Innere Alchemie

Gedanke

An der Genauigkeit einer Zeichnung erkennt man den Wahnsinn ihres Erstellers. Wer die Fünfe nicht gerade sein lassen könnte, der findet kein Ende.

Impuls

Die Wolke des Bewusstseins

Von Außen kommend gehen wir auf uns ein. So ist eine Ausrichtung des Geistes auf das Glück des Menschendaseins möglich. Mit einem solchen kommen wir vor.

Was wir da zuerst wahrnehmen, das wird die 'Wolke' des Bewusstseins sein. Sie beinhaltet alles Licht und allen Schatten der Welt. Da erscheint sie uns auch so und ist mehr oder minder diffus in ihrer Ordnung. Den tatsächlichen Zustand von ihr, an den wir uns schon gewöhnt haben, erkennen wir als 'leer'. So möchten wir ihn auch bezeichnen.

Ihr Licht ist umso heller, je weniger Nebel da vorhanden sind. Dann erscheint der Himmel in klarer Weise. Ziehen aber Wolken auf, dann wird die Sicht verstellt und es kommen andere Naturerscheinungen zum Tragen. Da gibt es zuweilen Regen oder Schnee, Hagel und Gewitter. Das kann die Ernte bei uns vermasseln. Dann muss man sich auch gut anziehen, damit man den Wettern standzuhalten vermag.

Ein Antrieb dieser Welt aus Wolken wird der Wind sein. Wodurch besteht er? Was macht ihn aus? - Das möchten wir uns fragen. Da erscheinen uns der Tag und die Nacht mit ihren Segnungen für die Natur als ausschlaggebend für eine Abkühlung und Milde, aber auch für eine Aufheizung und Härte zu sein. Da sie in stetem Wechsel erscheinen, macht auch der Wechsel alles bei uns aus. Er verkörpert eine Aktivität von uns. Sie drückt es aus, dass wir wach sind.

Der Tag und die Nacht werden durch die Sonne und den Mond bereichert. Da spenden sie uns ihr Licht. Das tun sie unentwegt. Es hört niemals auf zu bestehen. Freilich ist die Erde ein Planet. Da ist sie ein Körper und hat ein Aussehen wie auch ein Ansehen. Die Sonne ist gleichermaßen ein Körper mit Aussehen und Ansehen. Gleiches soll für den Mond gelten.

So wie die Sonne den Mond bescheint, bescheint sie auch die Erde. Da kommen alle drei im Universum vor. Sie bilden eine kleine Einheit als ein kleinstes Ganzes. Zusätzlich dazu gibt es am Himmel Weiteres zu sehen und zu bekunden. Der Himmel ist um uns, wir sind in ihm.

Da sind wir wie ein Punkt im großen Universum zu verstehen. Gleichfalls soll unser Ego, das Subjekt eines Menschen wie ein Punkt aufzufassen sein. Aus seiner Perspektive gesehen hat alles eine gewisse Distanz zu ihm, die variieren kann. Er selbst steht fest und ist da. Da blendet er seine Existenz mehr oder minder aus, weil sie stetig vorhanden ist. So erscheint diese ihm keineswegs, weil sie sich nicht geändert hat. Da hat er sie in der Regel auch nicht als Einflussgröße wahrgenommen.

Das macht ein Inertialsystem aus, dass es sich im Raum bewegen kann, aber alles bezogen auf sich wahrnimmt. Da kann die Umgebung in Ruhe sein, die Beziehungen zu ihren Anteilen ändern sich laufend. Da erhalten sie stets neue Positionen, sobald die Basis davon sich bewegt hat. So soll auch das Ego eine Basis sein, von der aus wie die Welt erschauen. Derweil wird dieser Punkt bei uns als das Ganze zu verstehen sein, was wir verkörpern. Seine Grenzen sind klar. Sie beinhalten uns und stellen eine Warte für die Wahrnehmung des jeweiligen Moments dar.

Das alles soll lediglich näherungsweise richtig sein. Damit haben wir es etwas leichter, uns so etwas vorzustellen.

Wir können jeden beliebigen Punkt vor uns nehmen und anvisieren. Solange er erschienen ist, wird er auch da sein. Da ist es gut für uns, wenn er stillsteht. So haben wir es einfach. In unserem Fokus erscheint nun der Punkt und wird auf uns als Bild übertragen. Da bestehen wir und tragen ein Bild in uns, weil wir den Punkt angesehen haben. Wir sehen ihn. Dank unserem Augenlicht mit dessen Strahlkraft können wir ihn lokalisieren und ausmachen. Da verorten wir ihn als zur Umwelt zugehörig.

Das Gleiche können wir mit allen anderen äußerlich vorhandenen Phänomenen anstellen. Da nehmen wir beispielsweise eine Kerze oder eine Uhr, stellen den Gegenstand hin, setzen ihn in Gang oder zünden sie an und nehmen das Geschehen wahr. Wiederum erscheinen der Gegenstand, ein Fokus und das Abbild bei uns. Das Letztere nehmen wir in seinem zeitlichen Kontinuum wahr. Ein solches Kontinuum beinhaltet die zeitliche Spanne unserer Wahrnehmung. Diese drückt etwas über den mentalen Zustand von uns aus und ist einer Kapazität vergleichbar.

So implementieren wir die wirklichen Dinge in unsere Vorstellungswelt und bilden anhand ihrem Erscheinen die Begriffe für solche Prozesse aus. Das soll unsere Initiation ermöglichen und unserer Sprache die Worte geben, welche dafür erforderlich sind. Da kommen solche Dinge auch vor und wirken sich aus. Als Phänomen erscheinen sie vor uns, als Anteil des Bewusstseins nehmen wir sie wahr.

Dokumentation

Eine Idee vom Leben haben

Etwas, das nicht wirken würde, ist erhaben. Da geht der Stoiker auf sich ein. Er erkennt das Gewöhnliche, schließlich hat er es bereits verwirklicht. Unbeirrt besteht er dadurch, dass er sich enthält. So kann er vielleicht einmal das Höhere erschauen. Erkennt er etwas davon, kann es passieren, dass ihn ein lakonischer Humor befällt und er schmunzeln muss. Daran glaube ich, dass das wahr ist. Darauf baue ich meinen Wirkungskreis als Mensch auf. So ziehe ich auf meinen Wegen.

Dokumentation

Für sich sein

Schneider sieht eine Unabhängigkeit von sich als den wahren Grund dafür an, warum seine Handlungen sich frequent vollziehen. Ohne sie würde das nicht geschehen können. Aber dank ihr kann er alte oder zurückliegende Momente seines Daseins abschließen. Das hat den Raum für etwas Neues bei ihm geschaffen. Er geht darum davon aus, dass die Unabhängigkeit von ihm ausschlaggebend für sein Handlungsvermögen ist.

Was aber hat eine solche Unabhängigkeit von ihm ausgelöst? - Nun, da er über viele Jahre sein Leben allein geführt hat, ist es ihm möglich gewesen, manche seiner bestehenden Prozesse abzuschließen. Da hat er die Aufgaben, welche sein Dasein mit sich gebracht hat, verstanden und durchgeführt. Oftmals ist ihm das gut gelungen. Manchmal ist er aber auch gescheitert. Dann ist er zurückgefallen und hat etwas verloren. Beide Fälle, der Erfolg und das Scheitern haben dazu geführt, dass eine Sache vollendet worden ist. Ist etwas aber erst einmal gänzlich vorbeigegangen, dann besteht auch wieder eine Unabhängigkeit davon. Dafür wird es egal sein, was man getan hat und wie erfolgreich das gewesen ist. Entscheidend ist das Beenden eines solchen Moments. Da ist die Unabhängigkeit zeitlich zu verstehen. Was zurückliegt, das kann auch nachwirken. Liegt aber eine Sache vor, die abgeschlossen ist, wirkt auch eine gewisse Unabhängigkeit von ihr nach. Das kann sich positiv auf unser Leistungsvermögen auswirken.

Das Durchführen vollständiger Handlungsschritte bringt einen Menschen auf den Weg. Damit kann er bestehen. Es hilft dem Menschen im Leben kein Titel und kein Verstand weiter, wenn er das zu Bewegende nicht gänzlich zur richtigen Position bringen würde. Da wäre er verloren. Gehen wir besser auf das Gegebene ein und sehen es als wahr an, dass eine jede Handlung als eine ganze vollzogen werden kann. Dadurch erhalten unsere Dinge ihren Wert. Bestehen sie erst einmal, kann man einen solchen auch an ihnen ablesen.

Entgegen aller wissenschaftlichen Manier versuche ich meine eigenen Dinge sicherzustellen. Dabei achte ich auf eine rasche Durchführbarkeit der erforderlichen Handlungsschritte. Ich habe mich nicht beeilt, aber es hat da auch kein Grund zu einer Hetze bestanden. Im Gegenteil, mit der smarten Eigenschaft einer ruhigen Manier gehe ich bei Werke um und verrichte meine Arbeiten in der Regel gerne. Da bin ich für mich, habe mein Eigenes im Blick und möchte bestehen.

Abschließend möchte ich es noch aufzeigen, was mit einer Unabhängigkeit des Menschen alles einhergeht. Eines wird da zuvorderst zu nennen sein. Die Erhaltung seines tatsächlichen Vermögens zum Handeln wird erst wegen ihr wirklich gegeben sein. Solange der Mensch Beziehung mit Abhängigkeit verwechselt hat, wird er auch durch eine solche erpressbar sein. Allein nur der unabhängige Mensch kann freimütig eine Beziehung eingehen.

Da ist es gut, dass wir es beüben, aber auch belassen können, was wir erleben möchten. Schulen wir uns im Dasein doch durch das Leben. Widmen wir uns seinen Aspekten. Sie stehen ebenfalls für sich. Da erscheinen sie auch so und sind zählbar. Was einer im Leben kennengelernt hat, das macht ihn auch aus. Danach bildet er sein Vermögen, es stattet ihn im Alltag mit den dafür erforderlichen Gütern aus. Da hat er auch einen reichhaltigen Schatz an Erfahrungen zu eigen.

