Aspekte des Daseins

Affirmation

Jeder Funke Glück wird auch ein bisschen Asche haben. Jeder noch so laute Knall hat seinen Rest an Stille.

Schema: Das Ego im Bezug zur Umgebung

Gedanke

Aufgabe und Idee

Ich strebe eine einfache Vollständigkeit jener von mir zu bewahrenden Dinge an. Eine solche möchte ich während dieses einen Daseins von mir erreichen. Dazu genügt es mir aus, das Gegebene so anzunehmen, wie es mir wahr zu sein scheint.

Idee

Das Pendel

Ein jeder Gegenstand hat die aus seinem lichten Inneren resultierende Eigenschaft zu eigen, auf seine Umgebung reagieren zu können.

Dokumentation

Gleichmut

Wir alle führen ein Leben, welches seine eigentlichen Aufgaben- und Fragestellungen mit sich bringt. Da wird etwas davon zu klären sein, um einen Fortschritt für sich zu verwirklichen. Jedoch sollten wir das Gegebene dazu nicht verändern oder verstellen.

Eine Beständigkeit der Basis eines Menschen macht es aus, dass seine Wege gangbar ausfallen. Da treten innerliche Nöte genauso auf wie es auch äußerliche Zwänge geben wird. Solche hat man zu bewältigen, um seine Lebensqualität sicherzustellen. Keiner wird ohne das auskommen.

Was aber wird die Basis eines Menschen sein? Woran können wir eine solche festmachen? - Nun, das Dasein mit dem Leben als Mensch wird eines für das Gesamte davon sein. Da bildet es ein Ganzes aus und soll auch so von uns erhalten werden. Gehen wir doch einfach damit um, was da vorkommt und für uns gegeben ist.

Eine solche Basis wird zuweilen zerstört sein und bei uns kaum mehr eine Beachtung finden. Dann aber spiegelt unser Lebensglück dies auch deutlich wider.

Mit Gewissheit möchten wir ein solches zurückerhalten. Dazu mache man sich es klar, wessen Lebensglück es sein wird. Derjenige, der es eignet, hat auch dafür Sorge zu tragen, dass es erhalten bleibt oder erneut ersteht.

Da der Ausgangspunkt für das bewusste Dasein als Mensch in der Regel nicht der Palast eines Herrschers mit seinem Thron sein würde, sondern viel eher im Joch des Niedergangs der Gegebenheiten zu finden wäre, haben alle Menschen mehr oder minder einen solchen Trümmerhaufen für sich zu eigen, aus dem sie etwas machen sollen.

Wie soll es auch anders möglich sein? - Die Gegebenheiten des 20. Jahrhunderts haben dazu geführt, dass die innereuropäische Kultur des Miteinanders verbrannt ist und erst wieder errichtet werden muss. Haben wir auch weiterhin unseren Glauben an die Menschheit behalten, so spricht doch einiges in der jüngeren Geschichte dagegen, was leider Wirklichkeit gewesen ist.

Das schöne Gebäude Europas ist nun inzwischen verstärkt und neu aufgebaut worden. Jetzt gelte es dieses mit Leben zu erfüllen. Ein immaterieller Schaden, wie er durch die Kriegswirren, das Machtstreben Einzelner und die wahnsinnige Verblendung ganzer Scharen von Menschen freigesetzt worden ist, führt nach wie vor zu einer fragwürdigen Situation bei uns. Mit ihr umzugehen wird notwendig sein. Dazu wäre es erforderlich, das anzusprechen, was es eigentlich bei uns ausmacht.

Dokumentation

Das dem Menschen Mögliche

Ein einfacher Ausgangspunkt für das 'Jetzt' und 'Hier' der Gestaltung des eigentlichen Lebensglückes eines Menschen, wird das tatsächlich Gegebene sein. Es kommt bei uns zurecht vor. Wir haben es nicht ohne Grund erhalten. Sind wir uns dessen vielleicht auch nicht bewusst gewesen, dass wir das getan haben, so ist es doch geschehen. Es wird eine Lektion für uns sein, sich damit zu befassen, was gerade da ist. Es stellt die Basis für ein Bewusstsein zum jetzigen Moment dar und kann ein Wirken von uns einleiten.

