man ein solches führt. Dazu bedient man sich der gegebenen Mittel, hat solche aber auch für sich zu erhalten. Ein Umgang damit, was dadurch für uns vorgegeben ist, findet andauernd bei uns statt. Möglicherweise wird es uns guttun, dass wir bereits manches zu eigen haben.

Zuweilen sind deswegen bei uns aber auch Schwierigkeiten aufgekommen. Mit diesen haben wir ebenso zurechtzukommen. Das soll unsere Aufgabe sein, solche zeitnah anzugehen.

Gedanke

Die Worte sind zuweilen als ein Schlüssel zum universalen Geist eines Menschen zu verstehen gewesen. Wer sie bei sich einzusetzen gewusst hat, vermag es dadurch möglicherweise, einen vorkommenden Raum zu erschließen.

Idee

Ein Geist ist dem Menschen enthalten

Welche grundsätzlichen Bestandteile hat das Bedenken eines Menschen zu eigen? Kann es eine Vollständigkeit davon geben, was der Mensch bei sich zu verspüren gewusst hat? - Bedenken wir das einmal. Welche Dinge kommen uns dabei in den Sinn?

Eine Sequenz an Gedanken zu einer Sache soll bei uns Menschen eine Auffassung des dazu zugehörigen Sachverhaltes ermöglichen. Dabei nehmen wir diese Dinge oftmals so wahr, wie sie uns schon einmal erschienen sind.

Impuls

Ein Bewusstsein für das Ganze seines bisherigen Lebens wird dem Menschen mit Sicherheit erst dann zuteil sein, wenn er sich bereits zurückzunehmen gewusst hat und sich aus den Dingen seiner Mitmenschen heraushalten hat können.

Gedanke

Harmonie als Ziel

Der Mensch vereinheitliche sein eigenes Tun, Sein und Haben. Das mache er, um es einmal geregelt zu bekommen, was er leisten möchte.

Ein Wunsch besteht fort. Man möchte doch gerne für seine Mitmenschen gut verständlich sein. Doch was soll man tun, um das hinreichend sicherzustellen, dass man von jemandem gut verstanden wird? - Das eigene Werk soll von uns in einer ordentlichen Weise ausgeführt werden. Dazu bringe man seine Umgebung in Ordnung, damit man einen Anhaltspunkt dafür hat, was das Werk ausmachen soll. Man nehme sich erst danach die erforderliche Zeit dafür, um seine eigene Aufgabe anzugehen. Man begrenze eine solche zudem auf ihren wesentlichen Anteil.

Das Arbeiten kann zuweilen wie Magie, Alchemie und innere Alchemie in einem für uns sein. Es beinhaltet etwas von dem, was von einem Menschen auch wirklich geschaffen und erhalten werden kann. Keiner wird unterdessen mehr Schritte auf einmal tun wollen als allein nur den nächsten. Man erhalte sich das eigene Grundverständnis für gewisse Sachverhalte, begehe aber allein nur einen gültigen Weg. Dabei sollte man nichts Unmögliches von sich einfordern.

Impuls

Einsicht

Ich bin bis hierhergekommen, allein nur weil ich diesen Weg gegangen bin. Die Dinge von mir wieder über den Haufen zu werfen, scheint mir nutzlos und überflüssig zugleich zu sein. Eine bereits aufgestellte Basisstation habe ich dank meines Werkschaffens erhalten. Diese kleine Festung, Burg oder sonst etwas hat mir dazu ausgereicht, um mein eigenes Befinden nach mancher dunklen Nacht wiederherzustellen. Was aber soll dann meine Schwäche gewesen sein? - Wahrscheinlich ist es eine krasse Verausgabung von mir gewesen, was mich bisher in meinem Dasein schon so sehr auf Abwege gebracht hat.

Es gilt mir darum von nun an etwas, das Meinige nicht mehr so übertrieben stark zu strapazieren. Stattdessen bedarf ich einer eigentlichen Oase für mich, um mich von den langen 'Märschen' früherer Tage wieder richtig zu erholen.

Impuls

Verarbeitung

Als Kunstschaffender tut man gut daran, seinen Werken eine Information einzuschreiben. Sie sollen von uns aus dem Bestehenden generiert werden, was wir kennen, indem wir das eigene Gedankengut beim Arbeiten annehmen und es bei einer Auswirkung davon reflektieren, was es bedeutet hat. Ein solches Procedere soll uns einen Eindruck davon verschaffen, wie etwas in geeigneter Weise auszuführen sein wird. Zudem soll uns das zu solchen Kräften verhelfen, wie wir sie gebraucht haben. Da wird das vorhandene Gut des Menschen zu seinem Bestand finden. Es soll dann schließlich etwas verkörpern, was uns in unserem Dasein zurecht bedingt hat. Allein nur so etwas kann wahr genannt und für uns bestimmt werden. Mit Zuhilfenahme der Sprache beschreiben wir solche Begebenheiten und erlernen dabei etwas von deren Wert. Ihn zu kennen hat uns gutgetan.