Wann immer wir eine Sache zur Gänze durchgeführt haben, wird sie auch unmittelbar zu Ende sein. Ein solches Ende ist das Glück des Menschendaseins. Wer hat sich nach getaner Arbeit nicht über seinen Feierabend gefreut? - Da ist er eingetreten und es wahr geworden, dass er Erfolg hat. Das soll das Glück der Tätigen sein, dass sie vorwärtskommen. Mancher gute Weg wird so aufgetan, manches gute Empfinden kann uns da erbauen.

Dokumentation

Eine durchführbare Handlung

Ausgehend vom Licht der Welt besteht der Mensch als Wesen aus Schatten und Licht. Da tritt er auch so auf. Manches an ihm ist verdinglicht, anderes ist klar. Damit sind das Licht und der Schatten bestimmt.

Der Mensch besteht auf drei Arten. Er ist ein Handelnder, der etwas tut. Er ist eine Existenz durch sein Sein. Aber er ist auch ein Eigentümer, durch das, was er hat. Das ist ihm gegeben. Solche Dinge gehören zum Menschen dazu und machen ihn aus.

Da kommt der Mensch vor. Er ist ein Ganzes für sich. Als solches ist er ein Abbild des Ganzen, welches ein Bild in sich trägt, das es ihm widerspiegelt, was da ist. So erkennt er sich. Da ist alles gegeben und wahr. So kann es erscheinen. Nichts würde davon auszunehmen sein.

Betrachtet man das Gegebene, so erkennt man es auch. Da erscheint das Phänomen vor uns und ist nahe. Aufgrund einer solchen Nähe klassifizieren wir das Gegebene. Damit erkennen wir neben den Quantitäten auch die Qualitäten dieser Dinge an. Das alles sollen Begriffe sein, für die wir eine Wertvorstellung haben. Eine solche beschauen wir ebenfalls.

Das Betrachten der tatsächlichen Wertvorstellungen von uns soll uns einer Wahrheit des Lebens nahebringen. Haben wir solche einmal als zutreffend erkannt, so eröffnet uns das auch den weiteren Weg. Da besinnen wir uns auf dessen Darstellung. Sie ist nicht zu jeder Zeit korrekt durchgeführt worden. Bezogen auf uns hat es gar nichts gegeben, das für uns zutreffend dargestellt ist. Da sind wir einzig und würden doch nichts davon haben können. Aus dem Grund sind wir entsprungen. Das hat uns es klargemacht, was wir zu tun haben. Es gilt im Leben zu bestehen. Dazu wird man auch klarkommen müssen. Um nun aber klarzukommen möchten wir die Aufgabe angehen, die das Leben von sich aus an uns gestellt hat. Das soll die durchführbare Handlung sein, die besteht. Für sie setzen wir uns ein. Dazu setzen wir uns hin, damit wir über sie meditieren können.

Dokumentation

Eigenschaften

Das Schöne, das Wahre und das Gute sollen Verkörperungen einer Wirklichkeit sein. Wie aber hat eine Wirklichkeit zu erscheinen, damit das eintritt, dass etwas schön, wahr und gut sein kann? - Schneider sieht es als gegeben an, dass die Dinge stets den für sie günstigsten Wert annehmen und auch behaupten. Da hat er es angenommen, dass ein Ideal dafür besteht, was solche Werte ausmacht. Seiner Verwirklichung strebt das Gegebene zu. So erkennt er es an, dass ein dementsprechendes Wirkungsprinzip für die Welt und das Menschendasein vorgegeben ist. Da hat alles seine Bestimmung wahrgenommen und versucht ihr gerecht zu sein.

Weil das Leben eine Wahrheit für sich ist, hat auch ein Erleben des Menschen seine Auswirkungen. Da prägt es uns. Darüber dürfen wir froh sein. Es macht dieses Menschendasein, welches wir erfahren, überhaupt erst zu dem, was es ist. Wer gänzlich ein Mensch ist, der hat auch solche Eigenschaften. Sie machen sein Gutes möglich. Da hat der Mensch auch die Gelegenheit etwas Schönes zu gestalten.

Der Sachverhalt einer Gestaltung ist deren doppelte Wertigkeit. Was wir vor uns bringen, das prägen wir auch in uns ein. Da ist die Welt eine Gelegenheit, um sich zu formen. Was wir an ihr bewirkt haben, das haben wir auch für uns bewirkt. Es macht alle Vernunft eines Menschen aus, dass wir das einsehen.

Haben wir für uns erst einmal eine eigentliche Orientierung gefunden, kann sich manches bei uns verbessern. Da erhält alles einen Wert. Einen solchen erkennen wir als den Sinn des Gegebenen. Dank seines Wertes können wir die Dinge verstehen und für uns auf eine günstige Weise einrichten. Da geschehen Dinge und es werden Geschichten darüber geschrieben. Man erzählt sich manches, bekommt aber auch vieles zu hören. Es macht ein Glück im Menschendasein aus, dass wir an solchen Ereignissen teilhaben dürfen. Da verstehen wir mit einem Mal, was das Gegebene für uns bedeutet.

Gedicht

Realität

Träume von Beton, Stahl und Eisen,

von Kriegsgerät und Übermacht.

Das nenne ich keine gute Nacht.

So bin ich bar der Worte.

Da möchte ich das Bild zerreisen.

Solches Unheil besteht

auch in der Realität

selbst hier, an diesem Orte.


Offenburg, den 13.06.2020

Dokumentation

Fertigkeiten

Was ein Mensch tun möchte, das muss er sich zuvor erst einmal aneignen. So kommt es, dass wir uns dadurch befähigen, was wir vor uns bringen. Dafür müssen und können wir eine Auswahl treffen. Das bringt unser Dasein mit sich, dass wir uns mit etwas umgeben. Was da bei uns vorkommt, das hat uns schon immer bedingt. Da wird es gut sein, dass wir etwas davon erhalten haben. So bewirkt jeder Gegenstand eine Erweiterung unseres Glückes. Wer seine sieben Sachen beieinander hat, der wird sie auch schätzen. Das macht er in dem Maß, wie sie ihm seine Befähigungen ermöglichen.

Folgende Sachen beschäftigen mich im Alltag und Leben.

  • Musik
  • Malerei
  • Sammeln
  • Literatur
  • Schmuckstücke (Steine, Muscheln, Briefmarken, Münzen oder kleine Figuren und Plastiken)
  • Yoga & Innere Alchemie
  • Mein Glaube

Mit der Kenntlichmachung dieser Liste schließe ich alle auf ihr nicht benannten Dinge für mich aus. Somit kann ich es sagen, dass ich weiß, was mich bewegt.

Dokumentation

Ein Zusammenhang

Der Schlüssel zum Erleben eines Menschen wird der Zusammenhang sein, dank dessen er seine Empfindungen vernommen hat. Ohne sich über diese zu erheben, wird man dem Menschen vielleicht gerecht. Das wäre eine Eventualität. Tatsächlich sprechen die Menschen häufig und viel, zudem bringen sie dabei manches durcheinander. Ihr Dünkel bleibt verborgen, ihre Rangeleien sind offensichtlich.

Da soll jeder bei sich bleiben. So mache ich das. Was dabei leider zuweilen gegeben ist, soll eine Auseinandersetzung mit dem Erlebten sein. Da versuche ich einen Zusammenhang aufzufassen. Man kann ihn den Situationen entnehmen. Was jedoch nicht möglich sein würde, wäre es, dass man über etwas spricht, von was man keine Ahnung hat. Da setzen wir uns zurück und enthalten uns. Derweil redet die ganze Menschheit weiter. Das ist zum Schmunzeln. Alle tun sich auf und stellen sich als Kenner dar. Große Kenner der Linguistik wie auch der Kulturgeschichte bestehen auf ihr Vorrecht, ihr Wissen preiszugeben. Dabei verkommt alles. Mancher schöne Nachmittagskaffee hat so seine Momente, zu denen er an Reiz eingebüßt hat. Aber es gibt ja noch Kuchen.

Dokumentation

Elektronische Ferien

Ein Licht geht von den Dingen aus und macht es wahr, dass sie uns erscheinen. Da kommen sie auch vor. Aber es gibt auch uns. Da haben wir es wahrgenommen, was da vor uns erschienen ist. Das haben wir nicht immer gebilligt. Manches davon hat nichts Gutes mit sich gebracht. Da haben wir den Fernseher bald ausgemacht. Das Elektrogerät kann man auch ausschalten. Da geht es dazu über, seine Spannung zu verlieren. Wer es möchte, kann auch seinen Netzstecker vom Stromnetz trennen. Dadurch verliert es seine Bereitschaft. Keine Spannung liegt mehr an ihm an, wenn man das getan hat. Da wird es jetzt in den Zustand der Entladung übergehen. Die in ihm verbliebenen Kapazitäten schwinden daraufhin. Was da noch verbleibt, das ist der Tanz der Elektronen. Sie bewegen sich auch weiterhin so, wie sie lustig sind. Da macht mir der Fernseher endlich wieder ein gutes Gefühl. Ich erfreue mich daran, dass ich ihn habe. Da er Teil der Ausstattung meiner Wohnung ist, möchte ich auch, dass er zu meinem Lebensglück etwas beiträgt. Darum lasse ich ihn zumeist ausgeschalten sowie getrennt von Netz und Strom.

Dokumentation

Unabhängige Leere

Die Leere ist der Zustand, zu dem die Dinge sich wandeln können. Da nehmen sie überhaupt erst einen solchen an und werden gestaltet. Da aber die Leere auch ihre Quelle hat, aus der sie hervorgegangen ist, kann eine Gestalt auch frei von aller Verdinglichung sein. Da ist sie auch nicht von einer solchen gezeichnet.

Das Lichte am Menschen wird ihm seine wahre Form aufzeigen können. Je deutlicher er sich dazu bekannt hat, die Form zu belassen, wie sie erscheint, umso stärker wird er sich gerecht sein können. Da ist er von sich aus das, was er 'selbst' ist.

