Innere Alchemie

Idee

Aufgabe dieses Daseins

Immer wieder kehre einmal um. Finde dann wiederum zu Dir selbst. Gehe diesen Weg gänzlich zurück bis zu Deiner eigentlichen Quelle. Aus ihr sollst Du etwas Eigenes schöpfen.

Impuls

Sich etwas erlassen

Schwierigkeiten gibt es zuhauf während des Moments der Gegenwart. Doch es würde nicht die Aufgabe eines einzelnen Menschen sein, diese allesamt zu regeln. Man sollte sich selbst nicht entmachten, aber auch sich selbst nicht überfordern. Man lasse darum immer wieder einmal etwas von seinen vorherigen Vorhaben ab, so diese nicht mehr gebraucht sein würden. Man erfahre den Moment der Gegenwart in gelassener Weise. Die Dinge sind so zu belassen, wie sie geworden oder gekommen sind. Darauf soll alle Festigkeit des Gegebenen bei uns aufbauen, weil das geht.

Ja, man stabilisiere sich durch eine solche Enthaltung, welche einen dazu bewegt, selbst etwas nachzulassen. Ein Niedergang wird viel eher durch eine zu große Bemühung und eine damit verbundene übertriebene Kraft erreicht, als durch den inneren Frieden eines Menschen. Ein solcher ist redlich.

Bleistiftzeichnung

Idee

Sich eine Wahlfreiheit erhalten

Ausgehend von einer Erkenntnis des Zustands des Gegebenen macht der Mensch sich so seine Gedanken. Da stellt er sich etwas dabei vor. Üblicherweise kommt er so bald vom einen zum anderen und begeht einen geradlinigen Weg mit gewohnter Bahn.

Welchen Grund hat das? - Das wird das Wesen des Menschen sein, warum dem so ist. Man kommt gerne klar und hat auch mit Vorliebe seine sieben Sachen beieinander. So schützt man sich. Und doch gibt es einen Trick, eine Technik also, mit der sich anhand dieses simplen Vorgangs des Bedenkens eine meditative Erfahrung gestalten lässt.

Aufbauend auf einer einfachen Kenntnis der Energiezentren der Seele am Menschen stelle ich mir manchmal mein Inneres als eine kleine Pflanze vor. Da beginne ich unten an der Wurzel, welche am Damm gelegen ist, und visualisiere ein vierblättriges Blatt mit Stiel. Dieses soll nach oben ausgerichtet sein.

Das Blatt besteht aus vier gleichwertigen und gleichbedeutenden Teilen. Jedem dieser Teile ordne ich nacheinander einen einzelnen Gedanken zu. Beginnend mit dem im Moment bei mir aufgekommenen Gedanken erweitere ich meine Kraft zum Setzen der Worte durch gleichwertige Formulierungen. So gewinne ich manche Idee dafür, wie man etwas alternativ zu sagen vermag. Währenddessen setze ich den jeweiligen Gedanken in eines der Blattteile ein und gewahre dessen Güte. Da lokalisiere ich bei jedem der vier Blattteile eine eigene Kraft, wie sie den Worten innewohnt. Der eigenen Gedanke wird so aus vier Gliedern zu bilden sein, freilich bildet jeder der vier Teile primär die gleiche Aussage. So bildet das Blatt auch weiterhin eine Einheit, obwohl das Ganze jetzt viermal so stark zu sein scheint.

Da kann ich jetzt das Potential absenken und milde werden. Schließlich hat sich meine Kraft ja bereits vervierfacht. So senke ich mein energetisches Niveau ab und gewinne an der dabei entstandenen Ruhe mit Geduld jene Motivation zur Erholung von mir selbst.

Da ich so eine echte Wahlfreiheit erlangt habe, geht mir nun manches besser von der Hand.

Gedanke

Eine Schulung mit Geist

Ein Mensch, welcher eine seiner Formen für einen anderen Menschen kenntlich macht, bewahrt diesem und sich etwas von Wert, während er sein Werk schöpft. Dieses kann geschaut und gesehen werden, aber auch die Art seiner Entstehung wird da zu erkunden sein. Dank einer solchen Beachtung entsteht ein Werk in aller gegebenen Schlüssigkeit. Da wirkt sich etwas aus, das zugleich aufgefasst und verstanden werden kann. Da soll beiden daran beteiligten Personen etwas gelingen. Wer bei einem Werkschaffen zuschaut hat auch einen Anteil daran. Zumindest wird er im Fokus des Werkers sein. So werden beide, der Werker und sein Beobachter in einer solchen Situation etwas vom Wert jener Sache erfahren, um welche es dabei geht.

