Neutralität

Affirmation

Ein Ästhet befasst sich mit der Auswirkung des Gegebenen. Warum sollte er es sich da nicht wirklich vorstellen und aufnotieren! - Manches kann er somit aufzeigen, was Gehör verlangt und doch klar vernehmbar vor unseren Augen erscheint.

Gedanke

Eine Fragestellung

Die Mitte von zwei, drei oder mehreren gleichartigen Dingen kann man als Mensch fast immer gut erkennen. Wir sehen den Gegebenheiten das Zusammenwirken an. Warum ist uns ein solches Vermögen eingegeben? Welch eine Relevanz hat das für ein Überleben des Menschen?

Idee

Neutralität ist eine Einstellung

Eine eigentliche Soheit möchte ich einmal für mich im Dasein erreichen. Damit möchte ich zu bestehen versuchen, dass es mich gibt. Es gibt mich auf eine Art. Ich bin ein Solitär. Dazu bin ich im Laufe meines Daseins geworden. Man hat mich in der Regel nicht anerkannt. Andere Menschen gehen häufig an mir achtlos vorüber.

Das habe ich erkannt, aber an nichts würde ich es festmachen können. Als einen der ersten Schritte auf meinem Weg hin zu einem selbstbestimmten Dasein sehe ich diese Erkenntnis an und bekenne mich dazu, dass ich so denke. Es hat keinen Wert, anders zu empfinden als so, wie die Dinge bei mir ausgeprägt vorkommen. Möchte das auch nicht nach jedermanns Geschmack sein, dass ich das Meinige bedenke und ausdeute, so ist es doch wahr. Gerne erfahre ich eine Bedeutung des Gegebenen auf meine eigene Weise. So bleibe ich unabhängig. Davon halte ich etwas. Ja, ich stehe dazu, dass ich mich nicht immerzu nach anderen Menschen richten möchte.

Da grenze ich mich von den überbordenden Reden meiner Mitmenschen ab. Ich bin gerne zurückhaltend. Freilich würde ich deswegen noch lange nicht unentschlossen sein.

So bespreche ich das Meinige. Nach und nach ergibt das etwas, was mir eine Macht eingibt, welche ich für mich gut gebrauchen kann. Dorthin wende ich mich mit meinen Gedanken, wo meine eigentliche Einsicht besteht, ja bestätigt wird. Dazu gehe ich in Klausur mit mir. Einem anderen als mir möchte ich sie nicht auflasten.

Ich prüfe mich eingehend. Bei der Erstellung meiner Werke richte ich zuweilen über das Dasein von mir. Das macht mich aus, was ich dabei bedenke. Da erfahre ich eine Wertigkeit meines Lebens.

Das alles belasse ich so, wie es erscheint und möchte es nicht verändern. Das festigt mich unmittelbar. So kann ich es regelrecht anerkennen, was ich da tue. Auch wird es mir dabei gewahr, welche Wesenheit des Kosmos ich im Grunde verkörpere. Damit komme ich zurecht. Zumindest ist mir nichts anderes übriggeblieben.

Jeder Mensch hat eigene Ansichten. Ich würde es nicht wissen können, wie andere Leute das sehen. Ob das etwas Rechtes sein wird, was ich bin, sollte nicht diskutiert werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass das zerredet wird. Was ich aber weiß, ist, dass es mich gibt.

Da nehme ich mich sogleich zurück. Ich möchte einem anderen nicht willkürlich erscheinen. Ich trachte während des Daseins von mir danach, eine gewisse Neutralität von mir zu verwirklichen. Lieber würde ich nicht gesehen werden, als dass man mich im falschen Licht Stehen sieht.

Gegenüber anderen Menschen und auch gegenüber jenen Vorkommnissen der Welt soll diese Neutralität zu verwirklichen sein. Das soll das Gegebene stabilisieren. Das wird ein erster Moment dafür sein, um einen eigenen Gedanken von mir anzubringen. Ich glaube an die eigentliche Unabhängigkeit von anderem im Leben.

Eine solche Unabhängigkeit soll auch bezogen auf das Werden der Dinge vorkommen. Innerhalb der Welt findet manches statt, was nichts mit mir zu tun haben würde. Da berührt es mich wenig. Das habe ich erkannt. Anderes wird mir dagegen nahestehen und etwas für mich bedeuten.