Ohne Manifestation ist das alles wie ein Nebel zu verstehen. Ein solcher trägt den Tau an sich, hat aber auch manche Luft zu eigen. Da geht ein Wind. Beides kann man an sich verspüren.

Impuls

Materialismus

Für den Menschen ist sein Dasein von Bedeutung. Ein solches ist eine Erscheinung getreu der Natur der Welt. In ihr kommen wir vor. Da wir kein Teil von ihr sind und uns auch so auffassen, dass wir kein Teil von ihr sind, stehen wir ihr in der wahren Vollwertigkeit von uns gegenüber. Da kommen wir auch so vor, wie wir erscheinen.

Da bestehen wir aus einem Material. Ein solches hat einen Zustand. Ihn bezeichnen wir als das Aggregat. Es ist also ein Aggregatzustand, was wir verkörpern. Es besteht kein Unterschied zwischen dem Material und dem Aggregatzustand als Phänomen. Da ist alles eines.

Aus diesem Blickwinkel nehmen wir jedes Material als gleichwertig und gleichbedeutend an. Da können wir es untersuchen und seine Zustandswechsel festmachen. Solche erkennen wir als Übergänge. Anhand von solchen erklärt sich das Gesetz der Transformation.

Da legen wir vier Beziehungen fest.

  • Erde - Feststoff - Das Konkrete (Die Manifestation)
  • Wasser - Flüssigkeit - Das Empfundene (Die Berührung)
  • Luft - Gas - Das Gedachte (Die Bewegung)
  • Feuer - Plasma - Die Wandlung (Der Zündfunke oder das Erklingen)

Damit hat sich das esoterische Wissen bereits vollständig erschöpft. Alles Weitere würde nicht auszudenken sein. Man muss es beproben und erproben. Es soll das Leben von uns ausmachen, dass wir das Wesen des Zustandswechsels als die Gelegenheit zur Schaffung einer Begebenheit ansehen.

Impuls

Das Chi

Was des Menschen Ausdruck ist, das wird auch für einen Eindruck sorgen. Da erfährt der Mensch eine Außenwirkung. Nimmt er sie einmal wahr, so erfährt er eine Eigenwahrnehmung von ihr. Da kann er sein Verhalten überdenken. Ist es für ihn günstig gewesen, was er da getan hat? - Er entwickelt sein Verständnis für die Moral anhand einer solchen Fragestellung. Da ist die Moral noch lange nicht vollständig von ihm erkannt worden. Aber immerhin kann er bereits leben. In seinem Dasein ordnet er also manches seinen Handlungen zu.

Im Laufe der Zeit erfährt er die Wertigkeiten ihrer Auswirkung. Da muss er es feststellen, dass er eine eigene Auffassung davon besitzt, was eine Tat wert ist. Manchmal aber herrscht Einigkeit vor. Da gesellt sich der Dieb zu den Dieben, der Geschäftsmann zu den Geschäftsleuten, der Bauer zu den Bauern und der Soldat zu den Soldaten. Jeder erhofft es, auf die Weise etwas besser mit den Schwierigkeiten seines Daseins klarzukommen.

Da erproben alle ihr Chi. Der eine tut dem anderen gut. Dann will man oftmals noch mehr davon. Der eine tut dem anderen aber zuweilen auch schlecht. Dann hat man oftmals nichts mehr voneinander gewollt.

So löst das Chi Freude unter den Menschen aus. Aber genauso gut kann es auch verkehrte Beziehungen lösen. Da erfreuen sich die Menschen an der gewonnen Ordnung bei sich. Aber in der Welt kommen viele Menschen vor. Jeder von ihnen sucht sein Chi. Alle haben einen Anteil davon bereits verwirklicht. Da freuen sich die Menschen aneinander oder lösen sich voneinander. Dann aber, wenn sich die einzelnen Gruppierungen gegeneinander verbündet haben, reagiert das Chi wie blöde. Dafür ist es nicht gemacht. Es ist zum Wohl der Menschen da. Alles andere hat sich bereits verboten.

Affirmation

Dhamma, Dharma oder Ordnung

Ein toter 'Gott' stirbt jeden Tag aufs Neue. Eine Erinnerung daran ist gegeben. Was daran abzulesen ist, wäre der Glaube an die Erlösung. Sie besteht durch seine Wiederkehr als Geist an uns, alle Hoffnung haben wir darauf gesetzt, dass sie wahr ist. Das Opfer seines lebendigen Leibes hat ihn uns nicht genommen. Da haben wir seiner gedacht. Wir sind ihm dadurch allein nur noch nähergekommen. An ihm machen wir unseren Glauben nach wie vor fest. Damit sind wir ein Teil seiner Bestimmung geworden. Wir hören von ihm, wir lesen von ihm. Zuweilen handeln wir auch in seinem Geist. Da lebt er in uns für immer. Das Gegebene anzunehmen und zu belassen, wie es erscheint, soll bedeuten, dass man dafür sorgt. Damit erschöpft sich aller Widersinn. Was gut ist, wird auch so geschehen.

Impuls

Das Leben ist ein annehmendes

Eine Kunst ist nicht von sich aus zustande gekommen. Erst die Widmung eines Menschen an eine Person hat ihm einen Progress bei Werke möglich gemacht. Der Gefallen, den er damit erwirken kann, ist seiner, aber auch ihrer Seele wie eine Nahrung. So mache ich die Essenz meiner Aufgabe daran fest, mich meinen Mitmenschen zu widmen. Was ich dabei für eine Aufgabe vollbringe, das würde darum davon abhängen, wer sie sind und was sie für sich brauchen. Kenne ich das Wesen eines Menschen erst einmal gut, dann kann ich auch etwas für ihn tun. Habe ich die Bereitschaft dazu erst einmal erhalten, geschieht alles Weitere von sich aus.

Impuls

Der Akt der Verständigung

Allein schon dadurch, dass der Mensch eine Sicht für sich bestimmt hat, wird er zu einem Gestalter von Geschehnissen. Was er spricht, das hängt damit zusammen, wie er die Dinge sieht. Es kommt also darauf an, was er gesehen hat, wenn man ihn verstehen möchte.

Dokumentation

Eine Zuordnung

Das Leben gibt die Begrifflichkeiten von sich aus vor. Sie sollen, genauso wie es auch eine Wahrheit für sich sein. Da erscheint das Gegebene und wird wahr sein. Unmittelbar und direkt erscheint das Bedeutende und vollzieht sich bei uns, ohne dass wir es unterbinden können. Da gehen wir damit um, was wir haben. Es ist uns zurecht zuteil geworden. Das soll der Ansatz für alles Gute sein. Es macht unser Schicksal aus, dass wir es anerkennen, wie es ist. Ein damit verbundenes Glück würde nichts sein, für das kein Grund bestanden hat. Also sprechen wir davon, also schweigen wir darüber. Es wäre keineswegs optional, was wir zu tun haben. Vielmehr hat es ein Gewicht für unser Menschendasein zu eigen. Es macht unser Glück zur Gänze im Leben aus. Dorthinein investieren wir unsere Kraft, sie bewirkt alles Gegebene bei uns.

Da überdenken wir das Vorkommende und können es betrachten, wie es vor uns erschienen ist. Das setzen wir voraus, dass es das tut. Dazu bräuchten wir nichts anderes tun, als es zu belassen. Mancher Moment der Lebendigkeit wird so wahr sein, wie er aufkommt. Das erleben wir, das Erlebte hat zudem eine eigentliche Substanz zu eigen, von der wir auch zu anderen Momenten des Daseins zehren können.

Was aber macht unser Inneres aus? Was wäre gegeben, wenn es nicht dessen Losgelöstheit von alldem sein würde, was da erscheint? - Da haben wir nichts getan und tun trotzdem gut daran, weil wir so bestehen, wie wir sind. Alles das, was die Eigenschaft zu eigen hat, dass es bestehen kann, macht es getreu seiner Erscheinungsweise und ist somit ein natürlicher Anteil des Gegebenen. Da kommt es so vor, wie es ist. Da wir nichts daran geändert haben, ist es unverändert wirksam. Nichts davon ist uns verlorengegangen. Da erscheint es auch so und ist etwas Ganzes für das Gesamte unseres Daseins. Alles kommt so vor, das wäre gegeben.

Kein Handlungsimpuls ist da so sinnvoll erschienen wie jener, der zum Nichtstun, nicht Eingreifen und nicht Verändern auffordert. Da pendelt das Wesen der Dinge sich aus. Wir haben ihren Bestand erkannt und dadurch uns vorgegeben. Alles Weitere führt damit zu einer Beruhigung von uns. Durch sie baut sich der Mensch auf und erfährt das zuvor bereits angesprochene Glück. Es wird durch die Einheit von uns verkörpert und durch das Empfinden einer Integrität des Daseins als Mensch verkörpert. So emaniert es sich auch. Was davon ausgeht, das sind die Werke eines Menschen, der seinen Einklang mit dem Gegebenen erkannt hat und auch so lebt. Da ordnet er sich, aber er führt sein Leben auch so, wie es zustande gekommen ist. Einen Wandel des Gegebenen hat noch keine Ordnung auszuschließen gewusst. Alles erscheint bald anders. Da ist es gut, dass die Leere an uns bleibt, was sie ist. So wird sie zum schöpferischen Merkmal für uns und kann auch von uns angewandt werden. Was da geschieht, das hat auch seine Berechtigung dazu behalten.

Idee

Wirksame Kräfte

Druck, Zug, Verdrehung, Durchkreuzung und Angliederung sollen die wirksamen Kräfte am Menschen sein. Um sie zu erkennen, muss man seinen Einfluss auf sie zurücknehmen. Alles soll geschehen, wie es von sich aus wahr wird. Da fügt sich das Gegebene der Ordnung. So können wir sie erkennen, weil wir das Werden der Dinge beschaut haben. Das können wir tun, aber wir möchten auch unser Verhältnis dazu klären. Dazu betreiben wir die Integration von uns in das Geschehen. Wir tun nichts, kommen dabei aber vor. Da werden wir zu einem Teil davon. Unser Verhalten ist kein anderes, aber wir bleiben leer. Keine Außenwirkung soll da von uns ausgehen. Wie ein Fischer halten wir Ruhe. Freilich setzen wir keine Angel und kein Netz ein. Wir sind als Teil des Gegebenen selbst der Fisch, den ein anderer zu fangen versucht. Da wird es gut sein, dass wir dessen Absicht durchschaut haben.