Das wird eine Schulung mit Geist sein, welche da stattfindet. Dabei soll dieses Dasein von uns selbst aufzufassen, aber auch zu erhalten sein. So, wie dieser Anteil des menschlichen Wirkens erscheinen kann, wird er auch Bedeutung haben. Da soll es gut möglich sein, dass etwas vermittelt wird, weil das auf diese Weise geht. Das wird gegeben sein. Es kann sich zu jeder Zeit als nützlich erweisen, etwas zu tun, weil man grundsätzlich eine Sache von Gewicht dabei erlernt.

Da wird man ausgestattet mit einer dementsprechenden Kenntnis der Gründe jenes Wirkens eines Menschen. So wird man möglicherweise bald selbst etwas erreichen können, das dem vergleichbar ist. Somit wäre etwas Gutes für uns drin, dank dem wir eine gewisse Inspiration zum ordentlichen Arbeiten erfahren. So etwas können wir ausführen.

Das soll uns manche Sicherheit verschaffen, dass wir das Wesen der Dinge erkannt haben. Dementsprechende Werke sollen daraufhin leicht von uns zu erzeugen sein. Etwas mit Gewicht wird uns jetzt ja eingegeben sein.

Welche der beiden Positionen möchten wir für uns selbst favorisieren? - Erforderlich wird es da sein, dass wir beide Positionen einnehmen, freilich soll das in einem zeitlichen Wechselspiel geschehen. Seien wir darauf fokussiert, an einem solchen Werkschaffen teilzuhaben. Genauso gut wird da das eine wie das andere sein. Dabei können wir das eigene Werkschaffen gestalten oder auch durch unsere Beobachtungen das Werken eines anderen Beteiligten bezeugen. Eigene Erfahrungen solcher Momente werden bei uns im Nachgang zu einem eigentlichen Vermögen ausreifen. Dann brauchen diese allein nur noch bei uns zum Einsatz zu kommen. So werden wir zu fähigen Werkern, aber auch zu ordentlichen Beobachtern. Der Habitus eines Menschen wird sich dabei wahrscheinlich stabilisieren können, wenn wir so an der Sache tätig sind.

Solch eine Partizipation an einem Geschehnis mit Menschen soll uns zu weiterem verhelfen. Das eigentliche Vermögen von uns selbst wird dabei bald von jemandem erkannt, welcher auch wirklich eine Ahnung davon haben kann. Genauso wissen auch wir es da bald einzuschätzen, was am Vermögen unserer Mitmenschen so wertvoll ist. So geben wir dem Talent eines Menschen sein Gewicht. Der Weg dorthin, wo unsere Dinge ihre Bedeutung erhalten, erscheint so klar vor Augen dabei. Wer es da versuchen möchte, etwas von Wert zu leisten, der mache das doch einfach.

Idee

Schritte, Tritte und Stufen

Es wird zu erwarten sein, dass es im Leben eines Menschen vieles gibt, was man regeln muss, um damit zu bestehen. Dazu bedient man sich an den gegebenen Mitteln, hat diese aber auch für sich zu erhalten. Ein Umgang damit, was da ist, findet permanent bei uns statt. Möglicherweise wird uns das guttun, dass wir etwas haben.

Zuweilen kommen da bei uns aber auch Schwierigkeiten deswegen auf. Mit diesen haben wir zurechtzukommen. Das wird unsere eigene Aufgabe sein. Manch einer kann das vollbringen, manch anderem würde das jedoch gar nicht leichtfallen. Beiden Typen gelte es selbst gerecht zu sein. Das sucht man sich nicht aus, wer man ist. Jeder von uns hat irgendwann einmal ein Problem, welches für ihn nicht einfach so zu lösen sein würde. Ja, man könnte ein solches zuweilen nicht einmal richtig festmachen, wenn es einem noch nicht klar sein würde, dass es besteht.

Eine Unsitte der gegenwärtigen Epoche wird das voreilige Lösen von Problemen ohne die rechte Grundlage dazu sein. Dieser an und für sich alchemistische Vorgang einer Lösung würde nichts wert sein, ohne den Bezug zur Alchemie gänzlich herzustellen. Mit dem Lösen von Problemen würde nicht mehr als ein Zwischenschritt geschafft sein. Da muss man erst einmal damit zurechtkommen. Der vorausgehende Vorgang und die nachfolgende Erscheinung sollen da als gleichwertig dazu erkannt werden. So werden diese zu jenem Schritt auf dem Weg der Transformation des Gegebenen zu ergänzen sein, damit das alles schließen kann. Allein nur so wird das Prinzip eines Rades verwirklicht. Es soll die Idee eines Ganzen für das Gesamte aufzeigen. Das macht alles aus.

