Wege

Dokumentation

Ein Weg in Frieden

Bei Berücksichtigung aller energetischen Anteile der Umgebung in ihrer Schnittstelle am Menschen, seinem Wesen als das Ganze für das Gesamte ergibt sich für ihn ein Weg. Dank seines Widerstandes gegen den Kraftaufwand findet er einen solchen in gutartiger Weise und bleibt, wer er ist. So kann er zufrieden sein und es behaupten, dass es von einer prinzipiell guten Natur ist, was ihn ausmacht. Da sind die virtuellen Eigenheiten des Daseins allesamt eingeflossen und haben uns einen Weg bereitet. Diesen wollen wir uns freihalten. Dazu machen wir uns des Abends bereit, darum können wir des Tags tätig sein. So kehrt bei uns bald schon Ruhe ein und alles findet gemäß seinem regulären Ablauf statt.

Das haben wir betrachtet und für uns es beschlossen, dass das wahr gewesen ist. Da hat sich uns die Frage gestellt, welchen Reichtum wir im Leben erwerben möchten. Dazu möchte ich nun einige Anregungen geben, wie ein solcher aussehen kann.

  • Der nullte Grad - oder die Freiheit, für sich einen Weg zu bewahren. (Nichtstun verhilft zu Glück.)

  • Der erste Grad - oder die Aufgabe, den anderen Leuten ihren Weg zu belassen. (Keine Einmischung betreiben.)

  • Der zweite Grad - oder sich im Alltag dabei bewähren, mit anderen Leuten umzugehen. (Seine Ordnung finden.)

  • Der dritte Grad - oder die Aufgabe, von anderen Leuten etwas anzunehmen. (Verpflichtungen eingehen.)

  • Der vierte Grad - oder den Menschen dafür Anerkennung zukommen lassen, wer sie sind. (Standpunkte festigen.)

  • Der fünfte Grad - oder die Deutungen der Begebenheiten durch andere Leute verstehen und es zulassen, dass sie vorkommen, aber auch ankommen. (Die Gleichheit des Menschen verwirklichen.)

  • ...

Aller Erwerb von Gütern soll einem Erwerb von Mitteln entsprechen. Solche können zur Verbesserung einer Lebensqualität eingesetzt werden, doch sie resultieren auch aus einer solchen. Da wird alles, was der Lebensqualität eines Menschen zuträglich ist, letztendlich zu einer Bewahrung seines Reichtums führen. So ist die Welt aufgebaut, so können wir es erfahren.

Gedanke

Umtrieb

Der reale Anteil eines Lebens wäre kaum mehr als eine Schattenlinie auf einem undurchführbaren Plan. Da hat auch die beste Luftpumpe nicht geholfen. Es bleibt, was es ist. Ein Schabernack und die Absurdität eines Menschendaseins geben darum im Leben einander oftmals die Hände. So sozialisiert man sich in einer Welt, gescheiterte Existenzen gibt es viele.

Gedanke

Der alleinige Weg

Jener Weg, welcher wirklich zu begehen ist und der auch wahrhaftig gegangen wird, wäre in zweifacher Hinsicht der alleinig gültige Weg für jemanden wie mich. Um ihn zu finden, muss ich in mich gehen und bei mir sein.

Ein Weg ist als gebildete Struktur richtig zu verstehen, solange er körperhaft vor uns erscheint. Da wird er sichtbar sein und kann wahrgenommen werden.

Wir Menschen leisten allerhand ritualisierte Handlungen, wenn es um solche Wege geht, wie sie da erscheinen. Da sprechen wir von einem Fortschritt, wenn wir etwas erreicht haben. Der Progress ist uns sogar so wichtig, dass wir unser Lebensglück davon abhängig machen. Doch haben wir einen solchen erreicht oder ist er uns allein nur zugefallen?

Mancher Praktiker hat den Weg als eine zeitliche Abfolge von Handlungen angesehen. Da wird ebenfalls von Strukturen gesprochen, falls solche in regelmäßiger Art vorgekommen sind. Eine Strukturierung des Lebens wird dabei in der Regel von solchen Leuten als Glücksumstand angesehen. Da glauben sie an die Wiederkehr des Regulären.

Ritualisierte Handlungen sind allerdings ähnlich wie Automatismen zu verstehen und würden nichts ergeben. Es sind einstudierte Handlungen. Für sie ist kein innerer Prozess erforderlich. Ja, ein solcher wird durch die ritualisierten Handlungen aufgehoben. Ein Bedenken findet kaum statt, ein Hinterfragen scheint unmöglich geworden zu sein.

