Innere Alchemie

Gedanke

Eine Zuflucht

An der Genauigkeit einer Zeichnung erkennt man den Wahnsinn ihres Erstellers. Doch damit ist es nicht getan. Wer die Fünfe nicht gerade gelassen hat, der findet zu keinem Ende. Da hat er alles versucht, aber er würde nichts damit erreichen können. Aller erwartete Fortschritt muss auch einmal stattfinden. Allein nur der, welcher mit etwas aufgehört hat, kann auch eine Probe seines Werkes durchführen. An ihr soll er etwas erkennen, was ihm weiterhilft.

Impuls

Die Wolke des Bewusstseins

Von außen kommend gehen wir auf uns selbst ein. So ist uns eine Ausrichtung auf das Glück des Menschendaseins möglich.

Was wir davon zuerst wahrnehmen können, soll eine 'Wolke' des Bewusstseins sein. Sie beinhaltet alles Licht und allen Schatten der Welt. Da erscheint sie uns auch so und ist mehr oder minder diffus. Den tatsächlichen Zustand von ihr, an den wir uns im Grunde schon gewöhnt haben, erkennen wir als 'leer'. So möchten wir ihn auch bezeichnen und belassen.

Dokumentation

Eine Idee vom Leben haben

Etwas, was sich nicht auswirken würde, möchte erhaben sein. Daran glaube ich, dass das wahr ist. Derweil habe ich meinen Wirkungskreis als Mensch ausgebaut. Da ziehe ich auf meinen Wegen dahin und kehre doch wieder.

Dokumentation

Für sich sein

Schneider sieht eine Unabhängigkeit von sich als den wahren Grund dafür an, warum seine Handlungen sich frequent vollziehen haben lassen. Ohne eine solche Bedingung würde das nicht ins Geschehen kommen können. Dank dessen, was er selbst erfahren hat, hat er alte oder zurückliegende Momente seines Daseins abzuschließen gewusst. Das hat Raum für etwas Neues bei ihm geschaffen. Er geht darum davon aus, dass die Unabhängigkeit von ihm zu Vorzeiten eine Voraussetzung für sein heutiges Handlungsvermögen gewesen ist.

Das Durchführen vollständiger Handlungsschritte hat ihn auf den richtigen Weg zurückgebracht.

Dokumentation

Eigenschaften

Das Schöne, das Wahre und das Gute sollen Verkörperungen einer Wirklichkeit sein. Wie aber hat eine Wirklichkeit zu erscheinen, damit es eintritt, dass etwas schön, wahr und gut sein kann? - Schneider sieht es als gegeben an, dass die Dinge stets den für sie günstigsten Wert annehmen und auch behaupten. Da hat er es angenommen, dass ein Ideal dafür besteht, was solche Werte ausmacht. Seiner Verwirklichung strebt das Gegebene von sich aus zu. Somit erkennt er es an, dass ein dementsprechendes Wirkungsprinzip für die Welt und das Menschendasein vorgegeben sein muss. Da hat alles seine Bestimmung wahrgenommen und versucht ihr gerecht zu sein.

Weil das Leben eine Wahrheit für sich ist, hat auch ein Erleben des Menschen seine Auswirkungen auf ihn selbst. Da prägt es ihn, was vorgekommen ist. Darüber darf er froh sein. Es macht dieses Menschendasein, welches er erfährt, zu dem, was es ist. Wer gänzlich ein Mensch gewesen ist, der hat auch solche Eigenschaften, wie sie ein Mensch aufweist. Sie machen ihm etwas Gutes möglich. Da hat der Mensch manch eine Gelegenheit erhalten, um etwas Schönes zu gestalten.

Gedicht

Brutalismus

Träume von Beton, Stahl und Eisen,

von Kriegsgerät und Übermacht.

Das nenne ich keine gute Nacht.

So bin ich bar der Worte.

Da möchte ich das Bild zerreißen.

Solches Unheil besteht

auch in der Realität

selbst hier, an diesem Orte.


Offenburg, den 13.06.2020

Dokumentation

Fertigkeiten

Was ein Mensch tun möchte, bedarf eines Geschickes. So kommt es, dass wir uns befähigt haben, während wir etwas vor uns bringen. Darum soll es gut sein, dass wir frühzeitig etwas davon erhalten haben, was uns ausgemacht hat. Wer seine sieben Sachen beieinander hat, der wird sie auch zu schätzen wissen.

Folgende Dinge beschäftigen mich in Alltag und Leben.

  • Musik

  • Malerei

  • Literatur

  • Schmuckstücke (Steine, Muscheln, Briefmarken, Münzen oder kleine Figuren und Plastiken)

  • Yoga, Tantra & Innere Alchemie

  • Mein Glaube

Dokumentation

Ein Zusammenhang

Der Schlüssel zum Erleben eines Menschen soll der Zusammenhang sein, dank dessen er eine Empfindung vernommen hat. Wer sie ihm zugestanden hat, der kann dem Menschen gerecht sein.

Es soll jeder bei sich bleiben, denke ich da. So mache ich das. Was nicht allein nur zur eigenen Freude bei mir gereicht hat, soll eine Auseinandersetzung mit dem bereits Erlebten sein. Da beaufschlägt sie mich mit Erinnerungen an vergangene Momente meines Daseins.

Dokumentation

Elektronische Ferien

Ein Licht geht von den Dingen aus und macht es wahr, dass sie uns erscheinen. Da kommen sie auch vor. Aber es gibt auch uns. Da haben wir es wahrgenommen, was da vor uns erschienen ist. Das haben wir nicht immerzu gebilligt. Manches davon hat nichts Gutes mit sich gebracht.