Jene Prozesse der Transformation stellen einen Stufenweg dar, welcher in ganzen Schritten vollzogen werden muss. Sonst fällt man durch die Stufen hindurch und hat keinen Halt mehr.

Dann, wenn das von uns zurecht so anerkannt wird, wie es erscheint, hat man etwas verstanden. Das soll der Beweis dafür sein, dass es wahr ist. Ein solcher gehört zu den Dingen hinzu und ist sicherzustellen.

Gedanke

Die Worte sind als ein Schlüssel zum Geist eines Menschen zu verstehen.

Ansatz

Zu einem Glauben finden

Der Mensch würde nicht streng und auch nicht gerecht sein können. Das hat ihm nicht zugestanden. Es sind Eigenschaften der höheren Wesenheiten, ja es wird das Wesen Gottes sein, was so ist. Wie kann es da etwas anderes als ein Vergehen sein, wenn man so handelt!

Affirmation

Es sind die Zustände, welche etwas bei uns manifestieren. Wer da einen regelrechten Wechsel davon auf sich nimmt, was ihn bedingt hat, der kann auch damit bestehen, was er erfährt.

Idee

Der Geist ist dem Menschen enthalten

Welche Bestandteile werden die Bedenken eines Menschen haben? Kann es eine Vollständigkeit davon geben, was der Mensch bei sich zu bedenken weiß? Welche Bilder treten da bei uns selbst vor Augen und wie sollen wir es erlernen, diese zu erschauen?

Eine Sequenz an Gedanken zu einer Sache soll bei uns Menschen eine Auffassung des dazu zugehörigen Sachverhaltes erzeugen, seiner Erscheinungsweise als Form. Dabei nehmen wir dieses Ding in der Regel an seiner Schwelle zur Umgebung wahr, werden dabei etwas Sichtbares an seiner Oberfläche erkennen und Unsichtbares in seiner Tiefe vermuten. Das geschehe so, wie es uns gerade aufzufassen möglich sein wird. Das wäre ein einfacher Vorgang, wie er tagtäglich bei uns stattfindet. Die gegebenen Dinge sind ja schließlich auch da. Diese wollen geschaut, begriffen und erkannt werden. Freilich verbleibt da manches dennoch im Dunkeln.

Fähig zu einer Widerspiegelung des Lichtes der uns umgebenden Natur soll der Geist des Menschen sein. Das mache unsere Menschwerdung aus, dass wir davon bedingt sind, was wir erkannt haben. Als ein solcher Mensch bilden wir eine Soheit an uns aus. Diese besteht wegen einer eigenständigen Auffassung des Gegebenen sowie einer Umsetzung davon, was uns ausmacht. Da das nicht das vollständige Ganze sein würde, was wir erkannt haben, besteht jedoch eine Diskrepanz zum Gegebenen auf eine ganz natürliche Weise. Diese wirkt sich auch aus. Das beschränkt uns. Gut hat es da, wer das zu berücksichtigen weiß.

Das Gegebene besteht als Sache und trägt als Gehalt eine Form an sich, welche alles mit seinem Wirken beaufschlagt. Diese soll uns erinnerlich sein. Das wäre ein erster Gedanke dazu, was bei uns deswegen aufgekommen ist. Da sind wir ganz Gestalt. Dank einem Gesicht der Dinge können wir das wahrnehmen.

Ohne ein solches wäre alles menschliche Wirken nutzlos. Dann wird es keine Natur geben, wenn nichts so erscheinen würde, wie es ist. Das, was ein Mensch hat, ist und tun kann, soll auf seinen eigenen Erfahrungen beruhen. Zu diesen zähle ich seine Erinnerungen daran, was das Leben ausmacht, dazu. Da gründet etwas darauf, was uns lebendig macht. Ohne auf seiner eigentlichen Erinnerung das eigene Gut zu errichten, würde dieses nicht in gewisser Weise beständig sein.

So gehe man bei Werk vor, wann immer man sich daran erinnert hat, was denn eigentlich zu leisten sein wird. Da wird das Handeln eines Menschen auch von einem guten Geist beseelt sein. Fügen wir uns diesem Sachverhalt. Gehorchen wir jener, dazu zugehörigen Regulation unseres Handelns gerne. So werden auch wir gut daran partizipieren, was für das Allgemeine dieser Welt gegeben ist. Der Mensch soll als ein beseelter Teil der Natur richtig aufzufassen sein.

Impuls

Der Geist wird dem Menschen erst im Ganzen zuteil, wenn er sich zurückzunehmen weiß.

Gedanke

Harmonie als Ziel

Der Mensch vereinheitliche sein eigenes Tun, Sein und Haben. Das mache er, um es einmal geregelt zu bekommen, was er selbst leisten möchte.