Mit was sind wir umgeben? Was bedeutet es uns, dass das vorhanden ist? - Solche Fragestellungen machen es uns wahrscheinlich möglich, etwas davon zu begreifen, was da ist und vorkommt. Da erhalten wir eine Vorstellung davon, was das für Gegenstände und Gegebenheiten sind, die uns zum Teil etwas ausmachen können.

Da machen wir uns etwas daraus, was wir haben. Wir assemblieren das Gegebene zu jeder Zeit. Dadurch ermächtigen wir uns zu einem Wirken innerhalb des Gegebenen. Manche Gelegenheit ergibt sich somit für uns, um etwas für das eigene Dasein und Leben zu verbessern. Da stellen wir es sicher, dass das geschieht. Anders als so würde es uns nicht möglich sein, den eigenen Ausgangspunkt von uns für das Leben wahrzunehmen und von diesem ausgehend etwas Weiteres zu erreichen. Ein solcher Sachverhalt hat Bedeutung bei uns, weil wir davon die zu tätigenden Aufgaben von uns ableiten.

Der Moment des Handelns und der Moment der Wahrnehmung ist der gleiche. Ein solcher wird von uns zurecht als die Gegenwart bezeichnet. Dieses Wort drückt es klingend aus, was das Gegebene ausmacht und in welchem Verhältnis wir uns dazu befinden. Da ist etwas zugegen und erscheint. Wir können es an uns nehmen und etwas damit verrichten. Normalerweise handelt der Mensch so, dass er sich nutzbringend zu betätigen versucht.

Es wird so gegeben sein, dass wir uns allein nur auf eine Sache von Herzen einlassen können. Da fokussieren wir etwas und leisten vielleicht bald schon etwas Großartiges auf diese Weise damit. Von der Warte aus geht der Mensch seine Dinge einzeln an. Da hat er nichts unversucht gelassen, um es schaffen zu können, was er von sich erwartet.

Dokumentation

Eine Ordnung des Gegebenen gewahren

Machen wir uns es einmal bewusst. Alles hat eine Ordnung zu eigen. Im Mindesten wird das eine Anordnung sein, was sie ausmacht. Darüber hinaus ergeben sich Regelmäßigkeiten, sogenannte Muster und bilden Strukturen bei uns aus. Sie zu erkennen wäre wichtig. Das hat Bedeutung für die täglichen Lektionen des Lebens.

So gehen wir die aktuelle Aufgabe an, dass wir sie als Lektion für uns auffassen. Das passt gut zu dem Moment der Zeitfolge, welcher jetzt gerade gegeben ist. Verspielen wir uns doch nicht dabei. Seien wir bedacht und gehen diese Aufgabe an. Was da geschieht, wird ein Schritt auf unserem Lebensweg sein. Machen wir uns frei davon, solche Gegebenheiten zu verleugnen und die Gelegenheiten zu einer Verbesserung von uns zu versäumen.

Wird es auch so viele Wege für den Menschen geben, wie es möglicherweise unterschiedliche Schneekristalle auf der Welt geben kann, so hat doch das Absolute es uns zur Aufgabe gemacht, dass wir bedingt sind und allein nur auf einem Weg gehen können. Da begrenzt sich die Fülle der Welt und wir werden einzig sein. Dann ist es aber hoffentlich auch bald klar, dass es allein nur eine Lektion sein wird. Einen Schritt gilt es zu tätigen, einen Weg sollen wir dafür erwählen. Da enden die Unwägbarkeiten und das Gegebene wird klar.

Dokumentation

Bestimmtheit des Gegebenen

Alles Gegebene ist da, wirkt sich dementsprechend aus und kann uns bewusst sein. Da können wir es auffassen und ein innerliches Bild vernehmen, welches dazu kongruent sein wird. Das soll den Geist eines Menschen ausmachen, dass er sich mit solchen Dingen gerne befasst. Von diesen kann er etwas in Erfahrung bringen.

Die Fragestellung, was eine Zivilisation ausmacht, wird anders zu beantworten sein. Es wird die Leistung vieler Menschen sein, was an ihr verwirklicht wird. Da trägt jeder Einzelne etwas dazu bei, dass sie sich in ihrer Wertigkeit erhält.

Das Viele, was durch sie verkörpert wird, ist einem einzelnen Menschen kaum klarzumachen. Dafür würde allein schon die Zeit nicht ausreichen, um das darzustellen. Da wird es gut sein, dass sich vieles davon wiederholt hat.

