Sarien

Idee

Talent

Allein nur das, was wir vollkommen unabhängig voneinander gewahren, besitzen wir ganz. Sieben Dinge sollen das sein, welche wir voneinander getrennt auffassen können. Dabei wird mal das eine und mal das andere von uns wichtig genommen.

Man übe es geradezu diese Unabhängigkeit des Gegebenen zu studieren, wie sie ist. Eine solche kommt bei uns vor. Kunststücke würde man dazu aber keine vollbringen müssen. Das Leben ist schwer genug. Es hat bereits alles sein Gewicht.

Landschaftliches

Eine Leuchte im Geiste tragen

Sarien ist ein nahes, fernes Land, in welchem die Dinge so geartet sind, dass sie auf gute Weise gelingen. Es ist das Land meines Herzens und meiner Träume. Auf diese Weise begegnet es mir täglich.

Erntezeit, Aquarell

Gedanke

Am Ende Deines Wegs bist Du wieder heimgekehrt. Frage Dich nun bitte das Folgende. Hast Du Dich so in der Welt zurechtgefunden, wie Du vorgegangen bist?

Impuls

Der Weg nach Sarien

Innerhalb der Gegebenheiten des eigenen Lebens wandelt der Mensch durch die Gänge der Häuser einer für ehrenwert anzunehmenden Gesellschaft und erlebt dort Ereignisse. Diese gewichtet er und wertet sie selbst aus. Dabei erkennt er allein nur das für wahr an, was sich ihm auch zuvor schon einmal als richtig erwiesen hat. Darüber hinaus wüsste er nicht wirklich viel von dem zu verstehen, was es gibt. Er wird so etwas erst einmal dementsprechend aufzufassen haben. Dann wird er damit aber auf eine gute Weise klarkommen.

Dabei sollen allein nur solche Dinge, welche er selbst in einer wirklichen Situation auffindet, ein fester Bestandteil seines Vermögens sein. Mit nichts anderem als diesem würde er in diesem Leben sein eigentliches Glück verwirklichen wollen.

Garten, Aquarell

Idee

Imagination oder eine Ausleuchtung des Gegebenen

Stelle Dir es jetzt bitte vor, dass Du ein fremdes Anwesen betrittst und durch dessen Vorhof auf ein wunderschönes Steinhaus mit imposanter Größe zugehst. Man heißt Dich dort freundlich willkommen.

Du gehst nun in das Innere dieses Hauses, wo es merklich kühl und darum erfrischend ist. Nach einer weiteren Begrüßung durch den Gastgeber führt man Dich in den Garten, wo eine große Terrasse ans Haus angrenzt. Dort wirst Du dazu aufgefordert, es Dir auf einem Stuhl gemütlich zu machen. Man bietet Dir etwas zum Trinken an. Es wird Wasser, Saft und etwas Brot bereitgestellt.

Erst einmal verharrst Du dort in Deiner üblichen Zurückhaltung, doch nach und nach beteiligst Du Dich an den Dingen, welche Du vorfindest. Du verbringst Deinen Tag damit hier jene Eindrücke zu sammeln, welche diese großartige Seite der Welt auf Dich gerade macht. Begleitet wirst Du dabei von Dir wohlgesonnenen Menschen, welche zuvorkommend und hilfsbereit gegeneinander sind, aber auch interessant und geistreich den Tag für sich zu nutzen wissen.

Hier findest Du Dich ein, und hier möchtest Du Dich für gut beweisen. Du weißt, dass das ein richtiger Platz zum Leben ist. Hier hast Du jetzt etwas bekommen, was Dir wahrscheinlich im Leben wirklich weiterhilft.

Meditation

Ein Empfang des Adepten in der Vorhalle von Sariens Herrschaftshaus

Es geht mir selbst, als dem Gärtner meiner Seele um die Vitalität des mir innewohnenden Hauches, auch weil dieser mir meine Gestalt gibt und ich gerne gesund sein möchte.

Ich arbeite viel. Dabei sind mir bisher manche Dinge schon wirklich gut gelungen. Manche anderen Sachen sind mir dagegen noch immer überhaupt nicht gelungen. Das ist wirklich so wahr. Ich würde das sonst nicht sagen. Vieles habe ich in diesem Leben erst noch in Ordnung zu bringen, ehe meine Güter genügen werden.

Wie soll ich dabei vorgehen? - Ich suche nach einer Umgebung für mich, welche es mir ermöglicht einmal richtiggehend auszuruhen. Zudem suche ich nach einer Aufgabe für mich, welche mich erfüllt. Ruhe und Erfüllung stehen bei mir hoch im Kurs.

Beschaulich sollen meine Dinge sein. Mir selbst wird die gleiche Kraft zur Verwandlung davon eingegeben sein wie jedem anderen Menschen auch. Ich besitze einen eigentlichen Willen dazu, um etwas zu bewirken. In der Regel mache ich von diesem auch Gebrauch. Ich bewahre mir so das Meinige.

Dankbar möchte ich für den Erhalt dieser Stärke sein, welche mir da gewahr wird. Dankbar bin ich auch für das, was ich von anderen Menschen für mich bekomme. Das, was manch einer von mir bereits als etwas Gutes angenommen hat, hat mich schon mit einer lichten Freude erfüllt. Da kommt es bei mir vor, dass ich jenen anderen Leuten gegenüber günstig gestimmt bin.

Mantra, Aquarell, getuscht

Gedanke

Was wird sein, wenn etwas nicht gefallen hat

In dieser Welt leben wir Menschen. Mit ihr haben wir klarzukommen. Alles das, was bei ihr vorkommt, macht uns auch etwas aus. Je weiter wir mit unserem Verständnis dafür kommen sind, was uns eingegeben ist, desto besser werden wir leben können. Da wird uns etwas bewusst.

Der Mensch hat seine Kraft für etwas Gutes einzusetzen. Da würde man nicht darum herumkommen. Man hat sich der gegebenen Ordnung zu stellen. Manchmal wird es da gut sein, wenn man nichts dazu sagen würde, wie man die Dinge gesehen hat. Warum auch soll man eine solche Offenheit betreiben? Würde diese nicht einfach nur übertrieben sein?

Jeder Mensch hat da etwas zu eigen, was so ist, dass er es für sich behalten möchte. Das ist sein Gutes. Es kommt bei den anderen Menschen zuweilen etwas davon an. Der, welcher schlechter gestellt wird, bekommt dafür Tadel, dass er so ist. Der, welcher bessergestellt wird, erfährt dafür Lob, dass er so ist. Beides ist denkbar. Selbst die gleiche Sache kann Lob oder Tadel bewirken. Je nachdem, mit wem wir es dabei zu tun haben, wird das so gegeben sein.