Ein Wunsch besteht. Man möchte doch wirklich gerne für seine Mitmenschen gut verständlich sein. Doch was wird man tun müssen, um das hinreichend sicherzustellen, dass man verstanden wird? - Das eigene Werk soll von uns in einer ordentlichen Weise geschaffen werden. Dazu bringe man sein Dasein in Ordnung oder schaffe im Nachgang etwas, was dem entspricht. Man nehme sich Zeit dafür, seine Aufgabe anzugehen. Man begrenze diese zudem auf ihren wesentlichen Anteil.

Das Arbeiten kann wie Magie, Alchemie und Innere Alchemie in einem sein. Dieses beinhaltet etwas von dem, was von einem Menschen auch wirklich geschaffen und erhalten werden kann. Keiner wird unterdessen mehr Schritte auf einmal tun wollen als allein nur den nächsten. Man erhalte sich das eigene Grundverständnis für gewisse Sachverhalte, gehe aber allein nur einen gültigen Weg. Dabei fordere man nichts Unmögliches von sich selbst.

Impuls

Einsicht

Ich bin bis hierhergekommen, allein nur weil ich diesen Weg selbst gegangen bin. Diese Dinge von mir wieder über den Haufen zu werfen, das scheint mir nutzlos und überflüssig zugleich zu sein. Eine bereits aufgestellte Basisstation habe ich durch mein Werkschaffen erhalten. Diese kleine Festung, Burg oder sonst etwas hat mir dazu ausgereicht, um mein eigenes Befinden nach mancher dunklen Nacht wiederherzustellen. Was aber soll da meine eigentliche Schwäche gewesen sein? - Wahrscheinlich ist es eine krasse Verausgabung von mir selbst, was mich in meinem Dasein schon so auf Abwege gebracht hat.

Es gilt mir darum von nun an etwas, das Meinige nicht mehr so übertrieben stark zu strapazieren. Stattdessen bedarf ich einer eigentlichen Oase für mich, um mich von den langen 'Märschen' früherer Tage wieder richtig zu erholen.

Impuls

Verarbeitung

Als Kunstschaffender tut man gut daran, seinen Werken eine eigentliche Information einzuschreiben. Diese sollen von uns aus dem Bestehenden generiert werden, was wir kennen, indem wir das eigene Gedankengut beim Arbeiten annehmen und es bei einer Auswirkung davon reflektieren. Dieses Procedere soll uns einen Eindruck davon verschaffen, wie etwas in geeigneter Weise auszuführen sein wird. Zudem soll es uns zu solchen Kräften verhelfen, welche als Äußerungen von unseren Mitmenschen gewahrt werden. Da wird das eigentliche Gut des Menschen zu seinem Bestand finden. Dieses soll dann schließlich etwas verkörpern, was uns wirklich in unserem Dasein bedingt. Allein nur so etwas kann wahr genannt und uns selbst von anderen zugetraut werden.

Man gehe zur besseren Einsicht doch einfach etwas in sich und verspüre die Tiefe der eigenen Dinge an sich selbst. Eine Quelle der Kraft werde da von uns gesucht und auch gefunden, weil es sie gibt. Das eigene Leben soll es einmal ergeben, was uns dabei gewahr wird. Wenn sich unsere Dinge von sich aus bündig fügen lassen, dann haben wir sie entsprechend ihrer wahren Natur bestimmt. So werden diese auch für uns selbst zu etwas Gutem zu gebrauchen sein. Danach kann sich der Mensch ordnen.

Woher aber rührt diese Stärke eines Menschen? - Eine gewisse Begabung soll jedem Menschen eingegeben sein. Sie ist es, welche er für sein Dasein einsetzen kann. Da kann er sich bei etwas verdingen und wird so zu einem nützlichen Gesellen für andere. Die Menschen sprechen gerne von so etwas. Das wird uns manchen Zuspruch, aber auch manche Freude für dieses Dasein vermitteln. Da gehe man es doch einfach an und bestehe mit dem eigentlichen Gut.

Ein solches sollte nicht voreilig in Frage gestellt werden. Man spreche es niemandem ab, was er ist, hat und tun kann. Die eigene Vorstellung dieses Daseins wird ein innerliches Bild von uns selbst sein. Wir haben dieses einmal getreu unseres Bedenkens entworfen. Es wird in einem Gespräch mit Gleichgesinnten zu verifizieren sein. Dazu haben wir es darzustellen, wie wir uns die Dinge vorstellen. So kann es endlich auch von den Umstehenden vernommen werden. Dieses Gedankengut eigener Art sollen wir getrost mit jenen wahren Begebenheiten unseres Lebens in Verbindung bringen, welche wir kennen und zuzuordnen wissen. Manche Erkenntnis zu diesem Dasein besteht da zurecht. Diese kann unser Wesen jetzt schon ausmachen und ein Glück für uns bewirken. Dank solcher Talente besitzen wir etwas Eigenes, was uns selbst befähigen wird.