Impuls

Einen Überblick über das Gesamte erhalten

Das Leben eines Menschen wird eines sein, welches im Gesamten in klarer Weise erscheint. Dann werden wir mit Sicherheit die Fragen unseres Lebens erkennen und diesen die Aussagen eines Zeitgeschehens richtig zuordnen, wenn wir das Ganze davon kennengelernt haben. Dazu können wir etwas leisten, was die Möglichkeit davon herstellen kann. Vereinfachen wir unser eigenes Handeln doch bitte. Drücken wir uns klar zu den Sachverhalten dieses Daseins aus. Daraufhin werden auch unsere Wahrnehmungen dementsprechend ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Überblick über das Gegebene vergrößert sich dadurch.

Durch uns ist es einmal gebildet worden, an was wir bis heute tragen. Das wird uns auch weiterhin gegeben sein. Wir würden nichts davon verlieren, aber manches hinzugewinnen können. Da teilen wir das Gegebene in seine ganzen Anteile auf. So wird endlich etwas davon wahr sein.

Archaeopterix, Aquarell

Idee

Gedanke an eine Zukunft

Anzukommen ist manchmal schon wichtiger gewesen als fortzugehen. Man möchte ja auch einmal da sein und mit etwas bestehen.

Idee

Vernunft als Wiederhall einer Erinnerung

Jene Aspekte des Daseins sollen allesamt als Phänomen endlich von ihrer Art sein. Dann werden sie für uns keine Quälerei bedeuten. Etwas kann sich auswirken und geht doch vorüber. Da wird es uns vielleicht in guter Erinnerung bleiben, dass wir es erfahren haben.

Alles soll schon da sein. Das gelte auch für das tatsächliche Ende so. Es ist bereits vorgezeichnet. Ein Entstehen von Leben bedingt auch dessen Fortgang und führt somit gewiss wieder zu dessen Auslöschung. Nichts von uns würde ewig währen, es sei denn, ein Wissen davon wäre in falscher Weise gebildet worden. Das aber wird dann die Folge eines Irrtums sein.

Alles Gute geht einmal vorbei und wird dann durch etwas anderes ersetzt, was auch vorkommen kann. Das soll wirklich so geschehen. Es ist der Lauf der Dinge, dass diese sich wandeln. Es würde nicht gut zu ertragen sein, wenn der Aufbau des Kosmos nicht so sein würde, wie er ist. Wir sollen die Einsicht anerkennen und uns zunutze machen. Daran möchte ich die Leserschaft hiermit erinnern dürfen, dass so etwas kein eigentliches Unglück, sondern eine echte Chance für uns darstellt.

Begrenzt ist selbst die Anzahl an wirklichen Aspekten des irdischen Lebens. Allein nur so werden sie in begreifbarer Weise vorkommen. Das sollen wir beschauen und überwachen, was uns gegeben ist, aber wir würden es nicht zu verändern brauchen. Schließen wir uns doch einfach an eine solche Kenntnis des Gegebenen an und erkennen es an, wie es ist. Würde das nichts von einem Wert für uns bewirken?

Alles ist endlich. Obwohl jene Summe des Ganzen des Erdkreises größer als die Summe der Dinge eines Einzelnen sein wird, wird auch sie begrenzt bleiben. Vieles daran sind doch allein nur Wiederholungen redundanter Art, welche dafür unerheblich sind, um deren Wertigkeit zu erhöhen. Das zu erkennen wird dann etwas Triviales sein, wenn man darum weiß, wie es ist, was uns vorgegeben sein wird. Im Grunde machen die Redundanzen und Trivialitäten das Leben mit seiner menschlichen Existenz fast zur Gänze aus. Für denjenigen, der die Welt geschaut hat, wird das so sein. Was jeder kennt, das werden doch alles allein nur Wiederholungen des eigentlich Gleichen sein. Nichts anderes als das, was auch wir kennen, wird daran zu entdecken sein. Treten die Dinge auch scheinbar nuanciert auf, so bleiben diese doch stets das, was sie eigentlich sind. Damit komme man klar. Es macht die Endlichkeit der Füllen erst komplett.

