Strukturen

Meditation

Gleichbleibende Strukturen

Der Mensch hat etwas für sich, was ihn ausmacht. Da wären seine Eigenschaften zu nennen. Diese kennzeichnen ihn. Sie entstehen im Laufe eines Lebens entsprechend seiner Lebenserfahrung, seines Temperaments und seiner Werke. Er wird durch sein eigenes Verhalten, aber auch durch das, was er Zeit seines Lebens gesprochen hat, geprägt. Dabei ist jeder Mensch zu gewissen Anteilen in der Gegenwart aktiv. Alles andere kann er lediglich hinnehmen, soll das aber auch tun. Zumindest wäre es zu bedenken, was uns widerfährt. Man gehe so damit um, dass die eigentlichen Möglichkeiten dieses Daseins nicht schwinden würden.

Was einer einmal geleistet hat, darum hat er sich verdient gemacht. Dadurch steht diesem etwas zur Verfügung, was er sein Eigen nennen kann. Er hat es bewirkt, darum ist das so. Man bedenke seine Taten und Handlungen als etwas, was ein Ganzes im Gesamten bildet. Das wäre unser Leben. Mit ihm schreiben wir eine eigentliche Geschichte.

Die von uns hergestellten Werke sollen uns genügen. Mehr bräuchte man nicht zu haben. Was von uns aus einem eigenen Antrieb geschaffen worden ist, das werde uns auch zuerkannt. Ich finde, dass so etwas für den Menschen gebraucht wird, weil es förderlich für ihn sein kann. Diese Chance sei zu sehen. Was für den Einzelnen notwendig ist, bräuchte nicht für jedermann notwendig zu sein. Das sucht sich jeder selbst so aus, wie er es braucht.

Dieser Sache selbst zuzuarbeiten wird etwas bedeuten. Da werden Werke geschaffen und etwas dabei erfahren. Bei so etwas bleibe man seiner Intention treu ergeben. Man statte sich mittels der eigenen Tatkraft selbst aus. Gerade bei Werke wird das gut möglich sein.

Wird das eigene Temperament von uns für andere auch nicht einfach so bereits richtig zu verstehen sein, so haben diese doch auch das Ihrige. Keiner macht es dem anderen besonders leicht damit. Jeder braucht etwas für sich, was allein nur er kennt. Das könnte man einem anderen nicht vorschreiben, was das sein wird. Man bestehe darum selbst mittels derjenigen Dinge, welche einem zugehörig sind und lasse den anderen Menschen das Ihrige. Man mache es diesen weder kaputt, noch bestreite man dessen eigentlichen Wert. Wir möchten es doch auch nicht haben, dass man unsere Position schwächt.

Keiner braucht sich für andere Leute zu verbiegen, allein nur damit diese es etwas bequemer haben werden. So etwas werde nicht gefordert. Jene grundsätzliche Schieflage unserer Gesellschaft ist eine, für die auch wir Verantwortung tragen. Wer nicht gerecht sein würde, der habe das auch nicht zu richten. Ohne ein gewisses Maß an Besinnung wird keine eigentliche Vernunft möglich sein. Diese würde nicht von vorneherein gegeben sein, vielmehr muss man sich ihren Wert fortwährend erarbeiten. So etwas wird keinem geschenkt.

Gedanke

Phase II. Morphing

Wenn es einen Vorgang gibt, welcher zurecht als ein Morphen bezeichnet wird, dann soll es auch eine Rücktransformation aus solch einem Zustand in den normalen Aspekt dieses Daseins geben.

Eine solche rückwärtige Veränderung soll es sein, bei der man zu sich selbst zurückfindet.

Gedanke

Die eigene Rolle

Das Miteinander der Menschen in dieser Welt erzeugt von sich aus bereits manches Gefüge. Dieses ist erkennbar und kann besprochen werden. Es ist als solches von großer Bedeutung, weil es sich auf das Schicksal des Einzelnen stark auswirkt. Jene Rolle, welche man einnimmt, bedingt einen Menschen zuweilen auch für seine Zukunft. Da wird manches möglich sein, aber auch manches andere vergeben. Wir haben das nicht immer selbst in der Hand, was unser Glück bedeutet. Mancher hat viel davon gehalten, andere haben jedoch abfällig dazu gesprochen.

