Sarien

Impuls

Noch das feinste Gewürz überdeckt keinen faden Geschmack.

Dokumentation

Werde ich gerne mitteilen...

Jeder hat einmal solche Situationen erfahren, zu denen er etwas nicht gewusst hat. Aber keiner wird Recht damit haben können, etwas nicht zu verstehen. Eine generelle Verweigerung verhindert jegliche Entgegennahme in der jeweiligen Situation. Da vergehen die Momente. Damit ist ein Unverständnis obstruktiv und verhindert, ja, es unterdrückt Geschehnisse, Gelegenheiten und Notwendigkeiten, welche für eine Erhaltung des Lebensglückes gewisser Menschen mit Sicherheit erforderlich gewesen sind.

Da ist eine Würde des Menschen verkehrt aufgefasst. Sie ist unantastbar, weil man bei einer Schlechterstellung des Menschen diesen in seiner Würde verletzt hat. Es gilt das Verletzen der Menschen zu beseitigen, anstatt eine Schieflage des Lebensglücks eines Menschen ohne Abscheu zu riskieren. Dazu wird es erforderlich sein, dass die Würde der Menschen wiederhergestellt wird. Man muss die Schieflagen benannt haben, um sich bemerkbar zu machen. Man soll und muss sie benennen, um zu vermitteln, dass etwas schiefgelaufen ist. Eine Verblendung hilft da genauso wenig weiter, wie ein Auslassen davon weiterführen kann.

Man erinnere sich an das, was gewesen ist, und bringe es zur Ansprache. Man bedanke sich nicht allein nur, man belohne auch jeden dementsprechend, wie er sich dazu gestellt hat.

Idee

Talent und Tadel

Allein nur das, was wir vollkommen unabhängig voneinander gewahrt haben, besitzen wir gänzlich. 'Sieben Sachen' sollen es sein, welche wir bei uns voneinander getrennt auffassen können. Kennen wir uns erst einmal damit aus, wie wir Menschen gebaut sind, werden wir auch vieles davon besser verstehen, was das Leben ausmacht. Unterdessen wird mal das eine und mal das andere davon uns so wichtig sein, dass wir es beachten.

Man übe es, die Unabhängigkeit des Gegebenen zu studieren, wie sie von sich aus wahr ist. Eine solche kommt bei uns beim Bedenken der Lebensdinge ebenfalls vor. Kunststücke würde man dazu keine vollbringen müssen, wenn man sich etwas klarmacht. Das Leben wäre von sich aus schon schwer genug aufzufassen und zu verstehen. Es hat zudem alles bereits eine Gewichtung zu eigen, was das Ganze für uns nicht einfacher gemacht hat.

Landschaftliches

Eine Leuchte im Geiste tragen

Sarien ist ein nahes und doch fernes Land, in welchem die Dinge so geartet sind, dass sie auf gute Weise gelingen. Es ist das Land meines Herzens und meiner Träume. Auf diese Weise begegnet es mir nahezu täglich in meinen Gedanken. So entwickle ich nach und nach eine bessere Vorstellung davon, wie ich eigentlich leben möchte.

Erntezeit, Aquarell

Gedanke

Am Ende Deines Wegs bist Du wieder heimgekehrt. Frage Dich nun bitte das Folgende. Hast Du Dich so in der Welt zurechtgefunden, wie Du vorgegangen bist?

Impuls

Der Weg nach Sarien

Innerhalb der Begebenheiten des eigenen Lebens wandelt der Mensch durch die Gänge der Häuser einer für ehrenwert anzunehmenden Gesellschaft und erlebt dort Ereignisse. Diese gewichtet er und wertet sie aus. Dabei erkennt er allein nur das für wahr an, was sich ihm auch zuvor schon einmal als richtig erwiesen hat. Darüber hinaus wüsste er nicht viel von dem zu verstehen, was es dort gibt. Er wird so etwas erst einmal dementsprechend aufzufassen haben, ehe er auf ein damit einhergehendes Wissen zugreifen kann. Dann, wenn ihm das gut gelungen ist, wird er auch klarkommen.

Garten, Aquarell

Idee

Imagination oder eine Ausleuchtung des Gegebenen

Stelle Dir es jetzt bitte vor, dass Du ein fremdes Anwesen betrittst und durch dessen Vorhof auf ein wunderschönes Steinhaus von imposanter Größe zugehst. Man heißt Dich dort freundlich willkommen.

Du gehst nun in das Innere des Hauses, wo es merklich kühl und darum erfrischend ist. Nach einer weiteren Begrüßung durch den Gastgeber führt man Dich in den Garten, wo eine große Terrasse ans Haus angrenzt. Dort wirst Du dazu aufgefordert, es Dir auf einem Stuhl gemütlich zu machen. Man bietet Dir etwas zum Trinken an. Es wird Wasser, Saft und etwas Brot bereitgestellt.

Erst einmal verharrst Du dort in Deiner üblichen Zurückhaltung, doch nach und nach beteiligst Du Dich an den Dingen, welche Du vorfindest. Du verbringst Deinen Tag damit, hier jene Eindrücke zu sammeln, welche diese großartige Seite der Welt auf Dich gerade macht. Begleitet wirst Du dabei von Dir wohlgesonnenen Menschen, welche zuvorkommend und hilfsbereit gegeneinander sind, aber auch interessant und geistreich den Tag für sich zu nutzen wissen.

