Aspekte dieses Daseins

Affirmation

Jeder Funke Glück wird auch sein Bisschen Asche haben.

Schema: Das Ego im Bezug zur Umgebung

Gedanke

Aufgabe und Idee

Ich strebe eine einfache Vollständigkeit jener von mir zu bewahrenden Dinge an. Eine solche möchte ich während dieses einen Daseins von mir erreichen.

Impuls

Einen Überblick über das Gesamte haben

Das Leben eines Menschen wird eines sein, welches im Gesamten in klarer Weise erscheinen kann. Dann werden wir mit Sicherheit die Fragen unseres Lebens erkennen und diesen die Aussagen eines Zeitgeschehens richtig zuordnen. Durch alles ist es gebildet worden, was uns gegeben ist, dieses kommt daran als eine Summe vor. Nichts sollte das beeinträchtigen, was wir bei uns bedenken. Darum wird der Mensch als existent zu erkennen sein, weil er solchen Bedingungen unterworfen ist, aber auch weil er an diesen sein Dasein festmachen kann.

Man mache sich es klar, was einem bereits von diesem Dasein an Prinzipien verständlich geworden ist. Auch Schneider macht das so, wenn er sich in Klausur befindet. Seine Schriften sollen es bezeugen, wonach er strebt. Diese sind bereits manifest und möchten von der Leserschaft geschaut sowie gelesen werden.

Ein Leben wie das Unsrige ist mit einem Dasein innerhalb der Welt verbunden, welches allen Schrecken, aber auch alles Schöne daran kennt. Wir partizipieren dabei am Gegebenen, wie es ist. Dieses Vorkommen von uns selbst auf Erden soll in einer gutartigen Weise gelebt werden.

Man erkenne die eigene Existenz an und leiste das wegen ihr Erforderliche in ausreichender, aber mäßiger Weise. Eine Ausrichtung unserer Person auf dieses Menschendasein, welches mit Freude, Glück und Trauer verbunden ist, finde da einmal wirklich statt. Entsprechen wir doch einfach mit unserem Gemüt diesem Grund unseres Daseins.

Was anderes als das soll ein Leben als Mensch ausmachen? - Allein nur in der Vollständigkeit des Gegebenen wird das Ganze ein Gesamtes sein. Darin suche und finde man sein Heil, indem man anerkennt, dass es zu bewahren sein wird. Es wird jede Regung, ja jeder Gedanke von uns dazu etwas wert sein. Gehen wir das an, uns so eingehend zu bedenken. Das soll einer Idee von diesem Leben entsprechen, welche dieses selbst als förderlich begreift. Eine solche Eigenschaft kann es wahrhaftig bei uns geben. Eine solche komme da vor. Diese soll auch erscheinen. Sie kann möglich und wahr sein. Ihr entspricht der Mensch, während er das Seinige annimmt, wie es wirklich vorkommt.

Allein nur eine Endlichkeit des Gegebenen wird uns Menschen derweil das eigene Empfinden möglich machen. Seien wir darin einsichtig. Was uns wirklich ausmacht, das versuchen wir zeitlebens wieder und wieder in Erfahrung zu bringen, um Stabilität zu erlangen. Eine solche streben wir an, weil sich während dieses Menschendaseins so vieles wandeln kann. Dabei verlieren sich unsere Spuren zeitweise schon einmal im Sand dieser Welt. Diesen werden wir zurecht als die Wirklichkeit bezeichnen. Sie ist gegeben. In diesem Sinne wird die Welt uns gegenüber freundlich gestimmt sein. Ihre Eigenschaften stiften uns fortwährend weitere Möglichkeiten für einen inneren Frieden bei uns selbst. Was soll da anderes einen Sinn ergeben, als sich dieses Leben so zu erhalten, wie es von sich aus bereits wahr ist.

Archaeopterix, Aquarell

Idee

Gedanke an eine Zukunft

Anzukommen ist manchmal schon wichtiger gewesen als fortzugehen. Man möchte ja auch einmal da sein und mit etwas bestehen.

Idee

Vernunft als Wiederhall einer Erinnerung

Jene Aspekte dieses Daseins sollen allesamt als Phänomen endlich von ihrer Art sein. Dann werden diese für uns keine Quälerei bedeuten. Etwas kann sich auswirken und geht doch vorüber. Da wird es uns vielleicht in guter Erinnerung bleiben, dass wir es erfahren haben.