Idee

Aufgabe des Daseins

Immer wieder kehre einmal um. Finde dann wiederum zu Dir. Gehe den Weg gänzlich bis zu Deiner eigentlichen Quelle zurück. Aus ihr sollst Du etwas Eigenes schöpfen.

Zuweilen sind wir mit energetischen Zuständen behaftet, welche das Leben erschweren. Da möchten wir uns davon freimachen. Darum entladen wir uns wieder und wieder. Wir lassen ab von allem dabei. Fügen sich unsere Dinge erst, haben wir es auch gut.

Impuls

Sich etwas erlassen

Schwierigkeiten gibt es zuhauf während des Moments der Gegenwart. Damit müssen wir fertig werden. Doch es würde nicht die Aufgabe eines einzelnen Menschen sein, sie allesamt zu regeln. Das übersteigt unsere Kräfte. Man sollte sich nicht entmachten, aber sich auch nicht überfordern. Da besinne man sich auf das, was zu tun wäre. Dazu machen wir uns frei von allem Überkommenen. Man lasse darum von allen nicht erfüllbaren Vorhaben ab, weil das den Weg für Wichtigeres freimachen kann. Man gehe in sich und sammle seine Kräfte. Da erfährt man den Moment der Gegenwart in gelassener Weise. Manches wird uns so klar sein. Die Dinge wären so zu belassen, wie sie bereits bestehen. So sind sie ja auch geworden oder gekommen. Da setzen wir sie so ein, wie sie sind. Das, was wir haben, möchten wir nicht vergeuden. Darauf soll alle Fertigkeit bei uns aufbauen, dass wir einen günstigen Weg finden können.

Bleistiftzeichnung

Idee

Sich eine Wahlfreiheit erhalten

Ausgehend von einer Kenntnis des Zustands des Gegebenen macht der Mensch sich so seine Gedanken. Da stellt er sich etwas dabei vor. Üblicherweise kommt er so bald vom einen zum anderen und begeht einen geradlinigen Weg auf der gewohnten Bahn. Da schöpft er sein Gutes.

Welchen Grund hat es, dass er das tun möchte? - Es wird das Wesen des Menschen sein, warum dem so ist. Da wäre der eine schöpferisch, also kreativ, während der andere sich mit etwas anderem befasst. Man kommt gerne klar und hat auch mit Vorliebe seine sieben Sachen beieinander. Ihnen möchte man entsprechen. So schützt man sich gegen ein Verkommen der tatsächlichen Güter von uns. So macht jeder seines. Solange wir Menschen das tun, besteht auch manche Chance für einen Progress des Gegebenen.

Es gibt eine Technik, mit deren Zuhilfenahme man sich anhand eines simplen Vorgangs des Bedenkens der eigenen Dinge fassen kann. Es ist wahr, dass sich so eine meditative Erfahrung gestalten lässt. Von einer solchen möchten wir profitieren.

Aufbauend auf einer einfachen Kenntnis der Energiezentren am Menschen stelle ich mir manchmal mein Inneres als eine kleine Pflanze vor. Da beginne ich unten an der Wurzel, welche am Damm gelegen ist, und visualisiere ein vierblättriges Blatt mit Stiel. Es soll nach oben ausgerichtet sein.

Das Blatt besteht aus vier gleichwertigen und gleichbedeutenden Teilen. Jedem dieser Teile ordne ich, zeitlich gesehen, nacheinander einen einzelnen Gedanken zu. Beginnend mit dem im Moment bei mir aktuell aufgekommenen Gedanken erweitere ich meine Kraft zum Setzen der Worte durch gleichwertige Formulierungen für ihn. So gewinne ich manche Idee dafür, wie man etwas alternativ zu sagen vermag. Da vermittelt es auch das Gleiche. Das gefundene Wort setze ich in der Art einer Visualisierung als Gedanke in eines der Blattteile ein und gewahre dessen Güte. Sie stellt einen Rückgabewert dar und ist eine körperliche Resonanz auf diesen Prozessschritt. Da lokalisiere ich bei jedem der vier Blattteile eine eigene Kraft in solcher Weise, wie sie den Worten innewohnt. Die Resonanz zeigt es mir auf, ob die vier Formulierungen für den Gedanken einander wirklich entsprochen haben. Der tatsächliche Gedanke wird so durch vier gleichwertige Glieder und deren Resonanz zu fassen sein. Da bildet das Blatt auch weiterhin eine Einheit, obwohl das Ganze jetzt viermal so stark zu sein scheint. Der eigene Gedanke wird somit aus vier repräsentativen Gliedern zu bilden sein. Daraufhin betrachte ich ihn als vollständig.

Da ich so eine echte Wahlfreiheit darüber erlangt habe, wie ich etwas sagen möchte, geht mir nun manches besser von der Hand.

Gedanke

Schaltkreise

Was gesagt wird und was gedacht ist, das kann sich entsprechen. Jedoch betrifft ein Wort auch einen Schaltkreis am Menschen. Da wirkt es sich aus. Wenn wir also etwas aussprechen, dann dringt es nach Außen. Behalten wir es aber für uns, so bleibt es uns erhalten. Da stattet es uns aus.

Gedanke

Eine Schulung mit Geist

Ein Mensch, welcher eine seiner Formen für einen anderen Menschen kenntlich macht, bewahrt diesem und sich etwas von Wert, während er sein Werk schöpft. Eine solche Emanation kann geschaut und gesehen werden, aber auch die Entstehung eines Werks wird da zu erkunden sein. Dank einer solchen Beachtung entsteht es in aller gegebenen Schlüssigkeit vor uns. Da wirkt sich etwas aus, das zugleich aufgefasst und zugeordnet werden kann. Da soll beiden daran beteiligten Personen etwas gelingen. Wer bei einem Werkschaffen zuschaut, der hat auch einen Anteil daran, was da entsteht. Zumindest wird er im Fokus des Werkers sein. So werden beide, der Werker und sein Beobachter in einer solchen Situation etwas vom Wert jener Sache erfahren, um welche es dabei geht.

Das wird eine Schulung mit Geist sein, welche da stattfindet. Dabei soll das Dasein von uns aufzufassen, aber auch zu erhalten sein. So, wie jener Anteil des menschlichen Wirkens erscheint, wird er auch Bedeutung haben. Da soll es gut möglich sein, dass etwas vermittelt wird, weil das auf eine solche Weise geht. Das wird gegeben sein. Es kann sich zu jeder Zeit als nützlich erweisen, etwas zu tun, weil man grundsätzlich eine Sache von Gewicht dabei erlernen kann. Man braucht allein nur die Augen dafür zu haben, um es sehen zu können.

Da wird man mit einer dementsprechenden Kenntnis der Gründe jenes Wirkens eines Menschen ausgestattet. So wird man möglicherweise bald schon etwas erreichen können, das dem vergleichbar ist. Somit wäre etwas Gutes für uns drin, dank dem wir eine gewisse Inspiration zu einem ordentlichen Arbeiten erfahren. So etwas können wir dann auch ausführen.

Das soll uns manche Sicherheit verschaffen, dass wir das Wesen der Dinge so gut erkannt haben. Dementsprechende Werke sollen daraufhin leicht von uns zu erzeugen sein. Etwas von Gewicht wird uns jetzt ja eingegeben sein.

Welche der beiden Positionen möchten wir da für uns favorisieren? - Erforderlich wird es sein, dass wir einmal beide Positionen eingenommen haben, freilich soll das in einem zeitlichen Wechselspiel geschehen. Seien wir darauf fokussiert, an einem solchen Werkschaffen teilzuhaben. Genauso gut wird da das eine wie das andere für einen Progress des Gegebenen sein. Dabei können wir das eigene Werkschaffen gestalten oder auch durch unsere Beobachtungen das Werken eines anderen Beteiligten bezeugen. Jene Erfahrungen solcher Momente werden bei uns im Nachgang zu einem eigentlichen Vermögen ausreifen. Dann brauchen diese allein nur noch bei uns zum Einsatz zu kommen, damit das klar wird. So werden wir zu fähigen Werkern und auch zu ordentlichen Beobachtern. Der Habitus von uns wird sich dabei wahrscheinlich stabilisieren können, wenn wir mit Hinwendung an der Sache tätig sind, welche uns aufgegeben ist.

Idee

Schritte, Tritte und Stufen

Es wird zu erwarten sein, dass es im Leben eines Menschen vieles gibt, was man regeln muss, um damit zu bestehen, dass man ein solches führt. Dazu bedient man sich der gegebenen Mittel, hat solche aber auch für sich zu erhalten. Ein Umgang damit, was da ist, findet andauernd bei uns statt. Möglicherweise wird uns das guttun, dass wir etwas zu eigen haben.

Zuweilen kommen da bei uns aber auch Schwierigkeiten deswegen auf. Mit diesen haben wir genauso zurechtzukommen. Das wird unsere eigene Aufgabe sein, solche zeitnah anzugehen. Manchmal kann man das vollbringen, manchmal würde es jedoch gar nicht leichtfallen. Beiden Situationen gelte es gerecht zu sein. Das könnte man sich nicht aussuchen, wie es einem ergeht. Jeder von uns hat irgendwann einmal schon ein Problem erfahren, welches für ihn nicht einfach so zu lösen gewesen ist. Ja, man hat ein solches zuweilen nicht einmal richtig festgemacht.

Eine Unsitte der gegenwärtigen Epoche wird das voreilige Lösen von Problemen ohne die rechte Grundlage dazu sein. Ein solcher an und für sich alchemistischer Vorgang einer Lösung würde nichts wert sein, ohne den Bezug zur Alchemie gänzlich herzustellen und ihre Vorgaben zu erfüllen. Mit dem Lösen von Problemen würde nicht mehr als ein Teilschritt geschafft sein.