Man gehe zur besseren Einsicht doch einfach etwas in sich und verspüre die Tiefe der eigenen Dinge an sich. Eine Quelle der Kraft werde da von uns gesucht und auch gefunden, weil es sie gibt. Das eigene Leben soll es einmal ergeben, was uns dabei gewahr sein wird. Falls sich unsere Dinge von sich aus bündig fügen lassen, dann haben wir sie entsprechend ihrer wahren Natur bestimmt. Somit werden sie zu etwas Gutem zu gebrauchen sein. Danach kann sich der Mensch ausrichten und das Seinige ordnen, wie er es kennt.

Woher aber rührt eine solche Stärke des Menschen? - Eine gewisse Begabung soll jedem Menschen vollkommen zurecht eingegeben sein. Sie ist es, welche er für eine Prosperität seines Daseins einsetzen kann. Da kann er sich bei etwas verdingen und wird so zu einem nützlichen Gesellen für andere. Dank eines bereitwilligen Einsatzes des Menschen und wegen seiner Ausstattung mit etwas Geeignetem kann er sich für eine Sache stark machen, welche ihm gerecht wird.

Jeder hat eine Ahnung davon, was er bereits gekannt hat. Die Menschen sprechen gerne von so etwas. Das soll uns manchen Zuspruch, aber auch manche Freude für das Dasein vermitteln, dass wir von etwas Gelungenem gesprochen haben. Das haben wir verwirklicht. Es ist von einer einfachen Art gewesen. Das hat uns dabei geholfen, mit unseren Gütern vorzukommen und zu bestehen.

Ein solches Glück sollte nicht voreilig von jemandem in Frage gestellt werden. Man spreche es niemandem ab, was er ist, hat und tun kann. Die eigentliche Vorstellung des Daseins wird zugleich ein inneres Bild bei uns freisetzen. Wir haben etwas getreu unseres Wesens getan und dabei ein Bild der Wirklichkeit entworfen. Sie soll eine Ganze für das Gesamte bei uns verkörpern. Es soll in Gesprächen mit Gleichgesinnten zu verifizieren sein, was davon zugetroffen hat. Dazu haben wir etwas auf eine sprachliche Weise darzustellen. Wir wenden derweil eine gewisse, uns eingegebene Vernunft darauf an, wie wir uns die Dinge vorstellen.

Dann haben wir das Beständige davon notiert und so etwas geschaffen, was man anderen Leuten vorlegen kann. Allein nur wenige Menschen nehmen Notiz davon. Darum haben wir gewusst. Eine Wahrheit bedarf keiner Leserschaft, um als solche gelten zu können. Nachdem Mathias Schneider das gewusst hat, ist er dazu übergegangen, die Menschen allein nur noch selten anzuschreiben. Stattdessen fasst er sein Dasein mit dazu passenden Worten auf und schafft so etwas von Wert für sich. Etwas, was von seiner Hand gebildet worden ist, hat er für Sie bereitgestellt. Somit kann es jetzt endlich vernommen werden, was er für ein Werk erzeugt hat.

Von den ihn umstehenden, aber an seinem Dasein praktisch unbeteiligten Personen kann von nun an angesehen werden, welche Relationen für das Dasein des Autors gelten. Er hat sich bewusst als ein solcher ins Zentrum dieses Werks gesetzt. Ausgehend davon, wo er sich befindet, nimmt er es wahr, was er zu erschauen vermag. Dabei betreibt er manche Spinnerei und erzeugt sein Garn. Manches Tuch hat er damit bereits gewebt. Manchen Rahmen hat er dazu gebaut. Etliche Dinge sind von ihm geflochten worden.

Dokumentation

Anhand der Dinge etwas auslesen

Der Mensch beaufschlägt seine Sinne zeitlebens mit vielerlei Arten von Information. Eine Information wäre eigentlich dazu da, um von uns verwertet zu werden. Das soll geschehen. Wir möchten das leisten. Wir tun das, indem wir ihren Gehalt dem Bild jener Dinge des Daseins zuordnen, welches wir davon haben. Somit sichern wir das Gegebene bei uns ab.

Mitunter haben wir etwas davon erinnert oder auf anderem Wege wieder hervorgebracht. Ein Dasein hat seine Wege, diese binden sich durch die immerzu gleichen Handlungen erneut aneinander und ergeben Kreise. So kommt es, dass wir es vollkommen zurecht anerkannt haben, dass alles bei uns wiederkehrt, was für uns eine Relevanz hat. So haben wir es erfahren, so ist es wahr gewesen. Manches ist von uns daraufhin erkannt worden, weil wir uns darauf eingestellt haben, was passieren kann.