Alles soll schon da sein. Das gelte auch für das tatsächliche Ende so. Es ist bereits vorgezeichnet. Ein Entstehen von Leben bedingt auch dessen Fortgang und führt somit gewiss wieder zu dessen Auslöschung. Nichts von uns selbst würde ewig währen, es sei denn, ein Wissen davon wäre in falscher Weise gebildet worden. Das aber wird dann die Folge eines Irrtums sein.

Alles Gute geht einmal vorbei und wird dann durch etwas anderes ersetzt, was auch vorkommen kann. Und das soll wirklich so geschehen. Es ist der Lauf der Dinge, dass diese sich wandeln. Es würde nicht gut zu ertragen sein, wenn der Aufbau dieses Kosmos nicht so sein würde, wie er ist. Wir sollen diese Einsicht anerkennen und uns selbst zunutze machen. Daran möchte ich die Leserschaft hiermit erinnern dürfen, dass so etwas kein eigentliches Unglück sondern eine echte Chance für uns darstellt.

Begrenzt ist selbst die Anzahl an wirklichen Aspekten dieses irdischen Lebens. Allein nur so werden diese in begreifbarer Weise vorkommen. Das sollen wir beschauen und überwachen, was uns gegeben ist, aber wir würden es nicht zu verändern brauchen. Schließen wir uns doch einfach an eine solche Kenntnis des Gegebenen an und erkennen es an, wie es ist. Würde das nichts von einem Wert für uns bewirken?

Alles ist endlich. Obwohl jene Summe des Ganzen dieses Erdkreises größer als die Summe der Dinge eines Einzelnen sein wird, wird auch sie begrenzt bleiben. Vieles daran sind doch allein nur Wiederholungen redundanter Art, welche dafür unerheblich sind, um deren Wertigkeit zu erhöhen. Das zu erkennen wird dann etwas Triviales sein, wenn man darum weiß, wie es ist, was uns vorgegeben sein wird. Im Grunde machen diese Redundanzen und Trivialitäten dieses Leben mit seiner menschlichen Existenz fast zur Gänze aus. Für denjenigen, der diese Welt geschaut hat, wird das so sein. Was jeder kennt, das werden doch alles allein nur Wiederholungen des eigentlich Gleichen sein. Nichts anderes als das, was auch wir kennen, wird daran zu entdecken sein. Treten die Dinge auch scheinbar nuanciert auf, so bleiben diese doch stets das, was sie eigentlich sind. Damit komme man klar. Es macht die Endlichkeit der Füllen erst komplett.

Jedes Leben hat etwas an sich, was dem Lebewesen bewusst werden kann, welches es führt. Allesamt sollen diese uns bekannten Dinge dazu wie gemacht sein, um dieses Leben zu meistern. Das sollen wir erlernen, wie das geht. Machen wir es uns bewusst, was uns bedingt. Unter diesem Aspekt ist jeder Mensch gleichwertig. Es sind genauso all unsere Wege gleichviel wert, welcherart dieser auch immer sein werden.

Alles Gute wird durch das, was uns ein Glück bedeutet, bereits für uns vorgegeben. Es besteht fort, was daran bedeutsam ist. Nichts davon würde auf Dauer unbestimmt zu sein brauchen. Immer wieder wird es aufkommen, was wahr ist. Wie ein Fraktal geistlicher Betätigung führt der Mensch sein Scanning des Erlebten erneut durch, was zu einer Auffrischung der bereits gebildeten und bestehenden Gedanken führt und diese verlebendigen kann. Unterdessen vernetzt der Mensch seine Erfahrungen mit dem ihm bereits Bekannten. Da festigt sich bald sein Gemüt.

Tritt das alles erst einmal in Kraft, wird es auch etwas zu erleben geben. Dabei treten manche Wahrheiten offen zu Tage. Diese erscheinen wie die anderen Dinge auch konform zu ihrer Natur. Diese Welt wird wahrscheinlich durch einen solchen Puls aufrechterhalten, welcher sie uns da kurzzeitig in einem anderen Licht zu erkennen geben kann. Da möchten wir bald schon eine neuartige Position dazu einnehmen und so auch manche weitere Perspektive hinzugewinnen. Das soll einer Motorisierung gleichkommen, welche uns anzutreiben vermag. So hat alles Bestehende seine Ordnung, jedoch keinen dauerhaften Bestand. Die virtuellen Welten sind ein Mehrfaches der Realitäten. Seien wir motiviert dazu, das Gegebene anzuerkennen, auch wenn es nicht jederzeit und immer vorkommt. Dann, wenn auch wir in einer dazu passenden Weise erscheinen, welche dem entspricht, wie diese Welt aufgebaut ist, wird es uns wirklich geben. So vermögen wir es vielleicht einmal, wegen unserer Kenntnisse eines solchen Gehalts der Worte zu bestehen.