Da haben wir etwas für uns zu eigen. Damit möchten wir etwas erschaffen. Unser Gemüt soll von uns dabei berücksichtigt werden. Ohne ein solches würde nichts gutgehen. Dieses soll uns verständlich sein, während wir etwas tun. Wir weisen dabei jenen Charakter unseres Wesens unseren Mitmenschen auf, besitzen gewisse geschmackliche Vorlieben, haben aber auch eigentliche geschmackliche Vorzüge für uns zu eigen. Jene Gegebenheiten, wegen denen uns etwas dazu klar wird, sollen von uns beachtet werden und Bedeutung für dieses Leben bei uns erhalten.

Da finden wir bald schon zu uns selbst. Das kann gerne im Geschehen des Alltags stattfinden. Das alles soll etwas an uns ausbilden, was gut für uns zu gebrauchen sein wird. So besteht etwas, dessen wir uns selbst gewiss sind. Eigene Gedanken und Ideen sollen wir da beleuchten, um mit diesen etwas zustande zu bringen. Das führt wiederum zu einer Festigung des inneren Erlebens. Da wird etwas Weiteres wahr. Gewisse Bebilderungen werden durch unseren Geist da bei uns selbst hervorgerufen und statten uns aus. Das verleiht uns manchen Eindruck des geistlichen Wirkens eines Menschen, eine Erfahrung des Seelischen also.

Das soll manche Kapazität für das eigentliche Wirken bei uns ergeben. Diese haben wir daraufhin allein nur noch anzubringen, damit etwas wahr wird. Das verspricht manche Freude, aber auch Früchte wollen so erwirkt werden.

Dokumentation

Anhand der Dinge etwas auslesen

Der Mensch beaufschlägt seine Sinne zeitlebens mit vielerlei Arten von Information. Diese Information wäre eigentlich dazu da, um von uns verwertet zu werden. Das soll auch geschehen. Wir möchten das leisten, indem wir sie dem eigentlichen Bild jener Dinge des Daseins zuordnen, welches wir von diesem haben.

Daraufhin kann man das Gefundene auch einmal in der Gesellschaft von Menschen ansprechen. Da wird man diesem eigenen Wissen um solche Dinge etwas an Bedeutung verleihen. Auch wir sollen getrost zu einer Quelle für unsere Nächsten werden, so unsere Kenntnisse für diese geeignet sind. Lassen wir eine solche Überlegung nicht außer Acht. Es wird wahr sein, dass wir uns darauf vorzubereiten, ja sogar regelrecht dafür zu schulen haben, um vor anderen Menschen zu bestehen.

Idee

Kenntnisse

Auslassungen werden in der Regel durch Platzhalter von mir im Text gekennzeichnet, wenn ich gewissenhaft arbeite. So kann ich mich an diese gewöhnen und nach und nach die eigene Schrift um jene, für diese benötigte Objekte ergänzen. Man führt das bei einer besseren Gelegenheit dazu dann einfach aus. Jetzt würde man das noch nicht tun wollen. Dieses Verfahren wende ich an, um jenen Ablauf der gerade bei mir erscheinenden Dinge nicht über Gebühr zu stören. Das sollen die Etiketten sein, mit welchen ich zuweilen arbeite.

Gedanke

Eine Menge Arbeit

Das Ganze wird zusammengenommen etwas Gesamtes sein. Es soll eine gegebene Menge sein, welche uns bekannt ist. Diese soll von uns beschrieben und benannt werden. Das klärt den Geist eines Menschen auf. Ein eigenes Werk spiegle diese Kenntnis des Gegebenen wider.

Wodurch kann es erreicht werden, dass man sich der gegebenen Fülle der Dinge bewusst wird? - Dazu zeige man es in endlicher Weise und auch mit klaren Worten bei sich auf, was das eigene Werkschaffen ausmacht. Ausgehend von einer einzigen Position beschreibe man da die Dinge mittels eines 'Gedankenprotokolls'. Dann wechsle man die Position. Dazu gehe man seiner Wege und verrichte andere Dinge. Zur sprachlichen Korrektur des 'Gedankenprotokolls' kehre man dann wieder an diesen Text zurück und sichte ihn eingehend. Da wird man manches Krumme daran erkennen. Wahrscheinlich wird man es auch so zu berichtigen wissen. Es soll Bedeutung für das eigene Dasein haben, so etwas zu tun. Schließlich wird es ja etwas Wahres sein, was dadurch von uns selbst ausgeht. Das ist es, was uns eine Freude daran bereitet. So behält es seinen guten Wert für uns bei.