Gedanke

Ein eigenes Spektrum an Farben und Klängen

Ein eigentliches Spektrum von etwas, etwa den Farben und Klängen der Natur, bildet das Ganze aus, was es gibt. Es ist dabei in vollständiger Weise vorhanden. Nichts würde daran fehlen. Ausgehend von einem solchen Gedanken habe ich die Annahme getroffen, dass es möglich ist, sich es im eigenen Dasein so einzurichten, wie man das braucht.

Es würde nicht allein das Wissen eines Menschen sein, was dessen Einsicht in die Gründe des Daseins im Gesamten ausmacht. Vielmehr als das wird es sein grundsätzliches Vermögen dazu sein, sich zu bedenken. Dabei wird ihm etwas klar. Das kann er gut verstehen. So etwas findet man zuweilen bei sich vor. Das soll zu einem Erwerb von Wissen genügen. Ein solches kann von uns Menschen erkannt werden. Dazu wird es aufgefunden.

Der Mensch bedenkt das Gegebene und bewertet. Das würde er nicht ohne Grund so tun. Das verschafft ihm eine gewisse Kontrolle über sein Leben und jene, damit verbundene Situation. So vervollkommnet der Mensch seine Kenntnis vom wahren Wesen der Dinge nach und nach.

Gedanke

Endlichkeit

Das eigene Dasein von uns Menschen ist endlicher Natur. Genauso ist auch alles Wissen endlicher Natur. Es erlischt mit uns. Geht das Licht bei uns erst einmal aus, würde es nicht mehr hell erstrahlen.

Gedanke

Der Stand eines Menschen

Mein eigentlicher Stand wäre derjenige, welchen ich einzuhalten bereit bin. Daran kann ich ihn erkennen. Einen solchen Beweggrund nehme ich für mich an und richte alles Meinige danach aus, wie dieser ist. Das tue ich so, ganz gleich ob ich dabei gehe, stehe oder sitze.

Idee

Der Wert einer Sache

Der eigentliche Wert einer Sache würde nicht anders zu bestimmen sein, als er erscheint. Da sind zuweilen solche Dinge in unserer Umgebung wirksam, welche wir auf diese Weise untersuchen können. Dabei lernen wir etwas darüber, was sie ausmacht. Dann werden wir sie endlich in Besitz nehmen und etwas mit ihnen bewirken. So eignen wir Kenntnisse dazu, aber auch die dazu zugehörigen Gegenstände kommen in unseren Besitz.

Phantastisches

Ein neutraler Modus

Jene Gegebenheiten eines Lebens bringen manches von sich aus schon für einen Menschen mit sich, was ihn zu Recht, aber auch zu Unrecht ausmachen soll.

Phantastisches

Vom Wesen der Mitte

Auf einem Weg der Mitte zu wandeln, das hat etwas mit ruhigem Dasein auf dem Weg und stillem Frieden bei sich zu tun. So etwas nehmen wir bereitwillig an, wenn es vorkommt. Das soll ungünstige Phänomene bei uns Menschen abstellen. Da werden wir endlich froh sein.

Haus in Winkelwelt, Bleistiftzeichnung

Idee

Von der Reinheit einer Seele

Der Mensch wäre gut damit beraten, den Erhalt seiner Seele als Vorgabe für sich anzunehmen. Es sei anzuerkennen, dass es sie gibt und auch dass diese etwas für uns bedeuten wird. Sich über das Gegebene klarzuwerden, das soll erforderlich sein.

Idee

Den eigenen Gedanken aufrechterhalten

Der Mensch wird gewöhnlich mit einigen Dingen ausgestattet sein, welche für ihn persönlich Bedeutung haben. Dazu zählen wir mitunter auch gewisse Gedanken und Ideen von uns. Etwas davon wird wahr sein und uns vollkommen zurecht bedingen.

Zwei Welten, Aquarell

Gedanke

Symbole des Lebens

Die Symbole sollen für sich sprechen.

  • Das Brot
  • Das Wasser
  • Der Apfelzweig
  • Der Ölbaum
  • Der Davidstern
  • Der Saft