Eine Teilhabe des Menschen ist möglich. Sie ist die notwendige Voraussetzung für eine Stabilität und Förderlichkeit des Staatswesens einer Zivilisation. Jenes von Menschen bewahrte Gefüge einer Gesellschaft ist eine Ordnung, welche sich von sich aus ergibt. Alles andere wäre erzwungen und würde nicht das ganze Potential der Menschen freisetzen. Da ist es von einem guten Wert geblieben, dass die Menschen ihre Freiheit verteidigen, aber auch diese nicht über Gebühr für sich allein reserviert haben. Jeder wird zwar seines eigenen Glückes Schmied sein, aber es hat doch mancher dem anderen seinen Platz bereits streitig zu machen versucht. Dabei ist viel Gutes verdorben worden, was sich nicht gehören würde.

Mündig soll ein Mensch sein und sich auch danach verhalten, dass er es ist. Alle Arten einer gegenseitigen oder wechselseitigen Schwächung sind aufzuheben, auf dass der Mensch eine Notwendigkeit seines Seins, Handelns und Könnens selbst wahrnimmt. In eine damit verbundene Rolle wachse er hinein, welche es besagt, dass er etwas verrichten kann. Die eigentlichen Werke von uns sollen darauf abzielen, den Menschen entsprechend seines wahren Wertes anzuerkennen. Ein solcher Wert würde nicht anders zu benennen sein als durch seine Vollständigkeit dank dessen Vollwertigkeit in der Form einer Würde. Alles Andersartige wäre dagegen eine Schwächung des Menschen und wird sich darum auch irgendwie nachteilig auf das auswirken, was wir als Staatswesen bezeichnen.

Baum, Photographie

Impuls

Gedanken zu einer Matrix

Als ehemaliger Student des Maschinenbaus habe ich mich mit manchem mathematischen Konstrukt herumplagen müssen. Da habe ich es nicht immer gleich gewusst, wie solche Dinge richtig zu verstehen sind, welche ich beherrschen habe müssen. Neben der Determinante und dem Tensor ist auch die Matrix etwas, was nicht immerzu eingängig für mich gewesen ist. Erst mit der Zeit habe ich Beispiele dafür gefunden und so das Anwendungsgebiet davon erkannt. Es hat mein Vorstellungsvermögen zuweilen sogar nicht einmal dazu ausgereicht, um wenigstens die Grundzüge derjenigen Theorie richtig aufzufassen, welche da dazugehört. Mühsam ist mir das Jonglieren mit meinem eigentlichen Unvermögen erschienen, schließlich habe ich doch zu bestehen versucht.

Bezogen auf den Begriff der Matrix schreibe ich nun die nachfolgenden Worte einfach einmal auf. Diese sollen etwas Essentielles davon für mich klären.

Dabei möchte ich aber eine solche Matrix einfach als generell gegeben annehmen und mir lediglich das einzelne Element davon genauer anschauen. Wie wird es aufgebaut sein? - Und auch folgende Frage sei zu stellen. Wie wird es sich in das Gefüge der Matrix einfügen lassen?

Doch zuerst gebe ich etwas zur Betrachtung einer allgemeinen Form der Matrix an. Dieses Konstrukt besteht aus Elementen, welche gemeinsam die Wertigkeit, aber auch die Eigenschaft der Matrix verkörpern. Alles davon steht miteinander in Beziehung und hängt voneinander ab.

Derweil weist eine solche Matrix nach innen hinein ein Gefüge aus Elementen, aber nach außen zu eine Wirkung als eigenständiges Elementar auf. Aus diesem Grund ist sie als wesentlich für ein Verständnis dieser Welt und deren Dinge aufzufassen, denn sie bildet eine Einheit.