Da haben wir den Fernseher bald ausgemacht. Ein Elektrogerät kann man auch ausschalten. Da geht es dazu über, seine Spannung zu verlieren. Wer es möchte, kann auch seinen Netzstecker vom Stromnetz trennen. Dadurch verliert es seine Bereitschaft. Keine Spannung liegt mehr an ihm an, wenn man das getan hat. Da wird es jetzt in den Zustand der Entladung übergehen. Die in ihm verbliebenen Kapazitäten schwinden daraufhin. Was da noch verbleibt, das ist der Tanz der Elektronen. Sie bewegen sich auch weiterhin so, wie sie lustig sind.

Dokumentation

Leere

Die Leere soll ein Zustand sein, zu dem die Dinge sich wandeln können. Da nehmen sie einen solchen an und gestalten sich freizügig.

Impuls

Materialismus

Für einen Menschen soll sein Dasein von Bedeutung sein. Ein solches hat seine Erscheinungsweise. Getreu einer Natur der Welt besteht es. Derweil kommen wir selbst vor. Da sind wir so, wie wir uns erscheinen.

Alles besteht aus einem Material. Ein solches hat einen Zustand. Ihn bezeichnen wir als sein Aggregat.

Aus diesem Blickwinkel nehmen wir nun einmal jegliches Material als gleichwertig an. Dafür legen wir vier Bezeichnungen fest.

  • Erde - Feststoff - Das Konkrete (Die Manifestation)

  • Wasser - Flüssigkeit - Das Empfundene (Die Berührung)

  • Luft - Gas - Das Gedachte (Die Bewegung)

  • Feuer - Plasma - Die Wandlung (Der Zündfunke oder das Erklingen)

Damit hat sich mein Wissen bereits vollständig erschöpft. Alles Weitere würde nicht auszudenken sein. Man muss es beproben und erproben.

Impuls

Lebenswinde

Was des Menschen Ausdruck ist, soll auch für einen Eindruck bei ihm sorgen. Da erfährt er eine Eigenwahrnehmung. Sie erscheint zuweilen von sich aus. Daraufhin kann er es überdenken, was gerade für eine Sache bei ihm ansteht.

Impuls

Akzeptanz

Eine Kunst ist nicht von sich aus zustande gekommen. Erst eine Widmung des Menschen an eine andere Person hat ihm einen Progress bei seinem Arbeiten möglich gemacht. Da soll das Werk Gefallen bei ihr erwecken.

Impuls

Verständigung

Allein schon dadurch, dass der Mensch eine Sichtweise für sich bestimmt hat, wird er bereits zu einem Gestalter von Geschehnissen. Was er spricht, hängt damit zusammen, wie er die Dinge wahrgenommen hat.

Dokumentation

Eine Zuordnung

Das Leben gibt die Begrifflichkeiten von sich aus dafür vor, was uns ausmacht. Sie sollen eine Wahrheit für sich sein. Da erscheinen die Begebenheiten. Wir gehen damit um, was wir zu eigen haben. Das soll ein Ansatz für alles Gute sein, was uns zuteil sein kann.

Idee

Wirksame Kräfte

Verbiegung, Zug und Verdrehung sollen wirksame Kräfte am Menschen sein. Sie setzen bei uns Momente frei. Eine Durchkreuzung oder eine Angliederung davon, was da entstanden ist, soll uns möglich sein.

Alles soll so geschehen, wie es von sich aus wahr sein wird. Da fügt sich das uns Gegebene einer Ordnung. Ihre Auswirkungen erfahren wir im Leben.

Idee

Aufgabe des Daseins

Immer wieder kehre einmal um. Findest Du so wiederum zu Dir? - Gehe Deinen Weg gänzlich bis zu seinem Ursprung zurück. Er soll wie Deine Quelle sein. Aus ihr sollst Du schöpfen.

Impuls

Sich etwas erlassen

Schwierigkeiten gibt es zuhauf während der Momente einer Gegenwart. Damit müssen wir fertig werden. Doch es würde nicht die Aufgabe eines einzelnen Menschen sein, sie allesamt zu regeln. Das übersteigt unsere Kräfte mit Sicherheit. Man sollte sich zwar nicht entmachten, aber sich auch nicht überfordern. Darum besinne man sich auf das, was eigentlich zu tun wäre.

Dazu machen wir uns frei von allem Überkommenen. Man lasse von allen nicht erfüllbaren Vorhaben ab, weil das den Weg für uns freimachen kann. Man gehe in sich und sammle seine Kräfte bald. Sie sollen uns ausstatten.

Die Dinge wären so zu belassen, wie sie bereits bestehen. So sind sie von sich aus wahrgeworden. Da tun wir das zurecht. Darauf soll alle Fertigkeit bei uns aufbauen, dass wir einen günstigen Weg für uns gefunden haben.

Bleistiftzeichnung

Idee

Sich eine Wahlfreiheit erhalten

Ausgehend vom Besitz einer Kenntnis vom Zustand des Gegebenen macht der Mensch sich so seine Gedanken. Dabei stellt er sich etwas vor. Üblicherweise kommt er so bald vom einen zum anderen und begeht einen geradlinigen Weg auf einer ihm gewohnten Bahn. Dann schöpft er sein Gutes ab.