Der Mensch nehme sich seinen Anteil. An der Substanz jenes eigentlichen Begriffs der gegebenen Dinge kann er diesen finden. Da kann er etwas von sich auffassen, weil ihm diese klar verständlich sind. So wird jeder etwas für sich haben, von dem er sprechen wird. Er soll sich dazu allein nur etwas vom eigenen Guten bedenken müssen.

Dann wird etwas komplett sein, wenn es auch wirklich in ausreichender Weise ausgeprägt worden ist. Ein Alles und ein Nichts sollen daran ihren Anteil als absolute Grenzwerte des Gegebenen haben dürfen. Diese beiden Begriffe möchten wir als das, was sie verkörpern, anerkennen und uns ihrer dementsprechenden Bedeutung bewusst sein. Mehr als all das wird es niemals geben. Weniger als nichts hat noch niemals existiert. So soll etwas in unserem Bedenken an die richtige Stelle kommen und eingehend von uns bewertet werden. Die vorgegebenen Dinge bilden auf diese Weise eine Einheit bei sich aus. So verkörpern diese das Gesamte in einem durch dieses eine.

Impuls

Der unverkürzte Weg

Getreu jener mir eingegebenen Intention leiste ich ein Kunstschaffen, welches bisher hauptsächlich bei Malerei, Literatur und Musik zu seiner Erfüllung gefunden hat. Dabei begehe ich einen Weg des Lernens. Ich erarbeite mir einen Begriff des mir Vorgegebenen und richte mich nach diesem in meinem Leben aus. Ein dabei durch mich selbst erarbeitetes Gut teile ich bereitwillig mit den Nutzern des Internets als Dateien. Andere Menschen möchte ich etwas damit vertraut machen, was ich da zu erstellen weiß. Es bilden meine bisherigen Werke bereits ein ganzes Konvolut an unterschiedlichen Eigenheiten von mir selbst aus und wollen gesehen, gehört sowie auch gelesen werden.

Es soll sich Moment für Moment bei der Schau des Gegebenen etwas zu einer Wahrnehmung davon aufaddieren, was mich ausmacht. Das wäre ein Akt der Teilhabe, einer Partizipation, welchen ich mir durch meine Werkschau ermöglichen möchte. Da soll einmal alles an den dafür richtigen Platz kommen und so bestehen, wie es auch wirklich gegeben ist. Davon verspreche ich mir etwas. Ein eigentliches Wachsen und Gedeihen meiner Dinge sollen da möglich und willkommen sein.

Bleistiftzeichnung

Planung

Von der Bildung einer Gestalt

  • Jede physikalische Einheit besteht aus einer Summe von weiteren, in der Natur vorkommenden Größen und kommt vor.
  • Eine Betrachtung des Gegebenen führt zu einer Äquivalenz des Wahrgenommenen.
  • Der Mensch bildet sich aus. Seine Dinge finden dabei zu ihrer Form.

Planung

Zuordnung

Da Kräfte, Momente und Impulse gerichtete Größen dieser Natur sind, mit welcher wir es im Leben zu tun haben, sind diese mit Sicherheit auch solche Größen, welche uns die eigene Gestalt verleihen. Sie greifen an der Substanz auf ihre eigene, für sie typische Weise an. Dabei beaufschlagen sie den Körper mit ihrem Sein. Das setzt zuweilen Potentiale bei uns frei.

Aquarell, als CGP farblich verfremdet

Gedanke

Dunkelheit

Wer es einmal versucht hat, im Dunkeln ein Vorhängeschloss mit dem eigenen Schlüsselbund zu öffnen, der wird es wahrscheinlich verstehen, was ich hier sagen möchte. Neben dem Reichtum der Lichtwelt gibt es auch einen Schatz in der Dunkelheit. Mit einer solchen gut zurechtzukommen, das wäre vielleicht einer der besseren Momente dieses Lebens. Viele gute Dinge liegen nämlich verborgen im Dunkeln und können von uns erst bei ausreichender Beachtung wahrgenommen werden.

Gedicht

Die Mühen eines Schmiedes

Wieland, der Schmied, hat einen Namen,

der weit und breit seinesgleichen sucht.

Doch der Glaube lehrt uns auch das Erbarmen.

Die Größe mancher ist für sie auch ein Fluch.


Unbedeutend ist mein Leben,

kümmerlich erscheint mir der Ertrag meiner Hände Arbeit.

Doch ist jetzt schon der Tag herbeigekommen

um darüber zu resümieren, ja ist alles Gute bereits vergebens?


Viele Seiten hat doch das Leben.

Manche davon ist mir noch immer unbekannt.