Da kann ich kaum damit zufrieden sein, wenn die Menschen so auf die Einhaltung ihrer Strukturen pochen. Das sind doch nicht meine gewesen. Warum also soll ich mich den Zeitplänen nachordnen, welche andere Leute, ohne mich zu fragen, für mich erstellt haben? Was kann ich dafür, dass sie die Uhren so wichtig nehmen, wenngleich ihnen der Wind nichts gegolten hat?

Eine Bemessung der Begebenheiten ist nichts Mögliches gewesen, solange sie nicht auf vollständige Art bestanden haben. Aber gerade was das Zeitliche betrifft, nehmen viele Menschen sich das Recht heraus, die Zeitpunkte für andere zu terminieren, zu denen etwas geschehen soll. Da bleibt mein Wille auf der Strecke und der Mensch muss sich verbiegen. Das aber habe ich mir nicht immerzu erlaubt. Ich bin keineswegs großzügig in solchen Dingen, sondern ich erkenne keine Grundlage davon an, so zu handeln.

Das Systematisieren der Zufälligkeiten und der Beliebigkeiten hat noch keine feststehende Ordnung geschafft. Vielmehr ist etwas Verkehrtes dadurch freigesetzt worden. Ein Zwang wird auf solche Weise wahr sein. Davon sind wir allesamt betroffen. Man macht es heutzutage an der Anpassungsfähigkeit eines Menschen fest, wie leistungsfähig er ist. Leistung wird danach definiert, was er für andere zu Wege gebracht hat. Der Umstand, dass das Glück bei solchen Begebenheiten partiell auf der Strecke geblieben ist, ist in der Regel nicht gehört und auch nicht anerkannt worden. Dann aber ist es unerhört gewesen. Wie soll man sich da entsprechen können? - Der Mensch unter Zwang ist bar jeden Rechts auf eine eigene Gestaltung seiner Lebenswirklichkeit. Im Grunde tritt so bei uns die Ignoranz als treibende Kraft des Lebens auf und gestaltet alles nach ihrem Wesen um. Nichts daran ist gut gewesen.

Impuls

Der Tempel in der Wüste

Manch ein Mensch betreibt einen regelrechten Kult um seinen Körper. Solche Leute kommen zuweilen dazu, ihren Leib als einen Tempel zu bezeichnen. Eine überaus schöne Wertschätzung des Körpers kann das sein, welche ich gelten lassen möchte. So etwas wird von mir wenigstens begrüßt. Ich mag den Ausdruck.

Wer einmal erfahren hat, was es eigentlich heißt, auf körperliche Funktionen dauerhaft verzichten zu müssen, der erkennt wahrscheinlich das Handicap eines Menschen im Umgang mit dem Leben an. Das Dasein von uns kann im Laufe eines Lebens nach und nach eine solche Bedeutung einnehmen, welche uns schwächt oder gar bedroht. Da wird es unerlässlich sein, auf seine Lebensqualität gut achtzugeben. Eine solche wird auch durch unsere Gesundheit bedingt. Der Leib von uns würde nicht zu verschleißen sein, ohne dass so etwas nicht doch unser zukünftiges Glück trüben würde.

Kennen wir uns mit dem Leben aus? - Der Geist eines Menschen soll aus der Summe der vorkommenden Dinge gebildet sein, welche uns ausmachen. Es wird unterdessen der Körper des Menschen von ihm mit einer eigentlichen Vitalität durchflutet. Im lichten Inneren von uns kommt er da als ein Wind vor und versucht uns zu beleben. Ja, das sollen sogar eine Vielzahl an Winden sein, welche uns die eigene Lebendigkeit erkennen lassen. Sie erscheinen dank einer innerlichen Reflexion auch als eine Funktionalität des Leibes. Da entspricht das eine dem anderen und wäre zu erspüren. So nehmen wir es aktiv und reaktiv wahr, was uns eingegeben ist. Halten wir das erst einmal in Ordnung, dann tun sich auch dementsprechende Wege bei uns auf.

Derweil kann unser Wesen allein nur so gut an uns ausgeprägt sein, wie es auch Besitz von unserem Körper genommen hat. Im Idealfall entspricht das eine dem anderen dabei. Mit dem Körper wiederum geben wir unserem Geist den Raum, um vorzukommen.

Ein Raum kann sinnlos wirken ohne dessen Freundschaft und Verwandtschaft zur Struktur. Alles das, was sich da bildet, wird für etwas gut sein. Es kommt dann ein Wind auf und durchbricht das zeitweise Chaos durch seine ordnende Eigenschaft. Er sichtet die Dinge, macht das Übel endlich weg, sodass es sich auflösen kann. Da hört manches leidvolle Gewahren von für uns selbst unbrauchbaren Dingen endlich bei uns auf. Etwas Verkehrtes kann daraufhin wirklich berichtigt werden, weil man es so endlich erkennen kann, wie es gehört.