Mittels der Zuhilfenahme einer eigenen Kraft haben wir uns das Bekannte vorgestellt und etwas dazu ausgesagt. Da hat alles in Bezug zu uns gestanden, was wir von uns gegeben haben. Angereichert mit einem solchen Etikett, haben wir diese Zuordnung anerkannt und belassen, weil sie wahr gewesen ist. Wir haben es regelrecht begrüßt, dass das uns passiert ist. Sind wir dafür auch von manchem Menschen heftig kritisiert worden, so haben wir es dennoch wahrgemacht, was uns zu eigen ist. Wir haben uns dazu bekannt, was wir gekannt haben. Der Kenntnisstand anderer Leute obliegt diesen und hat nichts mit uns zu tun gehabt.

Manchen Ärger haben wir abzuwenden versucht. Man hat uns diese Haltung vorgeworfen und ist streng mit uns ins Gericht gezogen. Das hat den Autor Mathias Schneider zuweilen stark an sich zweifeln lassen. Manche Kritik ist jedoch ungerechtfertigt gewesen und hat auch keinem anderen Sachverhalt auf ordentliche Weise gedient als einer Verunglimpfung seiner Person. Das hat er anerkannt und darum einzusehen gehabt, dass nicht alle Menschen sich um eine solche Sache, wie sie ihm wichtig gewesen ist, in einer gleichwertigen Weise bemüht haben.

Vieles ist verkommen. Mitunter ist das auch anderen Leuten aufgefallen. Wir nehmen etwas vom Zerfall unserer Gesellschaft wahr. Seine Auswirkungen sind vorhanden. Anzeichen dafür gibt es viele. Sichtbare und unsichtbare Dinge deuten darauf hin.

Idee

Kenntnisse

Eigentliche Auslassungen werden in der Regel durch Platzhalter von mir im Text gekennzeichnet, wenn ich gewissenhaft gearbeitet habe. So kann ich mich an die Stellung der Objekte im Satz gewöhnen und nach und nach die eigene Schrift um jene, für sie benötigten Worte ergänzen. Ich führe das bei einer guten Gelegenheit dazu aus.

Dieses Verfahren wende ich an, um jenen Ablauf der gerade bei mir erscheinenden Gedanken nicht über Gebühr zu stören. Jene Platzhalter sollen auch die Etiketten sein, mit welchen ich zuweilen umgehe, während ich an meinem Werk arbeite.

Gedanke

Eine Menge Arbeit

Das Gesamte soll zusammengenommen etwas Ganzes ergeben. Da soll es eine gegebene Menge sein, welche uns bekannt ist. Sie soll von uns beschrieben und bezeichnet werden. Das klärt den Geist eines Menschen auf, dass er weiß, was ihm gegeben ist. Das wird alles von einer endlichen Art sein. Nichts sollte daran fehlen. Ein eigenes Werk spiegle eine dementsprechende Kenntnis von uns wider.

Der Inhalt eines Werkes kann auf drei Arten mit dem Gegebenen in Verbindung stehen. Einmal steht es für sich allein da. Daraufhin erkennt man es in seinem Verhältnis zum Kosmos, welcher uns bedingt und schließlich auch in seiner Bedeutung für uns selbst. Da tun wir gut daran, es richtig zu machen, wenn wir einmal ans Werk gegangen sind.

Wodurch kann es von uns erreicht werden, dass man sich den Begebenheiten eines Lebens bewusst sein wird? - Gehen wir doch einfach darauf ein, wie etwas darzustellen gewesen ist. Dazu zeige man es in endlicher Weise und auch mit klaren Worten auf, was das Werkschaffen bei uns ausgemacht hat. Ausgehend von einer einzigen, immerzu gleichartig zustande gekommenen Position beschreibe man die nahestehenden Dinge, wie sie sind. So erschließt man sich einen Weg. Man soll sich daran gewöhnen, so etwas zu tun.

Da haben wir etwas aufgeschrieben, was mit uns zu tun hat. Das kann zuerst mittels eines 'Gedankenprotokolls' geschehen, dank welchem man seine Gedanken auffasst. Damit bekommt man es klar, wie sie in Worte zu fassen sind. Dann lässt man das Gegebene hinter sich und wechselt seine Position. Dabei verstreicht die Zeit, alles kann sich somit regenerieren. Dazu sind wir andere Wege gegangen und haben andere Dinge getan. Erst nach Bedarf sind wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückgekehrt und haben das Geschriebene gesichtet. Wegen einer nun gewonnenen Distanz dazu haben wir frische Augen erhalten und können das Gegebene in einer sachgerechten Weise erschauen.

Dokumentation

Ein paar Worte

Ausgehend von einer Betrachtung der Begebenheiten erkennt es der Mensch bald, dass so etwas leer gewesen ist und nichts bedeutet hat. Das spiegelt ihn wider. Im Grunde ist er gelangweilt. Das soll er zugeben.

Darum haben solche Dinge keinen Wert für ihn zu eigen. Er könnte ihn nicht anerkennen, weil er ihn auch nicht zu bestimmen vermocht hat. Da sind ihm die Sachen egal gewesen, welche damit verbunden sind. So sind sie ihm erschienen.