Da bin ich, prüfend meine bange Hand

atmend schwer und voll düsterem Erleben.


Was soll mir dieses Leben möglich machen, ja geben?

Was soll für mich zur Heilung werden, ja diese mir beibringen?

Im Garten höre ich gerade die Vögel singen.

Dabei erkenne ich eine Munterkeit in gewissen Dingen.


Schwer ist es für einen Kauz zu lachen.

Man schaut ihn doch schief an dabei.

Und keiner ist heute mehr so gänzlich frei,

wie zu seinen Jugendtagen, welche einst die Seele gelabt haben.


Großes könnte man nicht erwarten.

Es wird uns gegeben, nicht von uns genommen.

Meine Augen sehen gerade wieder verschwommen, was ist das für ein Leben.

Verloren gegangen ist mir mein Garten Eden.


Mein Geist, er zeugt von einer Weite,

für die ich in diesem Dasein streite.

Die unbehagliche Enge der Vorgaben

möchte ich nicht an mir verewigt wissen.


Ich schmiede das Meinige fest. Doch zu keiner Zeit

bin ich zum Niedergang meiner Dinge bereit.

Möchte Weite, Höhe, Tiefe erkennen

und nicht in ein eigentliches Unglück mich verrennen.


Nicht die Enge der Deutung würde den Verstand ausmachen.

Es ist die ungezwungene Hand,

welche schöpferisch aus sich erwirkt,

was Pinsel, Farbe und Papier in sich verbirgt.


Und so gestalte ich meine Welt.

Das ist etwas, was mich aufrecht und zusammenhält.

Ja, es erhält den Halt der Welt.

Doch ich wüsste nicht, ob mir das gut gefällt.

Idee

Die Sache eines Herzens

Der Mensch trägt an sich etwas, was ihm einen Impuls zu einem Handeln verleihen kann. Dieser macht ihn zuweilen wach, schön und auch stark. So prägt uns auch das eigene Tun. Wir werden dadurch gefestigt.

Das eigene Herz wird zu dieser Sache gewiss verwandt sein. Eine Sache des Herzens ist dabei eine verborgene, welche allein nur wir selbst bei uns erkennen.

Wellentanz, Aquarell

Meditation

Besinnung

Lebe, Mensch lebe. Du sollst sein, was Du geworden bist und es auf Dauer bleiben. Erkenne Deinen vitalen Atem. Erkenne die Kraft Deines Blutes und dessen Rauschen. Sei wie der Mond. Wende Dich der Erde zu. Vergiss nicht deine alten Tage. Werde jeden Morgen erneut wach und sei bereit dazu, dieses Leben anzunehmen. Richte Dich unterdessen auf deinen Herrn aus. Erkenne seine Wertvorstellungen als gegeben an. Erkennst Du Deinen eigentlichen Wert für ihn? - Handle so, wie es sich für einen ehrfürchtigen Menschen gehört. Handle so, wie das richtiger Weise zu leisten sein wird. Das wäre etwas, was Du brauchen wirst, um selbst Deine eigenen Dinge in einen Zustand zu versetzen, dank dem diese einmal gut gedeihen werden.

Sei stark. Sei wachsam...

...und wache langsam auf.

Baue Dir ein Haus aus rotem Ziegelstein. Kaufe Dir etwas Land und bewirtschafte es. So hast Du einmal ein Gut zu eigen und stellst auch endlich etwas dar. Heutzutage würde es noch nicht so wahr sein, dass Du gänzlich bei anderen anerkannt bist für das, was Du tust. Ohne einen eigenen Willen zu einem Gebrauch der Dir zur Verfügung stehenden Mittel würdest Du jedoch nichts Richtiges erreichen.

Sammle Dich einmal. Hüte Deine Zunge bei voreiligem Reden. Halte inne. Tue das, um Deines Verstandes willen, so wie Du es gerade kannst. Behüte Deine Kraft auf diese Weise, auch um Deines eigenen Daseins Willen. Allein nur so kann es etwas mit Dir werden.

Verausgabe Dich nicht. Deine Tatkraft ist gewisslich begrenzt. Trete von einem verkehrten Amt zurück, sobald es an der Zeit dazu ist und Du es Dir leisten kannst, ein solches aufzugeben. Gehe einem Kampf um Dein Schicksal nicht immerzu aus dem Weg. Wisse um Deine Kraft und verschone darum die Guten, damit diese beständig bleiben. Fähig zum Kampf zu sein und doch nicht unnötig deswegen gekämpft zu haben, das soll seinen Rang bei Dir haben.