Hier findest Du Dich ein und möchtest Dich für gut beweisen. Du weißt jetzt, dass das ein geeigneter Platz zum Leben ist. Da hast Du etwas erhalten, was Dir voraussichtlich im Leben weiterhelfen wird.

Meditation

Ein Empfang des Adepten in der Vorhalle von Sariens Herrschaftshaus

Es geht mir, als dem Gärtner meiner Seele um die Vitalität des mir innewohnenden Hauches, auch weil dieser mir meine Gestalt gibt und ich gerne gesund sein möchte.

Ich arbeite viel. Dabei sind mir manche Dinge schon gut gelungen. Einige andere Sachen sind mir dagegen noch immer nicht geglückt. Das ist wahr. Ich würde das sonst nicht auf diese Weise sagen. Vieles habe ich im Leben zudem erst noch in Ordnung zu bringen, ehe meine Güter im Gesamten genügen werden.

Da beschaue ich meine jetzige Aufgabe. Was macht sie aus? - Ich suche zuerst nach einer Umgebung für mich, welche mir es ermöglicht einmal richtiggehend auszuruhen. Da lege ich meine Hände in den Schoss. Ich habe nichts Weiteres dabei getan. Nach und nach tauchen dann bei mir innere Bilder auf und verleihen mir die Kraft zu eigentlichen Gedanken zu meinem Dasein und Leben.

Da male ich es mir aus, was mir vorgegeben ist. Beschaulich sollen meine Dinge sein. Mir wird die gleiche Kraft zur Erhaltung des Gegebenen eingegeben sein wie jedem anderen Menschen auch. Ich besitze auch einen eigentlichen Willen dazu, um etwas Gutes zu bewirken. In der Regel mache ich von einem solchen zeitnah Gebrauch und vollbringe eigene Werke. Dabei lerne ich vielerlei Lektionen. Ich bewahre mir so das Meinige, die Befähigungen und die dazu zugehörigen Momente. Derweil sind meine Fertigkeiten gediehen und das Werk ist in seinem Gehalt angewachsen.

Meine Quelle, aus welcher ich geschöpft habe, ist wie das Licht so gegenwärtig. Dankbar bin ich darum für das, was mir eingegeben ist. Dankbar möchte ich auch für den Erhalt der Stärke meiner Kraft sein, welche mir dabei gewahr wird, während ich mein Leben führe. Froh bin ich schon über das gewesen, was ich von jenen anderen Menschen in meinem Umfeld mitgeteilt bekomme. Da tauschen wir uns rege über dieses Menschendasein aus und lernen voneinander, was wir wissen. Manches erfahre ich somit über die Wertigkeit des Lebens. Ich erkenne es dabei, was die Wahrheit davon ausmacht, welche mir eingegeben ist.

Mantra, Aquarell, getuscht

Gedanke

Was wird sein, wenn etwas nicht gefallen hat

In der Welt leben wir Menschen. Mit ihr haben wir klarzukommen. Alles das, was bei ihr vorkommt, macht uns auch etwas aus. Je weiter wir mit unserem Verständnis dafür gekommen sind, was uns eingegeben ist, desto besser werden wir leben können. Da wird uns etwas dazu bewusst sein.

Der Mensch hat seine Kraft für etwas Gutes einzusetzen. Da würde man nicht darum herumkommen, sich für einen Erhalt des Gegebenen einzusetzen. Man hat sich der gegebenen Ordnung zu stellen und sie einzuhalten. So wählt man seine Dinge aus. Manchmal wird es da gut sein, wenn man nicht voreilig etwas sagen würde. Somit behält man die Kontrolle über sich und kann sich verbessern.

Jeder Mensch hat da zuweilen etwas zu eigen, was noch zu unwert gewesen ist, um es anzubringen. Da kann er es erahnen, was das ausmacht. Dann sollte er nicht trotzig sein und einer tatsächlichen Aufgabenstellung entsprechen. Er soll es einsehen können, was bezogen auf die Situation für seine Sache richtigerweise zu tun wäre. Da versteht er es vielleicht bald schon, gut auf sich zu achten.

Dokumentation

Eine Wahrheit für das Leben

Das, was der Mensch sieht, wird auch ihm entsprochen haben. Einen Anteil trägt seine Sichtweise an sich, welcher das ausmacht. So ist er auch vorgekommen, wie er die Dinge angesehen hat. Dank eines solchen Sachverhalts nimmt er alles aus seiner eigenen Position wahr. Sie hat er zu eigen. Da kann er es zwar erkennen, wie es für ihn gegeben ist, aber alle anderen Sichten sind ihm zu diesem Moment verborgen gewesen. Man kann allein nur eine Perspektive zugleich wahrnehmen. Das soll für jeden Menschen gleichermaßen Gültigkeit haben. Da wird es gut sein, dass er sich dazu bekennt und etwas dazu sagt, wie es für ihn ist. Jeder muss mit seinem Dasein klarkommen. Alles Weitere hat sich dadurch als Zwang bei uns ergeben und so doch seine Richtigkeit behalten.