Der vorausgehende Vorgang und die nachfolgende Erscheinung sollen gleichwertig dazu sein. Allein nur so wird das dem Prinzip eines Rades gerecht. Jene Prozesse der Transformation stellen Stufen oder Schritte dar, welche in ganzen Einheiten vollzogen werden müssen, ehe sie genügen können.

Gedanke

Die Worte sind zuweilen als ein Schlüssel zum Geist eines Menschen zu verstehen. Wer sie zu setzen weiß, der vermag sich dadurch manchen inneren Raum zu erschließen.

Idee

Der Geist ist dem Menschen enthalten

Welche grundsätzlichen Bestandteile wird das Bedenken eines Menschen haben? Kann es eine Vollständigkeit davon geben, was der Mensch bei sich zu verspüren weiß? Welche Bilder kommen uns da vor Augen und wie sollen wir es erlernen, solche zu erschauen?

Eine Sequenz an Gedanken zu einer Sache soll bei uns Menschen eine Auffassung des dazu zugehörigen Sachverhaltes erzeugen. Dabei nehmen wir dieses Ding so wahr, wie es uns erscheint. Das geschieht so. Das wäre ein einfacher Vorgang, wie er wohl tagtäglich bei uns stattfindet. Die gegebenen Dinge sind ja schließlich auch da. Sie wollen geschaut, begriffen und erkannt werden. Freilich verbleibt da manches davon dennoch im Dunkeln, was genauso gegeben sein wird. Fähig zu einer Widerspiegelung der Begebenheiten soll der Geist des Menschen sein. Das macht unser Menschendasein aus, dass wir dadurch bedingt werden, was wir als wahr anerkannt haben.

Impuls

Ein Bewusstsein für das Ganze wird dem Menschen mit Sicherheit erst dann zuteil, wenn er sich zurückzunehmen weiß und sich aus den Dingen heraushalten kann.

Gedanke

Harmonie als Ziel

Der Mensch vereinheitliche sein eigenes Tun, Sein und Haben. Das mache er, um es einmal geregelt zu bekommen, was er leisten möchte.

Ein Wunsch besteht. Man möchte doch wirklich gerne für seine Mitmenschen gut verständlich sein. Doch was wird man tun müssen, um das hinreichend sicherzustellen, dass man verstanden wird? - Das eigene Werk soll von uns in einer ordentlichen Weise geschaffen werden. Dazu bringe man sein Dasein in Ordnung oder schaffe im Nachgang etwas, was dem entspricht. Man nehme sich die erforderliche Zeit dafür, um seine Aufgabe anzugehen. Man begrenze eine solche zudem auf ihren wesentlichen Anteil.

Das Arbeiten kann zuweilen wie Magie, Alchemie und innere Alchemie in einem sein. Es beinhaltet etwas von dem, was von einem Menschen auch wirklich geschaffen und erhalten werden kann. Keiner wird unterdessen mehr Schritte auf einmal tun wollen als allein nur den nächsten. Man erhalte sich das eigene Grundverständnis für gewisse Sachverhalte, gehe aber allein nur einen gültigen Weg. Dabei fordere man nichts Unmögliches von sich.

Impuls

Einsicht

Ich bin bis hierhergekommen, allein nur weil ich diesen Weg gegangen bin. Die Dinge von mir wieder über den Haufen zu werfen, das scheint mir nutzlos und überflüssig zugleich zu sein. Eine bereits aufgestellte Basisstation habe ich durch mein Werkschaffen erhalten. Diese kleine Festung, Burg oder sonst etwas hat mir dazu ausgereicht, um mein eigenes Befinden nach mancher dunklen Nacht wiederherzustellen. Was aber soll da meine eigentliche Schwäche gewesen sein? - Wahrscheinlich ist es eine krasse Verausgabung von mir, was mich in meinem Dasein schon so auf Abwege gebracht hat.

Es gilt mir darum von nun an etwas, das Meinige nicht mehr so übertrieben stark zu strapazieren. Stattdessen bedarf ich einer eigentlichen Oase für mich, um mich von den langen 'Märschen' früherer Tage wieder richtig zu erholen.

Impuls

Verarbeitung

Als Kunstschaffender tut man gut daran, seinen Werken eine eigentliche Information einzuschreiben. Sie sollen von uns aus dem Bestehenden generiert werden, was wir kennen, indem wir das eigene Gedankengut beim Arbeiten annehmen und es bei einer Auswirkung davon reflektieren, was es bedeutet. Ein solches Procedere soll uns einen Eindruck davon verschaffen, wie etwas in geeigneter Weise mit Zuhilfenahme der Sprache auszuführen sein wird. Zudem soll uns das zu solchen Kräften verhelfen, wie wir sie brauchen. Da wird das eigentliche Gut des Menschen zu seinem Bestand finden. Es soll dann schließlich etwas verkörpern, was uns wirklich in unserem Dasein vollkommen zurecht bedingt. Allein nur so etwas kann wahr genannt und für uns bestimmt werden.

Man gehe zur besseren Einsicht doch einfach etwas in sich und verspüre die Tiefe der eigenen Dinge an sich. Eine Quelle der Kraft werde da von uns gesucht und auch gefunden, weil es sie gibt. Das eigene Leben soll es einmal ergeben, was uns dabei gewahr wird. Wenn sich unsere Dinge von sich aus bündig fügen lassen, dann haben wir sie entsprechend ihrer wahren Natur bestimmt. So werden sie auch für uns zu etwas Gutem zu gebrauchen sein. Danach kann sich der Mensch ordnen.

Woher aber rührt eine solche Stärke des Menschen? - Eine gewisse Begabung soll jedem Menschen eingegeben sein. Sie ist es, welche er für sein Dasein einsetzen kann. Da kann er sich bei etwas verdingen und wird so zu einem nützlichen Gesellen für andere. Die Menschen sprechen gerne von so etwas. Das wird uns manchen Zuspruch, aber auch manche Freude für das Dasein vermitteln. Da gehe man es doch einfach an und bestehe mit dem eigentlichen Gut.

Ein solches sollte nicht voreilig in Frage gestellt werden. Man spreche es niemandem ab, was er ist, hat und tun kann. Die eigene Vorstellung des Daseins wird ein innerliches Bild von uns sein. Wir haben es einmal getreu unseres Bedenkens entworfen. Es wird in einem Gespräch mit Gleichgesinnten zu verifizieren sein. Dazu haben wir es darzustellen, wie wir uns die Dinge vorstellen. So kann es endlich auch von den Umstehenden vernommen werden. Ein solches Gedankengut eigener Art sollen wir getrost mit jenen wahren Begebenheiten unseres Lebens in Verbindung bringen, welche wir kennen und zuzuordnen wissen. Manche Erkenntnis zum Dasein besteht da zurecht. Sie kann unser Wesen jetzt schon ausmachen und ein Glück für uns bewirken. Dank solcher Talente besitzen wir etwas Eigenes, was uns befähigen wird.

Da haben wir etwas für uns zu eigen. Damit möchten wir etwas erschaffen. Unser Gemüt soll von uns dabei berücksichtigt werden. Ohne ein solches würde nichts gutgehen. Das soll uns verständlich sein, während wir etwas tun. Wir weisen dabei jenen Charakter unseres Wesens unseren Mitmenschen auf, besitzen gewisse geschmackliche Vorlieben, haben aber auch eigentliche geschmackliche Vorzüge für uns zu eigen. Jene Gegebenheiten, wegen denen uns etwas dazu klar wird, sollen von uns beachtet werden und Bedeutung für das Leben bei uns erhalten.

Da finden wir bald schon zu uns. Das kann gerne im Geschehen des Alltags stattfinden. Das alles soll etwas an uns ausbilden, was gut für uns zu gebrauchen sein wird. So besteht etwas, dessen wir uns gewiss sind. Eigene Gedanken und Ideen sollen wir da beleuchten, um mit solchen etwas zustande zu bringen. Das führt wiederum zu einer Festigung des inneren Erlebens. Da wird etwas Weiteres wahr sein. Gewisse Bebilderungen werden durch unseren Geist bei uns hervorgerufen und statten uns aus. Das verleiht uns manchen Eindruck des geistlichen Wirkens eines Menschen, eine Erfahrung des Seelischen also wird wahr. Das soll manche Kapazität, welche für das eigentliche Wirken von uns bereitsteht, bei uns ergeben. Ihr Potential haben wir daraufhin allein nur noch anzubringen, damit etwas wahr wird, das wir brauchen. Es verspricht manche Freude, aber auch Fruchtstände wollen so erwirkt werden.

Ordnung

Rede und Gegenrede

Glauben heißt nicht wissen. (Zitat)

Zu Glauben würde heißen nicht zu wissen? Wieso soll das so sein? - Ein Glaube ist mir lieber als ein Gehabe. Was soll mich das lehren können, dass Du etwas weißt. Ich gönne es Dir von Herzen, aber lass mich in Ruhe damit. Es soll sich doch ein jeder das paar Schuhe nehmen dürfen, das ihm passt.


Dokumentation

Anhand der Dinge etwas auslesen

Der Mensch beaufschlägt seine Sinne zeitlebens mit vielerlei Arten von Information. Die Information wäre eigentlich dazu da, um von uns verwertet zu werden. Das soll auch so geschehen. Wir möchten das leisten, indem wir ihren Gehalt dem eigentlichen Bild jener Dinge des Daseins zuordnen, welches wir von ihm haben.

So sichern wir das Gegebene für uns ab. Daraufhin kann man das Gefundene auch einmal in der Gesellschaft von Menschen ansprechen. Da möchte man dem eigenen Wissen um solche Dinge etwas an Bedeutung verleihen. Auch wir sollen getrost zu einer Quelle der Nahrung für unsere Nächsten werden, so unsere Kenntnisse für sie geeignet sind. Lassen wir eine solche Überlegung nicht außer Acht. Auch wir wollen eigentliche Versorger sein. Es wird wahr sein, dass wir uns darauf vorzubereiten, ja sogar regelrecht dafür zu schulen haben, um das leisten zu können. So kann es etwas werden.