Gedanke

Eine Schulung mit Geist

Ein Mensch, welcher eine seiner Formen für einen anderen Menschen kenntlich gemacht hat, bewahrt diesem und sich etwas von Wert, während er sein Werk schöpft. Eine solche Emanation kann geschaut und gesehen werden, aber auch die Entstehung eines Werks wird da zu erkunden sein. Dank einer gewissen Beachtung entsteht es in aller gegebenen Schlüssigkeit vor uns. Da wirkt sich etwas aus, was zugleich aufgefasst und zugeordnet werden kann. Da soll beiden daran beteiligten Personen etwas gelingen. Wer bei einem Werkschaffen zugeschaut hat, der hat auch einen Anteil daran, was da entstanden ist. Zumindest soll er im Fokus des Werkers sein. So haben beide, der Werker und sein Beobachter in einer solchen Situation etwas vom Wert jener Sache erfahren können, um welche es dabei gegangen ist.

Das soll eine Schulung des Menschen sein, was da stattfindet. So, wie jener Anteil des menschlichen Wirkens erschienen ist, hat er auch Bedeutung besessen. Da soll es gut sein, dass etwas vermittelt worden ist.

Es soll sich zu jeder Zeit als nützlich erweisen, etwas zu tun, weil man grundsätzlich eine Sache von Gewicht dabei erfahren kann. Man braucht allein nur Augen dafür zu haben, um etwas sehen zu können.

Idee

Schritte, Tritte und Stufen

Es wird zu erwarten sein, dass es im Leben eines Menschen vieles gibt, was man regeln muss, um damit zu bestehen, dass man ein solches führt. Dazu bedient man sich der gegebenen Mittel, hat solche aber auch für sich zu erhalten. Ein Umgang damit, was da ist, findet andauernd bei uns statt. Möglicherweise wird uns so etwas guttun, dass wir manches zu eigen haben.

Zuweilen kommen da bei uns aber auch Schwierigkeiten deswegen auf. Mit diesen haben wir genauso zurechtzukommen. Das wird unsere Aufgabe sein, solche zeitnah anzugehen. Manchmal kann man das vollbringen, manchmal würde es jedoch gar nicht leichtfallen, so etwas zu tun. Beiden Situationen gelte es im Leben gerecht zu sein. Das könnte man sich nicht aussuchen, wie es einem damit ergeht. Jeder von uns hat irgendwann schon einmal ein Problem erfahren, welches für ihn nicht einfach so zu lösen gewesen ist. Ja, man hat ein solches zuweilen nicht einmal richtig festzumachen gewusst.

Gedanke

Die Worte sind zuweilen als ein Schlüssel zum Geist eines Menschen zu verstehen. Wer sie zu setzen gewusst hat, der vermag sich dadurch manchen Raum zu erschließen.

Idee

Ein Geist ist dem Menschen enthalten

Welche grundsätzlichen Bestandteile hat das Bedenken eines Menschen? Kann es eine Vollständigkeit davon geben, was der Mensch bei sich zu verspüren weiß? Welche Bilder kommen uns dabei vor Augen oder wie sollen wir es erlernen, solche zu erschauen?

Eine Sequenz an Gedanken zu einer Sache soll bei uns Menschen eine Auffassung des dazu zugehörigen Sachverhaltes ermöglichen. Dabei nehmen wir diese Dinge so wahr, wie sie uns erscheinen. Das geschieht ohne Zwang. Da soll es ein einfacher Vorgang sein, wie er wohl tagtäglich bei uns stattfinden kann.

Impuls

Ein Bewusstsein für das Ganze wird dem Menschen mit Sicherheit erst dann zuteil, wenn er sich bereits zurückzunehmen weiß und sich aus den Dingen heraushalten kann.

Gedanke

Harmonie als Ziel

Der Mensch vereinheitliche sein eigenes Tun, Sein und Haben. Das mache er, um es einmal geregelt zu bekommen, was er leisten möchte.

Ein Wunsch besteht. Man möchte doch gerne für seine Mitmenschen gut verständlich sein. Doch was wird man tun müssen, um das hinreichend sicherzustellen, dass man verstanden wird? - Das eigene Werk soll von uns in einer ordentlichen Weise geschaffen werden. Dazu bringe man sein Dasein in Ordnung. Man nehme sich die erforderliche Zeit dafür, um auf seine Aufgabe einzugehen. Man begrenze eine solche zudem auf ihren wesentlichen Anteil.

Das Arbeiten kann zuweilen wie Magie, Alchemie und innere Alchemie in einem für uns sein. Es beinhaltet etwas von dem, was von einem Menschen auch wirklich geschaffen und erhalten werden kann. Keiner wird unterdessen mehr Schritte auf einmal tun wollen als allein nur den nächsten. Man erhalte sich das eigene Grundverständnis für gewisse Sachverhalte, gehe aber allein nur einen gültigen Weg. Dabei fordere man nichts Unmögliches von sich.

Impuls

Einsicht

Ich bin bis hierhergekommen, allein nur weil ich diesen Weg gegangen bin. Die Dinge von mir wieder über den Haufen zu werfen, scheint mir nutzlos und überflüssig zugleich zu sein. Eine bereits aufgestellte Basisstation habe ich dank meinem Werkschaffen erhalten. Diese kleine Festung, Burg oder sonst etwas hat mir dazu ausgereicht, um mein eigenes Befinden nach mancher dunklen Nacht wiederherzustellen. Was aber soll dann meine Schwäche gewesen sein? - Wahrscheinlich ist es eine krasse Verausgabung von mir, was mich bisher in meinem Dasein schon so auf Abwege gebracht hat.

Es gilt mir darum von nun an etwas, das Meinige nicht mehr so übertrieben stark zu strapazieren. Stattdessen bedarf ich einer eigentlichen Oase für mich, um mich von den langen 'Märschen' früherer Tage wieder richtig zu erholen.

