Lohn & Brot

Dokumentation

Wer kein Geld zu eigen hat, der blockiert alles bei sich. Von der Potenz bis zum Glücklichsein, nichts würde mehr für ihn gutgehen. Dem muss man sich fügen oder man versagt komplett.

Gedanke

Dann, wenn ich die Wahlmöglichkeit erhalten habe, einen ganzen Moment lang zu schweigen, schweige ich gerne.

Dann, wenn ich die Wahlmöglichkeit erhalten habe, auf eine Kontrolle von mir zu verzichten, freut mich das. Dann lasse ich das auch gerne sein. Es ist mir so willkommen.

Diskurs

Ein Ausgangspunkt für das eigene Schicksal

Ausgehend von einem Zustand der Zerrüttung hat der Mensch seinen Tiefpunkt bei sich festgemacht. Da sichert er einen solchen ab, um nicht noch mehr von sich zu verlieren. Er versucht es, die Wende zu schaffen und, zeitlich gesehen, etwas Förderliches für seine Lebensumstände zu tun.

Das Förderliche kann er auf zwei Weisen betreiben. Sie möchte ich hier anführen.

  • Er möchte für sich da sein.

  • Er möchte für andere da sein.

Das soll sich die Waage halten. Da hat er bald wieder etwas mehr an Glück zu eigen, weil er so etwas wahrgemacht hat. Ein Rückfluss seines Einsatzes soll so bald schon zustande kommen. Auf einen solchen dürfte man jedoch nicht spekulieren. Der Einsatz von uns soll auch zu etwas Gutem führen. Wir brauchen das, damit die eigene Existenz von uns auch weiterhin abgesichert bleibt.

Eine solche hat man innerhalb seiner Lebenszeit als Mensch mal mehr und mal weniger anerkannt. Aber immerzu ist ein eigentlicher Lebenskampf mit ihr verbunden gewesen. Man bedarf darum eigener Lebenstechniken, die auch zu einer Sicherheit unseres Glückes führen. Ohne eine eigentliche Gewissheit dafür zu haben, was geschieht, kann es keinen dauerhaften Progress bei uns geben. Wer sein Dasein ernsthaft angegangen ist, der wird eine Menge Spaß daran haben, es zu führen. Er soll es erkennen können, dass sein Einsatz sich gelohnt hat. Da schlussfolgert er es wahrscheinlich bald schon, dass er auch weiterhin einer Aufgabe für sich bedarf, welche zu ihm gut passt.

Gedanke

Arbeitsbereiche und Aufgaben

Wer es sich schon einmal gefragt hat, worauf wir im Dasein zuarbeiten, der wird wahrscheinlich bald schon erkannt haben, dass es grundsätzlich zwei Beweggründe zu einem Arbeiten in Lohn und Brot gibt, die auch zu einem Verdienst des Menschen führen können.

  • Eine indirekte Art, seine Bedürfnisse zu erfüllen. (Eine Abhängigkeit von anderen Personen ist gegeben.)

  • Eine direkte Art, seine Bedürfnisse zu erfüllen. (Man tritt selbst für sich ein.)

Direkte Bedürfnisse haben mit der Existenz eines Menschen zu tun. Sie umfassen Brot und Wasser, Kleidung, Kultur, Teilhabe, Bildung, Unterhaltung, Sicherheit, Gesundheit, Wohnen, Gemeinschaft, Kommunikation, Information, Ordnung, Mobilität etc. sowie das Finden einer selbst bestimmten Erfüllung für ihn. Solche Bedürfnisse sind erfüllbar, weil sie bald von uns zu stillen sind.

Indirekte Bedürfnisse haben mit der Art davon zu tun, wie sich die direkten Bedürfnisse ergeben haben. Sie würden nicht erfüllbar sein, weil sie nicht endlich zu stillen gewesen sind. Sie dienen lediglich der Kompensation jener existenziellen Schwächungen eines Menschen, würden eine solche aber nicht aufheben.

Beispiele dafür gibt es manche.