Das Wort Matrix meint nun im allgemeinen Sprachgebrauch einfach das 'Gewebe' der Struktur eines Stoffes. Es würde als solches erst bei Belastung in Kraft treten, kann aber jederzeit da sein und sich auswirken. Bei physikalischen Einwirkungen auf eine mit physikalischen Größen behaftete Matrix wird sich ein wechselseitiger Einfluss derselben untereinander ergeben, eine Art von Austausch, Rezeption oder einfach eine Auswirkung. Dabei wandelt sich das innere Gefüge der Matrix in äquivalenter Weise zur äußerlichen Einwirkung. Dieser hält sie also stand. Aufgrund der eigentlichen Stabilität eines Stoffes und einer zeitlich begrenzten Phase der Auswirkung solcher Vorgänge federt, schwingt oder erscheint die Matrix als eine, welche pulsiert, also auf eine Weise, dass sie in Bewegung ist. Die Annahme einer Matrix als rein statisches System würde nicht dauerhaft zu gewährleisten sein.

Derweil kann eine Matrix, erkannt als das feststehende Prinzip einer Einheit dieser Welt, auch zerfallen und sich in viele Untermatrizen aufteilen. Diese ergeben allein nur vorübergehend eine Neuordnung des Gegebenen, weil sie einen Widerstand gegen jede Art der Auflösung darstellen. Danach setzen sie sich zumeist wieder zu einer ganzen Form zusammen.

Frau in einer Decke, Aquarell, getuscht

Sprachgestaltung

Integration

Beim Anlegen eines Karteikastens kann jeder Mensch selbst gewisse Erfahrungen damit machen, wie er ausgestattet ist. Das hat seine Person schon immer ausgezeichnet. Es wird ihm nun nach und nach etwas davon bewusst, weil es an der Sache erscheint und ihm darum gewahr wird. Anhand der Struktur seiner Werke kann es der Mensch selbst ersehen, wie er wirkt. Das erzeugt zuweilen manchen Schwindel bei uns, macht uns aber auch damit vertraut, was wir selbst verkörpern.

Es führt eine solche Arbeit an einem Karteikasten zu einigen Momenten, welche von Bedeutung für die Entstehung weiterer Werke sind. Deren Güte würde nicht einfach so sicherzustellen sein. Da hat man manche Vorarbeit dazu erst einmal gewissenhaft abzuleisten. Sie würde nicht ohne Bedeutung für ein Aufkeimen eigener Kräfte sein.

Ohne die gewisse Stärke der Kraft könnte uns nichts gut gelingen. Das bedenke man bei sich und handle danach. Es gibt manches, was förderlich dafür sein wird, dass wir unser Vermögen einmal erreichen werden, wie es für uns eigentlich vorgesehen ist.

Ein Anteil dieses Vermögens wird durch die Beschäftigung selbst erwirkt. Dabei entsteht unser Fundus, aber auch jene Kraft von uns selbst erscheint. An ein Werkschaffen kann man sich richtiggehend gewöhnen. Man gebe sich den notwendigen Raum dazu, statte sich mit den erforderlichen Mitteln dafür aus und nehme sich Zeit dabei. So kann es wahr sein, dass wir selbst jene Fähigkeiten für uns erwirken können, welche dafür erforderlich sind.

Das Ganze ist die Summe seiner Einzelteile. Alles addiert sich auf, auch Erfahrungen, Kräfte und jene Momente eines zeitlichen Erlebens machen das. Da möchten wir sicherlich bald etwas dazu tun, dass für uns das Mögliche eintritt und wahr wird. Gehe man mit diesen Dingen einfach gut um und bestehe dabei, sie zu beackern.

Gedanke

Bemessung von Werten

Allein nur jener Mensch, welcher den Wert einer Sache für sich selbst erkennt, kann diese auch erreichen. Ohne einen solchen Vorgang zur Bestimmung einer Bedeutung des Gegebenen ist uns keine Lust an etwas möglich. Dann verkommt das eigentliche Glück und unser Schicksal bedrückt uns.