Impuls

Verarbeitung

Als Kunstschaffender tut man gut daran, seinen Werken eine eigentliche Information einzuschreiben. Sie sollen von uns aus dem Bestehenden generiert werden, was wir kennen, indem wir das eigene Gedankengut beim Arbeiten annehmen und es bei einer Auswirkung davon reflektieren, was es bedeutet. Ein solches Procedere soll uns einen Eindruck davon verschaffen, wie etwas in geeigneter Weise mit Zuhilfenahme der Sprache auszuführen sein wird. Zudem soll uns das zu solchen Kräften verhelfen, wie wir sie brauchen. Da wird das eigentliche Gut des Menschen zu seinem Bestand finden. Es soll dann schließlich etwas verkörpern, was uns in unserem Dasein zurecht bedingt. Allein nur so etwas kann wahr genannt und für uns bestimmt werden.

Man gehe zur besseren Einsicht doch einfach etwas in sich und verspüre die Tiefe der eigenen Dinge an sich. Eine Quelle der Kraft werde da von uns gesucht und auch gefunden, weil es sie gibt. Das eigene Leben soll es einmal ergeben, was uns dabei gewahr sein wird. Wenn sich unsere Dinge von sich aus bündig fügen lassen, dann haben wir sie entsprechend ihrer wahren Natur bestimmt. So werden sie auch für uns zu etwas Gutem zu gebrauchen sein. Danach kann sich der Mensch ordnen.

Woher aber rührt eine solche Stärke des Menschen? - Eine gewisse Begabung soll jedem Menschen eingegeben sein. Sie ist es, welche er für sein Dasein einsetzen kann. Da kann er sich bei etwas verdingen und wird so zu einem nützlichen Gesellen für andere. Die Menschen sprechen gerne von so etwas. Das soll uns manchen Zuspruch, aber auch manche Freude für das Dasein vermitteln. Da gehe man es doch einfach an und bestehe mit etwas Gutem.

Ein solches Glück sollte nicht voreilig in Frage gestellt werden. Man spreche es niemandem ab, was er ist, hat und tun kann. Die eigene Vorstellung des Daseins wird ein innerliches Bild von uns sein. Wir haben es einmal getreu unseres Bedenkens entworfen. Es wird in einem Gespräch mit Gleichgesinnten zu verifizieren sein. Dazu haben wir es darzustellen, wie wir uns die Dinge vorstellen. So kann es endlich auch von den Umstehenden vernommen werden. Ein solches Gedankengut eigener Art sollen wir getrost mit jenen wahren Begebenheiten unseres Lebens in Verbindung bringen, welche wir kennen und zuzuordnen wissen. Manche Erkenntnis zum Dasein als Mensch besteht da zurecht.

Das haben wir für uns zu eigen. Damit möchten wir etwas erschaffen. Unser Gemüt soll von uns dabei berücksichtigt werden, weil es unseren Rückhalt bedeutet. Ohne es würde nichts gutgehen. Das soll uns verständlich sein, während wir etwas tun.

Dokumentation

Anhand der Dinge etwas auslesen

Der Mensch beaufschlägt seine Sinne zeitlebens mit vielerlei Arten von Information. Die Information wäre eigentlich dazu da, um von uns verwertet zu werden. Das soll geschehen. Wir möchten das leisten. Wir tun das, indem wir ihren Gehalt dem eigentlichen Bild jener Dinge des Daseins zuordnen, welches wir davon haben.

So sichern wir das Gegebene für uns ab. Daraufhin kann man das Gefundene auch einmal in der Gesellschaft von anderen Menschen ansprechen. Damit möchten wir dem eigenen Wissen um solche Dinge etwas an Bedeutung verleihen.

Auch das soll eine Quelle der Nahrung für unsere Mitmenschen sein, so unsere Werke dazu geeignet sind. Lassen wir eine solche Überlegung doch nicht grundlos außer Acht. Auch wir möchten eigentliche Versorger einer Umwelt sein.

Idee

Kenntnisse

Eigentliche Auslassungen werden in der Regel durch Platzhalter von mir im Text gekennzeichnet, wenn ich gewissenhaft gearbeitet habe. So kann ich mich an die Stellung der Objekte im Satz gewöhnen und nach und nach die eigene Schrift um jene, für sie benötigten Worte ergänzen. Ich führe das bei einer guten Gelegenheit dazu aus.

Dieses Verfahren wende ich an, um jenen Ablauf der gerade bei mir erscheinenden Gedanken nicht über Gebühr zu stören. Jene Platzhalter sollen auch die Etiketten sein, mit welchen ich zuweilen umgehe, während ich an meinem Werk arbeite.

Gedanke

Eine Menge Arbeit

Das Gesamte soll zusammengenommen etwas Ganzes ergeben. Da soll es eine gegebene Menge sein, welche uns bekannt ist. Sie soll von uns beschrieben und bezeichnet werden. Das klärt den Geist eines Menschen auf, dass er weiß, was ihm gegeben ist. Da wird das alles von einer endlichen Art sein. Nichts sollte daran fehlen. Ein eigenes Werk spiegle eine dementsprechende Kenntnis von uns wider.

Der Inhalt eines Werkes kann auf drei Arten mit dem Gegebenen in Verbindung stehen. Einmal steht es für sich allein da. Daraufhin erkennt man es in seinem Verhältnis zum Kosmos, welcher uns bedingt und schließlich auch in seiner Bedeutung für uns selbst. Da tun wir gut daran, es richtig zu machen, wenn wir ans Werk gegangen sind.