Durch das Vorkommen einer Klärung der immerzu gleichartigen Gedanken und Ideen sollen wir dieses Menschendasein verstehen und läutern. Da möchten wir uns etwas Wahres dazu aufschreiben, was wir anzuerkennen bereit sind. Dieses soll uns bekannt sein, damit es auch dafür geeignet ist. Etwas davon werden wir wissen und auch verstehen. Da wird es auch für die baldige Zukunft von uns selbst zu bewahren sein. Dazu stehen uns die eigenen Bilder und Schriften zur Verfügung, wie diese beschaffen sind, aber auch das Wort und der Geist sind uns aus diesem Grund eingegeben worden, damit wir von diesen Gebrauch machen und etwas ausgestalten werden. Im Mindesten wird es unser Bewusstsein sein, welches wir dabei ausbilden.

Impuls

Erkenntnis einer Gleichheit der Menschen

Jede Ursache hat etwas an sich, was sie zu einer absoluten Größe macht. Diese beeinflusst das Werden der Dinge unbedingt. Dabei wird sie allem anderen zur Bedingung.

Eine Wertigkeit des Gegebenen ist dagegen etwas, was wir aus unserer Position heraus erschauen müssen. Dabei werden wir keine Ursachen ausmachen. Und doch wissen wir darum, dass es solche geben wird. Das haben wir so gelernt.

Aus irgendeinem Grund würden wir nicht zwischen den Ursachen und deren Folgewirkungen unterscheiden. Dann, wenn wir die Geschehnisse dieser Welt betrachten, wird das offensichtlich. Beschreiben wir es erst einmal, was wir da wahrnehmen, wird das sogar offenkundig. Wir nehmen an dieser Welt überhaupt erst durch eine solche Partizipation teil, könnten es aber nicht abschließend klären, was sie ausmacht. Innerhalb einer Gegenwart erscheint das alles entsprechend seiner Wertigkeit, wie es ist. Das wird jedoch etwas sein, was von der eigentlichen Ursache dieser Dinge unterschieden werden kann und soll.

Das Eine würde ohne das andere nicht vorkommen. Diese Dualität des Gegebenen hat es uns nicht leichter möglich gemacht, damit klar zu kommen. Wir stellen uns da gewiss die Frage nach dem Grund und würden an diesem dennoch nichts auffinden, was uns bedingt. Wir haben keine bekannte Beziehung zu diesem. Und doch ist er da, kommt vor und wirkt sich auch aus. Aber er bleibt, was er ist.

Dieser Grund stellt eine Voraussetzung für das Leben dar, ist aber selbst wahrscheinlich ohne ein solches. Die Strukturen in dieser Welt würden nicht einfach so als lebendig zu bezeichnen sein, ohne ihren Gehalt genauer als so zu kennen. Allein nur das, was wir auch erschauen, wird uns als wahr erscheinen. Nach einer dem Menschen gerechten Sichtweise würde das so nicht verkehrt benannt sein.

Man kann die Dinge auf jenes Zusammenwirken der sie bedingenden Ursachen untersuchen und dabei etwas über deren Wertigkeit erlernen, was da gerade zu erkennen ist. So, wie man das erkannt hat, soll man das dann auch mit Worten festmachen. Das soll hier einmal festgestellt werden, dass es im Rahmen des Möglichen sein wird, das zu leisten.

Dann, wenn unsere Beobachtungen auch Gestalt angenommen haben, können wir diese aufzeichnen, sodass sie uns zu Gesicht kommen. Da nehmen unsere Gedanken und Ideen endlich Form an. Eine solche sollen wir beschauen und auch verifizieren. Da wird etwas für uns Menschen ersichtlich, was auswertbar ist.

