Wege

Gedanke

Der alleinige Weg

Jener Weg, welcher wirklich zu begehen ist und der auch wahrhaftig gegangen wird, wäre in zweifacher Hinsicht der alleinig gültige Weg für jemanden wie mich.

Impuls

Der Tempel in der Wüste

Manch ein Mensch betreibt einen regelrechten Kult um seinen Körper. Solche Leute kommen zuweilen dazu, ihren Leib als einen Tempel zu bezeichnen. Eine überaus schöne Wertschätzung des Körpers kann das sein, welche ich gelten lassen möchte. So etwas wird von mir wenigstens begrüßt.

Wer einmal erfahren wird, was es eigentlich heißt, auf körperliche Funktionen dauerhaft verzichten zu müssen, der erkennt wahrscheinlich das Handicap eines Menschen im Umgang mit diesem Leben. Dieses Dasein kann im Laufe unseres Lebens nach und nach eine solche Bedeutung einnehmen, welche uns schwächt oder gar bedroht. Da wird es unerlässlich sein, auf seine Lebensqualität selbst gut Acht zu geben. Eine solche wird auch durch unsere Gesundheit bedingt. Dieser Leib von uns würde nicht zu verschleißen sein, ohne dass so etwas nicht doch unser Glück trüben würde.

Der Geist eines Menschen soll aus der Summe der vorkommenden Dinge gebildet sein, welche uns ausmachen. Es wird unterdessen der Körper des Menschen von ihm mit einer eigentlichen Vitalität durchflutet. Im lichten Inneren von uns kommt er da als ein Wind vor und versucht uns zu beleben. Ja, das werden sogar eine Vielzahl an Winden sein, welche uns die eigene Lebendigkeit erkennen lassen. Diese erscheinen dank innerlicher Reflexe auch als Funktionalität dieses Leibes. So nehmen wir es aktiv und reaktiv wahr, was uns eingegeben ist.

Derweil kann unser Wesen allein nur so gut an uns ausgeprägt sein, wie dieses auch Besitz von unserem Körper genommen hat. Im Idealfall entspricht das eine dem anderen dabei. Mit dem Körper wiederum geben wir unserem Geist selbst Raum, um vorzukommen.

Raum kann sinnlos wirken ohne dessen Freundschaft und Verwandtschaft zur Struktur. Alles das, was sich da bildet, wird für etwas gut sein. Es kommt dann ein Wind auf und durchbricht das zeitweise Chaos durch seine ordnende Eigenschaft. Er sichtet die Dinge, macht dieses Übel endlich weg, sodass es sich auflösen kann. Da hört manches leidvolle Gewahren von für uns selbst unbrauchbaren Dingen endlich bei uns auf. Etwas Verkehrtes kann daraufhin wirklich berichtigt werden, weil man es so richtig erkennen kann.

Solcherart sollen auch die Geschehnisse in einer Oase sein. Dort wird dem Niedergang des Lebens getrotzt und es getreu seiner Basis erhalten. Dem Umstand, dass dort Leben entstanden ist, wird es geschuldet sein, wenn da ein Tempel vorkommt.

Der Tempel in der Wüste soll ein Hort des Lebens sein, welcher innerhalb dieser Welt nützlich zu deren Verlebendigung erscheint. Als solch einem Orte ähnlich möchte ich gerne unseren menschlichen Leib bezeichnen. Man mache sich ein eigenes Bild davon, was damit gemeint wird.

Der Mensch, dessen Ursprung nicht allein nur jene uns gerade umgebende Natur sein würde, sondern dessen Dasein einfach ein Teil von ihr ist und wie diese auch geboren, aber nicht entstanden sein würde, hat da ein Bewusstsein für das ihm Gegebene. Dieses soll seinen Geist zur Gänze ausmachen. Ein solcher Geist werde von uns vereinigt.


Tamen Kurkuma, Aquarell, getuscht

Haltung

Berechtigung

Ein eigentlicher Wille des Menschen wird unter normalen Umständen nahezu immer gegeben sein. Zumindest soll dieser dazu berechtigt sein, einen solchen an sich zu vernehmen und sich nach ihm auszurichten.

Impuls

Der Wille des Menschen

Der Wille eines Menschen erfolgt auf dessen Natur und deren Bedingtheit. In der Regel wird dadurch etwas Normales bei uns freigesetzt. Das wird dann auch etwas Gewöhnliches sein, was dabei vorkommt und womit wir zu bestehen versuchen wollen.