Wodurch kann es von uns aus erreicht werden, dass man sich den Begebenheiten eines Lebens vollständig bewusst wird? - Gehen wir doch einfach darauf ein, wie etwas darzustellen ist. Dazu zeige man es in endlicher Weise und auch mit klaren Worten auf, was das Werkschaffen bei uns ausmacht. Ausgehend von einer einzigen, immerzu gleichartig zustande gekommenen Position beschreibe man die Dinge, wie sie sind. So erschließt man sich einen Weg. Man soll sich daran gewöhnen, das zu tun.

Das kann zuerst mittels eines 'Gedankenprotokolls' geschehen, dass man seine Gedanken auffasst und klarbekommt. Dann wechselt man seine Position und lässt etwas Zeit verstreichen. Dazu geht man seiner Wege und verrichtet andere Dinge. Zu einer sprachlichen Prüfung des 'Gedankenprotokolls' kehrt man dann an den Text zurück und sichtet ihn eingehend. Man hat dank der gewonnenen Distanz dazu nun wieder frische Augen und würde die Fehler nicht so leicht übersehen.

Da wird man folglich bald manche Eigenschaften davon festmachen können, welche zur Darstellung der Begebenheiten erforderlich sind.

Stellen wir auch die Eigenschaften eines Daseins mit unseren Schriften dar, so sind doch unsere Erzeugnisse lediglich Abbilder davon gewesen. Da verkörpern sie auch allein nur das, was wir wiederzugeben wissen.

Es soll eine Bedeutung für das eigene Glück im Leben haben, dass wir das zu tun bereit sind. Schließlich kann es etwas Rechtes sein, was von uns ausstrahlt. Das soll uns eine Freude bereiten. Darum behält es seinen guten Wert für uns bei, dass wir uns schreibend betätigen.

Der Mensch hat sich seinen Anteil vom Gegebenen bereits genommen. Da ist es gut, dass er das Seinige aufbereitet hat. Dabei hat er es gelernt, wie das richtig geht.

Dank der Substanz jenes eigentlichen Begriffs der Dinge möchte er einen solchen Wert auffinden, wie er dieser Sache zu eigen ist.

Dokumentation

Ein paar Worte

Ausgehend von einer Betrachtung des Gegebenen erkennt es der Mensch bald, dass so etwas leer ist und nichts bedeutet hat. Da spiegelt es ihn wider. Im Grunde ist er gelangweilt. Darum haben solche Dinge keinen Wert für ihn. Er könnte ihn nicht erkennen, weil er ihn auch nicht zu bestimmen vermocht hat. Da sind ihm diese Sachen egal gewesen. So sind sie ihm erschienen.

Das wäre nun der hiermit gegebene Ausgangspunkt zur Entwicklung einer eigenen mnemonischen Kraft. Bevor wir eine solche rühmen und darauf verweisen, wie wichtig ein gutes Gedächtnis ist, leisten wir jetzt erst einmal etwas dafür, um sie bereitstellen zu können.

Dazu erstelle ich nun eine Liste mit Hinweisen.

  • Kein Gedanke wäre zu übergehen.

  • Jeder Gedanke ist zulässig.

  • Ein Gedanke wird auch etwas wert sein.

  • Eine Folgerichtigkeit des Handelns besteht.

Da betrachten wir es jetzt einmal, was wir gerade tun. Wir haben vielleicht einen Gedanken dabei. Dieser soll uns gewahr sein.

Die Kraft eines Menschen zur Wahrnehmung des Gegebenen resultiert aus seiner Aufmerksamkeit (für sich). Dadurch, dass er sie erreicht hat, kann er das eigene Gut erhalten. Er weiß, was zu tun ist, weil er sich dazu bedacht hat. So kommen seine Dinge auf eine sachgerechte Weise zustande.

Impuls

Der unverkürzte Weg

Getreu jener mir eingegebenen Intention leiste ich ein Kunstschaffen, welches bisher hauptsächlich bei Malerei, Literatur und Musik zu seiner Erfüllung gefunden hat. Dabei begehe ich einen Weg des Lernens mit Lektionen. Ich erarbeite mir einen Begriff des mir Vorgegebenen und richte mich nach ihm in meinem Leben aus. Ein dabei durch mich erarbeitetes Gut teile ich bereitwillig mit den Nutzern des Internets. Andere Menschen möchte ich etwas damit vertraut machen, was ich da an eigenen Gütern hergestellt habe. Es besteht bereits ein ganzes Konvolut an Schriften aus meiner Feder. Sie verkörpern etwas, was die unterschiedlichen Erfahrungen meines Daseins berücksichtigt und wollen gesehen, gehört sowie auch gelesen werden.

Es soll sich bei einer Schau des Gegebenen etwas hier Vorhandenes zu einer Wahrnehmung davon aufaddieren, welche ausdrückt, was mich ausmacht. Das möchte ich Ihnen vermitteln. Es wäre der Akt einer Teilhabe, einer Partizipation an meinem Lebensglück, wenn Sie das verstehen wollen, was ich damit gesagt habe. Es soll einmal alles an den dafür vorgesehenen Platz kommen und somit auf eine Weise bestehen, wie sie dafür gegeben ist.

Davon habe ich mir etwas versprochen. Ein eigentliches Wachsen und Gedeihen meiner Dinge sollen da möglich und willkommen sein.