Solcherart sollen auch die Geschehnisse in einer Oase sein. Dort wird dem Niedergang des Lebens getrotzt und es getreu seiner Basis erhalten. Dem Umstand, dass dort Leben entstanden ist, wird es geschuldet sein, wenn da ein Tempel vorkommt.

Der Tempel in der Wüste soll ein Hort des Lebens sein, welcher innerhalb der Welt nützlich zu deren Verlebendigung erscheint. Als solch einem Orte ähnlich möchte ich gerne unseren menschlichen Leib bezeichnen. Man mache sich ein eigenes Bild davon, was damit gemeint ist.

Der Mensch, dessen Ursprung nicht allein nur jene uns umgebende Natur sein würde, sondern dessen Dasein auch ein Teil von ihr ist und wie alles von ihr geboren, aber nicht entstanden sein würde, hat da ein Bewusstsein für das ihm Gegebene. Das soll seinen Geist zur Gänze ausmachen. Ein solcher Geist werde von uns vereinigt.

Tamen Kurkuma, Aquarell, getuscht

Haltung

Berechtigung

Ein eigentlicher Wille des Menschen wird unter normalen Umständen nahezu immer gegeben sein. Zumindest soll er dazu berechtigt sein, einen solchen an sich zu vernehmen und sich nach ihm auszurichten.

Impuls

Der Wille des Menschen

Der Wille eines Menschen besteht dank dessen Natur und deren für uns gültige Bedingung. In der Regel wird dadurch etwas Normales bei uns freigesetzt. Das soll dann auch etwas Gewöhnliches sein, was dabei vorkommt und womit wir zu bestehen versuchen möchten.

Schwäche man doch bitte einen solchen Willen des Menschen nicht. Alles andere ordnet sich ihm nach, was ein Mensch zu verwirklichen weiß.

Der Mensch führe sein Leben mit seinen Gängen und Beweggründen auf eine eigenständige Weise. Da hat das alles seinen Antrieb gestärkt. Es bestehen zwar allein nur wenige Gelegenheiten im Leben, um ein Glück zu erwirken, aber damit geben wir uns zufrieden.

Sprachgestaltung

Eine Basis zu eigen haben

Was da ist, das kann bestehen. So etwas kann von uns geschaut werden, weil es ja gegeben ist. Da nehmen wir es wahr. Darauf soll alles Weitere bei uns aufbauen. Damit möchten wir etwas für uns erhalten, das uns zugehört. Ein menschliches Glück möchte zu seinem Bestand finden.

Es baut ein Mensch aus dem Vorhandenen etwas auf, weil er dessen bedarf. Da ergibt sich das Werk durch seine Arbeit daran. Wie er sie leistet, das soll beschreiben, was ihn ausmacht und was er für ein Mensch ist. Damit möchte er etwas für sich erreichen. Schafft er das gut, dann steht es ihm ab diesem Moment, zu dem es gelungen ist, auch zur eigenen Verfügung. Da kann er es nutzen.

Mancher Mensch ist da bescheiden. Er begnügt sich mit ein paar Büchern und dem Garten hinterm Haus. Erkennen wir unsere Bedürfnisse an! - Mit der Zeit werden da Dinge wahr sein, welche gut für uns sind.

Gedanke

Stille

Alles reift durch seine Ruhe. Ohne eine gewisse Ruhe an sich zu tragen, werden vielerlei Dinge in verkehrter Weise geschehen müssen. Dann gerät etwas durcheinander. Manches davon braucht Zeit, ehe es wieder in Ordnung gekommen ist.

Gedanke

Eine Art zu sprechen

Manch einer verbiegt sich, wenn er etwas ausspricht. Da windet er sich und es platzen die Worte aus ihm hervor. Warum auch immer das so geschieht, es würde nichts Rechtes sein.

Pleasure, Aquarell, als CGP verfremdet

Haltung

Einsicht

Eine Reduktion der Tätigkeit unserer Sinne soll bei uns stattfinden. Würde sie in der Regel auch nicht leicht durchzuführen sein, so brauchen wir das doch. Da geben wir uns eine Aufgabe, damit wir etwas erleben können, das gut zu uns passt.

Was uns da möglich sein soll, wäre es, alles so zu belassen, wie es gerade erschienen ist. Dadurch kommt auch etwas zur Ruhe. In Ruhe aber können wir tüchtig arbeiten. Was wir da leisten, das hat auch Hand und Fuß.

Schaffen wir erst einmal einen Rahmen aus den ganzen Vorgaben für uns im Dasein, so finden wir bald schon den notwendigen Raum für uns, wo wir uns sinnvoll zu entfalten wissen. Da wirken wir gerne und sind zufrieden. Manches gute Ergebnis kommt dabei auf und macht uns Freude.