Schwäche man doch bitte diesen Willen eines Menschen nicht. Alles andere ordnet sich dem nach, was ein Mensch selbst für sich zu verwirklichen weiß.

Der Mensch führe sein Leben in diesem Dasein mit seinen Gängen und Beweggründen vollkommen zurecht selbst. Da hat alles seinen Antrieb gestärkt. Es stehen uns trotzdem allein nur endlich viele Wege zur Verfügung, auf welchen wir uns zurecht erhalten werden. Da hat man es schon schwer genug damit. Das bräuchte nicht auch noch verstärkt zu werden.

Sprachgestaltung

Eine Basis und die Auswirkung davon, eine solche zu besitzen

Was bereits da ist, das kann bestehen. So etwas kann erschaut werden, weil es uns bereits gegeben ist. Darauf soll alles Weitere aufbauen. Damit soll man etwas für sich erhalten, was einen bedingen wird.

Es baut jeder Mensch aus dem Gegebenen etwas für sich auf, dessen er bedarf. Wie er das leistet soll beschreiben, was ihn ausmacht. Was er damit für sich selbst wirklich erreicht, das steht ihm ab diesem Moment, zu dem es ihm bereits gelungen ist, auch zur eigenen Verfügung. Da kann er es dafür einsetzen, um etwas Weiteres damit zu gestalten. Dabei soll es dem Menschen nach und nach gewahr werden, was er eigentlich für sich zu eigen hat. Da kann er es endlich bei sich bedenken, was er für sich einrichten möchte.

Erkennen wir uns selbst! - Mit der Zeit werden da Werke entstehen, welche erhalten bleiben, insofern wir dazu befähigt sind, uns solche zu bewahren. Das kann einmal einen ganzen Fundus des Menschen verkörpern, was da geschieht. Die eigenen Dinge entstehen, derweil sichten wir das Gegebene. Da bedingt das eine das andere. Etwas wird uns dabei klar. Das lässt sich dem uns bereits Bekannten zuordnen. Alles erscheint darum miteinander in verzahnter Weise und wirkt sich auch so aus.

Idee

Stille

Alles reift durch seine Ruhe. Ohne die gewisse Ruhe an sich zu tragen werden viele Dinge leicht in verkehrter Weise geschehen. Dann geraten diese durcheinander. Manches davon würde scheinbar nicht mehr gut zu gebrauchen sein, weil es so beschwerlich sein wird, das wieder gerade zu richten.

Gedanke

Eine Art zu sprechen

Manch einer verbiegt sich, wenn er etwas ausspricht. Da windet er sich und es platzen die Worte aus ihm hervor. Warum auch immer das so geschieht, es würde nichts Rechtes sein.

Pleasure, Aquarell, als CGP verfremdet

Haltung

Einsicht

Eine Reduktion der Tätigkeit unserer Sinne würde in der Regel nicht leicht durchzuführen sein. Was uns aber möglich sein soll, das wäre es alles so zu belassen, wie es gerade erscheint. Da kommt etwas durch uns selbst zur Ruhe. Auf diese Weise klingen die Dinge bald schon bei uns ab.

Impuls

Fertigkeit

Etwas Handgemachtes trägt alle gegenwärtigen Eigenschaften seines Herstellers an sich.

Suez, Bleistiftzeichnung

Gedanke

Ausgerichtete Reflexe

Erkenne ein Quadrat.

Richte Dich nach diesem aus.

So richtest Du es ein.


Erkenne die Normalkraft.

Richte diese bei Dir ein.

So richtest Du Dich aus.


Alles Weitere komme nach und nach mit Ruhe zustande.

Idee

Eine erste Struktur

Ausgehend von einem willkürlichen Dasein ohne Kraft und voller Beliebigkeit der Geschehnisse kann der Mensch sich dem entgegenstellen, was es da gibt. Wenige Sekunden sollen dazu genügen, unsere Kräfte endlich zu mobilisieren.

Gedanke

Zur Kraft finden

Das Bedenken eines Menschen soll ein fruchtbares sein, welches ihn auf seinem Weg führt. Dieser wird von uns aufrecht zu begehen und einzuhalten sein, wie er von sich aus erscheint.