Dokumentation

Ein innerer Frieden

Der Mensch bedarf einer Grundeinheit für sein Tun. Auf eine solche muss er zu jeder Zeit zurückfallen können, ohne dass ihm ein Schaden zuteilwird. Allein nur so wird ein stabiler Aufbau seiner Dinge wahr. Daraufhin kann der Mensch einmal das Seinige bedenken. Was an uns rührt sich dabei und was steht nach wie vor fest, während wir zu Werk gegangen sind? - Etwas Feststehendes soll die hier angesprochene Grundeinheit davon verkörpern, was wir darstellen wollen. Das Gute, was sich da bei uns rührt, soll den inneren Kern einer solchen Emanation enthalten. Da ist er ein Erreger, der selbst nicht bewegt sein würde. Ein solches Phänomen steht auch anderswo als Basisgröße eines lebendigen Daseins im Raum. Da glaube ich es, etwas recht gemacht zu haben.

Ich meine, dass seine Grundeigenschaft diejenige ist, dass er in sich ruht, aber dabei dennoch den Begebenheiten einer Umgebung entspricht. Von ihm gehen dementsprechende Impulse aus, wie sie dazu gepasst haben.

Bleistiftzeichnung

Gedanke

Zuordnung einer Leere

Da Kräfte, Momente und Impulse gerichtete Größen der Natur sind, mit welcher wir es im Leben zu tun haben, sind das mit Sicherheit auch solche Größen, welche unsere Gestalt beaufschlagen. Sie greifen an der Substanz auf ihre eigene, für sie typische Weise an. Wer frei davon ist, dadurch beeinträchtigt zu sein, der wird bestehen können.

Aquarell, als CGP farblich verfremdet

Gedanke

Dunkelheit

Wer es einmal versucht hat, im Dunkeln ein Vorhängeschloss mit dem eigenen Schlüsselbund zu öffnen, der wird es jetzt wahrscheinlich verstehen können, was ich hier sagen möchte. Neben dem Reichtum der Lichtwelt gibt es auch einen Schatz in der Dunkelheit. Mit einer solchen Situation gut zurechtzukommen, soll vielleicht einen der besseren Momente des Lebens einleiten. Viele gute Dinge liegen nämlich im Dunkeln verborgen und werden von uns erst bei ausreichender Beachtung wahrgenommen.

Gedicht

Die Mühen eines Schmiedes

Wieland, der Schmied hat einen Namen,

der weit und breit seinesgleichen sucht.

Doch der Glaube lehrt uns das Erbarmen.

Die Größe mancher ist für sie wie ein Fluch.


Unbedeutend ist das Geschick meines Lebens,

kümmerlich erscheint vor mir der Ertrag meiner Hände Arbeit.

Doch ist es jetzt schon an der Zeit,

um darüber zu resümieren, ja, ist alles Gute bereits vergebens?


Viele Seiten hat doch das Leben.

Manche davon wäre mir noch immer unbekannt.

Da bin ich, prüfend meine bange Hand,

atmend schwer und voll düsterem Erleben.


Was soll mir das Leben möglich machen oder geben?

Was soll mir eine Linderung sein, ja, sie mir beibringen?

Im Garten höre ich da Vögel singen.

Dabei erkenne ich ihre Munterkeit bei gewissen Dingen.


Schwer wäre es für einen Kauz zu lachen.

Man schaut ihn doch schief an dabei.

Keiner ist da noch so gänzlich frei,

wie zu seinen Jugendtagen, welche uns einst gelabt haben.


Etwas Großes würde man nicht für sich erwarten.

Es wird uns gegeben, aber nicht von uns genommen.

Meine Augen sehen einmal mehr verschwommen, was ist das für ein Leben.

Verloren gegangen ist mir der Gedanke an den Garten Eden.


Mein Geist, er zeugt von keiner Weite,

auch wenn ich für sie im Dasein streite.

Die unbehagliche Enge der Vorgaben

möchte ich jedoch nicht an mir verewigt wissen.


Ich schmiede das Meinige fest. Doch zu keiner Zeit

bin ich zu einem Niedergang meiner Dinge bereit.

Möchte lieber Weite, Höhe, Tiefe erkennen

aber nicht in ein eigentliches Unglück mich verrennen.


Nicht die Enge einer Deutung sollte den Verstand ausmachen.

Es wird die ungezwungene Hand sein,

welche schöpferisch aus sich erwirkt,

was Pinsel, Farbe und Papier in sich verbirgt.


Da gestalte ich mir eine kleine Welt.

Sie ist etwas, was mich aufrecht und beisammenhält.

Doch ich ahne, dass sie einmal wieder auseinanderfällt.

Es hilft dagegen auch kein Geld.


Ein Glück muss man sich erhalten.

Dafür haben wir zu streiten.

Wenn wir es nicht zu richten wüssten,

dann geht es uns auch bald bescheiden.


Leise, aber zwangsweise werden wir dem Glück entrissen.

Wie dem Wieland ergeht es da manchem wider Wissen.

Alles verloren und nichts gewonnen zu haben,

das bedeutet solch einen Schaden.

Idee

Die Sache eines Herzens

Der Mensch trägt etwas an sich, was ihm einen Impuls zu einem Handeln verleiht. Ein solcher macht ihn zuweilen wach, schön und auch stark. Da prägt uns auch das eigene Tun. Wir werden durch es gefestigt.

Das eigene Herz wird zu einer solchen Sache gewiss verwandt sein, welche uns ausmacht. Die Sache des Herzens wäre dabei eine verborgene, welche allein nur wir bei uns verspüren können.

Wellentanz, Aquarell

Meditation

Besinnung

Lebe, Mensch lebe. Du sollst sein, was Du geworden bist und es auf die Dauer Deiner Lebenszeit bleiben. Erkenne Deinen vitalen Atem. Erkenne die Kraft Deines Blutes und dessen Rauschen an Dir. Sei wie der Mond. Wende Dich der Erde zu. Vergiss nicht deine alten Tage, auch wenn Du gerade noch jung bist. Da wirst Du jeden Morgen erneut wach und bist bereit dazu, das Leben anzunehmen, wie es Dir gegeben ist.