Impuls

Fertigkeit

Etwas Handgemachtes trägt fast schon mit Sicherheit alle gegenwärtigen Eigenschaften seines Herstellers an sich.

Suez, Bleistiftzeichnung

Gedanke

Ausgerichtete Reflexe

Erkenne ein Quadrat.

Richte Dich nach einem solchen aus.

So richtest Du es für Dich ein.


Erkenne die Normalkraft.

Richte sie bei Dir ein.

Danach richtest Du Dich aus.


Alles Weitere kommt nach und nach mit Ruhe zustande.

Idee

Eine gewollte Struktur

Ausgehend von einem willkürlichen Dasein ohne Kraft und voller Beliebigkeit der Geschehnisse kann der Mensch sich dem entgegenstellen, was es da gibt. Da zieht er es auf sich. Wenige Sekunden sollen dazu genügen, um unsere Kräfte endlich zu mobilisieren.

Gedanke

Zur Kraft finden

Das Bedenken eines Menschen soll ein fruchtbares sein, welches ihn auf seinem Weg anleitet. Ein solcher soll von uns in aufrechter Weise begangen werden. Da soll er auch so einzuhalten sein, wie er von sich aus erschienen ist. Da gehen wir gemäß seinem Verlauf die vielen Schritte unseres Lebens und kommen mal besser und mal schlechter damit klar, wie es ist. Wir haben nicht alles davon im Voraus schon gewusst, was in unserem Leben geschehen kann. Was wir aber mit der Zeit erkannt haben, das ist gut für uns gewesen. Da haben wir es gelernt, auf uns zu hören. Manchen Hinweis haben wir erst vernommen, als wir ihn auch beachtet haben.

Dokumentation

Kalte Zeiten

Der Moment des Lebens ist einer, welcher uns etwas ermöglichen kann. Da machen wir es fest, was wir gut finden. Es soll da sein. In unserer Nähe befinde es sich. Daran bilden wir uns aus, dass wir es herbeischaffen, was wir brauchen. So kommen unsere Dinge in Gang. Das Brennholz sammeln wir täglich, das Feuer erhalten wir. So gehen wir durchs Leben. Da haben wir vielerlei Aufgaben zu erfüllen. Wir machen es recht, wenn wir ihnen nachkommen. Da wird es in Kraft treten, dass unser Vermögen entsteht. Manchen Beutezug unternehmen wir zudem, damit wir unser Dasein zu schätzen wissen. Leer möchte niemand ausgehen.

Dokumentation

Einen Schatten spenden

Dann, wenn die Wahrheit ans Licht gekommen ist, hat man oftmals auch wieder Ruhe. Dann begibt man sich in einen Schatten und erholt sich. Das Gute ist bereits geschafft. Da ist das alles wie eine Erlösung für uns. Einerseits haben wir uns davor gefürchtet, dass etwas zur Sprache kommt, andererseits haben wir uns auch Luft machen können. Da hat die Last auf uns mit einem Mal nachgegeben. Der Druck ist von uns gewichen. Darüber freuen wir uns sehr.

Wir haben einen Stempel abbekommen, welcher uns sehr viel ausgemacht hat. Stigmatisiert hat uns das, was da gesprochen worden ist. Verstanden haben wir es gut. Darum haben wir es auch erkannt, was das bedeutet hat. Da ist viel Mist gesprochen worden. Man hat uns kontaminiert. Doch jene Zähne sind auch gewachsen. Da haben die Menschen ihre Rechnung dafür erhalten, was sie getan haben.

Im Lichte der Wahrheit erscheint das alles absurd. Da haben die Menschen es nicht ausgehalten. Sie haben eine Vernunft angenommen, ohne dass eine solche sinnvoll gewesen wäre. Ihre Entscheidungen haben sie dem nachgeordnet, was sie als Recht, ja, als ihr gutes Recht bezeichnet haben. Doch das Recht des einen dürfte das Recht eines anderen nicht beschneiden, zumal wenn er in einer geschwächten Position ist. Da ist vieles an meinem Leben verzerrt dargestellt worden und hat sich auch so ausgewirkt. Ein Fehler pflanzt sich fort, indem er größer wird. Genauso ist es auch mir geschehen. Da bin ich froh darüber, dass ich es aufzuschreiben weiß, was ich zu sagen habe.

Im Inneren dieser schwarzen Lettern verbirgt sich manches Üble. Doch es möchte ich nicht hervorbringen. Ich belasse es darum, wie es ist. Ein Schicksal hat jeder Mensch zu eigen. Ein solches zu relativieren, das offenbart den Übeltäter. Wer die Wahrheit eines Lebens nicht anzuerkennen gewusst hat, der hat sie abgestritten. Ein Leben aber kann allein nur so geführt werden, wie es aufkommt. Da bin ich wiederum froh um den Platz im Schatten.