Jedes Leben hat etwas an sich, was dem Lebewesen bewusst werden kann, welches es führt. Allesamt sollen diese uns bekannten Dinge dazu wie gemacht sein, um das Leben zu meistern. Das sollen wir erlernen, wie das geht. Machen wir es uns bewusst, was uns bedingt. Unter einem solchen Aspekt ist jeder Mensch gleichwertig. Es sind genauso all unsere Wege gleich viel wert, welcherart sie auch immer sein werden.

Alles Gute wird durch das, was uns ein Glück bedeutet, bereits für uns vorgegeben. Es besteht fort, was daran bedeutsam ist. Nichts davon würde auf Dauer unbestimmt zu sein brauchen. Immer wieder wird es aufkommen, was wahr ist. Wie ein Fraktal geistlicher Betätigung führt der Mensch sein Scanning des Erlebten erneut durch, was zu einer Auffrischung der bereits gebildeten und bestehenden Gedanken führt und diese verlebendigen kann. Unterdessen vernetzt der Mensch seine Erfahrungen mit dem ihm bereits Bekannten. Da festigt sich bald sein Gemüt.

Tritt das alles erst einmal in Kraft, wird es auch etwas zu erleben geben. Dabei treten manche Wahrheiten offen zu Tage. Solche erscheinen wie die anderen Dinge auch konform zu ihrer Natur. Die Welt wird wahrscheinlich durch einen solchen Puls aufrechterhalten, welcher sie uns da kurzzeitig in einem anderen Licht zu erkennen geben kann. Da möchten wir bald schon eine neuartige Position dazu einnehmen und so auch manche weitere Perspektive hinzugewinnen. Das soll einer Motorisierung gleichkommen, welche uns anzutreiben vermag. So hat alles Bestehende seine Ordnung, jedoch keinen dauerhaften Bestand. Die virtuellen Welten sind ein Mehrfaches der Realitäten. Seien wir motiviert dazu, das Gegebene anzuerkennen, auch wenn es nicht jederzeit und immer vorkommen würde. Dann, wenn auch wir in einer dazu passenden Weise erscheinen, welche dem entspricht, wie diese Welt aufgebaut ist, wird es uns wirklich geben. So vermögen wir es vielleicht einmal, wegen unserer Kenntnisse eines solchen Gehalts der Worte zu bestehen.

Durch das Vorkommen einer Klärung der immerzu gleichartigen Gedanken und Ideen sollen wir das Menschendasein verstehen und läutern. Da möchten wir uns etwas Wahres dazu aufschreiben, was wir anzuerkennen bereit sind. Das soll uns bekannt sein, damit es auch dafür geeignet ist. Etwas davon werden wir wissen und auch verstehen. Da wird es auch für die baldige Zukunft von uns zu bewahren sein. Dazu stehen uns die eigenen Bilder und Schriften zur Verfügung, wie sie beschaffen sind. Aber auch das Wort und der Geist sind uns aus diesem Grund eingegeben worden, damit wir davon Gebrauch machen und etwas ausgestalten. Im Mindesten wird es unser Bewusstsein sein, welches wir dabei ausbilden.

Impuls

Erkenntnis einer Gleichheit der Menschen

Jede Ursache hat etwas an sich, was sie zu einer absoluten Größe macht. Eine solche beeinflusst das Werden der Dinge unbedingt. Dabei wird sie allem anderen zur Bedingung.

Eine Wertigkeit des Gegebenen ist dagegen etwas, was wir aus unserer Position heraus erschauen müssen. Dabei werden wir keine Ursachen ausmachen. Jedoch wissen wir darum, dass es solche geben wird. Das haben wir so gelernt.

Aus irgendeinem Grund würden wir nicht zwischen den Ursachen und deren Folgewirkungen unterscheiden können. Dann, wenn wir die Geschehnisse der Welt betrachten, wird das offensichtlich. Beschreiben wir es erst einmal, was wir da wahrnehmen, wird das sogar offenkundig. Wir nehmen an der Welt überhaupt erst durch eine solche Partizipation teil, könnten es aber nicht abschließend klären, was sie ausmacht. Innerhalb einer Gegenwart erscheint das alles entsprechend seiner Wertigkeit, wie es ist. Das wird jedoch etwas sein, was von der eigentlichen Ursache der Dinge unterschieden werden kann und soll.