Das wäre nun der hiermit gegebene Ausgangspunkt zur Entwicklung einer mnemonischen Kraft des Menschen. Bevor wir eine solche rühmen und darauf verweisen werden, wie wichtig ein gutes Gedächtnis ist, leisten wir jetzt erst einmal etwas dafür, um sie bereitstellen zu können.

Dazu habe ich nun eine Liste mit Hinweisen erstellt.

  • Kein Gedanke wird zu übergehen sein.

  • Jeder Gedanke ist zulässig.

  • Ein Gedanke wird auch etwas wert sein.

  • Eine Folgerichtigkeit des Handelns besteht.

Da betrachten wir es einmal, was wir gerade getan haben. Wir haben vielleicht einen eigenen Gedanken dabei erfahren. Dieser soll uns jetzt gewahr sein.

Die Kraft eines Menschen zur Wahrnehmung der Begebenheiten resultiert aus seiner Aufmerksamkeit. Dadurch, dass er sie erreicht hat, kann er das eigene Gut erhalten. Er weiß, was zu tun ist, weil er sich dazu ausreichend bedacht hat. Somit kommen seine Dinge auf eine sachgemäße Weise zustande.

Impuls

Der unverkürzte Weg

Getreu jener mir eingegebenen Intention leiste ich ein Kunstschaffen, welches bisher hauptsächlich bei Malerei, Literatur und Musik zu seiner Erfüllung gefunden hat. Dabei begehe ich einen Weg des Lernens mit Lektionen. Ich erarbeite mir einen Begriff des mir Vorgegebenen und richte mich nach ihm in meinem Leben aus. Ein dabei durch mich erarbeitetes Gut teile ich bereitwillig mit den Nutzern des Internets. Andere Menschen möchte ich etwas damit vertraut machen, was ich da an eigenen Gütern hergestellt habe. Es besteht bereits ein ganzes Konvolut an Schriften aus meiner Feder. Sie verkörpern etwas, was die unterschiedlichen Erfahrungen meines Daseins berücksichtigt und wollen gesehen, gehört sowie auch gelesen werden.

Es soll sich bei einer Schau des Gegebenen etwas hier Vorhandenes zu einer Wahrnehmung davon aufaddieren, welche ausdrückt, was mich ausmacht. Das möchte ich Ihnen vermitteln. Es wäre der Akt einer Teilhabe, einer Partizipation an meinem Lebensglück, wenn Sie das verstehen wollen, was ich damit gesagt habe. Es soll einmal alles an den dafür vorgesehenen Platz kommen und somit auf eine Weise bestehen, wie sie dafür gegeben ist.

Davon habe ich mir etwas versprochen. Ein eigentliches Wachsen und Gedeihen meiner Dinge sollen da möglich und willkommen sein.

Dokumentation

Ein innerer Frieden

Der Mensch bedarf einer Grundeinheit für sein Tun. Auf eine solche muss er zu jeder Zeit zurückfallen können, ohne dass ihm ein Schaden zuteilwird. Allein nur so wird ein stabiler Aufbau seiner Dinge wahr. Daraufhin kann der Mensch einmal das Seinige bedenken. Was an uns rührt sich dabei und was steht nach wie vor fest, während wir zu Werk gegangen sind? - Etwas Feststehendes soll die hier angesprochene Grundeinheit davon verkörpern, was wir darstellen wollen. Das Gute, was sich da bei uns rührt, soll den inneren Kern einer solchen Emanation enthalten. Da ist er ein Erreger, der selbst nicht bewegt sein würde. Ein solches Phänomen steht auch anderswo als Basisgröße eines lebendigen Daseins im Raum. Da glaube ich es, etwas recht gemacht zu haben.

Ich meine, dass seine Grundeigenschaft diejenige ist, dass er in sich ruht, aber dabei dennoch den Begebenheiten einer Umgebung entspricht. Von ihm gehen dementsprechende Impulse aus, wie sie dazu gepasst haben.

Bleistiftzeichnung

Gedanke

Zuordnung einer Leere

Da Kräfte, Momente und Impulse gerichtete Größen der Natur sind, mit welcher wir es im Leben zu tun haben, sind das mit Sicherheit auch solche Größen, welche unsere Gestalt beaufschlagen. Sie greifen an der Substanz auf ihre eigene, für sie typische Weise an. Wer frei davon ist, dadurch beeinträchtigt zu sein, wird bestehen können.

Aquarell, als CGP farblich verfremdet

Gedanke

Dunkelheit

Wer es einmal versucht hat, im Dunkeln ein Vorhängeschloss mit dem eigenen Schlüsselbund zu öffnen, wird es jetzt wahrscheinlich verstehen können, was ich hier sagen möchte. Neben dem Reichtum der Lichtwelt gibt es auch einen Schatz in der Dunkelheit. Mit einer solchen Situation gut zurechtzukommen, soll vielleicht einen der besseren Momente des Lebens einleiten. Viele gute Dinge liegen nämlich im Dunkeln verborgen und werden von uns erst bei ausreichender Beachtung wahrgenommen.