Idee

Kenntnisse

Eigentliche Auslassungen werden in der Regel durch Platzhalter von mir im Text gekennzeichnet, wenn ich gewissenhaft gearbeitet habe. So kann ich mich an die Stellung der Objekte im Satz gewöhnen und nach und nach die eigene Schrift um jene, für sie benötigten Worte ergänzen. Man führt das bei einer besseren Gelegenheit dazu dann einfach aus. Jetzt würde man so etwas noch nicht tun wollen, weil es einen zu sehr aufhält.

Dieses Verfahren wende ich an, um jenen Ablauf der gerade bei mir erscheinenden Gedanken nicht über Gebühr zu stören. Jene Platzhalter sollen auch die Etiketten sein, mit welchen ich zuweilen umgehe, wenn ich an meinem Werk arbeite.

Gedanke

Eine Menge Arbeit

Das Gesamte wird zusammengenommen etwas Ganzes ergeben. Es soll eine gegebene Menge sein, welche uns bekannt ist. Sie soll von uns beschrieben und bezeichnet werden. Das klärt den Geist eines Menschen auf, dass er weiß, was gegeben ist. Da wird das alles endlich sein. Nichts sollte daran fehlen. Ein eigenes Werk spiegle eine solche Kenntnis wider.

Der Inhalt eines Werkes kann sich auf drei Arten mit dem Gegebenen befassen. Einmal steht das Werk für sich allein da, dann erkennt man es in seinem Verhältnis zum Kosmos und schließlich auch in seiner Bedeutung für uns. Da tun wir gut daran, es richtig zu machen.

Wodurch kann es erreicht werden, dass man sich den Gegebenheiten eines Lebens vollständig bewusstwird? - Gehen wir doch einfach darauf ein. Dazu zeige man es in endlicher Weise und auch mit klaren Worten auf, was das Werkschaffen bei uns ausmacht. Ausgehend von einer einzigen, immerzu gleichartig zustande gekommenen Position beschreibe man die Dinge, wie sie sind. Man soll sich daran gewöhnen, das zu tun. Das geschieht zuerst vielleicht mittels eines 'Gedankenprotokolls'. Dann wechselt man die Position. Dazu geht man seiner Wege und verrichtet andere Dinge. Zur sprachlichen Korrektur des 'Gedankenprotokolls' kehrt man dann an den Text zurück und sichtet ihn eingehend. Da wird man eventuell bald manche Eigenschaften davon erkennen, welche zur Darstellung des Gegebenen erforderlich sind. Stellen wir auch die Gegebenheiten eines Daseins dar, so sind doch unsere Erzeugnisse eigentliche Begebenheiten des Schreibens davon gewesen. Da verkörpern sie auch allein nur das, was sie wiedergeben. Wahrscheinlich wird man sie zu berichtigen haben.

Es soll Bedeutung für das eigene Glück im Dasein haben, dass wir so etwas zu tun bereit sind. Schließlich wird es ja etwas Rechtes sein, was dadurch von uns ausgeht. Das soll es sein, was uns daran eine Freude bereiten kann. So behält es seinen guten Wert für uns bei, dass wir schreiben und uns betätigen.

Der Mensch nehme sich seinen Anteil vom Gegebenen. Da ist es gut, dass er das Seinige verbessert. Dabei lernt er es, wie es richtig geht. An der Substanz jenes eigentlichen Begriffs der Dinge möchte er einen solchen Wert auffinden. Dabei kann er auch etwas von sich auffassen, weil es ihm da verständlich sein wird, was sein Gefühl ausmacht. So wird er etwas für sich haben, von dem er einmal zehren kann. Das soll es ausmachen.

Dokumentation

Ein paar Worte

Ausgehend von einer Betrachtung des Gegebenen erkennt es der Mensch bald, dass so etwas leer ist und nichts bedeutet hat. Da spiegelt es ihn wider. Im Grunde ist er gelangweilt. Darum haben solche Dinge keinen Wert für ihn. Er könnte ihn nicht erkennen, weil er ihn auch nicht zu bestimmen vermocht hat. Da sind ihm diese Sachen egal. Das wäre nun der hiermit gegebene Ausgangspunkt zur Entwicklung einer eigenen mnemonischen Kraft. Bevor wir eine solche rühmen und darauf verweisen, wie wichtig ein gutes Gedächtnis ist, leisten wir jetzt erst einmal etwas, um sie bereitzustellen.

Dazu erstelle ich nun eine Liste mit Hinweisen.

  • Kein Gedanke wäre zu übergehen.
  • Jeder Gedanke ist zulässig.
  • Ein Gedanke wird auch etwas wert sein.
  • Eine Folgerichtigkeit des Handelns besteht.

Da betrachten wir es einmal, was wir aktuell tun. Wir haben einen Gedanken dabei. Dieser wird uns gewahr.

Genauso können wir es sagen, dass er einen Vorgänger hat, was auch ein Gedanke gewesen sein wird. Sein Nachfolger wird erwartungsgemäß ebenfalls ein Gedanke sein. Damit befinden wir uns beim aktuellen Gedanken, welcher in Reihe zu zwei weiteren Gedanken vorkommt. Freilich befindet er sich, zeitlich gesehen, in der Mitte derselben.

Eine weitere Eigenschaft unseres Gedankens soll es sein, dass wir ihn mit einer Handlung verknüpfen können. Da führen wir ihn aus oder tun etwas Dementsprechendes, zu was er dient. Was wir dabei erfahren, das besteht gegenwärtig und führt zu etwas Weiterem. Darum kann es produktiv sein, sich das Gegebene zu bedenken.

Darüber hinaus bestehen bei uns Gewohnheiten. Das sind solche Routinen, nach denen wir häufig gehandelt haben.

Mancher hat die Gewohnheit, seine Gedanken zu durchleuchten. Da wendet er seine menschlichen Kenntnisse auf ihn an und kann seine Fertigkeit dazu nutzen, um aus dem tatsächlichen Gedanken etwas von Wert zu erzeugen. Da stellt er es fest, was er tun kann, und verbessert seine Situation damit. Auf die Weise verwandelt der Mensch das ihm Gegebene. Er handelt dabei getreu seiner Natur, weil er das Vermögen dazu eignet.

Wir sollen es versuchen, immerzu 100 % des Gegebenen anzuerkennen. Da bleibt es, was es ist. Von Zeit zu Zeit sichten wir es. Wir nehmen mal das eine und mal das andere davon wichtiger. Aber immerzu erkennen wir das Ganze als das an, was es ist. Da würde es uns auch nicht verlorengehen.

Die Kraft des Menschen zur Wahrnehmung des Gegebenen resultiert aus seiner Aufmerksamkeit (für sich). Dadurch, dass er sie erreicht hat, kann er das eigene Gut verbessern. Er weiß, was zu tun ist, weil er sich dazu bedacht hat. So kommen seine Dinge zustande.

Impuls

Der unverkürzte Weg

Getreu jener mir eingegebenen Intention leiste ich ein Kunstschaffen, welches bisher hauptsächlich bei Malerei, Literatur und Musik zu seiner Erfüllung gefunden hat. Dabei begehe ich einen Weg des Lernens. Ich erarbeite mir einen Begriff des mir Vorgegebenen und richte mich nach ihm in meinem Leben aus. Ein dabei durch mich erarbeitetes Gut teile ich bereitwillig mit den Nutzern des Internets als Dateien. Andere Menschen möchte ich etwas damit vertraut machen, was ich da hergestellt habe. Es bilden meine bisherigen Werke bereits ein ganzes Konvolut an Schriften. Da verkörpern sie etwas, das die unterschiedlichen Momente meines Daseins berücksichtigt und wollen gesehen, gehört sowie auch gelesen werden.

Es soll sich bei einer Schau des Gegebenen etwas zu einer Wahrnehmung davon aufaddieren, welche es ausdrückt, was mich ausmacht. Das wäre ein Akt der Teilhabe, einer Partizipation an meinem Lebensglück. Da soll einmal alles an den dafür richtigen Platz kommen und so bestehen, wie es auch wirklich gegeben ist. Davon habe ich mir etwas versprochen. Ein eigentliches Wachsen und Gedeihen meiner Dinge soll da möglich und willkommen sein.

Dokumentation

Ein innerer Frieden

Der Mensch bedarf einer Grundeinheit für sein Tun. Auf eine solche muss er zu jeder Zeit zurückfallen können, ohne dass ihm ein Schaden zuteilwird. Allein nur so wird ein stabiler Aufbau seiner Dinge wahr werden. Da kann der Mensch einmal das Seinige bedenken. Was an uns rührt sich dabei und was steht nach wie vor fest, während wir zu Werke gehen? Das feststehende Eine wird die hier angesprochene Grundeinheit verkörpern. Das Gute, was sich da bei uns rührt, soll den inneren Kern einer solchen Emanation erhalten. Da ist es ein Erreger, der nicht bewegt sein würde. Ein solcher unbewegter Erreger steht auch anderswo als Basisgröße der Grundeinheit eines lebendigen Daseins als Mensch im Raum. Da glaube ich, es recht gemacht zu haben.

Ich meine, dass seine Grundeigenschaft diejenige ist, dass er sich rührt, aber dabei allein nur den Begebenheiten entspricht. Von ihm wird kein Unheil ausgehen. Da bezeichne ich sein Vorkommen als inneren Frieden. Aller Unfriede wäre als Überlagerung davon zu verstehen. Wer unter Hochspannung steht, der würde es auch nicht schaffen, der Natur eines Menschen gerecht zu sein.

Bleistiftzeichnung

Gedanke

Zuordnung einer Leere

Da Kräfte, Momente und Impulse gerichtete Größen der Natur sind, mit welcher wir es im Leben zu tun haben, sind das mit Sicherheit auch solche Größen, welche unsere Gestalt beaufschlagen. Sie greifen an der Substanz auf ihre eigene, für sie typische Weise an. Wer frei davon ist, der wird bestehen können.