Das eine würde ohne das andere nicht vorkommen. Die Dualität des Gegebenen hat es uns nicht leichter möglich gemacht, damit klarzukommen. Wir stellen uns da gewiss die Frage nach dem Grund und würden an einem solchen dennoch nichts auffinden, was uns bedingt. Wir haben keine bekannte Beziehung zu diesem. Jedoch ist er da, kommt vor und wirkt sich auch aus. Aber er bleibt, was er ist.

Der Grund stellt eine Voraussetzung für das Leben dar, ist aber selbst wahrscheinlich ohne ein solches. Die Strukturen in der Welt würden nicht einfach so als lebendig zu bezeichnen sein, ohne ihren Gehalt genauer zu kennen. Allein nur das, was wir auch erschauen, wird uns als wahr erscheinen. Nach einer dem Menschen gerechten Sichtweise würde das so nicht verkehrt benannt sein.

Man kann die Dinge auf jenes Zusammenwirken der sie bedingenden Ursachen untersuchen und dabei etwas über deren Wertigkeit erlernen, was da gerade zu erkennen ist. So, wie man das erkannt hat, soll man das dann auch mit Worten festmachen. Das soll hier einmal festgestellt werden, dass es im Rahmen des Möglichen sein wird, das zu leisten.

Dann, wenn unsere Beobachtungen auch Gestalt angenommen haben, können wir diese aufzeichnen, sodass sie uns zu Gesicht kommen. Da nehmen unsere Gedanken und Ideen endlich Form an. Eine solche sollen wir beschauen und auch verifizieren. Da wird etwas für uns Menschen ersichtlich, was auswertbar ist.

Ein gewisses Vermögen des Menschen entsteht erst dann, wenn er eine Sache einem Zweiten hinreichend erklärt hat, welcher dieses Wissen ebenso weitergibt. Da kann es eine Auswirkung haben, dass wir das Gegebene zu bezeichnen wissen. Das, was wir uns dabei vorstellen, werden wir jedoch keinem anderen vermitteln können. Aber wir sollen dafür Sorge tragen, dass dieser andere Mensch eine eigene Vorstellung davon erhält, was zu einer Sache festzumachen sein wird. Da wird er sie vielleicht auf eine gleichwertige Weise erkennen.

Ein Blatt Papier vor uns können wir bemalen und beschriften, so wie wir das tun möchten. Dabei wird etwas entstehen, das uns zu Gesicht kommt. Das sollen wir betrachten. Die Sinne schärfen sich von allein für das Gegebene. Je vielfältiger eine Information ist, welche wir dabei mittels dieses Mediums zu fügen wissen, desto klarer wird uns eine solche einleuchten. So entsteht ein Wissen, das in Relation zu unserem Vermögen steht.

Dazu sollen wir dann auch eine Beschreibung mit Worten geben. Dabei möchten wir das Gegebene entsprechend unserer Intention benennen und bezeichnen. Das wird zu vermitteln sein. Da erfahren wir etwas von der Wertigkeit unseres Vermögens zur Darstellung solcher Dinge. Wir werden dadurch einige gedankliche Querverbindungen schöpfen. Das Verfahren soll unser Wissen einem anderen Menschen zugänglich machen.

Ein solcher Vorgang der Darstellung des Gegebenen würde für viele Menschen scheinbar nicht erforderlich sein. Viele wiegeln da von Vorneherein ab und sagen, dass sie die Methode schon beherrschen oder das gar nicht erst zu tun bräuchten. Aber das Folgende wird dennoch richtig sein. Das Einfache sei regelmäßig zu beüben oder es schwinden unsere diesbezüglichen Kräfte. So, wie wir es machen, wirkt es sich auch aus.

Gedanke

Chancen eröffnen

Ein Bezug auf bekannte Größenordnungen kann die Kommunikation mit einem anderen Menschen ungemein erleichtern. So kann etwas gesagt werden, was auch dem Gesprächspartner bereits klar ist. Man findet auf diese Weise schnell zu einer gemeinsamen Basis für ein Gespräch.

Planung

Das letzte Haus der Straße

Das letzte Haus eines bekannten Gebietes wäre der zurecht so bestimmte Umkehrpunkt für uns. Auch bei der Meditation kann es solche Anhaltspunkte geben, zu denen wir umkehren möchten. Man bräuchte nicht weiter zu gehen als bis zu einem solchen Ort, wo einem die Dinge zurecht noch vertraut gewesen sind.