Gedicht

Die Mühen eines Schmiedes

Wieland, der Schmied hat einen Namen,

der weit und breit seinesgleichen sucht.

Doch der Glaube lehrt uns das Erbarmen.

Die Größe mancher ist für sie wie ein Fluch.


Unbedeutend ist das Geschick meines Lebens,

kümmerlich erscheint vor mir der Ertrag meiner Hände Arbeit.

Doch ist es jetzt schon an der Zeit,

um darüber zu resümieren, ja, ist alles Gute bereits vergebens?


Viele Seiten hat doch das Leben.

Manche davon wäre mir noch immer unbekannt.

Da bin ich, prüfend meine bange Hand,

atmend schwer und voll düsterem Erleben.


Was soll mir das Leben möglich machen oder geben?

Was soll mir eine Linderung sein, ja, sie mir beibringen?

Im Garten höre ich da Vögel singen.

Dabei erkenne ich ihre Munterkeit bei gewissen Dingen.


Schwer wäre es für einen Kauz zu lachen.

Man schaut ihn doch schief an dabei.

Keiner ist da noch so gänzlich frei,

wie zu seinen Jugendtagen, welche uns einst gelabt haben.


Etwas Großes würde man nicht für sich erwarten.

Es wird uns gegeben, aber nicht von uns genommen.

Meine Augen sehen einmal mehr verschwommen, was ist das für ein Leben.

Verloren gegangen ist mir der Gedanke an den Garten Eden.


Mein Geist, er zeugt von keiner Weite,

auch wenn ich für sie im Dasein streite.

Die unbehagliche Enge der Vorgaben

möchte ich jedoch nicht an mir verewigt wissen.


Ich schmiede das Meinige fest. Doch zu keiner Zeit

bin ich zu einem Niedergang meiner Dinge bereit.

Möchte lieber Weite, Höhe, Tiefe erkennen

aber nicht in ein eigentliches Unglück mich verrennen.


Nicht die Enge einer Deutung sollte den Verstand ausmachen.

Es wird die ungezwungene Hand sein,

welche schöpferisch aus sich erwirkt,

was Pinsel, Farbe und Papier in sich verbirgt.


Da gestalte ich mir eine kleine Welt.

Sie ist etwas, was mich aufrecht und beisammenhält.

Doch ich ahne, dass sie einmal wieder auseinanderfällt.

Es hilft dagegen auch kein Geld.


Ein Glück muss man sich erhalten.

Dafür haben wir zu streiten.

Wenn wir es nicht zu richten wüssten,

dann geht es uns auch bald bescheiden.


Leise, aber zwangsweise werden wir dem Glück entrissen.

Wie dem Wieland ergeht es da manchem wider Wissen.

Alles verloren und nichts gewonnen zu haben,

bedeutet solch einen Schaden.

Idee

Die Sache eines Herzens

Der Mensch trägt etwas an sich, was ihm einen Impuls zu einem Handeln verleiht. Ein solcher macht ihn zuweilen wach, schön und auch stark. Da prägt uns auch das eigene Tun. Wir werden durch es gefestigt.

Das eigene Herz wird zu einer solchen Sache gewiss verwandt sein, welche uns ausmacht. Die Sache des Herzens wäre dabei eine verborgene, welche allein nur wir bei uns verspüren können.

Wellentanz, Aquarell

Meditation

Besinnung

Lebe, Mensch lebe. Du sollst sein, was Du geworden bist und es auf die Dauer Deiner Lebenszeit bleiben. Erkenne Deinen vitalen Atem. Erkenne die Kraft Deines Blutes und dessen Rauschen an Dir. Sei wie der Mond. Wende Dich der Erde zu. Vergiss nicht deine alten Tage, auch wenn Du gerade noch jung bist. Da wirst Du jeden Morgen erneut wach und bist bereit dazu, das Leben anzunehmen, wie es Dir gegeben ist.

Richte Dich unterdessen auf deinen Herrn aus. Erkenne seine Wertvorstellungen als vorgegeben an. Erkenne ihre Bedeutung für Dich.

Handle so, wie es sich für einen ehrfürchtigen Menschen gehört. Hast Du eine solche Achtung vor Dir, wie sie dazu passend gewesen ist, dann wird es gut sein.

Leiste dasjenige, was richtigerweise getan werden muss. Das soll etwas sein, was Du anerkennen kannst. Versetze Deine Dinge in einen dazu passenden Zustand, damit sie gut gedeihen können.

Sei stark. Sei wachsam...

...und wache langsam auf.