Aquarell, als CGP farblich verfremdet

Gedanke

Dunkelheit

Wer es einmal versucht hat, im Dunkeln ein Vorhängeschloss mit dem eigenen Schlüsselbund zu öffnen, der wird es wahrscheinlich verstehen können, was ich hier sagen möchte. Neben dem Reichtum der Lichtwelt gibt es auch einen Schatz in der Dunkelheit. Mit einer solchen Situation gut zurechtzukommen, das wird vielleicht einen der besseren Momente des Lebens einleiten. Viele gute Dinge liegen nämlich im Dunkeln verborgen und werden von uns erst bei ausreichender Beachtung wahrgenommen.

Gedicht

Die Mühen eines Schmiedes

Wieland, der Schmied hat einen Namen,

der weit und breit seinesgleichen sucht.

Doch der Glaube lehrt uns das Erbarmen.

Die Größe mancher ist für sie wie ein Fluch.


Unbedeutend ist das Geschick meines Lebens,

kümmerlich erscheint vor mir der Ertrag meiner Hände Arbeit.

Doch ist es jetzt schon an der Zeit,

um darüber zu resümieren, ja, ist alles Gute bereits vergebens?


Viele Seiten hat doch das Leben.

Manche davon wäre mir noch immer unbekannt.

Da bin ich, prüfend meine bange Hand,

atmend schwer und voll düsterem Erleben.


Was soll mir das Leben möglich machen oder geben?

Was soll mir eine Linderung sein, ja, sie mir beibringen?

Im Garten höre ich da Vögel singen.

Dabei erkenne ich ihre Munterkeit bei gewissen Dingen.


Schwer wäre es für einen Kauz zu lachen.

Man schaut ihn doch schief an dabei.

Keiner ist da noch so gänzlich frei,

wie zu seinen Jugendtagen, welche uns einst gelabt haben.


Etwas Großes würde man nicht für sich erwarten.

Es wird uns gegeben, aber nicht von uns genommen.

Meine Augen sehen einmal mehr verschwommen, was ist das für ein Leben.

Verloren gegangen ist mir der Gedanke an den Garten Eden.


Mein Geist, er zeugt von keiner Weite,

auch wenn ich für sie im Dasein streite.

Die unbehagliche Enge der Vorgaben

möchte ich jedoch nicht an mir verewigt wissen.


Ich schmiede das Meinige fest. Doch zu keiner Zeit

bin ich zu einem Niedergang meiner Dinge bereit.

Möchte lieber Weite, Höhe, Tiefe erkennen

aber nicht in ein eigentliches Unglück mich verrennen.


Nicht die Enge einer Deutung sollte den Verstand ausmachen.

Es wird die ungezwungene Hand sein,

welche schöpferisch aus sich erwirkt,

was Pinsel, Farbe und Papier in sich verbirgt.


Da gestalte ich mir eine kleine Welt.

Sie ist etwas, das mich aufrecht und beisammen hält.

Doch ich ahne, dass sie einmal wieder auseinander fällt.

Es hilft dagegen auch kein Geld.


Ein Glück muss man sich erhalten.

Dafür haben wir zu streiten.

Wenn wir es nicht zu richten wüssten,

dann geht es uns auch bald bescheiden.


Leise, aber zwangsweise werden wir dem Glück entrissen.

Wie dem Wieland ergeht es da manchem wider Wissen.

Alles verloren und nichts gewonnen zu haben,

das bedeutet solch einen Schaden.

Idee

Die Sache eines Herzens

Der Mensch trägt etwas an sich, das ihm einen Impuls zu einem Handeln verleiht. Ein solcher macht ihn zuweilen wach, schön und auch stark. Da prägt uns auch das eigene Tun. Wir werden durch es gefestigt.

Das eigene Herz wird zu einer solchen Sache gewiss verwandt sein, welche uns ausmacht. Die Sache des Herzens wäre dabei eine verborgene, welche allein nur wir bei uns verspüren.

Wellentanz, Aquarell

Meditation

Besinnung

Lebe, Mensch lebe. Du sollst sein, was Du geworden bist und es auf die Dauer Deiner Lebenszeit bleiben. Erkenne Deinen vitalen Atem. Erkenne die Kraft Deines Blutes und dessen Rauschen an Dir. Sei wie der Mond. Wende Dich der Erde zu. Vergiss nicht deine alten Tage, auch wenn Du noch jung bist. Werde jeden Morgen erneut wach und sei bereit dazu, das Leben anzunehmen, wie es Dir gegeben ist. Richte Dich unterdessen auf deinen Herrn aus. Erkenne seine Wertvorstellungen als gegeben an. Erkennst Du bereits Deine Aufgabe für ihn? - Handle so, wie es sich für einen ehrfürchtigen Menschen gehört. Habe Achtung vor Dir. Leiste das, was richtiger Weise getan werden muss. Das wäre etwas, das Du anerkennen kannst. Versetze Deine eigenen Dinge in einen dazu passenden Zustand, damit sie einmal gut gedeihen.

Sei stark. Sei wachsam...

...und wache langsam auf.

Errichte Dir ein Haus aus rotem Ziegelstein. Besorge Dir etwas Land dazu und bewirtschafte es. So hast Du bald ein Gut zu eigen und stellst auch etwas dar. Schon heute hast Du Dich dafür einzusetzen, damit es einmal wahr sein wird.

Sammle Dich. Hüte Deine Zunge gut. Halte inne, was Dir eingegeben ist. Tue das auch um Deines Verstandes Willen. Behüte Deine Kraft auf diese Weise. Schließlich soll das alles doch einmal gelingen.

Verausgabe Dich nicht grundlos. Dein Besitz an Tatkräften ist endlicher Natur. Trete von allen verkehrten Ämtern zurück, sobald es an der Zeit dazu wäre, das zu tun. Gehe dem Kampf um Dein Lebensglück nicht aus dem Weg. Wisse um Dich Bescheid und verschone die Guten, damit sie ihr beständiges Leben führen können. Fähig zum Kampf zu sein und doch nicht unnötig gekämpft zu haben, das soll einen ordentlichen Rang vor Dir haben.

Als Mensch beherrsche Dich zuvorderst. Erst danach bestimme über andere. Fördere Deinen Leib durch eine geeignete Nahrung und eine ruhige Bewegung, aber auch durch die Anteilnahme am Geschehen der Umwelt. Bewahre und gewahre die Ruhe von Dir, erkenne eine Stille Deines Herzens an Dir.

Was brauchst Du nun noch um zu bestehen? - Erkenne es an, was Dir eingegeben ist. Mache etwas daraus, wann immer es Dir richtig erscheint, das zu tun.

Ansage

Hinwendung

Was nützen die Worte, wenn Taten gefragt sind? Was nützen Taten, wenn Stillhalten gefragt ist? Was nützt das Stillhalten, wenn Du bestohlen wirst?

In der Welt gibt es mehr Diebe als Viehzüchter. Es gibt mehr Landstreicher als Bauern. Haben die Menschen auch noch so gute Berufe, das bleibt doch so bestehen. Wer sein eigenes Brot nicht hergestellt hat, aber es dennoch verköstigt, der ist vielleicht ein Dieb. Wer sein eigenes Land nicht bewirtschaften würde, aber trotzdem von diesem profitiert hat, der betreibt dazu wahrscheinlich eine Sklaverei.

Achtung brauchst Du keine zu haben vor jenen Menschen, welche so leben. Wer andere über Gebühr ausnutzt, der ist schändlich zu diesen. Respekt brauchst Du keinen zu haben vor jenen, welche so etwas tun. Sie leben, aber sie lassen das Gute dabei verkommen, weil sie es auspressen und verderben.

Wer den Kuchen nicht gebacken hat, der bräuchte ihn auch nicht zu essen. Wer den Wert nicht geschaffen hat, der hat ihn auch nicht verdient. Wer eine Länderei besitzt, aber diese nicht bewirtschaftet hat, der kann sie kaum noch als sein Eigentum bezeichnen.

Kein Mensch ist eines anderen Menschen Herr.

Gedanke

Begrenzung

Unsere Kraft würde nicht zu allem ausreichen. Die Kraft der Menschen würde nicht weit reichen. Wer im Übermaß lebt, der verdirbt unweigerlich seine Dinge. Wer verdorben hat, was ihm einstmals gegeben worden ist, dem erwachsen viele Krankheiten. Zuerst stirbt der Geist, derweil leidet auch noch die Seele. Der Körper verdirbt. Eines stirbt mit dem anderen. Keines bleibt Gestalt.

Ein Erbarmen höherer Wesenheiten würde in der Hinsicht gewiss nicht weiterreichen, als der Grund des eigenen Herzens gereicht hat.

Darum kehre rechtzeitig um. Bestehe. Gehe in Dich und finde zu Deinem Frieden.

Siebenarme, Bleistiftzeichnung

Idee

Eine Schöpfung aus Buchstaben

'Am Anfang war das Wort.' Dann ist seine Geschichte in Erinnerung gekommen. Mit der Erinnerung der Geschichte ist die Religion, mit der Religion das Gesetz und die Ordnung, mit Gesetz und Ordnung der Staat, mit dem Staat die Zivilisation, mit der Zivilisation der Fortschritt und mit dem Fortschritt die Aufarbeitung des Ganzen entstanden.

Nach der Kabbala besteht die Schöpfung aus Buchstaben (und nichts Weiterem). Um in diesen Sachverhalt hineinzufinden, gibt es ein Gedicht, das die Buchstaben zu den Einzelheiten der Schöpfung in Beziehung setzt.

Quadrotypie, Bleistiftzeichnung, farblich variiert als CGP

Gedanke

Einzigkeit in Einheit

Fruchtbar soll das Leben seinem Wert nach bleiben. Ein Fruchtbares soll es sein, das etwas Fruchtbares hervorbringt, durch was Fruchtbares wahr wird.

Impuls

Kraft eines seligen Geistes

Das höchste Gut, welches wir besitzen, soll unser eigener Same sein. Diesen Samen müssen wir beschützen, ihn schonen, ihn pfleglich behandeln.

Unser Lebensstil fordert viel von uns. Das macht uns müde. Der Lebenskampf bringt viel Leid und Verausgabung mit sich. Wir sehnen uns eigentlich nach einem Frieden im Herzen.