Des Menschen Geist ist ein das Gedeihen eines Lebensglückes freisetzender. Er bewirkt alle Kraft eines Menschen und macht auch seine Stärke aus. Doch vor der Zeit zu einer Sache wird diese kaum erscheinen können. Man würde nichts dadurch gewinnen, wenn man die bestehenden Schwellen der Welt zu Unrecht übertritt.

Pleasure, Aquarell, als CGP verfremdet

Sprachgestaltung

Innehalten

Mit dem ersten festgelegten Wort hat ein Text zu entstehen begonnen. Da kann alles freigesetzt werden und nichts würde davon zu verhindern sein. Unser Wort soll aber ein rechtes sein. Gebe also Acht auf die Wahl der Worte. Jeder weitere Satz formt einen Gehalt des Gegebenen aus und bildet darum etwas, mit was Du hernach umgehen musst.

Das Geschriebene ist Dir eingegeben. Du kannst es zudem erinnern. Segen und Fluch kann eine Sprache darum für den Menschen sein, weil nicht alles zu etwas Rechtem genügen würde. Was dadurch bestimmt wird, wenn wir etwas gesagt haben, wird der Fortgang der Dinge sein. Da wirkt es sich aus, wie wir etwas ausgedrückt haben. Manches Gute, aber auch etwas Schlechtes kann darum für uns wahr werden.

Planung

Bescheidenheit

Der Mensch erhalte sich auch selbst. Wir sind nicht allein nur zu einer Freude anderer dagewesen, haben aber auch nicht an allem einen Grund gefunden, um uns erfreuen zu können. Da nehmen wir am besten doch jene Einsicht an, dass wir bestehen können. Dazu wird das eigene Siegel da sein, um so etwas zu bekräftigen. Man mache mit einem Gleichgesinnten einen Vertrag aus und handle danach, was dieser besagt.

Dienstbar sei der Mensch derweil, wenn er seine Aufgaben erfüllt. Das soll er gerne tun, nicht ohne sich gerecht zu bleiben.

Er breche jedoch jedes zu Unrecht vergebene Siegel wieder auf, wenn es ihn über Gebühr geknechtet hat. Wegen der Bewältigung einer Last wird niemand einen Zweiten brauchen. Jeder trage sein eigenes Päckchen. Es genügt darum aus, mit etwas weniger zurechtzukommen, wenn man seine Last nicht mehr zu tragen weiß. Man bürde eine solche keinem anderen auf, allein nur um sich ihrer zu entledigen.

Gut hat es da derjenige, den seine Füße noch tragen.

Impuls

Koexistenz

Jeder Mensch hat einen, den er kennt und mag. Zuweilen gibt es auch viele, die wir kennen und mögen. Da festigt sich deren Beziehung zu uns mit der Zeit und etwas wird dadurch wahr. Ein Mensch, der in Beziehung zu uns steht, nimmt auch etwas von uns an. Immerhin widmet man sich ja einander in solch einer Situation.

Da wir Menschen uns die bestehenden Beziehungen erhalten möchten, macht es wenig Sinn, dass Außenstehende uns das versagen. Es hat diese schließlich nicht betroffen, wie soll es sie da etwas angehen. So wie die Sterne am Himmel kaum im Widerstreit miteinander sind, sollen auch wir Menschen untereinander den Frieden wahren. Da bietet jeder Einzelne davon ein gewisses Maß an Orientierung. Schließlich befindet sich ja jeder davon an seinem Platz.

Genauso wenig wie die Sterne Ihren angestammten Platz ohne Not dazu verlassen werden, existieren auch die Menschen im dafür vorgesehenen Raum und möchten als das bestehen, was sie sind.

Keiner hat es sich ausgesucht, was er in seinem Dasein erfahren wird. Aber es wird auch so richtig sein, wie es ist. Man sollte nichts daran beschönigen, aber das alles würde auch gar nicht grundlos vorgekommen sein, was uns bis heute bedingt.

Viel bedeutender als die Suche nach dem Schuldigen für ein entgangenes Glück wird es sein, dass wir Menschen das uns zustehende Glück als etwas Wahres auffassen, was wirklich gegeben sein wird. Wir sollten nicht damit anfangen, anderen Leuten die Verantwortung dafür zu übertragen, was uns ausmacht.

Opferstockpredigt - Deutsch nach Meister Eckhart