Richte Dich unterdessen auf deinen Herrn aus. Erkenne seine Wertvorstellungen als vorgegeben an. Erkenne ihre Bedeutung für Dich.

Handle so, wie es sich für einen ehrfürchtigen Menschen gehört. Hast Du eine solche Achtung vor Dir, wie sie dazu passend ist, dann wird es gut sein.

Leiste das, was richtiger Weise getan werden muss. Das soll etwas sein, was Du anerkennen kannst. Versetze Deine Dinge in einen dazu passenden Zustand, damit sie gut gedeihen können.

Sei stark. Sei wachsam...

...und wache langsam auf.

Errichte Dir ein Haus aus rotem Ziegelstein. Besorge Dir etwas Land dazu und bewirtschafte es. So hast Du bald ein Gut zu eigen und stellst auch etwas dar. Schon heute hast Du Dich dafür einzusetzen, damit es einmal wahr sein wird, was Dir beschieden ist.

Sammle Dich baldigst. Hüte Deine Zunge gut. Halte inne, was Dir eingegeben ist, und bewahre es. Tue das um Deines Verstandes Willen. Beschütze Deine Kraft auf die Weise. Schließlich soll Dir doch einmal etwas gelingen.

Verausgabe Dich nicht grundlos. Dein Besitz an Tatkräften ist endlicher Natur. Gehe dem Kampf um Dein Lebensglück nicht aus dem Weg. Wisse um Dich Bescheid und verschone die Guten, damit sie ihr beständiges Leben fortsetzen können. Fähig zum Kampf zu sein und doch nicht unnötig gekämpft zu haben, soll einen ordentlichen Rang vor Dir haben.

Als Mensch beherrsche Dich zuvorderst selbst. Erst danach bestimme über andere. Fördere Deine Vitalität durch eine geeignete Nahrung und eine ruhige Bewegung, aber auch durch die Anteilnahme am Geschehen einer Umwelt. Bewahre und gewahre die Ruhe von Dir, erkenne eine Stille Deines Herzens an Dir.

Was brauchst Du nun noch, um zu bestehen? - Erkenne es an, was Dir eingegeben ist. Mache etwas daraus, wann immer es Dir richtig erschienen ist, das zu tun.

Ansage

Hinwendung

Was nützen die Worte, wenn Taten gefragt sind? Was nützen Taten, wenn Stillhalten gefragt ist? Was nützt das Stillhalten, wenn Du bestohlen wirst?

In der Welt gibt es mehr Diebe als Viehzüchter. Es gibt mehr Landstreicher als Bauern. Haben die Menschen auch gute Berufe, so bleibt das doch bestehen. Wer sein eigenes Brot nicht hergestellt hat, aber es dennoch verköstigt, der ist vielleicht ein Dieb gewesen. Wer sein eigenes Land nicht bewirtschaften würde, aber trotzdem von diesem profitiert hat, der hat dazu wahrscheinlich eine Sklaverei betrieben.

Achtung brauchst Du vor jenen Menschen keine zu haben, welche so leben. Wer andere über Gebühr ausgenutzt hat, der ist schändlich zu diesen. Respekt brauchst Du vor jenen Leuten keinen zu haben, weil sie so etwas tun. Sie leben, aber sie haben das Gute dabei verkommen lassen, weil sie es ausgepresst und verdorben haben.

Wer den Kuchen nicht gebacken hat, der bräuchte ihn auch nicht zu essen. Wer den Wert nicht geschaffen hat, der hat ihn auch nicht verdient. Wer eine Länderei besitzt, aber diese nicht bewirtschaftet hat, der kann sie kaum als sein Eigentum bezeichnen. Das ist doch alles der Grund der Erde gewesen.

Kein Mensch ist eines anderen Menschen Herr.

Gedanke

Begrenzung

Unsere Kraft würde nicht zu allem ausreichen. Eine Kraft des Menschen würde nicht weit reichen. Wer im Übermaß gelebt hat, der verdirbt dadurch unweigerlich seine Dinge. Wer verdorben hat, was ihm einstmals an Gutem gegeben worden ist, dem erwachsen deshalb vielerlei Krankheiten. Zuerst stirbt der Geist, derweil leidet die Seele. Der Körper verdirbt. Eines stirbt mit dem anderen. Keines bleibt Gestalt.

Das Erbarmen höherer Wesenheiten würde nicht weiterreichen, als der Grund des eigenen Herzens bei uns gereicht hat.

Darum kehre rechtzeitig um. Bestehe. Gehe in Dich und finde zu Deinem Frieden.

Siebenarme, Bleistiftzeichnung

Idee

Eine Schöpfung aus Buchstaben

'Am Anfang war das Wort.' Dann ist seine Geschichte in Erinnerung gekommen. Mit der Erinnerung der Geschichte ist die Religion, mit der Religion das Gesetz und die Ordnung, mit Gesetz und Ordnung der Staat, mit dem Staat die Zivilisation, mit der Zivilisation der Fortschritt und mit dem Fortschritt die Aufarbeitung des Ganzen entstanden.

Nach der Kabbala besteht die Schöpfung aus Buchstaben (und nichts Weiterem). Um in diesen Sachverhalt hineinzufinden, gibt es ein Gedicht, welches die Buchstaben zu den Einzelheiten der Schöpfung in Beziehung setzt.