Die Natur wird eine sein, welche mit einem Dasein und einer Existenz als Mensch verbunden ist. Von sich aus hat er sich dank ihr gebildet und so besteht er fort. Der Mensch ist eines ihrer liebsten Kinder.

Schmiede keine Pläne, welche der Natur schaden.

Dokumentation

Eine einfache Monade

Die Fragestellung des Lebens wird die nach einer Orientierung des Menschen sein. So erklärt sich ein Sinn der Handlung, aber auch der Existenz. Dafür wird die Aussage zutreffen, dass der Mensch zu sich selbst finden soll. Das geschieht, wenn er sich damit auseinandersetzt, wer er ist. Dazu kann er sich das fragen. Wir gehen also von dieser Fragestellung aus, wenn wir nach der wahren Orientierung für uns suchen. Genauso gut können wir es feststellen, dass wir existieren. Aber welche Form nehmen wir dabei ein? Ja, was macht eine Existenz eigentlich aus? - Noch der letzte Affe unter uns hat sich das zu fragen. Welche Antworten das Leben darauf gibt, soll offen bleiben. Dadurch implizieren wir die Option zu einer Annahme des Gegebenen, wie es ist. Da erscheint es in einfacher Weise. Was macht uns also aus?

Schneider nimmt für den Menschen eine Grundhaltung an. Sie wird durch die Bejahung seiner Existenz erzielt. Das wird eine leere Form sein, zu welcher wir zurückkehren können, sobald wir uns in unabhängiger Weise im Leben als Mensch eingefunden haben. Er spricht da auch vom Zustand des Menschen zu seiner zweiten Geburt. Sie ist befreit, weil sie leer von Verstrickung ist. Es gehört also zu ihr alles mit dazu, was einen Menschen ausmacht, ohne dass etwas daran gefehlt hat oder zusätzlich dazu vorhanden ist. Da ist er unabhängig und erscheint als freies Wesen. So hat Schneider das definiert. In seinen Schriften nimmt er zeitweise darauf Bezug.

Nichts hat sich bereits emaniert. Da ist der Mensch erschienen. Was er verkörpert hat, das soll ein Grundzustand sein. Einen solchen bei sich zu verwirklichen, das soll ein achtbarer Erfolg des Menschen sein. Von hier aus führt sein Weg auf zwei unterschiedliche Weisen weiter. Man kann sich enthalten oder das Dasein als Mensch auf sich nehmen. Er muss sich also entscheiden. Das tut er auf eine ihm entsprechende Art. Sie hat von ihm erkannt zu werden. Der Prozess kann als 'Krise' aufgefasst werden. Sie stellt den Weg der Erkenntnis als Prozess dar. Ihr Verlauf ist von individueller Natur. Ihr Resultat soll der Geschichte eines Menschen gemäß sein. Da fällt es auch so aus, was er von sich wahrnimmt.

Damit haben wir einen Ansatz dafür gefunden, wie Schneider seinen weiteren Weg begehen möchte. Er fügt sich dem Vorgegeben und versucht es anzunehmen, wie es ist. Das soll eine Bejahung davon sein, was durch die Welt verkörpert wird. Sein Dasein findet in ihr statt. Alle Trivialität des Gegebenen sieht er als eine Grundlage zur Erkenntnis an und macht daran seine Auffassung der Begebenheiten eines Lebens, wie das Seinige eines ist, fest. Damit löst er die Verklebungen daran auf. So kann er sein Glück im Leben verwirklichen. Dabei geht es ihm um eine Identifikation damit, was sein Leben ausmacht. Er setzt es und sich in ein Erleben als die Einheit der Existenz ein. Da kommt es auch so vor, was er erfährt. Das soll bereits die vollständige Monade sein. Das bedeutet, dass Schneider für sich in der Bejahung der Welt die wahre Grundlage zu einer Erfüllung seiner Existenz findet. Eine solche besteht durch den Prozess der Identifikation als Ganzes. Darum hat er sie anerkannt. Sie stellt das Vorgegebene als Gesamtes dar und ist vollständig in ihrer Natur.

Was er nicht anerkannt hat, das benennt er nun als das zweite Prinzip. Es ist im ersten bereits enthalten. Alle Vorgabe einer Welt beinhaltet auch den Ausschluss des Falschen. Da macht er es fest, was falsch gewesen ist. Dazu benennt er dessen Eigenschaft. Allgemein gesprochen sieht er es als gegeben an, dass das Beliebige falsch ist. Es ist kein Anteil davon, was die Welt ausmacht. Da löst er es ab, indem er dessen Überflüssigkeit festmacht. Er beachtet es keineswegs. Aber das bräuchte er auch nicht zu tun. So findet er zu seinem Einklang mit dem Geschehen einer Welt. In anderen Worten ausgedrückt bejaht er eine Unterdrückung des Falschen. Dessen Beliebigkeit drückt es bereits hinreichend aus, dass es keinen Wert besitzt.

Somit ist nun das 'Nein' als Begriff der Unterdrückung für das 'Ja' gegeben und kommt in diesem als Hall vor. Da erscheint im Nachgang der Bejahung auch eine Verneinung. Zu was wir uns bekannt haben, schließt all das aus, zu was wir uns nicht bekannt haben. Da ist es auch unmöglich und würde nicht vorkommen. Daran hat Schneider für sich den Genius ausgemacht, getreu dessen er seine Schriften aufstellen möchte. Sie sollen bejahend aufgeschrieben werden, aber es auch ausschließen können, was er als beliebig von Wert ansieht und darum ausgelassen hat. Auf die Weise benennt er das Gegebene und leitet nach und nach zur Darstellung der wahren Begebenheiten seines Daseins über.

Damit ist nun seine Art der Betrachtung des Gegebenen vollständig beschrieben. Somit erscheint es als eine endliche Darstellung des Gegebenen. Dem gemäß sollen auch seine Schriften und die anderen Werke alles in seiner ordnungsgemäßen Endlichkeit bewahren, auf dass die Gelegenheit dazu eintritt, dass sie fertiggestellt werden können. Davon hat sich Schneider manches Weitere versprochen. In Einheit mit seinem Leben möchte er sein Dasein führen. Eine Konklusion seiner Dinge soll möglich sein.

Impuls

Eine wunderbare Kopfnuss

Eine Denksportaufgabe möchte ich nun für sie hier aufnotieren und es daran beispielhaft aufzeigen, wie ich das mit Worten Gegebene aufschlüssle.

Folgendermaßen lautet deren Formulierung.

  • Zweimal Eins ist nicht Zwei gewesen.

Das möchten wir betrachten. Dazu wählen wir einen einfachen Ansatz. Wir gehen von einer Schlüssigkeit der Worte aus und suchen darum nach den für die Sache obsoleten Bezügen. Dadurch, dass wir solche kenntlich machen können, soll uns der Fall klarer vor Augen geführt werden, für den die Aussage einen wahren Wert ergibt.

Die Aufschlüsselung erfolgt nach den Eigenschaften der im Satz gebrauchten Begrifflichkeiten.

  • Nimmt man an, dass mit Eins eine Ware gemeint ist, dann kann es sein, dass zwei unterschiedliche Waren gemeint sind. (a)
  • Nimmt man an, dass mit Zwei ein Wert der Ware gemeint ist, dann kann es sein, dass dieser für die Sache anders bestimmt ist. (b)
  • Betrachtet man den Fall über der Zeit, so kann mit 'zweimal' gemeint sein, dass das Gleiche zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten geschieht. (c)

Damit können wir die Sache endlich beschreiben, für welche der obige Satz wahr ist.

a) Ein Haus und ein Hund sind nicht das Gleiche gewesen.

b) Der Wert einer Nuss beträgt weniger als 1.- €.

c.) Wer zweimal aus dem selben Glas getrunken hat, der hat doch allein nur eines dafür gebraucht.

Impuls

Das handlungsfähige Konstrukt

Eine Vorausschau des Gegebenen soll wie eine Programmierung sein. Da kann man sie jetzt schon auffassen.

Ein Programm besteht durch eine Darstellung von Begrifflichkeiten, die zur aktiven Selektion von Daten seitens der ausführenden Einheit (PC) führt.

Idee

Eine Bejahung des Gegebenen

Ein Symbol ist ein, durch seine Bedeutung mit Energie aufgeladener Träger einer Information. Wer das Vorkommen einer Bedeutung regulieren möchte, der bräuchte dazu ein solches Symbol gerade nicht zu verwenden. Das Verdrehen der Dinge oder ihre Zerteilung ist stets ein Hinweis auf das Symbol gewesen. Eine zusätzliche Aussage damit darzustellen, das wäre gewagt. Die gegebene Bedeutung eines Gegenstands erschöpft sich durch dessen Beschreibung. Daran kann man es festmachen, um welches Symbol es sich handelt. Der Umgang mit einem Symbol führt zu dessen Wahrnehmung. Was da ist, das kann auch gesehen werden. - In einem Rechtsstaat muss eine Annahme der Ordnung möglich sein. Ihr Grundansatz muss durch eine Gleichbehandlung aller Begebenheiten erfolgen und zu einer ordentlichen Darstellung der Gegebenheiten führen. Das sollen die Vorgaben sein, nach denen die Bürger sich zu richten haben. So verstehe ich das. Darüber habe ich nachgedacht. Dazu darf das Wort ausgelegt werden, solange es dabei nicht zu einer Verstrickung in das Geschehen hinein kommen würde. Dann wäre eine Ordnung verkommen, wenn man sie sich nicht als ursächlich für die Begebenheiten, die ihr gemäß stattfinden, angesehen hat. Haben wir die gegebene Ordnung erst einmal aufgefasst, können wir mit ihrer Zuhilfenahme auch dementsprechend wirken, wie sie ist. Da das ein zeitlicher Vorgang ist, bedarf es auch einer gewissen Dauer davon, damit ihre Bedeutung uns klar wird. Es gibt kaum etwas stärker Schädliches für eine Ordnung als das andauernde Umstellen der Vorgaben für sie. Ihr Wirkungsprinzip ist das einer Erhaltung des Gegebenen.