Als Mensch beherrsche zuvorderst Dich selbst. Erst danach bestimme über andere, so wie diese es sich verdient haben. Fördere Deinen Leib durch gute Nahrung und ruhige Bewegung, aber auch durch eine Anteilnahme am Geschehen dieser Welt. Bewahre und gewahre die Ruhe wie auch die Stille Deines Herzens an Dir.

Was fehlt Dir nun noch zu einem Glück? Was würdest Du jetzt über einen wahren Wert der Dinge noch nicht wissen? - Erkenne es besser selbst, was Dir eingegeben ist. Mache das, wann immer Dir das richtig zu sein scheint, so etwas zu tun.

Ansage

Hinwendung

Was nützen die Worte, wenn Taten gefragt sind? Was nützen Taten, wenn Stillhalten gefragt ist? Was nützt das Stillhalten, wenn Du bestohlen wirst?

In der Welt gibt es mehr Diebe als Viehzüchter. Es gibt mehr Landstreicher als Bauern. Und haben die Menschen auch noch so gute Berufe, das bleibt doch so bestehen. Wer sein eigenes Brot nicht selbst hergestellt hat, aber es dennoch verköstigt, der ist ein Dieb. Wer sein eigenes Land nicht selbst bewirtschaftet hat, aber trotzdem von diesem profitiert, der betreibt dazu wahrscheinlich eine Sklaverei.

Achtung brauchst Du keine zu haben vor jenen Menschen, welche so leben. Wer andere über Gebühr ausnutzt ist schändlich zu diesen. Respekt brauchst Du keinen zu haben vor jenen, welche so etwas tun. Sie leben, aber sie lassen das Gut dabei verkommen, weil sie es auspressen und verderben.

Wer den Kuchen nicht gebacken hat, der bräuchte ihn auch nicht zu essen. Wer den Wert nicht geschaffen hat, der hat ihn auch nicht verdient. Wer eine Länderei besitzt, aber diese nicht selbst bewirtschaftet, der kann sie kaum noch als sein Eigentum bezeichnen.

Kein Mensch ist eines anderen Menschen Herr.

Gedanke

Begrenzung

Unsere Kraft würde nicht zu allem ausreichen. Die Kraft der Menschen würde nicht weit reichen. Wer im Übermaß lebt, der verdirbt unweigerlich seine Dinge. Wer verdorben hat, was ihm einstmals gegeben worden ist, dem erwachsen viele Krankheiten. Zuerst stirbt der Geist, derweil leidet auch noch die Seele. Der Körper verdirbt. Eines stirbt mit dem anderen. Keines bleibt Gestalt.

Ein Erbarmen höherer Wesenheiten würde in dieser Hinsicht gewiss nicht weiterreichen, als der Grund des eigenen Herzens gereicht hat.

Darum kehre rechtzeitig um. Bestehe. Gehe in Dich und finde zu Deinem Frieden.

Siebenarme, Bleistiftzeichnung

Idee

Eine Schöpfung aus Buchstaben

'Am Anfang war das Wort.' Dann ist seine Geschichte in Erinnerung gekommen. Mit der Erinnerung dieser Geschichte ist die Religion, mit der Religion das Gesetz und die Ordnung, mit Gesetz und Ordnung der Staat, mit dem Staat die Zivilisation, mit der Zivilisation der Fortschritt und mit dem Fortschritt die Aufarbeitung dieses Ganzen entstanden.

Nach der Kabbala besteht die Schöpfung aus Buchstaben (und nichts Weiterem). Um sich in diesen Sachverhalt hineinzudenken gibt es ein Gedicht, das die Buchstaben zu den Einzelheiten der Schöpfung in Beziehung setzt.

Quadrotypie, Bleistiftzeichnung, farblich variiert als CGP

Gedanke

Einzigkeit in Einheit

Fruchtbar soll das Leben bleiben, seinem Wert nach. Ein Fruchtbares, das Fruchtbares hervorbringt, durch was Fruchtbares wahr wird.

Impuls

Kraft eines seligen Geistes

Das höchste Gut, welches wir besitzen, soll unser eigener Same sein. Diesen Samen müssen wir beschützen, ihn schonen, ihn pfleglich behandeln.

Unser Lebensstil fordert viel von uns ab, macht uns müde. Der Lebenskampf bringt viel Leid und Verausgabung mit sich. Wir sehnen uns eigentlich nach Frieden im Herzen, doch wenn wir ihn nicht selbst bei uns zu finden verstehen würden, könnten wir auch nicht klarkommen.

Die Natur eines Menschen soll eine sein, welche mit Dasein und Existenz verbunden ist. Von sich aus hat sie sich gebildet und so besteht sie fort. Der Mensch ist eines ihrer Kinder.

Schmiede keine Pläne, welche der Natur schaden werden. Das wird Deine Lebensgrundlage schmälern.