Quadrotypie, Bleistiftzeichnung, farblich variiert als CGP

Gedanke

Einzigkeit in Einheit

Fruchtbar soll das Leben nach seinem Wert bleiben. Ein Fruchtbares soll es sein, welches etwas Fruchtbares hervorbringt, durch was etwas Fruchtbares wahr wird.

Impuls

Kraft eines seligen Geistes

Das höchste Gut, welches wir besitzen, soll unser eigener Same sein. Diesen Samen müssen wir beschützen, ihn schonen, ihn pfleglich behandeln.

Unser Lebensstil fordert viel von uns ab. Das macht uns müde. Der Lebenskampf bringt viel Leid und Verausgabung mit sich. Wir haben uns jedoch stets nach einem Frieden im Herzen gesehnt.

Die Natur soll eine sein, welche mit einem Dasein und einer Existenz als Mensch verbunden ist. Von sich aus hat sie sich gebildet und so besteht sie fort. Der Mensch ist derweil eines ihrer Kinder. Schmieden wir doch keine voreiligen Pläne. Unterlassen wir alles, was der Natur geschadet hat.

Dokumentation

Eine einfache Monade

Eine Fragestellung des Lebens wird die nach einer Orientierung des Menschen sein. So erklärt sich ein Sinn der Handlung, aber auch der Existenz. Es wird die Aussage zutreffen, dass der Mensch zu sich selbst finden soll. Das kann geschehen, falls er sich damit auseinandersetzt, wer er ist. Dazu kann er sich das fragen. Wir gehen also von einer solchen Fragestellung aus, weil wir von uns aus nach der wahren Orientierung fürs Leben gesucht haben. Genauso können wir es feststellen, dass wir existieren. Aber welche Form nehmen wir dabei ein? Ja, was macht eine Existenz als Mensch eigentlich aus? - Noch der letzte Affe unter uns hat sich das zu fragen. Welche Antworten das Leben darauf geben wird, soll offenbleiben. Dadurch implizieren wir die Option zu einer Annahme des Gegebenen, wie es vorgekommen ist. Da erscheint es in einfacher Weise, was uns ausmacht.

Was hat das bedeutet? - Schneider nimmt für den Menschen eine einfache Grundhaltung als Grundform an. Sie soll durch die Bejahung seiner Existenz zu erzielen sein. Da wird es eine leere Form sein, zu welcher wir jederzeit zurückkehren können, sobald wir uns in unabhängiger Weise im Leben als Mensch eingefunden haben. Auf sie möchten wir uns besinnen. Er hat da vom Zustand des Menschen zu seiner zweiten Geburt gesprochen, als er an sie gedacht hat. Sie soll befreit sein, weil sie leer von Verstrickung ist. Da weist sie keine Anhaftung an etwas Externes auf. Es gehört alles zu ihr mit dazu, was einen Menschen ausmacht, ohne dass etwas daran gefehlt hat oder zusätzlich dazu vorhanden gewesen ist. Da soll er unabhängig sein und als freies Wesen erscheinen, wie er ist. So hat der Autor Schneider das mit eigenen Worten definiert, was sonst oft unter den Teppich gekehrt wird, weil es von einer trivialen Natur ist. In seinen Schriften nimmt er zeitweise darauf Bezug, dass solche Dinge etwas Wesentliches bedeutet haben.

Nichts hat sich bereits bei uns emaniert. Da ist der Mensch erschienen, wie er es tun kann. Was er verkörpert hat, das soll auf einem Grundzustand aufbauen. Wir haben das zurecht vermutet. Jeder Mensch wird einen solchen grundsätzlich zu eigen haben, wenngleich wir ihn nicht für andere zu bestimmen gewusst haben.

Eine solche Positur zu verwirklichen, das soll ein achtbarer Erfolg des Menschen sein. Von hier aus führt sein Weg auf zwei unterschiedliche Weisen weiter, was ihn auf die Probe gestellt hat. Man kann sich im Leben enthalten oder das Dasein als Mensch auf sich nehmen. Er muss sich also für einen der beiden Wege entscheiden.

Das tut jeder auf eine ihm entsprechende Art. Sie hat von ihm selbst erkannt zu werden, um als Verwandlung greifen zu können und über seinen Lebensweg zu bestimmen. Der Prozess kann als 'Krise' oder auch als 'Chance' aufgefasst werden. Beides würde nicht falsch sein. Eine solche stellt den Weg des Menschen in seinem Verlauf dar.Seine Eigenschaft ist von einer individuellen Natur, weil er ausgesucht und bestimmt ist. Ihr Resultat wird der Lebensgeschichte eines Menschen gemäß sein. Da fällt es so aus, wie es zu ihm gepasst hat.

Damit haben wir einen ersten Ansatz dafür gefunden, wie Schneider seinen weiteren Weg begehen möchte. Er fügt sich dem ihm Vorgegebenen und versucht es, das anzunehmen, wie es ist. Da soll eine Bejahung davon bei ihm eintreten und es wahr sein, was durch die Welt und die Natur des Menschen verkörpert wird. Sein Dasein findet derweil statt. Alle Trivialität des somit Gegebenen sieht er als eine eigene Grundlage zur Erkenntnis seiner Lebenswirklichkeit an und macht daran seine Auffassung der Begebenheiten eines Lebens, wie das Seinige eines ist, fest. So gewahrt er sich. Damit hat er die einmal entstandenen Verklebungen daran an- und aufgelöst. Somit hat sich ein Glück in seinem Leben erneut verwirklichen lassen. Das hat er zugelassen und angenommen. Dabei ist es ihm um eine Identifikation damit gegangen, was sein Leben seit jeher ausmacht.