Errichte Dir ein Haus aus rotem Ziegelstein. Besorge Dir etwas Land dazu und bewirtschafte es. So hast Du bald ein Gut zu eigen und stellst auch etwas dar. Schon heute hast Du Dich dafür einzusetzen, damit es einmal wahr sein wird, was Dir beschieden ist.

Sammle Dich baldigst. Hüte Deine Zunge gut. Halte inne, was Dir eingegeben ist, und bewahre es. Tue das um Deines Verstandes Willen. Beschütze Deine Kraft auf die Weise. Schließlich soll Dir doch einmal etwas gelingen.

Verausgabe Dich nicht grundlos. Dein Besitz an Tatkräften ist endlicher Natur. Gehe dem Kampf um Dein Lebensglück nicht aus dem Weg. Wisse um Dich Bescheid und verschone die Guten, damit sie ihr beständiges Leben fortsetzen können. Fähig zum Kampf zu sein und doch nicht unnötig gekämpft zu haben, soll einen ordentlichen Rang vor Dir haben.

Als Mensch beherrsche Dich zuvorderst selbst. Erst danach bestimme über andere. Fördere Deine Vitalität durch eine geeignete Nahrung und eine ruhige Bewegung, aber auch durch die Anteilnahme am Geschehen einer Umwelt. Bewahre und gewahre die Ruhe von Dir, erkenne eine Stille Deines Herzens an Dir.

Was brauchst Du nun noch, um zu bestehen? - Erkenne es an, was Dir eingegeben ist. Mache etwas daraus, wann immer es Dir richtig erschienen ist, so etwas zu tun.

Ansage

Hinwendung

Was nützen die Worte, falls Taten gefragt sind? Was nützen Taten, falls Stillhalten gefragt ist? Was nützt das Stillhalten, falls Du bestohlen wirst?

In der Welt gibt es mehr Diebe als Viehzüchter. Es gibt mehr Landstreicher als Bauern. Haben die Menschen auch gute Berufe, so bleibt das Verhältnis der Menschen zu ihren Gütern doch bestehen. Wer sein eigenes Brot nicht hergestellt hat, aber es dennoch verköstigt, ist vielleicht ein Dieb gewesen. Wer sein eigenes Land nicht bewirtschaften würde, aber trotzdem von diesem profitiert hat, hat dazu wahrscheinlich eine Sklaverei betrieben.

Achtung brauchst Du vor jenen Menschen keine zu haben, welche so leben. Wer andere über Gebühr ausgenutzt hat, ist schändlich zu diesen gewesen. Respekt brauchst Du vor jenen Leuten keinen zu haben, weil sie so etwas tun. Sie leben, aber sie haben das Gute dabei verkommen lassen, weil sie es ausgepresst und verdorben haben.

Wer den Kuchen nicht gebacken hat, bräuchte ihn auch nicht zu essen. Wer den Wert nicht geschaffen hat, hat ihn auch nicht verdient. Wer eine Länderei besitzt, aber diese nicht bewirtschaftet hat, kann sie kaum als sein Eigentum bezeichnen. Das ist doch ein Grund der Erde gewesen.

Kein Mensch ist eines anderen Menschen Herr.

Gedanke

Begrenzung

Unsere Kraft würde nicht zu allem ausreichen. Eine Kraft des Menschen würde nicht weit reichen. Wer im Übermaß gelebt hat, verdirbt dadurch unweigerlich seine Dinge. Wer verdorben hat, was ihm einstmals an Gutem gegeben worden ist, dem erwachsen deshalb vielerlei Krankheiten. Zuerst stirbt der Geist, derweil leidet die Seele. Der Körper verdirbt. Eines stirbt mit dem anderen. Keines bleibt Gestalt.

Das Erbarmen höherer Wesenheiten würde nicht weiterreichen, als der Grund des eigenen Herzens bei uns gereicht hat.

Darum kehre rechtzeitig um. Bestehe. Gehe in Dich und finde zu Deinem Frieden.

Siebenarme, Bleistiftzeichnung

Idee

Eine Schöpfung aus Buchstaben

'Am Anfang war das Wort.' Dann ist seine Geschichte in Erinnerung gekommen. Mit der Erinnerung der Geschichte ist die Religion, mit der Religion das Gesetz und die Ordnung, mit Gesetz und Ordnung der Staat, mit dem Staat die Zivilisation, mit der Zivilisation der Fortschritt und mit dem Fortschritt die Aufarbeitung des Ganzen entstanden.

Nach der Kabbala besteht die Schöpfung aus Buchstaben (und nichts Weiterem). Um in diesen Sachverhalt hineinzufinden, gibt es ein Gedicht, welches die Buchstaben zu den Einzelheiten der Schöpfung in Beziehung setzt.

Quadrotypie, Bleistiftzeichnung, farblich variiert als CGP

Gedanke

Einzigkeit in Einheit

Fruchtbar soll das Leben nach seinem Wert sein. Ein Fruchtbares soll es bleiben, welches etwas Fruchtbares hervorbringt, durch was etwas Fruchtbares wahr sein wird.