Ein gewisses Vermögen des Menschen entsteht erst dann, wenn er eine Sache einem Zweiten hinreichend erklärt hat, welcher dieses Wissen ebenso weitergibt. Da kann es eine Auswirkung haben, ob wir das Gegebene zu bezeichnen wissen. Das, was wir uns dabei vorstellen, werden wir keinem anderen vermitteln. Aber wir sollen dafür Sorge tragen, dass dieser andere Mensch eine eigene Vorstellung davon erhält, was zu einer Sache festzumachen sein wird. Da wird er diese vielleicht erkennen.

Ein Blatt Papier vor uns können wir bemalen und beschriften, so wie wir das möchten. Dabei wird etwas entstehen. Die Sinne schärfen sich von allein für das Gegebene. Je vielfältiger die Information ist, welche wir dabei zu fügen wissen, desto klarer wird diese einleuchten.

Dazu sollen wir danach auch eine Beschreibung mit eigenen Worten geben. Dabei möchten wir etwas entsprechend unserer Intention benennen und bezeichnen. Wir werden dadurch gedankliche Querverbindungen schöpfen. Diese Brücken sollen unser Wissen einem anderen Menschen leichter auffassbar erscheinen lassen. Doch treiben wir es bitte nicht zu toll!

Der Vorgang einer Darstellung des Gegebenen würde unterdessen für viele Menschen scheinbar nicht erforderlich sein. Viele wiegeln da ab und sagen, dass sie das schon beherrschen oder gar nicht erst zu tun bräuchten. Da wird keine redliche Bemühung dazu ausreichen, um solchen verkehrten Stolz zu brechen. Aber das Folgende wird richtig sein. Das Einfache sei regelmäßig zu beüben oder es schwinden unsere diesbezüglichen Kräfte. Und so wirkt es sich auch aus.

Gedanke

Chancen eröffnen

Ein Bezug auf bekannte Größenordnungen kann die Kommunikation mit einem anderen Menschen ungemein erleichtern. So kann etwas gesagt werden, was auch dem Gesprächspartner bereits klar ist. Man findet auf diese Weise schnell zu einer gemeinsamen Basis für das Gespräch.

Planung

Das letzte Haus der Straße

Das letzte Haus eines bekannten Gebietes wäre der zurecht so bestimmte Umkehrpunkt für uns selbst. Auch bei der Meditation kann es solche Anhaltspunkte geben. Man bräuchte nicht weiter zu gehen als bis zu einem solchen Ort, wo einem die Dinge zurecht noch vertraut sind.

Des Menschen Geist ist ein gedeihender. Er bewirkt alle Kraft des Menschen, macht auch seine Stärke aus. Doch vor der Zeit zu einer Sache wird diese kaum erscheinen. Man kann lediglich eigentliche Verluste dabei einfahren, wenn man die wirklichen Schwellen dieser Welt zu unrecht übertritt.

Pleasure, Aquarell, als CGP verfremdet

Sprachgestaltung

Innehalten

Mit dem ersten Wort beginnt ein Text zu entstehen. Gebe also Acht auf die Wahl Deiner Worte. Jedes weitere formt das Gegebene auch aus und bildet darum etwas, was Dir danach eingegeben sein wird. Segen und Fluch kann eine Sprache darum für den Menschen sein. Was dadurch bestimmt wird, wenn wir etwas sagen, ist der Fortgang der Dinge. Das erste Wort am Beginn eines Textes macht alles möglich, denken wir da vielleicht. Doch wir sollen uns der eigenen Situation gewahr bleiben und allein nur von dieser etwas aussagen.

Planung

Bescheidenheit

Der Mensch erhalte sich selbst. Wir sind nicht allein nur zu einer Freude anderer da, haben aber auch nicht an allem einen Grund gefunden, um uns zu erfreuen.

Da nehmen wir am besten doch jene Einsicht an, dass wir bestehen können. Dazu ist das eigene Siegel da, um so etwas zu bekräftigen. Man mache einen Vertrag aus und handle danach.

Dienstbar sei der Mensch derweil, nicht ohne sich selbst gerecht zu bleiben. Er breche jedes Siegel wieder auf, wenn es ihn über Gebühr geknechtet hat. Wegen einer Last wird niemand einen Zweiten brauchen. Es genügt doch aus, mit weniger zurechtzukommen, um sich einer solchen zu entledigen.

Opferstockpredigt - Deutsch nach Meister Eckhart