  • Nicht gegebene Mobilität --> Versorgungsleistungen durch andere Menschen werden erforderlich.

  • Verlust von Ordnung --> Eine Haltlosigkeit des Menschen kann eintreten.

  • Mangelhafte Information --> Unwissen und Fehlleitungen des Menschen werden wahr.

  • Unmögliche Kommunikation --> Ein Abbruch von Beziehungen findet statt.

  • Ausbleibende Bildung von Gemeinschaften --> Rückschritte bei der Persönlichkeitsentwicklung kommen vor.

  • Ungeeigneter Wohnraum --> Eine übertriebene Steigerung von Ansprüchen und Bedarfen tritt ein.

  • Verdorbene Gesundheit --> Notwendige Hilfsleistungen bleiben aus oder werden eingeschränkt.

  • Fehlende Sicherheit --> Aufstellen von Sicherheitsdiensten und der Bau von Zäunen findet statt.

  • Ungeeignete Unterhaltung --> Ein Verlust des Sinns für das Eigentliche tritt in Kraft.

  • Mangelhafte Bildung --> Ein ins Schwimmen Kommen bereits bei Alltagssituationen gefährdet uns allesamt.

  • Fehlende Teilhabe --> Ausbleibende Partizipation, eine geringe Verantwortlichkeit des Menschen für sich selbst führt zu einem Verlust der Kenntnis realer Gegebenheiten.

  • Ablehnung der Kultur --> Eine Isolation des Menschen bricht diesen.

  • Schäbige Kleidung --> Sich durch Kleidung hervor- oder abzutun führt zur Abscheidung gegenüber gewöhnlichen Menschen.

  • Unbrauchbare Nahrungsquellen --> Die luxuriöse Art der Selbstversorgung als Normalzustand führt zur Unmöglichkeit einer guten Versorgung für alle.

Dokumentation

Ein betrügerisches System

Mit einigem an gutem Willen und einem gehörigen Maß an Aufnahmefähigkeit habe ich den Lehrern an der Schule zu früheren Zeiten als Kind zugehört. Da habe ich noch an diese Welt geglaubt, ohne den wahren Grund dafür zu kennen. Die Lehrer habe ich idealisiert wahrgenommen und genau darum diesen bereitwillig zugehört.

Um mit dem Unterrichtsmaterial klarzukommen, habe ich es mir gründlich angeschaut. Ich habe das alles, was wir gelernt haben, unter einen Hut zu bringen versucht. Mit zunehmender Reife als Jugendlicher ist mir das jedoch immer weniger gelungen.

Mit der Zeit ist es mir aufgefallen, dass da oftmals gelogen worden ist. Eine Manipulation des Menschen als Kernthema des Unterrichts und Quintessenz der schulischen Ausbildung hat mich bald zu einem Ausreißer werden lassen. Ich habe mich zudem gegen jene Doktrin der Lüge aufgelehnt, wie sie damit einhergegangen ist.

Impuls

Einen Speicherpunkt erzeugen

Der Sachverstand eines Menschen ist gegeben. Da kann er in sich gehen und es verstehen, was sein Dasein bedingt hat. Auf der Basis einer solchen Betrachtung möchte er das ihm Gegebene dann gewisslich absichern. Was kann er dafür tun?

Merken möchte man sich so einiges. Dazu betrachtet man das Gegebene und bringt es in Verbindung zu jenen, uns bereits bekannten Dingen. Doch wie sichert man seine Ideen ab, auf dass sie wiederum beim Bedenken von uns berücksichtigt werden können?

Dazu wäre es erforderlich, sich das Gute davon zu notieren. Man soll das in einer eigenen Weise tun, wie sie einem entsprochen hat. Dazu schaffe man sich ein Werk, wo das aufbewahrt und angebracht werden kann, was man gewusst hat.

Dank unserem Verständnis der mechanistischen Funktion 'actio equals reactio' erahnen wir es, dass das Werk vor uns und zugleich bei uns erscheinen kann. Da haben wir unsere Kenntnisse darin integriert.