Impuls

Kraft eines seligen Geistes

Das höchste Gut, welches wir besitzen, soll unser eigener Same sein. Diesen Samen müssen wir beschützen, ihn schonen, ihn pfleglich behandeln.

Unser Lebensstil fordert viel von uns ab. Das macht uns müde. Der Lebenskampf bringt viel Leid und Verausgabung mit sich. Wir haben uns jedoch stets nach einem Frieden im Herzen gesehnt.

Die Natur soll eine sein, welche mit einem Dasein und einer Existenz als Mensch verbunden ist. Von sich aus hat sie sich gebildet und so besteht sie fort. Der Mensch ist derweil eines ihrer Kinder. Schmieden wir doch keine voreiligen Pläne. Unterlassen wir alles, was der Natur geschadet hat.

Dokumentation

Eine einfache Monade

Eine Fragestellung des Lebens wird die nach einer Orientierung des Menschen sein. So erklärt sich ein Sinn der Handlung, aber auch der Existenz. Es wird die Aussage zutreffen, dass der Mensch zu sich selbst finden soll. Das kann geschehen, falls er sich damit auseinandergesetzt hat, wer er ist. Dazu kann er sich befragen. Wir gehen also von einer solchen Fragestellung aus, welche unsere Orientierung anerkannt hat, weil wir von uns aus nach der Wahrheit unseres Lebens gesucht haben. Da können wir es feststellen, dass wir existieren, weil sich alles bei uns ausgewirkt hat. Aber welche Haltung nehmen wir dazu ein? Ja, was macht unsere Existenz als ein Mensch aus? - Welche Antworten uns das eigene Dasein darauf geben wird, soll jetzt noch offenbleiben. Bedenken wir uns gut. Implizieren wir die Option zu einer Annahme des Gegebenen, wie es vorgekommen ist. Da erscheint es in einfacher Weise, was uns ausgemacht hat und wird wahr sein, weil es uns von sich aus erschienen ist.

Was hat das bedeutet? - Mathias Schneider hat für den Menschen eine einfache Grundhaltung als Grundform angenommen, sie aber auch als Quelle aller Inspiration für sich anerkannt. Sie soll durch eine Bejahung der eigenen Existenz zu erreichen sein. Dazu stehen wir auf, dafür sind wir da. Da soll es wie eine leere Form sein, was wir für uns erhalten haben, zu welcher wir jederzeit erneut zurückkehren können, sobald wir daran Bedarf haben.

In unabhängiger Weise gestalten wir unser Dasein, und finden uns im Leben als Mensch ein. Auf einen solchen Sachverhalt möchten wir uns besinnen, weil das Leben nun einmal alles gewesen ist, was uns vollkommen zurecht zu eigen ist. Es ist unsere Erfahrung, unsere Vernunft und auch unser Glück gewesen, was uns damit geschenkt worden ist. Mancher hat da vom Zustand des Menschen zu seiner zweiten Geburt gesprochen, als er an die Verwirklichung des Menschen gedacht hat. Sie soll uns grundlos zuteilsein. Da wird der Mensch befreit sein, weil er frei von Verstrickung gewesen ist. So hat er bestanden.

Da weist er keine übertriebene Anhaftung an etwas Externes auf, aber er steht auch zu manchem in Verbindung, was gut gewesen ist. Es gehört alles zu ihm, was ihn bedingt hat. Das soll ein Glück sein, auch wenn dadurch etwas Endliches und Begrenztes wahr sein wird. So ist die Natur, sie ist dem Menschen einfach zu eigen. Erfreuen wir uns an ihr erst einmal, haben wir es auch gut damit, was uns zuteilwird.

Wie sind wir ausgestattet? - Da gehört alles mit dazu, was einen Menschen ausgemacht hat, ohne dass etwas daran gefehlt hat oder zusätzlich dazu vorhanden gewesen ist. Da soll er unabhängig von allem Schicksal zu verstehen sein und als Wesen in einer freimütigen Weise erscheinen, wie er sein möchte. Dazu ist er geworden, aber dazu hat er sich auch gemacht. So hat der Autor Mathias Schneider es für sich eigens mit Worten definiert, was ansonsten vielleicht von ihm vergessen worden wäre. Der Sachverhalt, dass ein Glück des Lebens oft unter den Teppich gekehrt wird, weil es von einer trivialen Natur ist, dass es erscheint, sollte nichts an seiner Wertigkeit für ihn geändert haben. In seinen Schriften nimmt er zeitweise darauf Bezug, dass solche Dinge ihm schon einmal etwas Wesentliches bedeutet haben. Während er mit sich in Klausur geht, besinnt er sich zuweilen auf diese Wertigkeit seiner Dinge und macht so spontane Erfahrungen von einem Glück in aller gegebenen Redlichkeit ihrer Natur.

Nichts anderes als das Gute soll sich bei uns emanieren. Darum haben wir ihm einen Raum verliehen, damit es bestehen kann. Da ist dem Menschen auch ein Bild davon erschienen, was gut gewesen ist. Er nimmt es auf sich, was da vorgekommen ist, weil er das tun kann. Was er dabei selbst verkörpert hat, soll auf seinem Grundzustand aufbauen und diesen ergänzen. Festen Fußes stehen wir da auf dem Grund und halten an uns fest. Wir haben es vollkommen zurecht zu den früheren Zeiten unseres Lebens vermutet, was uns einmal einkommen wird. Manches davon ist inzwischen eingetreten, aber alles davon ist wahr gewesen. Jeder Mensch hat grundsätzlich etwas damit Vergleichbares für sich zu eigen.

Eine Positur zu verwirklichen, soll unter den gegebenen Umständen ein achtbarer Erfolg des Menschen sein. Alles wird davon ausgehen, wie wir dastehen. Von hier aus führt für uns ein Weg zur Straße, zum Licht, zur Geborgenheit. Da nehmen wir es auf uns, was uns als Teilhabe zuteilgeworden ist. Dafür kennen wir die Gründe, das hat Bestand.

Da tut jeder etwas, wie er es kann, auf eine ihm entsprechende Art. Sie hat von uns anerkannt zu werden, weil das so gerecht sein wird. Was da bei uns als Verwandlung zu greifen begonnen hat, soll für alle Wesen etwas sein, was diesen entsprochen hat. So ist es uns gelungen, unseren Lebensweg zu bestimmen. Der Prozess ist einer aus vielen einzelnen Schritten. Manche davon sind zu wiederholen, manche davon haben schon einmal etwas Gutes bewirkt. Was gut gewesen ist, kehre da wieder. Die Suche nach der richtigen Fortsetzung unseres Wegs kann da als 'Krise', aber auch als 'Chance' verstanden werden. So haben wir es aufgefasst. Beides ist ein Aspekt desselben Vorgangs gewesen. Das würde nichts Falsches sein.

Da gehen wir unsere Dinge bereitwillig an. Eine solche Sache, wie sie mit uns zu tun hat, hat den Weg des Menschen ausgemacht und ihn in seinem Verlauf bereits vorgezeichnet. Niemand hat uns dafür zu bestrafen, was wir tun, solange es rechtschaffen gewesen ist. Alle Eigenschaft ist derweil ein Aspekt unseres Daseins und damit einer Wandlung zu unterziehen. Da ist das Dasein mit einem Mal von einer individuellen Natur gewesen, etwas können und wollen wir wahrmachen. Der Weg ist ein wahrer, weil er von uns ausgesucht worden und für uns bestimmt ist. Da führt er weiter, die Lebensgeschichte eines Menschen hat ihn bereits erahnen lassen. Was das beinhaltet hat, müssen wir jedoch erst einmal erfahren haben, ehe wir es vernehmen können. Da soll uns alles gemäß sein, wie es erscheint. Dann fällt es auch so aus, wie es zu uns gepasst hat.

Damit hat Mathias Schneider zu einem ersten Ansatz dafür gefunden, wie er seinen weiteren Weg begehen möchte. Er fügt sich den Vorgaben hier und möchte es versuchen, alles so anzunehmen, wie es für ihn vorgesehen ist. Da soll es einer Bejahung von ihm gleichkommen, dass er sich dazu bekannt hat, wie sein Weg für ihn ausgesehen hat. Ausgestattet mit mancher Fantasie hat er seine Vorstellung davon ihnen nun aufgezeigt, indem er sie vor ihnen aufgefaltet hat.

Sein Dasein findet derweil schon seit einer geraumen Zeit statt. Alle Einfachheit der Worte hier hat aus seinem Bekenntnis zu den trivialen Darstellungen der Aspekte seines Daseins resultiert. So hat sich ihm alles gezeigt, da ist es auch wahr gewesen, was von ihm dazu gesagt worden ist.

Etwas somit Gegebenes sieht er als eine eigene Grundlage für sich an. Sie soll ihm zur Erkenntnis seiner Lebenswirklichkeit dienen. Daran hat er seine Auffassung der Begebenheiten seines Lebens festgemacht. Mit Seilen und Bändern hat er seine Ideen daran angebunden und sie so gut festgezurrt, wie es gegangen ist. Möglicherweise wird manches davon im Laufe der Zeit sich erneut lockern. Dann bedarf es der geschickten Hand, um seine Werke erneut zu bewahren. Daraufhin werden sie zu erhalten sein.

Da hat sich ein Glück in seinem Leben erneut von ihm verwirklichen lassen. Das Gute davon hat er zugelassen und so angenommen, wie es wahr gewesen ist. Dabei ist es ihm im Grunde um eine Kenntlichmachung seiner Gedanken gegangen, als er die Ideen dazu entwickelt hat, was sein Leben seit jeher ausgemacht hat.